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Wir trauern um unseren Vereinskameraden Rainer Wirth (21.06.2017)
Am Mittwoch, 21. Juni 2017 fand in Niederkassel-Ranzel um 11 Uhr die Totenmesse für unseren Schachkameraden Rainer Wirth statt, der am 9. Juni viel zu früh gestorben war. Anschließend wurde seine Urne auf dem Nordfriedhof von Niederkassel-Ranzel beigesetzt. Von der SG Niederkassel nahmen die Ehepaare Groß und Vitz sowie Heinrich Muckel und Johannes Friedrich teil. Die Witwe bedankte sich für die Beileidskarte und eine stattliche Spende von unserem Schachverein. Da Frau Wirth von ihrer Familie vorbildlich unterstützt wird, benötigt sie zur Zeit keine Hilfe.    JF
 
Zweifache Qualifikation für die NRW-Einzelmeisterschaft! (18.06.2017)
Heute endete in Aachen die diesjährige Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Mittelrhein. Die SG Niederkassel war bei insgesamt 14 Teilnehmern gleich mit 3 Spielern vertreten. Alle drei können mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden sein. Andreas Kuhn belegte als einziger Spieler mit 3 Punkten aus 5 Runden Platz 5. Damit wird sich seine DWZ deutlich verbessern. Alexander Kneutgen und Thomas Freundlieb spielten in der letzten Runde an Brett 1 gegeneinander - allerdings nur kurz, da man sich schnell auf Remis einigte. Die Berechnungen aus der vorangegangenen Nacht hatten ergeben, dass das wohl für Thomas zum 3. Platz reichen würde. Dieser 3. Platz ist so wichtig, da die ersten 3 Spieler sowohl für die SVM-EM 2018 als auch für die NRW-EM, die im Herbst in Hennef stattfinden wird, qualifiziert sind. So kam es am Ende auch. Mit 3,5 Punkten kamen Oliver Albrecht (SC Bonn/Beuel) und Thomas ins Ziel, jedoch hatte Thomas die bessere Wertung. Mit dem Kurzremis in der letzten Runde war Aleander mindestens Zweiter, er kam auf 4 Punkte. Eingeholt und überholt wurde er noch von Stephen Kutzner vom Godesberger SK, der am Ende ebenfalls 4 Punkte und die bessere Wertung hatte. Dieser besiegte in der Schlussrunde den Titelverteidiger Frank Reinemer (Langenfelder SF). Dass der überhaupt zur letzten Runde antrat, ist eine enorme Leistung, da er seit dem Tag zuvor abseits des Schachbretts mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Stehpen Kutzner hat das Turnier letztendlich verdient gewonnen und ist neuer Einzelmeister des Schachverbandes Mittelrhein. Dazu gratulieren wir recht herzlich. Lediglich gegen Alexander hat er in der 4. Runde eine denkwürdige Partie verloren. Wer will, kann sich diese von Alexander sicher mal zeigen lassen. Das Turnier wurde von Ingrid Voigt gut und sicher geleitet, hierfür noch einmal vielen Dank.    TF
 
DWZ-Pokalturnier in Bad Godesberg: ein neues Format für die ganze Familie (15.06.2017)
Große und kleine Pokalgewinner - ein Spaß für alle Generationen!
Am letzten Sonntag fand bei strahlendem Sonnenschein im ehrwürdigen Kurfürstensaal der Stadthalle Bad Godesberg das erste DWZ-Pokalturnier in Nordrhein-Westfalen überhaupt statt, ausgerichtet vom Godesberger SK unter der Leitung von Sebastian Strauch. Das aus Süddeutschland stammende neue Format erweist sich als besonders familienfreundlich: es besteht aus einem Jugend- (U12, DWZ<1000) und einem Amateurpokalturnier (Alter beliebig, DWZ<1600). Während die Kinder und Jugendlichen in einem fünfrundigen Schweizer System spielten, das anschließend altersgetrennt (U8, U10, U12) ausgewertet wurde, spielten die Erwachsenen und spielstärkeren Kinder und Jugendlichen in verschiedenen Leistungsgruppen mit jeweils vier Spielern. Die Jugendspiele haben eine Bedenkzeit von 60 Minuten, die beim Amateurpokal von 90 Minuten. Dies reicht so gerade, um die Spiele DWZ-auswerten lassen zu können - was natürlich auch gemacht wird. Auf diese Weise können auch die ganz kleinen und die ganz schwachen Spieler zu einer DWZ kommen. Und das, ohne sich - wie bei einem Open - in den ersten Runden von starken Turnierspielern verprügeln lassen zu müssen... So viele Turniere gibt es ja in der Region nicht (abgesehen von der Kölner Jugend-Einzelmeisterschaft und den Mannschaftskämpfen), bei denen Kinder DWZ-ausgewertete Langpartien spielen können. Insofern füllt das Turnierformat eine echte "Marktlücke". Außerdem findet das Ganze kompakt an einem Tag statt und ermöglicht ein gemeinsames Familienerlebnis. Als bestes Beispiel wurde in der Eröffnungsrede die Familie des Autors genannt: Während Samuel und ich beim Amateurpokal mitspielten, nahm Simon am Jugendpokal teil. Ich selbst nahm das Turnier als Chance wahr, endlich meine erste DWZ zu erhalten, da mir - wie ich zu dem Zeitpunkt dachte - noch zwei Spiele gegen Gegner mit DWZ fehlten. Doch dazu später mehr. Am Jugendturnier nahmen 24 Kinder und Jugendliche teil; das Amateurturnier wurde in fünf Gruppe A-E ausgerichtet. Da wir sehr viele Kinder mit einer DWZ von knapp unter 1000 haben, gingen unsere Kinder als Favoriten in das Jugendturnier. Und dieser Favoritenrolle wurden sie in überragender Weise gerecht: Es siegte Lukas vor (man höre und staune, großartig!) Florian; Vierte wurde Sina (zugleich Dritte und bestes Mädchen in der U12). Die weiteren Platzierungen aus Niederkasseler Sicht: 9. Platz Leif (5. Platz U12), 12. Platz Simon (2. Platz U10), 16. Platz Alexander (4. Platz U10) und 21. Platz unser weiblicher Newcomer Johanna Huschenbett. Johanna gewann in ihrem ersten Turnier immerhin eine Partie und übersah in einer weiteren Partie ein einzügiges Matt. Jetzt heißt es: Tränen trocknen und fleißig weitertrainieren, das wird schon! Beim Amateurpokal waren wir in den beiden stärksten Gruppen nicht vertreten. In der Gruppe C wurde Robert Zweiter und Johannes Dritter; im vereinsinternen Duell gewann Robert. Tja, und in Gruppe D gewann ein Niederkasseler: ich. :-) Was wie ein schlechter Witz klingt, ist tatsächlich wahr. Ich, mit 40 erst Schach gelernt, praktisch ohne Training (vom alle drei Monate stattfindenden zweistündigen Training mit Markus und freundlicher Unterstützung von GM Dr. Reissdorf :-) mal abgesehen), hätte nicht gedacht, gegen talentierte Kinder mit DWZ 1000-1100 eine Chance zu haben, die vermutlich jede Woche Training haben und von denen einer sogar an der U12-Mittelrheinmeisterschaft teilgenommen hat. Aber nun ist der empirische Beweis erbracht, dass man auch ohne jegliches Eröffnungs- und Endspielwissen einen Schachpokal gewinnen kann! 2.5/3 waren weit mehr, als ich mir erhofft hatte. Vermutlich habe ich bei meinem eigenen Anfängertraining selbst am meisten gelernt. :-) Leider gab es nicht die erhoffte Erst-DWZ, da Restpartien nach zwei Jahren verfallen, was ich nicht wusste - schade! Fahren wir aber lieber mit talentierteren Spielern fort: Samuel erreichte in Gruppe E einen guten zweiten Platz und war weitesgehend zufrieden, auch wenn er DWZ verlor (die beiden Siege erlangte er gegen DWZ-lose Spieler). Alles in allem ein hervorragend ausgerichtetes Turnier, das den Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat. Wir danken den Organisatoren aus Bad Godesberg von Herzen, insbesondere Sebastian Strauch, dessen Sohn Julian übrigens überragend spielte und eines der größten Talente der Region ist. Wir hoffen auf Fortsetzung - und das nicht nur, um endlich eine DWZ zu bekommen... Alle Ergebnisse und Tabellen gibt es hier. Und hier findet man einen wunderschönen Bericht aus Sicht des Veranstalters mit vielen Fotos.    sh
 
U12-Pfingstcamp: Wieder ein Pakt mit dem Wettergott (05.06.2017)
Beim Bewegungsschach mussten es die Kinder im Kopf und in den Beinen haben!
Zum vierten Mal führten wir in den Pfingstferien ein Schachcamp für Kinder unter 12 Jahren durch. Einige der Kinder waren auch bereits zum vierten und - aufgrund des Alters - letzten Mal da. Man merkte, dass sich viele der 19 Teilnehmer, darunter mit den Cousinen Hannah und Nina auch zwei Mädchen, bereits sehr gut kannten. Aber auch viele neue Gesichter konnte man entdecken. Besonders erfreulich war es, dass viele Kinder aus anderen Vereinen kamen: von den Bergischen Schachfreunden, aus Hennef, Bonn, Heimerzheim und Lohmar beispielsweise. Unser Pfingstcamp ist längst meine vereinsinterne Angelegenheit mehr, sondern ein regionales Event, für das wir mittlerweile aufgrund der großen Beliebtheit sogar eine Warteliste bei der Anmeldung einrichten müssen. Die Kinder übten drei Tage lang in drei Leistungsgruppen mit den Trainern Carsten Stanetzek, Thomas Freundlieb und Ronny Marzec sowie den "Trainingsassistenten" Jörg Ihle, Markus Reuter und mir selbst taktische Tricks, Eröffnungen, Mattmotive, Endspiele, Blindschach, Phantomschach und vieles mehr. Besonders erfreulich war, dass in einem kleinen Schachquiz in der dritten Gruppe die beiden Mädchen gegen fünf Jungs gewinnen konnten - und das trotz der fragwürdigen Hilfe durch den Autor, der nicht einmal wusste, dass Magnus Carlsen mal eine Langpartie auf Zeit verloren hat. Obwohl ständig Gewitter und Regen angesagt worden war, hatten wir verdammtes Glück mit dem Wetter! Es regnete nur sehr kurz und immer nur dann, wenn wir nicht draußen waren. Daher konnten wir unser Fußballturnier am Mondorfer Hafen und die Schach-Bewegungsspiele bei strahlendem Sonnenschein durchführen. Höhepunkt des Pfingstcamps war natürlich wieder das Schnellschach-Turnier, das in sieben Runden nCh Schweizer System unter der fachmännischen Leitung von Alexander Kneutgen stattfand. Es siegte dort Julian Lohmar vor Jonte Ihle und Leif Krumbein. Für das leibliche Wohl sorgte vor allem Trude Engels mit überragendem Einsatz bis spät in die Nacht hinein. Zudem konnten wir auf viele Kuchen- und Muffinspenden der Eltern bauen. Ganz herzlichen Dank an alle! Doch der größte Dank muss sich zweifelsohne an den Organisator Thomas Freundlieb gehen, der das Pfingstcamp zum wiederholten Male perfekt organisierte. Und "perfekt" ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. Vielen Dank im Namen aller Kinder und Eltern, lieber Thomas! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Viele Fotos kann man sich hier anschauen und herunterladen.    sh
 
Wir bleiben drin !!! (01.06.2017)
da der SV Würselen seine Mannschaft aus der 2. BL zurückgezogen hat und dadurch die SG Solingen II nicht in die Oberliga NRW absteigt, ist der Stichkampf der Gruppensiebten der NRW-Klasse nicht mehr erforderlich. Der geplante Stichkampf am 11.6. wird also abgesetzt. Der Brühler SK und die SG Niederkassel verbleiben beide in der NRW-Klasse. Wir hatten schon alle Hebel in Bewegung gesetzt in der anbrechenden Urlaubssaison die stärkste Truppe aufzubieten.
Damit nimmt eine verrückte Mannschaftssaison mit nur einem Sieg ein versöhnliches Ende. Das wird auf dem Sommerfest am 1.7. ordentlich gefeiert!     CS
 
Fotos vom Niederkasseler Jugend-Open (29.05.2017)
Fotos vom Turnier am Samstag kann man sich hier anschauen und herunterladen. Die Galerie wird ständig erweitert, wenn mir noch Fotos zukommen.    sh
 
Nachtrag: Sieg der 5. Mannschaft im letzten Spiel (29.05.2017)
Am 21.05. spielte unsere 5. Mannschaft in der 1. Kreisklasse gegen Sülz-Klettenberg 3. Obwohl Sülz-Klettenberg mit Bestbesetzung antrat, gewann Heinrich am achten Brett schon nach einigen Minuten. Melanie gewann wenige Minuten später ihr Spiel am siebten Brett. Um unser angestrebtes Remis zu erreichen, machte ich am zweiten Brett ein gutes Remis. Zwischenstand: 2.5:0.5. Dann bot Robert seinem Gegner auch Remis an, aber der wollte nicht. So musste Robert halt gewinnen: 3.5:0.5. Manfred hatte eine gute Stellung, übersah dann aber eine Springergabel und verlor. Leander spielte hervorragend und gewann locker. Damit stand unser Sieg bereits fest. Alexander stand ständig auf Verlust, überraschte aber seinen Gegner mit einem Bauern-Durchbruch und gewann. Zwischenstand: 5.5:1.5. Um ein langes Endspiel zu vermeiden, akzeptierte Jörg am ersten Brett um 13:30 Uhr das Remisangebot und der Endstand lautete 6:2. Unser Sieg, vor allem in dieser Klarheit, hat uns alle total überrascht. Damit geht eine erfolgreiche Saison zu Ende. Hatte uns vor der Saison kaum jemand den Klassenerhalt zugetraut, so stehen wir nun in der Endtabelle mit immerhin drei Siegen auf dem sechsten Platz von neun Mannschaften, also im hinteren Mittelfeld. Angesichts unserer jungen Mannschaft (fünf Jugendliche in der Stamm-Acht) sind wir sehr stolz auf diesen Erfolg!    JF
 
2. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open (28.05.2017)
Weltklasse: unser Küchenteam
Bei strahlendem Sonnenschein und vorsommerlichen Temperaturen kämpften am gestrigen Samstag im Lülsdorfer Kasino der Evonik 136 Kinder und Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen um die Pokale beim 2. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open. Das Turnier gehört zur exklusiven Grand-Prix-Serie der Schachjugend NRW und damit zu den größten Schnellschachturnieren des Landes. Gespielt wurden in sechs Altersklassen von U8 bis U18, wobei die U16 und U18 zusammengelegt und anschließend getrennt ausgewertet wurden. Während die "Kleinen" in der U8 nach der vierten Runde zwei Runden Pause hatten und somit "nur" auf sieben Runden kamen, spielten alle anderen volle neun Runden - allein das ist eine beachtliche Leistung angesichts der Temperaturen. Für Speis und Trank war wieder bestens gesorgt: Ein überaus engagiertes Helferteam um Trude Engels, vorwiegend Eltern, verbrachte stundenlang hinter der Theke und ließ keine Wünsche offen: Salate, belegte Brötchen, Würstchen, Kuchen, Nachtisch - alles da. Sogar Eis wurde noch kurzfristig besorgt. Ganz herzlichen Dank! Das Turnier begann mit einer halbstündigen Verspätung, da einige Teilnehmer aufgrund einer Sperrung der A3 (also entschuldigt) nicht rechtzeitig zur Anmeldung kamen. Danach ging es aber Schlag auf Schlag, denn das Turnierteam um Werner Frehen, Carsten Stanetzek und mir selbst war sehr gut eingespielt, so dass zwischen den Runden kaum Pausen entstanden. Dazu trugen entscheidend auch die vielen Schiedsrichter und Turnierhelfer bei. Vielen Dank an Ronny Marzec, Jan Eric Schnellbacher, Udo Käser, Boris Maric, Alexander Kneutgen, Werner Langhoff und Thomas Freundlieb. Beachtlich ist hier, dass uns mit Ronny (VdSF Bonn) und Boris (SV Grünfeld, seine Söhne spielen beim KKS) zwei Schiris aus anderen Vereinen aushalfen. Selbst hätten wir nicht genug Betreuer für die einzelnen Altersgruppen gehabt. Immer deutlicher wird, dass man so große Turniere nur gemeinsam mit anderen Vereinen und unter enger Einbindung der Eltern stemmen kann und dass unser Weg, unsere Turniere offen und kooperativ auszurichten, genau der richtige ist. Wir kamen durch die vielen Helfer so zügig durch, dass unser Turnier fast eine Stunde vor dem geplanten Schluss beendet war. Gemeinsam mit uns stellte die SG Porz mit jeweils 11 TeilnehmerInnen das größte Kontingent. Zum Turnier: In der U8 lieferten sich die Nummer 3 und 4 der Deutschen U8-Rangliste, Ingmar Mainka (Eilendorf, DWZ 1277) und Philipp Leon Klaska (Düsseldorf, DWZ 1157) einen heißen Kampf um Platz 1. Am Ende gewann Philipp Leon das hochklassige Duell und damit auch das Turnier. Bestes Mädchen wurde Tamila Trunz (Bad Godesberg). Niederkasseler SpielerInnen waren nicht am Start - ein Warnzeichen für uns! Das mit 41 TeilnehmerInnen zahlenmäßig stärkste Feld war in der U10 vertreten. Hier siegte Jannis Bolz (Würselen, DWZ 1333) mit überragenden 9/9 vor dem Vorjahressieger Max Pick (Kerpen, DWZ 1217, 7.5/9). Bestes Mädchen wurde Laura Popovidou vor Lotte Eschweiler. Allerdings muss man sagen, dass überraschenderweise in der U10 die Jungendominanz doch frappierend war, während in den anderen Altersklassen die Mädchen zwar zahlenmäßig extrem unterrepräsentiert, aber doch - mit sehr guten Platzierungen - ebenbürtig waren. Erfreulich die sehr guten Platzierungen unserer Niederkasseler Jungs Simon Hartmann (6., 6/9), Tim Grygosch (11., 5.5/9) und Tim Käser (21., 4.5/9). Auch Florian Geisler konnte mit seinem ersten Turnier überhaupt zufrieden sein, konnte er doch immerhin einen Sieg und zwei Remis holen! Ähnlich überlegen wie Jannis in der U10 gewann auch Paul Wiedenbruch (Düsseldorf, DWZ 1482) mit 8.5/9 die U12-Konkurrenz vor Rafael Sabirov (Porz, DWZ 1341) und unserem passiven Mitglied Julian Lohmar (Bonn, DWZ 1418). Bestes Mädchen wurde die stark spielende Linda Becker (Plettenberg, DWZ 1142) auf Platz 5. Nicht enttäuschend, aber auch nicht euphorisierend die Platzierungen unserer Kinder: Samuel Hartmann (12., 5/9), Leif Krumbein (13., 5/9), Sina Sprengard (21., 4/9) und Mattes Eschweiler (31.), der das Turnier allerdings vorzeitig abbrach. In der U14 gab es das Duell Gallas - Gallasch, das Robin (Porz, DWZ 1669) am Ende für sich entscheiden konnte. Er gewann das Turnier mit 8/9 vor Joel (Katernberg, DWZ 1698, 7/9). Bestes Mädchen wurde Marlene Alms (Eilendorf) auf Platz 8. Erfreulich der sehr gute 5. Platz von Robert Krink in diesem starken Teilnehmerfeld! Im U16/U18-Turnier sind zwei Dinge bemerkenswert: erstens die Tatsache, dass die U16 wesentlich stärker war als die U18 - ein allerdings bekanntes Phänomen: Die ersten vier Plätze wurden alle durch U16-SpielerInnen belegt. Und zweitens, und damit rechtfertigt sich auch das große "I" im Satz vorher: das herausragende Ergebnis von Melanie Jung auf Platz vier, die es den jungen Männern ganz schön schwer machte! Dass sie dann als einzige Teilnehmerin den U16w-Pokal gewann, ist hingegen nur eine Randnotiz, ebenso dass der U18-Mädchenpokal mangels Teilnehmerinnen gar nicht erst vergeben wurde. Fazit: Mädels, bleibt dran am Schach - dann gewinnt ihr mit zunehmendem Alter automatisch die Pokale! Zurück zum Ergebnisdienst: In der U16 siegte Elsi Banushi (Heimerzheim, DWZ 1542) vor Fabio Michels (Mörsdorf-Lahr, DWZ 1549), während in der U18 Lukas Steinebach (Düsseldorf, DWZ 937) vor Tobias Huang (Bonn, DWZ 1144) gewann. Auch die jeweils Drittplazierten gewannen Pokale. Die Ergebnisse aller Runden und Tabellenendstände kann man sich hier anschauen:

