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  Sa. 16.06.2018    
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Juni-Ausgabe der Niederkasseler Schnellschachserie weiß zu begeistern (15.06.2018)
Zugegebenermaßen und ungeachtet dessen, ob man ihn mag oder nicht: Wie Cristiano Ronaldo in der 88. Minute in der Partie Portugal vs. Spanien den fälligen Freistoß zum 3:3 Endstand in die Maschen zimmert, war durchaus beeindruckend. Was den Verfasser dieser Zeilen aber ungleich mehr beeindruckt hat, war der große Ansturm von gut gelaunten und motivierten Schachjecken auf unser Vereinsheim im Rahmen der dort stattfindenden Juni-Ausgabe der vereinsinternen Schnellschachserie. Der von der iberischen Halbsinsel geprägten WM-Knallerpartie zum Trotz fanden sich am vergangenen Freitag 16 Spieler aller Alters- und Spielklassen im Vereinsheim ein und lieferten sich einen tollen Kampf um Punkte und Erfolge. Zum Schluss war es wieder einmal Martin Mauelshagen, der seinen Namen ganz vorne in der Tabelle aufblitzen sah; 4 Punkte aus 5 Partien - mehr als solide. Mit gleicher Punktzahl, aber leicht schlechterer Buchholz kam Richard Raböse auf Platz 2, dicht gefolgt von Werner Groß, dem allein es gelang, dem späteren Sieger Martin in Runde 5 tatsächlich noch eine Niederlage beizubringen. Insgesamt war es ein wirklich tolles Turnier in angenehmer Atmosphäre, in dessen Zuge sich manch einer sogar noch einer mehrstündigen Blitz-Schlacht hingab. Ein tolles (schachliches) Zeichen für den Verein und dessen Vereinsleben!    JS
 
Schwert von Lülsdorf 2018 (11.06.2018)
am 26.8.2018 findet das 29. Schwert von Lülsdorf statt in der letzten Ferienwoche. Diesmal werden wir in der Post in Mondorf in unmittelbarer Nähe des Vereinsheims spielen. Die Lokation hat sich schon beim Jugendopen bewährt und wird unser neues zu Hause für "Großveranstaltungen" Wir hoffen unsere Gäste werden sie genauso lieben wie wir. Die Voranmeldungen sind live geschaltet und wir freuen uns auf ein großartiges Turnier mit 100 - 150 Teilnehmern aller Spielstärken. Gerade die Niederkassler Vereinsmitglieder möchte ich bitten sich rechtzeitig anzumelden und uns so unsere Planung zu erleichtern.     CS
 
Viele Niederkasseler beim Godesberger Amateur- und Jugendpokal (10.06.2018)
   
   
Leider dieses Mal ohne Pokal - aber eine Menge Urkunden und Medaillen für die Niederkasseler Kinder und Jugendliche. Da freut sich auch das Klassentier! Auf dem Foto fehlen Melanie, Leif und Martin.
Wie schon im letzten Jahr bei der Premiere war auch der 2. Godesberger Amateur- und Jugend-Pokal ein voller Erfolg. Im Vergleich zu letztem Jahr war, so fand ich, sogar noch mal eine Steigerung zu beobachten - mehr Teilnehmer (rund 80!), günstigere Preise beim Catering und auch ein schnellerer Beginn. Vielen Dank an den Organisator Sebastian Strauch und sein Team für einen tollen Sonntag bei wunderschönem Wetter! Sportlich lief es für uns so... naja.... In der U10 ging Simon als Topgesetzter an den Start, musste sich aber nach zwei Siegen, einer Niederlage und zwei Remis (eine in der letzten Runde gegen Helen) mit Rang 8 begnügen. Einen Rang dahinter landete Helen als zweitbestes Mädchen. Ein Erfolgserlebnis gab es für Florian: Nach einem Sieg und einem Remis wird er nach dem Turnier seine erste DWZ erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Gleiches gilt für Sophie in der U12, die sogar zweimal gewinnen konnte. Ich bin höchsterfreut, welche Entwicklung Sophie in den letzten Monaten gemacht hat. Sie spielt ja erst seit nicht einmal einem Jahr Schach. Im Amateurpokal gab es deutlich mehr Schatten als Licht, wobei mir nicht alle Ergebnisse bekannt sind. Leif musste direkt eine empfindliche Niederlage gegen die zwar hochtalentierte, aber immerhin auch erst achtjährige Tamila Trunz einstecken, konnte sich dann aber deutlich steigern. Auch Martin verpatzte seine erste Partie, holte dann aber immerhin noch 1.5/3. Samuel erzielte mit 2/3 in seiner Gruppe das beste Niederkasseler Ergebnis und wurde Zweiter. Wie Melanie abgeschnitten hat, weiß ich nicht genau. Einen rabenschwarzen Tag in einer allerdings auch saustarken Gruppe erwischte Johannes mit 0/3 gegen Benjamin Borriss und ähnlich hochbegabte Schachtalente. Nicht viel besser erging es mir. War ich im ersten Spiel noch stolz, dass ich mich gegen Fabian Mader (DWZ 1184), immerhin Teilnehmer der Deutschen Einzelmeisterschaft in der U10, nach einem wahren Gemetzel (sehr offensives Spiel auf beiden Seiten) mit Turmopfer und Dauerschach in ein Remis flüchten konnte, versemmelte ich die beiden anderen Partien: Im zweiten Spiel gerate ich gegen Ramy Azrak (der letztes Jahr wegen dieser beherzten Aktion in den Medien war) in einem bis dato ausgeglichenen Bauernendspiel mit Läufer gegen Springer in ein unnötiges Schach und danach in eine schlechtere Stellung. Noch unnötiger meine Niederlage im letzten Spiel gegen Philipp Albrecht (DWZ 1162): Ich liege haushoch mit Qualität vorne (Shredder sagt sogar +9!) und vergeige das Ding noch, weil ich nur auf meinen Angriff achte und das zweizügige Matt des Gegners nicht sehe. Das kostet DWZ... Mann, Mann,... aber egal. Es war trotzdem ein schöner Tag! Nachtrag: Man findet nun auf den Seiten der DWZ-Pokale alle Amateurtabellen und in der Navigation links auch die Tabellen der U8 und U10/U12. Leider hat also auch Melanie nicht viel besser abgeschnitten als Leif, Johannes und ich. Wir müssen uns alle beim nächsten Mal steigern! :-)     sh
 
Christian Bussard gewinnt mit 6/7 Punkten das 28. Schweinfurter Open (03.06.2018)
Unser Schachfreund Christian hat heute ungeschlagen das 28. Schweinfurter Open gewonnen. Als Nummer 2 der Setzliste besiegt er in der 5. Runde die Startnummer 1 mit den schwarzen Steinen. Nähere Infos hier    WF
 
35. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach 2018! (01.06.2018)
   
   
Klasse in Solingen: Sascha Grimm - Peter Leko, Jochen Wigger - Andreas Heimann, Klaus Rybarczyk - Zdenko Kozul und Carsten Stanetzek - Vincent Keymer.
War die NRW-Mannschaftsmeisterschaft bereits eigentlich mein persönliches schachliches Highlight dieses Jahr, so wurde es mit der überraschenden Einladung zur Deutschen nochmals deutlich getoppt! Auch wenn es bereits meine Dritte (nach 25 Jahren) ist, sind Deutsche Meisterschaften, für die man sich qualifizieren muss, doch immer etwas ganz Besonderes - gerade für Amateure! Diesen Umstand hatten wir einem glücklichen "Nachrutschen" zu verdanken. Wie sich zeigte, kann auch der "undankbare" Vierte Platz noch seine Vorteile haben! Die Solinger Organisatoren stellten für alle Spielenden Essen und Getränke umsonst bereit und auch die sonstigen Rahmenbedingungen waren einer Deutschen würdig, lediglich das Raumklima machte dem einen oder anderen etwas zu schaffen. Bei diesem schönen warmen Sommertemperaturen wäre ein klimatisierter Saal doch angenehmer gewesen. Das Niveau unserer gegnerischen Mannschaften war dann doch etwas zu hoch und das Motto "Dabei sein ist alles" galt, bis auf den bärenstark aufspielenden Jochen, für den Rest des Teams. Am Brett 1 warteten allein drei namenhafte Spieler mit einer Elo von über 2700 auf Sascha, der gegen einen Schnitt von ca. 2475 Elo einen recht harten Stand hatte. An Brett 2 konnte Jochen gegen einen Schnitt von ca. 2415 Elo und einigen 26ern sehr gute 9 Pkt realisieren und seine Blitzelo auf 2340 verbessern! Ich hatte es noch mit einem Gegnerschnitt von ca. 2375 Elo zu tun, die sich aber an diesem Tag einfach als zu stark erwiesen. Genauso war es auch für Stephan (Gegnerschnitt ca. 2325 Elo) und Carsten (Gegnerschnitt ca. 2290 Elo). Es lief einfach nicht! Kurios und unglücklich verlief zudem die Zuordnung/Übertragung der tatsächlich eingefahrenen Punkte zum Nachteil von Carsten, der eine bessere Performance abgeliefert hatte, als später der Auswertung zu entnehmen war. Alles in allem ein sehr schönes, weil auch wohl sehr seltenes Ereignis für eine Amateurmannschaft... wenngleich die Ziele für den nächsten Turnus dadurch nahezu automatisch vorgegeben sind! Details     KR
 
Ende gut alles gut! (27.05.2018)
als siebter in der NRW Klasse Gruppe 1 musste die erste Mannschaft noch in die Relegation um den Klassenerhalt und einen Stichkampf gegen Kamen austragen, die siebter in der NRW Klasse 2 wurden. Laut Regelwerk hatte Niederkassel Heimrecht. Der Schiedrichter machte uns auf die Berliner Wertung und das Los als Feinwertungen aufmerksam. Beide Mannschaften mussten ohne Brett 7 auskommen. Nicht zuletzt durch Joker Udo an Brett 8 waren waren wir im Kampf aber leicht favorisiert. Carsten gelangte schnell in einen Eröffnungsvorteil, als sein Gegner offenbar eine Großmeisterpartie falsch erinnerte und der Plan des Konigsangriffes in einem Bauernverlust mündete. Die Partie endete ungefährdet nach 32 Zügen mit schachmatt. Leider konnte sich Christian Weidemann an besser an die Großmeistervorlage erinnern und bestrafte Sascha durch ein ihm bekanntes Figurenopfer. 1:1 - Erste Gedanken an die Berliner Wertung wurden wach. Doch das Team spielte konzentriert weiter und erlang Vorteil um Vorteil Christian konnte seinen Bauerngewinn leider nicht zum Gewinn verwerten und spielte Remis. Der Gegner vom Udo verlor die Übersicht in einer komplexen Stellung, dann die Qualität und schließlich die Partie. Bruno erspiele sich einen Freibauern der die Partie schnell entschied. Schließlich brachte uns Klaus über die Ziellinie nachdem sein Gegener etliche Tempi in der Eröffnung liegen ließ: 4,5 Klassenerhalt! Aber das war noch nicht alles. Stefan, gewann aus der Eröffnung heraus einen Bauern und konnte leider das Turmenspiel mit f und h-Bauern nicht gewinnen. Dafür wurde Jochen noch mit einem vollen Punkt belohnt, als er seinen Gegner nach seiner mißglückten Eröffnung noch im Königsangriff überspielte. Es war so als hätten wir uns die gesamte Wut der schlecht gelaufenden Kämpfe während der Saison von der Seele gespielt. Diesmal gingen die Kämpfe in der Phase der Zeitkontrollen an uns und nicht an den Gegner. Das 6:2 war in der Deutlichkeit so verdient. In der Taverne Samos konnten wir dann in gelöster Stimmung den Klassenerhalt gemeinsam mit der dritten Mannschaft feiern, die auch die Klasse durch den letzten Heimkampf halten konnte. In der Saison hat sich ein super Team gefunden mit dem wir auch in der nächsten Saison wieder angreifen wollen und hoffentlich nicht wieder einen Stichkampf brauchen.    CS
 
18 Kinder aus 6 Vereinen - noch nie war unser Pfingstcamp so bunt! (21.05.2018)
   
   
Hier ist Konzentration und Körperspannung gefragt: Charlie als unbewegliche Schach-"Statue".
Dieses Jahr gab es ein kleines Jubiläum zu feiern - zum fünften Mal führten wir an Pfingsten in unserem Vereinsheim ein U12-Schach-Trainingscamp für Kinder durch. Es stand ein harter Umbruch bevor, da fast 10 Kinder aus dem letzten Jahr dieses Mal aus Altersgründen nicht mehr teilnehmen konnten. Dies wurde aber hervorragend mit ganz vielen jungen Spielern aufgefangen, und noch nie waren wir so bunt wie in diesem Jahr: 18 Kinder aus 6 (!) Vereinen (Godesberger SK, VdSF Bonn, SF Lohmar, KKS, Bergische SF und natürlich von der SG Niederkassel) wollten bei strahlendem Sonnenschein ihre Schachkünste verbessern - und Spaß haben. Leider waren wieder nur zwei Mädchen dabei - die aber gehören mit Hannah und Nina bereits zu den Stammgästen. So abschreckend scheint der extreme Jungenüberschuss auf die beiden also nicht zu sein… Die drei Leistungsgruppen wurden wie gewohnt von Carsten Stanetzek, Ronny Marzec und Thomas Freundlieb trainiert. Die Anzahl der Betreuer war geringer als sonst, aber da Trude neben ihrem unermüdlichen Küchenservice (alles wieder extrem lecker!) auch Betreuungsaufgaben übernahm, kamen wir mit Johannes und mir ganz gut über die Runden - ohne größere Zwischenfälle. In den Pausen wurde unentwegt im Garten Fußball gespielt - der Ball musste dabei einige Male vom benachbarten Friedhof wieder eingesammelt werden. Im Schachquiz der Kleinen gegen mich konnte ich mir ein glückliches Unentschieden erkämpfen, nachdem ich letztes Jahr noch knapp gewonnen hatte. Im Blindschachwettwerb der Gruppe 1 gewann Anwar Tibi (mit über 20 fehlerfreien Zügen) im zweiten Versuch vor Charlie Schrein, der dafür den Taktikwettbewerb gewann.

