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5. Mannschaft: Unentschieden zum Saisonstart (15.09.2019)
Heute, am 15.9., spielte unsere fünfte Mannschaft in Mondorf gegen die Bergischen Schachfreunde VI. Johannes gewann am zweiten Brett souverän, da sein Gegner schwere Fehler machte. Dann gewann Samuel gekonnt und es stand schnell 2:0. Leider spielte Lukas in gewonnener Stellung mit sehr riskanten Manövern und verlor am Ende nach Damenverlust noch mit Turm und Läufer gegen eine mächtige Dame. Manfred verlor unglücklich einen Springer und dann seine Partie. Philipp spielte ruhig und sicher und erreichte ein gutes Remis. Nun schaute alles auf Stefan an Brett 1. Mit zwei Mehrbauern gegen einen Springer erzwang Stefan gegen seinen mehr als 300 DWZ-Punkte höher eingestuften Gegner nach einem zähen und langen Kampf ein gutes Remis. Endstand also 3:3 (oder 12:12).    JF
 
Niederkassel VI : Bergische Schachfreunde V (15.09.2019)
Nachdem wir im Vorfeld arge Schwierigkeiten hatten, überhaupt eine vollständige Mannschaft aufzustellen, und nur Sophie bereit war als Ersatz einzuspringen, machte es Familie Stenzel dann doch noch möglich, dass Florian und Alexander antreten konnten, so dass Sophie wunschgemäß nicht spielen musste. So reisten wir mit folgender Aufstellung zum Mannschaftskampf bei der fünften Mannschaft der Bergischen Schachfreunde: 1. Udo Käser 2. Florian Stenzel 3. Alexander Stenzel 4. Tim Käser 5. Helen Ihle 6. Florian Geisler Und alles war klar, dass in dieser Saison schwierig werden würde. Nach dem triumphalen Aufstieg in der Vorsaison - dem Schachereignis des letzten Jahrzehnts - sollte es in dieser Saison darum gehen, sich teuer zu verkaufen. Doch andererseits hatte die Kindertruppe samt Senior an Brett 1 Blut geleckt. Und wer vor dem Mannschaftskampf in die Augen unserer Spieler blickte, dass es heute kein Erbarmen für irgendwen geben würde. Sodann begann der Mannschaftskampf in dem sehr schönen Spiellokal unserer Gastgeber in freundschaftlicher, konzentrierter Atmosphäre. Leider gerieten Tims und Alexanders Partien rasch auf die schiefe Bahn und beide mussten eine Niederlage einstecken. Und auch am letzten Brett bei Florian sah es ungünstig ein, da er zwei Figuren verloren hatte. Doch dann gelang es ihm eine furiosen Angriff zu entzünden, dem sein Gegner nichts entgegen zu setzen hatte: 1:2! Dann zog sich der Kampf hin. Udo hatte gegen seinen Gegner erwartungsgemäß klaren Vorteil erspielt. Doch auch Helen und Florian hatten ihre Gegner im Würgegriff! So lag eine Sensation in der Luft, als es zunächst Florian gelang, klaren Vorteil zu erspielen. Und auch Helen erzielte Vorteil: Ihr Gegner wusste sich nur noch durch das Opfer einer Qualität zu helfen, doch Helens Angriff nahm das nur geringfügig die Wucht. Schließlich war als nächste Partie die Begegnung am ersten Brett entschieden. Udos Figuren waren alle zentralisiert, die Figuren seines Gegners am Brettrand verstreut - traurig tristeten seine Springer auf h7 und b7 ein Schattendasein. Dann öffnete er die Stellung, die schwarze Stellung brach zusammen und es stand 2:2. Helen tat es Udo gleich. Nachdem eben noch ihr Gegner die Qualität geopfert hatte, brachte sie nun ihre Qualität ins Spiel: Mit Dame und Turm drang sie wie mühelos in die gegnerische Stellung ein, ohne dass Dame und Springer sie aufhalten konnten. Eine vage Hoffnung auf Dauerschach wusste Helen dann schnell zu pulverisieren - ihr Gegner hatte nur noch die Wahl zwischen Matt oder Damenverlust und gab auf. So hing alles an Florian. Nach zunächst ausgezeichnetem Spiel hatte er klaren Vorteil erreicht, auch wenn sein Gegner noch gewisse Trümpfe in den Händen hielt. In schwieriger Stellung unterliefen dann beiden Spielern Fehler. Zunächst verlor Florian seinen Stellungsvorteil, so dass der Gegner in Oberhand geriet, nur bis dass sich das Blatt wieder wendete. So ging es hin und her - keine Patzer, aber Ungenauigkeiten mit großer Folge sorgten dafür, dass die Herzen der Zuschauer einen Hüpfer um den anderen machten. Den letzten Fehler machte dann Florian - und bekanntlich verliert dieser leider. Nachdem Florian unnötig Damentausch ermöglicht und damit seinen eigenen Angriff entkräftet hatte, war das Endspiel verloren. Und auch wenn der Gegner noch etwas brauchte, um die Partie nach Hause zu bringen, konnte er seine Niederlage nicht mehr abwenden. So stand es nach aufregendem Kampf, der fast vier Stunden dauerte, unentschieden. Fair räumten unsere Gegner ein, dass sie da noch einmal davongekommen waren. Für die Zukunft macht dieser Anfangserfolg aber klar: Mit der furiosen Sechs ist zu rechnen - immer!    UK
 
