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3. Mannschaft verliert knapp 3,5 - 4,5 gegen Schachuzipus in der Bezirksliga (11.11.2019)
Am 3.11 empfingen wir in der 3. Runde der Bezirksliga, wie schon so oft die sympathische und faire Mannschaft von Schauzipus. Beachtlich ist das diese kleine Mannschaft mit nur 15 Mitgliedern, wie ein kleines unbeugsames Gallisches Dorf, erbitterten Widerstand leistet. Nicht zuletzt liegt es wohl auch mit an ihren beiden Spitzenspielern, daß so mache gut sortierte Truppe von ihnen aufgemischt wurde. Ob in ihrem Vereinsheim in Köln Mülheim auch ein besonderer Trank gebraut und gereicht wird ist noch nicht bekannt.
Wir mussten auf Werner F. und Achim verzichten, die mit Alex Kn, Horst und Christian B. noch beim Schachturnier in Bad Wiessee waren. Unsere Mannschaft war aber gut aufgestellt und es entwickelte sich, wie zu erwarten, ein enger Kampf in dem sich erst spät der entscheidende Vorteil für Schachuzipus abzeichnete. Nach ca. zwei Stunden stand es noch ausgeglichen und Karsten einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Kurze Zeit später stellte Ralph unglücklich eine Figur ein und gab auf. Robert erspielte sich den Respekt seines Gegners, der später sagte, daß Robert sich taktisch keine Blöße gegeben hat. Er konnte wieder zeigen was in ihm steckt und spielte eine schnörkellose saubere Partie bis zum ausgeglichenen Turmendspiel und man einigte sich dann auf Remis. Nachdem sich auch Markus mit seinem Gegner auf Remis geeiningt hatte, spielten nur noch die ersten vier Bretter. Jonathan spielte eine druckvolle Partie und brachte uns auf 2,5 - 2,5 wieder heran. Erst gewann er einen Bauern dann die Figur. Das war es dann für seinen Gegner. Er gab auf. Ralf an Brett zwei spielte eine ausgeglichene Partie gegen Jügen Leistenschneider. Ralf sah sich einem Königsangriff ausgesetzt. In komplexer Stellung nutzte sein Gegner die taktische Möglichkeit die sich ihm bot zum Gewinn aus. Durch trickreiches Spiel seines Gegners hatte Guido am ersten Brett taktisch einen Bauern verloren kämpfte sich bis ins Endspiel wieder heran. Mehr als Remis war aber nicht drin. Beim stand von 3 - 4 gegen uns spielte nur noch Andreas an Brett 3. Es war ein Ritt auf der Rassierklinge. Jürgen Wippich musste seine Königstellung zusammenhalten und behielt die Nerven. Andreas fand unter Zeitdruck in vorteilhafter Stellung leider nicht die richtige Gewinnfortsetzung und verlor einen Turm. Uneigennützig bot Jürgen das Remis zum Mannschafterfolg an. Dies könnte Andreas nicht ausschlagen. Wir gratulieren Schachuzipus, die sich schon, wie in der letzten Saison, die wichtigen zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sichern konnten. In der vierten Runde am 8.12 spielen wir auswärts gegen Satranc, die punktgleich mit Schachuzipus und uns je 2 Punkte auf dem Konto haben. Wir werden versuchen den Anschluss an das Mittelfeld der Bezirksliga Ost nicht zu verlieren.     KM
 
Lampi beim Brötchenturnier 2019 (10.11.2019)
Für diejenigen Leser, die noch nicht an diesem mittlerweile legendärem Turnier teilnehmen konnten, hier einige Ausführungen von mir zur besseren Einordnung. Das Brötchenturnier besteht aus mehreren Phasen. Ich fange mit der Vorfreude an, die spätestens zurzeit der Anmeldefrist startet, da die etwas über 60 möglichen TN-Plätze schnurstracks belegt sind und so einige Verschlafene auf Rücktritte hoffen müssen, um bei diesem Spektakel als Nachrücker dabei sein zu können. Wir hatten irgendwann zu Jahresbeginn bereits den Gedanken gefasst, dass wir mal zusammen spielen sollten. Wir, das sind Marc Lamprecht, Stephan Bröhl, Jochen Wigger und meiner einer. Bei dem ein oder anderem sommerlichen Pilsabend, schauten wir gelassen an uns runter und waren dann einhellig der Meinung, Pils und Schach, das passt gut zusammen und auch gut zu uns. Stephan sollte fahren und wir drei hätten das Vergnügen des doppelten Genusses. Ihm zu Ehren, wollten wir uns auch gleich Steffie-Maus nennen, aber leider haben sich dann bei mir die Rahmenbedingungen geändert, sodass ich kurzfristig dann doch nicht mehr dem Alkoholgenuss frönen konnte, sondern fahrtauglich bleiben musste. Irgendwie gelang es mir dann auch nicht während der Turnierphase die richtige Einstellung zu gewinnen. Einerseits als Spaßveranstaltung gepriesen, muss man andererseits teilweise über die Fremdschämgrenze hinweg miterleben, wie es dem einen oder anderem Kollegen doch sehr ums Gewinnen geht. So wurde mir fast das Trommelfell kaputt geschrien, als jemand sich doch reichlich über Gebühr freute. Ohne Alkohol merkt man zudem, wie sehr sich das Turnier in die Länge zieht. Endlich eine Partie gespielt, dauert es gefühlt eine halbe Stunde, bis man endlich die Schmach der vorhergehenden Partien auswetzen kann. Zudem wird einem der unglaubliche Lärmpegel bewusst und das bei gleichmäßig ansteigenden Temperaturen. Diesmal war die Brötchenphase relativ früh nach der 6 Runde anberaumt. Wie spätestens seit Norbert Elias Klassiker "Die höfische Gesellschaft" bekannt, haben Manieren und insbesondere Tischmanieren irgendetwas mit Affekten und Selbstkontrolle zu tun. In dieser Phase "der Fütterung der 300" verändert sich das Geschehen im Saale jedenfalls nochmals beträchtich. Der ein oder andere sieht endlich dem vermeintlich dem Alkoholgenuss ausgleichenden Charakter der Kalorienzufuhr sehr positiv entgegen, da es doch zur Annahme verleitet, dass jetzt die Wirkungsweise des Alkohols aufgehoben wird. So sieht man jetzt gehäuft schon mal eine Uhr im Bierteich oder doch zumindest einige Spielfelder mit kleberiger Substanz bestrichen. Kleinere Ausfallerscheinungen von einigen Übermutigen bleiben aber zumeist nur unterhaltsam und folgenlos. Lediglich den rohem Mett und frischen Zwiebeln folgenden Ausdünstungen kann man kaum etwas Wirkungsvolles entgegensetzen. Ich versuchte es mit Kaugummi, war aber bei einigen Zeitgenossen chancenlos. Rein schachlich haben sich die 4 spielstarken FM mit dem Namen SK Landau verdient durchgesetzt. Nun denn, an Ausreden hat es mir noch nie gemangelt, aber trotz meiner wohl schlechtesten Performance seit Jahren hat sich das Team sehr gut geschlagen. Jochen, Marc und vor allem Stephan haben so gut gepunktet, dass ein geteilter 4.-7. Platz herausgekommen ist. Nur mal die beiden Selbstmattlösungen, die ich meinen letzten beiden Gegnern aufgedrückt hatte, (und Jochen das blanke Entsetzen ins Gesicht trieb), hätten bereits für einen 3. Platz gereicht. Spätestens in der Nachphase um 3 Uhr früh resümiert dann der immer noch Nüchternde, dass es sich trotzdem lohnt! Schach bleibt hier für mich zukünftig noch mehr nebensächlich, Spaß haben, ein paar Pilschen schlabbern und mit alten Bekannten ein bisschen plaudern, das macht es einzigartig. Bis zum nächsten Mal mit einem anderen Fahrer ;-))    KRY
 
Die Mittelachse hält gegen Porz (10.11.2019)
den Auswärtskampf der ersten Mannschaft gegen Porz traten wir fast in Bestbesetzung an. Dennoch waren wir gegen das junge starke Team nominell leicht unterlegen. Der Gegner von Klaus überzog seine optisch überlegene Stellung und verlor. Stephan kam in einer ihm bekannten aber komplexen Theoriestellung unter die Räder und verlor frühzeitig. Jochen erspiele sich einen deutlichen Zeitvorteil in der seinem Gegner eine entscheidende Ungenauigkeit unterlief und konnte wieder vorlegen. Thomas wurde sein Raumnachteil zum Verhängnis und erlag taktischen Verwicklungen am Damenflügel. Sascha spielte ein ungleichfarbiges Läuferendspiel etwas zu sorglos und verlor. Bruno spielte ein Damenendspiel mit offenem König, welches schließlich in einem Remis durch Dauerschach endete. Carsten profitierte von seiner Eröffnungsvorbereitung und konnte im Verlauf zwei Figuren gegen einen Turm erobern. Sein Sieg dauerte lange war aber weitgehend ungefährdet. Bei 3,5 : 3,5 bei nur einem einzigen Remis kämpfte Martin mit ungleichfarbigen Läufern und Schwerfiguren. Die Stellung war für seinen Gegner mit schlechterem König etwas undankbarer zu spielen. In der letzten Zeitnotphase machte er den entscheidenden Fehler: Sieg für Niederkassel! 4,5:3,5. Durch Punkte der Mittelachse Brett 4-6 und einem herausragenden Spiel von Jochen haben wir uns hinter den drei Favoriten in der Tabelle im Mittelfeld eingereiht.     CS
 