U8

U10

U12

U14

U16/U18

Kategorienplätze U16 und U18, aufgeteilt

Bei der Siegerehrung der U16/U18 kam es noch zu einer kleinen Panne - der allerdings einzigen an diesem Tag - sorry nochmal. Wir konnten zum Glück alles retten und reparieren. Verschwitzt und erschöpft bauten wir ab und fuhren nach Hause. Ein großes Kompliment an "Kampfschwein" Johannes Friedrich, der an diesem Tag als erster kam und als letzter ging. Sein Einsatz für den Verein ist - in einer Gruppe auch nicht gerade unengagierter Menschen :-) - noch einmal herausragend. Vielen Dank, Johannes!    sh
 
Interview mit Radio Bonn/Rhein-Sieg (24.05.2017)
Wir erschließen uns neue Medienkanäle: Heute habe ich ein kurzes Interview mit Radio Bonn/Rhein-Sieg zu unserem Jugend-Schnellschach-Open geführt, das im Laufe des Tages ausgestrahlt wird. Aufregend! Vielleicht führt es ja zu noch mehr TeilnehmerInnen. Rund 110 Voranmeldungen haben wir bereits. Das auf der Frequenz von Radio Bonn/Rhein-Sieg ausgestrahlte Bürgerradio wird übrigens Ende des Jahres ein längeres Porträt unseres Vereins senden.     sh
 
Dramatisch: Niederkassel spielt unentschieden in Kamen (22.05.2017)
Wer muß in den Stichkampf: Kamen oder Niederkassel? Eine Menschentraube verfolgt das dramatische Finale am letzten Brett.
Mit einem schlussendlich mageren Pünktchen kehrte die erste Niederkassler Mannschaft von ihrem Auswärtsspiel in der NRW-Klasse heim. Nach fast siebenstündigem, nervenaufreibendem, teils dramatischen Abstiegskampf war das gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Kamen zu wenig, um die NRW-Klasse direkt zu halten. Als Viertletztem steht uns jetzt noch ein Stichkampf gegen den Brühler SK um den Klassenerhalt bevor.

Die Ausgangslage war klar: Wir mussten gewinnen, um an Kamen noch auf den letzten Metern vorbeizuziehen und nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Irgendwann war mitten in der Saison deutlich geworden, dass selbst der siebte Tabellenplatz nicht sicher war. Es ist – das nur nebenher - meiner Meinung nach eine sehr unglückliche Regelung, wenn aus einer Liga mit zehn Mannschaften vier absteigen müssen. Wie dem auch sei, es begann recht vielversprechend für uns, da mein Gegner aus der Eröffnung heraus in einem überraschend unangenehmen Endspiel gelandet war, das mir ein gefahrloses, nervenschonendes Spiel auf lediglich zwei Ergebnisse ermöglichte. Nach drei Stunden gab sich mein Gegner geschlagen, fast zeitgleich steuerte Thomas zwei Bretter weiter ein solides Remis bei. Tja, somit hatte ich jetzt ausreichend Muße mir die anderen Bretter anzuschauen. Und es zeigte sich schnell, dass es noch ein sehr weiter Weg bis zum erhofften Sieg werden würde. Holger hatte – nach eigener Darstellung - in einer Nebenvariante der Mac Cutcheon- Variante eine hochinteressante Stellung mit Schwarz erreicht, wickelte aber unnötigerweise in ein schlechteres Endspiel ab. In gegnerischer Zeitnot schaffte er es fast sogar noch auszugleichen, übersah den rettenden Zug und verlor umgehend. Brunos sauberer Sieg nach komischer Eröffnung – keine Ahnung wie er das immer macht – und Carstens Remis bedeuteten nur eine kurze neuerliche Führung, da Klaus in einer sich dynamisch im Gleichgewicht befindenden Stellung einen zu optimistischen Plan wählte und von seinem abgebrühten Gegner ausgekontert wurde. Nun hing alles an den Partien von Taylan, der dankenswerterweise für Werner eingesprungen war und von Jochen ab. Objektiv stand Taylan schon eine ganze Weile auf Verlust und Jochen vielleicht etwas besser. Die folgenden zwei Stunden waren mit die spannendsten, die ich im Schach miterleben durfte. In beiden Partien lebten die Kontrahenten am Schluss über eine Stunde nur noch von den 30 Sekunden Zeitzuschlag. Jochen erreichte tatsächlich zunächst eine Gewinnstellung, aber da beide Könige unter Beschuss aller Schwerfiguren standen, war das alles andere als leicht zu verwerten. Schließlich entschlüpfte der trickreiche Kamener noch ins Remis. Zeitgleich drehte sich an Brett acht die Partie völlig. Hier hatte sich Taylans Gegner um den 30 bis 40 Zug eine Gewinnstellung erarbeitet. Aber Taylan kämpfte wie ein Löwe und schaffte es immer wieder, seinem Gegner noch ein kleines Problem zu stellen. Bei beiden Spieler war immer mal wieder die Bedenkzeit auf wenige Sekunden geschrumpft. Schließlich war ein weißer Freibauer unaufhaltsam bis auf die siebte Reihe vorgedrungen, trotzdem lehnte Taylan ein Remisangebot ab. Davon wohl irritiert stellte sein Gegner jetzt nacheinander – statt seinen Bauern in eine Dame umzuwandeln – erst den Freibauern und dann noch seine anderen Bauern ein. Taylan stand – bei immer noch komplizierter Stellung – auf einmal auf Gewinn. Damit war unser Glück aber verbraucht. Mit dem Zeitbonus lässt sich der technische Teil einer Partie noch schwerer spielen als sonst, erst Recht nach so einer Nervenschlacht. Taylan versuchte alles, aber am Ende war es dann doch Remis. Endstand: 4 zu 4    SB
 
Jugendopen schon mit 100 Voranmeldungen (21.05.2017)
Das 2te Niederkassler Jugendopen startet am Samstag, den 27.5. um 11:00. Mit 100 Voranmeldungen liegen wir bislang voll im Rahmen unserer Erwartungen. Die Voranmeldungen können unter dem Link zum Turnier eingesehen werden. Meldet Euch noch bei stefan(at)awhartmann.de an! Noch sind Plätze frei! Die Vorbereitungen laufen und wir freuen uns auf Euch!    CS
 
U12: Niederkassel 1 ist Kölner Mannschaftsmeister - Sieg im vereinsinternen Duell (14.05.2017)
Niederkasseler Kinder unter sich im Kölner Mannschaftsfinale. Auf dem Foto fehlt Leif, dafür ist Ersatzspielerin Lotte eingesprungen.
Das hat es noch nie gegeben: ein rein Nieder­kasseler Finale bei der Kölner U12-Mann­­schafts­­meister­­schaft. Sensationell hatten sich beide Mann­schaften in ihren Gruppen durch­setzen können - immerhin gegen Mann­schaften wie Porz 1, Porz 2 und KKS. Die letzten End­spiele waren alle­samt durch unsere Nachbarn aus dem Kölner Süden dominiert: mit einem Standardfinale Porz 1 gegen Porz 2. Nun konnten wir also bereits vor dem Endspiel sicher sein, den Pokal nach Niederkassel zu holen. Doch würde die zweite Mannschaft überhaupt eine Chance haben gegen die erste? Zunächst sah es nicht danach aus. Simon konnte gegen Leif seinen Eröffnungsvorteil (zwei Bauern vorne) nicht nutzen; die Partie schien ausgeglichen. Doch dann konnte Leif mit einem einfachen taktischen Trick (Schach mit dem Läufer verbunden mit einem Abzugsangriff auf die ungedeckte Dame) gewinnen. Mit drei gegen zwei Schwerfiguren war die Partie schnell entschieden. Nachdem Mattes in guter Ausgangsposition gegen Alexander seinen Turm eingestellt hatte, stand es 2:0 für Niederkassel 1. Jetzt mussten für die zweite Mannschaft Siege von Samuel (an Brett 1 gegen Jonte) und Lukas (an Brett 2 gegen Julian) her. Angesichts eines DWZ-Vorsprungs von rund 250 und 450 Punkten schien dies aber undenkbar. Doch Samuel hatte einen bärenstarken Tag. In seiner Standarderöffnung (modernes Italienisch) machte er enormen Druck am Königsflügel: Fesselung des f-Bauern, Einschlag mit dem Springer auf h6 nach einem Fehler von Jonte und enormer Druck auf der h-Linie mit Dame und Turm - das sofortige Matt war nur mit Damenverlust zu vermeiden. Kurz darauf erfolgte die Aufgabe. Nur noch 1:2! Doch Lukas war zwischenzeitlich gegen einen wieder mal sehr gut spielenden Julian mit einer Leichtfigur ins Hintertreffen geraten und konnte den Ausgleich nicht mehr schaffen. Insgesamt war es ein verdienter und letztendlich klarer 3:1-Sieg für die erste Mannschaft. Niederkassel ist Kölner U12-Mannschaftsmeister! Wer hätte das vor fünf Jahren für möglich gehalten? Grund zum Feiern gab es genug und das taten wir dann auch - mit zwei großen Familienpizzen, Softgetränken und der einen oder anderen Spaßpartie. Nächstes Jahr wird es einen totalen Umbruch geben. Fast alle Spieler verlassen die U12. Dafür rücken neue Talente wie Tim G. nach. Ob wir dann nochmal ins Finale kommen? Wir werden es sehen.    sh
 
Sportabzeichen 2017 - lockerer Aufgalopp und direkt das erste Gold (13.05.2017)
Bei milden Frühlingstemperaturen unter bedrohlichen, aber rücksichtsvoll vorbeiziehenden Regenwolken trafen sich am Freitagabend einige Niederkasseler Schachfreunde, darunter vor allem Kinder und ihre Eltern, zur ersten Abnahme des Sportabzeichens in diesem Jahr. Die meisten Teilnehmer begnügten sich (sehr erfolgreich) mit zwei oder drei Disziplinen, während der überehrgeizige Autor dieser Zeilen sofort alles an einem Tag machen musste und nun das erste Gold für Niederkassel, zugleich aber auch kräftige Muskelschmerzen mit nach Hause nahm. Leider waren zum Auftakt nicht ganz so viele Schachspieler dabei wie im letzten Jahr. Wir hoffen, dass es noch mehr werden und wir in diesem Jahr wieder mindestens 20 Sportabzeichen holen. Der "Medaillenspiegel" rechts unten wird stets aktuell gehalten. Am 09.06. treffen wir uns wieder, die weiteren Termine findet man hier.     sh
 
Unter Fremden und Freunden (11.05.2017)
Alle Jahre wieder… findet das Sommerfest der Christlich-muslimischen Flüchtlingshilfe Niederkassel unter dem Motto „Fest der Kulturen“ statt. Diesmal am Samstag, 8. 7. d. J., 15:00 bis 18:00 Uhr, im und am Matthiashaus / Lülsdorf. Auch die Schachgemeinschaft wird, wie im Vorjahr, einen kleinen Stand (6 Bretter) aufbauen und mit ihrem Werbebanner „Gens Una Sumus“ präsent sein. So kann sie inmitten der vielsprachigen Lautstärke und vielstimmigen Musikklänge leise und nachdrücklich unter Beweis stellen, dass Schach ein grenzenloses Vergnügen ist. Es wäre schön, wenn der eine oder andere aus dem Verein sich blicken ließe oder gar mitmachen würde.    AD
 
Als Vorletzter gestartet, als Drittletzter heimgekehrt (11.05.2017)
Die Jungspunde um Robert Krink fuhren am letzten Sonntag zur U14-Mannschaftsmeisterschaft NRW nach Bochum (17 Teilnehmer) – als Vorletzte der Setzliste (1029 DWZ) ohne große Ambitionen, aber mit dem Ziel, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Das gelang über Erwarten gut. Die nackten Zahlen sagen nichts über den teilweise dramatischen Turnierverlauf. Im Auftaktspiel gegen SK Münster (1400) hielten Robert und Leander gegen weitaus stärkere Gegner bravourös ein Unentschieden, Leif und Samuel lange Zeit gut mit. Am Ende 1 : 3. In Runde 3 machten sie es noch besser gegen die Schachakademie Paderborn (1514). Gegen den Dritten der Schlussabrechnung setzte es eine denkbar knappe 1,5 : 2,5 Niederlage. Sieg und Unentschieden folgten anschließend. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen (5 : 7 Punkte) ging es in die Schlussrunde gegen TV Borken (1116). Ein ausgeglichenes Mannschaftsergebnis und respektabler Platz im Mittelfeld war in Reichweite. Aber just in diesem Augenblick ging den vier Youngstern die Puste aus. Robert und Leander konnten ihre starken Anfangsleistungen nicht wiederholen, Leif verseppelte eine Gewinnstellung zum Remis und nur Samuel – der Beste an diesem Tag (3 / 3) – gewann. Ein unglückliches 1,5 : 2,5. Keine Belohnung am Ende des nervenaufreibenden Tages. Sie hatten sich dennoch nichts vorzuwerfen, nicht vernaschen lassen und gezeigt, dass in Niederkassel ernsthaft Schach gespielt wird, und den Gegnern das Leben schwerer gemacht, als denen lieb war. Wertvolles Lehrgeld, das sich in naher Zukunft auszahlen sollte.    AD
 
NRW-Mannschaftblitz 2017 in Katernberg! (08.05.2017)
Dieses von mir als ein Highlight des Jahres ausgerufene Turnier stand dieses mal leider unter keinem guten Stern. Musste Stephan aus privaten Gründen leider einige Tage vorher absagen, gestaltete sich die Eratzsuche recht langwierig. GottseiDank konnte Thomas kurzfristig einspringen, den ich hier nochmals ausdrücklich für sein Engagement danken möchte. Dann kam auch noch eine halbe Stunde vor Abfahrt am Samstag die krankheitsbedingte Absage von Christian dazu. Zu dritt fuhren wir also bei schönstem Wetter nach Katernberg, um zumindest für uns jeweils ein hochwertiges 20-rundiges Blitzturnier zu spielen. Für Thomas bedeutete das an Brett 4 immerhin 18 Spieler mit einer besseren Zahl und 8 Titelträger. Für Carsten an Brett 3 waren 10 Titelträger und an meinem zweiten Brett auch 10 Titelträger am Start. Nach erfolgreicher Auftaktrunde mit satten 3:1 gegen den Südlohner SV schien alles gut zu werden. Bei mir persönlich standen nach 4 Runden sogar 3 Punkte auf der Habenseite als ich zum wiederholten Mal IM Geiernaert im Königsindischen Sämisch betuppen konnte. Das war es dann aber auch! Wie Carsten treffend sagte, haben wir einfach viel zu viel liegen gelassen und realisierten zum Schluss jeweils sehr bescheidene 7 Punkte aus 20 Runden. Die 7,5 für Thomas waren da noch eine recht gute Ausbeute gegen doch nominell viel stärkere Gegnerschaft. Was lernen wir daraus? Fürs nächste Mal entweder gleich zu Fünft bzw. idealerweise einen kurzfristig einzuberufenen Ersatzspieler einplanen. Nun denn - nächstes Mal läuft es wieder besser!     KR
 