Es hätte schlimmer kommen können (15.09.2019)
Der erste Auswärtskampf in der NRW Liga führte uns nach Godesberg. Nachdem Niederkassel I auf drei Ersatzleute bauen musste, hat Godesberg I die stärkste Mannschaft der ersten Runde gestellt mit 3 Titelträgern. Im Schnitt waren unsere Bretter fast 200 Punkte schlechter als die des Gegners. Dennoch konnten wir dem Favoriten ganz schön einheizen. Stefan gelang mit seinen Türmen hinter die feindlichen Linien und realisierte den ersten Punkt. Klaus und Carsten hielten ein dynamisches Gleichgewicht und trotzen Ihren Gegnern ein Remis ab. Plötzlich hatte noch Debutant Jan Eric 2 Bauern mehr die er später in einen Sieg ummünzte und eine Sensation bahnte sich an. Leider setzte setzten sich die Godesberger in Ihren verbleibenden besseren Stellungen mehr und mehr durch. Jochen verlor noch im Mittelspiel. Thomas verteidigte ein Turmendspiel mit Minusbauern unglücklich und verlor. Alexander wurde sein Raumnachteil am Damenflügel zum Verhängnis. Letztendlich ließ Martin auch noch wiederholt die Möglichkeit zum Dauerschach aus: 3:5 aus Niederkassler Sicht ist kein schönes Ergebnis, aber das Team hat den höchsten DWZ Gewinn der ersten Runde eingefahren und damit ein noch relativ gutes Ergebnis erzielt. Dennoch brauchen wir ein stärkeres Team und mehr Punkte, wenn wir in der Liga bleiben wollen.     CS
 
3 Mannschaft gewinnt gegen Grünfeld 1 (08.09.2019)
Wir mussten heute gegen Grünfeld zu Hause antreten. Im Vorfeld hatten schon 6 Spieler abgesagt, so dass wir zu diesem wichtigen Kampf mit 2 Ersatzleuten antreten mussten. Kurz nach 11 Uhr fing der Wettkampf für uns schon mal gut an. Werner an Brett 2 gewann kampflos. Als nächster gewann Guido durch einen groben Fehler seines Gegners. Eine Angriff auf seine eigene Dame beantwortete er mit einem Gegenangriff auf Guidos Dame. Diese konnte sich aber mit einem Schachgebot in Sicherheit bringen. Angesichts des ersatzlosen Damenverlustes gab er dann auch gleich die Partie auf. Dann verlor unser Ersatzmann Martin leider nach hartem Kampf seine Partie. Unser neues Mannschaftsmitglied Robert hatte sich in einem Damenendspiel einen Freibauern gesichert, den er bis zur 7. Reihe vorbrachte. Die Partie hatte ich schon als Remis abgehakt, als dem Robert doch noch eine gute Idee kam. Er konnte seinen König wieder aktivieren und ins Spiel eingreifen lassen, während der König des Gegners zur Passivität verdammt war. Plötzlich war die Partie mit einem Sieg vom Robert beendet. Ich vermute mal, er konnte seinen Gegner Matt setzen. Gesehen habe ich es leider nicht. Dann verlor leider Ralf an Brett 4 seine Partie. Für den Mannschaftssieg benötigten wir, bedingt durch die neue Wertung, noch eine weitere gewonnene Partie oder Remis in den letzten 3 Partien. Jochen machte dann den Sack für uns zu. Nach wechselhaftem Spiel, gewann er erst die Figur und kurze Zeit später auch die Partie. Gerd, der lange Zeit wie der sichere Sieger aussah, seinen Vorteil aber einstellte, schaffte es dann doch noch in einem Turmendspiel mit einem Bauern weniger, den Turm zu tauschen. Es blieb dann nur noch ein theoretisches Remisendspiel mit dem Randbauern des Gegners auf dem Brett. Dies wurde dann auch kurze Zeit später Remis gegeben. Jetzt spielte nur noch Achim. Der Gegner hatte schon relativ früh eine Figur für zwei Bauern geopfert. Da der Achim aber unmittelbar vorher schon einen Bauern gewonnen hatte, war es de facto nur ein Bauer. Achim hatte in einem Doppelturmendspiel seinen Freibauern bis auf die 7. Reihe gebracht. Durch den Dauerdruck zermürbt, zog sein Gegner seinen König so, dass der Achim durch ein Abzugsschach seinen Freibauern in eine Dame hätte umwandeln können. Das ließ sich der Gegner aber nicht mehr zeigen, sondern gab die Partie direkt auf. Endstand: 19:12 für uns. Ein guter Start in die neue Saison. Im nächsten Kampf geht es am 06.10. nach Bergisch Gladbach.     WF
 