   
   
Turniersieger Timo mit Urkunde und dem "Fußballschach" als Preis.
Außerdem wurde „Fußballschach“ als neues Spiel vorgestellt. Besonders viel Spaß machten den Kindern wie immer das Fußballturnier am ersten Tag und die Schach-Bewegungsspiele am zweiten Tag, an dem wir auch einige neue Spiele vorstellten: beispielsweise „Statue“, bei der zwei Mannschaften jeweils möglichst viele Schachfiguren auf einem ihrer Teammitglieder positionieren müssen, die dann 30 Sekunden nicht hinunterfallen dürfen. Beim Konditionsschach trennten sich im erweiterten „Familienduell“ (Simon und ich - mit Unterstützung aus Bad Godesberg und vom KKS - gegen die Familie Stanetzek/Prein mit Carsten als Mannschaftsführer) unentschieden, da uns Carsten eine Pattfalle stellte. Höhepunkt des Pfingstcamps war natürlich wieder das Schnellschach-Turnier, das unter der fachmännischen Leitung von Alexander Kneutgen stattfand. Es siegte dort Timo Lietz (Bergische Schachfreunde) vor Mustafa Karasin (KKS) und Charlie Schrein (VdSF Bonn), alles Spieler der Gruppe 1. Aber es gab auch einige faustdicke Überraschungen von den ganz Kleinen! Die jüngsten Teilnehmer waren erst sieben Jahre alt, konnten hervorragend mithalten und wurden mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde und durften als Preis zwischen einen Fußballschachspiel und einem echten Fußball auswählen. Vielen Dank an alle Helfer und besonders natürlich an den Organisator Thomas Freundlieb, ohne den das alles nicht möglich wäre. Wir freuen uns alle schon auf das nächste Jahr! Fast alle Kinder können dann wieder teilnehmen. Hier gibt es ganz viele Fotos vom Schachcamp!    sh
 
Jugend-Open: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? - Nur das Genie beherrscht das Chaos! (14.05.2018)
Den Gag mit der "es ging die Post ab" hat mir Carsten ja schon geklaut, den wollte ich auch bringen. Daher will ich mich hier vor allem auf den sportlichen Teil konzentrieren und den unsäglichen Ärger mit der Evonik (genauer: mit dem Pächter des dort ansässigen Kasinos) an dieser Stelle übergehen. Hierzu plane ich vielleicht einen eigenen Kommentar, und Carsten hat dazu weiter unten ja schon was geschrieben. Blicken wir lieber auf die schönen Seiten. Und davon gab es viele. Wir haben im Wirtshaus „Zur Post“ kurzfristig einen hervorragenden Turnierort gefunden. Eine Theke, eine Bühne, genug Platz - alles da. Nur ein Mikro konnten wir so schnell nicht auftreiben. Ich kann hier nur Rückmeldungen der Gäste wiedergeben: „Man hat nicht gemerkt, dass ihr so kurzfristig den Turnierort gewechselt habt. Ein wunderbares Spiellokal!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Oder doch, sehr wohl, aber nicht an dieser Stelle. Daher nur: einen herzlichsten Dank an unsere Nachbarn! Wir konnten das Turnier nur dank euch wie geplant durchführen. Gut, eine halbe Stunde später. Oder war es nicht eher eine Stunde? Die wenigen Gästen, die ihre Mails vorher nicht mehr gecheckt oder keinen Blick mehr auf die Homepage geworfen hatten, mussten ja noch umgelenkt werden. Könnte mir nie passieren, ich erkundige immer erst fünf Minuten vor Abfahrt auf dem Smartphone, wo der Spielort ist… 133 Teilnehmer und damit nur 16 weniger als im Rekordjahr 2016. Darunter ein echter Star: Kaderspielerin Annmarie Mütsch vom SC Eppingen (DWZ 2143), 2017 noch Vierte bei der Deutschen Meisterschaft. Sie gewann (natürlich) die U16-Konkurrenz, musste aber in der gemeinsamen U16/U18-Konkurrenz auch überraschende Niederlagen hinnehmen, unter anderem gegen Timur Suppert vom VdSF Bonn. Die U18 gewann in überragender Manier mit 8/9 Jean-Pierre Fuß von Turm St. Augustin vor seinem Vereinskameraden Florian Meinecke und Timur. Hinter Annmarie wurde in der U16 Artur Khachatryan von Satranc Zweiter vor Marlene Alms aus Eilendorf. Mädchen-Power! Und damit kommen wir zu einer Kuriosität: Da in der U18 gar keine Mädchen antraten und in der U16 die Mädchen „zu gut“ waren und echte Pokale einheimsten, wurden die Mädchenpokale in diesen beiden Altersklassen gar nicht vergeben. Als wir Marlene fragten, ob sie lieber den Pokal für das beste Mädchen oder den für den dritten Gesamtplatz haben wolle, lehnte sie brüskiert den Mädchenpreis ab (und das, obwohl der Pokal für den dritten Preis viel kleiner war als der Mädchenpokal!). Da wir (insbesondere ich) schon immer gegen Mädchenpokale waren, weil es einfach „wohlwollende Diskriminierung“ (was für ein Unwort!) darstellt und da wir diese Mädchenpokale im letzten Jahr nur auf Druck von außen wieder eingeführt haben, wird es zukünftig beim Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open keine Mädchenpokale mehr geben. In keiner Altersklasse waren die Mädchen signifikant schlechter als man es auf Grund ihrer Teilnehmerquote vorhersagen würde. Mädchen können genauso gut Schach spielen wie Jungs und brauchen daher keine eigenen Pokale. Punkt. Ich werde daher auch im weiteren Verlauf des Berichtes die Mädchenpokale nicht mehr erwähnen. Hangeln wir uns mal nach weiter nach unten vor - "weiter unten" nur im Sinne von "jünger". Jonas Gallasch aus Porz, mit DWZ 1908 der Überflieger der U14, war viel zu stark für die Altersklasse und dominierte sie mit sagenhaften 9/9, vor Doam Lam Phuc aus Rheinhausen und (überraschend) Lukas Potrafke aus Bergheim, gegen den Samuel klar gewinnen konnte. Samuel, der unterrichtsbedingt erst in der zweiten Runde eingestiegen war und mit 5/8 und Platz 11 ein gutes Turnier spielte. Naja, mit zwei Ausnahmen: einem Dameneinsteller und einer grausamen Partie gegen seinen Vereinskollegen Martin Neu, die er hätte verlieren müssen. Martin, fast noch Anfänger, spielte wieder überragend für seine Verhältnisse und landete nur einen Platz hinter Samuel. In der U12 gewann der Düsseldorfer Philipp Leon Klaska, der auch noch in der U10 hätte starten können. Ein Riesentalent! Max Pick aus Kerpen musste ihm nur ganz knapp den Vortritt lassen. Joselyne Sinner aus Porz wurde als Dritte bestes Mädchen, gewann aber nicht den Mädchenpokal. Aber diese Absurditäten wollte ich ja nicht mehr erwähnen… Erwähnenswert dagegen, wie viele Kinder und Jugendliche aus Porz und Düsseldorf da waren, wobei sich vor allem der Düsseldorfer SV mit großem Teamgeist präsentierte. Da konnten alle anderen Vereine nicht mithalten, insbesondere unser eigener nicht. Hier gibt es noch deutlich Luft nach oben bei uns! In der U12 beispielsweise war nur Sophie aus Niederkassel dabei - die aber spielte ein ordentliches Turnier mit 3/9 und Platz 28 von 34. Bedenkt man, dass sie im Dezember noch blutige Anfängerin war, sind die Fortschritte überdeutlich. Das gilt auch für Florian in der U10, der zwischenzeitlich drei Partien in Folge gewann und Helen sowie Simon in dieser Altersklasse kurz die Show stahl. Am Ende blieb Platz 25. Vor ihm landeten dann noch Helen (5/9, Platz 17) mit einer guten Vorstellung und einem schwer enttäuschten Simon (5.5/9), der mit Platz 10 nicht zufrieden war und sich nach seinem Formel 1-Sieg zuletzt dieses Mal völlig außer Form präsentierte. Hier gewann Raymon Nhan Jinhon (Plettenberg) mit erneut überragenden 9/9 vor Aarush Sharma (Düsseldorf) und Matthias Heiligtag (Würselen). Zu guter Letzt noch die Platzierungen aus der U8: Noah Cheng (Erftstadt, 7/7!) vor Barkhas Nyam (Bad Godesberg) und Jacob Karl Canantac (erneut Erftstadt). Und am Ende konnten wir doch noch den U16-Mädchenpreis verleihen, zweckentfremdet: an die jüngste Teilnehmerin überhaupt, an Anna Heidtkamp aus Düsseldorf. Sie kann noch nicht mal lesen, aber sehr gut Schach spielen! Ersteres ist ein Vorteil, denn so sah sie nicht, was auf dem Pokal stand. Und zu Hause kann man das ja abknibbeln… Das zum Sportlichen. Was bleibt sonst festzuhalten? Das Turnier war sehr fair, es gab kaum Zwischenfälle. Ein Dank an alle Schiris und vor allem an den Turnierleiter Werner Frehen für den pausenlosen Dauereinsatz, auch in den Tagen vor und nach dem Turnier! Es hat sich bewährt, dass wir die jüngeren Altersklassen doppelt mit Schiedsrichtern belegt haben. Unser besonderer Dank geht an Sven-Holger Akstinat, der als Vereinsfremder hier seine Hilfe anbot, die wir sehr gerne annahmen. Und das Catering? Das war wieder allererste Sahne, und damit meine ich nicht nur die auf den selbstgemachten Biowaffeln. Perfekt organisiert und gemanaged von Sigi Ihle, mit Hilfe von Johannes und zahlreichen Eltern und Geschwisterkindern, die ich hier nicht alle einzeln aufzählen kann. Beachtenswert aber, dass auch Eltern mitmachten, deren Kinder gar nicht am Turnier teilnahmen. Großartig! Wir haben uns in dieser Ausnahmesituation als tolles Team erwiesen, und irgendwie hat uns das alles auch zusammengeschweißt. Ich blicke der Zukunft und weiteren Jugendturnieren in den nächsten Jahren optimistisch entgegen. Nur das Genie beherrscht das Chaos, und in diesem Sinne hat sich die SG Niederkassel als echter Genius erwiesen. Was sollte jetzt noch passieren, was uns umhauen könnte? Wir haben einen tollen neuen Spielort, wir stehen finanziell gut da beim Turnier dank zahlreicher Spenden, und wir haben ein „Stammpublikum“ von etwa 100 Kindern und Jugendlichen, die jedes Jahr kommen. Das sind doch tolle Aussichten. Nochmal vielen, vielen Dank an alle!    sh
 
Niederkassel spielt um die Deutsche Meisterschaft! (13.05.2018)
nach dem sensationellen vierten Platz in der NRW Blitzmannschaftsmeisterschaft. (wir berichteten) bekommt die SG Niederkassel nun einen Nachrückerplatz: Da der Schachbund NRW von seinem Freiplatzrecht Gebrauch gemacht hat und der SG Solingen, die sich schon durch die DBMM 2017 qualifiziert hatte, einen weiteren Ausrichterplatz gewährt wurde, kann auch die SG Niederkassel an der nächsten Deutschen Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft am Samstag, 26. Mai 2018 in Solingen teilnehmen.     CS
 
Beim Jugendopen ging die Post ab (13.05.2018)
Wir haben es geschafft! Unser Jugendopen ist mit 133 Teilnehmern pünktlich ohne große Proteste und mit viel Spaß bei den Spielern zu Ende gegangen. 7 Kinder hat die SG Niederkassel gestellt, die sich im starken Feld aus ganz NRW gut behauptet haben. Nach Fehlern bei der Vertragserstellung stand unser Aufbauteam am Vorabend des Turniers nach fast zehnjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Evonik in Lülsdorf vor verschlossenen Türen. Der Werksschutz war explizit angewiesen worden, den Schachspielern den Zutritt zu verwehren. Besonnen konnte das Organisationsteam in einem Kraftakt das Wirtshaus "Zur Post" in der Nachbarschaft unseres Vereinsheims gewinnen, um das Turnier dennoch durchführen zu können. Unsere Gäste zeigten Spontanität und konnten alle noch rechtzeitig "umgeleitet" werden. Mittlerweile sind alle Ergebnisse online . Ein ausführlicher Bericht folgt.     CS
 
WICHTIGE ÄNDERUNG: Spielort Niederkasseler Jugend-Open (11.05.2018)
Leider ist es heute zu einer absoluten Ausnahmesituation gekommen:

Wir können den vorgesehenen Spielsaal (Evonik-Kantine) nicht nutzen!

Dies haben wir heute Abend erst erfahren (Hintergründe dazu gibt es morgen oder später in den Presseberichten), haben aber in einem engagierten Notfallplan kurzfristig einen Ersatzspielort finden können:

Festsaal des Wirtshauses "Zur Post"
Provinzialstr. 23
53859 Niederkassel Mondorf

Homepage: Gaststätte zur Post

Das Lokal befindet sich direkt bei unserem Vereinsheim (VHS), nur wenige Kilometer von der Evonik-Kantine entfernt.

Parkmöglichkeiten sind am Rhein vorhanden.

Aufgrund der kurzfristigen Änderung werden wir mit Kulanz den Spielbeginn auf 11:30 Uhr verlegen, für die Spieler, die diese Information nicht bekommen und somit den Spielort noch wechseln müssen. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

Wir bitten alle Trainer und Jugendleiter, die Sammelanmeldungen gemacht haben, diese Info an alle angemeldeten Teilnehmer weiterzugeben.

Da wir vermutlich dennoch auf diesem Weg nicht alle angemeldeten Teilnehmer erreichen werden, werden wir bei der Evonik-Kantine jemanden postieren, der diese Information an die dort antreffenden Personen weitergibt.

Wir freuen uns trotz aller Widrigkeiten auf ein schönes Turnier und sind der Mondorfer Gaststätte "Zur Post" unendlich dankbar!     sh
 
Riesiger DWZ-Sprung von Jonte (07.05.2018)
Dank einer lupenreinen und sensationellen 5/5-Bilanz in seinem ersten Jahr in der Bezirksklasse hat Jonte (12 Jahre) einen riesigen DWZ-Sprung gemacht, vermutlich einen der größten aller Zeiten in der Vereinshistorie: von 1251 auf 1548, also +297 in einer einzigen Auswertung! Glückwunsch, Jonte, zur weißen Weste wie zum DWZ-Sprung! Jetzt sind es nur noch 195 Punkte bis zum Vater!    sh
 
Niederkassel mit sehr gutem 4. Platz bei NRW-Blitzmannschaftsmeisterschaft! (06.05.2018)
Wie schon in den Jahren zuvor als eines meiner persönlichen Schach-Highlights gepriesen, fand die NRW-Blitzmannschaftsmeisterschaft dieses Jahr in den Räumlichkeiten des Ausrichters SG Porz in Köln statt. Bei guten Spielbedingungen kämpften dort 87 Blitzer, davon 36 Titelträger, in 20 Mannschaften, um einen der 2 begehrten Qualifikationsplätze zur Deutschen Meisterschaft. Vor Start hatten wir nominell ungefähr den 10. Ranglistenplatz nach Elo [ca. Gegner-Elo-Schnitt an Brett 1: 2300; Brett 2: 2250; Brett 3: 2200; Brett 4: 2100] und dementsprechend wurde das Ziel ausgegeben, sich im oberen Drittel zu platzieren. Vielversprechend konnten wir gleich den ersten Kampf gegen die Hansa aus Dortmund klar mit 3:1 gewinnen, wobei meine Mannschaftskollegen meine erste Null mehr als ausgleichen konnten. Nach einem Remis gegen Wattenscheid, einem Sieg gegen Bünde verloren wir unseren ersten Kampf gegen Katernberg. Nach dieser unaufgeregten Startphase kam dann ein richtungsweisender Kampf gegen nominell stärkere KKSler, den wir knapp gewinnen konnten. Nach einem klaren Gewinn gegen Herford folgte dann noch ein sicheres 2:2 gegen Düsseldorf. Das erste Drittel lag mit 10:4 Pkt. hinter uns und in unserem “persönlichen VIP-Raum“ war die Stimmung bei der Mannschaftsbesprechung sehr entspannt. Danach folgten 4 Siege in Folge, u.a. auch gegen die sonst oben mitspielenden Elberfelder. Nach einem 2:2 gegen Sodingen folgten nochmals 2 klare Siege, sodass wir uns auf der Tabelle nach der 14ten Runde mit 25:03 Punkten auf Tuchfühlung zum Spitzenduo befanden. Im direkten Aufeinandertreffen gegen den Aachener SV fehlte dann das Quäntchen Glück um mit einem “lucky punch“ noch mehr zu erreichen. Nach einem Sieg gegen Brackel waren wir dann anschließend gegen Aufwärts Aachen leider chancenlos, hatten aber immer noch einen Punkt Vorsprung vor D-dorf. Nach einem Gewinn gegen starke Krefelder mussten wir dann allerdings gegen eine junge Porzer Mannschaft nochmals Federn lassen. Mit 27:09 Punkten sind wir dann auf einem für uns sehr guten 4.ten Platz gelandet. Sascha fehlte ein wenig die Spielpraxis und er haderte ein wenig mit seinen guten 8.5 Pkt.. Jochen mit 11.5 Pkt., ich mit 15 Pkt. und Stephan mit 11 Pkt können mit der Leistung sehr zufrieden sein. Alles in allem, von der gewohnt souveränen Turnierleitung, den guten Rahmenbedingungen und über den sehr guten Turnierverlauf eine sehr gelungene Veranstaltung!     KR
 