Report vom Brötchenturnier (09.11.2019)
Wieder war es soweit: Brötchenturnier in Erftstadt! Diesmal waren es 62 Mannschaften, darunter auch 3 aus Niederkassel, die sich auf den Weg gemacht hatten, um einen gemütlichen Abend mit viel Blitzschach zu erleben. Im Team "Mambo No. 5" - Martin, Bruno, Holger und Jan Eric - hatten wir es ab der ersten Runde mit starken Teams zu tun, zeigten uns aber von unserer besten Seite und konnten manch stärkerer Mannschaft erfolgreich ein Bein stellen. So erreichten wir einen sehr guten 10. Platz. Besonders Bruno mit 9,5/15 und Martin mit 7,5/15 - davon 11 Mal an Brett 1 - , konnten überzeugen, so dass man sich - diesmal sehr spät - glücklich und ziemlich müde wieder auf den Heimweg machte. Das Endergebnis gibt es hier     HR
 
Noch ungeschlagen! Die fünfte Mannschaft sorgt weiter für Furore... (03.11.2019)
Überraschend hat heute die 5. Mannschaft ein gutes Remis gegen die 3. Mannschaft von Euskirchen erkämpft. Heinrich Muckel hatte schon nach kurzer Zeit seinen Gegner trotz zwischenzeitlichen Läuferverlustes überrannt. Samuel hatte zwei Mehrbauern, musste sich dann aber nach ungünstigem Abtausch der Leichtfiguren mit einem Remis zufrieden geben. Lukas hatte anfangs einen Läufer mehr, verlor dann aber noch gegen zu viele Bauern. Dann wurde es ruhiger und es folgte ein Remis von Johannes, der eine Siegvariante verpasst hatte. Dann erzwang Philipp trotz eines Bauernverlustes ein gutes Remis. Und noch viel später erreichte Manfred trotz Qualitätsverlustes ein Remis, weil sein Gegner keine Siegvariante mit Opfer wagte. Also ein 3:3 oder 12:12 nach Punkten, ein wichtiges Unentschieden auf dem Weg zum erhofften Klassenerhalt. Damit ist die fünfte Mannschaft nach zwei bzw. drei Spieltagen die einzige Mannschaft der SG Niederkassel, die noch ungeschlagen ist! Wer hätte das gedacht? Jetzt kommt allerdings mit Erftstadt einer der stärksten Gegner der Liga. Ob die Serie danach wohl noch Bestand hat?    JF
 
Runde 2: Niederkassel VI - Köln-Worringen II (02.11.2019)
Anders als in der ersten Runde war bei unserem Heimspiel gegen Köln-Worringen die Mannschaftsaufstellung früh in sicheren Tüchern; es spielten Udo an Brett 1, Florian an Brett 2, Sina an Brett 3, Alexander an Brett 4, Tim an Brett 5 und Florian an Brett 6. Dennoch war es auch bei diesem Kampf so, wie es schon vor der Saison für alle Spieltag klar war, dass wir lediglich Außenseiterchancen haben würden. Diese wollten wir aber nutzen! Und zunächst sah es recht gut aus gegen einen Gegner, der bis auf das erste Brett überall drei- bis vierhundert DWZ-Punkte vorne lag: Florians Gegner stellt eine klassische Eröffnungsfalle auf, die bei korrektem Spiel aber nach hinten losgegangen und Florian Vorteil gegeben hätte. Tim kam gut aus der Eröffnung, Sina hatte sogar bereits spürbaren Vorteil. Und Udo hatte am ersten Brett rasch einen gegnerischen isolierten Bauern als Schwachstelle markiert, die ihm langfristigen Vorteil sicherte. Dann ging es aber noch in der ersten Spielstunde rasch bergab. Florian konnte den Fehler seines Gegners nicht nutzen, sondern lief in die gegnerische Eröffnungsfalle hinein und musste rasch aufgeben. Alexander verlor kurze Zeit später. Währenddessen geriet auch Tim in entscheidenden Nachteil, so dass er schließlich aufgeben musste. Florian wehrte sich gegen einen starken Gegner am zweiten Brett lange Zeit, doch letztlich vergebens. Und auch Sina verlor in einer Abwicklung zuerst die Übersicht, dann eine Figur und schließlich die Partie. Lediglich Udo schob seinen Gegner, ohne irgendwelche Chancen zuzulassen, zusammen, so dass der Wettkampf schließlich 1:5 gegen uns endete. In der kommenden Gegner geht es nun mit Porz IX gegen einen erneut sehr starken Gegner. der ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Wie er antreten wird, ist dabei völlig unklar – Porz hat für die neunte Mannschaft über 50 Spieler gemeldet und kann aus den Vollen schöpfen. Doch wie sagt der Kaiser: Schauen wir mal!    UK
 
Schach in Deutschland (30.10.2019)
Liebe Schachfreunde, ich teile gerne das neue Schach Image Video , welches eine schöne Aufbruchsstimmung des Schachsports in Deutschland verbreitet.     CS
 
Die 2. Mannschaft gewinnt überraschend gegen Ford SF 1 mit 5:3 ! (27.10.2019)
Aufgrund des Opens in Bad Wiessee traten beide Mannschaften an den oberen Brettern ersatzgeschwächt an. Unabhängig hiervon waren wir auf dem Papier klar unterlegen, lediglich Daniel hatte einer höhere DWZ als sein Gegner. Entsprechend waren die raschen Remis von Alexander an Brett 3 und Chris an Brett 2 bereits ein kleiner Erfolg, ehe Andreas lange Serie an nicht verlorenen Partien an Brett 1 gegen den fast 170 DWZ-Punkte stärkeren Distelrath riß, der in einer fast symmetrischen Stellung den Anzugsvorteil hatte und daraus eine nicht mehr zu kontrollierende Initiative generierte. Auch unser Ersatzmann Andrej, der sein Bestes gab, mußte bald darauf an Brett 8 gegen seinen stärkeren Gegner aufgeben, da ein Freibauer einen Turm kostete. Damit stand es 1:3 und kaum jemand von uns rechnete damit, daß der Mannschaftskampf noch zu retten war. Richards Vorteil verdichtete sich dann aber rasch zum erhofften und verdienten Sieg. Ein Matt drohender Springer konnte nur durch viel Material, incl. der gegnerischen Dame, gestoppt werden, und der Rest der Partie wurde von Richard sauber abgewickelt. Uwe machte wieder seinem Ruf als Konterspieler alle Ehre. In einer bereits schlechten Stellung griff er mit seinem König den gegnerischen Turm an und auf das den Turm deckende, von ihm provozierte Läuferschach des Gegners stellte er seinen Läufer mit gleichzeitigem Abzugsschach dazwischen – er hatte König und Läufer aus der Turmlinie entfernt -, so daß der gegnerische Läufer verloren ging und das Endspiel T+L gegen T mit Bauern auf beiden Seiten von ihm ebenfalls zum Sieg geführt wurde. In der Zwischenzeit hatte Karl-Heinz in einer oberflächlich nur leicht vorteilhaft wirkenden Stellung einen guten Plan. Er zog seinen Springer auf das passive Feld g7 zurück, machte damit aber dem f-Bauern Platz nach f5 vorzurücken, der seinen Freibauern auf e4 unterstützte. In der Folge konnten seine bislang mit der Deckung beschäftigten Türme aktiviert werden, so daß sein Gegner um Matt zu verhindern einen Läufer geben mußte. Den Materialvorteil konnte er dann ebenfalls zum Sieg verwerten. Eine starke Leistung angesichts noch vorhandener Mattdrohungen seines Gegners, die er ebenso, wie seine Nerven aufgrund der hochgradigen Anspannung bei knapper werdender Zeit, dann doch im Griff hatte! Daniel war wieder die Zuverlässigkeit in Person. Bei Dame, Turm und Bauern auf beiden Seiten und einer Bauernschwäche seinerseits auf d3 spielte nicht sein Gegner, sondern er mal auf dem Damen-, dann wieder Königsflügel, ohne daß ein klarer Fortschritt zu erkennen war. Allerdings darf man bei ihm nicht danebengreifen wie sein Gegner, denn dann schlägt er gnadenlos zu. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis er die Partie gewann, nachdem er erst mal den ersten Bauern des Gegners erobert hatte. Insgesamt eine ganz starke Vorstellung der 2. Mannschaft, nach der es doch nicht so einfach wird, wieder aus der Regionalliga abzusteigen!    AK
 