Hitzeschlacht beim Schwert von Lülsdorf (26.08.2019)
Schach auf hohem Niveau in der letzten Runde im "Saal zur Post"
Das 30. Schwert von Lülsdorf erreichte mit 147 Spielern einen neuen Teilnehmerrekord. Hier wirkte sich sicher der Umstand aus, dass die Saison noch nicht begonnen hat und keine anderen Turniere in der Nähe stattfanden. Der Vorsitzende des Stadtsportverband, Mathias Jehmlich, zeigte sich hoch erfreut über die Entwicklung des Turniers. Im Saal "Zur Post" in Mondorf wurde die hohe Spielerzahl bei 30 Grad Außentemperatur auf der anderen Seite zur Belastungsprobe. Gegen Nachmittag wurde die warme verbrauchte Luft sicherlich ein Faktor, der Kondition forderte und Einfluss auch auf das Endergebnis hatte. Um so erstaunlicher ist es, dass nur vier Spieler wegen der Hitze ausstiegen. Mit 18 Titelträgern - darunter 5 Schwert-Gewinnern - war das Turnier auch außerordentlich stark besetzt. Die Schiedsrichter Werner Langhoff und Alexander Kneutgen lobten den reibungslosen und disziplinierten Ablauf. Sieger wurde GM Michael Hoffmann mit einer kalkulativen Elo-Performance 2569 und einer hauchdünnen besseren zweiten Feinwertung vor IM Ilja Schneider und IM Mikhail Zaitsev. Alle drei erreichten 7,5 Punkten aus 9 Partien. Die Einzelergebnisse und Kategoriepreise sind hier einzusehen. Hier gibt es einige Fotos, auch zum Download. Die Mannschaftswertung konnte die SG Porz vor der Elberfelder Schachgesellschaft für sich entscheiden. Niederkassel kam trotz einer Mannschaftsstärke von 17 Teilnehmern nur auf Rang 6 dieses Jahr. Als bester Niederkassler Einzelspieler landete Klaus Rybarczyk mit 6 Punkten auf Platz 30. Das eingespielte Helferteam hat effizient zusammengearbeitet und den Spielern den Ablauf so angenehm wie möglich gestaltet. Die selbstgemachten Speisen und auch das spontane Eisangebot wurden sehr gut angenommen. Das zusätzliche Licht verbesserte auch die Spielbedingungen dieses Jahr deutlich, aber beim nächsten Mal müssen noch wir an dem Thema "Innenklima" arbeiten. Hier gibt es schon Pläne über die Notausgänge, damit auch das 31. Schwert wieder ein toller Erfolg wird.     CS
 
Jochen Wigger auf Platz 2 im Hennefer Elo-Sommer-Open 2019! (24.08.2019)
Mit sehr beeindruckendem Schlussspurt konnte am vergangenen Wochenende Jochen punktgleich mit dem Sieger FM Xu aus Porz den sehr guten zweiten Platz erreichen und 400€ Preisgeld einheimsen! Durch einen Sieg mit den schwarzen Steinen gegen den IM Pieter Hopman in der letzten fünften Runde ließ er u.a. IM Braun und GM Inkiov hinter sich. Das Turnier bot insgesamt sehr gute Bedingungen und wurde souverän von Dieter von Häfen und Fred Baumgarten geleitet, einzig der Paarungsmodus ließ einige Fragen offen, sodass evt. ein Split in 2 Gruppen zukünftig eine interessante Alternative sein könnte. Die anderen Matadoren der SG Niederkassel spielten zuweilen sehr interessantes aber leider nicht immer erfolgreiches Schach. Dass Zahlen nur Schall und Rauch sind, war mir zwar schon seit der siebten Klasse völlig klar, aber auch der ein oder andere Favorit bekam in der ersten Runde zu spüren, dass die Zahlen nicht immer halten, was sie versprechen(siehe Ergebnisse 1.Runde). Alles in allem konnten Stephan Bröhl, Andreas Kuhn, Jan-Eric Schnellbacher, Martin Neu und der Berichterstatter grob ihre Wertungszahlen halten oder wie Martin auch erfreulich leicht verbessern. Ein schönes Turnier und eine Empfehlung für 2020!     KR
 