"Wir fordern" überfordert die 5. Mannschaft - 0:8 (06.05.2018)
Mit dem wirklich allerletzten Aufgebot fuhren wir nach Köln-Mülheim. Nach Absagen von Udo, Robert, Heinrich, Lukas, Samuel, Jeremias, Florian S., Alexander, Tim, Mattes, Lotte, Sina, Christian John und Andreas mussten die ganz Kleinen ran: Simon und Helen (beide 9 Jahre alt) sowie Martin Neu, der - nomen es omen - erst seit paar Wochen bei uns Schachtraining hat. Der Spielort war etwas ungewöhnlich - die Kegelbahn eines Seniorenzentrums, dessen Altersdurchschnitt wir vermutlich durch unsere Anwesenheit halbierten. Der Verein "wir fordern" ist eine Wundertüte. Wenn sie vollständig sind mir ihren drei 1800-1900ern oben, könnten sie auch ein, zwei Ligen weiter oben spielen. Wenn sie die oberen Bretter frei lassen (was sie desöfteren tun), hat jede Mannschaft eine Chance gegen sie. Leider war (nahezu) ersteres der Fall. Und so hatten es vor allem Johannes und Manfred an den ersten beiden Brettern mit bärenstarken Gegnern zu tun und die Niederlagen waren absehbar. Beide kämpften aber tapfer und vor allem Johannes spielte lange Zeit gut mit. Als erster ging Simon an Brett 6 matt - in zu starkem Offensivdrang schlug er zwar einen ungedeckten Turm, übersah dabei aber Dxa8# (mit eigenem König auf c8). Damit konnte die äußerst sympathische Daria Reith gegen die Hartmanns mit 1:1 ausgleichen, nachdem ich selbst vor zwei Jahren noch gegen sie gewinnen konnte. Kurz darauf musste dann auch Helen an Brett 7 die Segel streichen. Der Sprung zum Erwachsenenschach ist für beide - Simon und Helen - noch etwas groß. Aber sie haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, haben beide riesiges Potenzial, und ihr Einsatz hat dem Verein immerhin die Zahlung von Strafgeldern erspart. Dominik ließ sich - nach langer Spielpause mal wieder im Einsatz und daher völlig ohne Spielpraxis - an Brett 3 in Bedrängnis bringen und konnte dem Druck nicht standhalten. Die einzige Chance zum Sieg verpasste Leif an Brett 4, der klar vorne lag, diesen Vorteil aber nicht halten konnte und dann am Ende sogar noch verlor. An Brett 8 lieferte Martin eine großartige Leistung in seinem ersten Turnierkampf überhaupt ab und erwies sich als zäh, so dass der Gegner fast noch in ein Patt reingelaufen wäre. Am längsten hielt ich selbst an Brett 5 durch. Natürlich - was für ein Pech! - spielte ich mal wieder gegen den einzigen DWZ-losen Gegner, so dass mein eigentliches Ziel, endlich eine DWZ zu bekommen, vielleicht schon wieder scheitert. Zu allem Übel spielte Christopher Atzbach aber nicht wie ein DWZ-loser Anfänger, sondern so gut, wie es seine bisherigen Partien (Sieg in der ersten Runde gegen einen 1500er) befürchten ließen. Trotz relativ weniger Fehler hatte ich keine große Chance. Mein Gegner klaute mir im Mittelspiel mit einer dreizügigen Kombination einen Bauern und verwaltete diesen Vorsprung geschickt bis ins Endspiel, bei dem ich mit Läufer und (am Ende sogar zwei Minusbauern) gegen den Springer das Remis trotz großen Kampfes leider nicht mehr halten konnte. Damit war die Höchststrafe für die 5. Mannschaft endgültig besiegelt - die bereits zweite in dieser Saison. Dennoch sind wir nicht Letzter geworden und halten nach immerhin einem Sieg und zwei Unentschieden dank Udo am Spitzenbrett die Klasse.     sh
 
Schwanengesang: Godesberg 3 - Niederkassel 2 4,5:3,5 (06.05.2018)
Unseren letzten Kampf mußten wir heute bei bestem Kaiser-Wetter in der Stadthalle Godesberg austragen, es ging aber nicht einmal mehr um die goldene Ananas. Die Spiele plätscherten dahin wie der nahe Rhein, so daß nach etwa 3,5 Stunden Spielzeit 7 Partien friedlich mit Remis geendet waren. Die Protagonisten „ just called it a day „ und waren überwiegend mit Sonnenbrillen und Bier- und Brauseflaschen auf der Veranda im Park der Stadthalle zugange. Es war allerdings auch vereinbart, daß jeder nach Belieben spielen könne und jedes Ergebnis in Ordnung sei. Entsprechend kam es, daß ein Großteil der Friedenstauben zuletzt die Darbietung der beiden verbliebenen Kampfhähne Horst und dessen Gegner Schniggenberg verfolgten, denen ein Remis zuwider war, und dabei miterleben mußten wie Horsts Angriff leider abgewehrt wurde und mit Partie-entscheidendem Materialverlust endete. Unsere Mannschaft ist damit noch einmal erheblich in der Tabelle abgerutscht und belegt so zum Schluß den 7. Platz von 12 Mannschaften. Wir haben trotzdem eine sehr gute Saison gespielt ! Wir waren nach einem Verlust in Runde 1 gegen den diesjährigen Meister und damit Aufsteiger Turm Euskirchen – Gratulation ! – bis nach der 9. Runde ungeschlagen, verloren dann unglücklich gegen den diesjährigen Vizemeister Porz trotz 4 besser stehender verbliebener Partien bei zu diesem Zeitpunkt ausgeglichenem Matchstand in der 10. Runde und noch einmal heute. Die letzten 3 Mannschaftskämpfe waren dabei sinnfrei, insofern es keine Möglichkeit mehr gab, auf- oder abzusteigen.    AK
 
Jahreshauptversammlung - neuer Vorstand gewählt (05.05.2018)
am 4.5. fand die JHV 2018 mit 13 Teilnehmern statt. Derzeit verzeichnet die SG Niederkassel eine erfreuliche Rekordzahl von 90 Mitgliedern darunter 30 Jugendliche. Dennoch wurde es etwas beklagt, dass es immer schwieriger wird, Helfer und vollständige Mannschaften zu rekrutieren aus der Mitgliederbasis. Positiv vermerkt wurde, dass die Jugendlichen sich inzwischen als verlässliche Stütze der unteren Mannschaften etabliert haben. Der Vorstand wird gebeten eine Beitragserhöhung zu prüfen. Mit Erwachsenenbeiträgen von 5 EUR pro Monat noch aus den 90er Jahren sind wir derzeit unter den günstigten Schachvereinenvereinen überhaupt. Der Vorstand wurde ohne Gegenstimmen entlastet für das letzte Jahr. Im Vorstandsteam hat sich ein Wechsel ergeben: Johannes verlässt den Vorstand als Kassierer zu Gunsten von Andreas Kuhn. Vielen Dank für die geleistete Arbeit Johnannes und viel Erfolg im Amt Andreas!    CS
 
Wieder Stichkampf um NRW! (29.04.2018)
Im Kellerduell zu Hause gegen Rochade Emsdetten ging es um alles. Durch zahlreiche Abstiege von NRW Mannschaften in den Ligen über uns reichte ein 4:4 nur zum Stichkampf. Beide Mannschaften hatten entsprechend aufgerüstet und traten mit ihren annähernd besten Aufstellungen an wobei wir einen 70-Punkte-Vorsprung in der Durchschnittselo auf das Papier brachten. Kurioserweise endeten alle Partien remis: Sieht aus wie geschoben - isses aber nicht! Auf der ´Hälfte der Strecke" konnte ich bessere Stellungen von Jochen und Carsten ausmachen. Stephan hatte aus seinem Slaven eine etwas unvorteilhafte Struktur bekommen. Durch erhöhten Stress in der eigenen Partie nach eine schlechten Abwicklung fand ich mich nach der Zeitkontrolle mit Joker Udo in vermutlich jeweils einer Verluststellung wieder. Was ist da wieder passiert? Mit dem Mut der Verzweiflung konnte Udo ein Turmendspiel mit 2 Minusbauern Remis halten und Carsten hielt eine Stellung mit Turm und Bauer gegen Turm und Läufer. Puh der siebte Platz und damit der Stichkampf gegen Kamen ist gesichert, vermutlich für Anfang Juni. In die NRW Liga darf nun Erkenschwick, die uns die einzige Niederlage beigebracht haben. Unsere Schachfreunde aus Brühl, die uns den Saisonauftakt so versauert haben, hat es indessen erwischt. Sie dürfen wieder in der Regionalliga antreten.    CS
 
3. Mannschaft verliert gegen den Tabellenzweiten Esch mit 3,5 : 4,5 (29.04.2018)
Es war wieder so weit. Man traf sich am 29.4.18 in Ranzel, um zum Mannschaftskampf gegen Esch 1 in der 8. Runde der Bezirksliga Ost aufzubrechen. Nach kurzer Fahrt hatte jedoch der rechte hintere Reifen von Werners BMW etwas gegen zu schnelles fahren. Achtung Achtung Druckverlust wurde uns im Cockpit angezeigt. Da Werner nicht vor hatte mit seinem BMW in die Umlaufbahn einzutreten ging es im moderatem Tempo mit maximal 80 km/h nach Esch. Da die A1 gesperrt war ging es durch das beschauliche Köln über die Zoobrücke und A57 nach Esch. Die Stimmung war gut, auch weil die 3. Mannschaft mal wieder in spielstarker Besetzung mit 8 Spielern anreiste. Komplett mit den ersten sechs Stammspielern sowie Jörg Ihle und Werner Langhoff als Ersatz. Mit dieser guten Mannschaft konnten wir lange das Spiel gegen die favorisierten Escher offen gestallten. Nachdem Karl Heinz, Karsten und Achim früh Remis machten, konnte Alex taktisch am ersten Brett eine Figur gewinnen. Kurz darauf verlor Werner L. am 8 Brett einen Bauern. Alles offen war noch alles am zweiten Brett bei Werner F. und Daniel P. am dritten Brett. Nach knapp fünf Stunden war dann der Fisch geputzt. Alex hat an Brett 1 souverän gewonnen. An Brett zwei konnte Werner F. das schöne Matt seines Gegners nicht verhindern und an Brett 3 musste Daniel P. das Remis annehmen. An Brett 7 spielte Jörg remis und Brett 8 musste Werner nach zähem Kampf die Waffen strecken. Ein umkämpftes und knappes Ergebnis. In der neunten und letzten Runde am 27.5.18 empfangen wir unseren Nachbarn und neuen Tabellenzweiten Rodenkirchen 1 von der anderen Rheinseite, die noch um den Aufstieg spielen. Wir brauchen noch einen Punkt zum Klassenerhalt.    KM
 
Formel 1-Abschluss in Wachtberg: drei Pokale gehen nach Niederkassel (28.04.2018)
   
   
Zweimal Hartmann, einmal Jung - drei Pokale für Niederkassel
Nach langer Zeit waren wir mal wieder bei einem Formel 1-Turnier dabei. Die Situation ist nicht zu vergleichen mit früher, als sich teilweise bis zu 20 Niederkasseler Kinder und Jugendliche auf den Weg zu den regionalen Schnellschachturnieren machten, aber immerhin waren Sina, Karina, Florian G., Simon und Samuel in Wachtberg dabei. Das von der Fritzdorfer Schachabteilung organisierte letzte Formel 1-Turnier der Saison war gut besucht, insbesondere in den jüngeren Jahrgängen U8 und U10. Es ist schön zu sehen, dass im Bezirk Bonn/Rhein-Sieg so viele Kinder mit dem Schach beginnen. Insgesamt scheint sich die Formel 1-Serie im Aufwind zu befinden, nach einem Tiefpunkt im letzten Jahr, der mehr als überwunden ist. Es mussten zwar nach wie vor die Wettbewerbe der U12 und U14 sowie U16 und U18 zusammengelegt werden, aber das Turnier machte einen lebendigen Eindruck. Zu lebendig für die Turnierleitung, die - aus meiner Sicht etwas sehr resolut - immer wieder um Turnierruhe bat und die Eltern und Betreuer auf Stühle zwang, so dass man den Partien kaum folgen konnte. Schade, denn es hatte zuvor gar keine Zwischenfälle gegeben! Aber organisatorisch lief ansonsten alles prima, also sehen wir darüber mal hinweg. Noch erfreulicher war das herausragende Catering mit Salaten, Würstchen und sehr vielen Kuchen und Muffins - großes Kompliment an die Ausrichter! Wie schlugen sich nun unsere Niederkasseler Teilnehmer/innen? Sehr gut! Simon ging verlustfrei durch das Turnier und konnte sich nach zwei Remis (davon eines in Gewinnstellung) und fünf deutlichen Siegen mit 6/7 souverän den Turniersieg sichern. Natürllch profitierte er davon, dass Michelle Trunz, eigentlich auch U10, freiwillig in der U16 startete, aber das tat seinem großen Erfolg keinen Abbruch. Florian landete hier im hinteren Mittelfeld. Er könnte weiter vorne landen, wenn er etwas länger nachdenken würde, aber durch diese Phase muss jedes Kind durch - daher ist es auch wichtig, möglichst viele Turniere zu spielen, um selbst ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Zeit man beim Schnellschach pro Zug hat. Sina und Samuel sind da weiter und nutzten ihre Zeit in der U14 ziemlich gut aus. Samuel geriet sogar ab und zu in Zeitnot. Zu Beginn sah es gut aus für ihn: direkt drei Siege - unter anderem gegen den starken Lukas Keller aus Hennef. Dann die erste Niederlage gegen Sabir Khanzadayev, der später das gemeinsame Tableau der U12/U14 anführte und damit die U12 gewann. Die U12 war definitiv stärker als die U14, denn auch der 2. Platz in der U12/U14 ging an einen U12er: Maximilian Menzel aus Heimerzheim, der auch schon mal bei unserem Pfingstcamp mitgemacht hat. Gegen ihn verlor Samuel. Nach einem weiteren Sieg kam es im letzten Spiel darauf an: Gewann Samuel gegen Sina, würde er die U14 vor Lukas Keller gewinnen. Und ausgerechnet in dieser letzten Partie machte seine Vereinskameradin ihr bestes Spiel des Turniers, nachdem sie zuvor teilweise unglücklich (ungültige Züge u.ä.) einige Partien mehr oder weniger abgeschenkt hatte - natürlich nicht absichtlich. Gegen Samuel spielte sie sehr konzentriert, hatte den Gewinn in der Hand, ließ diesen aus und geriet dann in materiell eigentlich hoffnungslosen Rückstand. Aber Samuel lief die Zeit davon. Zwei Minuten mehr auf der Uhr, und er hätte matt setzen können. So konnte er über das Patt mit noch 5 Sekunden auf der Uhr sehr froh sein. Am Ende blieb Platz 2 in der U14. Knapp ohne Pokal blieb Sina. Überragend der Auftritt in der U16 von Karina, die diese Klasse vor Michelle gewann. Siege der Mädchen in der U8 (Tamila Trunz) und U16 - da braucht man wirklich keine Mädchenpokale mehr. Die gab es auch nicht - dafür aber sehr schöne Pokale für die drei Erstplatzierten - und drei davon durften wir mit nach Hause geben. Nun ist die Formel 1-Serie 2017/2018 vorbei. In der Gesamtwertung wird Simon in der U10 relativ weit vorne stehen, obwohl er nur 2 der 6 Turniere mitgespielt hat. Florian S., der heute leider nicht dabei war, ist ganz vorne in der U14 platziert, auf Platz 2. Die Gesamtwertung in der U16 gewinnt Karina haushoch. Glückwunsch, Florian und Karina! Vielleicht machen nächste Saison ja doch ab und zu wieder mehr Kinder aus Niederkassel mit. Es wäre der schönen Serie zu wünschen. Hier findet man die Ergebnisse aus Wachtberg und hier den Gesamtendstand der Formel 1-Serie 2017/18.    sh
 