3. Mannschaft: letztes Spiel gewonnen und trotzdem abgestiegen (30.04.2017)
Heute reisten wir mit 7 Stammspielern und einem starken Ersatzmann zu den Schachfreunden Köln-Mülheim. Die Wahrscheinlickeit, die Klasse zu halten war schon sehr gering. Nicht nur, dass wir gegen die starken Mülheimer gewinnen mussten, nein, unsere Mitkonkurenten Satranc und Grünfeld mussten auch noch bei ihre Spiele verlieren. Wir wollten uns aber bestmöglich verkaufen und das Flämmchen Hoffnung am Brennen halten. Auf Geschenke der Mülheimer brauchten wir, nach Blick auf deren Aufstellung, nicht hoffen. An Brett 1 kam es zu einem schnellen Remis zwischen dem Christian und dem Kevin Krug. Das war schon fast so zu erwarten, da sich die beiden Kontrahenten schon lange aus vielen Jugendturnieren kannten. An Brett 2 erhielt Werner ein völlig überraschendes Remisangebot nach 10 Zügen. In Anbetracht des DWZ-Vorteils von über 200 Punkten des Gegners nahm er dieses an. Schnell endete auch die Partie an Brett6 vom Jan Eric Remis. Bis jetzt war also noch nicht viel passiert. An Brett 8 stand unser Ersatzmann Daniel schnell besser und wandelte seinen Vorteil auch in einen schnelle Sieg um. Unser Trumpf hatte also gestochen. Dann folgte ein Remis vom Ralph an Brett 7. Leider verlor dann unser 4. Brett Karl-Heinz seine Partie. Es spielten also noch Ralf an Brett 2 und Hans-Joachim an Brett 5. Beim Ralf war die Stellung lange unklar. Nach einem Generalabtausch der Schwerfiguren verblieben noch gleichfarbige Läufer und Springer sowie 6 Bauern auf beiden Seiten. Es war hier für beide Seiten keine gewinnbringende Fortsetzung mehr zu sehen. Folgerichtig Remis. Also spielte noch Hans-Joachim. Er hatte sich einen Mehrbauern gesichert. Mit gutem Spiel eroberte er noch einen 2. Bauern. Sein Gegner versuchte noch das Remis zu retten, musste aber dann doch seine vergeblichen Mühen einsehen und gab auf. Bravo Hans-Joachim! 4,5 Punkte erreicht und den Mannschaftskampf gewonnen. Leider haben auch unsere Mitkonkurrenten ihre Mannschaftskämpfe gewonnen, so dass wir neben Porz und Grünfeld wieder in die Bezirksliga zurück müssen. Trotzdem haben wir keinen Grund traurig zu sein. Wir haben uns mehr als gut verkauft und sind in keinem Kampf so richtig eingegangen. 7 Mannschaftspunkte hätte uns Niemand zugetraut. Es war für einige Spieler in unserer Mannschaft die erste Berührung mit der Verbandsliga. Sie haben ihre Feuerprobe bestanden. Es hat uns allen Spielern in der Mannschaft viel Spaß gemacht zu spielen. Wir freuen uns auch schon auf die neue Saison in der Bezirksliga! Da können wir dann direkt einen neuen Anlauf auf den Aufstieg nehmen.    WF
 
NRW Qualifikationsturnier im Einzelblitz 2017 - Turnier ohne Stars! (23.04.2017)
Die diesjährige Mittelrheinmeisterschaft im Einzelblitz 2017 fand im Sportlerheim Oberaußem bei den Sf vom SV Turm Bergheim statt. Die Spielbedingungen waren ausgezeichnet und die Turnierleiterin Ingrid Voigt führte souverän das Turnier im Rutschsystem ohne besondere Vorkommnisse und ohne überflüßige Pausen zügig und professionell zur vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer durch. Da die drei Erstplatzierten des Vorjahres sowie auch einige andere Spieler auf ihre Teilnahme verzichteten und keinerlei blitzstarke Im`s oder GM`s am Start waren, konnten sich die anwesenden 16 (fast) alle Hoffnung auf einen Qualifikationsplatz machen. Für mich lief das erste "Drittel" sehr gut und dich konnte nach 4 Siegen und einem Kurzremis vorne mit 4,5/5 rumhüppeln. Ach- ein schöner Blick auf die Tabelle... der leider oft bei mir einen zerstörerischen Euphorieimpuls freisetzt und den Blick aufs Wesentliche einnebelt, sodass ich in den darauffolgenden 4 Runden nur noch einen halben Punkt einfahren konnte. Also jede Menge Hausaufgaben in einer selten gespielten Sizilianisch-Variante, deren Mittelspielprobleme ich zweimal nicht sauber lösen konnte. Im letzten Drittel konnte ich dann wieder 5/6 realisieren und doch noch den geteilten 3./4. Platz erreichen (durch Feinwertung 3. Platz, der fürs nächste Jahr vorqualifiziert ). Also Ziel > die Doppel-Quali für die NRW(Mannschaft/Einzel) erreicht, ein für mich versöhnlicher Abschluss einer miserablen Saison schon jetzt...auch wenn unser wichtiges Spiel gegen Kamen noch auf uns wartet! Die Vorbereitung läuft...    KR
 
Riesenerfolg für Karina Jung - Zweiter Platz bei der NRW-Meisterschaft und Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft! (22.04.2017)
Karina ist überglückliche Vize-Landesmeisterin - Wahnsinn!
Es ist der größte Erfolg unserer Jugendarbeit in den letzten zehn Jahren und eine unglaubliche Sensation: Karina Jung erreicht den zweiten Platz bei der NRW-Jugend­­einzel­­­meisterschaft in der Altersklasse U14w. Damit ist sie für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert! Karina (DWZ 1235, und damit in der inoffiziellen deutschen U14w-Rangliste nur auf Rang 139) gewann als krasse Außenseiterin reihenweise gegen Spielerinnen, die zum Teil eine deutlich höhere DWZ haben: unter anderem gegen Elizabeth Kublanov (DWZ 1665, Solingen, Rang 13 der deutschen Rangliste), gegen Nicole Garbuz (DWZ 1618, Brakel, Rang 20 der deutschen Rangliste) und vor allem gegen die deutsche Nummer 1 in der Altersklasse U14w, die absolute Topfavoritin Melanie Müdder (DWZ 1882 (!), Solingen), die 2015 noch deutsche U12-Vizemeisterin war. Einzig im Auftaktspiel musste sich Karina geschlagen geben - gegen die spätere Siegerin Dana Berelowitsch (DWZ 1672, Solingen, Nummer 11 der deutschen Rangliste). Sprich: Karina spielt in der deutschen Spitze mit! Am Ende reichte es mit 5.5/7 zu Platz 2, und nur die schlechtere Buchholz-Wertung verhinderte den NRW-Titel. Einen riesengroßen Glückwunsch an Karina vom ganzen Verein! Das harte Training unter dem Vereinstrainer Axel Dohms und dem Leiter des bei uns beheimateten NRW-Landesleistungsstützpunktes, Thomas Freundlieb, hat sich ausgezahlt. Auch ihnen beiden gehört unser Glückwunsch! Karina war nicht die einzige Teilnehmerin der SG Niederkassel. Auch ihre Schwester Melanie war vor Ort - und überraschte ebenfalls positiv! Mit einer sehr guten 4/7-Bilanz (drei Siege, zwei Remis) kam sie in der U16w-Konkurrenz auf einen guten achten Platz. Ebenfalls ein toller Erfolg! Wir drücken nun Karina für die Deutsche Einzelmeisterschaft, die vom 03. bis 11. Juni in Willingen stattfindet, ganz fest die Daumen. Liebe Karina und Melanie, wir sind alle sehr stolz auf euch! Hoffentlich nehmen sich unsere mittlerweile vielen jungen Mädchen (und auch die Jungs) euch zum Vorbild und versuchen euch nachzueifern. Unsere ambitionierte und engagierte Jugendarbeit beginnt sich auszuzahlen.    sh
 
Karina U14-Verbandsmeisterin - auch Melanie und Julian für NRW qualifiziert (12.04.2017)
Glückwunsch an Karina Jung! Sie konnte souverän ihren Titel als Siegerin der U14w-Einzelmeisterschaft der Schachjugend Mittelrhein verteidigen. Im gemeinsamen Feld der U14w-U16w-Konkurrenz belegte sie mit 4.5/5 den ersten Platz. Das einzige Unentschieden trotzte ihr in der Auftaktpartie ihre Schwester Melanie ab, die nach einer Niederlage gegen Marlene Alms (Eilendorf, DWZ 1059, U14w) in der letzten Runde im Gesamtklassement noch auf Rang drei abrutschte, aber auf diese Weise dennoch U16w-Verbandsmeisterin wurde. Beide sind für die am 17.04. beginnenden NRW-EM qualifiziert. Dieses Kunststück gelang in der U12 auch, deutlich weniger selbstverständlich, unserem passiven Mitglied Julian. In der letzten Runde besiegte er mit den schwarzen Steinen den bis dato führenden Rafael Sabirov (Porz, DWZ 1349) und rückte sogar noch auf den zweiten Platz vor! Großartige Leistung, die nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Jacob Duda (Porz, DWZ 1048) nicht mehr unbedingt zu erwarten war - zumindest in der Fernbeobachtung. Robert hatte in der U14 offenbar schweres Spiel gegen starke Konkurrenz und musste sich mit dem vorletzten Platz begnügen. Wir drücken allen qualifizierten Spieler/innen der SG Niederkassel fest die Daumen für die Landesmeisterschaft!    sh
 
Schach in der Presse (11.04.2017)
Der Schachverein ist tot, es lebe der Schachverein!
Räumt die Playstation weg – Schach ist jetzt in!     CS
 
Jugend-Mittelrheinmeisterschaft mit Niederkasseler Beteiligung (05.04.2017)
Am Samstag beginnt die in Morsbach stattfindende Einzelmeisterschaft der Schachjugend Mittelrhein. Auch die SG Niederkassel ist bei der Jugend-Verbandsmeisterschaft vertreten. Während Robert in der U14 nur Außenseiterchancen hat, sind Karina (in der U14w) und Melanie (U16w) absolute Topfavoriten auf Platz 1 und haben sehr gute Chancen, sich für die NRW-Einzelmeisterschaft zu qualifizieren. Außerdem am Start: unser passives Mitglied Julian in der U12, der ebenfalls Chancen auf die NRW-Qualifikation hat. Wir drücken allen Niederkasseler Spielerinnen und Spielern die Daumen! Hier kann man tagesaktuell die Zwischenstände verfolgen. Da ich selber letztes Jahr in Morsbach dabei war, kann ich nur sagen: Die Schachjugend Mittelrhein bietet ein tolles Rahmenprogramm mit viel Spiel und Spaß! Wer zum ersten Mal dabei ist, kann hier schon einmal ein paar persönliche Eindrücke vom letzten Jahr aufsaugen, um zu sehen, was sie oder ihn so erwartet.     sh
 
Pokal Aus in NRW Vorrunde (03.04.2017)
Der Pokal-Wettbewerb findet auf NRW Ebene mit 64 Mannschaften in einer Vor- Zwischen- und einer Endrunde statt in Vierergruppen, die im KO-System einen Sieger ermitteln. Die SG Niederkassel war am Wochenende Ausrichter einer Vorrundengruppe. Wir konnten mit Alex und Werner zwei Schiedsrichter gewinnen, die die Kämpfe am Samstag und Sonntag begleiteten. Am Samstag bekamen wir direkt die NRW Liga Mannschaft von Bahn Wuppertal zugelost: den stärksten Gegner im Topf. Carsten, Taylan, Chris und Christan versuchten Ihr Bestes gegen einen überlegenen Gegner. Nach guter Eröffnung unterschätzte Carsten den Befreiungsschlag b5 von V. Savchenko im Igel System und verlor mit mangelhafter Gegenwehr. Christian gab 2 Figuren gegen einen Turm und Bauer, kam aber über ein Remis nicht heraus. Chris bekam durch ein schönes Figurenopfer eine gewonnene Stellung, die er aber als solche nicht erkannte und gab Dauerschach. Die schönste Partie spielte Taylan, der dem 150 Punkte stärkeren Khanukov keine Chance ließ und den Gegner mit aktiveren Figuren förmlich erdrückte. Das Ergebnis war leider nur ein 2:2 mit schlechterer Feinwertung. Das Thema Viererpokal war damit für Niederkassel schon zu Ende. Daran konnten auch die zahlreichen Zuschauer aus Niederkassel nichts ändern, die unser junges Team angefeuert hatten. Die zweite Paarung: SV Bergneustadt/Derschlag – SF Hennef ging etwas später ebenso knapp mit einem Remis aus. Hier behielten die Schachfreunde aus Hennef durch Siege an Brett 1 und 2 die Oberhand und verblieben im Wettbewerb. Am Sonntag entschieden die Wuppertaler mit nochmal verstärkter Truppe das Finale gegen Hennef mit 3,5 zu 0,5 deutlich für sich.     CS
 
4. Mannschaft bei Schachuzipus (28.03.2017)
Wir konnten vergangenen Sonntag unbekümmert in den vorletzten Spieltag der Bezirksklasse starten. Für einen Abstieg hatten wir vorab schon zu viele Mannschaftspunkte gesammelt. Und ein Aufstieg wäre von Beginn an nur Träumerei gewesen. Die Lokalität war nicht nur für uns Gäste Neuland, sondern selbst für unsere Gastgeber, Schachuzipus I. Es hatte wohl Probleme mit diversen Vorgänger-Heimsportstätten der Köln-Mülheimer gegeben. In Alt-Hürth nahmen wir im hinteren Teil einer Gaststätte Platz, die Möglichkeiten zu heißem Kaffee und kühlem Kölsch bot. Bedingt durch Personalengpässe - und das leider über die gesamte Saison - mussten wir die ersten beiden Bretter freilassen und wurden prompt dafür vom gegnerischen Mannschaftsführer gerügt - zu Recht. Man hätte hier gerne die Schachfiguren bewegt. 0:2 kampflos. Die Partien von Werner und Rainer endeten mit Punkteteilung. Melanie konnte nach konzentriertem Spiel ihren ersten Punkt in der Bezirksklasse als Ersatzspielerin einfahren. Und das gegen einen nominell stärkeren Gegner. Gut gemacht! Gerds Siegesserie "4 aus 4" hingegen sollte ein jähes Ende nehmen. Nach Verlust eines wichtigen Zentrumsbauern konnte das Eindringen der gegnerischen Schwerfiguren nicht mehr verhindert werden. Aufgabe. Jochen konnte mit einem Zwischenzug, der vom Gegner übersehen bzw. unterschätzt wurde, zunächst einen Bauern und dann die Partie gewinnen. An seiner persönlichen Bilanz - bislang 5 aus 5 - gibt es dieses Jahr nichts zu bemängeln. Norbert hatte - zur eigenen Überraschung - auf einmal in ein Endspiel Dame gegen vier Bauern abgewickelt und zog mit Dauerschach die Remis-Notbremse. Die nachfolgende Analyse ergab, dass hier bei präzisem Spiel noch ein Sieg möglich gewesen wäre. Allerdings auch ebenso ein Partieverlust bei Fehlgriffen. Am Ende kamen wir über 3,5 Brettpunkte nicht hinaus und die Mannschaftsniederlage war besiegelt. Aber die Tabellenplatzierung wird dieses Jahr ohnehin nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Für die kommende Saison wünschen wir uns eine stabilere Personaldecke. Motivierte Neumitglieder jeden Alters sind im Verein gerne gesehen!     JR
 
3. Mannschaft zwei Runden vor Saisonabschluss auf einen Abstiegsplatz gerutscht (27.03.2017)
Dass es für die 3. Mannschaft schwer, wenn nicht gar unmöglich sein würde, den Verbandsligaplatz zu behaupten, war klar. Dennoch schien das Wunder möglich. Nach der Niederlage in der 8. Runde mussten wir nun bei den favorisierten Bergischen Schachfreunden antreten. Leider bekamen wir nur 7 Spieler ans Brett, was die Aufgabe auch nicht gerade leichter machte. Brett 5 wurde kampflos hergegeben. Trotzdem entwickelte sich ein spannender Kampf. Außer an Brett 1 waren wir DWZ-mäßig dem Gegner deutlich unterlegen. Nach ca. 3 Stunden endete die 1. Partie Remis. An Brett 8 hatte Markus sich das wohl auch redlich verdient. Es folgte ein Remis von Jan Eric. An Brett 7 hatte Karsten einen Bauern mehr in einem Doppelturmendspiel, wobei er auch noch das Läuferpaar gegen Läufer und Springer hatte. Warum die Partie hier Remis gegeben wurde, weiß ich nicht. Es war wohl mehr drin. Noch unverständlicher für mich war das Remis an Brett 4. Karl-Heinz bot - mit 2 Figuren mehr - Remis an, was sein Gegner natürlich sofort annahm. Er hatte wohl eine mögliche Mattdrohung gesehen. An Brett 1 hatte sich Christian aus der Eröffnung heraus einen größeren Vorteil erspielt, den er aber dann leider doch nicht verwerten konnte. Nach langem Kampf musste er die Partie Remis geben. Schade. Werner stand an Brett 2 von Beginn an unter Druck. Irgendwann um den 70. Zug musste er dann aufgeben. Auch Ralf an Brett 3 versuchte die Niederlage, mit einer Figur weniger, noch zu verhindern. Aber am Ende war die Stellung nicht mehr zu halten. Somit endete der Kampf 5,5:2,5 für BSF. Es war sicherlich mehr drin. Aber dafür muss man auch die sich bietenden Chancen nutzen. Hier merkt man bei einigen Spielern noch die mangelnde Wettkampferfahrung in der Verbandsliga und die daraus folgende Wettkampfhärte. Trotzdem haben unsere "Youngster" Jan Eric und Ralph in dieser Saison gegen bessere Spieler über 50% ihrer möglichen Punkte geholt. Unser Topscorer sitzt jedoch an Brett 1: Christian mit 6 Punkten aus 8 Spielen. In der nächsten Runde kommen die Schachfreunde aus Langenfeld zu uns. Mal sehen, was wir in dem Kampf erreichen können. Die Chance auf den Klassenerhalt ist noch da und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.     KM/W
 