Schwert von Lülsdorf (20.08.2019)
Am Wochenende ist es wieder so weit! Unser Schnellschachturnier: Das Schwert von Lülsdorf findet in seiner 30sten Auflage statt. Das Wetter wird gut und das Teilnehmerfeld füllt sich. Die Helfer haben alles gut vorbereitet. Kurzentschlossene können sich auch noch am Spieltag nachmelden. Wir freuen uns auf ein tolles Turnier mit Euch!    CS
 
Sportabzeichen bei der SG Niederkassel (15.07.2019)
Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die Leistungen der einzelnen Übungen sind nach Altersklassen und innerhalb dieser noch einmal nach Leistungen für Bronze, Silber und Gold gestaffelt. In jeder Disziplingruppe muss eine Übung mit der geforderten Bedingung für Bronze, Silber oder Gold erfüllt werden. Die SG Niederkassel unterstützt den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens schon seit Jahren. Im Jahr 2018 haben 4 Mitglieder das Sportabzeichen erworben. Termine für das Sportabzeichen 2019
Jeden Fr: 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
am 2. Freitag im Monat 10.05 - 25.10
Ort
Sportpark Süd
53859 Niederkassel-Rheidt
Südstraße 99
Kontakt: Mathias Jehmlich und Helmut Otto 0157-76660644 und 02208-3354
    CS
 
Blitz-Cracks trotzen Sommerferienbeginn (13.07.2019)
Während die Beteiligung an den Blitzturnieren der verschiedenen regionalen Vereine in den Sommermonaten zumeist stark nachlässt, sollte der gestrige Abend dieser gängigen Annahme Lügen strafen. So versammelten sich gegen 20 Uhr im Rahmen der Juli-Ausgabe der Blitzturnierserie der SG Niederkassel 17 motivierte Spieler, die dem Turnier ihren Stempel aufdrücken wollten. Mit dabei waren neben ausgewiesenen Blitz-Spezialisten aus unserer ersten Mannschaft erfreulicherweise auch äußerst starke Spieler aus benachbarten Vereinen wie dem Godesberger SK oder den SF Lohmar. Letzendlich gewann Martin Mauelshagen das Turnier mit beeindruckenden 15 Punkten aus 16 Partien. Ihm folgten knapp dahinter auf einem geteilten zweiten Platz IM Rüdiger Seeger und FM Jochen Wigger. Die gesamte Tabelle ist hier . Insgesamt war dies ein wirklich spannendes Turnier, das auch mit der Qualität der Besetzung den Ton für die kommenden Monate hoffentlich setzen wird. Unsere Blitzturniere finden an jedem zweiten Freitag eines Monats ab 20 Uhr statt und Gäste sind jederzeit herzlich willkommen!    JS
 
Sommerfest in Niederkassel (07.07.2019)
Die Blitz Champions League 2019 unter der Leitung von Alexander Kneutgen in Real Life und als Tabelle.
Nach dem Wunsch der Mitglieder haben wir dieses Jahr das Sommerfest mit schlanker Organisation und reichhaltigem Angebot durchgeführt. Es begann mit einem Frühstück der sechsten "Aufsteiger-Mannschaft" direkt morgens und ging über unsere bewährte Blitz Champions League - Ein Turnier mit der ersten Mannschaft + Gästen. Ein weiteres offenes 960er Schachturnier für die aktiven und probierfreudigen Schachfreunde stand auf dem Mittagsprogramm. Nach Ehrungen der Sieger und Würdigung der letzten Saison am Nachmittag gab es noch reichlich Pizza zum entspannten Teil für die ausdauernden Gäste. Geehrt wurden Horst Konzen für den besten Mannschaftsspieler der Saison (prozentuale Punktausbeute aus mindestens 5 Partien): Horst Konzen mit 6,5 aus 8 Partien vor Christian Bussard und Sina Sprengard mit jeweils 4 aus 5. Die Champions League gewann Udo Käser vor Gruntram Hainke und Klaus Rybarczyk. Das 960er Turnier konnte Turnierleiter Werner Frehen selbst für sich entscheiden. Neben den Helden der Aufstiegsteams aus der 2ten und 6ten Mannschaft haben wir noch ausdrücklich namentlich alle Helfer des Jugendopens gewürdigt - insbesondere die Nicht-Vereinsmitglieder. Fazit: Insgesamt sind der Einladung ca. ein Drittel der Vereinsmitglieder gefolgt. Über den ganzen Tag verteilt wurden häufig nur einzelne Programmpunkte besucht so dass es optisch nach einer geringen Beteiligung des Sommerfestes aussah. Dennoch war die Champions League mit DWZ Schnitt > 2150 plus Nachwuchsplätze für sich ein voller Erfolg.     CS
 