Große Erfolge der U16: Aufstieg und Kölner Mannschaftsmeister! (28.04.2018)
Zwei große Erfolge unserer U16-Mannschaft müssen unbedingt noch nachgetragen werden an dieser Stelle. Wir hatten dieses Jahr zwei U16-Mannschaften gemeldet, und beide waren sehr erfolgreich. Da die Schachjugend Mittelrhein und die Kölner Schachjugend keinen zusammenhängenden Ligabetrieb aufziehen, sondern die Ligen der Kölner Schachjugend quasi völlig losgelöst sind, konnten wir zweimal nahezu exakt die gleiche Mannschaft melden, planten aber (was wir nicht wirklich durchzogen) in der Kölner Liga eher die etwas schwächeren Jugendlichen einzusetzen. Die U16-Mannschaft auf Mittelrheinebene erreichte trotz vieler Ausfälle einen tollen ersten Platz in der 1. Liga Ost und steigt nun in die Mittelrhein-Jugendliga auf, die stärkste Liga in unserem Verband. Großartig! Dort wird es schwer die Klasse zu halten, aber möglich ist es allemal. Auf Kölner Ebene konnten wir gegen deutlich unterlegene Gegner ziemlich ungefährdet den Titel gewinnen. Das ist ein großer Erfolg, auch wenn man bedenken muss, dass die stärksten Kölner Vereine wie Porz und KKS hier keine Mannschaften melden. Dafür können wir aber nichts und daher dürfen unsere Jungs und Mädels trotzdem den Titel feiern. Über die U12 hatten wir bereits ausführlich berichtet. Hier findet man alle Ergebnisse aller Mannschaftsspiele unserer Jugendlichen auf einen Blick. Wir würden uns im nächsten Jahr über mehr Berichte von den Spielen selbst freuen. Da der Autor dieser Zeilen, gleichzeitig Pressewart, bei keinem der U16-Spiele dabei war, wurde nie berichtet. Aber hier könnten ja auch mal andere einspringen, die dabei sind, etwa andere Eltern. Vielleicht ja mal im nächsten Jahr...    sh
 
Aus im Viererpokal durch Personalmangel (22.04.2018)
an diesem Wochenende fand die Vorrunde im NRW Viererkpokals statt. 64 Mannschaften trafen sich zu einer Doppelrunde mit je 4 Teams. Nach großen Schwierigkeiten, eine Mannschaft aufzustellen hat sich ein Team mit Carsten Stanetzek, Thomas Freundlieb, Andreas Kuhn und Werner Frehen zusammen gefunden. Die SG Niederkassel traf sich in Elberfeld mit Bonn Beuel und SW Oberhausen in einer Gruppe. Vor Ort wurden wir dann für die erste Runde gegen den Gastgeber gelost der auch nicht seine erste Garnitur ans Brett bekam. Andreas gewann gefahrlos einen Bauern und entschied seinen Kampf sicher für sich. Werner erlangte im Schottischen Vierspringerspiel eine ausgeglichene Stellung und stellte durch einen Blackout einzügig einen Turm und damit die Partie ein. Thomas erlangte deutlichen Eröffnungsvorteil, den er aber vollkommen verspielte und nachher noch im Turmendspiel Remis hielt. Carsten ließ sich durch einen Zugfolgewechsel im Sizilianer verunsichern und startete nach falscher Reaktion mit deutlichem Nachteil in der Eröffnung. Nach dem der Elberfelder Maik Naundorf einen Bauern gewonnen hatte tauschte er auch seine aktivere Dame. Ohne Initiative verschwanden auch seine Ideen und Carsten erhöhte den Druck über die besetzte c-Linie so lange, bis Maik nach 58 Zügen die Waffen strecken musste. Die Freude über den verdienten 2,5:1,5 Sieg verflog schnell, als wir gewahr wurden, dass wir für das Finale am Sonntag keine Mannschaft ans Brett bekommen würden. Es ist traurig, dass wir bei 90 Mitgliedern keine 4 Personen für den Viererpokal Wettkampf begeistern können. Nutznießer ist Bonn Beuel die stark besetzt den Kampf gegen Oberhausen mit 4:0 gewannen und im Finale Niederkassel auch mit 4:0 kampflos besiegten: Ein Armutszeugnis für den Verein!     CS
 
Tag der verpassten Chancen - Niederkassels 2. Mannschaft verliert knapp gegen Porz 3 (16.04.2018)
"Nach der Pflicht kommt die Kür" - im Lichte dieser gängigen Redewendung konnte unsere zweite Mannschaft am gestrigen Sonntag bei sich verflüchtigender und somit Sonne und blauem Himmel Raum gebender Wolkendecke im Rahmen des Mannschaftskampfes in der Verbandsliga Süd gegen die dritte Mannschaft der SG Porz an den Brettern Platz nehmen. Nachdem durch diverse erfolgreich als homogene und geschlossene Mannschaft auftretende bestrittene Mannschaftkämpfe der Klassenerhalt bereits in den vergangenen Runden sichergestellt worden war, ging es für uns nun 'nur' noch um einen runden Abschluss dieser zufriedenstellenden Saison.
Schnell entwickelte sich gegen eine in starker Besetzung ob noch theoretisch verbliebener Aufstiegshoffnungen angetretenen Gastmannschaft aus Porz ein interessanter Mannschaftskampf. Während Ralf an Brett 6 früh mit seinem Gegner ein Remis vereinbarte, erreichte Alex an Brett 1 gegen seinen DWZ-überlegenen Gegner mit Schwarz zügig alles dies, was man sich als 'Franzose' nur wünschen kann. Auch Horsts Stellung an Brett 2 sah durchaus erfolgsversprechend aus, so konnte er den gewonnenen Bauern aus dem angenommenen Wolgagambit solide sichern. Chris an Brett 3 sah sich schnell einem Königsangriff ausgesetzt, den es zu verteidigen galt. Ebenso wie an Brett 2, sah sich auch Richard an Brett 4 mit der Wolga-Gambit-Eröffnung konfrontiert, aus der er zwar Raumvorteil und eine aktive Figurenstellung generieren konnte, der Gegner aber ebenfalls eine solide Verteidigung aufs Brett brachte. Während unser Ersatzspieler Achim, vielen Dank an dieser Stelle für dein Einspringen, an Brett 8 alles unter Kontrolle hatte und einem sicheren Remis entgegensteuerte, brachte sich Jan Eric an Brett 7 in komplexer und wohl leicht schlechterer Stellung immer mehr in Zeitnot. Nun begann die Zeit, in der wir den Mannschaftskampf leider nach und nach wegschenkten. Zwar holte Andreas an Brett 6, nachdem der Gegner seine zwei Remis-Angebote zuvor abgelehnt hatte, durch einen taktischen Schlag den vollen Punkt. Gleichzeitig verpassten wir es jedoch an den anderen Brettern, das Bestmögliche aus unseren Stellungen herauszuholen. Alex Initiative wurde nach und nach neutralisiert, Horst rutschte in Zeitnot, Chris musste schlussendlich in seiner Partie doch die Waffen strecken, Richard kam nicht über das Remis hinaus und Jan Eric verdarb in Zeitnot nach überraschendem Fehler seiner Gegnerin den Sieg in ein Remis. Zwischenstand: 2,5:2,5. Achim fuhr dann den erwarteten weiteren halben Punkt ein, während Horst sich nach der Zeitkontrolle plötzlich in einem verlorenen Endspiel mit Springer und drei Bauern gegen den gegnerischen Turm und drei Bauern wiederfand. Dies war letztendlich eine Frage der Technik, welche der Gegner besaß und die Partie in einen vollen Punkt verwandelte. Durch Alex' Remis an Brett 1 stand zum Schluss nun also eine mehr als knappe 3,5:4,5 Niederlage gegen einen favorisierten Gegner zu Buche.
Da der Klassenerhalt bereits sicher war und es sich eben nur um die Kür handelte, war die Niederlage in diesem Mannschaftskampf natürlich zu verschmerzen und ändert nichts an dem Gesamteindruck einer wirklich überzeugenden Mannschaftsleistung in dieser Saison. Dennoch war bei einigen Spielern der Ärger über die verpassten Chancen durchaus sichtbar. Abgehakt! Im Mai geht es in der letzten Runde zu unserem direkten Tabellennachbarn aus Godesberg - vielleicht sind dort ja noch einmal ein oder zwei Punkte für uns und einen gelungenen Abschluss drin.    JS
 
Die 5. Mannschaft gewinnt dank der überragenden "Johannes-Taktik" (15.04.2018)
Trotz massenhafter Absagen war die 5. Mannschaft mit nur 7 Mitspielern, aber mit der "Johannes-Taktik" in Mondorf am 15.04. angetreten. Die SG Porz kam nur mit 6 Spielern und ließ die beiden ersten Bretter frei. Auch wir ließen ein Brett frei, nämlich Brett 2. Somit wurde der Kampf mit nur 7 (statt 8) Wertungsbrettern ausgetragen und es stand um 11 Uhr gleich 1:0 für uns (Erstes Brett kampflos gewonnen.) Nach wenigen Minuten überrannte Lukas R. einen Jugendtrainer von Porz, also 2:0 für uns. Leider verlor Heinrich unglücklich, nur noch 2:1! Dann hatte auch Tim Pech und verlor, also 2:2. Nun remisierten Johannes und Robert gegen starke Gegner, also 3:3. In einer packenden Partie mit wechselnden Vorteilen gelang Andreas nach fast 3 Stunden der Sieg. Sieg, Sieg mit 4:3 Punkten !!!!    JF
 
Sieg gegen Brackel (08.04.2018)
Im vorletzten Kampf ging es für die erste Mannschaft auswärts gegen den Traditionsverein Brackel aus Dortmund. Der dritte in der Tabelle nahm uns offenbar ernst, da sie zum ersten Mal IM Fiebig als Ersatz einsetzten, um Außenseiterchancen auf den Aufstieg zu wahren. Nach aufreibender Suche nach Ersatzleuten bekamen wir schließlich doch eine ganz passable Truppe ans Brett mit Spielern 1 bis sechs der Meldereihenfolge. Nachdem wir uns einen Vortrag über die Lichtverhältnisse im Spiellokal des Gastvereins angehört hatten ging es los. Sascha ließ einen Sieg im Königsindischen Angriff aus uns spielte nur Remis. Klaus verlor schnell zwei Bauern in der Eröffnung und wenig später auch die Partie. Stephan spielte wie gewohnt recht schnell und gewann mit leichter Schützenhilfe des Gegners. Alexander wehrte sich tapfer, musste aber schließlich seinem 400 Punkte stärkeren Gegner im Springerendspiel ergeben. Carsten hatte eine bequeme Druckstellung aus der Eröffnung und wählte aber die falsche Abwicklung die nur zu einem Remis durch Dauerschach führte. Nun kam unsere Stunde: Bruno und Christian realisierten beide aus leicht besserer Stellung ihren jeweils ersten vollen Punkt in der Saison und brachten uns in Führung. Jochen verlor nach stärkerer Eröffnung Vorteil und Initiative. Er ließ sich aber im letzten laufenden Spiel in einem nicht ungiftigen Turmendspiel nicht die Butter vom Brot nehmen: 4,5:3,5 Ein wichtiger Sieg , der das Potential aufblitzen ließ, was wir bei halbwegs vollständiger Mannschaft haben. Durch die Ergebnisse unserer Konkurrenten reicht im nächsten Kampf zu Hause gegen den Abstiegskandidaten Emsdetten ein 4:4 um die Klasse zu halten. Wir versuchen mit bestem Team unseren Anhängern zu Hause einen guten Kampf zu bieten!    CS
 
SG Niederkassel für NRW beim Mannschaftsblitz qualifiziert! (28.03.2018)
Am vergangenen Samstag fuhren Jochen, Stephan und ich bei schönem Frühlingswetterchen zu unserem Spielort nach Aachen, um vorort unseren 4ten Mann, Udo, zu treffen, der nach vielen Jahren der Abstinenz endlich wieder seine brillanten Blitzfähigkeiten aufs Brett zauberte. Gespielt wird die Mittelrhein-Verbandsblitzmannschaftsmeisterschaft traditionell im Rundenturnier und bei 15 teilnehmenden Teams hieß das folglich 14 Runden. Von der Rangliste her waren wir gut 100 Elo- Punkte hinter den beiden Aachener Mannschaften und dem KKS an 4.ter Position und knapp 100 Punkte vor den größten Konkurrenten um die Qualifikationsplätze, Bad Godesberg, KSK Lasker, Rheinbach und Brühl. Da gerade Godesberg, Lasker und Brühl nicht mit ihren stärksten Spielern angereist waren, sollte ein Qualifikationsplatz realistisch sein. Das Turnier begann für uns vielversprechend und so gaben wir unseren ersten Mannschaftspunkt erst in Runde 5 gegen SF Rheinbach ab. Nach einem weiteren (unnötigen) Punktverlust gegen VdSF Bonn hatten wir in Runde 10 bereits respektable 16:2 Punkte auf unserem Konto, als dann das harte Restprogramm losging. Zuerst ging es gegen den letztendlich souveränen Turniersieger Aufwärts Aachen I. mit Gulbas (13,5:0,5!), Braun, Röder und Buscher. Hier konnten wir zwar unten 1,5 Pkt. holen aber oben war leider nichts drinn. Nach spielfrei und einem 4:0 gegen Geilenkirchen ging es dann in Rd. 13 gegen den KKS mit Strohhäker, Morawietz, Helbig und Wacker. Jochen hatte an Brett 1 ein Remis, Udo gegen Mora einen vollen Punkt und ich konnte meine gefühlt 0:99 Serie gegen Mark Helbig recht glücklich beenden, sodass wir die Quali mit dem 2,5:1,5 schon eingefahren hatten. In Rd14. ging es dann gegen die punktgleichen SV Aachener mit Christian Seel, Thomas Koch, Felix Klein und Nikolaos Begnis noch um die Vorqualifikation fürs nächste Jahr. Hier konnten Udo und ich 2 Punkte entführen, sodass wir nach einem 3:1 gegen Brühl in der letzten Runde punktgleich mit dem KKS und Aachener SV Tabellenzweiter bis Vierter geworden sind. Aufgrund des schlechteren Brettpunktverhältnisses dann leider nur 4.ter! Zusammenfassend kann man sagen, dass wir dank einer sehr ausgeglichenen Mannschaftsleistung bei nur einem Kampfverlust insgesamt doch recht sicher die Qualifikation erspielt haben! Das Endergebnis spiegelt doch einigermaßen klar ausnahmsweise die Wertungszahlen wider, so haben wir punktgleich mit den Zweiten und Dritten mit 23:05 Pkt. einen Vorsprung von 7 MP zum 5 Platzierten Brühler SK. Die Einzelergebnisse sind sehr solide: Am Brett1 hat Jochen gute 8:6, Udo und ich jeweils 11:03 und Stephan sehr ordentliche 10:04 geholt… Am 05.05. geht es auf NRW-Ebene weiter…     KR
 
