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News
Christian Seel gewinnt Chessbuddies Online-Cup (24.05.2020)
Der "Chessbuddies Online-Cup" ist ein KO Turnier mit 4 Runden mit 6 bzw 8-Partien Matches mit Bedenkzeit 5+2. Christian Seel gewann gegen FM Jens Hirneise, GM Roland Schmaltz, IM Christian Braun und Marc Schulze und somit auch das gesamte Turnier. Alle Runden wurden live auf twitch gestreamed. Frühere Runden sind auch auf dem Twitch-Channel der Chessbuddies (Christian Braun und Patrick Zelbel) verfügbar. Ein schöner Erfolg!    CS
 
Neues im Netz (19.05.2020)
die online Vertretung der SG Niederkassel hat sich inzwischen bei 39 Mitgliedern auf Lichess eingependelt. Anmeldungen sind hier jederzeit möglich. Wöchentlich bieten wir das Jugendtraining von Stefan freitags und das Montagstraining von Carsten online über Zoom an. In der Quarantäne-Liga gibt es mittlerweile 11 Spielklassen. Die SG Niederkassel konnte am 17.5. den Wiederaufstieg in Liga 5A schaffen. Die Kämpfe finden Do und So gegen 20:00 statt. Hier können wir noch Verstärkung gebrauchen, da wir inzwischen Schwierigkeiten haben überhaupt 7 Spieler an den PC zu bekommen, die für eine Wertung notwendig sind. Die Vorstandssitzung haben wir auf die zweite Jahreshälfte ohne genauen Termin verlegt. Unter den derzeitigen - Corona Auflagen scheint auch das "Schwert von Lülsdorf" sehr unwahrscheinlich. Eine Entscheidung wird hier im Juni kommuniziert.     CS
 
Erstes Kindertraining mit Zoom (24.04.2020)
Kindertraining mit Zoom, den Chess Tigers und Shredder
Nachdem wir bereits seit einiger Zeit Erwachsenentraining erfolgreich über die Videokonferenzsoftware Zoom anbieten, habe ich mich - nach den guten Erfahrungen mit meinem "virtuellen" Bonner Matheclub - entschieden nun auch mein Kindertraining für erweiterte Anfänger*innen mit DWZ 0-900 über Zoom anzubieten. Ausdrücklich geöffnet war es auch für Kinder anderer Schachvereine, und immerhin nahm mit Sama Tibi aus Bad Godesberg auch die Siegerin unseres U8-Turniers beim Niederkasseler Jugend-Open teil. Zum Glück haben die "Chess Tigers" derzeit viele ihrer Lektionen geöffnet, so konnten wir mit dem Training bis DWZ 1000 beginnen. In sehr konzentrierter und konstruktiver Atmosphäre - wesentlich besser als beim oftmals so unruhigen "physischen" Freitagstraining nach langen Schultagen! - schafften wir immerhin die ersten fünf Lektionen mit Gabeln, Fesselungen und Spießen. Der Einsatz der Shredder-Engine über das zugeschaltete iPhone und die pdfs der Aufgaben sorgten für viel Abwechslung. Nächsten Freitag geht es weiter. Weitere Teilnehmer*innen bis DWZ 900 sind gerne gesehen!    sh
 
Was geht ab im Netz? (21.04.2020)

Startstellung beim Horde-Schach
Unsere Online Gemeinschaft ist auf 37 Mitglieder gewachsen. Inzwischen nehmen wir auch interessierte Nicht-Vereinsmitglieder auf, die uns gerne in der Quarantäne-Liga unterstützen wollen. Wir konnten uns in der erste Liga leider nicht halten ohne den regelmäßigen Einsatz unserer Spitzenspieler. Neben Brühl und Godesberg ist die derzeitige Liga 4B aber auch nicht direkt "unterklassig". Auch das weitere Online Angebot wird weiter ausgebaut: wir hatten das zweite Online Montagstraining Hier besprechen wir technische Zugangsprobleme und weitere Vereinsangelegenheiten sowie Übungen auf dem LiChess Analysebrett. Ab Freitag bietet Stefan auch das erste Online Training für die Jugend an. Das Turnierangebot ist um ein innovatives "Horde-Turnier" am Freitag erweitert worden. Unser Turnierangebot wollen wir in Zukunft sowohl unter "Training" auf der Homepage posten als auf auf der Lichess Teamseite Insgesamt sehe ich uns gut positioniert mit unseren Online Angeboten, während der klassische Spielbetrieb bundesweit zum Erliegen gekommen ist. Es wird spannend, zu beobachten wie die neuen Angebote auch in einer Post Corona Zeit bestehen bleiben könnten. Wir werden weiter berichten.    CS
 
Online Training (06.04.2020)
Besondere Ereignisse verlangen besondere Maßnahmen: Durch die Corona Krise hat der Verein heute sein erstes Online Training durchgeführt. Über das Video Conferencing Tool "Zoom" konnte Carsten heute die länger geplante Trainingseinheit seiner Partien aus England durchführen. Etwa 10 Personen haben die gelungene Generalprobe miterlebt. Bild und Ton hatten eine gute Qualität. Auch Unterhaltungen und Rückfragen waren jederzeit problemlos möglich. Als Demobrett diente die Lichess Analyse Engine, die bei Bedarf Bewertungen und Eröffnungsbäume zum Training beisteuerte. Nach positiven Rückmeldungen werden wir nach Ostern weitere Trainings anbieten und auf der Homepage posten. Eine Simultanveranstaltung ist auch schon in Vorbereitung.     CS
 
Kein Aprilscherz - Souveräner Klassenerhalt in der Lichess Quarantäne-Bundesliga (01.04.2020)
Das virtuelle Niederkasseler-Team hat am gestrigen Dienstag in einem stark besetzten Feld der Quarantäne-Bundesliga auf Lichess bei seinem Erstauftritt einen beachtlichen vierten Platz erreicht und verbleibt somit in der Liga. Dabei lag man am Ende nur knapp hinter den Plätzen 2 und 3. Allein der spätere Sieger, Bierstube MUC mit unter anderem GM Gawain Jones an der Spitze, spielte in einer anderen Liga und war für uns mehr als eine Nummer zu groß. Immerhin gelang es unserem Team aber starke Mannschaften wie HSK Lister Turm, SK Landau und den direkten Konkurrenten aus dem Kölner Schachverband, KSK Dr. Lasker 1861, hinter uns zu lassen. In dem Turnier spielten von unseren Vereinsmitgliedern insgesamt immerhin 16 Schachfreunde mit, vielen Dank für eure tatkräftige und dringend benötigte Unterstützung. Für die Team-Wertung gehen in dieser Liga stets die besten 10 Einzelergebnisse ein, sprich wir brauchen auch beim nächsten Mal jeden von euch, da jeder Punkt zählt! Konkret trugen dieses Mal die folgenden Spieler zu dem guten Teamergebnis an der Spitze bei:
IM Christian Seel 37 Punkte (2546er Performance)
Klaus Rybarczyk 33 Punkte (2386er Performance)
Guido Schracke 32 Punkte (2410er Performance)
Daniel Porten 28 Punkte (2484er Performance)
FM Sascha Grimm 27 Punkte (2546er Performance)
Martin Mauelshagen 25 Punkte (2212er Performance)
Jan Eric Schnellbacher 24 Punkte (2337er Performance)
Holger Riedel 24 Punkte (2259er Performance)
Carsten Stanetzek 23 Punkte (2352er Performance)
FM Jochen Wigger 23 Punkte (2349er Performance)
Der nächste Team-Kampf findet am Donnerstag, 02.04., von 20 bis 22 Uhr statt und wird im Modus 3+2 ausgerichtet. Wir freuen uns auf jeden von euch, der uns tatkräftig unterstützt!     JS
 
Aufstieg in die Quarantäne-1. Bundesliga geglückt! (30.03.2020)
Am gestrigen Abend ist es unserem Niederkasseler Team tatsächlich geglückt, in der auf lichess neu etablierten Quarantäne-Ligen-Struktur in die 1. Liga aufzusteigen. Entscheidend dazu beigetragen haben insbesondere IM Christian Seel, Carsten Stanetzek, Klaus Rybarczyk und FM Jochen Wigger. Morgen Abend (20-22 Uhr) geht es dann im 3+2 Modus darum, die Klasse zu halten und die Niederkasseler Blitzstärke deutschlandweit unter Beweis zu stellen. Mittlerweile haben 35 von ca 90 Vereinsmitgliedern auch eine Lichess NDK chess Mitgliedschaft . Macht mit, denn jeder von euch ist gerne gesehen und jeder Punkt zählt!    JS
 
Entdeckung neuer Welten - 1. Niederkasseler Quarantäne-Blitzturnier von Erfolg gekrönt (28.03.2020)
Am gestrigen Freitag hat die SG Niederkassel auf lichess das erste vereinsinterne Quarantäne-Blitzturnier ausgerichtet. Während sich die Quarantänen-Ligen auf lichess einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen, hatten wir uns zum Ziel gesetzt, auch die vereinsinternen Turniere einmal in die virtuelle Parallelwelt zu verlegen und deren Umsetzung auszutesten. Und die Resonanz war durchaus erfreulich. Insgesamt beteiligten sich aktiv in dem 90-minütigen Turnier ganze 21 Spieler – diese stammten bunt gemischt aus der Gruppe der jungen Nachwuchstalente, über eine beeindruckende Zahl der Spieler aus der 1. Mannschaft bis hin zu den erfahrenen Altmeistern aus unserem Verein. Letztlich konnte sich in einem hart umkämpften und für alle unterhaltsamen Turnier am Ende Stephan Bröhl (28 Punkte) knapp vor Holger Riedel (27 Punkte) und Uwe Sagenschneider (26 Punkte) durchsetzen. Direkt im Anschluss an das Turnier wurden Forderungen nach einer Fortsetzung dieses Turnierformats laut, welche schon bald auf unserer Homepage angekündigt werden wird. Es ist schön zu sehen, dass der Schachsport auf diese Weise Corona erfolgreich trotzen kann und sich dadurch womöglich Formate ergeben, welche auch über Corona hinaus Bestand haben werden – ein Lichtblick.    JS
 
Quarantäne-Liga (24.03.2020)
Corona Zeit ist Online Zeit: Während das Vereinsheim aus hygienischen Gründen abgesperrt ist und der offizielle Ligabetrieb ruht etabliert sich derzeit auf Lichess eine Ligastruktur für Stubenhocker: Die Quarantäne-Liga. In leicht unterschiedlichen Blitzformaten findet jeden Abend ein Vereinswettkampf von 10 Teams statt. Mittlerweile ist NDK chess schon in die zweite Liga aufgestiegen und hat 25 Mitglieder. Jeder kann mitmachen - meldet Euch an! Weiterhin haben wir auch das erste Vereinsblitzturnier für Freitag online angeboten.     CS
 
Corona Virus Update (16.03.2020)
Liebe Schachfreunde, da mir aktuell eine (ausgeheilte) Corona Infektion und einen Verdachtsfall aus dem Verein bekannt sind, werden wir bis auf Weiteres bis Ostern den Verein komplett schließen. Bitte kommt bis dahin nicht mehr in das Vereinsheim. Siehe hier eine Angebotsübersicht vom Deutschen Schachbund für diese Zeit     CS
 
Öffentlicher Spielbetrieb eingestellt (15.03.2020)
Sämtliche Schachverbände haben über das Wochenende bis auf Weiteres den Spielbetrieb eingestellt verursacht durch die Corona-Krise. Die Vereinsmeisterschaften werden bis Ostern mit Nachspielmöglichkeit auch ausgesetzt. Das Vereinsheim bleibt mit Minimalbesetzung unter den gebotenen Hygieneregeln offen.    CS
 