Vater-Kind-Schach-Wochenende: Markus vor Charlie (14.10.2019)
Ein spannendes Endspiel der Generationen.
Wie immer in den letzten Jahren war das Örtchen Oberwiehl im Oberbergischen Kreis in der Hand der SG Niederkassel. Die drei Familien Reuter, Lohmar und Hartmann trafen sich in unserem 400 Jahre alten Fachwerk-Ferienhaus traditionell zum Vater-Kind-Wochenende mit Schachturnier. Nur die Familie Ihle konnte dieses Mal urlaubsbedingt nicht dabei sein, und so konnte auch Jörg seinen Titel nicht verteidigen. Er hatte bislang alle (drei!) Auflagen der inoffiziellen "Oberwiehler Vater-Kind-Open" gewonnen. Dafür waren mehrere Kinder der SG Niederkassel ohne Vater dabei: Florian, Sophie, Leif und unser Neuzugang Charlie, der für den VdSF antritt, uns aber in den Jugendmannschaften verstärkt. Wir spielten Schnellschach in vier Gruppen à drei Spieler*innen; die beiden Gruppenersten kamen ins Viertelfinale. Im Halbfinale kam es dann zu den Partien Markus gegen Julian und Charlie gegen mich. Markus konnte gegen Julian dank Zeitvorteil am Ende knapp gewinnen, während ich gegen Charlie in ausgeglichener Stellung nach Turmeinsteller aufgeben musste. Dann das Finale Markus gegen Charlie. Die Partie endete Remis, aber dann stellte Charlie im entscheidenden Blitzen nach einem Blackout den Turm ein. Markus konnte das Turnier also erstmals gewinnen. Herzlichen Glückwunsch! Aber es wurde nicht nur Schach gespielt in Oberwiehl. Am Freitagabend maßen wir uns traditionell im Gesellschaftsspiel "Alhambra", samstags spielten wir Fußball und gingen schwimmen - und danach noch zum Italiener. Ein volles Programm. Nächstes Jahr gibt es natürlich eine Fortsetzung. Wetten, dass dann erstmals ein Jugendlicher das "Oberwiehler Vater-Kind-Open" gewinnen wird?    sh
 
Der große Tag der FIDE Meister (13.10.2019)
SK Sodingen/Castrop 1 stand heute auf dem Plan von Niederkassel I. Es erwartete uns ein Kampf auf Augenhöhe mit einem verhaltenen Beginn. Jan Eric und Carsten begann mit einem Remis. Sascha konnte sehr überzeugend mit Weiß gewinnen. Nach der letzten glücklosen Saison konnte man hier den Knoten platzen hören. Thomas und Stephan wurden überspielt und verloren Ihre Partien. Bruno behielt die bessere taktische Übersicht in einem Franzosen mit offener Stellung und gewann. Leider geriet Ersatzmann Andreas in Gewinnstellung mit Freibauern auf e7 noch in ein Dauerschach. Nun stand es 3,5:3,5 und Jochen spielte eine Stellung mit Läuferpaar und Schwerfiguren und spielte und spielte... Er hatte die leicht bessere Bauernstellung und behielt auch immer die etwas bessere Zeit. Seinem Gegner unterlief schließlich doch noch der entscheidende Fehler in der letzten Zeitnotphase. Ein sehr knapper und spannender Arbeitssieg, der uns aus dem Tabellenkeller geholt hat. Obwohl unser Team schlechter als letzte Saison ist drängt sich das Gefühl auf, dass sich die Harmonie im Team positiv auf die Performance auswirkt. Nicht zuletzt durch die drei Fidemeister-Siege haben wir bislang eine positive Performance über alle Bretter in der Saison. Ein selterner Zustand, den wir hoffentlich noch nach dem nächsten Auswärtskampf in Porz beibehalten können.    cs
 
5. Mannschaft: Sieg gegen Brühl - glänzender Start in die Saison! (06.10.2019)
Bei miesem Regenwetter fuhren wir heute mit wenig Hoffnung nach Brühl, da wir uns ohne unser etatmäßiges Brett 3 (Manfred) und ohne Leif wenig Chancen ausrechneten gegen die übermächtig erscheinende siebte Mannschaft der Gastgeber. Doch auch Brühl hatte mit Ausfallproblemen zu kämpfen und musste auf zwei Spielerinnen aus der 2. Kreisklasse zurückgreifen. Und so offenbarten sich auch mit erstmals drei "Hartmännern" (Simon sprang als Ersatz ein) dann doch ungeahnte Möglichkeiten. Mein Spiel an Brett 1 war überraschenderweise zuerst beendet - und noch überraschenderweise nicht mit einer Niederlage. Mein Gegner, mit 400 DWZ-Punkten mehr als ich klarer Favorit, wollte mit der Skandinavischer Verteidigung (aber nicht mit der Hauptvariante 2... Dxd5, sondern mit 2... Sf6) ins "Skandinavische Gambit" übergehen, was scharfes Spiel für Schwarz erlaubt. Ich reagierte aber nicht (wie von ihm erwartet, wie er mir später sagte) mit 3. c4, sondern unorthodox mit 3. Sc3. Dies schien meinen Gegner zu verwirren, denn nach einigen Abtauschen stand ich plötzlich mit deutlich besserer Bauernstruktur sogar mit guten Siegchancen da, in jedem Fall in vorteilhafter Stellung. Dennoch war ich heilfroh, als ich das Remisangebot hörte und nahm sofort an. Kurz danach musste Simon an Brett 6, von einer Übernachtungsparty gestern noch erschöpft, aufgeben. Da aber Lukas sich zwischenzeitlich an Brett 5 großen Vorteil erspielt hatte (den er später dann recht zögerlich auch verwertete), stand es wieder ausgeglichen: 1.5:1.5. Es sollte noch besser kommen, denn Samuel spielte eine souveräne Partie an Brett 4 und gewann ohne jegliche Schwierigkeiten. Der Sieg war aber noch lange nicht unter Dach und Fach. Alles schien möglich, denn Philipp lang an Brett 3 mit Qualität eigentlich hoffnungslos hinten und Johannes an Brett 2 in einer ausgeglichenen, aber diffizilen Stellung mit schwierigen Entscheidungen noch völlig in der Luft. Selbst eine Niederlage war noch drin. Aber dann wendete sich das Blatt, denn Johannes traf jede dieser schwierigen Entscheidungen völlig richtig (wie uns Shredder später verriet). Am Schluss gab es dann noch ein Geschenk des Gegners, der seinen Läufer einzügig einstellte und anschließend sofort aufgab. Damit hatten wir bereits gewonnen! Und wenn es mal läuft, dann läuft es: Selbst Philipp konnte seine eigentlich bereits verlorene Partie nach Fehlern des Gegners noch in ein Remis verwandeln. Am Ende hieß es 4:2 oder 14:10 nach neuer Sprechweise. Damit stehen wir nach zwei Spieltagen mit einem Sieg und einem Unentschieden glänzend da und können mit einem weiteren Sieg fast schon den erhofften Klassenerhalt dingfest machen.    sh
 
Niederlage der 3. Mannschaft gegen BSF 2 (06.10.2019)
Am heutigen Sonntag mussten wir bei der 2 Mannschaft des BSF antreten. Wieder einmal fehlten aus dem Spielerstamm von 12 Spielern 6, so dass wir mit 2 Esratzfrauen antreten mussten. Somit waren wir bei dem Kampf nur krasser Außenseiter. An allen Brettern waren die Gegner teilweise erheblich stärker als wir. Trotzdem wollten wir uns natürlich nicht widerstandslos ergeben. Werner ereichte ein relativ leichtes Remis an Brett 1 nach fast 2 Stunden Spielzeit. Kurze Zeit später musste Karsten an Brett 4 aufgeben. Er hatte eine einfache Taktik übersehen, bei welcher er einen Turm verlor. Wesentlich besser machte es da Robert an Brett 6. Durch eine Springergabel gewann er die Dame des Gegners. Dieser gab dann natürlich sofort die Partie auf. Melnanie an Brett 8 hatte einen der stärksten Spieler des Gegner erwischt. Den Unterschied von knapp 500 DWZ-Punkten konnten man nicht so auf Anhieb erkennen. Sie hielt sich wacker, musste aber dann doch ein hoffnungsloses Endspiel mit einer Qualität und einem Bauern weniger aufgeben. Gute Remis erreichten jeweils Ralf an Brett 2 und Andreas an Brett 3 nach ca. 4 Stunden Spielzeit. Es spielten jetzt nur noch Markus an Brett 5 und Karina an Brett 7. Markus hatte nach ca. 3 Stunden eine glatte Gewinnstellung erreicht. Aber leider verlor er erst den Faden und dann die Partie. Anstatt auf g6 einen Bauern mit dem Läufer zu gewinnen, schlug er auf f7 den Bauern mit dem Springer. Leider war dieses Figurenopfer nicht korrekt. Nach etwas mehr als 4 Stunden gab er diese hoffnungslose Partie auf. Jetzt spielte nur noch Karina. Sie hatte im Mittelspiel schön einen Bauern am Damenflügel gewonnen. Ihr Gegner baute danach einen großen Druck am Königsflügel auf. Karinas Figuren standen fast alle am Damenflügel. Sie schaffte es zwar noch die Mattdrohungen abzuwenden, jedoch wurde ihre Stellung immer schwieriger zu verteidigen. Schlussendlich musste sie die Partie auch aufgeben. Unsere beiden Ersatzfrauen haben aber toll gekämpft. Wenn sie jetzt noch aus ihren Fehlern lernen, wird es weiter aufwärts gehen. Das Niederlage von 13:19 war vielleicht etwas zu hoch aber insgesamt wohl verdient. Der nächste Kampf findet am 03.11.19 zu Hause gegen Schachuzipus statt.     WF
 