Niederkassel 2 gewinnt in der Verbandsliga Süd souverän gegen abstiegsbedrohte SF Lohmar 1 (18.03.2018)
Am heutigen Sonntag musste unsere zweite Mannschaft zu den abstiegsbedrohten Schachfreunden aus Lohmar reisen. Auch wenn Thomas an Brett 1 für den Mannschaftskampf leider passen musste, nahmen wir zusammen mit Karsten als Ersatzspieler, seines Zeichens kampferprobter und höchstmotivierter ‚Recke‘, guter Laune ob des erfreulichen Verlaufs der bisherigen Saison und der notwendigen Konzentration im lichtdurchfluteten Spielsaal der Villa Friedlinde an den Brettern Platz.
Schnell sollte dem mehr oder minder großen (und bisweilen auch täuschenden) Gefühl der Sicherheit unserer Mannschaft weiter Auftrieb gegeben werden, denn Chris‘ Gegner an Brett 3 erschien nicht. Nach den neuen, in den Verbandsligen geltenden Regeln bedeutete dies die beruhigende Führung von 3:0 für uns. Tatsächlich sollte dies Anstoß und Zeichen für einen insgesamt relativ unspektakulären Mannschaftskampf bedeuten. Richard an Brett 4 einigte sich mit seinem Gegner schnell auf remis – in ausgeglichen wirkender Stellung. Gleich tat es ihm wenig später Jan Eric an Brett 7, welcher seine aufgrund von Tempo-Verlusten seines Gegners vorteilhafte Stellung mit einem verfrühten Vorstoß des Bauern nach f5 wieder verdarb und sich mit Minusbauer bei jedoch besserer Koordination der eigenen Figuren ins Unentschieden flüchtete. Kurz darauf sollte die Niederkasseler Führung noch weiter ausgebaut werden, und zwar in Person von Andreas an Brett 6. Dieser brachte sein äußerst solides Spiel, welches ihn bereits die gesamte Saison auszeichnet, erneut in Form von aktivem Figurenspiel und strategischer Finesse aufs Brett. Ein nicht so einfach zu erkennender taktischer Schlag ließ ihn schließlich die 1 hinter seinem Namen auf dem Partieformular verbuchen. Alex‘ Gegner an Brett 1 – im Lichte der Lohmarer Tabellensituation und des Zwischenergebnisses gegen Niederkassel – „wollte zwar mehr“, war aber nicht imstande, dieses „mehr“ aus der Stellung zu pressen – remis. Gleiche Zielsetzung gepaart mit womöglich noch stumpferen Waffen verfolgte Ralfs Gegner an Brett 5. In einem Endspiel mit jeweils zwei Türmen und gleichfarbigen Läufern verstärkte Ralf seine Stellung konsequent. Leider gelang es schlussendlich unter Zeitdruck nicht, einen ganzen Punkt aus der Partie herauszuholen – erneut remis. Blieben noch Karsten an Brett 8 und Horst an Brett 2. Während Karsten zwar einen Bauern mehr hatte, sich unter Zeitdruck aber mit Problemen der Figurenkoordination konfrontiert sah, war Horsts Stellung für den Berichterstatter kaum zu durchblicken bzw. einzuschätzen. Letztendlich gelang es Karsten mit dem immer populärer werdenden Motiv des Turmschwenks (s. diverse Partien im derzeit laufenden Kandidatenturnier 2018 in Berlin) die Dame des Gegners zu fangen und postwendend den ganzen Punkt für unser Mannschaftskonto einzutüten. Horst kämpfte in einem komplexen Endspiel wie ein Löwe, nur um am Ende leider doch die Waffen strecken zu müssen. Endstand SF Lohmar I – SG Niederkassel II: 3:5 (respektive 13:18 nach neuer Zählung).
Während unsere Schachfreunde aus Lohmar nun nur noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt wahren konnten, prangt vor unserem gegenwärtigen Tabellenplatz die Zahl 3 bronzen auf. Die Bilanz von 4 Siegen, 4 Unentschieden und nur einer einzigen Niederlage gegen den Tabellenführer und voraussichtlichen Aufsteiger aus Euskirchen macht Hoffnung, in ähnlichen Gefilden auch nach den noch beiden verbleibenden Runden zu stehen. Das Potential in unserer äußerst homogenen und geschlossen auftretenden Mannschaft besteht zumindest dafür.     JS
 
Niederkasseler Familiensportnacht (17.03.2018)
Helen am absoluten Limit.
Auch in diesem Jahr waren wir wieder bei der Niederkasseler Familiensportnacht dabei. Johannes hatte das Großfeldschach organisiert und auch das Equipment für Bewegungsschach mitgebracht. Klasse Einsatz, vielen Dank, lieber Johannes! Auch Heinrich, Axel, Leander, Jonte, Helen, Samuel, Simon und meine Wenigkeit vertraten den Verein und konnten zeigen, dass sich unser Schachverein als Teil der Niederkasseler Sportgemeinschaft sieht. Auf dem Foto zeigt Helen, dass auch beim Schach mit vollem Einsatz gekämpft werden kann, wenn die Zeit knapp ist. Sie trat gegen ein fremdes Kind an, während sich Jonte und Simon sowie Leander und Samuel ein spannendes Schauduell Ihle gegen Hartmann lieferten, das 1:1 ausging. Jonte zog Simon ab, während Samuel das Duell gegen Leander knapp für sich entscheiden konnte - auch wenn Leander dank läuferischer Glanzleistung etwa fünf Minuten Zeitvorteil hatte.

Das Großfeldschach war stets von Kindern umzingelt
Wir - die Kinder wie auch ich selbst - vergnügten uns noch beim Handball, Tischtennis und Tennis, und machten dabei nicht die schlechteste Figur. Wenn es Süßigkeiten zu gewinnen gibt, ist Simon unschlagbar - jeder Wurf ein Treffer bei der Negerkussmaschine! :-) Dafür muss er im Tischtennis seinem Vater noch (!) den Vortritt lassen. Außerdem dabei, neben den bereits genannten Sportarten: die TSG Dancing Diamonds, eine Modellflugshow mit dem Aero Club Rheidt sowie Leichtathletik und Turnen mit der SpVgg Lülsdorf-Ranzel. Ein tolles Fest, vielen Dank an den Stadtsportbund Niederkassel! Dieses Mal bestand auch dank Absperrungen des Tischtennisvereins keine Verletzungsgefahr beim Bewegungsschach. Alles war bestens organisiert, bis hin zum kostenlosen Catering.    sh
 
3. Mannschaft holt zwei wichtige Punkte gegen Ford II: 5,5-2,5 (12.03.2018)
Nach der 7. Runde der Bezirksliga Ost gestern, liegt die dritte Mannschaft weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz. Einen Punkt hinter uns am Tabellenende, auf dem Abstiegsplatz liegt Porz V. Wir können in der nächsten Runde Esch I und in der 9. Runde Rodenkirchen I noch Sorgen im Kampf um den einen der Aufstiegsplätze bereiten.
Gegen Ford II zeigte die dritte Mannschaft, als nominell etwas stärkeres Team, kaum Schwächen und dominierte den Mannschaftskampf von Beginn an. Schon nach 15 Zügen konnte Karsten am vierten Brett das beruhigende 1-0 klar machen. Damit stand unser Gegner von Anfang an unter Druck und konnte sich erst einmal an keinem der verbliebenen sieben Brettern Vorteil erspielen. In ausgeglichener Stellung einigte sich Markus mit seinem Gegner am achten Brett nach ca. 1,5 Stunden auf Remis. Bis dahin war noch nicht absehbar wie der Mannschaftskampf ausgehen würde. Die Stellungen waren noch im Gleichgewicht. Im weiteren Verlauf lehnten dann Jochen und Ralph das Remisangebot ihrer Gegner ab und kämpften weiter für die Mannschaft um den vollen Punkt. Mit seiner guten Partieanlage presste Ralph nach vier Stunden aus seinem ebenbürtigen Gegner mit einer schönen Taktik Material zum Gewinn heraus. An Brett fünf bei Hans Joachim ging es etwas brachialer zur Sache mit wechselnden Materialverhältnissen, bis sein Gegner dann aber den Angriff überzog. Erst verlor er die Übersicht, dann Material und dann die Partie. Jochen hingegen stand auf Gewinn. Leider hatte sein Mattangriff einen kleinen aber entscheidenden Haken: Sein Gegner war leider einen Halbzug schneller. Schade die Partie hätte mehr verdient gehabt Sie wurde von Jochen konzentriert gespielt und dann verschenkt. Sein Gegner nahm dieses nachträgliche Geschenk zu seinem 83 Geburtstag gerne an, wie er sagte. Erstmalig verstärkte Achim wieder die Mannschaft. Achim nutzte die taktischen Schwächen seines Gegners souverän aus und sicherte mit seinem Sieg als "Matchwinner" den Mannschaftserfolg. Karl Heinz und Werner einigten sich in ausgeglichen Stellungen wie erwartet Remis zum Endstand von 5,5-2,5. Auf diesen Mannschaftserfolg der dritten Mannschaft gegen Ford II lässt sich aufbauen. Als Resümee bleibt festzuhalten, dass es noch viel zu tun gibt. Wir sind noch nicht am Ziel. In der vorletzten 8. Runde am 29.4. geht es dann zum Tabellenzweiten nach Esch.     KM
 
Durch Niederlage die Tabelle hoch (12.03.2018)
Die erste Mannschaft reiste nach Iserlohn zum Kellerduell. Es waren noch drei Kämpfe zu spielen und wir haben uns viel vorgenommen. In der Aufstellung würden Christian und Taylan gegen Tobi und Chris ersetzt. Die Eröffnungen der SG Niederkassel waren solide und es der ein oder andere leichte Vorteil war zu erkennen so wie bereits in den letzten Kämpfen. Darauf willigte Carsten nicht unzufrieden in ein Remis ein. Die erste Stellung kippte durch ein Zugfolgefehler von Stephan in stärkerer Stellung. Er stellte einzügig einen Turm ein und gab auf bevor sein Gegner das Mißgeschick realisierte. Chris erzielte ein Remis aus einem dynamischen Gleichgewicht heraus gegen stärkeren Gegner. Die Eröffnungsvorteile von Tobi und Klaus wurden recht gefahrlos verwandelt. Immer noch waren wir optimistisch. Bruno lehnte ein Remis ab und spielte mit Mehrbauern um den Sieg. Saschas Stellung war ein ausgeglichener Kampf in geschlossener Stellung. Jochen versuchte seine Stellung mit der schlechteren Leichtfigur zusammen zu halten. Leider überzog Bruno schließlich und Sascha kam nicht über den halben Punkt hinaus. Jochen kämpfte noch bis zum Schluss, mußte sich aber letztenlich geschlagen geben. Wieder ein guter Start mit schlechtem Ausgang. Der einzige Hoffnungsschimmer ist, dass die Konkurrenz noch schlechter gespielt hat. Mit einem halben Brettpunkt haben wir uns auf Rang 7 von den Abstiegsrängen verabschiedet. Wir dürfen jetzt nicht den Mut verlieren und müssen gegen Brakel wieder alles geben. Noch können wir aus eigener Kraft die Liga halten!    CS
 
Schulschach: Platz 9 in NRW für das CoJoBo (10.03.2018)
   
   
Das Bergheim-Mondorfer-Dreamteam.
Viele Gründe gibt es ja nicht nach Düsseldorf zu fahren. Bis vor kurzem hätte ich gesagt: sicherlich nicht, um gutes Bier zu trinken oder um guten Fußball zu sehen. Mit Zweiterem macht man sich als FC-Fan allerdings mittlerweile lächerlich. Aber ein paar Gründe gibt es doch - beispielsweise ins Neadertalmuseum zu fahren - oder um etwas zu gewinnen. Und das wollten wir, und mit "wir" meine ich jetzt mal ausnahmsweise nicht die SG Niederkassel, sondern das Collegium Josephinum Bonn: die NRW-Schulschachmeisterschaft in der Wettkampfklasse III, verbunden mit einer Qualifikation für die deutsche Meisterschaft. Markus fuhr mit Robert, Jonte, Lukas und Leander im Auto, während sich Samuel und ich in einem 16-er Bus zusammen mit Mannschaften des Beethoven-Gymnasiums und des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums auf den Weg machten. Die Stadt Bonn stellte einen Bus samt Fahrer kostenlos zur Verfügung und organisierte die Fahrt perfekt. Bürgerservice par excellence! Ganz herzlichen Dank dafür, speziell an Herrn Lichtenthal vom Sport- und Bäderamt! Wir wussten bereits vorher, dass die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft von Jahr zu Jahr schwieriger wird. In der Wettkampfklasse III qualifiziert sich nur noch ein Team. Da sich im Vergleich zum Vorjahr einige der Jungs aber ganz erheblich verbessert haben, musste doch eigentlich mehr drin sein als Platz 4 im Vorjahr. Was meine Milchjungenrechnung dabei allerdings außer acht lässt, ist die Tatsache, dass auch die Gegner stärker geworden sind… Und dies wurde uns direkt schmerzlich bewusst, als wir das imposante „Castello“ betraten. Ein Ort, in dem einst die Giants Düsseldorf Bundesliga-Basketball spielten - und in dem auch wir über uns hinauswachsen wollten. Ich schaute völlig verblüfft auf das Auslosungstableau - einmal, zweimal, dreimal - aber, es blieb dabei: Wir waren tatsächlich nur auf Platz 17 gesetzt. Die oberen Mannschaften hatten Durchschnitts(!)-DWZs von 1600 und mehr. Ad hoc passten wir unsere Ziele vor Ort flexibel an. Was Politiker im Klimaschutz können, das können wir schon lange! Ein Platz unter den ersten 10 wäre doch auch ganz toll und ein großer Erfolg, bei über 43 teilnehmenden Mannschaften. Und überhaupt: Dabeisein ist doch bekanntlich alles. Das Turnier begann relativ zeitig. „Zeitig“ heißt beim Schulschach: mit weniger als einer Stunde Verzögerung, was angesicht von über 800 teilnehmenden SchülerInnen durchaus als Meisterleistung zu werten ist. Im ersten Spiel ging es gegen einen Lokalrivalen - das Heinrich-Böll-Gymnasium aus Troisdorf. Hier war ein Klassenunterschied zu sehen und ein schnelles 4:0 locker eingefahren. Danach setzte es aber bereits den ersten Rückschlag: 0.5:3.5 gegen das Leibniz-Gymnasium Dortmund, die am Ende Dritter wurden. Samuel und Jonte kamen bereits schlecht aus der Eröffnung raus und verloren schnell, auch Leander musste aufgeben. Es sollte Samuels einzige Niederlage bleiben; alle anderen Partien, in denen er als „Ergänzungsspieler“ eingesetzt wurde (weitere vier) gewann er souverän. Nur Robert konnte mithalten gegen seinen eigentlich deutlich stärkeren Gegner und erreichte ein Remis. Überhaupt Robert - was er in den ersten sechs Partien darbot gegen DWZ-mäßig deutlich stärkere Gegner, war Schnellschach vom Feinsten. In dieser Form zählt er zumindest im Schnellschach mit einer gefühlten Performance von 1700 DWZ zur NRW-Spitze in seiner Altersklasse! Danach eilte unser Team in wechselnder Besetzung von Sieg zu Sieg: 4:0 gegen Norf (bei Neuss), 3:1 gegen Monheim. 2.5:1.5 gegen den Gastgeber Düsseldorf, 4:0 gegen Recklinghausen - wir trauten unseren Augen nicht. Neben Robert waren auch Lukas, Leander und Samuel in Bestform. Plötzlich fanden wir uns in Runde sieben im Duell um den ersten Platz wieder - gegen den verlustpunktfreien und haushochen Favoriten, das Max-Planck-Gymnasium Dortmund, den letztjährigen NRW-Vertreter bei der deutschen Meisterschaft und späteren Sieger des Turniers. Plötzlich war sie unverhofft da - die Chance auf die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft! Ein Duell auf Augenhöhe? Nur dann, wenn sich unsere Jungs auf Barhocker gestellt hätten, was beim Schach eher unpraktisch ist. Daher nahmen wir dann doch lieber sitzend die Außenseiterrolle an. Wir waren auf jeder Position knapp 500 DWZ schwächer. Doch was Lukas, der insgesamt überragend spielte und am Ende eine fabelhafte 5.5/7-Bilanz hatte, hier beim Stand von 0:3 bot, war allererste Sahne. Er spielte seinen Gegner schlicht an die Wand! Umso tragischer dann das Ende: Lukas nimmt die Dame in die Hand und will Matt setzen. Doch dann eine Stimme, grausam und unerbittlich:“Du stehst im Schach.“ Verflucht, und jetzt muss man auch noch mit der Dame ziehen! Damenverlust. Also die Partie über die Zeit bringen. Noch 20 Sekunden, noch 10, noch 5… doch vier Sekunden vor Schluss, setzt der Gegner matt. So ein Pech! Alles regelkonform, alles in Ordnung. Aber dennoch ein Tipp nach Dortmund: Man kann beim Stand von 3:0 bei einem solchen Vorfall auch mal Remis anbieten, wenn man vorher an die Wand gespielt wurde. Einfach mal darüber nachdenken… Danach war etwas die Luft raus: 2:2 gegen Wuppertal, wo Robert gegen die allerdings auch saustarke Luisa Bashylina (11. der deutschen Meisterschaft in der U12w) erstmals Schwächen zeigte und unterging, und dann eine knappe 1.5:2.5-Niederlage gegen Borken. Hier war schon die Luft raus und Jonte verzichtete angesichts fehlender Form auf seinen Einsatz. Seine 3/8-Bilanz ist weit unter seinen eigenen Erwartungen. Aber man sieht, dass Schnellschach erstens nicht Langschach ist und daher selbst der Topscorer der Bezirksklasse Ost im Kölner Schachverband hier Probleme haben kann und zweitens, dass auch Jonte mal einen schwächeren Tag haben darf. Durch die letzten drei Spiele sind wir von Rang 2 noch abgerutscht auf Rang 9 - aber damit immer noch 7 Plätze über dem gesetzten Rang. Wir waren zufrieden! Was man vor allem herausheben muss, ist die geschlossene Mannschaftsleistung. Eine so homogene Mannschaft habe ich selten erlebt - und das lag nicht nur an den einheitlich blauen Poloshorts des CoJoBo. Vor jedem Spiel wurde vereinbart, wer spielt und wer aussetzt - zum Wohl der Mannschaft. Da fügt sich ein Samuel klaglos in die Ersatzrolle, weil „Leander besser ist“, da setzt sich ein Jonte klaglos auf die Tribüne, weil er „nicht in Form ist und der Mannschaft so nicht hilft“. Großartig! Ob da manch andere Mannschaft von unseren Jungs sogar vielleicht noch was lernen kann? Platz 9 bot genug Anlass zum Feiern. Hier war dann auch Jörg dabei. Warum er vorher nicht dabei war? Nun, er zog es vor Urkunden zu unterschreiben, was natürlich deutlich spannender ist. Ich habe überlegt dies so stehen zu lassen und anschließend einen auf Schnappatmung spezialisierten Notarzt in die Helene-Weber-Straße zu schicken. Aber da Ironie riskant ist, löse ich auf: Er hat sich wahnsinnig geärgert, dass er nicht dabeisein konnte. Im nächsten Jahr werden wir einen erneuten Anlauf zur deutschen Meisterschaft starten. Hier alle Details.    sh
 