Dritter Sieg in Folge: 1. Mannschaft siegt in Herford (09.03.2020)
Mit einem verdienten fünf zu drei Auswärtssieg kehrte die erste Mannschaft von ihrem Auswärtsspiel aus Herford zurück. Damit gelang der dritte Sieg in Folge in der NRW-Klasse I, alle eventuell noch existierenden theoretischen Abstiegsszenarien sind spätestens jetzt vom Tisch. Trotz widriger Umstände – zu nennen wären viele krankheits-, berufs,- und urlaubsbedingte Absagen im Vorfeld und eine sehr lange Anfahrt – legten wir einen guten Start hin. Jochen neutralisierte das erste Brett von Herford mit einem schnellen Remis, da zu einem frühen Zeitpunkt schon Vorteile an den Brettern zwei, drei, fünf, sechs und acht erkennbar waren. Nach zwei Stunden Spielzeit gingen wir denn auch in Führung, mein Gegner war aus der Eröffnung leicht unter Druck geraten und kollabierte innerhalb von wenigen Zügen. Der zwischenzeitliche Ausgleich an Brett sieben und einem Schwarzremis von Martin folgte die erneute Führung durch Sascha, der an Brett zwei einen frühen Bauerngewinn gegen den ELO- stärksten Herforder souverän verwertete. Wenig später tat es ihm unser Edeljoker Udo an Brett acht nach und verwertet ebenfalls einen Mehrbauern, den sein Gegner ihm in einem Morragambit bereits im dritten Zug mutig in den Rachen geworfen hatte. Hier schien mir Weiß zwischendurch durchaus ein wenig Initiative erhalten zu haben, aber insgesamt stand der Sieg hier ebenfalls zu keiner Zeit in Frage. Anders an den Brettern von Klaus und Horst. Klaus schien aus der Eröffnung heraus auch eine sehr angenehme Stellung erhalten zu haben, so angenehm, dass er auf die Wegnahme eines Bauern verzichtete und lieber auf Initiative spielte. Irgendwo kam aber Sand ins Getriebe, statt eines durchschlagenden Angriffs blieben ihm weißfeldrige und schwarzfeldrige Felderschwächen und er wurde trocken ausgekontert. Nun hing es an Horst, das Endergebnis herbeizuführen. In der Zeitnotphase verwandelte sich seine lange Zeit deutlich bessere Stellung immer mehr in eine unklare, am Ende gelang dann in einem Endspiel doch noch der wichtige Sieg zum Endstand von fünf zu drei.    SB
 
Plötzlich ist die 4.Mannschaft Tabellen-Erster (09.03.2020)
Konstanz zahlt sich aus. Bisher konnte die 4. Mannschaft immer, von vereinzelten Ausfällen abgesehen, in starker Besetzung antreten. Nach 2 Runden befand sie sich - nach erwartbaren Niederlagen - auf dem letzten Platz. Danach ging es kontinuierlich bergauf. Am Sonntag gab es gegen die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Satranc 2 den 4. Sieg in Folge. Jetzt steht die Mannschaft mit 3 anderen punktgleichen Mannschaften dank der besseren Brettpunkte auf Platz 1. Auf die Siegesstrasse kam die Mannschaft schon nach ca.einer halben Stunde, als sich plötzlich an Brett 8 ein Handy meldete, was dem Gegner gehörte. Nach den Turnierregeln: Partieverlust! Karina erhöhte auf 2:0 ehe Gerd den Gegner mit einer Niederlage wieder aufholen ließ. Dann schlug unsere Jugend zu: Martin und Melanie gewannen, Jonte holte nach schlechterer Bauernstellung noch ein Remis. Nachdem auch Jörg an Brett 1 remisiert hatte, gab Werner seine schlechte Stellung auf. 5:3 Endstand.
Wenn das so weitergeht, spielt die 3. Mannschaft in der nächsten Saison eine Klasse unter der 4. Mannschaft. :-)     WL
 
Exit in Exeter (08.03.2020)
Die handschriftliche Fortschrittstabelle zeigt den zweiten Platz für Carsten - ohne Siegerehrung der einzige Grund zur Freude.
Was macht man mit ein paar Urlaubstagen bei Pandemie? - Ein Schachturnier spielen wo sonst niemand ist. Das Internet spuckte den 45ten East Devon Congress aus. Es liegt an einer GWR (Great Western Railway) Endhaltestelle an der Mündung der Exe in den Ärmelkanal. Am Tag meiner Anreise machte gerade die heimische Fluggesellschaft Flybe pleite. Ein schlechtes Omen? Der Turnierdirektor spendierte Prämien, wenn man Teilnehmer warb. Es klang für mich vielversprechend, da das prominentere Turnier in Gibraltar leider terminlich nicht passte. Insgesamt kamen ca 160 Teilnehmer in drei Gruppen mit 5 Titelträgern zusammen: Ein ganz normales Open - denkt man. Mit der omnipräsenten Corona Pandemie ging man offensiv und vorbildlich und folgte den Empfehlungen des Deutschen Schachbundes . Es wurden kostenfreie Taschentücher gereicht und Hygieneregeln vorgelesen. Trotz dem ein oder anderen Reflex zum Händeschütteln, gerade nach einer aufreibenden Partie, klappte die Umsetzung der Regeln erstaunlich gut. Die Lokation war das ehrwürdige Exeter Corn Exchange in dem sonst Kleinkunst dargeboten wird. Der großzügige Platz wurde dann aber leider nur mit kleinen grünen Plastiksets gepflastert. Man brüstete sich damit dieses Jahr zu ersten Mal vollständig auf Digitaluhren zu setzen - allerdings sah man davon ab, mit Inkrement zu spielen. 1:40h +20 min Rest stand auf dem Programm. Nicht nur die Uhren gehen hier anders. In England werden die Turniere bei einem lokalen Konkurrenten von Chess-results gepostet. Trotz der digitalen Unterstützung werden noch manuell und schön colorierte Fortschrittstabellen geführt. Es lebe die Tradition! Partien werden auch nicht abgetippt sondern die Partieformulare werden fotografiert und so veröffentlicht. Auch Feinwertungen scheint man nicht zu kennen - alle Preise werden geteilt. Das befremdlichste neben der rein nationalen Auswertung war aber für mich, dass es keine Siegerehrung gab! Offensichtlich hat der viel beschäftigte Brite keine Zeit für eine Siegerehrung. Nach der letzten Partie sind einfach alle verschwunden. So wird das Turnier keine internationale Karriere machen. Zum persönlichen Verlauf: Als fast einziger Ausländer habe ich die Kathedrale und ein Museum am Anreisetag besucht und konnte ich mich dann wunderbar auf das Schach konzentrieren. Das wirkte sich auch im Ergebnis aus: Ich konnte gegen alle Gegner gewinnen bis auf eine Niederlage in Runde 3 gegen FM William Claridge-Hansen. Das bescherte mir ca 2330 Performance in nationaler Wertung (ECF) und den geteilten 2ten Platz. Ich verlasse Morgen den Turnierort mit einem virtuellen Gefühl gar nicht so schlecht gespielt zu haben. Mit etwas Glück habe ich dann ein paar Pfund mehr auf meinem Paypal Account wenn ich zu Hause ankommen bin - Eine interessante Erfahrung: "Exit in Exeter".     CS
 
Niederkassel 6 mit dem zweiten Punktgewinn (02.03.2020)
Am Sonntag haben wir gegen Rodenkirchen 2 den nächsten Punkt eingefahren - der Kampf ging 3:3 aus und wir hatten fast den Sieg auf dem Tisch! Früh hatte Jonas Probleme und musste sich geschlagen geben. Helen stand zunächst gut, verlor dann aber auch ihre Partie. Florian hielt seinen Gegner hingegen beständig unter Druck und konnte den Punkt einfahren. Tim überspielte seinen Gegner völlig und fuhr einen klaren Sieg ein. So stand es 2:2 und es so gut aus, da Sina gegen ihren Gegner sehr stark gespielt und Vorteil erzielt hatte. In schwieriger, für sie aber günstiger Stellung unterliefen ihr dann aber entscheidende Fehler, so dass ihr Gegner aus dem Nichts einen Angriff starten konnte, dem sie dann nichts mehr entgegen zu setzen hatte. So stand es 2:3 und nur noch Udos Partie lief, der seinen Gegner in der Eröffnung hatte entkommen lassen, so dass ein Endspiel entstanden war, in dem er zwar klaren Vorteil besaß, das aber langwierig war. Langsam baute er dann seinen Vorteil aus und demonstrierte die Stärke des Läuferpaars sowie die Überlegenheit seines Läufers gegenüber dem Springer - in der Schlusstellung waren König und Springer des Gegners völlig gebunden und dem Eindringen von Udos König war nichts entgegenzusetzen. Dabei fand der Wettkampf in gewohnt angenehmer Stimmung in Rodenkirchen statt, wo wir wie schon im letzten Jahr sehr freundlich empfangen wurden und sehr schöne Spielbedingungen herrschten. In der nächsten Runde geht es nun Mitte März zuhause gegen die sechste Mannschaft vom KKS, die in der Tabelle in unserer Nähe platziert sind - vielleicht ist da wieder etwas möglich!    UK
 
5. Mannschaft: Dank Corona fast eine Sensation geschafft (01.03.2020)
Was soll jetzt der Coronavirus mit einer Schachpartie zu tun haben? Sind wir endgültig auf BILD-Niveau angelangt auf dieser Seite? Nein, liebe Schachfreund*innen, es gibt eine seriöse Erklärung. Aus Angst vor einer möglichen Ansteckung sagten heute einige Spieler unserer gegnerischen Mannschaft, der Erstvertretung aus Müngersdorf, in der Tabelle auf Platz 2 positioniert und klarer Favorit gegen uns, ab. So ließen sie das Spitzenbrett frei. Dies nahmen wir zum Anlass, kurzerhand unsere Aufstellung zu ändern. Zum Glück war ich als „lebender Zombie“ (Zitat Johannes) vor Ort, konnte durch meine bloße Anwesenheit drei Punkte sichern und wir mussten unsere Geheimwaffe Johannes dort nicht verheizen. Für irgend etwas muss man ja gut sein... Manfred setzte übrigens für den Zombie aus. Wir starteten also mit einem Vorsprung, der aber schnell (fast) aufgebraucht war nach einer deutlichen Niederlage von Philipp gegen den 91jährigen (!) Günther Meinhardt, der für sein Alter (und auch sonst) ein Phänomen ist. Saisonbilanz bislang: 5/6, und über Philipps Figureneinsteller freute er sich diebischer (und lauter) als jedes U8-Kind. Davon abgesehen: Eine sensationelle Leistung! Bei Lukas sah es gegen seinen DWZ-losen, aber gut spielenden jugendlichen Gegner an Brett 6 lange nach einem Totremis aus, aber dann gelang es Lukas doch mit Turmabtausch und geschickten Wartezügen in die gegnerische Stellung mit dem König einzudringen. Sieg durch Aufgabe! Samuel an Brett 4 stand lange Zeit nach aggressivem Spiel besser als sein Gegner und nahm ein Remisangebot nicht an. Dann übersah er leider (wie auch einige der umstehenden Zaungäste inklusive des eigenen Vaters) eine zweizügige Taktik, die unter Einsatz eines Turms zum Gewinn eines Bauern und zweier Läufer und so mit Sicherheit zum Partiegewinn gereicht hätte. Dies hätte auch den Mannschaftserfolg bedeutet. So blieb dann nur nach etwas ungeschickter Behandlung des Bauernendspiels eine unglückliche Niederlage. Trotzdem hätte ein weiterer Sieg von Leif oder Johannes gereicht zum Mannschaftssieg. Doch ihre Gegner waren einfach zu stark, beide von der DWZ her auch weit höher eingestuft. Am Ende gab es eine unglückliche 10:13-Niederlage (oder 2:4 nach intuitiver Zählweise). Nun wird es eng mit dem Klassenerhalt. Gegen Kerpen 3 am 15.03. sollte schon wenigstens ein Unentschieden her. Ob mit oder ohne Zombie, wir werden es sehen - das hängt vielleicht auch von Corona ab.    sh
 