Fairplay in Niederkassel (05.10.2019)
Die Schachgemeinschaft Niederkassel hat sich der Fairplay Vereinbarung der Deutschen Schachjugend angeschlossen. Sie achtet und fördert den Fairness Gedanken zum Vorbild der Jugend. Die genauen Inhalte der Vereinbarung findet Ihr hier .    CS
 
Überraschungssieg der SJM-U16 (05.10.2019)
Die Vorzeichen zu diesem Mannschaftskampf waren grottenschlecht. Die Abfrage bei 14! gemeldeten U16-Jugendlichen nach einsatzbereiten Spielern ergab zunächst eine Absage nach der anderen, nur 2 Zusagen und mehrere Nicht-Meldungen. Zwischenzeitlich war sogar schon eine Absage des gesamten Wettkampfes angedacht. Dann konnte doch noch eine Mannschaft mit 4 Jugendlichen gebildet werden, wobei eine Nachmeldung aus dem U12-Bereich erforderlich war. Als der Gegner seine Aufstellung bekannt gab, ließ diese weiterhin nichts Gutes ahnen. Die ersten 3 gemeldeten Bretter waren anwesend, ergänzt durch das gemeldete Brett 6. Ein DWZ-Vergleich ergab lediglich an Brett 1 Ausgleich, an den anderen Brettern waren wir hoffnungslos unterlegen. Dann entwickelte sich während des Spiels ein ganz anderes Bild. Offensichtlich hatten unsere Jugendlichen einen GUTEN Tag. Julian spielte konzentriert und nachdem sein Gegner einen falschen Plan gewählt hatte, konnte er sich Freibauern schaffen und damit gewinnen. Helens Spiel war abwechslungsreich, zuerst errang sie Materialvorteil, gab diesen wieder ab und konnte letztendlich doch gewinnen, gegen über 450 DWZ mehr des Gegners!!! Auch Lukas hat seinen 250 Pkt. besseren Gegner von Anfang an beherrscht und einen sicheren Sieg nach Hause gefahren. Einzig Samuel hatte das Pech, auf den besten Spieler des Gegners zu treffen, der dann auch seine Überlegenheit demonstriert hat und als Letzter den Ehrenpunkt für Aachen gewinnen konnte. Sieg mit 3:1 !!, letztes Jahr hatte es noch eine 0,5:3,5-Klatsche gegeben.     WL
 
4. Mannschaft: 2 Start-Niederlagen (02.10.2019)
Die 4. Mannschaft erwischte einen schlechten Start in die neue Saison. Allerdings warteten auch 2 starke Mannschaften auf uns. In der ersten Runde mussten wir gegen die starken Schachfreunde aus Esch 1 antreten. Deren Spiellokal war anderweitig genutzt, so dass wir deren Heimspiel bei uns ausgetragen haben. Dieser "Heim-Vorteil" machte sich allerdings nur geringfügig bemerkbar. Kurz vor Schluss äußerte sich Alex dahingehend, dass 3,5 bis 4,5 Punkte für beide Mannschaften möglich wären. Letztendlich hat unser Gegner die 4,5 Punkte erkämpft und wir die erste Niederlage eingesteckt. Wenig besser ging es am 2. Spieltag: Unser Gegner KKS 4 reiste ersatzgeschwächt an, aber auch wir konnten nicht auf die stärkste Besetzung zurückgreifen. Am Ende haben wir 3 Punkte eingefahren und somit die 2. Niederlage hinnehmen müssen. In beiden Runde spielte auch unser Neuzugang Stephan mit, der sich mit 2 Siegen glänzend eingeführt hat. Von der Papierform her waren diese Niederlagen durchaus vorhersehbar, bei den nächsten Gegnern sind die Chancen auf einen Sieg etwas besser. Sorgen müssen wir uns daher im Moment nicht machen.     WL
 
2. Mannschaft verliert gegen Herzogenrath 5,5 : 2,5 (29.09.2019)
Daß unsere Aufgaben nach dem Aufstieg in die Regionalliga nicht einfacher werden würden, wurde uns heute verdeutlicht. Erst hatten wir mit dem kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall von Daniel und der Unmöglichkeit auf die Schnelle noch einen Ersatzspieler zu organisieren kein Glück, dann kam für die verbliebenen 7 Niederkasseler Unverzagten auch noch Pech dazu. Während Alexanders Gegner die vorbereitete Nebenvariante kannte und ihm schnell den Schneid abkaufte, so daß es nicht zu den gewünschten taktischen Komplikationen kam, scheiterte Chris, mit einer ihm nicht bekannten Nebenvariante konfrontiert, daran, dagegen ein strategisches Konzept am Brett entwickeln zu müssen und geriet in eine passive Stellung, die er schließlich nicht halten konnte. Da auch Uwes Gegner den 1. Ansturm unbeschadet überstand und Richard und Horst als Schwarze jeweils ein gutes Remis erzielten, war der Mannschaftskampf bereits frühzeitig entschieden und auch durch etwaige Siege von Alex an Brett 1 und Andreas an Brett 3 nicht mehr zu retten. Andreas erreichte eine ansprechende Stellung mit einem Freibauern auf c6 und noch fast komplettem Figurensatz, nachdem beide, sein Gegner und er, aus einer altbekannten Damenindischen Normalstellung heraus Spielpläne entwickelten, die man bislang vergeblich in der GM-Praxis sucht. Nachdem die oben beschriebene Stellung erreicht war, wurde auf Vorschlag von Andreas auch diese Partie Remis gegeben, Monte Python hätte dies in einem Schachfilm nicht besser umsetzen können. Gleichzeitig und auch noch einige Zeit darüber hinaus arbeitete sich Alex an einem verlorenen Endspiel ab, bis zuletzt eine Art Zugzwangstellung mit Verlust bei praktisch jedem sinnvollen Zug die Aufgabe der Partie notwendig machte. Vorher hatte er an Brett 1 zunächst gut mitgehalten und an einem anderen Tag hätte er auch gut ein Unentschieden erreichen können. Heute war aber einfach kein guter Tag für uns. Immerhin haben wir jetzt einmal die rauhe Regionalliga-Luft geschnuppert. Vorläufiges Fazit ist, daß wir uns in Zukunft auf unsere alten Tugenden besinnen sollten, und wieder füreinander kämpfen müssen, um unvermeidliche Niederlagen durch entsprechende Siege an anderen Brettern zu kompensieren, und damit meine ich heute vor allem mich selbst. Sonst werden wir als DWZ-schlechteste Mannschaft quasi kampflos absteigen, und das wollen wir alle nicht, zumindest nicht ohne Kampf!     AK
 
5. Mannschaft: Unentschieden zum Saisonstart (15.09.2019)
Heute, am 15.9., spielte unsere fünfte Mannschaft in Mondorf gegen die Bergischen Schachfreunde VI. Johannes gewann am zweiten Brett souverän, da sein Gegner schwere Fehler machte. Dann gewann Samuel gekonnt und es stand schnell 2:0. Leider spielte Lukas in gewonnener Stellung mit sehr riskanten Manövern und verlor am Ende nach Damenverlust noch mit Turm und Läufer gegen eine mächtige Dame. Manfred verlor unglücklich einen Springer und dann seine Partie. Philipp spielte ruhig und sicher und erreichte ein gutes Remis. Nun schaute alles auf Stefan an Brett 1. Mit zwei Mehrbauern gegen einen Springer erzwang Stefan gegen seinen mehr als 300 DWZ-Punkte höher eingestuften Gegner nach einem zähen und langen Kampf ein gutes Remis. Endstand also 3:3 (oder 12:12).    JF
 