Gutes Wetter, schlechtes Schach (26.03.2017)
Bei schönstem Frühlingswetter trat die erste Mannschaft zu Hause gegen die jüngste Mannschaft im Feld an: SG Bochum 2. Das Team führt in ähnlicher Besetzung derzeit die höchste Jugendliga an. Der Kampf begann vielversprechend - Jochen gewann kampflos und es waren einige Eröffnungsvorteile zu erkennen. Plötzlich ging die Partie von Stephan verloren, trotz des üblichen hohen Zeitvorsprungs, ohne erkennbare Vorzeichen. Carsten konnte in 25 Zügen gewinnen, auch wenn die Gewinnführung nicht ganz so sicher war, wie es - nicht zuletzt ihm selbst - erschien. Bruno spielte glücklos und wurde im Franzosen regelrecht zusammengeschoben, nachdem er zu ambitionierte Ziele aus der Eröffnung heraus verfolgte. Werner kam nach guter Eröffnungbehandlung gegen den Stonewall taktisch unter die Räder. Nach ruhigem Eröffungsverlauf ließ sich Holger durch ein ungewöhnliches, aber gutes Manöver seines jungen Gegners zu einer Abwicklung verleiten, die geradewegs zu einem schlechten Endspiel führte, das von seinem Gegner konsequent zum Gewinn verdichtet wurde. Der Kampf hatte sich bereits gedreht und wir standen 2:4 hinten. Dennoch machten wir uns noch Hoffnungen auf ein 4:4. Thomas konnte sicher ein Turmendspiel mit Mehrbauer verwerten. Nachdem Ruben Gideon Köllner (12 Jahre) - eines der größten Talente der Deutschen Schachjugend - seinen Angriff etwas überzog, bekam Klaus die Chance auf einen spielentscheidenden taktischen Schlag in der Zeitnotphase, den er leider verpasste. Im weiteren Verlauf wurden ihm die schlechtere Zeit und die Bürde, siegen zu müssen, zum Verhängnis. Ruben bewahrte den Durchblick und seine Freibauern waren schließlich die schnelleren. 3:5 verloren - eine bittere Niederlage! Nun müssen wir im letzten Kampf gegen Kamen auswärts siegen, um die Klasse noch regulär zu halten. An mögliche Stichkämpfe möchte ich noch gar nicht denken.    CS
 
News Schachjugend Bonn (19.03.2017)
Gute Nachrichten von der Schachjugend aus Bonn: in der nächsten Saison wird die Formel 1 Turnierserie wieder geöffnet für Spieler außerhalb des Schachbezirks Bonn. Damit wird eine Entscheidung aus dem letzten Jahr wieder rückgängig gemacht weil die Einsicht gesiegt hat, dass eine größere Teilnehmerzahl die Turnierserie attraktiver für alle macht. Diese Turniere sind in der Vergangenheit immer gerne von Niederkassler Kindern genutzt worden, um ihre ersten Turniererfahrungen zu sammeln. Weiterhin sind gerade zwei offene DWZ Turniere für Kinder und Jugendliche geplant auf Initiative von Sebastian Strauch vom Godesberger SK. Die SG Niederkassel begrüßt diese Entwicklungen ausdrücklich.     CS
 
Die Insider Brille (19.03.2017)
Danke, Stefan, dass Du in Deinem Kamen-Rückblick über den Brettrand des CoJoBos hinausgeschaut und auch das Abschneiden der Siegauen-Schule Bergheim berücksichtigt hast. Aus gegebenem Anlass und verständlichem Ärger scheint mir folgender Nachtrag geboten: Ich erlebe es im dritten Jahr, dass nur beim NRW-Finale (nicht in der Vorrunde, nicht in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft, auch sonst bei keinem Turnier landes- oder weltweit) und nur in der Wettkampfklasse Grundschule nicht die Mannschaftspunkte, sondern die erzielten Brettpunkte ausschlaggebend sind. Ein Unding. Das ist so, als würden Fußballmeisterschaften in erster Linie durch das Torverhältnis entschieden. Ginge es nach den üblichen Turniergepflogenheiten, wäre meine Truppe (die Siegauen-Schule Bergheim Anm. d. Red.) mit vier Siegen, vier Unentschieden und nur einer Niederlage bei 12 : 6 Punkten auf den sechsten Platz gekommen und haarscharf an den vier Qualifikationsplätzen vorbeigeschrammt. So musste sie mindestens einem halben Dutzend Mannschaften den Vortritt lassen, die ein schlechteres Punktekonto vorzuweisen hatten. Wann und wer macht dem Unfug ein Ende?    AD
 
Niederkassel qualifiziert sich überraschend klar für NRW (19.03.2017)
Das Niederkassler Quartett: Klaus Rybarczyk, Stephan Bröhl, Carsten Stanetzek und Christian Bussard  vor der Endtabelle in der Gemeinschaftshauptschule Lohmar nach guter Leistung mit NRW-Qualifikation in der Tasche.
... oder Schach ist auch "nur ein Laufspiel!" Bei der am Samstag stattfindenden Verbandsblitzmannschaftsmeisterschaft Mittelrhein konnte dieser alte Ausspruch aus meinen Zeiten des Analysezentrums Nord Hannover völlig zutreffend den Turnierverlauf beschreiben. In Lohmar unter der gewohnt souveränen Ägide der Turnierleiterin Ingrid Voigt kämpften 15 Mannschaften um die begehrten 4 Qualifikationsplätze zur NRW-Meisterschaft, von denen 11 eine Durchschnittselo über 2100 aufwiesen. Für mich persönlich stellt der 4er-Blitz mit die attraktivste Turnierform im Schach überhaupt dar und dementsprechend ist das Quali-Turnier zur NRW eines der Highlights und der 4. Platz das klar angestrebte Ziel. Dem gelungenen Start gegen die noch nicht warm gespielte junge Porzer SG um S. Korotkjevich und ein ungefährdetes 4:0 gegen SW Niederembt, folgte die kleine Dusche gegen Favorit Aufwärts Aachen I. Doch danach folgte ein unglaublicher Lauf, so dass wir zur 13ten Runde völlig unerwartet gegen die mit 4 IMs spielenden Würselern mit um die Tabellenspitze spielten. Leider war aber hier nichts zu ernten. Mit 2 Unentschieden gegen unsere Nachbarn Beuel und Bad Godesberg konnten wir uns dann mit immer noch 3 Punkten Vorsprung den 3. Platz souverän sichern. Ein vom Verlauf her nicht so zu erwartendes Ergebnis und ein großartiger Mannschaftserfolg! Am 06. Mai geht die Reise weiter...
Hinter den "Übermannschaften" Würselen und Aufwärts Aachen I reihte sich schon die SG Niederkassel auf Platz 3 ein vor einem Haifischbecken voll Verfolger wie KKS oder Porz.
    KR
 
Familiensportnacht mit der SG Niederkassel (18.03.2017)
Konditionsschach und Großfeldschach - unser Angebot wurde gut angenommen
In der Niederkasseler Sportlerfamilie seit einiger Zeit gut angekommen, war es für uns selbstverständlich, uns auch an der 8. Familiensportnacht in Niederkassel-Lülsdorf am heutigen Samstag zu beteiligen. Im Angebot hatten wir Großfeld- und Konditionsschach. Schnell fanden sich Kinder, die sich an unseren Niederkasseler Vereins­schach­kindern Helen und Jonte und später dann an Simon und Robert im Konditionsschach messen wollten. Immerhin einen Sieg konnten die Nicht-Vereinsspieler erringen - das siegreiche Mädchen hatte allerdings auch schon an den Schulschachmeisterschaften in Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen. Unglaublich freuen würde es uns, wenn wir bei der oder dem einen oder anderen das Schachfieber entfacht haben und einige Kinder und Jugendliche demnächst mal freitags zu einem Probetraining vorbeischauen. Johannes kümmerte sich um viele Kinder beim Großfeldschach, die zum Teil fast kleiner als die Schachfiguren selbst waren, wie man auf dem Foto schon erahnen kann. Schön, dass einige Vereinsspieler - neben den genannten Personen noch Leander, Samuel, Heinrich, Jörg und Axel - gekommen sind und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir selbst haben im Anschluss noch ausführlich andere Sportarten wie Tischtennis und Badminton ausprobiert. Eine tolle Veranstaltung - herzlichen Dank an den Stadtsportbund Niederkassel und alle beteiligten Vereine!     sh
 
Das Collegium Josephinum Bonn wird Vierter bei der NRW-Schulschachmeisterschaft - mit fünf Spielern der SG Niederkassel (17.03.2017)
Eine glückliche Mannschaft des Collegium Josephinum Bonn nach dem Turnier. Viertbeste Schule in NRW in ihrer Altersklasse - darauf können die Jungs der SG Niederkassel stolz sein!
Das Ziel - die Qualifikation zur Endrunde der Deutschen Schulschachmeisterschaft - wurde knapp verpasst . Dennoch war die Freude überaus groß, als das CoJoBo mit unseren fünf Jungs bei der NRW-Schulschachmeisterschaft am Ende Platz 4 von 43 Mannschaften in einem überaus starken Teilnehmerfeld in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2004 und jünger) erreichte. Die Mannschaft der katholischen Jungenschule aus dem Bonner Norden bestand ausschließlich aus Spielern der SG Niederkassel: Robert, Jonte, Samuel, Lukas und Leander sollten es richten. In Kamen, Westfalen, fand die Endrunde statt, für die sich die Sieger der Kreis- und Städtewettbewerbe qualifiziert hatten. Mit einer Durchschnitts-TWZ von 1073 rechneten wir uns Außenseiterchancen aus. Hauptfavoriten für die zwei begehrten Qualifikationsplätze zur Deutschen Meisterschaft waren das Pelizaeus-Gymnasium Paderborn (TWZ 1246), das in einer ähnlichen Besetzung letztes Jahr Deutscher Grundschulmeister geworden war, und das Leibniz-Gymnasium Dortmund (TWZ 1224). In Kamen traten insgesamt in sechs Wettkampfklassen über 170 Schulen an - inklusive Ersatzspielern waren mehr als 800 Schülerinnen und Schüler vor Ort. Man kann sich vorstellen, wie wuselig es zuging. Umso erstaunlicher war, wie reibungslos und zügig das Turnier ablief. Ganz großes Kompliment an die Ausrichter! Unsere Strategie sah so aus: Robert und Jonte spielen alle 9 Runden an den ersten beiden Brettern; Samuel, Lukas und Leander wechseln sich an den beiden unteren Brettern ab, so dass sie auf sechs Runden kommen. Das Turnier begann mit drei klaren 3:1-Siegen, die teilweise auch 4:0 hätten ausgehen können. Dann der erste Rückschlag: eine knappe 1.5:2.5-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Paderborn. Schade, hier war mehr drin. Samuel, der ansonsten sehr gut spielte, stellte in seinem Match die Dame ein - den einzigen Patzer, den ich bei ihm gesehen habe, aber halt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Im weiteren Verlauf gab es zwei weitere Niederlagen - und diese waren ebenfalls äußerst knappe 1.5:2.5-Niederlagen gegen die späteren Zweit- und Drittplazierten, nämlich Dortmund und die Peter-August-Böckstiege-Gesamtschule in Bielefeld. In allen Partien wäre auch ein Sieg drin gewesen. Allerdings war Brett 1 bei vielen Mannschaften extrem gut besetzt, mit zum Teil DWZ über 1600, so dass Robert einen sehr schweren Stand hatte und nur auf eine 3/9-Bilanz kam - die schlechteste seiner bisherigen Schachkarriere, wie er sagte. Man kann ihm aber keinen Vorwurf machen: die Gegner waren zu stark. Robert hätte über sich hinauswachsen müssen, hatte aber einen normalen Tag, und das ist leider (noch!) zu wenig für die NRW-Schachelite seiner Altersklasse. Besser machte es Jonte, der mit 6.5/9 ein mehr als respektables Ergebnis an Brett 2 erzielte gegen ebenfalls sehr starke Gegner. Teillweise geriet er etwas in Zeitnot, aber er spielte ohne Patzer und souverän durch. An den hinteren Brettern wurde das erreicht, was wir erwartet hatten. Alle drei Spieler - Samuel, Lukas und Leander - schafften 4/6 und hatten mehr helle als dunkle Momente. Um ganz oben zu landen, hätten wir vermutlich hinten alles gewinnen müssen, aber das kann man von den Jungs nicht erwarten und die Konkurrenz hatte zum Teil ebenfalls sehr starke Spieler an den hinteren Brettern aufgeboten. Wir fuhren also stolz nach Hause und kehrten noch beim Mythos-Grill in Troisdorf-Bergheim zu Gyros, Hamburgern, Apfelschorle und Bier ein. Denn immerhin gab es ja einen vierten Platz auf NRW-Ebene zu feiern. Vor Ort in Kamen war auch die Grundschulmannschaft der Siegauenschule Troisdorf-Bergheim. Von der SG Niederkassel spielten dort Mattes, Tim G. und Lotte mit. Tim erzielte einmal mehr mit 7/9 ein herausragendes Ergebnis. Auch die anderen haben sich gut geschlagen. Mit vier Siegen, vier Unentschieden und nur einer Niederlage (gegen den Turnierfavoriten Eilendorf) sprang am Ende ein hervorragender Platz 14 unter 41 Mannschaften heraus. Gratulation an Axels Mannschaft! Und noch weitere Niederkasseler Spieler waren vor Ort: Melanie, Karina und Alexander traten für das Städtische Gymnasium Hennef in der Wettkampfklasse III an und erreichten Platz 13. Leider kann ich hierüber nichts berichten. Auch Leif war da - mit dem Nicolaus-Cusanus-Gymnasium aus Bonn-Bad Godesberg - und gewann all seine Partien. Wow!! Man findet hier alle Endtabellen und Fotos der siegreichen Schulmannschaften.    sh
 
NRW Vierer Pokal in Niederkassel (14.03.2017)
Wir sind Ausrichter der Vorrunde des NRW Viererpokals. Am 1. / 2. April 2017 jeweils um 11.00 Uhr finden zwei Kämpfe in unserem Vereinsheim statt. Mit Hennef, Bergneustadt Derschlag und Bahn Wuppertal ist die Gruppe hart aber nicht unmöglich. Siehe auch die Ausschreibung     CS
 
U12: Ein rein Niederkasseler Finale bei der Kölner Mannschaftsmeisterschaft! (12.03.2017)
Die SG Niederkassel ist Kölner Mannschaftsmeister in der U12 - das steht bereits vor dem Finale fest! Im heutigen "Kampf der zweiten Mannschaften" gegen eine reine Porzer Mädchenmannschaft gelang unserer U12-2 ein äußerst glücklicher und hart umkämpfter 2.5:1.5-Sieg. Damit folgt die zweite Mannschaft ihrer Niederkasseler Erstvertretung ins Kölner Finale, das am 14. Mai bei uns in Mondorf stattfinden wird. Der Kampf heute in Porz war nichts für schwache Nerven, auch wenn alles sehr gut begann: Sina gewann gegen ihre junge Gegnerin Irene Siegel (noch ohne DWZ) haushoch. Spätestens als Irene ihre Dame einstellte, war alles gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt sah es auch bei Mattes noch gut aus, der eine Qualität vorne lag. Hier war noch nicht zu ahnen, welche Nerven die Partie im weiteren Verlauf kosten sollte... Im Prinzip hatten sowohl Mattes als auch seine Gegnerin Laura Popovidou (DWZ 862) die Partie beide mindestens dreimal klar gewonnen, aber zahlreiche Patzer auf beiden Seiten sorgten immer wieder für 180°-Wendungen. Zunächst stellt Mattes seinen Turm einzügig ein, dann lässt Laura, obwohl sie bestimmt vier Bauern mehr und noch einen Turm hat, der bequem auf die Grundreihe hätte zurücklaufen können, zu, dass Mattes einen (von zwei!) Bauern durchbringt. Darauf stellt Mattes die frisch gewonnene Dame ein, aber Laura schlägt sie nicht mit dem Turm, sondern wandelt den Bauern um, der seinerseits sofort mit der angegriffenen Dame geschlagen werden kann. Und so weiter, und so fort... Egal - am Ende gewinnt Mattes. Leider hat Lukas keinen guten Tag erwischt, stellt seinen Läufer ein und verliert gegen die sehr starke Hannah Ramien (DWZ 1050). Nun hängt alles an Samuel. Seine Partie gegen die in letzter Zeit sehr erstarkte Joselyne Sinner (DWZ 1033) ist völlig ausgeglichen, nur jeweils ein Läufer auf beiden Seiten geschlagen, geschlossene Stellung. Samuel versucht diese stets geschlossen zu halten und bietet urplötzlich Remis an. Joselyne nimmt überraschend an, ohne Rücksprache mit dem Mannschaftsführer zu halten. Ich denke, ihr war nicht bewusst, dass damit für Porz die Mannschaftsniederlage besiegelt war. Fazit: Hauptsache gewonnen! Nun ist uns das gelungen, was in den letzten Jahren immer Porz geschafft hat: ein vereinsinternes Endspiel! Im Finale ist die erste Mannschaft mit Jonte, Julian, Leif und Alexander natürlich klarer Favorit. Aber ob es wirklich so klar ausgeht? Hier habe ich meine Zweifel. Warten wir es ab! Den Kölner Mannschaftstitel kann uns jedenfalls keiner mehr nehmen. Glückwunsch an unsere Niederkasseler Kinder!     sh
 
Familiensportnacht in Niederkassel-Lülsdorf (06.03.2017)
Wir hoffen auf den Besuch vieler Mitglieder und Fans der SG Niederkassel! Allerdings kommen wir nicht "mit einem kleinen Schach", sondern mit einem sehr großen - dem Gartenschach! Weiter im Angebot: Bewegungsschach, bei dem nicht nur der Kopf ins Schwitzen gerät...    sh
 
4. Mannschaft sichert Klassenerhalt aus eigener Kraft (06.03.2017)
Die 4. Mannschaft konnte am gestrigen Sonntag gegen den Tabellenersten KKS4 durch ein 4:4 den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern. Dabei waren die Vorzeichen eher schlecht. Die ersten und letzten drei Bretter des Gegners waren DWZ-mäßig deutlich besser besetzt als wir und wir mussten auch noch 2 Ersatzspieler aus der 5. Mannschaft einsetzten. Daher war eher eine deutliche Niederlage zu erwarten. Dies hat jedoch den Kampfgeist der Niederkasseler angespornt. Bei Dominik und Heinrich war nach einiger Zeit abzusehen, dass diese Partien wegen Materialnachteil verloren gehen würden, was dann auch eintraf, obwohl beide lange kämpften. Norbert einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Dann gewannen Jochen und Gerd souverän und der Wettkampf war ausgeglichen. Rainer, gesundheitlich angeschlagen, konnte seine Partei nicht halten und verlor. Ulli an Brett 1 holte dann nach komplexem Spiel einen ganzen Punkt und jede Seite hatte 3,5 Pkt. Ich hatte einen Königsangriff gut überstanden und konnte mit einem Mehrbauern gelassen ins Endspiel gehen. Wenn es nötig gewesen wäre, hätte ich mit größerem Zeitaufwand auf Sieg spielen können. Da aber die Sicherung des Klassenerhalts vorrangig war, habe ich Remis angeboten, was akzeptiert wurde. Für uns ein wichtiges Remis, was allerdings nach Bekanntgabe der Ergebnisse nicht erforderlich gewesen wäre, da die Poller SE wieder verloren haben und damit deren Abstieg besiegelt ist.     wl
 