Sondertraining mit IM Christof Sielecki (29.06.2019)
Hier kommt man ans Schwitzen - nicht nur wegen der Rekordhitze.
Am heutigen Samstag hat die SG Niederkassel erstmalig ein Sondertraining mit IM Christof Sielecki durchgeführt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen 14 Schachspieler für diese Trainingseinheit zu uns ins Vereinsheim, mehrere davon auch aus Vereinen aus dem Umkreis. Die Veranstaltung sollte ein wahrer Erfolg werden: Christof Sielecki führte durch sein Training in gewohnt souveräner Manier, fachlich wie didaktisch auf höchstem Niveau. In zwei Trainingsblöcken à je 90 Minuten mit einer kurzen Eis-Pause als willkommener Abkühlung beschäftigten wir uns unter anderem mit Ideen der Endspielstrategie und positioneller Entscheidungsfindung im Mittel- und Endspiel. Die breite Beteiligung in den Zuschauerreihen und die vielen offenen Worte im Nachgang des Trainings haben gezeigt, dass die Einheit von allen mehr als gut angenommen wurde. Wir ziehen daraus für uns die entsprechenden Schlüsse und wollen diese Art des Trainingsangebots weiter fortführen und intensivieren, um uns so als Hotspot für Sondertrainingseinheiten mit und von Titelträgern hier in der Region weiter zu etablieren. Über zukünftige Angebote werden wir entsprechend auf unserer Homepage informieren.    js
 
Godesberger Amateur- und Jugendpokal: die Sonne strahlt mit Melanie und Simon um die Wette (23.06.2019)
Zwei Pokale für die SG Niederkassel: Melanie gewinnt die Gruppe D, Simon wird Zweiter beim U12-Jugendpokal.
Das vielleicht schönste Turnier des Jahres fand dieses Jahr erfreulicherweise sehr großen Anklang bei herrlichem Sommerwetter: 95 Teilnehmer*innen fast jeden Alters nahmen am 3. Bad Godesberger Amateur- und Jugendpokal teil. Beim Jugendturnier dürfen nur Kinder mit einer DWZ von kleiner als 1000 antreten. Dort wurde in drei Altersstufen U8, U10 und U12 ein fünfrundigen Turnier im Schweizer System ausgetragen, wobei die U8 und U10 ein gemeinsames Turnier spielten, das dann anschließend getrennt ausgewertet wurde. Die Kinder mit mehr als 1000 DWZ nehmen - wie ältere Jugendliche und Erwachsene, darunter einige mitgefahrende Eltern - beim Amateurpokal teil. Bei diesem wurden wie immer Vierergruppen mit etwa gleich starken Spieler*innen gebildet, die dann den/die Sieger*in in drei Gruppenspielen ermittelten. Die DWZ-losen Spieler*innen wurden in diese Gruppen so eingereiht, dass sie auch gegen Gegner*innen mit DWZ antraten, um so möglicherweise eine Erst-DWZ zu erhalten. Beim Jugendturnier nahm leider nur ein einziges Niederkasseler Kind teil, nämlich Simon. Dieser präsentierte sich in sehr guter Form, erzielte mit 3.5/5 einen sehr guten zweiten Platz in der U12 und durfte seinen ersten U12-Pokal überhaupt mit nach Hause nehmen, nachdem er bislang nur bei U8- und U10-Turnieren Pokale gewonnen hatte. Beim Amateurpokal spielte ich selbst von den Niederkasseler Teilnehmer*innen in der niedrigsten Gruppe (G, es ging runter bis K), gemeinsam mit drei Kindern. Nach zwei relativ überzeugenden Siegen, darunter gegen ein DWZ-stärkeres Kind, versemmelte ich den Gruppensieg in der letzten Partie nach katastrophalem Eröffnungsfehler mit schwarz - aus der Traum vom zweiten Sieg beim Amateurpokal... Mit 2/3 blieb nur Platz 2. Philipp wurde höher einsortiert und musste in seiner Gruppe B mit 0/3 gegen starke Spieler Lehrgeld zahlen. Johannes und Melanie spielten in einer gemeinsamen Gruppe und trennten sich remis. In einer weiteren Partie stellte Johannes aber einen Turm im Endspiel ein und erzielte am Ende mit 1/3 Rang 3. Immerhin wurde er aber als ältester Teilnehmer des Turniers geehrt. Melanie hingegen steigerte sich und gewann ihre beiden anderen Partien, so dass sie mit 2.5/3 den einzigen Niederkasseler Gruppensieg an diesem Tag mit nach Hause brachte. Damit wird sie sicherlich einiges an DWZ gewonnen haben. In der spielstärksten Gruppe A war Michelle Trunz - als Teilnehmerin der vor kurzem stattgefundenen DEM U12w - zu stark für Martin und Karina, wobei Martin immerhin ein Remis gegen sie erzielte. Am Ende gewann Michelle die Gruppe, während für Martin und Karina nur die Plätze 3 und 4 blieben. Das Turnier wurde von Sebastian Strauch und seinen Kollegen wie gewohnt perfekt organisiert. Neben Pokalen für die Sieger*innen gab es auch für jede*n Teilnehmer*in eine Medaille und für die Kinder zudem ein "Lustiges Taschenbuch". Auch das Catering war sehr gut, bei sehr humanen Preisen (günstiger als bei unserem Jugend-Open). Ich möchte den Ausrichtern und den vielen Helfer*innen von Herzen danken für dieses wunderschöne Turnier, bei dem ich sicherlich auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen werde, wenn es die Zeit erlaubt.     sh
 