4. Mannschaft hat sich ein gutes Punkte-Polster geschaffen (19.02.2020)
Durch den 3. Sieg in Folge hat sich die 4. Mannschaft ein gutes Punkte-Polster für die noch ausstehenden Runden gegen stärkere Gegner geschaffen. Bei der Vor-Analyse konnte festgestellt werden, dass unser Gegner Roter Stern Mülheim (vormals :wir fordern) vorne gut, in der Mitte ebenbürtig und hinten heraus eher schlechter positioniert war als unsere Mannschaft. Wir mussten auf unser 1. Brett verzichten, stellten aber am Spieltag fest, dass auch unser Gegner ohne Brett 1 auskommen musste, so dass das Gleichgewicht wieder hergestellt war. Dafür wurde seitens des Gegners am letzten Brett ein nachgemeldeter, starker Spieler eingesetzt. Genau dieses Szenario spiegelte sich dann auch in den Ergebnissen wider. Wir konnten durch Karina, Melanie und Stephan schnell 3 Siege einfahren. Der Gegner von Martin war für ihn zu stark und er musste daher aufgeben. Auch unser Ersatzspieler Johannes konnte am letzten Brett seinem Gegner nicht standhalten und verlor. Ulli und Werner stellten durch Siege den anfänglichen Vorsprung wieder her und unser Sieg stand damit fest. Gerd spielte am längsten und schaffte trotz 2 Minusbauern bei ungleichen Läufern noch das Remis. Endergebnis: 5,5 : 2,5 Punkte.
Ärgerlich ist momentan jedoch die nach der Heimfahrt erforderliche Ergebniseingabe durch den Wettkampfleiter. Man kommt erst nach stundenlangen Versuchen mit Glück auf die Eingabeseite des SBNRW, um sein Ergebnis zu dokumentieren. Unter diesen Bedingungen ist es geradezu grotesk, dass das Ergebnis laut KSV bis 19:30h eingegeben werden soll und bei Nichtbeachtung mit einer Strafe gedroht wird.     WL
 
Klarer Sieg gegen den Tabellenführer, Niederkassel 2 schlägt den Klub Kölner SF 2 mit 5:3 ! (18.02.2020)
Am Sonntag hatten wir in leicht heruntergekommener, typisch Kölner Gegend die Wahl zwischen der Höhle des Löwen bzw. der Räuberhöhle des Klubs Kölner SF 2 links, und unmittelbar gegenüber rechts gelegen, der Behausung eines Kölner Boxklubs, den die Bilder humorloser, uns fixierender, muskelbepackter Afroamerikaner zierten. Wir entschieden uns für links und kaum einer mußte diese Entscheidung später bereuen. Zwar übersah Daniel frühzeitig gegen Goldenstein eine Doppeldrohung und zog damit dies mal ausnahmsweise den Kürzeren, doch die Niederlage wurde kurz vor der Zeitkontrolle durch Andreas egalisiert, der seinen Gegner Graf ständig unter Druck setzte, zwischenzeitlich nachließ, aber dann wieder den richtigen Zugriff fand. Richard remisierte gegen den starken jungen Klemenz in einem Turmendspiel, nach dem klar war, daß der Mehrbauer verloren gehen würde, und ebenso Horst gegen den soliden Pragua durch Dauerschach in einem Damenendspiel mit reichlich Bauern: Beide spielten Schwarz, so daß dies bereits ein gewisser Erfolg für uns war. Die große Überraschung waren aber die Stellungen in den 4 noch laufenden Partien. Alexander stand kritisch in einem Turmendspiel, aber die übrigen 3 Partien machten einen sehr guten Eindruck. Wir wissen nicht was Karl-Heinz zum Frühstück bekommen hat, aber er hatte zur Zeitkontrolle eine Mehrfigur gegen Raasch, mit einer DWZ von 2144 nominell der stärkste Spieler, und das taktische Remis-Angebot war sicher klug und wurde vom Gegner, der keine realen Gewinnmöglichkeiten mehr hatte, nicht umsonst angenommen. Chris nutzte eine Springergabel gegen Lemaic zum Gewinn der Qualität, mußte aber für den Sieg kurz nach der 2. Zeitkontrolle noch hart arbeiten, um die hartnäckige Verteidigung zu brechen. Übrig blieben die beiden spannendsten Partien, beide mittlerweile nach der 2. Zeitkontrolle. Einen herkulischen Kampf lieferten sich unser nervenstarker Alexander gegen den jungen Langner. Alexanders komplexe Endspiel-Stellung wurde quasi millimeterweise besser, trotz eines weit auf a3 vorgerückten Freibauern, der kontrolliert sein wollte. Dann krönte Alexander seine Leistung mit einem unerwarteten Qualitätsopfer, das den c-Bauern zum Laufen brachte. Auch hier drohte noch ein schwieriges Dame-Turm-Endspiel, aber Alexander hatte alles genau berechnet. Sein Gegner mußte den in Zusammenarbeit mit der Dame matt drohenden Bauern schlucken und danach fiel der vom König getrennte Turm nach einer vorher berechneten Schachserie einer Gabel zum Opfer. Damit war der Mannschaftskampf bereits gewonnen. Alexander erhöhte den Sieg noch mit einem Remis gegen Maric, wobei in dieser Partie Turm-Endspielkunst auf höchstem Niveau zelebriert wurde. Es wurde herumtempiert, es waren die jeweils resultierenden Bauernendspiele mit den entsprechenden Schlüsselfeldern zu berechnen, ein kleiner Fehler hätte die Partie gekostet. Genau für diese Situationen sitzt unser Alex an Brett 1! Mit dieser starken und geschlossenen Mannschaftsleistung sind wir weiter beim Spiel um den Klassenerhalt dabei!    AK
 
3. Mannschaft verliert hoch gegen Rodenkirchen 1 (17.02.2020)
Am gestrigen Sonntag mussten wir beim Tabellenführer antreten. Wir waren uns der Außenseiterrolle sehr wohl bewusst, zumal die ersten 3 Bretter von Rodenkirchen bisher jeweils 5 Punkte aus 5 Partien geholt hatten. Da wir aber in einer guten Besetzung antreten konnten, hofften wir doch auf ein kleines Wunder. Voraussetzung hierfür wären aber mindestens 1,5 Punkte an den ersten 3 Brettern gewesen. Der Kampf begann überpünktlich und entwickelte sich eben an diesen 3 Brettern sehr erfreulich. Guido gewann durch eine Falle die Dame gegen Turm, Läufer und Bauer. Achim gewann die Qualität und Werner an Brett 2 stand ausgeglichen. Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Zuerst verlor Markus an Brett 6. Robert erspielte sich ein Remis an Brett 7. Die Stellung war zu dem Zeitpunkt ausgeglichen. Danach verloren Andreas und Jochen ihre Partien. Kurz danach musste auch Guido seine Partie aufgeben. Sein Gegner konnte die Dame für einen Turm zurückgewinnen, so dass er mit einer Figur und einigen Bauern weniger auf dem Brett chancenlos war. Achim an Brett 3 hatte ein Endspiel Turm gegen Läufer erreicht, allerdings mit einem Bauern weniger. Beide Parteien hatte einen Freibauern auf der 7. Reihe. Allerdings war hier die Kombination Läufer mit Randbauer stärker als Turm mit c-Bauer. Es endete in einem Endspiel, in dem Achims Gegner den Läufer behielt, mit jeweils 3 Bauern am Königsflügel. Das war natürlich nicht zu halten. Jetzt spielten nur noch Ralf an Brett 4 und Werner. Ralf hatte, soweit wie ich das sehen konnte, die ganze Zeit eine Stellung in Remisbreite. Das war dann auch folgerichtig das Endergebnis. Als letztes beendete Werner mit einem Remis den Wettkampf. Das gleichfarbige Läuferendspiel mit gleicher Bauernverteilung war nicht zu gewinnen, da der weiße König keine Einbruchsfelder hatte. Somit ging der Wettkampf mit 21:11, deutlich zu hoch, verloren.     WF
 
Heimsieg gegen Düsseldorf (16.02.2020)
Bei frühlinghaften Temperaturen traf NDK I auf ein Düsseldorfer B-Team und ging leicht favorisiert ins Rennen. Wie schon beim letzten Kampf konnten wir viele gute Stellungen herausarbeiten. Stefan, Martin Klaus und Sascha trennten sie frühzeitig remis. Bruno gewann wieder eindrucksvoll und ist mit 3,5/4 derzeit der Top Scorer. Carsten profitierte von einer zu frühen Aufgabe seines Gegners. Jan Eric konnte sich im Endspiel mit Dame gegen 3 Figuren nicht durchsetzen und remisierte schließlich. Thomas spielt derzeit etwas unglücklich. Er tauschte in besserer Stellung seine aktiven Figuren und verliert zum Schluss noch das Damenendspiel. 4,5:3,5 gegen Düsseldorf ist ein gutes Ergebnis und bedeutet vermutlich den vorzeitigen Klassenerhalt (Die Auguren sehen sogar noch Aufstiegschancen). Dennoch sah es zwischendurch nach noch mehr aus.     CS
 