Sieg für die 5. Mannschaft - Klassenerhalt! (05.03.2017)
Als wir nach langer Parkplatzsuche in Köln-Satranc ankamen, erwartete uns eine böse Überraschung: drei starke Nachmeldungen mit DWZ 1500, 1700 und 1800! Aber nichtsdestotrotz gingen wir in die Schlacht: Nach wenigen Minuten siegte Robert klar, dann gewann Manfred problemlos und Johannes konnte nach schweren Fehlern seines Gegners das zwischenzeitliche 3:0 sicherstellen. Nur wenige Minuten später sorgte Jonte mit fünf gegen drei Bauern für das 4:0. Jetzt wurde es schwieriger und langsamer. Alle vier Restspiele waren noch ausgeglichen. Leider setzten sich dann die DWZ-starken Spieler von Satranc in den schwierigen Endspielen durch, also nur noch 4:3 für uns. Jörg Ihle hatte am ersten Brett kleine Vorteile und konnte sogar einen Springer gewinnen. Da sein Gegner kein Remis wollte, musste er dann gezwungenermaßen gewinnen!!! Endstand 5:3 für Niederkassel und damit den Klassenerhalt in der 1. Kreisklasse vorzeitig erreicht! Wer hätte uns das vor der Saison zugetraut?    JF
 
Erste erntet in Erkenschwick (05.03.2017)
Oer-Erkenschwick liegt von uns aus jenseits von Bochum und damit viel weiter weg von Holland als es der Kader des Schachvereins suggerieren könnte. Neun von zehn der Top Ten kommen aus den Niederlanden - davon 6 Titelträger. Derzeit liegt die starke Truppe auf Lauerstellung in der NRW Klasse auf Platz 2 hinter Gerresheim. Niederkassel I kam weniger exotisch zum dritten Mal in Folge in der gleichen Stammbesetzung zum Auswärtskampf aber dafür mit guten Erinnerungen im Gepäck. Den letzten Vergleich konnten wir für uns entscheiden. Pünktlich um 11:00 im neuen Spiellokal "Hotel Stimbergpark" begann der Kampf wenig versprechend gegen die komplett in schwarz Gelben Trikot aufspielenden Gegner. Ein gestresster Stephan und ein erkälteter Holger verloren recht früh Ihre Kämpfe. Der unvorbereitete Thomas spielte mit Weiß sehr ambitionslos aber sicher Remis. Carsten kam nach starker Eröffnung aber unvorsichtigem Spiel in Materialnachteil. Ein offenes Damenendspiel mit ungleichfarbigen Läufern führte dennoch zum Remis durch Dauerschach. Die übrigen Spieler legten dann nach der Zeitkontrolle eine wahre Kraftleistung auf die Bretter. Werner spielte mit offenen Visier eine Stellung ohne Rochade mit hängenden Figuren auf beiden Flügeln und beidseitigem Königsangriff. Das Resultat war ein Endspiel mit Läuferpaar und gedecktem Freibauern gegen Mehrbauer. Mehr als Remis war hier leider nicht drin. Klaus konnte konnte nach einigen Verlusten in der Saison eine überzeugende Englische Partie mit Druck und Mehrbauer gewinnen, indem er vorher etliche Dauerschach Ideen entschärfen musste. Jochen stand lange etwas schlechter überspielte seinen Gegner aber nachher sehenswert und zeigte sehr originelle Technik bei der Material Verwertung, bei der er seinen aktiven Turm aus den Reihen des Gegners wieder zur Unterstützung des Königs zurück beorderte um zwei verbundene Mehrbauern zu realisieren und das Gegenspiel zu neutralisieren. Damit spielt er die beste Performance der Mannschaft von 2426 ELO. Bruno spielte wieder überaus druckvoll und rechensicher. Er konnte sich eine Qualle gegen Bauern sichern und lehnte tapfer Remis ab. Leider konnte er den Punkt nicht realisieren, da zu viel Material getauscht wurde. 4:4: - ein sehr gutes Ergebnis für uns! Dennoch müssen noch Punkte her gegen Bochum und/oder Kamen um die Klasse zu halten.     CS
 
SJNRW-Grand Prix: Tolle Leistungen einer kleinen Niederkasseler Delegation in Düren (04.03.2017)
Kein echter Niederkasseler (stattdessen drei Troisdorfer, zwei Hennefer und ein Bonner), aber fünf Spieler der SG Niederkassel plus ein Niederkasseler Gastspieler, drei Mädchen, drei Jungs + zwei Jungs = fünf Jungs und ein Pokal - ach Gott, das verstehen nun wirklich nur Insider!
Wir waren wieder dabei, in Düren, dem wohl größten, in jedem Fall aber schönsten Turnier in NRW. Ich selbst war zum fünften Mal in Folge vor Ort. Aus eigener Erfahrung wissen wir Niederkasseler ja, wie schwierig es ist ein Turnier mit 150 Teilnehmern zu organisieren. In Düren sind es nochmal rund 100 mehr… Und das Turnier läuft trotzdem jedes Jahr auf’s Neue reibungslos, ohne jegliche Patzer. Das ist einfach sensationell. Für jeden (!) Teilnehmer gibt es einen Sachpreis und eine Pausenbespaßung für die U8 - für all das lieben wir Düren. Vielen Dank also zunächst wieder einmal an die Organisatoren! Wir waren mit fünf Spielern der SG Niederkassel dabei. Simon und Helen in der U10, Samuel in der U12, Karina in der U14 und Melanie in der U16. Die Konkurrenz: schlicht fast die gesamte NRW-Schach-Elite. Was will man also erwarten? Maximal Mittelfeldplätze. Diese Erwartungen wurden zum Teil übertroffen. Unsere Youngster warteten mit einer Riesenleistung in der U10 auf: Simon wurde mit sechs, zum Teil überragend herausgespielten Siegen am Ende Elfter von 56 Teilnehmern, punktgleich mit dem ein Jahr älteren Max Pick und anderen weitaus höher eingeschätzten Stars. Hier siegte Jona Bungarten vom SF Brackel mit einer unglaublichen TWZ von 1716 (das ist so in etwa das Niveau unserer dritten Erwachsenenmannschaft!). Sensationell Helen, die fast ohne Turniererfahrung mit 4/9 drittbestes Mädchen wurde und in der Gesamtwertung einen starken 31. Platz erreichte. Gegenüber dem letzten Mannschaftsturnier in Eschweiler dachte Helen viel mehr nach und fing im Laufe des Turniers an, richtig Schach zu spielen, also auch mal Stellungen zu analysieren, taktische Möglichkeiten zu suchen und so weiter. Wenn das weiter ausreift, muss sich Helen in NRW vor keinem Mädchen verstecken - und vor den Jungs übrigens auch nicht. In der U12 spielte Samuel in einem hochklassigen Feld stark. Gegen Julian verlor er nur äußerst unglücklich (Julians Uhr zeigte beim Abbruch noch eine Sekunde (!) an, während Samuels Uhr abgelaufen war) und gewann ansonsten fünf Partien. Zwar war Samuel punktgleich mit Rang 19, "dank" Buchholz reichte es dann aber am Ende "nur" zu Platz 30 unter 67 Teilnehmern. Apropos Julian: So stark habe ich ihn selten gesehen. Am Ende sprang mit 6.5/9 Platz 7 als Lohn heraus. Glückwunsch, Julian! Hier gewann Alwin Mainka (TWZ 1468, Eilendorf) vor Jonas Jarke (TWZ 1684, Katernberg) und Rafael Sabirov (TWZ 1349, Porz). Noch weiter vorne fand sich, zumindest zeitweise, Karina in der U14 wieder, die plötzlich sogar an Brett 1 spielte, dort aber gegen den Topgesetzten und späteren Sieger, Luca Suvorov (TWZ 2029, Porz), verlor. Die Endplatzierung ist mir derzeit nicht bekannt. Auf jeden Fall landeten mit Melanie Müdder (TWZ 1882, Solingen) und Eva Rudolph (TWZ 1675, Düsseldorf) leider zwei Mädchen vor ihr. Den einzigen Pokal für Niederkassel konnte daher nicht Karina holen, sondern das musste ihre Schwester Melanie übernehmen. Mit 5/9 wurde sie hervorragende 12te in der U16 und damit bestes Mädchen (zugegebenermaßen als einziges Mädchen ;-), aber dafür kann sie ja nichts…). Tolle Platzierungen insgesamt inmitten der besten jugendlichen Schachspielerinnen und -spieler aus NRW. Leider waren wir nur ein kleiner Haufen und konnten mit Porz nicht mithalten, die mit rund 20 Teilnehmern das größte und mit Abstand erfolgreichste Kontingent stellten. Nächstes Jahr sind wir sicher wieder dabei, dann vielleicht mit mehr Kindern. Hoffentlich finden viele der Teilnehmer in Düren auch den Weg zu unserem Turnier in Niederkassel am 27. Mai. Kräftig Werbung dafür gemacht haben wir jedenfalls… Edit: Nun wissen wir es: Karina erreichte in der U14 Platz 14, als viertbestes Mädchen. Alle Endtabellen findet man hier.    sh
 
Ehrung im Rathaus: Viele Sportabzeichen für die SG Niederkassel (03.03.2017)
Die Hälfte der Abzeichenanwärter ließ es sich nicht nehmen, die Auszeichnung persönlich in Empfang zu nehmen im Rathaussaal Niederkassel.
Nach unserem spontanen Entschluss, von Vereinsseite aus das Sportabzeichen zu unterstützen, stand noch die Belohnung aus: eine Urkunde und eine Anstecknadel des DOSB. Immer wieder wurde ich auf dieses Ereignis angesprochen. Wir wollten endlich das Ergebnis für die „Mühsal des Trainings“ und die Überwindung in den Händen halten. 2016 haben 21 vom Schachverein motivierte Sportler das Sportabzeichen in Niederkassel erworben. Die Sportabzeichenbeauftragte Ulrike Zweifel wusste zu berichten, dass letztes Jahr 200 Sportabzeichen abgelegt wurden. (80 Erwachsene und 120 Jugendliche). Der Stadtsportbund hatte zum 2.3. exklusiv ins Rathaus eingeladen, um die Ehrung der Sportler in angemessenem Rahmen stattfinden zu lassen. Es wurde beklagt, dass sich die Schulen als Unterstützer des Sportabzeichens fast vollständig zurückgezogen haben. Die SG Niederkassel hingegen wurde mit Ihrem Anteil von 10% an den Sportabzeichen durch ihre Initiative und den vielen erstmaligen Trägern des Sportabzeichens lobend erwähnt als Vorbild für andere Sportvereine. Die Ehrung fand unter den Augen des Bürgermeisters und der lokalen Presse statt. Man hatte den Eindruck in einer Sportlerfamilie angekommen zu sein, die sich untereinander sehr gut kennt und wo einzelne bis zu unglaublichen 40 Abzeichen als Lebensleistung vorweisen können. Nach der positiven Resonanz werden wir auch dieses Jahr wieder das Sportabzeichen unterstützen. Die Termine für den Sportpark Süd werden wir verteilen, wenn wir im Sommer mal wieder Figuren gegen Schleuderbälle tauschen. Vielleicht schaffen wir 2017 die 25 Abzeichen?! Vorher findet aber noch die Familensportnacht  in Lülsdorf statt mit Vereins-Beteiligung am 18.3. Details folgen per Mail an die Mitglieder.    CS
 
Spielbericht von der SVM U12-4er-Meisterschaft am 19. Februar in Eschweiler (21.02.2017)
Einen sehr schönen und ausführlichen Bericht von der SJM-MM in Eschweiler, geschrieben von FM Udo Käser, kann man sich hier herunterladen. Der Bericht enthält auch viele Fotos und persönliche Anmerkungen. Vielen Dank, lieber Udo!    sh
 
Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open: Es läuft an! (21.02.2017)
Am 27. Mai (Samstag nach Christi Himmelfahrt) findet unser 2. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open statt. Das Turnier gehört zur SJNRW-Grand-Prix-Serie und damit zu den größten und beliebtesten Jugendturnieren in Nordrhein-Westfalen. Die Vorbereitungen laufen bereits in vollem Gange. Gestern wurde - soviel zum Thema, Schachvereine seien altmodisch - der Vereinsvorsitzende per Skype zugeschaltet zum Vorbereitungstreffen. Die Turnierseite samt Ausschreibung findet sich hier. Dort kann man auch sehen, dass sich schon einige Kinder und Jugendliche vorangemeldet haben. Bei 200 Voranmeldungen gibt es einen Anmeldestop. Mehr passen nicht rein in den Turniersaal. Wir erwarten, dass die Kapazität ausgeschöpft wird. Also, nicht zu lange mit dem Voranmelden warten!    sh
 
Siegauenschule für die NRW-Runde der Grundschulmeisterschaften qualifiziert (20.02.2017)
Auch in diesem Jahr konnte sich - dieses Mal überraschend - die Siegauenschule in Troisdorf-Bergheim für die NRW-Runde der Deutschen Grundschulmeisterschaften qualifizieren. Bei der am 17.02. in St. Augustin ausgetragenen Verbandsmeisterschaft belegte sie mit 4.5/7 Mannschaftspunkten den dritten Platz hinter dem haushoch überlegenen Sieger, der Grundschule in Eilendorf, und der Sebastinusschule aus Würselen. Drei der vier Spieler - Mattes, Lotte und Tim G. - sind Mitglied der SG Niederkassel. Alle Teilnehmer besuchen die Schulschach-AG, die von Axel Dohms seit einigen Jahren sehr erfolgreich geleitet wird. Insbesondere Lotte hatte an Brett 3 mit 6/7 einen bärenstarken Tag. Vor der letzten Runde lag man noch auf Platz 6, schaffte dann aber noch den Sprung auf das Treppchen und einen der begehrten Qualifikationsplätze. Mehr kann ich nicht berichten, da ich bei dem Turnier nicht dabei war und mich auf Zeugenaussagen berufen muss. Herzlichen Glückwunsch an die Kinder und an Axel! Die NRW-Grundschulmeisterschaft findet am 17.03. in Kamen statt.    sh
 
SJM-MM U12: Zweite Mannschaft landet vor der ersten - aber NRW ist für beide weit weg (19.02.2017)
"Take the moment and make it perfect" - steht auf dem Bild. Bei prächtiger Laune halten sich unsere Mannschaften an dieses Motto. Es fehlen: die beiden Stenzel-Jungs.
Ohne vier unserer besten U12-Spieler - nämlich ohne Jonte, Lukas, Samuel und Leif - war von vorneherein klar, dass wir uns bei der U12-Mittelrhein-Meisterschaft in Eschweiler nicht für NRW würden qualifizieren können. Dennoch traten wir immerhin mit zwei Mannschaften an, was dafür spricht, wie viele Kinder und Jugendliche wir mittlerweile im Verein haben. Der Turnierort - ein Klassenzimmer in einem Gymnasium - war äußerst eng und mit gewöhnungsbedürftig schmalen Spieltischen versehen, aber dennoch war das Turnier gut und straff von Dieter von Häfen organisiert. Im Nebenraum gab es hervorragendes Catering - alles gut. Vielen Dank an die Ausrichter! Eine Schrecksekunde bestand anfangs darin, dass ich den größten Fehler des Tages gemacht hatte: Ich hatte in Gedanken nur zwei Spielsets mitgenommen und ausgeblendet, dass wir ja zwei Mannschaften gemeldet hatten. Zum Glück gab es Ersatzbretter. Durchatmen! Das passiert mir auch nicht noch einmal.... Zwei Kinder gaben ihr Turnierdebüt für die SG Niederkassel: die beiden Tims. Tim Käser hatte an Brett 2 in der ersten Mannschaft naturgemäß einen schweren Stand. Die Bilanz von 0.5/7 sieht so aus, als wäre er untergegangen. Dem ist aber keineswegs so! Die Remispartie war ein Patt in völlig überlegener Stellung, eine Niederlage bestand aus einem falschen Zug im 2. Zug (Springer in Gedanken auf e3 anstatt f3 gestellt) und ähnliche Dinge, die einfach eine Folge mangelnder Turnierpraxis sind. Alleine schon die genetische Disposition mit einem FM als Vater (Udo) deutet darauf hin, dass wir an Tim noch viel Freude haben werden. :-) Alexander Jung an Brett 1 verlor nur zweimal und spielte mit 5/7 fast am Limit. Simon blieb an Brett 3 mit 4/7 im Rahmen seiner Möglichkeiten. Sina (3/7 an Brett 4) hatte nicht ihren besten Tag und kann viel mehr. Aber kein Problem, das passiert. Sie sollte sich selbst nicht so sehr unter Druck setzen und Angst vor falschen Zügen haben. Einfach mal frei aufspielen, liebe Sina! :-) Am Ende landete die erste Mannschaft mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen auf Platz 10. Das war vielleicht etwas weniger, als man zuvor erwartet hatte. Umgekehrt viel mehr, als man zuvor erwarten durfte, schaffte jedoch die zweite Mannschaft, die auf einem sensationell guten sechsten Platz landete, mit ebenfalls drei Siegen, aber einem Unentschieden mehr als die erste Mannschaft. Die Brüder Alexander (2/7) und Florian (3/7) schlugen sich an den Spitzenbrettern tapfer, eigentlich besser als erwartet. Lotte konnte an Brett drei solide 3/7 holen, ist auf dem aufsteigenden Ast, wie sie am Freitag auch auf der Grundschulverbandsmeisterschaft (dort überragende 6/7) zeigte. Den absoluten Knüller aber vollbrachte Tim Grygosch, der an Brett 4 bei seinem ersten Turnier überhaupt für die SG Niederkassel unglaubliche 6.5/7 Punkte holte und mit fast fehlerlosem Schach seine Gegner reihenweise düpierte. Er bestätigte das, was er jede Woche im Training zeigt, nämlich dass er eines der größten Talente der SG Niederkassel der letzten Jahre ist. Vor allem für ihn war das Turnier wichtig, um Erfahrung zu sammeln und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bekommen. Bravo, Tim! Für die nächsten Jahre dürfen wir angesichts vieler U10-Talente zuversichtlich sein. In diesem Jahr waren die vier erstplatzierten Mannschaften jedoch viel zu stark für uns: Porz, Aachen, Eilendorf und der KKS waren klar die besten Mannschaften und fahren völlig verdient zur NRW-Vorrunde. Herzlichen Glückwunsch an die qualifizierten Teams! Und auch Glückwunsch an unsere U14, die sich für die Vorrunde der NRW-MM qualifiziert hat! Vielleicht schreibt dazu ja noch jemand einen Turnierbericht - ich war nicht dabei. Ansonsten lassen wir es so als "good news" stehen.    sh
 