Niederkassel VI : Bergische Schachfreunde V (15.09.2019)
Nachdem wir im Vorfeld arge Schwierigkeiten hatten, überhaupt eine vollständige Mannschaft aufzustellen, und nur Sophie bereit war als Ersatz einzuspringen, machte es Familie Stenzel dann doch noch möglich, dass Florian und Alexander antreten konnten, so dass Sophie wunschgemäß nicht spielen musste. So reisten wir mit folgender Aufstellung zum Mannschaftskampf bei der fünften Mannschaft der Bergischen Schachfreunde: 1. Udo Käser 2. Florian Stenzel 3. Alexander Stenzel 4. Tim Käser 5. Helen Ihle 6. Florian Geisler Und alles war klar, dass in dieser Saison schwierig werden würde. Nach dem triumphalen Aufstieg in der Vorsaison - dem Schachereignis des letzten Jahrzehnts - sollte es in dieser Saison darum gehen, sich teuer zu verkaufen. Doch andererseits hatte die Kindertruppe samt Senior an Brett 1 Blut geleckt. Und wer vor dem Mannschaftskampf in die Augen unserer Spieler blickte, dass es heute kein Erbarmen für irgendwen geben würde. Sodann begann der Mannschaftskampf in dem sehr schönen Spiellokal unserer Gastgeber in freundschaftlicher, konzentrierter Atmosphäre. Leider gerieten Tims und Alexanders Partien rasch auf die schiefe Bahn und beide mussten eine Niederlage einstecken. Und auch am letzten Brett bei Florian sah es ungünstig ein, da er zwei Figuren verloren hatte. Doch dann gelang es ihm eine furiosen Angriff zu entzünden, dem sein Gegner nichts entgegen zu setzen hatte: 1:2! Dann zog sich der Kampf hin. Udo hatte gegen seinen Gegner erwartungsgemäß klaren Vorteil erspielt. Doch auch Helen und Florian hatten ihre Gegner im Würgegriff! So lag eine Sensation in der Luft, als es zunächst Florian gelang, klaren Vorteil zu erspielen. Und auch Helen erzielte Vorteil: Ihr Gegner wusste sich nur noch durch das Opfer einer Qualität zu helfen, doch Helens Angriff nahm das nur geringfügig die Wucht. Schließlich war als nächste Partie die Begegnung am ersten Brett entschieden. Udos Figuren waren alle zentralisiert, die Figuren seines Gegners am Brettrand verstreut - traurig tristeten seine Springer auf h7 und b7 ein Schattendasein. Dann öffnete er die Stellung, die schwarze Stellung brach zusammen und es stand 2:2. Helen tat es Udo gleich. Nachdem eben noch ihr Gegner die Qualität geopfert hatte, brachte sie nun ihre Qualität ins Spiel: Mit Dame und Turm drang sie wie mühelos in die gegnerische Stellung ein, ohne dass Dame und Springer sie aufhalten konnten. Eine vage Hoffnung auf Dauerschach wusste Helen dann schnell zu pulverisieren - ihr Gegner hatte nur noch die Wahl zwischen Matt oder Damenverlust und gab auf. So hing alles an Florian. Nach zunächst ausgezeichnetem Spiel hatte er klaren Vorteil erreicht, auch wenn sein Gegner noch gewisse Trümpfe in den Händen hielt. In schwieriger Stellung unterliefen dann beiden Spielern Fehler. Zunächst verlor Florian seinen Stellungsvorteil, so dass der Gegner in Oberhand geriet, nur bis dass sich das Blatt wieder wendete. So ging es hin und her - keine Patzer, aber Ungenauigkeiten mit großer Folge sorgten dafür, dass die Herzen der Zuschauer einen Hüpfer um den anderen machten. Den letzten Fehler machte dann Florian - und bekanntlich verliert dieser leider. Nachdem Florian unnötig Damentausch ermöglicht und damit seinen eigenen Angriff entkräftet hatte, war das Endspiel verloren. Und auch wenn der Gegner noch etwas brauchte, um die Partie nach Hause zu bringen, konnte er seine Niederlage nicht mehr abwenden. So stand es nach aufregendem Kampf, der fast vier Stunden dauerte, unentschieden. Fair räumten unsere Gegner ein, dass sie da noch einmal davongekommen waren. Für die Zukunft macht dieser Anfangserfolg aber klar: Mit der furiosen Sechs ist zu rechnen - immer!    UK
 
Es hätte schlimmer kommen können (15.09.2019)
Der erste Auswärtskampf in der NRW Liga führte uns nach Godesberg. Nachdem Niederkassel I auf drei Ersatzleute bauen musste, hat Godesberg I die stärkste Mannschaft der ersten Runde gestellt mit 3 Titelträgern. Im Schnitt waren unsere Bretter fast 200 Punkte schlechter als die des Gegners. Dennoch konnten wir dem Favoriten ganz schön einheizen. Stefan gelang mit seinen Türmen hinter die feindlichen Linien und realisierte den ersten Punkt. Klaus und Carsten hielten ein dynamisches Gleichgewicht und trotzen Ihren Gegnern ein Remis ab. Plötzlich hatte noch Debutant Jan Eric 2 Bauern mehr die er später in einen Sieg ummünzte und eine Sensation bahnte sich an. Leider setzte setzten sich die Godesberger in Ihren verbleibenden besseren Stellungen mehr und mehr durch. Jochen verlor noch im Mittelspiel. Thomas verteidigte ein Turmendspiel mit Minusbauern unglücklich und verlor. Alexander wurde sein Raumnachteil am Damenflügel zum Verhängnis. Letztendlich ließ Martin auch noch wiederholt die Möglichkeit zum Dauerschach aus: 3:5 aus Niederkassler Sicht ist kein schönes Ergebnis, aber das Team hat den höchsten DWZ Gewinn der ersten Runde eingefahren und damit ein noch relativ gutes Ergebnis erzielt. Dennoch brauchen wir ein stärkeres Team und mehr Punkte, wenn wir in der Liga bleiben wollen.     CS
 
3 Mannschaft gewinnt gegen Grünfeld 1 (08.09.2019)
Wir mussten heute gegen Grünfeld zu Hause antreten. Im Vorfeld hatten schon 6 Spieler abgesagt, so dass wir zu diesem wichtigen Kampf mit 2 Ersatzleuten antreten mussten. Kurz nach 11 Uhr fing der Wettkampf für uns schon mal gut an. Werner an Brett 2 gewann kampflos. Als nächster gewann Guido durch einen groben Fehler seines Gegners. Eine Angriff auf seine eigene Dame beantwortete er mit einem Gegenangriff auf Guidos Dame. Diese konnte sich aber mit einem Schachgebot in Sicherheit bringen. Angesichts des ersatzlosen Damenverlustes gab er dann auch gleich die Partie auf. Dann verlor unser Ersatzmann Martin leider nach hartem Kampf seine Partie. Unser neues Mannschaftsmitglied Robert hatte sich in einem Damenendspiel einen Freibauern gesichert, den er bis zur 7. Reihe vorbrachte. Die Partie hatte ich schon als Remis abgehakt, als dem Robert doch noch eine gute Idee kam. Er konnte seinen König wieder aktivieren und ins Spiel eingreifen lassen, während der König des Gegners zur Passivität verdammt war. Plötzlich war die Partie mit einem Sieg vom Robert beendet. Ich vermute mal, er konnte seinen Gegner Matt setzen. Gesehen habe ich es leider nicht. Dann verlor leider Ralf an Brett 4 seine Partie. Für den Mannschaftssieg benötigten wir, bedingt durch die neue Wertung, noch eine weitere gewonnene Partie oder Remis in den letzten 3 Partien. Jochen machte dann den Sack für uns zu. Nach wechselhaftem Spiel, gewann er erst die Figur und kurze Zeit später auch die Partie. Gerd, der lange Zeit wie der sichere Sieger aussah, seinen Vorteil aber einstellte, schaffte es dann doch noch in einem Turmendspiel mit einem Bauern weniger, den Turm zu tauschen. Es blieb dann nur noch ein theoretisches Remisendspiel mit dem Randbauern des Gegners auf dem Brett. Dies wurde dann auch kurze Zeit später Remis gegeben. Jetzt spielte nur noch Achim. Der Gegner hatte schon relativ früh eine Figur für zwei Bauern geopfert. Da der Achim aber unmittelbar vorher schon einen Bauern gewonnen hatte, war es de facto nur ein Bauer. Achim hatte in einem Doppelturmendspiel seinen Freibauern bis auf die 7. Reihe gebracht. Durch den Dauerdruck zermürbt, zog sein Gegner seinen König so, dass der Achim durch ein Abzugsschach seinen Freibauern in eine Dame hätte umwandeln können. Das ließ sich der Gegner aber nicht mehr zeigen, sondern gab die Partie direkt auf. Endstand: 19:12 für uns. Ein guter Start in die neue Saison. Im nächsten Kampf geht es am 06.10. nach Bergisch Gladbach.     WF
 