Gelungene Premiere des Rhein-Sieg-Jugendopen! (15.02.2020)
Der Troisdorfer Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski macht an Brett 1 in der U10 den ersten Zug des Turniers.
Eigentlich war sie ja eine Notlösung, die Mensa in der Gertrud-Koch-Gesamtschule in Troisdorf-Sieglar. Aber im Nachhinein muss man sagen: Sie war ein echter Glücksfall! Ein toller, heller, freundlicher Spielort mit viel Platz und einem freundlichen Hausmeister, der uns die ganze Zeit tatkräftig zur Seite stand. Wir sind rundum glücklich über unser erstes Rhein-Sieg-Jugendopen: über die äußerst gelungene Kooperation mit dem Schachklub Troisdorf, über die vielen Helfer*innen und ein super Catering samt Unmengen an Kuchenspenden, über einen neuen Teilnehmerrekord von 167 (!) Kindern und Jugendlichen, über sehr viele Schiedsrichter, auch aus anderen Vereinen, und über einen fairen und spannenden Verlauf eines Schnellschachturniers, das insbesondere in der Altersklasse U14 auf hohem NRW-Niveau geführt wurde. Da es kurz vor Registrierungsschluss noch zahlreiche Absagen und Ummeldungen gab, begann das Turnier mit halbstündiger Verspätung um 14:30 Uhr. Den ersten Zug führte der Troisdorfer Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, Klaus-Werner Jablonski, durch: e2-e4. Danach hörte man in ruhiger Atmosphäre nur noch das Klicken der Uhren an den Tischen der Altersklassen U8 bis U18. Schnell waren in den jüngsten Altersklassen die ersten Schäfermatts kassiert, beäugt von den Eltern, die dem Treiben ihrer Sprössliche zum Teil von außen durch die Glasscheiben folgten. Wir Niederkasseler waren vor allem in den älteren Altersklassen sehr stark: Martin Neu gewann das gemeinsame U16/U18-Turnier und damit natürlich auch die Altersklasse U16. Er musste sich im gesamten Turnierverlauf nur Robert Krink geschlagen geben, der dennoch knapp am Treppchen vorbeischlitterte. Mit gleicher Erst- und Zweitwertung (Buchholz), aber um einen Punkt besseren Drittwertung (Sonneborn-Berger) schnappte Samuel Hartmann ihm den Pokal für den dritten Platz noch weg. Und auch in der U18 war Niederkassel stark: Die Jung-Schwestern Karina und Melanie belegten dort die Platze zwei und drei.
Was für ein Jubel! Wer bei diesem stark besetzten Turnier einen Pokal ergattert hat, kann wirklich mächtig stolz sein!
Ansonsten gibt es folgende Sieger*innen zu vermelden: Sama Tibi aus Bad Godesberg in der U8 mit 6/7, Marko Krstovic aus Düsseldorf in der U10 mit überragenden 7/7, Matthias Heiligtag aus Aachen in der U12 mit 6.5/7 und Robert Prieb aus Paderborn in der U14 mit 6.5/7. Man sieht an dieser Aufzählung auch, aus welch entfernten Städten die Teilnehmer*innen angereist sind. Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar "Dankeschöns" loswerden: an die tolle Turnierleitung und -direktion um Carsten Stanetzek, Werner Frehen und Werner Langhoff, an die großartige Unterstützung vom Troisdorfer SK rund um den Vereinsvorsitzenden Ewald Heck, an die Stadtwerke Troisdorf und den Schachversand Niggemann für die großzügige Unterstützung, an die vielen Schiedsrichter an die Stadt Troisdorf für die unkomplizierte Bereitstellung des Spielort und insbesondere natürlich an die Gertrud-Koch-Gesamtschule und ihren Hausmeister und - last but not least - an das tolle Cateringteam mit vielen engagierten Eltern, angeführt von unseren fantastischen "Küchenchefs" Simone Geisler und Trude Engels, die schon im Vorfeld sehr viel Zeit investiert haben mit Großeinkäufen, dem Zubereiten von Salaten und vielem mehr. Da wir nicht an Wirtshauspreise gebunden waren, konnten wir dieses Mal auch unsere Getränke wieder preisgünstig verkaufen, so wie wir es selbst auch wollen. Ja, so können wir es nächstes Jahr nochmal machen. Gerne wieder mit dem 1. SK Troisdorf gemeinsam, gerne - wenn wir dürfen - wieder am gleichen Spielort und gerne auch wieder zur gleichen Zeit. Auch wenn wir wissen, dass wir auch etwas verbessern können: Es war zweifelsfrei ein Nachteil, dass wir den Spielort nicht kannten und daher die Anzahl der Sitzplätze sowohl für die Kinder und Jugendlichen als auch die Begleitpersonen nicht richtig einschätzen konnten. Daher mussten wir erstens die Anmeldung irgendwann stoppen als auch zweitens in Kauf nehmen, dass einige Begleitpersonen über große Zeit keine Sitzplätze hatten. Das bedauern wir und werden wir beim nächsten Mal versuchen zu verbessern. Wenn das aber weitgehend der einzige Kritikpunkt ist, haben wir sehr viel richtig gemacht und können super zufrieden sein. Das erste Rhein-Sieg-Jugendopen wird wohl nicht das letzte gewesen sein! Alle Resultate, Entstände und viele Fotos gibt es hier auf der Turnierseite.    sh
 
KSJ-EM: Martin Neu für die Mittelrhein-EM qualifiziert (13.02.2020)
Hier ein kleiner Rückblick auf die (zweite Hälfte der) Kölner Jugend-Einzelmeisterschaft. Unsere Niederkasseler Spieler*innen konnten teilweise ihre Positionen halten, aber am Ende schaffte nur Martin Neu die Qualifikation für die Einzelmeisterschaft der Schachjugend Mittelrhein. Wobei Karin und Melanie mangels weiblicher Konkurrenz dort ja eh starten können... also haben wir drei Teilnehmer*innen bei den Verbandsmeisterschaften. In der U10 konnte Miro einen sehr guten 5. Platz erreichen. Schade, dass er in der letzten Runde nicht antrat und auch nicht vorspielen konnte. Das trübt die sehr gute Platzierung etwas. Jonas auf Rang 13 musste noch viel Lehrgeld zahlen mit dem einen oder anderen Dameneinsteller. In der U12 ist der 19. Platz von Simon für ihn selber enttäuschend. Zahlreiche unnötige Niederlagen bedeuten auch einen herben DWZ-Verlust. Aber es wird auch wieder aufwärts gehen. Apropos Aufwärtsgehen... sein Bruder Samuel macht derzeit einen riesigen Sprung und konnte seine DWZ in wenigen Wochen um 250 Punkte steigern. Bei den Kölner EM gelangt ihm bei Setzplatz 14 mit Platz 8 ein außergewöhnlich gutes Resultat - sogar punktgleich mit dem Fünften. Er überzeugte auch am Schluss noch einmal mit einem schnellen Sieg nach aggressivem Spiel gegen Dennis Klimmeck (Kerpen, DWZ 1453). Super! Leif (Endrang 16) und Lukas (Endrang 14) spielten beide im Erwartungshorizont mit Höhen und Tiefen. Wie gewohnt sehr gut trumpfte unser Ass Martin Neu auf. Platz 3 am Ende, großartig! Er steht jetzt kurz vor der 1700er-Grenze. Für die Verbandsmeisterschaft drücken wir ihm beide Daumen. In der U18 konnten Melanie und Karina ganz vorne leider nicht mehr angreifen. Aber mit den Plätzen 6 und 7 können sie zufrieden sein und nun Niederkassel ebenfalls weiter vertreten in der U18w auf Verbandsniveau. Viel Erfolg! Alle Ergebnisse und Endtabellen findet man hier.    sh
 
Der Prophet gilt nichts im eigenen Land (10.02.2020)
Das erste Rhein-Sieg Jugendopen steht unter einem guten Stern. Die gemeinsamen Anstrengungen der ausrichtenden Vereine Troisdorf und Niederkassel scheinen sich auszuzahlen. Eine Woche vor dem dem "Anpfiff" zählen wir 135 (!) Voranmeldungen u.a. aus Mönchengladbach, Dortmund oder Münster. Damit würden wir aus dem Stand eines der größten Jugendturniere in NRW. Zu einem gelungenen Schachspektakel fehlen jetzt nur noch die Anmeldungen unserer Nachbarn mit ausgezeichneter Jugendarbeit wie: VdSF, Siegburg, St. Augustin, Hennef, Heimerzheim. Die Kuchen werden schon gebacken und die Pokale stehen bereit. Wir freuen uns!    CS
 
Rybarczyk für NRW-Einzel-Blitz qualifiziert! (03.02.2020)
Am 01.02. trafen sich 21 Qualifikanten, darunter auch der amtierende Deutsche Vize-Blitzeinzelmeister Thomas Koch, um in 20 Runden um die begehrten 4 Qualifikationsplätze zu kämpfen. Die Spielbedingungen beim SC Monheim/ Baumberg in der Volkshochschule waren optimal und unter der Leitung des Bezirksspielleiters Günther Gast wurde das Turnier ohne Zwischenfälle reibungslos im Rutschsystem abgewickelt. Bis zur Pause konnte ich einiges einsammeln und lag etwas überraschend mit den Bad Godesbergern Schachfreunden Hans Lotzien, Thomas Stenzel und dem Aachener Thomas Koch in Führung. Hans spielte ein sehr starkes Turnier und konnte u.a. gegen Thomas Koch und den Vorjahressieger Ingo Cordts punkten und lag zur 16ten Runde als Zweiter mit 1.5 Pkt. Vorsprung vor Michael Stöber und den Berichterstatter in aussichtsreicher Position. In der 17ten Runde vergab er dann einen Matchball, als sein Gegner mit schwarz in Gewinnstellung Mattgespenster mit Dg6 abwenden wollte und Hans tatsächlich nicht die ungedeckte Dame von h6 aus nahm, sondern im guten Glauben seine Dame zurück nach d2 zog, um dann allerdings schnell in eine Verluststellung zu geraten. Sieg und Niederlage liegen manchmal doch dicht nebeneinander. Der Punkt hätte schon gereicht. Stattdessen konnte er leider nur noch einen Halben in den letzten 5 Runden realisieren und belegte damit immer noch einen sehr guten 6ten Platz. Da die NRW-Blitzeinzelmeisterschaft in Gronau stattfindet, darf er sich berechtigte Hoffnungen auf einen Nachrückerplatz machen. Nach 2 unnötigen Niederlagen kam ich etwas in Bedrängnis, konnte aber mit Siegen u.a. gegen Stenzel und Nagel die notwendigen Punkte erspielen. Verdienter Sieger ist Bernhard Nagel und ebenso verdienter Zweiter Thomas Stenzel geworden. Beide haben die untere Hälfte recht sauber “rasiert“. Dritter dann Thomas Koch und mit einem Punkt Abstand konnte ich dann Vierter und Michael Stöber Fünfter werden. Detailliertere Ergebnisse findet man auf der Mittelrhein-Homepage. Eine kleine Kuriosität, die ich in den über 40 Jahren so noch nicht bei einem Qualifikationsturnier gesehen hatte, spielte sich an einem “unbekannten Brett“ ab. In einem Turmendspiel mit verteilten Bauern bei beidseitiger Zeitnot zog schwarz auf a1 zur Dame ein. Weiß, der seinen einzigen Turm auf c7 postiert hatte, schlug mit der rechten Hand souverän, womit auch immer... die Dame auf a1 und drückte die Uhr, woraufhin schwarz genauso souverän seinen Turm von a8 auf a1 stellte, um....was auch immer..., vom Brett zu nehmen. Beide spielten weiter und weiß gewann...nun denn, als die Zuschauer dann anschließend aufklärten, blieben beide aber sehr gelassen und waren lediglich ein wenig verwundert. Zur NRW Anfang März wird es dann wohl diesmal eine Fahrgemeinschaft aus dem Bonner Raum geben. Hier ist die Abschlusstabelle     KR
 
Teilnahme an U16-NRW-Meisterschaft unglücklich verpasst (02.02.2020)
Unsere Mittelrhein-U16-Mannschaft hat die Teilnahme an der NRW-U16- Meisterschaft knapp und unglücklich verpasst. Die Mannschaft hatte als Tabellenzweiter einen Punkt Vorsprung vor dem Tabellendritten KKS, gegen den sie in der letzten Runde antreten musste. Ein Gesamt-Remis hätte uns zur Qualifikation für NRW gereicht. KKS musste für die Qualifikation den Wettkampf gewinnen. Im Vorfeld gab es bei uns schon so viele Absagen in der U16, dass ich auf Ersatz aus der U12 zurückgreifen musste. Auch KKS konnte nicht die beste Mannschaft aufstellen, die Alternativen waren jedoch durchaus stark. Leider musste unser U12-Ersatz Florian sehr schnell die Überlegenheit seines Gegners (über 350 DWZ-Punkte besser) anerkennen und sich geschlagen geben. Obwohl auch unsere Jungs an den Brettern 2 und 3 deutlich besser bewertete Gegner hatten, schienen sie heute über sich hinaus zu wachsen und erarbeiteten sich deutliche Vorteile. Robert nahm angesichts des guten Zwischenstandes in ausgeglichener Stellung das Remis-Angebot seines gleichstarken Gegners Nelson Strehse an. Dann begann das Unglück. Leif hatte seinen Gegner Anton Maric, gut 250 DWZ-Punkte besser, komplett überspielt und stand kurz davor, ihn matt zu setzen. Dieser unternahm einen letzten Versuch des Gegenspiels mit einem Schach. Leif spielte einen nahe liegenden Abwehrzug, der aber leider in 2 Zügen zu einen Grundreihenmatt führte, was er übersehen hatte. Ein sicher geglaubter Punkt war weg und damit der Kampf verloren. Samuel spielte seine überlegene Stellung noch weiter und setzte, nachdem er 2 neue Damen gewonnen hatte, seinen Gegner Johannes Theisen (über 250 DWZ besser) in wenigen Zügen matt. Heute hat uns zweifelsfrei ein wenig Glück gefehlt.     WL
 