3. Mannschaft konnte nicht punkten beim SV Grünfeld (18.02.2017)
Der etwas andere Frühschoppen fand schon am Sonntag, den 29.1. im engen und bunten Belgischen Viertel von Köln statt. Als erstes drehte unsere dritte Mannschaft die eine oder andere Runde beim Parkplatz-Roulette durch das idyllische Viertel von Köln. Hier und da gab es etwas Interessantes zu entdecken, während man nach der Lücke im Dschungel der Großstadt suchte, um sein Fortbewegungsmittel sach- und fachgerecht in das Gesamtarrangement des Straßenbildes stilvoll einzubetten. Der Künstler Hans-Joachim konnte uns nach einigen vergeblichen Versuchen dann doch noch sein Vehikel wie das Tüpfelchen auf dem "i" in eine Lücke reinquetschen. Pünktlich und vollzählig konnten wir so dann zur 7. Runde der Verbandliga Mitte in der Szenekneipe von Grünfeld, im rauchig rustikalem Clubambiente mit chillig-lounchiger Atmosphäre zwischen Kicker und Schach eintauchen. Für Spannung war gesorgt denn für Grünfeld I ging es fünf Runden vor Ende der Saison darum, aus den Abstiegsrängen heraus zu kommen um den Kontakt zum Mittelfeld nicht abreissen zu lassen. Wir als Underdog der Liga konnten uns mit einer respektablen Leistung bislang auf einem Nicht-Abstiegsplatz behaupten. Aus dieser Tabellensituation und dem deutlichen DWZ-Vorteil des Favoriten Grünfeld resultierte auch die Spannung und der Reiz dieses Auswärtskampfes. Unsere sympathischen Gegner sind als "Enfant terrible" der Liga immer für eine Überraschung gut. Auch gegen uns hatte sich die "Wundertüte" Grünfeld I etwas einfallen lassen, um aus den Abstiegsrängen raus zu kommen. Erstmals diese Saison spielte ihre Nr. 1 Sascha Grimm DWZ 2350, gegen Christian Bussard am ersten Brett. Es entwickelte sich, wie zu erwarten, ein spannender Abstiegskampf bei dem Grünfeld I der Favoritenrolle erst spät gerecht werden konnte. Aber von vorne. An Brett eins zeigte Christian erneut eine bestechende Form und konnte sich gegen Sascha einen Vorteil erspielen um den dann durch eine kleine Nachlässigkeit wieder herzugeben und er mußte sich mit dann Remis zufrieden geben. An zwei und drei hielten Werner und Ralf lange Zeit die Stellung, mußten dann aber doch dem von Beginn an druckvollen Spiel ihrer 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegner Respekt zollen. An vier wurde Karl-Heinz erst im späten Mittelspiel von seinem Gegner überspielt und gab auf. An fünf und sechs einigten sich Hans-Joachim und Karsten mit ihren Gegnern auf Remis. Markus an Brett sieben stellte in vorteilhafter Stelleung einen Läufer ein und verlor die Partie. Zum Schluß nahm Ralf an acht das Remis-Angebot des Gegners an. Grünfeld I konnte als fairer Gegner ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und mit 6 : 2 gewinnen Gratulation! In der Tabelle konnte Grünfeld somit zu uns aufschließen. Mal sehen was die "Wundertüte" der Verbandsliga Mitte das nächste Mal für ihren Gegner bereit hält. Wir erwarten morgen im Heimspiel Rheinpark I, um dann unseren Hut erneut in den Ring zu werfen, unsere Kräfte zu messen und vielleicht noch den einen oder anderen Punkt gegen den Abstieg einzusammeln.     KM
 
Klatsche: Niederkassel I verliert gegen Gerresheim (14.02.2017)
Mit einer hohen Heimniederlage endete das Duell gegen den unangefochtenen Tabellenersten der NRW-Klasse II. Gegen Gerresheim hatten wir am Ende keine Chance und verloren das Heimspiel mit 2:6 überdeutlich.

Zunächst deutet sich eine Niederlage in dieser Höhe nicht an. Abgesehen von einer deutlichen DWZ-Überlegenheit an den ersten beiden Brettern, ließen die übrigen Bretter einen Kampf auf Augenhöhe durchaus möglich erscheinen. Nach zweieinhalb Stunden Spielzeit schienen mir noch alle Ergebnisse mögliche – eine Stunde später dann nicht mehr. Zunächst musste Klaus und Bruno aufgeben, Werner folgte wenig später – seine Stellung hatte mir deutlich besser gefallen - und auch Holgers kreatives, aber wahrscheinlich nur halbkorrektes Eröffnungsgambit ging nach hinten los. Sein Gegner umschiffte souverän alle Klippen und verblieb mit einer Hand voll Mehrbauern, darunter einem unaufhaltsamen Freibauern. Nach problemloser Eröffnung hatte ich mich zudem ohne Not in eine passive, perspektivlose Stellung herein manövriert, an meinen Befreiungsversuch unter Bauernopfer und Linienöffnung glaubte ich selber nicht wirklich. Blieben als Lichtblicke Thomas, Carsten und Jochen. Alle drei standen zu mindestens nicht schlechter, Thomas schien mir chancenreichen Angriff zu haben, Carsten deutlichen Druck und Jochen spielte munter eine scharfe, unklare Stellung mit. Zu meiner eignen Überraschung musste mein Gegner wenig später eine Zugwiederholung zulassen, um nicht noch in Verlustgefahr zu geraten und auch Jochens Partie endete im Remis. Thomas war hingegen genauso überraschend für mich auf einmal in einem verlorenen Endspiel gelandet und einzig Carsten gelang es am Ende den zähen Wiederstand seines Gegners zu durchbrechen und den Ehrenpunkt für uns zu erzielen. Endstand: 2 zu 6     SB
 
Jugend: Durchwachsene Kölner EM - nur Robert überzeugt so wirklich (11.02.2017)
Mit der am Samstag zu Ende gegangenen Kölner Jugend-Einzelmeisterschaft können wir aus Niederkasseler Sicht nicht zufrieden sein. Wir hatten uns deutlich mehr erhofft - insbesondere in der U12. Nur Robert überzeugte in der U14 und spielte brilliantes Schach. Er stand sogar gegen den späteren (mit 6/6 überragenden) Sieger Robert Gallasch aus Porz (DWZ 1620) in Remisstellung, verlor dann aber noch unglücklich. Mit 5.5/7 hat sich Robert nach einem Sieg in der letzten Runde gegen Karina als Zweitplatzierter für die Mittelrhein-EM in Morsbach qualifiziert. Ebenfalls dort teilnehmen werden Karina in der U14w (mit 4/7 aber auf einem für sie eher enttäuschenden Platz 7 in der gemischten U14) und Melanie in der U16w (mit 3/7 auf Platz 11 in der gemischten U16 ebenfalls eher unter den Erwartungen). Egal, qualifiziert ist qualifiziert: Herzlichen Glückwunsch an alle drei! Auf mindestens einen weiteren Teilnehmer hatten wir eigentlich in der U12 gehofft. Doch alle waren nicht in Form: Mattes begann gut, aber ihm fehlten zum Ende hin Konzentration und Motivation (3/7, Platz 20), Samuel kam gar nicht erst in das Turnier rein und konnte sich erst zum Ende hin halbwegs berappeln (4/7, Platz 15). Ebenfalls 4/7 erreichten Leif und Alexander auf den Plätzen 12 und 10 - mit Licht und Schatten. Tragisch ist allerdings, dass Leif die letzte Runde verpennte und nicht antrat. Mit einem Sieg hätte er sich für Morsbach qualifiziert. Am besten aus Niederkasseler Sicht schloss noch, größtenteils überzeugend, Lukas mit 4.5/7 auf Platz 9 ab. Überragender Sieger in der U12 wurde das Supertalent Nelson Strehse vom KKS (7/7, DWZ 1332), letztes Jahr noch Teilnehmer der U8(!!!)-Weltmeisterschaft. Durch die weiße Weste könnte er in der deutschen Rangliste seiner Altersklasse auf einen der ersten drei Ränge vorgestoßen sein (derzeit steht er auf Rang 7) - das werden wir im Auge behalten. Ein respektables Turnier spielte Simon in der U10. Immerhin konnte er der Siegerin Hannah Ramien aus Porz (DWZ 908) als einziger ein Remis abtrotzen. Unnötige Niederlagen gegen Laura Popovidou (SG Porz, nur DWZ 724) in Gewinnstellung und gegen Moritz Wegener (SG Porz, DWZ 989) im spannenden Turmendspiel verhinderten eine bessere Platzierung. Am Ende rutschte Simon auf Platz 4 ab. Nicht in Form blieb bis zum Schluss Lotte, die immer wieder Aussetzer hatte und sich am Ende mit 3/7 und Platz 9 begnügen musste. Die Porzer Mädchen sind in der U10 einfach eine Macht! Bleibt noch Jeremias, der in der U16 mit 3/7 und Platz 13 positiv überraschte. Für mich hält sich die Überraschung allerdings in Grenzen, da ich bei Jeremias seit Monaten eine überaus erfreuliche Entwicklung beobachtet habe. Nächstes Jahr müssen wir es insgesamt besser machen. Hoffen wir, dass dann auch noch mehr Niederkasseler Kinder und Jugendliche mitspielen... Und nun drücken wir Robert, Karina und Melanie ganz fest die Daumen für die Mittelrhein-Einzelmeisterschaft kurz vor Ostern!     sh
 
Pokalspiel zwischen der Ludwig-Richter-Schule und der Rochusschule (07.02.2017)
Am Freitag, 27. Januar 2017 machte sich in Bonn eine kleine Delegation von der Rochusschule, mit den Kindern Erwin, Jacob, Anton, Luca und Hannah, auf den Weg zur nahegelegenen Ludwig-Richter-Schule, um zum Pokalspiel zwischen diesen beiden Grundschulen anzutreten. Für die gastgebende Ludwig-Richter-Schule traten Ayham, Alan, Anas, Niklas und Rojan an. Gespielt wurde an 5 Brettern. Zunächst ging die Ludwig-Richter-Schule durch einen Sieg an Brett 5 in Führung. Erwin hatte dort zuvor gegen Ayham gute Chancen ausgelassen und verlor die Partie noch. Diese Führung hielt jedoch nicht lange, Anton an Brett 3 konnte gegen Anas für die Rochusschule ausgleichen. Dramatisch ging es an Brett 2 zu. Dort hatte Luca eine klare, einfache Gewinnstellung herausgespielt, doch er setzte seinen Gegner Niklas Patt, so dass der Zwischenstand nun 1,5:1,5 lautete. An Brett 4 und an Brett 1 wurde bis zum festgesetzten Ende der Spielzeit gekämpft. Die Partie von Jacob gegen Alan an Brett 4 endete wie die Partie von Hannah gegen Rojan an Brett 1 nach spannendem Spielverlauf mit einem Remis. Beim Endstand von 2,5:2,5 musste die Berliner Wertung entscheiden, nach der die Rochusschule zum Sieger erklärt wurde. Viel knapper hätte das Ergebnis nicht ausfallen können. Der Pokal, der vom AG-Leiter der Ludwig-Richter-Schule als Wanderpokal zur Verfügung gestellt wurde, steht nun in der Rochusschule. Geplant ist, ihn im nächsten Schuljahr wieder auszuspielen. Dieses erste Mannschaftsspiel zwischen den beiden Schulen soll möglichst der Anfang einer länger andauernden, freundschaftlichen Verbindung dieser beiden Schulen im Bereich Schach sein. Den Anstoß hierzu gab Richard Raböse, der schon seit längerer Zeit die Schach-AG an der Ludwig-Richter-Schule leitet. Die Schach-AG an der Rochusschule wird von Thomas Freundlieb, unterstützt von Carsten Stanetzek, seit Beginn dieses Schuljahres geleitet. Alle drei spielen für die SG Niederkassel, die auch im Schulschach ein umfangreiches Angebot anbietet, über das man sich hier genauer informieren kann.    TF
 
5. Mannschaft mit klarer Niederlage gegen Porz 10 (06.02.2017)
Nachdem letzte Woche die zweite und dritte Mannschaft verloren hatten, war jetzt die fünfte Mannschaft dran: Am 05.02. kam Porz 10 (darunter unser passives Mitglied Jakob Bender) zu uns - mit nur sieben Spielern. Robert gewann kampflos. Leider wollte Johannes seriös strategisch spielen und war schon nach 35 Minuten matt, also stand es 1:1. Dann verlor Jonte sehr schnell, während Heinrich ein klares Remisspiel mit Türmen gewinnen wollte und verlor - 1:3. Karina könnte ihren Mehrbauern nicht durchbringen, die Folge: Remis, also 1,5:3,5. Dann verlor Manfred unglücklich seine Remispartie. Der Kampf war also nach sechs Partien bereits verloren beim Stand von 1,5:4,5. Dennoch wurde natürlich weitergespielt: Melanie stand auf Verlust, ihr Gegner aber wollte aber einen Supersieg und zog eine SHOW ab, die er dann aber verlor. Jörg wollte Dauerschach erzwingen, um ein Remis zu erreichen. Aber da schon alles verloren war, verlor er auch. ALSO Endstand 2,5:5,5 Neues Spiel und neues Glück gibt es dann am 05. März in Köln-Satranc.    JF
 
SJM-Einzelmeisterschaft U10/U10w/U12w: Knapp an der NRW-Quali gescheitert - aber gut verkauft! (04.02.2017)
Knieend hat man einfach mehr Überblick oder: Fünfmal e4 - fast synchron. Simon hielt sich lange im Kreise der Verbandsbesten und sorgte für Überraschungen.
Angesichts des "stärksten Teilnehmerfeldes seit vielen Jahren" (so die Veranstalter) waren Simon und Alexander bei der in Düren ausgetragenen U10-Einzelmeisterschaft der Schachjugend Mittelrhein nur Außenseiter. Umso überraschender war es dann, dass sich Simon nach seinem klaren Sieg gegen den hochtalentierten Ingmar Mainka (DWZ 1289, Jahrgang 2009 (!)) nach der siebten Runde plötzlich an Brett 1 wiederfand. Dort hatte er aber gegen den späteren Sieger Jannis Bolz (DWZ 1238, SV Würselen) keine Chance. (Dank Martin Schulz werden jetzt hoffentlich ganz viele Besucher auf unsere Seite gelockt, wenn sie nach "Würselen" googlen.) Da Simon auch die letzte Runde verlor, landete er am Ende mit 5/9 "nur" auf (einem aus meiner Sicht allerdings angesichts des Feldes sehr guten) Platz 14 von 37 Teilnehmern. Nächstes Jahr startet er einen neuen Angriff auf die NRW-Qualifikation! Alexander hielt sich beständig im Mittelfeld auf und überzeugte durch solides, von Patzern verschont gebliebenes Spiel und erreichte so mit 4/9 Platz 23. Der Aachener Schachbezirk lief den Kölner und Bonner Bezirken ganz klar den Rang ab: Hinter Jannis belegte der mir bislang völlig unbekannte Patrick Breitkopf-Lazar (DWZ 1185, Aachener SV) den zweiten Platz. Erst dann folgte der U10-Star unseres Kölner Schachbezirks, Max Pick (DWZ 1231, SK Kerpen), vor unserem langjährigen Bekannten Benjamin Borriss von der SG Siebengebirge. Max Pick hatte ebenso wie Ingmar Mainka (der am Ende auf einem für ihn enttäuschenden Platz 11 landete) einen Freiplatz für NRW. Außerdem qualifizierten sich neben den genannten Spielern noch Midhulan Aravindan (DWZ 1120, wieder SV Würselen) und Bennit Frecker (DWZ 1315, Aachener SV, die Aachener haben - wie gesagt - so richtig abgeräumt) für die NRW-Einzelmeisterschaften. Wir drücken allen für NRW qualifizierten Spielern - aus persönlicher Verbundenheit heraus aber vor allem Max und Bennie - die Daumen! Vielleicht schafft ja mindestens einer von beiden die Qualifikation für die Deutsche U10-Einzelmeisterschaft. Bei den U12-Mädchen lag unsere Sina lange auf Platz 1 und spielte sehr gut. Leider musste sie dann aber in der letzten Runde gegen die überragend aufspielende Hannah Ramien aus Porz (DWZ 908) antreten. Sina reichte ein Remis und eigentlich war das Bauerendspiel auch gewonnen. Anstatt aber mit dem König das Quadrat zu erreichen und so den Bauern von Hannah abzufangen, marschierte sie nach vorne und geriet in eine Sackgasse, konnte die Umwandlung der Gegnerin nicht mehr verhindern. Durch die Niederlage rutschte Sina auf Platz 4 und verpasste so leider hauchdünn die NRW-Qualifikation. Für NRW qualifizierten sich in der U12w Joselyne Sinner (DWZ 1062, SG Porz) und Miriam Höne (DWZ 758, SV Turm Bergheim). Die Gesamtwertung des gemeinsamen U10w/12w-Teilnehmerfeldes und damit natürlich auch die U10w-Wertung gewann, wie gesagt, Hannah Ramien vor der Überraschungszweiten Silvia Weber (SV Hennef, noch ohne DWZ und mir bis dato völlig unbekannt) und Laura Popovidou (DWZ 724, SG Porz). Alle sind für NRW qualifiziert. Knapp gescheitert ist hier Lotte. Wie immer spielte sie die Eröffnung ganz gut, vergeigte dann aber häufiger das komplexe Mittelspiel, bis sie sich dann am Ende mit teilweise genialen Ideen wieder mal äußerst zäh verteidigte. Insgesamt war aber deutlich mehr drin als Rang 4 mit einer 3/7-Bilanz. Ihr erstes Einzelturnier überhaupt spielte Helen. Toll, dass sie gut mithielt und nicht Letzte wurde! Ihre Bedenkzeit pro Zug (etwa 1 Sekunde) ist noch ausbaufähig, aber sie hatte viel Spaß und hat wertvolle Erfahrung gesammelt. Es würde mich nicht wundern, wenn sie im nächsten Jahr oben mitmischt und dann vielleicht sogar die NRW-Qualifikation schafft. Dieses Mal reichte es zu Platz 12 im Gesamtklassement (von 14 Teilnehmerinnen) bzw. Platz 7 (von 9) in der U10w. Also: Es hat sich zwar von den Niederkasseler Kindern niemand für NRW qualifiziert, aber alle haben sich dennoch gut verkauft. Die Endtabelle sowie die Ergebnisse aller Runden findet man für die Jungs hier und für die Mädels hier. Fotos von den Erstplatzierten und einen Blick in den Spielsaal gibt es derzeit auf der Startseite der Schachjugend Mittelrhein.    sh
 