Hitzeschlacht beim Schwert von Lülsdorf (26.08.2019)
Schach auf hohem Niveau in der letzten Runde im "Saal zur Post"
Das 30. Schwert von Lülsdorf erreichte mit 147 Spielern einen neuen Teilnehmerrekord. Hier wirkte sich sicher der Umstand aus, dass die Saison noch nicht begonnen hat und keine anderen Turniere in der Nähe stattfanden. Der Vorsitzende des Stadtsportverband, Mathias Jehmlich, zeigte sich hoch erfreut über die Entwicklung des Turniers. Im Saal "Zur Post" in Mondorf wurde die hohe Spielerzahl bei 30 Grad Außentemperatur auf der anderen Seite zur Belastungsprobe. Gegen Nachmittag wurde die warme verbrauchte Luft sicherlich ein Faktor, der Kondition forderte und Einfluss auch auf das Endergebnis hatte. Um so erstaunlicher ist es, dass nur vier Spieler wegen der Hitze ausstiegen. Mit 18 Titelträgern - darunter 5 Schwert-Gewinnern - war das Turnier auch außerordentlich stark besetzt. Die Schiedsrichter Werner Langhoff und Alexander Kneutgen lobten den reibungslosen und disziplinierten Ablauf. Sieger wurde GM Michael Hoffmann mit einer kalkulativen Elo-Performance 2569 und einer hauchdünnen besseren zweiten Feinwertung vor IM Ilja Schneider und IM Mikhail Zaitsev. Alle drei erreichten 7,5 Punkten aus 9 Partien. Die Einzelergebnisse und Kategoriepreise sind hier einzusehen. Hier gibt es einige Fotos, auch zum Download. Die Mannschaftswertung konnte die SG Porz vor der Elberfelder Schachgesellschaft für sich entscheiden. Niederkassel kam trotz einer Mannschaftsstärke von 17 Teilnehmern nur auf Rang 6 dieses Jahr. Als bester Niederkassler Einzelspieler landete Klaus Rybarczyk mit 6 Punkten auf Platz 30. Das eingespielte Helferteam hat effizient zusammengearbeitet und den Spielern den Ablauf so angenehm wie möglich gestaltet. Die selbstgemachten Speisen und auch das spontane Eisangebot wurden sehr gut angenommen. Das zusätzliche Licht verbesserte auch die Spielbedingungen dieses Jahr deutlich, aber beim nächsten Mal müssen noch wir an dem Thema "Innenklima" arbeiten. Hier gibt es schon Pläne über die Notausgänge, damit auch das 31. Schwert wieder ein toller Erfolg wird.     CS
 
Jochen Wigger auf Platz 2 im Hennefer Elo-Sommer-Open 2019! (24.08.2019)
Mit sehr beeindruckendem Schlussspurt konnte am vergangenen Wochenende Jochen punktgleich mit dem Sieger FM Xu aus Porz den sehr guten zweiten Platz erreichen und 400€ Preisgeld einheimsen! Durch einen Sieg mit den schwarzen Steinen gegen den IM Pieter Hopman in der letzten fünften Runde ließ er u.a. IM Braun und GM Inkiov hinter sich. Das Turnier bot insgesamt sehr gute Bedingungen und wurde souverän von Dieter von Häfen und Fred Baumgarten geleitet, einzig der Paarungsmodus ließ einige Fragen offen, sodass evt. ein Split in 2 Gruppen zukünftig eine interessante Alternative sein könnte. Die anderen Matadoren der SG Niederkassel spielten zuweilen sehr interessantes aber leider nicht immer erfolgreiches Schach. Dass Zahlen nur Schall und Rauch sind, war mir zwar schon seit der siebten Klasse völlig klar, aber auch der ein oder andere Favorit bekam in der ersten Runde zu spüren, dass die Zahlen nicht immer halten, was sie versprechen(siehe Ergebnisse 1.Runde). Alles in allem konnten Stephan Bröhl, Andreas Kuhn, Jan-Eric Schnellbacher, Martin Neu und der Berichterstatter grob ihre Wertungszahlen halten oder wie Martin auch erfreulich leicht verbessern. Ein schönes Turnier und eine Empfehlung für 2020!     KR
 
Schwert von Lülsdorf (20.08.2019)
Am Wochenende ist es wieder so weit! Unser Schnellschachturnier: Das Schwert von Lülsdorf findet in seiner 30sten Auflage statt. Das Wetter wird gut und das Teilnehmerfeld füllt sich. Die Helfer haben alles gut vorbereitet. Kurzentschlossene können sich auch noch am Spieltag nachmelden. Wir freuen uns auf ein tolles Turnier mit Euch!    CS
 
Sportabzeichen bei der SG Niederkassel (15.07.2019)
Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die Leistungen der einzelnen Übungen sind nach Altersklassen und innerhalb dieser noch einmal nach Leistungen für Bronze, Silber und Gold gestaffelt. In jeder Disziplingruppe muss eine Übung mit der geforderten Bedingung für Bronze, Silber oder Gold erfüllt werden. Die SG Niederkassel unterstützt den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens schon seit Jahren. Im Jahr 2018 haben 4 Mitglieder das Sportabzeichen erworben. Termine für das Sportabzeichen 2019
Jeden Fr: 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
am 2. Freitag im Monat 10.05 - 25.10
Ort
Sportpark Süd
53859 Niederkassel-Rheidt
Südstraße 99
Kontakt: Mathias Jehmlich und Helmut Otto 0157-76660644 und 02208-3354
    CS
 
Blitz-Cracks trotzen Sommerferienbeginn (13.07.2019)
Während die Beteiligung an den Blitzturnieren der verschiedenen regionalen Vereine in den Sommermonaten zumeist stark nachlässt, sollte der gestrige Abend dieser gängigen Annahme Lügen strafen. So versammelten sich gegen 20 Uhr im Rahmen der Juli-Ausgabe der Blitzturnierserie der SG Niederkassel 17 motivierte Spieler, die dem Turnier ihren Stempel aufdrücken wollten. Mit dabei waren neben ausgewiesenen Blitz-Spezialisten aus unserer ersten Mannschaft erfreulicherweise auch äußerst starke Spieler aus benachbarten Vereinen wie dem Godesberger SK oder den SF Lohmar. Letzendlich gewann Martin Mauelshagen das Turnier mit beeindruckenden 15 Punkten aus 16 Partien. Ihm folgten knapp dahinter auf einem geteilten zweiten Platz IM Rüdiger Seeger und FM Jochen Wigger. Die gesamte Tabelle ist hier . Insgesamt war dies ein wirklich spannendes Turnier, das auch mit der Qualität der Besetzung den Ton für die kommenden Monate hoffentlich setzen wird. Unsere Blitzturniere finden an jedem zweiten Freitag eines Monats ab 20 Uhr statt und Gäste sind jederzeit herzlich willkommen!    JS
 
Sommerfest in Niederkassel (07.07.2019)
Die Blitz Champions League 2019 unter der Leitung von Alexander Kneutgen in Real Life und als Tabelle.
Nach dem Wunsch der Mitglieder haben wir dieses Jahr das Sommerfest mit schlanker Organisation und reichhaltigem Angebot durchgeführt. Es begann mit einem Frühstück der sechsten "Aufsteiger-Mannschaft" direkt morgens und ging über unsere bewährte Blitz Champions League - Ein Turnier mit der ersten Mannschaft + Gästen. Ein weiteres offenes 960er Schachturnier für die aktiven und probierfreudigen Schachfreunde stand auf dem Mittagsprogramm. Nach Ehrungen der Sieger und Würdigung der letzten Saison am Nachmittag gab es noch reichlich Pizza zum entspannten Teil für die ausdauernden Gäste. Geehrt wurden Horst Konzen für den besten Mannschaftsspieler der Saison (prozentuale Punktausbeute aus mindestens 5 Partien): Horst Konzen mit 6,5 aus 8 Partien vor Christian Bussard und Sina Sprengard mit jeweils 4 aus 5. Die Champions League gewann Udo Käser vor Gruntram Hainke und Klaus Rybarczyk. Das 960er Turnier konnte Turnierleiter Werner Frehen selbst für sich entscheiden. Neben den Helden der Aufstiegsteams aus der 2ten und 6ten Mannschaft haben wir noch ausdrücklich namentlich alle Helfer des Jugendopens gewürdigt - insbesondere die Nicht-Vereinsmitglieder. Fazit: Insgesamt sind der Einladung ca. ein Drittel der Vereinsmitglieder gefolgt. Über den ganzen Tag verteilt wurden häufig nur einzelne Programmpunkte besucht so dass es optisch nach einer geringen Beteiligung des Sommerfestes aussah. Dennoch war die Champions League mit DWZ Schnitt > 2150 plus Nachwuchsplätze für sich ein voller Erfolg.     CS
 