Video-Impressionstrailer zum Pfingstcamp (12.06.2019)

    sh
 
"Es war einfach geil!" - U12-Schachtrainingscamp an Pfingsten (10.06.2019)
17 begeisterte, tolle Kinder beim U12-Pfingstcamp
Es ist nicht so leicht hier etwas zu schreiben. Nicht umsonst gibt es Gewaltentrennung in einem demokratischen Staat. Exekutive, Legislative und Judikative sind aus guten Gründen streng getrennt. In einem Schachverein ist das anders: Da richtet man ein Schachcamp aus und soll anschließend als Pressewart davon berichten. Dabei kann man nur Fehler machen: Entweder man lobt sich auf peinliche Weise selbst oder man ist bescheiden und würdigt dann die Veranstaltung als solche nicht angemessen. Ich werde mal versuchen einen Mittelweg zu finden. Lange stand es in den Sternen, ob das traditionelle (und das ist es bereits, auch nach nicht-rheinischen Maßstäben) U12-Trainingscamp überhaupt stattfinden sollte. Schließlich hatte der Initiator und langjährige Organisator, Thomas Freundlieb, seinen Rückzug aus Zeitgründen bereits vor vielen Monaten angekündigt. Aber den plötzlichen und unerwarteten Tod einer solch schönen Veranstaltung konnte ich nun wirklich nicht mitansehen und entschied mich Ende 2018 die Organisation dieser Veranstaltung zu übernehmen. Und das war ja denkbar einfach, schließlich gab es ein erfolgreich erprobtes, ausgereiftes Konzept. Was also sollte schon passieren? Zudem fand ich schnell geeignete Trainer für die Gruppen. FM Udo Käser und Carsten Stanetzek erklärten sich bereit die beiden stärkeren Trainingsgruppen zu leiten. So manches Landesleistungszentrum dürfte mich um solch starke Trainer beneiden! Nun ja, ich selbst als dritter Trainer fiel da doch "etwas" ab, hatte dann aber Glück, dass ich mit Axel Dohms einen weiteren erfahrenen Trainer fand, mit dem ich mir die dritte Trainingsgruppe teilen konnte. Der Plan (später auch so umgesetzt): Axel unterrichtet am Samstag, ich am Sonntag. Nun fehlten nur noch die Teilnehmer*innen. Doch diese fanden sich schnell, nachdem ich alle Vereine aus NRW (!) einzeln angeschrieben hatte. In kürzester Zeit war das Camp aus- oder sogar überbucht, denn statt der eigentlich vorgesehenen 15 Kinder ließ ich (ich weiß, ich kann nicht "nein" sagen) auf Nachfrage und dringliches Ersinnen dann doch 17 Kinder zu. Darunter leider nur ein Mädchen, Irene Siegel aus Porz, die sich nach anfänglichen Bedenken prächtig in die Gruppe einfand und eines der Outdoor-Spiele sogar gegen die 16 Jungs gewann! Die fehlende Diversität in Hinblick auf das Geschlecht wurde durch eine örtliche Vielfalt ausgeglichen: Neben vier Niederkasseler Kindern (Simon, Florian, Tim und Miro) kamen die Kinder aus Erfstadt, Porz, Bad Godesberg, Lohmar, Bonn, Brauweiler - und sogar Altenkirchen! Aber genau das ist unser Ziel: Nicht nur durch die Vereinsbrille schauen und nur die eigenen Kinder fördern, sondern viel größer denken: Kinder für Schach begeistern, fördern und gemeinsam viel Spaß haben, Schach als wunderbaren Sport gemeinsam feiern! Und das taten wir: An den drei Pfingsttagen veranstalteten wir ein wahres Fest: ein Fest für Schach, für Kinder, mit Spaß, Emotionen und allem, was dazugehört. So intensive drei Tage erlebt man nur selten im Leben. Vormittags standen an den ersten beiden Tagen drei anstrengende und fordernde Trainingseinheiten auf dem Programm, dann kam die Mittagspause, und danach dann ein Fußballturnier am Samstag und Varianten des Konditionsschachs am Sonntag, beides auf den nahegelegenen Wiesen am Mondorfer Hafen. Die Mittagspausen wurden dank Simone Geisler zum wahren Gourmetschmaus. Am ersten Tag gab es selbstgemachte Lasagne und Nudeln, und am zweiten Tag Würstchen und Pommes Frites, frisch zubereitet vor dem Vereinsheim in Fritteusen. Einige Besucher*innen des nahegelegenen Mondorfer Strandfestes wären vermutlich lieber zu uns gegangen, da es bei uns definitiv besseres Essen gab als auf der Kirmes... so aber durften die Kindern und wir Trainer und Betreuer*innen in diesen Genuss kommen. Vor den Tagen, während der Tage und hinterher beim Wegräumen und Saubermachen waren zahlreiche Helfer*innen und Betreuer*innen abwechselnd im Einsatz, manche auch (fast) dauerhaft. Ihnen allen gebührt stellvertretend für die Eltern und Kinder mein besonderer Dank: ein Riesenlob an Trude Engels, den unermüdlichen Johannes Friedrich und Markus Reuter! Zwischendurch hatten wir mit etwas Disziplinproblemen zu kämpfen, vor allem bei den Outdoor-Aktivitäten, bekamen aber letztendlich alles in den Griff. Und dann der dritte Tag: das Turnier. Nein, was sage ich: die Turniere! Denn erstmals stand nicht nur ein Schnellschachturnier auf dem Programm, sondern auch ein Tandem-Turnier, das sich als wahres Highlight herausstellte und das Camp als neues Element extrem bereicherte. Das von Alexander Kneutgen gewohnt souverän geleitete Schnellschachturnier gewann Charlie Schrein (VdSF Bonn; 6/7) vor Anwar Tibi (Godesberger SK; 5.5/7), Constantin Schmitz (SF Erfstadt; 5.5/7), Irene Siegel (SG Porz; 4.5/7) und unseren Niederkasseler Jungs Simon Hartmann (4/7) und Florian Geisler (4/7). Beim Tandemturnier gab es gleich vier Siegerteams mit jeweils 5/7: Irene Siegel/Leopold Wendland, Wesley Robinson/Simon Hartmann, Florian Geisler/Anwar Tibi und Enes Karadag/Constantin Schmitz. Bei der anschließenden Feedback-Runde fasste Moritz Wegener das Pfingstcamp kurz, aber prägnant zusammen:"Es war einfach geil!" Besser kann ich das jetzt auch als Pressewart nicht machen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr! Da wird es das Pfingstcamp definitiv wieder geben. Fotos von diesem Jahr gibt es hier. Die Endstände der Turniere werden zeitnah hier veröffentlicht.    sh
 
4. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open (01.06.2019)
Viel Antrag vor den Aushängen, in denen die nächsten Rundenpaarungen bekanntgegeben wurden und Ergebnisse der Runden zuvor ausgiebig studiert werden konnten.
Und schon ist sie wieder Geschichte, die vierte Auflage der Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open. Ob es am (für Schachspielen eigentlich zu!) guten Wetter lag oder einfach immer mehr Familien über das lange Wochenende verreisen - das Teilnahmeziel von 100+ wurde verfehlt, wenn auch nur knapp: 96 Kinder und Jugendliche kamen zum Saal der Gaststätte "Zur Post", deren Betreiber uns im letzten Jahr in allerletzter Sekunde unser Turnier gerettet hatten und uns auch dieses Mal Unterkunft gewährten. Letztendlich kamen viele Teilnehmer*innen von weit weg zu uns, aber die Teilnahmequote aus dem lokalen Umfeld (insbesondere aus dem Rhein-Sieg-Kreis, aber auch aus Köln und Bonn) war deutlich geringer als sonst. Besonders traurig ist es, dass wir mangels Teilnehmer*innen die U18-Konkurrenz komplett streichen und die U14 und U16 zusammenlegen mussten. Auch ansonsten war nicht alles perfekt: Leider stellten sich von Vereinsseite aus nur wenige Helfer*innen für den Aufbau und das Catering zur Verfügung - darunter einige Eltern wie die Familien Jung, Schmidt und Eschweiler-Koch, die gar nicht im Verein sind und deren Kinder gar nicht mitspielten sowie die Schwester von Simone Geisler, die mit dem Verein gar nichts zu tun hat! Kurz: Die Arbeit blieb auf ganz wenige und zudem größtenteils vereinsfremde Hände konzentriert und ich selbst war nach einem Schnitt in die Hand beim Brötchenschmieren heute auch nicht gerade die Idealbesetzung für das Catering, hatte zudem noch ein paar andere Aufgaben. Trotz der massiven personellen Unterbesetzung konnte sich unser Catering-Angebot aber mehr als sehen lassen: Bis zum Schluss gab es eine riesige Auswahl. Hierfür ein Sonderlob an Simone Geisler, die alleine drei Kuchen und einen Salat beisteuerte. Immerhin fanden wir last minute noch genug Schiedsrichter aus dem Verein und dessen Umfeld, so dass das Turnier unter der Regie von Werner Frehen reibungslos ablaufen konnte. Vor allem sehr zügig, so dass wir vor der Siegerehrung sogar noch eine Kunstpause einlegen musste, damit die für 17 Uhr eingeladenen Pressefotografen noch rechtzeitig kommen und die obligatorischen Siegerfotos schießen konnten. Sportlich können alle Rundenergebnisse und Endstände aus allen Altersklassen hier nachgelesen und auch Fotos der Sieger*innen bewundert werden. Hier noch ein paar Dinge, die mir aus sportlicher Sicht aufgefallen sind: (a) Martin Neu ist mittlerweile so gut, dass er auch ein NRW-Grand Prix-Turnier (U14) gewinnt. Respekt! Der erste Niederkasseler Sieger unseres eigenen Opens seit langer Zeit. (b) Die U12 war teilweise stärker besetzt als die U14/U16 und es mag sein, dass der U12-Sieger Robert Prieb auch die U14/U16 gewonnen hätte. (c) Die Mädchenpreise hat wirklich niemand vermisst und sie sind bei uns für immer Geschichte. Auch ohne diese Sonderpreise konnten einige Mädchen Pokale mit nach Hause nehmen: Marlene Alms gewann die U16 und in der U14 musste sich Joselyne Sinner nur ganz knapp Martin Neu und Frithjof Alms geschlagen geben. Auch in der U8 landete mit Eva Ramien ein Mädchen auf dem Treppchen. Hier gewann Jacob Karl Cabantac. So, jetzt habe ich alle Sieger*innen erwähnt bis auf den der U10. Das holen wir noch nach: Hier gewann Marko Krstovic aus Düsseldorf. Neben Martin Neu konnte aus Niederkasseler Sicht nur Samuel Hartmann überzeugen, der in der U14/U16 einen sehr guten 10. Platz erreichte. Alle anderen Niederkasseler Spieler*innen landeten weit abgeschlagen im hinteren Mittelfeld oder ganz hinten, was bei einem solch großen Turnier aber auch kein Beinbruch, sondern eher Ansporn ist. Man wird in den nächsten Monaten sehen, ob unser Verein weiterhin zwei große Turniere pro Jahr (neben dem Jugend-Open unser berühmtes "Schwert") stemmen kann. Hoffen wir das Beste und auf eine Wiederauflage im Jahr 2020, hoffentlich wieder bei gutem, aber dann bitte nicht zu gutem Wetter! Am Schluss möchten wir uns noch bedanken: bei der Schachjugend Bonn/Rhein-Sieg für die Bereitstellung von Spielermaterial und beim Stadtsportverband Niederkassel für die Unterstützung des Turniers! Ebenfalls bedanken möchten wir uns beim Schachversand Niggemann für die Ausleihe der Schachuhren.    sh
 