Von Regenfällen und Blitzen im schönen Wuppertal (01.02.2020)
Unser Blitz-Vierer: Jan Eric, Martin, Martin, Carsten
Am heutigen Samstag machten sich vier blitzfreudige Niederkasseler auf den regnerischen Weg nach Wuppertal, um in der zweiten Auflage des Hans-Werner Luft-Gedächtnisturniers die mittlerweile überregional bekannten Blitzambitionen von Niederkasseler Spielern ein wenig unter Beweis zu stellen. Nach einer von sintflutartigen Regenfällen gekennzeichneten Hinfahrt kam man gut gelaunt im Spiellokal der Elberfelder an, welche mit allerlei kleinen Snacks und Getränken eine nette Atmosphäre für ein Schachturnier geschaffen hatten. In der Besetzung Martin Mauelshagen, Carsten Stanetzek, Jan Eric Schnellbacher und Martin Neu gehörte man auf dem Papier zwar sicherlich nicht zum Favoritenkreis, dennoch war man guter Dinge, in dem aus 8 Mannschaften bestehenden und doppelrundig ausgetragenen Turnier mit einer Kombination aus Spaß und Siegeswille den einen oder anderen Sieg zu landen.
Während Martin M. mit 6/14, Jan Eric mit 6,5/14 und Martin N. mit 8/14 gegen größtenteils stärkere Gegner solide aufspielten, gelang Carsten mit 13/14 eine überragende Bilanz. Lediglich dem Dortmunder Brett 2 und seines Zeichen IM musste er sich trotz wohl zuvor gewonnener Stellung am Ende beugen. In der Endabrechnung bedeuteten diese Einzelergebnisse in der Kombination für uns einen erfreulichen und souverän erspielten 3. Platz. Somit landeten wir vor der spielstarken Truppe der gastgebenden Elberfelder, nur einen Punkt hinter der SG Solingen und fünf Punkte hinter der nahezu verlustfrei aufspielenden Truppe von Hansa Dortmund, welche lediglich gegen unsere Recken ihre einzige Turnierniederlage einstecken mussten.     JS
 
Wichtiger Sieg gegen Krefeld (26.01.2020)
Auch ohne Brett 1 ging Krefeld als Favorit in den 5ten Kampf der NRW Liga. Der Kampf fühlte sich irgendwie leicht und schnell an: Jochen, Klaus, Martin und Jan Eric machten recht früh Remis. Stephan überrannte seinen Gegner in einer Partie, die von beiden Seiten sehr schnell gespielt wurde. Bruno behielt beim Figurenopfer seines Gegners kühlen Kopf und ließ ihm keine Chance. Der Gegner von Alex brachte sich selber um, weil er eine ausgeglichene Stellung gewinnen wollte. Einzig Carsten ging über die Zeitkontrolle. Er verpasste eine vorteilhafte Stellung in Zeitnot und verlor schließlich noch ein unklares Endspiel mit 2 Bauern gegen eine Figur. Der dritte Sieg verschafft uns eine gute Ausgangssituation für das Restprogramm in der Liga.    CS
 
Die 2. Mannschaft verliert gegen den Aachener SV 2 mit 3,5 : 4,5 (19.01.2020)
Obwohl Alexander an Brett 5 kampflos gewann, da sein Gegner erst nach der Karenzzeit im Spiellokal erschien, konnte die 2. Mannschaft diese Vorgabe nicht nutzen. Ich hatte den Eindruck, daß heute alle, vielleicht außer Uwe, nicht Ihrem Leistungsvermögen entsprechend gespielt haben und mit Ihren Partien nicht bzw. nicht vollständig zufrieden sein dürften. Andreas übersah in der Mitte einer Variante, die Möglichkeit einer Abweichung mit einem Doppelangriff und gab auf, da er eine Leichtfigur verloren hätte. Uwe erreichte in einem ausgeglichenen Doppelturmendspiel ein Remis. Karl-Heinz hatte nach einem Qualitätsopfer einige Drohungen abzuwehren, stand dann aber mit seiner Mehrqualität auf Gewinn, gab die Partie aber nervlich angespannt Remis. Richard kämpfte, mußte aber ein Remis akzeptieren, das nach einem Generalabtausch nicht zu vermeiden gewesen wäre. Alex wurde von seinem deutlich überlegenen Gegner erst überspielt, nutzte dann seine eher nicht ausreichende Kompensation nach einem Leichtfigurenopfer für Gegenspiel nicht optimal und mußte nach Konsolidierung der gegnerischen Stellung aufgeben. Horst und Chris blieb dieses Schicksal durch taktische Remisangebote ihrer Gegner erspart, wobei Chris Endstellung nach einem Leichtfigurenopfer für Gegenspiel vielleicht tatsächlich schon wieder Remis durch Dauerschach war. Die Alternativen des Gegners erschienen für mich unklar bis gefährlich. Horsts Gegner hätte seine Partie vielleicht schon früher gewinnen können, als er erheblichen Druck und Mattdrohungen über die Diagonale h1-a8 entfaltete. Insofern hat sich Horst das Remis durch seine hartnäckige Verteidigung verdient. Nach dem nicht optimalen Start der 2. Mannschaft ins Neue Jahr versuchen wir es beim nächsten mal besser zu machen!    AK
 
Kinderkrankheiten im Jugendturnier (12.01.2020)
Die Organisation des "1. Rhein-Sieg Jugendopen" läuft auf Hochtouren. Dieses Turnier ist der Nachfolger des Niederkassler Jugendopen und wird mit unseren Schachfreunden aus Troisdorf durchgeführt. Nachdem wir in Niederkassel wegen untragbarer Konditionen schon zwei Spielorte verlassen mussten waren wir sehr froh eine geeignete Mehrzweckhalle in der Nachbarstadt zu finden. Nun müssen durch eine fehlerhafte Doppelbelegung wieder auf einen neuen Spielort zugreifen: Die Mensa der Gertrud-Koch-Gesamtschule . Ein geeigneter Spielort ist offensichtlich ein hohes Gut. Dennoch laufen die Voranmeldungen erfolgreich an und sind hier einsehbar. Wir freuen uns auf unser Turnier!    CS
 
2. Niederkasseler Jugend-Blitznacht (05.01.2020)
Auf dem Treppchen: Michelle, Martin und Max
Martin Neu heißt der Sieger der 2. Niederkasseler Jugend-Blitznacht. Er kam mit 22 Punkten aus 26 Runden vor Michelle Trunz, der Siegerin der 1. Niederkasseler Jugend-Blitznacht, und Max Pick, die beide 20,5 Punkte erreichten, ins Ziel. Michelle belegte aufgrund der besseren Zweitwertung vor Max den 2. Platz. Aber eigentlich gab es 14 Gewinner, denn das ist die Zahl der Teilnehmer/innen, die alle viel Spaß an der Veranstaltung hatten. Blitzschach und Pizza hat sich wieder als gute Kombination erwiesen. Besonders erwähnenswert sind auch die 16,5 Punkte von Efecan Atar, mit denen er Platz 4 erreichte. In der Rückrunde gewann er 9 Partien und verlor nur 2 Partien. Robert Krink belegte als zweitbester Spieler der SG Niederkassel mit 15,5 Punkten Platz 5. Tamila Trunz, Michelles Schwester, war die Jüngste im gesamten Teilnehmerfeld und kam mit 14,5 Punkten am Ende auf Platz 6. Aber besonders beeindruckt haben die Spieler am Ende der Tabelle, die zwar viele Niederlagen einstecken mussten, aber alle, ohne zu klagen, in den 26 Runden bis zum letzten Zug mit um die Punkte kämpften. Hier findet man die Tabellen der beiden Runden.    TF
 
1. Rhein-Sieg-Jugendopen am 15.02. gemeinsam mit dem SK Troisdorf (31.12.2019)
Um Synergien besser zu nutzen und die Anzahl der potenziellen Helfer*innen zu erhöhen, haben wir uns dazu entschlossen, unser bisheriges Niederkasseler Jugendopen ab 2020 gemeinsam mit dem SK Troisdorf auszurichten und umzubenennen in "Rhein-Sieg-Jugendopen". Da wir in Niederkassel keinen preisgünstigen und zugleich hinreichend großen Spielort gefunden haben, wird das Turnier nun in Troisdorf stattfinden - in der Mensa der Gertrud-Koch-Gesamtschule in Troisdorf-Sieglar, und zwar schon am Samstag, den 15.02. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Das Turnier steht allen Kindern und Jugendlichen offen, es wird kein Startgeld erhoben. Die Ausschreibung und Kontaktdaten für die Anmeldung findet man hier auf der Turnierseite. Das Turnier ist Teil des SJNRW Grand Prix 2019/20 . Vereinsmitglieder und Eltern von jugendlichen Vereinsmitgliedern, die bei dem Turnier helfen möchten, können sich direkt bei mir (Stefan Hartmann, stefan@awhartmann.de) melden. Ich werde auch gezielt Eltern ansprechen. Wir brauchen Schiedsrichter*innen, Helfer*innen beim Catering und Essensspenden.     sh
 
2020 (29.12.2019)
Die SG Niederkassel wünscht ihren Lesern ein spannendes und erfülltes Schach-Jahr 2020!    CS
 
KSV Einzelmeisterschaft (21.12.2019)
Wie berichtet findet die KSV Einzelmeisterschaft im Januar und Februar im Vereinsheim der SG Niederkassel statt. Die Seite der KSV Einzelmeisterschaft ist nun online. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen.     CS
 
Eine Niederlage wirft Fragen auf (16.12.2019)
vor der Saison hat die erste Mannschaft nur einen Gegner ausmachen können, den wir wirklich schlagen sollten - unseren Gegner der vierten Runde: SV Bergneustadt/Derschlag 1. Wir haben uns vorgenommen, den Gegner nicht zu unterschätzen und die Spieler haben Opfer gebracht, das bestmögliche Team ans Brett zu bringen. Dennoch haben wir mehr als klar verloren. In Summe kamen wir noch ordentlich aus der Eröffnungsphase heraus. Dann sind aber Stephan, Jan Eric und Andreas mehr oder weniger überspielt worden und verloren. Klaus profitierte von einem Patzer in ausgeglichener Stellung und Martins Gegner schoss einen Bock in gewonnener Stellung zur Zeitnotphase. Das waren unsere einzigen vollen Punkte. Sascha und Carsten konnten beide ihre leicht besseren Positionen nicht verwerten und remisierten. Zum Schluss kämpfte Jochen noch wie gewohnt zäh weiter, hatte aber im Verlauf des Kampfes die Dame geben müssen und stand auf aussichtslosem Posten. Mit 5:3 erreichte der Aufsteiger Bergneustadt seinen verdienten ersten Sieg und lässt uns mit offenen Fragen zurück. Die Sicht des Gegners. In der Winterpause werden wir uns sammeln und 2020 wieder angreifen gegen Krefeld!     CS
 