Sondertraining mit IM Christof Sielecki (29.06.2019)
Hier kommt man ans Schwitzen - nicht nur wegen der Rekordhitze.
Am heutigen Samstag hat die SG Niederkassel erstmalig ein Sondertraining mit IM Christof Sielecki durchgeführt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen 14 Schachspieler für diese Trainingseinheit zu uns ins Vereinsheim, mehrere davon auch aus Vereinen aus dem Umkreis. Die Veranstaltung sollte ein wahrer Erfolg werden: Christof Sielecki führte durch sein Training in gewohnt souveräner Manier, fachlich wie didaktisch auf höchstem Niveau. In zwei Trainingsblöcken à je 90 Minuten mit einer kurzen Eis-Pause als willkommener Abkühlung beschäftigten wir uns unter anderem mit Ideen der Endspielstrategie und positioneller Entscheidungsfindung im Mittel- und Endspiel. Die breite Beteiligung in den Zuschauerreihen und die vielen offenen Worte im Nachgang des Trainings haben gezeigt, dass die Einheit von allen mehr als gut angenommen wurde. Wir ziehen daraus für uns die entsprechenden Schlüsse und wollen diese Art des Trainingsangebots weiter fortführen und intensivieren, um uns so als Hotspot für Sondertrainingseinheiten mit und von Titelträgern hier in der Region weiter zu etablieren. Über zukünftige Angebote werden wir entsprechend auf unserer Homepage informieren.    js
 
Godesberger Amateur- und Jugendpokal: die Sonne strahlt mit Melanie und Simon um die Wette (23.06.2019)
Zwei Pokale für die SG Niederkassel: Melanie gewinnt die Gruppe D, Simon wird Zweiter beim U12-Jugendpokal.
Das vielleicht schönste Turnier des Jahres fand dieses Jahr erfreulicherweise sehr großen Anklang bei herrlichem Sommerwetter: 95 Teilnehmer*innen fast jeden Alters nahmen am 3. Bad Godesberger Amateur- und Jugendpokal teil. Beim Jugendturnier dürfen nur Kinder mit einer DWZ von kleiner als 1000 antreten. Dort wurde in drei Altersstufen U8, U10 und U12 ein fünfrundigen Turnier im Schweizer System ausgetragen, wobei die U8 und U10 ein gemeinsames Turnier spielten, das dann anschließend getrennt ausgewertet wurde. Die Kinder mit mehr als 1000 DWZ nehmen - wie ältere Jugendliche und Erwachsene, darunter einige mitgefahrende Eltern - beim Amateurpokal teil. Bei diesem wurden wie immer Vierergruppen mit etwa gleich starken Spieler*innen gebildet, die dann den/die Sieger*in in drei Gruppenspielen ermittelten. Die DWZ-losen Spieler*innen wurden in diese Gruppen so eingereiht, dass sie auch gegen Gegner*innen mit DWZ antraten, um so möglicherweise eine Erst-DWZ zu erhalten. Beim Jugendturnier nahm leider nur ein einziges Niederkasseler Kind teil, nämlich Simon. Dieser präsentierte sich in sehr guter Form, erzielte mit 3.5/5 einen sehr guten zweiten Platz in der U12 und durfte seinen ersten U12-Pokal überhaupt mit nach Hause nehmen, nachdem er bislang nur bei U8- und U10-Turnieren Pokale gewonnen hatte. Beim Amateurpokal spielte ich selbst von den Niederkasseler Teilnehmer*innen in der niedrigsten Gruppe (G, es ging runter bis K), gemeinsam mit drei Kindern. Nach zwei relativ überzeugenden Siegen, darunter gegen ein DWZ-stärkeres Kind, versemmelte ich den Gruppensieg in der letzten Partie nach katastrophalem Eröffnungsfehler mit schwarz - aus der Traum vom zweiten Sieg beim Amateurpokal... Mit 2/3 blieb nur Platz 2. Philipp wurde höher einsortiert und musste in seiner Gruppe B mit 0/3 gegen starke Spieler Lehrgeld zahlen. Johannes und Melanie spielten in einer gemeinsamen Gruppe und trennten sich remis. In einer weiteren Partie stellte Johannes aber einen Turm im Endspiel ein und erzielte am Ende mit 1/3 Rang 3. Immerhin wurde er aber als ältester Teilnehmer des Turniers geehrt. Melanie hingegen steigerte sich und gewann ihre beiden anderen Partien, so dass sie mit 2.5/3 den einzigen Niederkasseler Gruppensieg an diesem Tag mit nach Hause brachte. Damit wird sie sicherlich einiges an DWZ gewonnen haben. In der spielstärksten Gruppe A war Michelle Trunz - als Teilnehmerin der vor kurzem stattgefundenen DEM U12w - zu stark für Martin und Karina, wobei Martin immerhin ein Remis gegen sie erzielte. Am Ende gewann Michelle die Gruppe, während für Martin und Karina nur die Plätze 3 und 4 blieben. Das Turnier wurde von Sebastian Strauch und seinen Kollegen wie gewohnt perfekt organisiert. Neben Pokalen für die Sieger*innen gab es auch für jede*n Teilnehmer*in eine Medaille und für die Kinder zudem ein "Lustiges Taschenbuch". Auch das Catering war sehr gut, bei sehr humanen Preisen (günstiger als bei unserem Jugend-Open). Ich möchte den Ausrichtern und den vielen Helfer*innen von Herzen danken für dieses wunderschöne Turnier, bei dem ich sicherlich auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen werde, wenn es die Zeit erlaubt.     sh
 
Video-Impressionstrailer zum Pfingstcamp (12.06.2019)

    sh
 
"Es war einfach geil!" - U12-Schachtrainingscamp an Pfingsten (10.06.2019)
17 begeisterte, tolle Kinder beim U12-Pfingstcamp
Es ist nicht so leicht hier etwas zu schreiben. Nicht umsonst gibt es Gewaltentrennung in einem demokratischen Staat. Exekutive, Legislative und Judikative sind aus guten Gründen streng getrennt. In einem Schachverein ist das anders: Da richtet man ein Schachcamp aus und soll anschließend als Pressewart davon berichten. Dabei kann man nur Fehler machen: Entweder man lobt sich auf peinliche Weise selbst oder man ist bescheiden und würdigt dann die Veranstaltung als solche nicht angemessen. Ich werde mal versuchen einen Mittelweg zu finden. Lange stand es in den Sternen, ob das traditionelle (und das ist es bereits, auch nach nicht-rheinischen Maßstäben) U12-Trainingscamp überhaupt stattfinden sollte. Schließlich hatte der Initiator und langjährige Organisator, Thomas Freundlieb, seinen Rückzug aus Zeitgründen bereits vor vielen Monaten angekündigt. Aber den plötzlichen und unerwarteten Tod einer solch schönen Veranstaltung konnte ich nun wirklich nicht mitansehen und entschied mich Ende 2018 die Organisation dieser Veranstaltung zu übernehmen. Und das war ja denkbar einfach, schließlich gab es ein erfolgreich erprobtes, ausgereiftes Konzept. Was also sollte schon passieren? Zudem fand ich schnell geeignete Trainer für die Gruppen. FM Udo Käser und Carsten Stanetzek erklärten sich bereit die beiden stärkeren Trainingsgruppen zu leiten. So manches Landesleistungszentrum dürfte mich um solch starke Trainer beneiden! Nun ja, ich selbst als dritter Trainer fiel da doch "etwas" ab, hatte dann aber Glück, dass ich mit Axel Dohms einen weiteren erfahrenen Trainer fand, mit dem ich mir die dritte Trainingsgruppe teilen konnte. Der Plan (später auch so umgesetzt): Axel unterrichtet am Samstag, ich am Sonntag. Nun fehlten nur noch die Teilnehmer*innen. Doch diese fanden sich schnell, nachdem ich alle Vereine aus NRW (!) einzeln angeschrieben hatte. In kürzester Zeit war das Camp aus- oder sogar überbucht, denn statt der eigentlich vorgesehenen 15 Kinder ließ ich (ich weiß, ich kann nicht "nein" sagen) auf Nachfrage und dringliches Ersinnen dann doch 17 Kinder zu. Darunter leider nur ein Mädchen, Irene Siegel aus Porz, die sich nach anfänglichen Bedenken prächtig in die Gruppe einfand und eines der Outdoor-Spiele sogar gegen die 16 Jungs gewann! Die fehlende Diversität in Hinblick auf das Geschlecht wurde durch eine örtliche Vielfalt ausgeglichen: Neben vier Niederkasseler Kindern (Simon, Florian, Tim und Miro) kamen die Kinder aus Erfstadt, Porz, Bad Godesberg, Lohmar, Bonn, Brauweiler - und sogar Altenkirchen! Aber genau das ist unser Ziel: Nicht nur durch die Vereinsbrille schauen und nur die eigenen Kinder fördern, sondern viel größer denken: Kinder für Schach begeistern, fördern und gemeinsam viel Spaß haben, Schach als wunderbaren Sport gemeinsam feiern! Und das taten wir: An den drei Pfingsttagen veranstalteten wir ein wahres Fest: ein Fest für Schach, für Kinder, mit Spaß, Emotionen und allem, was dazugehört. So intensive drei Tage erlebt man nur selten im Leben. Vormittags standen an den ersten beiden Tagen drei anstrengende und fordernde Trainingseinheiten auf dem Programm, dann kam die Mittagspause, und danach dann ein Fußballturnier am Samstag und Varianten des Konditionsschachs am Sonntag, beides auf den nahegelegenen Wiesen am Mondorfer Hafen. Die Mittagspausen wurden dank Simone Geisler zum wahren Gourmetschmaus. Am ersten Tag gab es selbstgemachte Lasagne und Nudeln, und am zweiten Tag Würstchen und Pommes Frites, frisch zubereitet vor dem Vereinsheim in Fritteusen. Einige Besucher*innen des nahegelegenen Mondorfer Strandfestes wären vermutlich lieber zu uns gegangen, da es bei uns definitiv besseres Essen gab als auf der Kirmes... so aber durften die Kindern und wir Trainer und Betreuer*innen in diesen Genuss kommen. Vor den Tagen, während der Tage und hinterher beim Wegräumen und Saubermachen waren zahlreiche Helfer*innen und Betreuer*innen abwechselnd im Einsatz, manche auch (fast) dauerhaft. Ihnen allen gebührt stellvertretend für die Eltern und Kinder mein besonderer Dank: ein Riesenlob an Trude Engels, den unermüdlichen Johannes Friedrich und Markus Reuter! Zwischendurch hatten wir mit etwas Disziplinproblemen zu kämpfen, vor allem bei den Outdoor-Aktivitäten, bekamen aber letztendlich alles in den Griff. Und dann der dritte Tag: das Turnier. Nein, was sage ich: die Turniere! Denn erstmals stand nicht nur ein Schnellschachturnier auf dem Programm, sondern auch ein Tandem-Turnier, das sich als wahres Highlight herausstellte und das Camp als neues Element extrem bereicherte. Das von Alexander Kneutgen gewohnt souverän geleitete Schnellschachturnier gewann Charlie Schrein (VdSF Bonn; 6/7) vor Anwar Tibi (Godesberger SK; 5.5/7), Constantin Schmitz (SF Erfstadt; 5.5/7), Irene Siegel (SG Porz; 4.5/7) und unseren Niederkasseler Jungs Simon Hartmann (4/7) und Florian Geisler (4/7). Beim Tandemturnier gab es gleich vier Siegerteams mit jeweils 5/7: Irene Siegel/Leopold Wendland, Wesley Robinson/Simon Hartmann, Florian Geisler/Anwar Tibi und Enes Karadag/Constantin Schmitz. Bei der anschließenden Feedback-Runde fasste Moritz Wegener das Pfingstcamp kurz, aber prägnant zusammen:"Es war einfach geil!" Besser kann ich das jetzt auch als Pressewart nicht machen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr! Da wird es das Pfingstcamp definitiv wieder geben. Fotos von diesem Jahr gibt es hier. Die Endstände der Turniere werden zeitnah hier veröffentlicht.    sh
 
4. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open (01.06.2019)
Viel Antrag vor den Aushängen, in denen die nächsten Rundenpaarungen bekanntgegeben wurden und Ergebnisse der Runden zuvor ausgiebig studiert werden konnten.
Und schon ist sie wieder Geschichte, die vierte Auflage der Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open. Ob es am (für Schachspielen eigentlich zu!) guten Wetter lag oder einfach immer mehr Familien über das lange Wochenende verreisen - das Teilnahmeziel von 100+ wurde verfehlt, wenn auch nur knapp: 96 Kinder und Jugendliche kamen zum Saal der Gaststätte "Zur Post", deren Betreiber uns im letzten Jahr in allerletzter Sekunde unser Turnier gerettet hatten und uns auch dieses Mal Unterkunft gewährten. Letztendlich kamen viele Teilnehmer*innen von weit weg zu uns, aber die Teilnahmequote aus dem lokalen Umfeld (insbesondere aus dem Rhein-Sieg-Kreis, aber auch aus Köln und Bonn) war deutlich geringer als sonst. Besonders traurig ist es, dass wir mangels Teilnehmer*innen die U18-Konkurrenz komplett streichen und die U14 und U16 zusammenlegen mussten. Auch ansonsten war nicht alles perfekt: Leider stellten sich von Vereinsseite aus nur wenige Helfer*innen für den Aufbau und das Catering zur Verfügung - darunter einige Eltern wie die Familien Jung, Schmidt und Eschweiler-Koch, die gar nicht im Verein sind und deren Kinder gar nicht mitspielten sowie die Schwester von Simone Geisler, die mit dem Verein gar nichts zu tun hat! Kurz: Die Arbeit blieb auf ganz wenige und zudem größtenteils vereinsfremde Hände konzentriert und ich selbst war nach einem Schnitt in die Hand beim Brötchenschmieren heute auch nicht gerade die Idealbesetzung für das Catering, hatte zudem noch ein paar andere Aufgaben. Trotz der massiven personellen Unterbesetzung konnte sich unser Catering-Angebot aber mehr als sehen lassen: Bis zum Schluss gab es eine riesige Auswahl. Hierfür ein Sonderlob an Simone Geisler, die alleine drei Kuchen und einen Salat beisteuerte. Immerhin fanden wir last minute noch genug Schiedsrichter aus dem Verein und dessen Umfeld, so dass das Turnier unter der Regie von Werner Frehen reibungslos ablaufen konnte. Vor allem sehr zügig, so dass wir vor der Siegerehrung sogar noch eine Kunstpause einlegen musste, damit die für 17 Uhr eingeladenen Pressefotografen noch rechtzeitig kommen und die obligatorischen Siegerfotos schießen konnten. Sportlich können alle Rundenergebnisse und Endstände aus allen Altersklassen hier nachgelesen und auch Fotos der Sieger*innen bewundert werden. Hier noch ein paar Dinge, die mir aus sportlicher Sicht aufgefallen sind: (a) Martin Neu ist mittlerweile so gut, dass er auch ein NRW-Grand Prix-Turnier (U14) gewinnt. Respekt! Der erste Niederkasseler Sieger unseres eigenen Opens seit langer Zeit. (b) Die U12 war teilweise stärker besetzt als die U14/U16 und es mag sein, dass der U12-Sieger Robert Prieb auch die U14/U16 gewonnen hätte. (c) Die Mädchenpreise hat wirklich niemand vermisst und sie sind bei uns für immer Geschichte. Auch ohne diese Sonderpreise konnten einige Mädchen Pokale mit nach Hause nehmen: Marlene Alms gewann die U16 und in der U14 musste sich Joselyne Sinner nur ganz knapp Martin Neu und Frithjof Alms geschlagen geben. Auch in der U8 landete mit Eva Ramien ein Mädchen auf dem Treppchen. Hier gewann Jacob Karl Cabantac. So, jetzt habe ich alle Sieger*innen erwähnt bis auf den der U10. Das holen wir noch nach: Hier gewann Marko Krstovic aus Düsseldorf. Neben Martin Neu konnte aus Niederkasseler Sicht nur Samuel Hartmann überzeugen, der in der U14/U16 einen sehr guten 10. Platz erreichte. Alle anderen Niederkasseler Spieler*innen landeten weit abgeschlagen im hinteren Mittelfeld oder ganz hinten, was bei einem solch großen Turnier aber auch kein Beinbruch, sondern eher Ansporn ist. Man wird in den nächsten Monaten sehen, ob unser Verein weiterhin zwei große Turniere pro Jahr (neben dem Jugend-Open unser berühmtes "Schwert") stemmen kann. Hoffen wir das Beste und auf eine Wiederauflage im Jahr 2020, hoffentlich wieder bei gutem, aber dann bitte nicht zu gutem Wetter! Am Schluss möchten wir uns noch bedanken: bei der Schachjugend Bonn/Rhein-Sieg für die Bereitstellung von Spielermaterial und beim Stadtsportverband Niederkassel für die Unterstützung des Turniers! Ebenfalls bedanken möchten wir uns beim Schachversand Niggemann für die Ausleihe der Schachuhren.    sh
 
 
 
 
 
  Mo. 11.11.2019    
  Montagstraining:
Die Perlen von Bad Wiessee
 
 
  Fr. 15.11.2019    
  Schnellschach (19.30 Uhr)
Jugend-VM, 5. Runde (Ersatztermin)
 
 
  So. 17.11.2019    
  Turm Euskirchen 1 - NDK 2  
 
  Mo. 18.11.2019    
  Pokal Finale  
 
  Fr. 22.11.2019    
  Jugend-VM, 6. Runde (Spieltag)  
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 63:
GRENKE Chess Open
Kalmes - Stanetzek
Problem des Monats
Was ist der beste Zug für Schwarz?
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