Kantersieg der 2. Mannschaft: 6,5 : 1,5 gegen den Klub Kölner SF 3 ! (26.02.2018)
Gestern hatten wir die 3. Mannschaft des Klubs Kölner SF zu Gast, den Tabellenletzten der Verbandsliga, der in Mondorf sein Waterloo erlebte, und dieses Erlebnis jetzt mit der brasilianischen Fußballnationationalmannschaft und deren Zuschauern teilt, die gegen die Deutschen mit ähnlichem Ergebnis 1:7 im WM-Halbfinale 2014 unterlag. Am clean sweep beteiligt waren mit Remispartien: Jan Eric, der früh mit seinem prominenten Gegner Wolfgang Hübner Remis vereinbarte, Ralf, der dies mal gegen seinen jugendlichen Gegner Mersch nicht über ein Remis hinauskam und Horst, der mit viel Fantasie verhinderte, daß sein Gegner Goldenstein eine Gewinnstellung erfolgreich verwertete und sich zuletzt genötigt sah, ein Dauerschach durch Turmopfer herbeizuführen. Eindeutig erfolgreicher war Goldenstein auf anderem Gebiet: es gelang ihm doch tatsächlich, den außerhalb der Bibliothek befindlichen Mülleimer mit seiner Zigarette in Brand zu setzen. Die einsetzende Qualmentwicklung infolge des anschließenden Löscheinsatzes sorgte für kindliches Staunen und eine Meldung beim Mannschaftsführer. Es ist doch immer wieder erstaunlich, welch verborgene Talente bei Menschen, bei denen man dies am allerwenigsten vermutet, zu Tage treten. Und: Where there's smoke there's fire, wie jeder Engländer weiß.
Die 5 restlichen Partien endeten mit Siegen für unsere Mannschaft. Alex Stellung war nicht notwendigerweise gewonnen, Richards Gegner mußte nicht in ein verlorenes Bauernendspiel abwickeln, Chris Stellung war zunächst nach dem Abwehren gegnerischer Angriffsversuche noch nicht klar gewonnen. Andreas hatte früh eine deutlich bessere Stellung, spielte aber unsauber, so daß sein Gegner auch mit einem Bauern weniger gute Remischancen hatte in einem Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Allerdings wurde sein Gegner Opfer von Zeitmangel und einer gewissen Orientierungslosigkeit im Endspiel, so daß der Partieverlust nach dem Verlust weiterer Bauern auch ohne Läufereinsteller nicht mehr zu verhindern gewesen wäre. Nur Thomas gediegene Spielkunst wurde, wenn ich es richtig beobachtet habe, umgesetzt in ein Spiel auf ein Tor.
Vor Eintreten etwaiger, das Gesamtbild eintrübender Imponderabilien erlaube ich mir daher jetzt schon folgende Zwischenbilanz: Wir treten als geschlossene Mannschaft auf. Wir können 3 Spieltage vor Saisonschluß nicht mehr absteigen und haben damit das hauptsächliche Saisonziel bereits erreicht. Dank einer überdurchschnittlichen Gesamtleistung sind wir derzeit 4. von 12 Mannschaften. Seit der Erstrundenniederlage gegen den Tabellenführer Turm Euskirchen hat es keine Mannschaft mehr vermocht, unsere Mannschaft in 7 aufeinander folgenden Mannschaftskämpfen zu schlagen. In der Wissenschaft würden wir zutreffend als „Scheinriesen“ zu bezeichnen sein (Lit.: M. Ende: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – Gesammelte Abenteuer), will heißen: in der Ferne erscheinen uns unsere Gegner so klein wie Streichholzschachteln und sie haben schreckliche Angst vor uns, aus der Nähe betrachtet sind wir aber furchtbar nett und sogar meist einen halben Kopf kleiner als unsere Gegner.    AK
 
Überraschendes Unentschieden der 5. Mannschaft (25.02.2018)
Als krasser Außenseiter fuhren wir am Sonntag, 25.02.18 nach Rodenkirchen. Zum Glück hatte unser Gegner, die dortige zweite Mannschaft, Ersatzprobleme. Schon nach kurzer Zeit musste Samuel aufgeben. Robert machte schon früh (wie abgesprochen) Remis. Johannes vermurkste ein ausgeglichenes Turmendspiel zu einem verlorenen Bauernendspiel - 2,5:0,5 für Rodenkirchen! Dann remisierte Heinrich in guter Stellung, und auch John teilte sich den Punkt: also 3,5:1,5. Dann endlich gelang unserem neuen Mannschaftsmitglied Andreas ein Kontersieg! Etwas später konnte Udo am ersten Brett gewinnen, also stand es plötzlich 3,5:3,5!!! Jetzt lag die Entscheidung bei Manfred, der klare Vorteile herausgespielt hatte. Aber überraschend wurde diese Partie extrem unübersichtlich und für beide extrem gefährlich, um nicht zu sagen TRALALA! In dieser Phase wurde von allen Seiten REMIS angefragt, und dann auch von den beiden Spielern akzeptiert. So erreichten wir ein glückliches 4:4.    JF
 
Sensationell hoher 6:2 Sieg der 4.Mannschaft (19.02.2018)
Bei der Saisonplanung 2017/2018 haben die Beteiligten: Vorstand, Turnierleiter, Mannschaftsführer, die Zusammenstellung der 4. Mannschaft unter der Prämisse: Klassenerhalt eher skeptisch gesehen. Zu viele Jugendliche mit begrenzter Turniererfahrung in der Bezirksklasse einzusetzen war aus der damaligen Sicht riskant. Heute muss ich feststellen, dass die Jugendlichen absolut kein Risiko mehr sind, sondern eher ein Garant für gewonnene Mannschaftskämpfe. Am letzten Sonntag wurden die Stamm/Stammersatzspieler Karina, Jonte, Leander noch durch den Ersatzspieler Robert ergänzt. Wir waren also 4 gestandene Turnierspieler und 4 Jugendliche. Die 3 Jungs holten an Brett 6-8 drei Punkte, Karina trug an Brett 5 noch ein Remis zum Endergebnis bei. Dabei war unser Gegner Mülheim 2 zumindest von der Papierform her deutlich besser, musste allerdings genauso wie wir mit Ersatz antreten. Am ersten Brett konnte Jörg sicher remisieren, Werner und Gerd an 2 und 3 holten je einen vollen Punkt und nur Norbert musste diesmal seinem Gegner den Vortritt lassen. Damit haben wir derzeit den Tabellenplatz 2 inne und sind aufstiegsgefährdet, wie Thomas F. in einer kurzen Stellungnahme meinte.
Jonte steht bei den Topscorern derzeit auf Platz 1 (4 aus 4) und Leander auf Platz 3 (3,5 aus 4). Außerdem haben beide einen großen DWZ-Sprung nach oben gemacht.     WL
 
Noch 1 Punkt für die 2. Mannschaft aus der Begegnung gegen Satranc (07.02.2018)
„Im Jahre 2000 von türkischen Schachfreundinnen und Schachfreunden gegründet, stehen wir nun mit Spielern aus aller Herren Länder für gelebte Inklusion“ (homepage) bzw. „für Integration“ (an anderer Stelle), so das beispielhafte programmatische Motto unseres Gegners Satranc vom Wochenende. So hat Satranc Köln Turniere durchgeführt, bei denen 50% des Startgelds für karitative Zwecke, z.B. für Flüchtlingsprojekte in Köln oder Straßenkinder in Istanbul ausgeschüttet wurden. Wir Schachfreunde von der 2. Mannschaft der SG Niederkassel sind bekanntermaßen schlichtere Gemüter, wollen nur spielen und tun sonst nichts, vielleicht noch Bier trinken, aber jedenfalls nichts Böses. Zum Spielverlauf: Bereits die Eröffnung ging für uns gründlich daneben. Außer Jan Eric waren wir hier entweder im Nachteil oder unser Gegner hatte bereits vollen Ausgleich. Die ersehnte 2. Weißpartie von Andreas in der 7. Runde fand so nach einem Generalabtausch ein unverhofft rasches Ende, so daß sein gut vorbereiteter, grundsolide agierender Gegner Hennig genügend Zeit hatte, ihm zu erklären, wo er irgendwann um den 12. Zug herum nicht mehr den besseren Theoriezug gefunden hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand Thomas schlecht, Richard war fast schon verloren, Ralf stand solide, Jan Eric hatte keinen Vorteil mehr und Karsten stand ausgeglichen. Alex und Horst, die besser standen, vereinbarten Remis, was beide erklären konnten, sicher auch mit Respekt vor den SF Turco und Khachytryan zu tun hatte, uns aber nicht wirklich weiter half. Karsten sah sich jetzt genötigt für die Mannschaft weiter zu spielen, erreichte einen kleinen Vorteil, fraß einen Bauern, und wurde von seinem Gegner Welches mit der in seine Stellung einbrechenden Dame und Springer Matt gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als ob wir ordentlich „ in die Fresse bekommen“ würden, wie es eine große Sozialdemokratin formuliert, wenn Sie nicht gerade Pippi Langstrumpf-Lieder vorträgt. Doch unser karitativ veranlagter Gegner hatte großes Mitleid mit uns. Karimi, der bislang alles richtig gemacht hatte und jetzt ein gewonnenes Turmendspiel gegen unseren, in dieser Saison sehr stark spielenden Thomas erreicht hatte, stellte seinen Turm ein und sorgte damit für den Ausgleich. Richard kämpfte lange mit 2 Türmen gegen die gegnerische Dame und 2 Freibauern am Damenflügel, mußte aber dann doch seine Niederlage quittieren, die aus dem nicht mehr wett zu machenden Nachteil aus der ihm nicht geläufigen Eröffnung resultierte. Ralf lieferte eine heroische Schlacht, mußte vielerlei Drohungen abwehren, konnte in gegnerischer Zeitnot sogar noch eine Leichtfigur ergattern, die aber gegen die gegnerischen Damenbauern vermutlich nicht zum Sieg reichte, so daß er ein ehrenvolles Remis gegen den überzeugenden Yilmaz erzielte. Jan Eric rettete der Mannschaft das Unentschieden, als er nach wechselvollem Spielverlauf dank aktivem König und vorgerücktem f-Freibauern eskortiert von Turm und Springer gegen Turm und Läufer und 2 verbundene Damenflügelfreibauern seines Gegners Langen starke Drohungen aufstellte, so daß zuletzt Matt aus der Perspektive von Jan Eric hinten-rechts nicht mehr zu verhindern war. Und wie wir alle wissen, ist entscheidend, was hinten rauskommt. Wir waren uns alle einig, heute, gegen den bis dahin Tabellenletzten, mit viel Glück einen Punkt gewonnen zu haben, sind jetzt 5. der Tabelle, und liegen damit deutlich vor dem abgeschlagenen FC !     AK
 
Im Vierer-Pokal für NRW qualifiziert (04.02.2018)
mit einem 2,5:1,5 konnte sich unser Pokalmannschaft bestehend aus Carsten Stanetzek, Alex Kneutgen Werner Frehen und Ralph Heeger in der ersten und einzigen Runde auf Verbandsebene gegen die Bergischen Schachfreunde durchsetzen. Werner konnte gegen Zweitmitglied der SG Niederkassel und Vorsitzenden des BSF "Oswald Gutt" in besserer Stellung frühzeitig remisieren. Ralph und der Gegner von Alex "Harm-Wulf Thelen" stellten vor der Zeitkontrolle Material ein und sorgten jeweils einen Punkt für Heim und Gastmannschaft. Mit dem Gefühl der besseren Berliner Wertung ( Brett 2 von NDK hatte gewonnen) im Rücken und der Berliner Verteidigung auf dem Brett ließ sich Carsten keinen Bären aufbinden und realisierte seinen leichten Vorteil gegen Philipp Gelsok nach 6h zum 2,5:1,5 Endstand. Die verbleibenden 5 Mannschaften im Zehnerfeld von Köln qualifizieren sich direkt für die NRW Runde. Für gute Stimmung sorgten zahlreiche Zuschauer, die im Vereinsheim mitfieberten und uns unterstützten.    CS
 