U12-Schach-Trainingscamp an Pfingsten: Anmeldung offen (31.01.2017)
Wie immer in den letzten Jahren, so richten wir auch in diesem Jahr unter der Leitung von Thomas Freundlieb ein U12-Schach-Trainingscamp an Pfingsten aus. Das Camp erstreckt sich über drei Tage (03.-05. Juni, also Pfingstsamstag bis -montag) und ist auch für Schachspielerinnen und -spieler anderer Vereine offen. Neben intensivem Schachtraining und Bewegungsangeboten bleibt genug Zeit zum freien Spielen. In der Anmeldegebühr von 30 Euro ist die Bewirtung enthalten. Ab sofort sind Anmeldungen möglich. Weitere Informationen und das Anmeldeformular findet man hier. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung, da das Camp erfahrungsgemäß schnell ausgebucht ist.     sh
 
Das Liga Orakel (30.01.2017)
Der Schachklub Bad Homburg bietet Wahrscheinlichkeiten für Auf- und Abstieg auf Basis einer Monte-Carlo-Simulation an. Hier werden nur die oberen Ligen und Hessen berechnet. Das Ganze nennen Sie dann das Liga Orakel . Die erste Mannschaft wird hier berücksichtigt mit einer 29% Abstiegswahrscheinlichkeit. Ein schönes Spielzeug für echte Fans!    CS
 
Pflichtsieg (23.01.2017)
Nach etwas holprigem Start mit drei Unentschieden und einer Niederlage gelang gegen Siegen der erste Sieg in der diesjährigen NRW-Klasse. Um nicht schon frühzeitig in arge Abstiegsnöte zu geraten, galt es im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Siegen möglichst einmal beide Punkte festzuhalten. Das gelang am Ende mit einem 6:2 Sieg deutlich. Das klare Endergebnis täuscht allerdings darüber hinweg, dass sich zunächst ein durchaus umkämpfter Mannschaftskampf entwickelte. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit war lediglich abzusehen, dass Bruno an eins mit Schwierigkeiten kämpfte und Werner mutig eine Figur geopfert hatte. Während Bruno tatsächlich aufgeben musste, zahlte sich Werners Investment aus und er gewann etwa zeitgleich mit Thomas, der mit Schwarz relativ schnell zumindest bequemes Spiel erreicht hatte. Und auch Holgers Eröffnungsexperiment (1. a3 !?!?) – ich machte mir zwischenzeitlich doch etwas Sorgen über die ruinierte weiße Königsstellung – führte schließlich zu einer Gewinnstellung. O-Ton von Holger: „Allerdings führte dann eine strategische Fehleinschätzung meinerseits zu langanhaltendem gegnerischen Vorteil, den mein Gegner allerdings nicht konsequent ausnutzte um dann bei beiderseitiger Zeitnot in einer taktischen Stellung völlig den Überblick verlor“. Mit diesem Sieg schraubte Holger seinen persönlichen Punktestand auf beachtliche vier aus fünf. Er gehört damit weiterhin zu den Top-Scorern der Liga. Nach diesem Abenteuer lagen wir damit nach drei Stunden auf einmal deutlich mit 3:1 in Führung. Der Widerstand der Siegener schien damit dann gebrochen zu sein und der erste Saisonsieg unter Dach und Fach, da kurz darauf auch Jochen gewann und ich mittlerweile in einem etwas zähem Endspiel ebenfalls schon 20 Züge auf Gewinn stand. Klaus und Carsten – die sicherlich ebenfalls ihre Chancen hatten – steuerten noch zwei Remisen zum schlussendlich auch in dieser Höhe verdienten Endstand bei.     SB
 
Zu Müde zum kämpfen? (17.01.2017)
In dieser Saison wurden bereits 4 Mannschaftskämpfe der SG Niederkassel mit 0:8 kampflos verloren gegeben. Das sind mehr als in den letzten 10 Jahren zusammen. Was war also los? Die Mannschaftsführer haben sich mit dem Vorstand zusammen gesetzt und Ursachenforschung betrieben so wie Maßnahmen aufgesetzt, dass so etwas nicht mehr passiert. Es hat sich heraus gestellt, dass wir es mit einer Verkettung von unglücklichen Umständen zu tun haben: Bei knapper Personaldecke zu Beginn der Saison haben wir es mit unvorhersehbaren Langzeiterkrankungen der Spieler zu tun. Terminüberscheidungen und zwei Mannschaften in einer Liga schränken die Optionen der Mannschaftsführer zusätzlich ein. Dann kam zu allem Übel noch die Wetterlage am 8.1. an dem die Spieler teilweise nicht mal zum Treffpunkt der Auswärtsspiele gekommen sind wegen glatter Straßen. Vereinbart wurde eine bessere Koodination unter den Mannschaftsführern und eine proaktivere Verlegungspraxis um in Zukunft ausgefallene Mannschaftskämpfe unter allen Umständen zu vermeiden. Wir bedauern ausdrücklich, dass wir den Wettbewerb in den jeweiligen Ligen verzerrt haben, und damit Vereinen sportlich geschadet haben. Aber wir werden wieder kommen: Motiviert, bei hoffentlich besserem Wetter und voller Aufstellung schon am nächsten Sonntag!    CS
 
U12: 2:2 gegen Porz 1 - unsere erste Mannschaft steht im Finale der Kölner Mannschaftsmeisterschaft (15.01.2017)
Wie so oft in den letzten Jahren stand unsere erste U12-Mannschaft in der Gruppe Ost der Kölner Mannschaftsmeisterschaft gegen Porz 1 im "Endspiel" um den Einzug ins Finale. Während wir vor zwei Jahren noch klar und letztes Jahr unglücklich verloren hatten, standen dieses Mal die Chancen deutlich besser. Der starke Edgar Parshykov (Jahrgang 2004) ist aus Altersgründen nicht mehr dabei, Jonas Gallasch spielt nicht mit (ansonsten wären wir chancenlos) und die Porzer traten mit nur drei Spielern an: Andreas-Christian Nanu an Brett 3 fehlte. Zudem reichte dieses Mal ein Unentschieden, da sich die Porzer in einer der Runden zuvor bereits einen "Ausrutscher" (2:2) gegen den (allerdings auch starken) KKS erlaubt hatten. Es fing gut an: Jonte einigte sich an Brett 1 mit seinem Gegner Gabriel Kogan überraschend schnell auf ein "Großmeister-Remis". Jetzt fehlte noch ein halber Punkt. Den sollte eigentlich Alexander gegen den schwächer eingeschätzten Mark Rath holen. Aber hier bewahrheitete sich, was mir schon bei der Kölner Einzelmeisterschaft aufgefallen war: Mark hat extreme Fortschritte gemacht gegenüber letztem Jahr! Er beherrschte das Bauernendspiel schlicht deutlich besser als Alexander. Plötzlich stand es 1.5:1.5. Damit geriet Julian unter Druck. Er musste gegen den sehr starken Rafael Sabirov unbedingt ein Remis holen. Das schien möglich, lag er doch ständig einen Bauern vorne. Falls es mir (in Apothekermanier) gelungen ist, im Nachhinein die "Ärzte-Handschrift" der beiden richtig zu entziffern, so stand Julian die ganze Partie über zwischen +2 und +5. In einer Stellung mit einem Freibauern auf beiden Seiten und zwei schwarzfeldrigen Läufern (Shredder bewertet sie mit +5.91 für Julian, auch wenn manche es als Remisstellung sahen) bot Julian Remis an und Rafael nahm trotz des Mannschaftsstandes an - für ihn gab es nun wirklich keine Siegchance mehr. 2:2 - Fiiiiinaaaaale, oh, oh! Und gegen wen spielt unsere erste Mannschaft nun? Vielleicht gegen unsere zweite Mannschaft! Denn die wahrte nach einem 2:2 gegen Kerpen alle Chancen. Gewinnt sie ihr letztes Spiel gegen Porz 2, ist der Sieg in der Gruppe West sicher. Bei einem Unentschieden fängt das große Rechnen am letzten Spieltag an, an dem wir spielfrei haben. Gegen Kerpen war mehr drin als ein Unentschieden. Samuel wickelte an Brett 1 im Mittelspiel schlecht ab und verpasste nach einem Einsteller von Max Pack eine Gewinnstellung. Am Schluss räumte Max mit seiner Dame gegen zwei Türme ab. Gut, die Niederlage war eingeplant, aber es war mehr drin. An Brett vier war Lotte leider nicht gut drauf und verpasste zahlreiche Chancen. Souverän gewinnen konnten allerdings die beiden "Mister Zuverlässig" an den Brettern 2 und 3, Lukas und Mattes, die überzeugend gewannen und nach wie vor eine 100%-Quote haben! Die U16-Mannschaft spielte leider nur 2:2 gegen SK Sülz-Klettenberg. Da Karina an Brett 1 verlor, geht die Berliner Wertung an Sülz-Klettenberg. Sollten beide Mannschaften gleich vielen Mannschafts- und Brettpunkte haben, wird leider Sülz-Klettenberg und nicht wir Kölner U16-Mannschaftsmeister. Ich habe die Partien nicht gesehen, daher enthalte ich mich hier genauerer Kommentare. Nur soviel: Dominik verlor an Brett 2, und Melanie und Leander gewannen an den Brettern 3 und 4. Nun muss man auf einen Ausrutscher von Sülz-Klettenberg hoffen und selbst alle Partien gewinnen... (Bemerkung: Ich habe den letzten Absatz etwas umgeschrieben. Die Brettpunkte stehen laut Ausschreibung vor dem direkten Vergleich und der Berliner Wertung.)    sh
 
Zurück bis auf Los (04.01.2017)
Die Vereinsmeister 2016 sind gekürt und schon stehen die neuen Meisterschaften vor der Tür. Die Vereinsmeisterschaft und der Pokal 2017 sind in der Anmeldephase. Falls sich die Teilnehmer vorher mehrheitlich für eine Auswertung aussprechen, werden wir auch analog zur Jugend VM 2017 eine DWZ Auswertung vornehmen. Vereinszugehörigkeit ist keine Voraussetzung für eine Teilnahme. Für Jugendliche werden wir mit Fahrdiensten und ggf Terminanpassungen unterstützen, falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben. Also denkt an Eure Schachvorsätze 2017 und meldet Euch an! Weiterhin ist unsere Medaillenwertung der Sportabzeichen wieder zurück gesetzt. Hier gilt es 24 Medaillen von 2016 zu schlagen!    CS
 
Christian Bussard gewinnt das 1. Pulheimer Winteropen (01.01.2017)
Zwischen Weihnachten und Neujahr fand das 1. Pulheimer Winteropen statt, an dem 74 Spieler/-innen teilnahmen. Darunter waren auch 4 Spieler der SG Niederkassel. Christian Bussard, der derzeit blendend in Form ist, war an Nummer 4 gesetzt. Aber wohl doch etwas überraschend gelang ihm mit 6,5 von 7 möglichen Punkten deutlich, mit einem ganzen Punkt Vorsprung der Turniersieg. 4 Spieler erreichten jeweils 5,5 Punkte, darunter auch der an Nummer 1 gesetzte FM Michael Buscher. Gegen ihn spielte Christian in der letzten Runde eine ausgekämpfte Partie, die mit einem Remis endete. Taylan Gülsen erreichte nach einer Niederlage in der 1. Runde noch 5 Punkte und belegte damit am Ende Platz 10. Thomas Freundlieb kam mit 4 Punkten auf Platz 22, mit der gleichen Punktzahl erreichte Jan Eric Schnellbacher bei seiner ersten Teilnahme an einem Turnier dieser Art Platz 26. Christian und Jan Eric können sich über einen größeren Zuwachs an Ratingpunkten freuen. Insgesamt war das 1. Pulheimer Winteropen ein sehr gut organisiertes und gelungenes Turnier. 2017 soll das 2. Pulheimer Winteropen stattfinden, die Teilnahme kann man auf jeden Fall empfehlen. Alle Turnierergebnisse findet man unter folgendem Link: www.pscsabt.de/Turniere/PWO2016.php    TF
 
Platz 25 bei der Deutschen Meisterschaft (29.12.2016)
Vier Nachwuchshoffnungen vertreten die SG Niederkassel in Magdeburg hervorragend.
Wir haben fast das Maximum rausgeholt, waren in der Setzliste zwölf Plätze tiefer eingeschätzt. Toll, ich bin stolz auf unsere Kinder! Eine deutliche Steigerung gegenüber Platz 52 aus dem Vorjahr. Details kann man im Blog nachlesen.    sh
 
Bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft U10 (27.12.2016)
Wie auch im letzten Jahr nehmen wir an der DVM-U10 in Magdeburg (27.-29.12.) teil. Jonte, Simon, Mattes und Lotte hoffen auf einen Platz im Mittelfeld. Ich berichte in diesem Blog täglich mehrfach vom Turnierverlauf und dem "Drumherum".    sh
 
Weihnachtsfeier: Fischer, Frühlingsrollen und F... äh... Vereinsmeister! (19.12.2016)
Am Samstag fand unsere Weihnachtsfeier statt. Während an einer solchen vor vier Jahren, als ich dem Verein beitrat, maximal 20, 30 Leute teilnahmen, darunter zwei, drei Kinder, trifft sich dort mittlerweile die komplette Jugendabteilung inklusive elterlichem und geschwisterlichem Anhang, und natürlich die vielen großartigen Stützen des Vereins. Insgesamt kamen mehr als 60 Freundinnen und Freunde der SG Niederkassel, die meisten bereits zum Film "Bauernopfer", einer Mischung aus Biographie und Psychogramm des wohl größten Schachspielers aller Zeiten, Bobby Fischer, sein Kampf gegen die Russen und sich selbst, und seine Instrumentalisierung im Zeichen des kalten Krieges. Großartig gespielt und für mich sehr bewegend! Überraschend und erfreulich aus meiner Sicht war, dass Boris Spasski von den Hollywood-Regisseuren nicht nur wie sonst als kühler Gegenspieler Fischers, sondern - im Gegenteil - als großer Sportsmann dargestellt wurde. Um das tragische Ende dann aber auch schnell wieder zu vergessen und in fröhliche Weihnachtsstimmung umzuschwenken, wurde das Fass Bier in kürzester Zeit geleert und man musste zu Flaschenbier übergehen, während sich die Kinder schon früh mit Fanta und Kartenschach vergnügten. Da der Film mit knapp zwei Stunden Spielzeit doch unerwartet lange dauerte (ich hätte natürlich die DVD vorher auch mal studieren können ;-)) und das "traditionelle" (immerhin das zweite Mal in Folge!) chinesische Essen etwas zu früh gebracht wurde, verzögerte sich Carstens Ansprache und die Ehrung der Sieger der Vereinsturniere um gut eine halbe Stunde. Carsten betonte vor allem die wachsende Professionalität im Verein und die Tatsache, dass wir uns - im Gegensatz zu anderen Trends, auf Verbands- wie auf politischer Weltebene - nicht protektionistisch abschotten, sondern ein offener Verein bleiben werden, bei dessen Vereins- und Spieleabenden sowie Turnieren jede Person jederzeit willkommen ist, auch ohne offizielle Mitgliedschaft. Werner Langhoff und Werner Frehen nahmen die Siegerehrungen vor. Über die Jugend-Vereinsmeisterschaft habe ich bereits ausführlich berichtet. Karina Jung hat dort ihren Titel verteidigt. Bei den Erwachsenen wurde Alexander Kneutgen Vereinsmeister, vor Richard Raböse und Christopher Wilke. Im Schnellschach tauschten die beiden erstgenannten Personen die Positionen; hier wurde Horst Konzen trotz schachlichen "Sabattjahres" Dritter. Im Blitzen siegte unser "Wunderkind" (das wird er laut Johannes auch dann noch bleiben, wenn er mal 40 ist) Christian Bussard vor Bruno Schienmann und Holger Riedel. Im Pokal setzte sich Carsten Stanetzek vor Daniel Porten durch. Vielen Dank an Werner Frehen, der alle Turniere gewohnt souverän organisiert hat. Bei den Jugendlichen fand Axel Dohms sehr schöne Worte für die großartigen Jung-Mädchen (ich erspare uns dieses Mal die naheliegenden Wortspiele) und den "Aufsteiger des Jahres", Peer Hoffmann. Thomas Freundlieb konnte den Jugendlichen und Kindern zudem, neben der Urkunde, auch noch ein Poster der SG Niederkassel überreichen. Das Merchandising läuft! Nach der Siegerehrung war das Essen bald aufgebraucht (ohne dass jemand hungrig zurückgeblieben wäre) und die meisten taten das, was sie eigentlich am liebsten tun: Schach spielen. Allerdings in diesem Fall nicht ganz dopingfrei... Ich wünsche allen, die ich am Freitag nicht mehr sehe, schon einmal ein frohes Weihnachtsfest!     sh
 