Jahresabschlussfeier und Vereinsmeister (15.12.2019)
Siegerehrung bei der Jahresabschlussfeier
Am Samstag fand die Jahresabschlussfeier mit ca 60 Personen im schön dekorierten Vereinsheim statt. Die Stimmung bei Speis, Trank und Schach war ausgesprochen gut. Im Rückblick haben wir festgestellt dass die Saison bislang für die dritte und sechste Mannschaft noch nicht so erfolgreich läuft. Die Vereinsmeisterschaften konnten aber mit hoher Teilnehmerzahl und steigender Spielqualität und Spieldisziplin pünktlich zu Ende gebracht werden. Wir konnten auch 2019 wieder eine hohe Zahl an Veranstaltungen in den eingespielten Orga-Teams auf die Beine stellen, wie das Jugend Open, das Pfingstcamp, die Blitz Champions League, das Schwert von Lülsdorf, die Jugendblitznacht.... 2020 beginnt mit der Ausrichtung der Kölner Stadtmeisterschaft in unseren Räumlichkeiten und vielfältigen Planungsaktivitäten für unser ambitioniertes Veranstaltungsportfolio. Geehrt wurden die Vereinsmeister im Blitz und Schnellschach: Holger Riedel; Pokal und Turnierschach: Carsten Stanetzek sowie der Jugendmeister Robert Krink. Weiterhin wurden besondere Unterstützungsleistungen für den Verein von Nichtvereinsmitgliedern und sehr engagierten Vereinsmitgliedern geehrt und lobend erwähnt.     CS
 
Satranc 1 schlägt Niederkassel 3 mit 5,5:2,5 (09.12.2019)
Am letzten Sonntag traten wir zum Auswärtsspiel gegen Satranc 1 in Porz an. Der Heimmannschaft stand wegen einer Terminkollission ihr Spiellokal nicht zur Verfügung. Dies hatte für uns den Vorteil, dass wir nicht soweit anreisen mussten. Auf dem Papier war Satranc schon im Vorfeld klarer Favorit. Sie waren an allen Brettern DWZ-mäßig stärker besetzt als wir. leider waren die 8 Bretter auf zwei voneinander getrennten Räumen verteilt, so dass ich von den Brettern 5-8 nur wenig mitbekam. Schon nach etwa eine Stunde wurde das erste Ergebnis in den Spielbericht eingetragen. Robert, bis dahin unser Topscorer, hatte verloren. Nach seiner Aussage stand er nach der Eröffnung gut, tauschte dann aber Figuren ab und landete in einer schlechteren Stellung, die sein starker Gegner dann in einen Sieg verwandelte. Den Ausgleich schaffte dann Werner an Brett 1. Sein Gegner hatte in einer Kombination einen Bauern verloren. Im Angesicht des sicher geglaubten Gewinnes der Partie griff er aber noch einmal fehl. Allerdings fand sein junger Gegner nicht die richtige Fortsetzung zum Remis. Folgereichtig musste er dann ein paar Züge später die Partie aufgeben. Achim an Brett 2 hatte eigentlich eine sichere Remisstellung erreicht. Allerdings ließ er sich wohl noch übertölpeln und verlor einen wichtigen Bauern und damit später auch die Partie. Ein wenig Hoffnung gaben die Stellungen an Brett 3 und 4 für uns. Leider gingen beide Partien am Ende Remis aus. Ein Remis erreichte auch Markus an Brett 6. Verloren haben auch noch Ralph an Brett 8 und Karsten an Brett 5. Somit überwintern wir nun am Tabellenende. Es wird nun schwer, die Klasse noch zu halten. Dafür benötigen wir voraussichtlich noch mindestens 4 Punkte. Wir werden uns im neuen Jahr steigern müssen, um diese noch zu erreichen. Packen wir es an!!!    WF
 
Kölner Jugend-Einzelmeisterschaft: Halbzeitbilanz (08.12.2019)
In diesem Jahr nehmen erfreulicherweise wieder mehr Spieler*innen aus Niederkassel an der Kölner Jugend-Einzelmeisterschaften in Köln-Porz teil. Gestern fanden die dritte und vierte Runde statt. Zeit, Halbzeitbilanz zu ziehen! In der U8 nehmen seit vielen Jahren keine Spieler*innen aus Niederkassel mehr teil. Schade! In der U10 überrascht Miro (DWZ 759) sehr positiv. Zwei überragende Siege gestern, die auf einem deutlich höheren Niveau herausgespielt wurden, als es seine Wertungszahl vermuten lässt, sorgen für eine großartige Zwischenbilanz von 3/4. In der Form kann Miro noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. Mich freut das ganz besonders, denn Miro ist in meiner Trainingsgruppe am Freitag. Ebenfalls trainiert dort Jonas mit, der aber bei seinem Vater Daniel mit altersbedingten Fehlern derzeit noch den einen oder anderen Herzanfall riskiert. Da werden einfach mal Turm und Dame einzügig eingestellt. Aber ein echter Porten gewinnt dann halt auch mit nur einem Turm gegen die geballte Figurenübermacht des Gegners durch Grundlinienmatt. Mit 2/4 kann Jonas (DWZ 753) zufrieden sein, zumal er auch nächstes Jahr noch in der U10 antreten kann und dort dann vermutlich oben mitspielt. In der U12 kommt Simon (DWZ 966) nicht recht in Fahrt. 2/4 und Platz 13 sind für ihn viel zu wenig, zumal es die zwei Niederlagen gegen DWZ-mäßig deutlich schwächere Gegner setzte. Wir hoffen, dass es in der zweiten Hälfte besser läuft. In der U14 sind wir peinlicherweise gar nicht vertreten, aber die Jahrgänge 2006/2007 sind bei uns halt schwach besetzt (Ausnahme Jonte, der aber nicht mitspielt). Umso stärker - quantitativ wie qualitativ - spielen wir in der U16 mit. Martin Neu (DWZ 1566) hat definitiv gute Chancen auf den zweiten Platz, nachdem er gestern auch den starken Porzer Jakob Landwein (DWZ 1612) besiegte. Nur gegen den topgesetzten Viktor Kruse (SK Sülz-Klettenberg, DWZ 1817) hatte er bislang das Nachsehen und liegt nun mit 3/4 auf Platz 2. Knapp dahinter mit 2.5/4 liegt überraschend Samuel (DWZ 1189, Setzplatz 14) auf Platz 8. Hervorzuheben ist vor allem sein starkes Remis gegen Moyi Zheng (KKS, DWZ 1304), der noch ohne Niederlage ist. Lukas (DWZ 1093) könnte auch da oben stehen, wenn er nicht sicher gewonnene Stellungen noch "wegschmeißen" würde. Trotzdem spielt er wirklich sehr gut und ist klar auf dem aufsteigenden Ast. Von Rang 15 mit 1.5/4 aus wird er sich vermutlich noch um einige Ränge verbessern. Leif (DWZ 1138) kommt noch nicht so richtig in Tritt und muss nun mit 1/4 das Feld von hinten aufrollen. In der U18 zeigen Melanie (DWZ 1423) und Karina (DWZ 1491) den jungen Männern, dass mit ihnen zu rechnen ist. Melanie gelang ein tolles Remis gegen den Porzer Michael Sorokin (DWZ 1758). Sie liegt nun mit 2.5/3 auf Rang 2 und kann mit einem Spiel Rückstand noch auf Michael aufschließen. Auch Karina spielt mit 2/3 vorne mit. Die einzige Niederlage bislang kassierte sie gegen die eigene Schwester. Wir dürfen weiter gespannt sein, ob vor allem die M&M&Ms Miro, Martin und Melanie ihre Spitzenpositionen halten können in den letzten drei Spielen.     sh
 
Erster Sieg der 4. Mannschaft (08.12.2019)
Nach 2 Startniederlagen gegen starke Gegner hatten wir heute eine leichtere Aufgabe. Von der Papierform her war ein Sieg möglich, aber wie es immer so ist, wird einem auch in dieser Klasse nichts geschenkt. Nach pünktlichem Start hat Martin an Brett 2 offensichtlich Blitz gespielt , denn er konnte als erster einen vollen Punkt melden. Nachdem unser Ersatzspieler Johannes kurze Zeit später ein remis nachschob, sah es gut aus. Unser bisheriger Punkte-garant Stephan ließ sich diesmal überspielen und musste aufgeben. Danach veränderte sich längere Zeit das Ergebnis nicht, an den Brettern wurde jedoch erbittert um Vorteile gerungen. Melanie und Karina brachten uns dann mit jeweiligen Siegen doch noch auf die Siegerstraße. Ulli steuerte ein Remis bei und das Gesamt-Unentschieden war geschafft. Jörg und ich mussten jetzt die Siegpunkte einfahren. Nachdem meine Gegnerin durch eine Ungenauigkeit in Nachteil geriet, war der erforderliche halbe Punkt gesichert. Jörg hielt seine Stellung ebenfalls zusammen und man einigte sich auf Remis. Meine Gegnerin hatte inzwischen einen Springer und einen Bauern verloren und gab angesichts der bereits feststehenden Niederlage auf. So haben wir am Ende 5,5 Punkte erkämpft und können optimistisch ins Jahr 2020 blicken.     WL
 
Kalk / Deutz 1 – Niederkassel 2 3,5 :4,5 (08.12.2019)
Wer am 2. Advent von Frieden auf Erden träumt, wäre in der Kegelbahnkneipe in Kalk bald von der Realität eingeholt worden. Hier war trotz goldener Gedecke im Schankraum wenig von merry Christmas zu spüren, es roch mehr nach bloody Sunday und Sauerkraut o.ä.. Es gab 7 entschiedene Partien zu bestaunen. Chris bescherte seinem Gegner in der Vorweihnachtszeit aus gedrückter Stellung heraus mit einem Leichtfigurenopfer einen Angriff, der diesen zur Kapitulation veranlaßte. Andreas war gegen den Terminator Arnold R. zwar erstaunlich gut aus der Eröffnung gekommen, doch er wurde nach einem leichtfertigen Läuferzug demoliert. Karl-Heinz stand schon bald nach der Eröffnung nicht mehr gut und wurde Opfer eines Freibauern am Rand gegen den die Dame wenig Argumente hatte und der sein Roß wie einen Esel aussehen ließ. Alexander erhielt nach einem in dieser Klasse seltenen und krassen Eröffnungsfehler des Gegners eine Leichtfigur als Geschenk, er machte aber den Eindruck, als ob er keine rechte Freude daran hatte. Der Gegner erlangte einen gefährlichen Schwerfigurenangriff, bis es Alexander gelang, die Damen zu tauschen. Eine Aufgabe seines Gegners danach wäre angemessen gewesen, denn merke: das Kasperle ist nicht der Weihnachtsmann, auch wenn beide rote Mützen tragen! Richard und Daniel setzten Ihre Gegner von Anfang an unter Druck und gewannen beide überzeugend. Horst spielte eine gute Partie, hatte einen Mehrbauern, aber verlor leider durch Zeitüberschreitung. Alex hatte nach Bauernverlust im frühen Mittelspiel ungenügende Kompensation. Er verteidigte sich jedoch gewohnt zäh und konnte nach einigen Springer-Pirouetten, diesen gegen den Läufer tauschen und in ein unentschiedenes Turmendspiel abwickeln. Gleichzeitig bedeutete dies die knappe Entscheidung zu unseren Gunsten. Damit haben wir zur Halbzeit der Saison unser Ziel erfüllt und überwintern auf einem Nichtabstiegsplatz!    AK
 