Der Wurm ist drin (29.01.2018)
die erste Mannschaft trat auswärts gegen den Titelfavoriten SV Erkenschwick an. Mit Mühe konnten wir einen zweiten Ersatzmann organisieren. Mit Thomas und Horst reisten wir dann aber optimistisch am Sonntag nach Norden ins Hotel Stimbergpark. Leider stellte Christian frühzeitig einen Bauern ein und verlor recht schnell. Die anderen Partien starteten aber solide bis vielversprechend. Bruno konnte seinen Mehrbauern nicht verwerten und spielte Remis. Carsten verlor die Übersicht in ausgeglichener aber komplexer Stellung im Italiener und verlor. Thomas konnte seinen Mehrbauer im ungleichfarbigen Läuferendspiel auch nicht in einen Sieg umwandeln und remisierte. Klaus stellte eine Gewinnstellung ein. Horst ließ sich nach lange ausgewogenem Kampf im Endspiel überspielen. Ganz zum Schluss ließ Jochen noch eine Remisvariante aus und auch dieser Punkt ging voll an den Gegner. Einziger Lichtblick an diesem Tag war Stephan, der bei minimaler Zeit und unter Materialopfer seinen Gegner schwindelig gespielt hat und so den einzigen Sieg für Niederkassel realisieren konnte. Zum Schluss haben wir trotz guter Chancen während des Kampfverlaufes die höchste Saisonniederlage eingefahren und stehen durch das schlechteste Brettpunktverhältnis mit 4:4 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Zur Zeit ist einfach der Wurm drin!    CS
 
Ein äußerst kurioses 4:4 der 5. Mannschaft (29.01.2018)
Ich habe im Kinderschach schon viel erlebt: Patts mit 8 Figuren gegen den nackten König, einzügige Einsteller en masse, unerlaubte Züge und vieles mehr. Im Erwachsenenschach, selbst in der 1. Kreisklasse, sollte sowas eigentlich nicht vorkommen. Am Sonntag wurde ich als Zaungast eines Besseren belehrt. Was in der Partie Niederkassel 5 gegen Satranc 3 abging, spottet wirklich jeder Beschreibung - fast alle Partien hätten einen Ehrenplatz im Kuriosenkabinett des Schachsports verdient. Doch der Reihe nach: Es begann doch alles ganz normal. Udo gewann an Brett 1, wie man eben gewinnt, wenn man rund 1000 DWZ mehr (!) hat als der Gegner: souverän. Dass in so einem Spiel die Farbe keine Rolle spielt, sollte klar sein. Sie spielte aber auch ansonsten keine Rolle, wie beispielsweise Samuels klare Niederlage gegen einen DWZ-losen, aber doch überraschend starken Spieler an Brett 6 bewies. Etwas ärgerlich, da Udo genau diese Eröffnung (Französische Vorstoßvariante) zuletzt mit Samuel in der Schulschach-AG trainiert hatte und Samuel im sechsten Zug den gleichen Fehler machte wie im Training (1. e4 e6 2. d4 d5 3. e5 c5 4. c3 Db6 5. Sf3 Sc6 6. b3 (?) c5xd4 7. c3xd4 Lb4+ 8. Lc2 (?) Sxd4 9. Sxd4 (??) -++). Gut, Schwamm drüber, 1:1 - das war so erwartbar. Wie ist die Situation an den anderen Brettern? Immerhin hatten wir zwei Neue in der Mannschaft, die wir nicht gut einschätzen konnten: an Brett 7 Christian John Lawson und an Brett 8 Andreas Michel. Beide stehen zu dem Zeitpunkt ausgeglichen bis gut. Christian mit Dame und mehr Figuren gegen zwei Türme, Andreas in offener Stellung mit beiden Damen auf dem Feld. Auch bei Robert steht es ausgeglichen, Johannes steht aktiver als sein Gegner und eher auf Gewinn, Heinrich mit Qualität hinten, was auf unserem Kreisklasse-Niveau nicht viel heißt, Manfred mit wenig Chancen gegen den starken Youngster Adrian Lindner von Satranc. Es war klar: Es würde spannend werden. Wenden wir uns zunächst mal Heinrich zu: Lange kämpft er vorbildlich, stellt dann aber in ein, zwei Zügen seinen Läufer ein - verloren. Auch Manfred verliert. Nun die erste größere Kuriosität: Roberts Gegner vergeigt das Bauerendspiel völlig, in dem er mit dem König nicht die Bauern abräumt und sich so einen nicht mehr einzuholenden Freibauern verschafft, sondern an ihnen vorbeizieht! Robert ist fassungslos, hatte sich wohl innerlich schon auf eine Niederlage oder zumindest ein Remis eingestellt. So kann er urplötzlich seine Bauernmajorität souverän ausspielen. Geschenk Nummer 1 dankbar angenommen. Nächste Kuriosität: Brett 8. Der Hammer schlechthin! Andreas passt nicht auf und kann die Bauernumwandlung nicht verhindern. Der Gegner spielt mit Dame gegen den nackten König. In der U8 würde ich denken: Aufpassen, das Ding ist noch nicht gegessen. Allerhöchste Pattgefahr! Hier, im Erwachsenenschach, rechne ich natürlich nicht damit und wundere mich, dass Andreas nicht aufgibt. Und dann doch, wir können es kaum glauben: Patt! Mittlerweile steht es 2.5:3.5 und es laufen noch die Partien von Johannes und Christian. Wenden wir uns mal Brett 7 zu: Die Partie wiegt hin und her: Beide machen massenhaft Fehler (die ich als schwacher Spieler auch gemacht hätte, aber hier berichte ich nur ;-)). Erst hätte Christian die Dame gegen die beiden Türme tauschen und so seinen materiellen Vorteil ausspielen können. Das übersieht er. Dann gerät er plötzlich in Rückstand mit Dame und Turm gegen zwei Türme und zwei Leichtfiguren. Doch dies sollte nicht die letzte Wendung bleiben: Der Gegner stellt den Turm ein, und Christian gewinnt das Ding noch! Unglaublich. 3.5:3.5. Jetzt hängt es an Johannes. Und nun die nächste Kuriosität: Ich gehe ans Brett 2 und sehe ein Matt in zwei - oder Damenverlust. Sicher gewonnen für Johannes. Ich will schon jubeln. Doch dann: Protest der Gegner. Johannes hat drei Züge vorher (warum ist das nicht vorher aufgefallen??) en passent falsch ausgeführt, den falschen Bauern weggenommmen. Auch das habe ich bislang nur im Kinderschach gesehen... Eigentlich hätte das dem Spieler selbst auffallen müssen und nicht seinen Mitspielern, aber Johannes ist fair und so spielen beide ab dem Zeitpunkt des falschen Zuges weiter. Auch so ist die Stellung gewonnen - eigentlich. Doch der Tag bleibt verhext für beide Seiten. Johannes kann das Bauern-Turm-Endspiel trotz zweier Mehrbauern nicht verwerten und leider nur remisieren. Er selbst ärgert sich am meisten anschließend. Aber ich finde es gut so: Nach dem Spielverlauf konnte es nur ein gerechtes Ergebnis geben, und das musste eindeutig Unentschieden lauten. Immerhin sind wir jetzt nicht Letzter - und es kann eh niemand absteigen. Von daher haben wir alle viel an Erfahrung gewonnen und einem wirklich denkwürdigen Sonntagnachmittag beigewohnt.     sh
 
Erfreulicher Start ins Neue Jahr: SG NDK 2 – SK Troisdorf 1 4,5 : 3,5 (16.01.2018)
Am Sonntag war unser regionaler und Tabellen-Nachbar Troisdorf bei uns zu Gast und bei etwa gleich starken Mannschaften kam es zu dem erwartet harten Kampf. Ralf sorgte mit Übersicht gegen den immer taktisch gefährlichen, aber gelegentlich etwas hemdsärmlig auftretenden Sejdini rasch für die 1:0 Führung. Thomas, Alex und Andreas konnten gegen ihre jeweils starken Gegner die Stellung im Gleichgewicht halten und Remis spielen. Chris mußte sich nach hartem Kampf und einer zwischenzeitlich vorteilhaft wirkenden Stellung ebenfalls mit Remis zufrieden geben. Horst sah sich in einer zunächst harmlos wirkenden Abtauschvariante mit der zunehmenden Initiative seines Gegners konfrontiert, der erst die d-Linie kontrollierte, dann mit einem Turm in die Stellung eindrang und in Kombination mit den aggressiv plazierten Dame und Leichtfiguren starken Angriff hatte. Nachdem es Horst gelang, den Angriff abzuwehren und dabei noch 2 wichtige Bauern zu gewinnen, schien er auf der Siegerstrasse. Doch mit dem letzten Rest Initiative und einer übersehenen Drohung mußte er die Dame geben und hatte mit Turm und Springer gegen Dame leider keine Möglichkeit, eine Festung zu bauen, so daß er aufgeben mußte. Alexander hatte derweil ein gutes Turm- und Läuferendspiel erreicht und setzte seinen Plan konsequent um. Nach langer Königswanderung zu den weit vorgerückten Damenflügelbauern tauschte er die Läufer ab, opferte seinen Turm gegen den b2-Bauern, erzwang die Rückgabe des Turms durch Umwandlung seines b3-Bauern und hatte danach ein gewonnenes Bauernendspiel. Der Ausgang des Mannschaftskampfs hing nun an Werner und zum Glück hat auch die SG NDK ein stabiles Genie! Während der Partie fragte ich mich immer wieder, wie viele Züge Werner noch bis zur Aufgabe blieben. Zunächst stabilisierte er seine Stellung, indem er dem Gegner die Qualität zurückgab und dessen verbundenes Freibauernpaar weißfeldrig blockierte. Schritt 2 war die Schaffung von Gegenspiel mit der Etablierung eines eigenen weit vorgerückten Freibauernpaars, das ebenso zuverlässig von seinem Gegner blockiert wurde. Den Angriff gegen den schwachen h3, der eine Bauernwalze des Gegners verhinderte, konterte er nach dem Zug Kh4 mit dem feinen Zug Lg6 und Angriff gegen h5. Letztlich fügte sich sein Gegner in das Remis und so haben wir wesentlich den Siegern und Werners Standhaftigkeit den gewonnenen Mannschaftskampf zu verdanken.    AK
 
2. Pulheimer Winteropen (07.01.2018)
   
   
Zwischen Weihnachten und Neujahr fand 2017 das 2. Pulheimer Winteropen statt. Der Ausrichter hatte gegenüber dem bereits gut gelungenen Turnier im Jahr zuvor noch einige Verbesserungen vorgenommen. So wurden unter anderem in diesem Jahr die oberen Räume des Veranstaltungsgebäudes, die noch bessere Spielbedingungen boten, für die Turnierdurchführung genutzt. Am Turnier, das in der Spitze nicht so stark besetzt war wie im Vorjahr, nahmen 80 Spieler/innen teil, darunter auch Andreas Kuhn und Thomas Freundlieb von der SG Niederkassel. In der Teilnehmerliste und schließlich auch in der Ergebnisliste stand der einzige Titelträger, FM Michael Buscher, ganz vorne. Er gewann das Turnier souverän mit 6,5/7 Punkten und einem ganzen Punkt Vorsprung. Besonders hervorzuheben ist aus Sicht des Berichterstatters noch das sehr gute Abschneiden der beiden Jugendlichen Timur Suppert (V.d.S.F. Stadtverw. Bonn), der mit 5,5/7 Punkten den 3. Platz belegte, und Johann Engel (Brühler SK), der 5/7 Punkte erreichte. Beide trainierten schon häufig im Landesleistungsstützpunkt Köln/Bonn und sind deshalb auch in Niederkassel gut bekannt. Das Foto zu diesem Bericht wurde während der Siegerehrung aufgenommen. Weitere Fotos vom Turnier und alle Informationen zum Turnier gibt es im Internet unter: http://www.pscsabt.de/Turniere/winteropen.php Es ist zu hoffen, dass dieses schöne, gut organisierte Turnier auch 2018 wieder stattfinden wird. Eine Teilnahme kann dann allen Schachspielerinnen und Schachspielern ohne Einschränkung empfohlen werden.    TF
 
U12-Schach-Trainingscamp an Pfingsten 2018: Anmeldungen möglich (07.01.2018)
Ab sofort sind hier die Informations- und Anmeldezettel für unser traditionelles U12-Schach-Trainingscamp verfügbar. Anmeldungen sind ab sofort möglich und empfohlen, da das Camp erfahrungsgemäß schnell ausgebucht ist. Die Teilnahme steht auch Kindern anderer Schachvereine offen.     sh
 
DVM-U10 in Magdeburg: Platz 78 - Hauptsache nicht Letzter! (29.12.2017)
   
   
Haben gekämpft und sind am Ende, wie erhofft, nicht Letzte geworden: Helen, Sophie, Simon und Florian
Tolle drei Tage in Magdeburg gehen zu Ende! Die Kinder und ihre Betreuer hatten viel Spaß und haben wertvolle Erfahrungen gesammelt. Mit unserer ersatzgeschwächten Mannschaft (Tim G., Tim K., Lotte, Alexander hätten alle mitspielen können, hatten aber keine Zeit) haben wir wohl fast das Optimale rausgeholt. Ein besonderes Lob geht an Sophie, die vor sechs Wochen zum ersten Mal überhaupt Schach gespielt hat und in Magdeburg mit einem Remis direkt für die Mannschaft punkten konnte. Mehr kann man in meinem Blog nachlesen.    sh
 
Nachgereicht (28.12.2017)
In den Rauhnächten zwischen den Tagen kommt man zur Ruhe und zur Gelegenheit sich innerlich zu sortieren. Dabei ist aufgefallen, dass wir zwei Meldungen am Jahresende unterschlagen haben. In der Kölner Blitz-Einzelmeisterschaft konnten Jochen und Klaus den zweiten und vierten Platz erringen. Auch die Vierer-Blitzmannschaft verstärkt durch Carsten und Stephan konnte sich für Mittelrhein qualifizieren. Enttäuscht kann ich die Detail-Ergebnisse beim KSV leider heute immer noch nicht finden. Es bleibt zu hoffen, dass der KSV 2018 bei der Ausrichtung seiner Turniere noch etwas nachlegen kann. Den Mannschaftswettkampf konnte der Kölner Schachklub Dr. Lasker für sich entscheiden, der bei 10 teilnehmenden Mannschaften drei Teams meldete. (Lasker hat 52 Mitglieder, die SG Porz ohne Team hat 183 Mitglieder!) Auch im Einzelblitz glänzt Lasker mit den Plätzen 1, 3 und 5. Neben dem Platz eins in der Regionalliga ist Lasker für mich der KSV-Verein des Jahres 2017. Für die SG Niederkassel ein Ansporn 2018 wieder anzugreifen, nachdem wir im letzten Jahr noch die KSV-Titel im Einzel, Einzelblitz und Blitzmannschaft nach Niederkassel holen konnten. In diesem Sinne wünscht die SG Niederkassel allen ein gesundes und erfolgreiches Schachjahr 2018!    CS
 
DVM-U10: Berichte aus Magdeburg (25.12.2017)
Wie schon in den letzten beiden Jahren, sind wir auch in diesem Jahr nach Weihnachten (27.-29.12.) in Magdeburg bei der Deutschen U10-Vereinsmeisterschaft dabei. Wir, das sind in diesem Jahr Simon Hartmann an Brett 1, Helen Ihle an Brett 2, Florian Geisler an Brett 3 und seine Schwester Sophie, absolute Anfängerin, an Brett 4. Betreut wird die Mannschaft von Simone Geisler und mir. Zudem fahren meine Frau Sandra und Samuel mit, der parallel am Magdeburger Weihnachts-Open teilnimmt. Konnten wir im letzten Jahr noch dank Jonte und Mattes in der oberen Hälfte mitspielen, sind wir in diesem Jahr Topfavorit - auf den letzten Platz. :-) In der Tat sind wir auf den letzten Platz gesetzt. (Edit: Die Setzliste wurde heute morgen aktualisiert. Nun sind wir auf den drittletzten Platz gesetzt.) Doch das spornt uns nur an - schließlich können wir ja nur positiv überraschen. Wenn Simon und Helen ihre derzeitige Form konservieren, sind auch Überraschungen möglich. Florian könnte durch ein Remis oder einen Sieg seine erste DWZ bekommen. Für Sophie kann es nur darum gehen, Spaß bei ihrem allerersten Turnier überhaupt zu habrn. Wer das Turnier verfolgen möchte, kann in meinem Blog hautnah dabei sein. Ich werde wie immer zeitnah berichten. Drückt uns die Daumen, dass die Kinder auch mal ein Erfolgserlebnis haben!    sh
 