Unglaublich, aber wahr: Sieg für die 5. Mannschaft !! (19.12.2016)
Am Sonntag, den 18. Dezember fand der Schachkampf in der 1. Kreisklasse zwischen der fünften Mannschaft der SG Niederkassel und "Wir fordern 1" statt. Eine klare Sache für unseren Gegner, der in der DWZ haushoch überlegen ist? Erst einmal abwarten! Mit 20 Minuten Verspätung kam der Gegner mit nur sieben Spielern nach Mondorf. Nach dem kampflosen Sieg am ersten Brett stand es bereits 1:0. Schon nach wenigen Minuten gelang Alexander J. ein Überraschungsmanöver, das zum 2:0 führte. Während Johannes F. und Jonte I. in ihren Partien laufend Bauern verloren, gelang Robert K. ein tolles Manöver und es stand schon 3:0. Auch Karina J. gewann ihre Partie, die eigentlich remis war. Anschließend verloren fast gleichzeitig Johannes F., Jonte I. und Manfred K., so dass es plötzlich nur noch 4:3 stand. Jetzt hing alles an Melanie J., die einen Mehrbauern bei verschiedenfarbigen Läufern hatte. Das offizielle Remis-Angebot wurde rüde vom Gegner abgelehnt, und so kam, was kommen musste: Erst verlor der Gegner einen Läufer und Melanie holte sich eine weitere Dame. 5:3. SUPERRR !    JF
 
Geschlossene Mannschaftsleistung führt unsere dritte Mannschaft zum Erfolg (18.12.2016)
Nach einer launigen und nicht allzu feucht-fröhlichen Weihnachtsfeier am vergangenen Samstag musste unsere dritte Mannschaft am gestrigen Sonntag zum Auswärtskampf beim Club Satranç I antreten. Da das eigene Spiellokal von Satranç an diesem Tag nicht zur Verfügung stand, fanden beide Mannschaften in den Spielhallen des Clubs Lasker Köln dankbar Unterschlupf. Pünktlich um 11 Uhr wurden die Bretter freigegeben und ein zäher Mannschaftskampf begann. Auf dem Papier waren wir unserem Gegner (wie bereits gewohnt) klar unterlegen. Hinzu kam das Element der Historie: Gemeinsam mit uns aufgestiegen, kochten uns die Spieler von Satranç in der ersten Runde der letzten Saison gehörig ab. Am Ende stand es da gegen eine ähnliche Besetzung wie die gestrige 1,5:6,5. Doch die direkte Revanche in dieser Saison sollte (u.a. durch unsere eigene Verstärkung in der Person von Christian Bussard) glücken. Werner sicherte uns an Brett 2 früh den ersten halben Punkt in einem m.E. ausgeglichenen Endspiel. Leider musste Ralph an Brett 8 relativ früh die Waffen strecken. Er übersah einen Springer-Läufer-Angriff auf den eigenen König, in dessen Folge erst ein Bauer verloren ging und dann die gesamte Stellung zusammenbrach. Diese Partie weiß die bisher grandios gespielte Saison von Ralph dennoch nicht zu trüben. Hans-Joachim an Brett 5 sorgte dann für den nächsten halben Punkt für unsere Mannschaft, nachdem er erst einen Bauern auf dem Damenflügel verlor, ihn aber postwendend durch ein für mich unerwartetes Manöver des Gegners dankbar wieder gewinnen konnte, um die Stellung in der Folge weiter auszugleichen. An Brett 7 gewann Markus seine Partie gegen einen aufstrebenden, jungen Wilden mustergültig und konnte so zum 2:2 für unsere Mannschaft ausgleichen. Danach ging es rasant: Erst musste Karl-Heinz seine Partie an Brett 4 leider verloren geben. In einer offenen Stellung konnte seinem nackten König kein Schutz mehr vor den starken Angriffsattacken des Gegners gegeben werden. Gleichzeitig stand Brett 6 (zumindest aus Sicht des nicht unbeteiligten Autors) in Flammen, wodurch es in der Folge auch aufgrund erheblichen Zeitdrucks zu einem Schlagabtausch mit offenem Visier (und vielen Fehlern) kam. Jan Eric behielt hier dennoch den Überblick und konnte seinen Gegner schlussendlich mit einem taktischen Schlag zur Aufgabe zwingen. Fast im gleichen Zuge gewann Christian in gewohnt souveräner Manier seine Partie an Brett 1, welche er mit einer wunderbaren Mattkombination beendete – 4:3. Fehlte nun also nur noch Ralf an Brett 3. Dieser konnte bereits in den ersten Zügen seinem Gegner kompensationslos eine Figur abluchsen. Dennoch wehrte dieser sich ausopferungsvoll und es dauerte bis zum Ende des Mannschaftskampfes, ehe Ralf seine Figuren inklusive Mehrfigur koordiniert in einen tödlichen Angriff gegen des Gegners König richten konnte. Am Ende konnte unsere dritte Mannschaft mit einem 5:3 nun also schon den zweiten Mannschaftssieg in dieser für uns harten Saison für sich verbuchen. Hierbei waren vor allem die Homogenität der Mannschaft, das geschlossene Auftreten sowie der nötige Kampfeswille Schlüssel zum Erfolg!     JS
 
Einzelmeisterschaft des Kölner Schachverbandes 2016, Doppelerfolg für die SG Niederkassel (17.12.2016)
Die diesjährige in Brühl ausgetragene KSV-EM hatte 24 Teilnehmer und war nicht gerade bärenstark besetzt. So konnte Andreas Kuhn alleiniger Turniersieger werden (4,5 / 5 Punkten, beste Feinwertungen). Den 2. Platz belegte Johann Engel, ein starker Jugendlicher des Gastgebervereins Brühler SK - wie Taylan im Mannschaftskampf schmerzlich zu spüren bekam -, 3. wurde Alexander Kneutgen (beide 4 / 5 Punkten). Diese 3 Spieler sind für die Mittelrheinmeisterschaft qualifiziert. Alex und Andreas spielten beide im Rahmen ihrer Möglichkeiten gutes Schach. Gegen Johann Engel verfolgten die beiden Mannschaftskameraden unterschiedliche Stategien, letztlich mit dem gleichen Resultat: Andreas versuchte ihn anzugreifen und mußte später ein schwieriges Endspiel halten. Alex zog quasi ab dem 1. Zug jeden verfügbaren Stöpsel und ließ alles an Druck ab, was ging, mit einem in der Folge ausgesprochen bequemen, unabänderlichen und sicheren Remis. Mit Ausnahme der Begegnung Kneutgen – Raabe, in der Alex trotz redlicher Mühe nicht über ein Remis hinauskam, konnten beide ihre übrigen Partien überzeugend gewinnen.     AK
 
Troisdorf-Open 2016 – Erneuter Erfolg für Christian Bussard und die SG Niederkassel (17.12.2016)
Christian Bussard hat das am 6.12. beendete und auf 6 Partien verkürzte Troisdorf-Open vor weiteren 55 Teilnehmern verdient mit 5 aus 6 Punkten dank besserer Buchholz-Wertung gewonnen, vor dem punktgleichen Mark Lamprecht, jetzt oder derzeit Schachclub Bonn, der allerdings den direkten Vergleich in einer sehenswerten, rasiermesserscharfen Partie für sich entscheiden konnte. Dies ist ein weiterer Erfolg für Christian, der sich derzeit anscheinend ungebremst in den 7. Schachhimmel katapultiert. Weiter so! Jochen Wigger belegte mühelos den 3. Platz mit 4,5 Punkten und reflektierte dabei eine gewisse Leichtigkeit im schachlichen Sein durch sein unangestrengt wirkendes Auftreten und die ein oder andere früh beendete Partie. Ich hoffe, daß ich mit meiner Einschätzung nicht vollständig daneben liege und ihm so unrecht tue. Ein weiterer Lichtblick ist auch das erneut sehr gute Abschneiden von Taylan Gülsen, der den 6. Platz mit 4 Punkten belegte und seine persönliche Wertung damit weiter verbessern wird. Auch wenn hier "nur" über ein regionales Open berichtet wird, so ist es doch ein weiterer schöner und bemerkenswerter Erfolg für die SG Niederkassel, wenn 3 der ersten 6 Plätze von Spielern dieses Vereins belegt werden und dieser Bericht auf der Homepage eingebettet ist in weitere Zeugnisse von Großtaten dieses außerordentlichen Vereins, einem kleinen Dorfverein in Gallien / Germanien, der auch nach Untergang des Imperium Romanum und des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation weiter existiert und allen Widrigkeiten trotzt. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß mit Ralf Froitzheim (Platz 25), Johannes Friedrich und Andreas Kuhn (4 Punkte, Platz 12) drei weitere Spieler, die Vereinsfarben vertreten haben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben sind. Nach 3 guten Partien stand Andreas in seiner letzten 4. Partie schon nach der Eröffnung überwältigend, als scheinbar Monte Python das Ruder übernahm und in einem gewonnenen Endspiel die Türme zielgerichtet abtauschte, um mit dem „falschen“ Mehrläufer sinnfreie Gewinn- und Umwandlungsversuche mit dem Randbauern zu unternehmen, die mit einem nicht unbeachtlichen 1. Rating-Preis prämiert wurden. (Wen beispielsweise das Bussardsche Schaffen interessiert, der sei auf die Homepage des 1. SK Troisdorf verwiesen, wo die Partien des Opens heruntergeladen werden können).     AK
 
Knapper geht’s kaum: Karina Jung erneut Jugend-Vereinsmeisterin! (14.12.2016)
Wie schon im letzten Jahr konnte sich Karina Jung den Titel der Jugend-Vereinsmeisterin der SG Niederkassel sichern. Dieses Mal war es aber noch knapper als letztes Jahr! Dominiert wurde das Turnier von Karina, ihrer Schwester Melanie und Robert Krink. Alle drei verloren jeweils nur eine einzige Partie: Karina gegen Melanie, Melanie gegen Robert und Robert wiederum gegen Karina. Aus diesem Grund musste die Buchholz-Wertung (mit einem Streichresultat) entscheiden, und hier lag Karina mit 29 knapp vor Robert mit 27.5 und Melanie mit 27. Auf den weiteren Plätzen folgen Alexander Jung, Dominik Pötschke, Julian Lohmar und der vor dem Turnier an Rang eins gesetzte Jonte Ihle. Gerade an den oberen Brettern war das Niveau zum Teil deutlich höher als letztes Jahr noch, aber auch in der Breite sind die Vereinsmeisterschaften erfolgreich verlaufen: 21 Kinder und Jugendliche hielten bis zum Ende durch! Besonderen Respekt verschaffte sich Peer Hoffmann, der letztes Jahr noch Letzter wurde, in diesem Jahr mit Lukas und Simon aber zwei Mannschafts- und "erfahrene" Turnierspieler bezwang! Ihn kann man wohl als "Aufsteiger des Jahres" bezeichnen. Der Dank geht an Werner Langhoff, Werner Frehen und Alexander Kneutgen für die Organisation und Auslosung! Trotz immer wieder auftretender terminlicher Schwierigkeiten bei den Kindern und Eltern und Abstimmungsproblemen konnte das Turnier reibungslos durchgeführt werden. Die Endtabelle und alle Ergebnisse findet man hier auf der Website unter Jugend -> Vereinsmeistersch. Die Siegerehrung findet auf der Weihnachtsfeier am Samstag statt.     sh
 
Klaus Rybarczyk - Einzelblitzmeister des Kölner Schachverbandes 2016/17! (14.12.2016)
Klaus Rybarczyk - Kölner Blitzmeister
Am Samstag, dem 10.12., fand beim SF Bergisch Gladbach das diesjährige Qualifikationsturnier für die nächsten Mittelrheinmeisterschaft statt. Bei sehr guten Spielbedingungen unter der Regie von Stephan Roder und Oswald Gutt fanden sich 16 durchaus bekannte Blitzer zusammen. Der ein oder andere konnte sich auch mit einem gepflegten Kölsch über die ein oder andere Verlustpartie hinwegtrösten. Nach einigen Kurzremisen lief es dann bei mir rund und ich konnte 13,5 aus 15 realisieren. Nach dem schönen Mannschaftserfolg Ende Okt. sind also beide Blitztitel in Niederkassel gelandet ;-))    KR
 
Glück für die 4. Mannschaft (12.12.2016)
Im Gegensatz zur 1. Mannschaft hatte die am gleichen Tag zu Hause spielende 4. Mannschaft das Glück auf ihrer Seite. Die 4. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde konnte nicht ihre beste Formation aufbieten, war aber von der Papierform her als leicht favorisiert anzusehen. Wir hatten die uns zur Verfügung stehenden Stammspieler durch die Schwestern Jung ergänzt. Nach der freundschaftlichen Begrüßung einiger alten Bekannten von BSF wurde ab Turnierfreigabe dann kompromisslos gekämpft. Gerd meldete schon nach kurzer Zeit den ersten Gewinn an, nachdem sein Gegner in eine Eröffnungsfalle geraten war. Vincent und Norbert einigten sich jeweils auf Remis, ehe Jochen noch einen ganzen Punkt beisteuern konnte. 3:1 Zwischenstand. Die Geschwister Jung kämpften immer noch, obwohl sie inzwischen auf verlorenem Posten standen, was schließlich bei beiden zum Verlust der Partien führte. Bei BSF kam kurzfristig Hoffnung auf. Nachdem aber dann Ulli am 1. Brett seinen Gegner zur Aufgabe gezwungen hatte und bei mir an Brett 2 alles solide aussah, schwanden die Hoffnungen auf einen Mannschaftspunkt. Mein Remisangebot (zum Mannschaftssieg) lehnte mein Gegner natürlich ab, konnte aber dann letztendlich seine und damit die Mannschaftsniederlage nicht verhindern. Endstand 5:3     wl
 
Glücklos in Münster (11.12.2016)
Ohne Jochen und Andreas machte sich die erste Mannschaft auf den 200 km langen Weg nach Münster zum letzten Auswärtskampf in diesem Jahr. Auf dem Papier schien Münster 2 eine lösbare Aufgabe - gerade ohne die Bretter 3-5. Vor Ort begegnete uns ein sehr junges Team, das uns zeigen sollte, was in ihm steckt. Der Kampf im AWO Seniorenheim begann gemeinsam mit der ersten Garnitur von Münster, die als Spitzenreiter in der NRW Klasse 1 Ratingen empfang. Unser Duell im Mittelfeld der NRW Klasse 2 begann viel versprechend. Hans gewann im Franzosen zwei Bauern gegen unzureichende Initiative des Gegners. Bruno gewann recht früh in einer Isolanistellung, in der sein Gegner eine Überlastungskombination übersah. Leider verlor Thomas in komplexer Stellung. Hans übersah dann eine Mattkombination und verlor leider noch. Klaus konnte das Figurenopfer seines Gegners im Najdorf am Brett nicht bestrafen und remisierte. Stefan gewann auch eine Figur, spielte aber zu unvorsichtig und musste ebenfalls in ein Remis einwilligen. Carsten erreichte im Caro Kann besseres Figurenspiel und wandelte den Vorteil trotz ausgelassener taktischer Möglichkeiten doch recht sicher um. Holger erreichte leichte Stellungsvorteile aus der Eröffnung und realisierte sie für ihn untypisch in einem langen Läuferendspiel. Zum Schluss musste dann noch Werner in einem hoffnungslosen Endspiel mit zwei Minusbauern die Waffen strecken: 4:4. Wir hatten uns etwas mehr versprochen, aber mit 3:5 Punkten stehen wir in der Winterpause auf Platz 6 von 10 noch nicht auf verlorenem Posten.    CS
 
Jugend-Mannschafts-Ticker (06.12.2016)
Der 2. Adventsonntag war DER Tag unserer Jugendmannschaften. Am 2. Spieltag konnten alle 3 Mannschaften durch Siege in ihren jeweiligen Gruppen die Tabellenspitze erobern. Die U12-1 siegte 3:1 gegen Porz 3. Es gewannen Julian, Alexander J. und Florian. Die U12-2 war gegen Erftstadt noch erfolgreicher, allerdings begünstigt durch nur 3 angetretene Gegner. Die Punkte durch Spiel holten Samuel, Lukas und Mattes, während Lotte den 4. Punkt durch ihre bloße Anwesenheit sicherte. Die U16 schlug Worringen U16 mit 3,5 : 0,5. Am Spitzenbrett spielte Robert gegen seinen Gegner remis. Karina, Melanie und Jeremias holten jeweils volle Punkte. So kann es weitergehen.     wl
 
U12-2: Zweiter Sieg im zweiten Spiel - 4:0 gegen Erftstadt (04.12.2016)
Mit einem völlig ungefährdeten 4:0-Auswärtssieg endete der knapp zweistündige Ausflug (inklusive Hin- und Rückfahrt) nach Euskirchen. Lotte zog nach 1. e4 nichts mehr; ihr Gegner erschien nicht. Die anderen Euskirchener Kinder hatten immerhin alle DWZ, wenn auch nur zwischen 700 und 800. Mattes und sein Gegner Denis Landmann brauchten für die ersten zwanzig Züge knappe drei Minuten und übersahen so einiges. Mattes übersah weniger und konnte kurz darauf das Matt erzwingen. Wenn die Uhr allerdings am Schluss der Partie deutlich mehr anzeigt als zu Beginn, dann kann man normalerweise nicht genug nachgedacht haben. Egal... Sieg ist Sieg. :-) Reflektierter spielten Samuel und Lukas an den Brettern eins und zwei. Mit modernem Italienisch und Zentrumsvorstoß der d- und e-Bauern auf die fünfte Reihe brachte sich Samuel schnell in eine aggressive Gewinnlage. Nachdem sein Gegner Erik Rüssel beim Abtausch Fehler machte und dann sogar seine Dame einstellte, war die Partie gelaufen. Insgesamt eine konzentrierte Partie von Samuel ohne echte Fehler und oft mit den vom Computer später als ideal erkannten Zügen. Früher als Samuel beendete Lukas seine Partie. Nachdem er bereits früh zwei Leichtfiguren vorne lag, kam es im weiteren Lauf zu einigen taktischen Komplikationen (gleichzeitiger Angriff beider Damen mit Massenabtausch in Folge), die Lukas (fast) perfekt überstand. Auch sein Matt war am Schluss, mit Fesselung der Verteidiger, schön herausgespielt. Noch gibt es alle Chancen, das Finale der KSJ-MM U12 zu erreichen. Die beiden letzten Gegner heißen Kerpen (mit Max Pick) und Porz 2.    sh
 
 
 
 
 
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C. Bussard - V. Keymer
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