11:12 - Knappe und unglückliche Niederlage der 5. Mannschaft gegen Erftstadt (01.12.2019)
Leider ist nun auch die widerspenstigste Mannschaft der SG Niederkassel nicht mehr unbesiegt. Allerdings war die heutige Niederlage gegen die vierte Mannschaft aus Erftstadt sehr unglücklich. Schon gestern wussten wir, dass es eng wird, denn Philipp musste krankheitsbedingt absagen. Und so einen Ausfall können wir angesichts unserer dünnen Personaldecke einfach nicht kompensieren, zumal Leif keine Zeit hatte und auch Simon krankheitsbedingt passen musste. Letzten Endes schleppte sich der ebenfalls angeschlagene Heinrich dankenswerterweise ans sechste Brett. Man sah ihm und seinem Spiel an, dass er nicht fit war. Schon nach kurzer Zeit stellte er gegen eine Schachanfängerin, Ying Zhang (DWZ 804), die Mutter von Constantin Schmitz (der bei unserem Pfingstcamp mitgemacht hat), einen Turm ein und verlor die Partie schnell. In Normalform von Heinrich und auch in anderer Besetzung wäre das Brett gewonnen gewesen. Aber zu dem Zeitpunkt führten wir noch, denn die Gegner hatten Brett 5 unbesetzt gelassen, wodurch Lukas kampflos gewann. Dann setzte es meine eigene erste Niederlage in dieser Spielzeit. Mein Gegner, mit DWZ 1716 etwa 600 Punkte über meiner Wertungszahl, meinte hinterher zu mir:"Ab einer gewissen Spielstärke reicht es eben nicht mehr sich gut zu entwickeln und nichts einzustellen." Damit ist alles gut beschrieben. Ein, zwei falsche Bauernzüge, bei denen ich strategisch wichtige Felder freigab, genügten meinem Gegner Peter Kirst, der mit seinen knapp 80 Jahren seinen Zenit zwar längst überschritten hat, in seiner Glanzzeit aber mehr als 2100 DWZ hatte und nach wie vor von seiner Erfahrung zehrt. Leider musste kurz danach auch Samuel aufgeben, obwohl er lange Zeit besser stand und das Remis eigentlich sicher hatte (was im Nachhinein zum Mannschaftssieg gereicht hätte und daher umso ärgerlicher ist). Er überdrehte am Schluss und wollte den Sieg, verließ dabei aber leider mit dem Läufer die wichtige Diagonale und konnte im Zickzack zurück durch die geschlossene Stellung den Freibauern des Gegners nicht mehr aufhalten. Nun hätten also zwei Siege her gemusst zum Mannschaftssieg. Bei Johannes sah es auch danach aus, aber Manfreds Partie war ausgeglichen. Der Gegner kannte den Gesamtspielstand und bot Remis an, was Manfred bei nicht erkennbarer Siegchance annahm. Vielleicht hätte man es angesichts der hohen Fehlerrate in unserer Spielklasse noch versuchen können, aber dies soll kein Vorwurf sein. So konnte Johannes nur noch etwas für seine Einzelwertung tun, die mit 3.5/4 überragend ist. Super, in welcher Form sich Johannes in der 5. Mannschaft präsentiert! Wenigstens er konnte noch gewinnen und zum 11:12-Endstand verkürzen. Wir brauchen vermutlich noch einen Sieg, um den Klassenerhalt sicherzustellen. Das wird wohl nur gelingen, wenn wir vollzählig sind oder mal auf Leif als Ersatz zurückgreifen können, wenn jemand ausfällt.    sh
 
2. Niederkasseler Jugend-Blitznacht (24.11.2019)
Das neue Jahr wird im Jugendbereich mit einer besonderen Veranstaltung beginnen. Für eingeladene Spieler/innen wird am Samstag, 04. Januar 2020 die 2. Niederkasseler Jugend-Blitznacht stattfinden. Die ersten Einladungen wurden verschickt, die Teilnehmer/innen werden im Dezember bekanntgegeben. Das Turnier wird stark besetzt sein. Besonders beliebt ist diese Veranstaltung nicht nur wegen des Blitzschachs, sondern auch wegen des gemeinsamen Pizzaessens nach der ersten Hälfte des Turniers.     TF
 
Niederkassel für Verbandsmeisterschaften im Mannschaftsblitz qualifiziert! (24.11.2019)
Auch wenn die Erinnerungen im zunehmenden Alter ein wenig trüben, waren wir uns in der Mannschaft einig, dass die Qualifikation im letzten Jahr beschwerlicher war, als das Endergebnis vermuten ließ. Als wir dann jetzt einige Tage vorher die Teilnehmerliste erhielten, wussten wir, dass wird ein hartes Rennen. Neben dem Vorjahresersten KKS und dem Zweiten Ford hatten sich noch Porz und Dormagen angekündigt. Mit den spielstarken Kalker/Deutz und Brühl waren somit nicht weniger als 7 recht starke Mannschaften im Qualifikationsrennen, wenn man Ford II, Lasker II und den Ausrichter Schachuzipus doch eher nur Ausseiterchancen einräumen sollte. Die Rahmenbedingungen waren reichlich bekannt und es stellte sich schon die Frage, wie es überhaupt mit theoretisch 14 Mannschaften möglich gewesen wäre, war es doch, wie immer, recht eng und heiß. Ansonsten wurde nach altem Muster gespielt. 5:0 Minuten Blitz ohne Schnickschnack, heißt, falscher Zug verliert. Nun denn, letztendlich ist mir kein Streitfall in Erinnerung geblieben, das Turnier verlief doch sehr freundschaftlich und fair. Unsere Mannschaft legte dann sehr souverän los und wir hatten nach den ersten 6 Runden bereits 12 MP eingesammelt, die bereits zur Quali gereicht hätten. Dann gab es eine etwas unglückliche Niederlage gegen Lasker und eine etwas eindeutigere gegen Porz (mit M. Buscher an Brett 4!). Nach dem Sieg gegen Ford II konnten wir dann noch gegen KKS mit 3.5-0.5 gewinnen und die Sache rund machen. Der geteilte 2/3 Platz war eigentlich nie gefährdet und 5 Punkte Vorsprung vor den Fünfplazierten KKS (die allerdings für die VBM vorqualifiziert sind) belegen dies recht eindrucksvoll. Bei der Betrachtung der Einzelergebnisse ist vor allem der sehr gute Score von Stephan mit 9 aus 10 hervorzuheben. Sehr solide sind aber auch die übrigen Ergebnisse von Jochen 7 Pkt. an Brett 1, meine 8 Pkt. an Brett 2 und Martins 6.5 Pkt. an Brett 3. Mit Porz ist also leider ein sehr starker Konkurrent um die nächsten Quali-plätze zur NRW mit hinzugekommen, sodass wir bei der nächsten Verbandsmeisterschaft noch eine Schüppe drauflegen müssen.     KRY
 
Turm Euskirchen – Niederkassel 2 5:3 (17.11.2019)
Einen letztlich verdienten und von uns so auch erwarteten Sieg landete das Euskirchener team heute gegen unsere 2. Manschaft, die stark ersatzgeschwächt antreten mußte. In Anbetracht dessen schlug sich unsere 2. Mannschaft wacker, zwischenzeitlich bestand sogar die vage Hoffnung auf ein überraschendes Unentschieden. Alex war mit seinem Gewinn an Brett 1 Mann des Tages, er stieß zufällig auf ein Loch im Eröffnungsrepertoire seines Gegners und stand danach während der gesamten Partie besser. Horst mußte gegen den insbesondere taktisch starken Neubauer als Schwarzer an Brett 2 die Segel streichen. Chris spielte die Eröffnung sehr genau und so kam es hier zu einem frühzeitigen Remis-Schluß an Brett 4, wie auch bei Werner an Brett 7. Alexander und Andreas an den Brettern 5 und 3 standen beide gut. Die Hoffnungen der Mannschaftskameraden auf einen Sieg konnten leider beide nicht erfüllen, auch hier kam es jeweils zum Remis-Schluß. Damit stand niemand mehr zur Verfügung, die nach gutem Start gegen starke Gegnerschaft mittlerweile absehbaren Niederlagen von Karl-Heinz und Achim an den Brettern 6 und 8, jeweils mit den schwarzen Farben spielend, zu kompensieren, wodurch die Favoriten aus Euskirchen das bessere Ende für sich hatten.     AK
 
Christian goes viral (16.11.2019)
Liebe Schachfreunde, gerne und ein wenig stolz stelle ich den neuen Youtube Kanal von Vereinsmitglied IM Christian Seel vor. Die Lehrvideos sind auf Englisch und stehen in Qualität nicht den Inhalten auf den großen einschlägigen Schachportalen nach. Macht Euch selber ein Bild und seht wohin "Schach in Niederkassel" führen kann.    CS
 
Niederkassel bekommt Zuschlag für Kölner Einzelmeisterschaft (12.11.2019)
Die SG Niederkassel richtet die nächste Kölner Einzelmeisterschaft aus. Termine sind die Freitage vom 17.1. - 14.2. um 19:00 Uhr bei uns im Vereinsheim. Den Link der offiziellen Ausschreibung werden wir posten, sobald verfügbar. Bitte haltet Euch die Termine schon einmal frei. Wir haben nur 20 Teilnehmer zugelassen. Wir freuen uns auf das Turnier, was den Vereinsabend noch attraktiver macht, auch für die Zuschauer.     CS
 
3. Mannschaft verliert knapp 3,5 - 4,5 gegen Schachuzipus in der Bezirksliga (11.11.2019)
Am 3.11 empfingen wir in der 3. Runde der Bezirksliga die sympathische und faire Mannschaft von Schachuzipus. Beachtlich ist das dieser kleine Verein mit nur 15 Mitgliedern, wie ein kleines unbeugsames Gallisches Dorf, erbitterten Widerstand leistet. Nicht zuletzt liegt es wohl auch mit an ihren beiden Spitzenspielern, daß so manche gut sortierte Truppe von ihnen aufgemischt wurde. Ob in ihrem Vereinsheim in Köln Mülheim auch ein besonderer Trank gebraut und gereicht wird ist noch nicht bekannt.
Wir mussten auf Werner F. und Achim verzichten, die mit Alex Kn, Horst und Christian B. noch beim Schachturnier in Bad Wiessee weilten. Unsere Mannschaft war aber gut aufgestellt und es entwickelte sich, wie zu erwarten, ein enger Kampf. Erst spät zeichnete sich der entscheidende Vorteil für Schachuzipus ab. Nach ca. zwei Stunden stand es noch ausgeglichen und Karsten einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Kurze Zeit später stellte Ralph unglücklich eine Figur ein und gab auf. Robert erspielte sich den Respekt seines Gegners, der später bestätigte, daß Robert sich taktisch keine Blöße gegeben hat. Er konnte wieder zeigen was in ihm steckt und spielte eine schnörkellose saubere Partie bis zum ausgeglichenen Turmendspiel, indem man dann auf Remis einigte. Nachdem sich auch Markus mit seinem Gegner Remis vereinbart hatte, spielten nur noch die ersten vier Bretter. Jonathan spielte eine druckvolle Partie und brachte uns auf 2,5 - 2,5 wieder heran. Erst gewann er einen Bauern dann die Figur. Das war es dann für seinen Gegner. Er gab auf. Ralf an Brett zwei spielte eine ausgeglichene Partie gegen Jügen Leistenschneider. Ralf sah sich einem Königsangriff ausgesetzt. In komplexer Stellung nutzte sein Gegner die taktische Möglichkeit die sich ihm bot zum Gewinn aus. Durch trickreiches Spiel seines Gegners hatte Guido am ersten Brett taktisch einen Bauern verloren kämpfte sich bis ins Endspiel wieder heran. Mehr als Remis war aber nicht drin. Beim stand von 3 - 4 gegen uns spielte nur noch Andreas an Brett 3. Es war ein Ritt auf der Rassierklinge. Jürgen Wippich musste seine Königstellung zusammenhalten und behielt die Nerven. Andreas fand unter Zeitdruck in vorteilhafter Stellung leider nicht die richtige Gewinnfortsetzung und verlor einen Turm. Uneigennützig bot Jürgen das Remis zum Mannschafterfolg an. Dies könnte Andreas nicht ausschlagen. Wir gratulieren Schachuzipus, die sich schon, wie in der letzten Saison, die wichtigen zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern konnten. In der vierten Runde am 8.12 spielen wir auswärts gegen Satranc, die punktgleich mit Schachuzipus und uns je 2 Punkte auf dem Konto haben. Wir werden versuchen den Anschluss an das Mittelfeld der Bezirksliga Ost nicht zu verlieren.     KM
 