3. Mannschaft trickst sich ein Stück weit selbst aus (19.12.2017)
Zu Gast bei den Schachfreunden aus Bergisch Gladbach ging es in die letzte Spielrunde im alten Jahr. Zunächst die gute Nachricht: Wir konnten in voller Mannschaftsstärke antreten, zum ersten Mal in der laufenden Saison! Dabei erwischte Jochen nicht die beste Tagesform und agierte ungewohnt ungeschickt als Schwarzer gegen das Londoner System (1.d4 + 2.Lf4). Nach Öffnung der h-Linie durch Läuferabtausch auf g3 wurde h7 schwach und die Partie ging leider schnell verloren - sehr ärgerlich. Karsten hingegen geriet in unübersichtlicher, aber womöglich besserer Stellung in Zeitnot und entschied sich lieber für das sichere Remis. Wirklich überzeugendes Schach am vergangenen Sonntagnachmittag boten einzig Karl-Heinz und Hans-Joachim, die jeweils den vollen Punkt zum Mannschaftsergebnis beisteuerten. Karl-Heinz hatte einen schwachen Bauern im gegnerischen Lager ausfindig gemacht, der zweimal angegriffen, aber nur einmal gedeckt werden konnte. Hans-Joachim spielte mit aktivem Figurenspiel erfolgreich gegen einen rückständigen Bauern. Karina, unsere Ersatzfrau an Brett 8, konnte zunächst gut gegen ihren nominell stärkeren Gegner mithalten. Die Stellung im Mittelspiel war - zumindest optisch - fast sogar leicht zu favorisieren. Durch kontraproduktiven Figurentausch ging dann in der Folge leider ein Bauer verloren, den ihr Gegner im resultierenden Turm-Bauern-Endspiel schließlich zum Sieg verwerten konnte. Der Knüller des Nachmittags passierte an Brett 7: Nachdem Markus zunächst einen Springer geopfert hatte, missglückte auch noch ein nachgeschobenes Turmopfer. Sein Gegner versuchte nun - etwas unverständlich - mit übermotivierten Dauerschachgeboten durch die Dame die Partieaufgabe von Markus zu erzwingen, was aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelang. Stattdessen bewegte er die Dame unvorsichtigerweise zu einem Feld, das von einem Bauern geschlagen werde konnte, um das nächste Schach zu geben. Markus übersah jedoch diese Schlagmöglichkeit und rückte - gedanklich offensichtlich bereits die Niederlage akzeptierend - den König zur Seite. Auch personelle Rudelbildung am besagten Brett konnte diesen Brettpunkt am Ende nicht retten. Bei dieser Stellung hätte allerdings selbst eine geschenkte Dame noch nicht den unmittelbaren Sieg für Markus bedeutet, da ja bereits massiv Material verloren gegangen war, aber gute Chancen. Ein wirklich kurioses Schauspiel auf Bezirksliga-Ebene! Ralph kam als Weißer gut aus der Eröffnung und konnte den gegnerischen König in die Mitte zerren, um dann auch gleich beide Türme gegen diesen in Stellung zu bringen. Optisch sah die Stellung wirklich sehr vielversprechend aus. Der Gegner fand aber direkt an mehreren Stellen noch einen allerletzten rettenden Zug, so dass es am Ende leider nur zu einem Remis reichte. Noch weniger Glück hatte Werner ebenfalls mit Weiß am ersten Brett. Werners Gegner hatte zunächst Probleme seinen weißfeldrigen Caro-Kann-Läufer zu entwickeln, kam jedoch nach und nach gut ins Spiel rein. Werner musste im weiteren Verlauf einen Bauern geben, bevor ihm seine zu passiven Schwerfiguren zum Verhängnis wurden. Insgesamt ging der Mannschaftskampf 5:3 verloren. Wenn es an dem ein oder anderen Brett ein kleines bisschen anders gelaufen wäre, wären hier durchaus wertvolle Mannschaftspunkte im Abstiegskampf zu holen gewesen. Hätte hätte - Fahrradkette! Diese Chance wurde vertan. Aber es kommen noch weitere Spieltage im neuen Jahr.     JR
 
Es war mehr drin! (18.12.2017)
Die erste Mannschaft spielte am Sonntag nach der Weihnachtsfeier gegen den Ligafavoriten Düsseldorfer SK 2. Klaus wurde im Team ersetzt durch Alexander aus der zweiten Mannschaft. Der Kampf verlief lange ohne klare Richtung. Jochen machte früh Remis in leicht schlechterer Stellung. Carsten sicherte ein Remis mit Schwarz in unübersichtlicher Stellung aus einem Engländer in dem wechselseitiger Respekt vor den Möglichkeiten des anderen vorherrschte. Sascha erreichte eine überlegene und nach Analyse gewonnene Stellung auf Kosten eines großen Zeitrückstandes. Er willigte in ein Remis ein. Stephan rettete ein Remis mit Minusbauer im ungleichen Läuferendspiel. Nun stand Christian aus der Eröffnung heraus direkt schlechter, kämpfte aber zäh weiter. Bruno hatte die Initiative an sich gerissen und Taylan versuchte mit Turm und 2 Bauern gegen zwei Leichtfiguren die Festung des Gegners zu knacken. Alexander ließ sich nach solider Eröffnung die Initiative abnehmen und eine minderwertige Bauernstruktur andrehen. Plötzlich bekam Christian ein Remis "geschenkt" mit zwei Minusbauern. Sein Gegner sah sich der Zeitnotsituation nicht gewachsen. Hier keimte Hoffnung auf, doch noch ein oder zwei Punkte mitzunehmen. Leider konnten wir in der letzten Stunde nichts mehr zusetzen. Alex unterlag dann doch recht wehrlos seinem deutlich stärkeren Gegner. Bruno erreichte nun wirklich eine Gewinnstellung, verpasste aber das richtige Abspiel und spielte Remis. Unser Hoffnungsträger Taylan öffnete schließlich die Stellung, geriet aber in Rückenlage,verlor seine Mehrbauern und sah sich den Leichtfiguren machtlos gegenüber bis er schließlich unterlag. Das Endergebnis ist 3:5 gegen den jetzigen Spitzenreiter bei lange ausgeglichenem Kampf. Hier war mehr drin. So werden wir gegen Erkenschwick in der nächsten Runde wieder angreifen um nicht wieder im Tabellenkeller zu landen!     CS
 
Robert ist Jugend-Vereinsmeister - Herzlichen Glückwunsch! (14.12.2017)
Die diesjährige Jugend-Vereinsmeisterschaft war an Spannung kaum zu überbieten. Sah es zunächst noch nach einem Durchmarsch von Julian aus, so war nach seiner überraschenden Niederlage gegen Leander plötzlich alles wieder offen. Am Schluss hatte sogar Lukas noch die Chance Jugend-Vereinsmeister zu werden, musste sich dann aber gegen Robert trotz beherzter Partie mit einem Remis begnügen. Dieses Remis reichte Robert aus, um Jugend-Vereinsmeister zu werden - mit nur einem einem halben Buchholz-Punkt Vorsprung vor Julian. Ein verdienter Sieg, auch wenn Julian das direkte Duell gegen Robert gewonnen hat! So oft hatte Robert in den letzten Jahren knapp das Nachsehen - nun hat er es geschafft. Das gönnen wir ihm von Herzen! Das Turnier war überaus erfolgreich und wurde bestens organisiert von Werner Langhoff - fast alle Partien konnten wie vorgesehen und zeitgerecht stattfinden. Dabei gab es zahlreiche Überraschungen und Sensationen. Lukas konnte auftrumpfen mit Siegen gegen die Titelverteidigerin Karina (die leider ein rabenschwarzes Turnier hinter sich hat, aber es wird wieder aufwärts gehen!) und Leander sowie Remispartien gegen Jonte und, wie gesehen, Robert. Dadurch hat er etwa 150 DWZ-Punkte gewonnen und steht jetzt bei 1188. Am Ende landete er auf Platz 4. Vor ihm noch landete, ebenso sensationell, Jeremias, der fast genauso viele DWZ-Punkte einstreichen konnte wie Lukas. Siege gegen Leander und Leif hätte ihm nicht jeder zugetraut. Wir haben großen Respekt, wie hervorragend sich Jeremias als Schach-Späteinsteiger entwickelt! Für mich die größte Sensation aber war das Auftreten von Helen, die als Anfängerin und nahezu ohne Turniererfahrung gegen Mattes und Sina gewann und damit im Mittelfeld landete. Als ihr Trainer bin ich unglaublich stolz auf sie! Hoffentlich kann Helen das in Magdeburg bei der Deutschen U10-Mannschaftsmeisterschaft nach Weihnachten bestätigen. Ebenso wie der sehr gut aufspielende Tim Grygosch hat Helen nun auch ihre erste DWZ. Alle Paarungen und die Endtabelle können hier angeschaut werden. Die Siegerehrung findet im Rahmen der Weihnachtsfeier am Samstag statt.    sh
 
U12: Aus der Traum von der Titelverteidigung - aber sehr gut verkauft! (13.12.2017)
Am Ende war es knapper als gedacht. Obwohl unsere Kinder an allen Brettern DWZ-mäßig ihren Gegner/innen aus Porz klar unterlegen waren, verloren sie in der zweiten Runde der KSJ-MM U12 nur knapp mit 1.5:2.5 gegen die erste Mannschaft unseres Nachbarvereins und verkauften sich damit hervorragend. Der "Traum" von der Titelverteidigung ist damit vorbei, aber angesichts eines totalen Umbruchs zum Saisonwechsel wurde dieser auch nie realistisch ins Auge gefasst. Lotte stellte gegen Laura Popovidou (DWZ 935) früh einen Turm ein und die Partie war gelaufen. Musste man früher aus Porzer Sicht noch zittern, dass Laura eine hochüberlegene Stellung auch wirklich zu einem Sieg vergoldet, brachte sie dieses Mal die Partie locker nach Hause. Klar im Aufwind zeigte sich Mattes, der an Brett 2 die Partie gegen die bärenstarke Hannah Ramien (DWZ 1187) lange ausgeglichen gestalten konnte, bis er dann, kurz nach seinem ausgeschlagenen Remisangebot, für ihn überraschend matt gesetzt wurde. Aber eine wirklich gute, über weite Strecken konzentriert gespielte Partie von Mattes - weiter so! Eigentlich mussten jetzt zwei Siege her, wollte man noch ein Unentschieden schaffen. Aber Simons Partie an Brett 3 gegen Jacob Duda (DWZ 1084) stand dermaßen bombenfest Remis (mit sogar leichten Vorteilen für Jacob), dass ich Simon - mehr als Vater denn als Mannschaftsführer - dazu riet, das Remisangebot gegen seinen mehr als 250 DWZ-Punkte stärkeren und zwei Jahre älteren Gegner anzunehmen. Eine so stark gespielte Partie in der Verteidigung gegen die englische Eröffnung (die Simon überhaupt nicht kannte) muss einfach mit einem DWZ-Sprung belohnt werden, bevor die Partie dann am Ende noch mangels Endspielwissens verloren geht. Intuitiv fand Simon oft die Lehrbuchzüge - das gibt Hoffnung. Vor dem Spiel war klar: Wenn wir überhaupt eine minimale Chance gegen Porz 1 haben sollten, musste Jonte mitspielen. Er kann gegen alle U12-Porzer gewinnen. Und Jonte enttäuschte uns nicht, ganz im Gegenteil: Schnell durch geschickte Abtauschkombinationen in Bauernmajorität kommend, wickelte er die Partie gegen Joselyne Sinner (DWZ 1226) souverän ab. Am Schluss zwang er Joselyne geschickt zum Turmtausch und konnte mit Springer und mehr Bauern locker einen ebensolchen durchbringen. Für Jonte ein toller Erfolg, für die Mannschaft nur noch Ergebniskosmetik. Endstand: 1.5:2.5. Nun geht es im letzten Spiel gegen Porz 3. Wir sollten überlegen, dort mal unseren talentierten Ersatzspielern wie Tim G., Tim K. und Helen Spielpraxis zu geben. Denn jetzt geht es um nichts mehr.     sh
 
Überraschendes Unentschieden der 2. Mannschaft gegen KSK Dr. Lasker 2 ! (03.12.2017)
Am letzten Spieltag im alten Jahr mußte die 2. Mannschaft die schwere Reise nach Köln zum KSK Dr. Lasker 2 antreten, der nominell stärksten und ausgeglichensten Mannschaft der Liga, die heute allerdings mit 3 Ersatzspielern antrat. Horst, Richard und Chris Partien gingen relativ rasch Remis aus. Chris konnte sich dabei gegen seinen starken Gegner di Franco behaupten, wohingegen Alex gegen Mandt leider die Segel streichen mußte, beide Gegner brachten je um etwa 100 DWZ-Punkte mehr auf die Waage. Andreas reklamierte die Zeitüberschreitung seines Gegners im 40. Zug in einer verlorenen Stellung mit Dame gegen Turm und 2 Läufer und hat dadurch neue Freunde in Köln gewonnen. Es bleibt zwar ein schaler Nachgeschmack für alle Beteiligte, doch muß sich sein Gegner letztlich an seine eigene Nase fassen und sollte nicht den Überbringer der schlechten Nachricht dafür verantwortlich machen. Leider haben die darauf einsetzenden lebhaften Debatten die übrigen Spieler - insbesondere Thomas hat sich hier beklagt - in deren Zeitnotphase gestört, bevor Wettkampfleiter Alex außerhalb des Spielsaals den Sachverhalt endgültig klärte. Kurze Zeit später ging zunächst Ralfs Partie Remis aus. Hier sahen die Beobachter Ralf zwischenzeitlich sogar auf der Siegerstrasse. Nahezu zeitgleich gelang Jan Eric sein erster Sieg für die 2. Mannschaft. Nach viel Arbeit wurde aus einem schlechter stehenden Mittelspiel ein vermutlich ausgeglichenes Springerendspiel, das insofern bemerkenswert war, als Jan Eric nicht mehr über einen solchen verfügte, dafür aber über einen Sack voll Freibauern, von denen der c-Bauer, eskortiert vom König, das Rennen machte. Thomas Hoffen auf ein Turmopfer mit anschließendem Dauerschach durch die Dame war letztlich vergebens, auch er mußte seine Niederlage mit einem Springer weniger in einem Schwerfigurenendspiel gegen einen übermächtigen Gegner akzeptieren. Damit ging der Mannschaftskampf insgesamt unentschieden aus. Die 2. Mannschaft kann nach der „Hinrunde“ mit ihrem geschlossenen Auftreten und ihren bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden sein. Wir stehen auf dem 6. Tabellenplatz und damit in der Tabellenmitte, haben gegen 3 der 5 vor uns stehenden Mannschaften bereits gespielt und nur einmal verloren. Jeder von uns hat zu diesem guten Ergebnis beigetragen!     AK
 
 
 
 
 
  Sa. 30.06.2018    
  1. Niederkasseler Jugend-Blitznacht  
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 60:
Verbandsliga Süd 2018
Bartl - Kröner
Problem des Monats
Schwarz am Zug gewinnt
  Weitere Schachprobleme