Lampi beim Brötchenturnier 2019 (10.11.2019)
Für diejenigen Leser, die noch nicht an diesem mittlerweile legendärem Turnier teilnehmen konnten, hier einige Ausführungen von mir zur besseren Einordnung. Das Brötchenturnier besteht aus mehreren Phasen. Ich fange mit der Vorfreude an, die spätestens zurzeit der Anmeldefrist startet, da die etwas über 60 möglichen TN-Plätze schnurstracks belegt sind und so einige Verschlafene auf Rücktritte hoffen müssen, um bei diesem Spektakel als Nachrücker dabei sein zu können. Wir hatten irgendwann zu Jahresbeginn bereits den Gedanken gefasst, dass wir mal zusammen spielen sollten. Wir, das sind Marc Lamprecht, Stephan Bröhl, Jochen Wigger und meiner einer. Bei dem ein oder anderem sommerlichen Pilsabend, schauten wir gelassen an uns runter und waren dann einhellig der Meinung, Pils und Schach, das passt gut zusammen und auch gut zu uns. Stephan sollte fahren und wir drei hätten das Vergnügen des doppelten Genusses. Ihm zu Ehren, wollten wir uns auch gleich Steffie-Maus nennen, aber leider haben sich dann bei mir die Rahmenbedingungen geändert, sodass ich kurzfristig dann doch nicht mehr dem Alkoholgenuss frönen konnte, sondern fahrtauglich bleiben musste. Irgendwie gelang es mir dann auch nicht während der Turnierphase die richtige Einstellung zu gewinnen. Einerseits als Spaßveranstaltung gepriesen, muss man andererseits teilweise über die Fremdschämgrenze hinweg miterleben, wie es dem einen oder anderem Kollegen doch sehr ums Gewinnen geht. So wurde mir fast das Trommelfell kaputt geschrien, als jemand sich doch reichlich über Gebühr freute. Ohne Alkohol merkt man zudem, wie sehr sich das Turnier in die Länge zieht. Endlich eine Partie gespielt, dauert es gefühlt eine halbe Stunde, bis man endlich die Schmach der vorhergehenden Partien auswetzen kann. Zudem wird einem der unglaubliche Lärmpegel bewusst und das bei gleichmäßig ansteigenden Temperaturen. Diesmal war die Brötchenphase relativ früh nach der 6 Runde anberaumt. Wie spätestens seit Norbert Elias Klassiker "Die höfische Gesellschaft" bekannt, haben Manieren und insbesondere Tischmanieren irgendetwas mit Affekten und Selbstkontrolle zu tun. In dieser Phase "der Fütterung der 300" verändert sich das Geschehen im Saale jedenfalls nochmals beträchtich. Der ein oder andere sieht endlich dem vermeintlich dem Alkoholgenuss ausgleichenden Charakter der Kalorienzufuhr sehr positiv entgegen, da es doch zur Annahme verleitet, dass jetzt die Wirkungsweise des Alkohols aufgehoben wird. So sieht man jetzt gehäuft schon mal eine Uhr im Bierteich oder doch zumindest einige Spielfelder mit kleberiger Substanz bestrichen. Kleinere Ausfallerscheinungen von einigen Übermutigen bleiben aber zumeist nur unterhaltsam und folgenlos. Lediglich den rohem Mett und frischen Zwiebeln folgenden Ausdünstungen kann man kaum etwas Wirkungsvolles entgegensetzen. Ich versuchte es mit Kaugummi, war aber bei einigen Zeitgenossen chancenlos. Rein schachlich haben sich die 4 spielstarken FM mit dem Namen SK Landau verdient durchgesetzt. Nun denn, an Ausreden hat es mir noch nie gemangelt, aber trotz meiner wohl schlechtesten Performance seit Jahren hat sich das Team sehr gut geschlagen. Jochen, Marc und vor allem Stephan haben so gut gepunktet, dass ein geteilter 4.-7. Platz herausgekommen ist. Nur mal die beiden Selbstmattlösungen, die ich meinen letzten beiden Gegnern aufgedrückt hatte, (und Jochen das blanke Entsetzen ins Gesicht trieb), hätten bereits für einen 3. Platz gereicht. Spätestens in der Nachphase um 3 Uhr früh resümiert dann der immer noch Nüchternde, dass es sich trotzdem lohnt! Schach bleibt hier für mich zukünftig noch mehr nebensächlich, Spaß haben, ein paar Pilschen schlabbern und mit alten Bekannten ein bisschen plaudern, das macht es einzigartig. Bis zum nächsten Mal mit einem anderen Fahrer ;-))    KRY
 
Die Mittelachse hält gegen Porz (10.11.2019)
den Auswärtskampf der ersten Mannschaft gegen Porz traten wir fast in Bestbesetzung an. Dennoch waren wir gegen das junge starke Team nominell leicht unterlegen. Der Gegner von Klaus überzog seine optisch überlegene Stellung und verlor. Stephan kam in einer ihm bekannten aber komplexen Theoriestellung unter die Räder und verlor frühzeitig. Jochen erspiele sich einen deutlichen Zeitvorteil in der seinem Gegner eine entscheidende Ungenauigkeit unterlief und konnte wieder vorlegen. Thomas wurde sein Raumnachteil zum Verhängnis und erlag taktischen Verwicklungen am Damenflügel. Sascha spielte ein ungleichfarbiges Läuferendspiel etwas zu sorglos und verlor. Bruno spielte ein Damenendspiel mit offenem König, welches schließlich in einem Remis durch Dauerschach endete. Carsten profitierte von seiner Eröffnungsvorbereitung und konnte im Verlauf zwei Figuren gegen einen Turm erobern. Sein Sieg dauerte lange war aber weitgehend ungefährdet. Bei 3,5 : 3,5 bei nur einem einzigen Remis kämpfte Martin mit ungleichfarbigen Läufern und Schwerfiguren. Die Stellung war für seinen Gegner mit schlechterem König etwas undankbarer zu spielen. In der letzten Zeitnotphase machte er den entscheidenden Fehler: Sieg für Niederkassel! 4,5:3,5. Durch Punkte der Mittelachse Brett 4-6 und einem herausragenden Spiel von Jochen haben wir uns hinter den drei Favoriten in der Tabelle im Mittelfeld eingereiht.     CS
 
Report vom Brötchenturnier (09.11.2019)
Wieder war es soweit: Brötchenturnier in Erftstadt! Diesmal waren es 62 Mannschaften, darunter auch 3 aus Niederkassel, die sich auf den Weg gemacht hatten, um einen gemütlichen Abend mit viel Blitzschach zu erleben. Im Team "Mambo No. 5" - Martin, Bruno, Holger und Jan Eric - hatten wir es ab der ersten Runde mit starken Teams zu tun, zeigten uns aber von unserer besten Seite und konnten manch stärkerer Mannschaft erfolgreich ein Bein stellen. So erreichten wir einen sehr guten 10. Platz. Besonders Bruno mit 9,5/15 und Martin mit 7,5/15 - davon 11 Mal an Brett 1 - , konnten überzeugen, so dass man sich - diesmal sehr spät - glücklich und ziemlich müde wieder auf den Heimweg machte. Das Endergebnis gibt es hier     HR
 
Noch ungeschlagen! Die fünfte Mannschaft sorgt weiter für Furore... (03.11.2019)
Überraschend hat heute die 5. Mannschaft ein gutes Remis gegen die 3. Mannschaft von Euskirchen erkämpft. Heinrich Muckel hatte schon nach kurzer Zeit seinen Gegner trotz zwischenzeitlichen Läuferverlustes überrannt. Samuel hatte zwei Mehrbauern, musste sich dann aber nach ungünstigem Abtausch der Leichtfiguren mit einem Remis zufrieden geben. Lukas hatte anfangs einen Läufer mehr, verlor dann aber noch gegen zu viele Bauern. Dann wurde es ruhiger und es folgte ein Remis von Johannes, der eine Siegvariante verpasst hatte. Dann erzwang Philipp trotz eines Bauernverlustes ein gutes Remis. Und noch viel später erreichte Manfred trotz Qualitätsverlustes ein Remis, weil sein Gegner keine Siegvariante mit Opfer wagte. Also ein 3:3 oder 12:12 nach Punkten, ein wichtiges Unentschieden auf dem Weg zum erhofften Klassenerhalt. Damit ist die fünfte Mannschaft nach zwei bzw. drei Spieltagen die einzige Mannschaft der SG Niederkassel, die noch ungeschlagen ist! Wer hätte das gedacht? Jetzt kommt allerdings mit Erftstadt einer der stärksten Gegner der Liga. Ob die Serie danach wohl noch Bestand hat?    JF
 
Runde 2: Niederkassel VI - Köln-Worringen II (02.11.2019)
Anders als in der ersten Runde war bei unserem Heimspiel gegen Köln-Worringen die Mannschaftsaufstellung früh in sicheren Tüchern; es spielten Udo an Brett 1, Florian an Brett 2, Sina an Brett 3, Alexander an Brett 4, Tim an Brett 5 und Florian an Brett 6. Dennoch war es auch bei diesem Kampf so, wie es schon vor der Saison für alle Spieltag klar war, dass wir lediglich Außenseiterchancen haben würden. Diese wollten wir aber nutzen! Und zunächst sah es recht gut aus gegen einen Gegner, der bis auf das erste Brett überall drei- bis vierhundert DWZ-Punkte vorne lag: Florians Gegner stellt eine klassische Eröffnungsfalle auf, die bei korrektem Spiel aber nach hinten losgegangen und Florian Vorteil gegeben hätte. Tim kam gut aus der Eröffnung, Sina hatte sogar bereits spürbaren Vorteil. Und Udo hatte am ersten Brett rasch einen gegnerischen isolierten Bauern als Schwachstelle markiert, die ihm langfristigen Vorteil sicherte. Dann ging es aber noch in der ersten Spielstunde rasch bergab. Florian konnte den Fehler seines Gegners nicht nutzen, sondern lief in die gegnerische Eröffnungsfalle hinein und musste rasch aufgeben. Alexander verlor kurze Zeit später. Währenddessen geriet auch Tim in entscheidenden Nachteil, so dass er schließlich aufgeben musste. Florian wehrte sich gegen einen starken Gegner am zweiten Brett lange Zeit, doch letztlich vergebens. Und auch Sina verlor in einer Abwicklung zuerst die Übersicht, dann eine Figur und schließlich die Partie. Lediglich Udo schob seinen Gegner, ohne irgendwelche Chancen zuzulassen, zusammen, so dass der Wettkampf schließlich 1:5 gegen uns endete. In der kommenden Gegner geht es nun mit Porz IX gegen einen erneut sehr starken Gegner. der ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Wie er antreten wird, ist dabei völlig unklar – Porz hat für die neunte Mannschaft über 50 Spieler gemeldet und kann aus den Vollen schöpfen. Doch wie sagt der Kaiser: Schauen wir mal!    UK
 
 
 
 
 
  Fr. 29.05.2020    
  Online-Blitzturnier ab 20 Uhr auf dem Lichess-Server  
 
  Mo. 01.06.2020    
  Montagstraining:
Taktik in der Gruppe - Link zu Zoom
 
 
  Do. 04.06.2020    
  Vereinsheim bis auf weiteres geschlossen  
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 64:
Belgische Liga 2019/20
IM Van der Lende - IM Seel
Problem des Monats
Was ist der beste Zug für Schwarz?
  Weitere Schachprobleme