Verstärkung gesucht (31.05.2019)
Lieber Gastleser die Saison ist vorbei und die SG Niederkassel kann sich über zwei Aufstiege innerhalb ihrer 6 Mannschaften freuen. Wir möchten nun der größeren Herausforderung gerecht werden. Als reiner Amateurschachverein suchen wir Spieler aller Spielstärken für die kommende Saison. Der Verein nimmt mit seinen Mannschaften in der kommenden Saison in den folgenden Spielklassen am Spielbetrieb teil: NRW-Liga, SVM-Regionalliga, KSV Bezirksliga, KSV-Bezirksklasse und 2 Mannschaften in der 1. Kreisklasse des KSV. Wir bieten weiterhin zwei gut besuchte Spieltage in der Woche und ein regelmäßiges Schachtraining an. Bei Interesse können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen unter der Rufnummer 015155703944.    CS
 
Sensation mit der fünften Mannschaft (26.05.2019)
Trotz aller Unkenrufe sorgte die 5. Mannschaft am letzten Spieltag der Saison 2018/2019 am 26.05.2019 für eine Riesenüberraschung in Longerich/Chorweiler. Nach einer langen Fahrt von 45 km über Kölner Ring-Autobahnen erreichten wir das AWO-Haus in Chorweiler. Pünktlich um 11 Uhr begann die Schlacht. Unsere Prognosen/Hochrechnungen sagten 0:6 voraus, da die Gegner an allen Bretten deutlich mehr DWZ als wir hatten.. Aber schon nach 30 Minuten gewann Manni gekonnt. Allerdings verlor Simon 20 Minuten später unglücklich, also stand es schnell 1:1. Dann konnte Martin gekonnt seinen Gegner überrennen. Die Prognose begann zu bröckeln. Samuel, derzeit in glänzender Form, erzwang ein gutes Remis gegen seinen nominell deutlich stärkeren Gegner, also 2,5:1,5. Johannes spielte wie immer Tralala, verlor erst einen Bauern und dann einen Springer. Da aber sein Gegner schnell alle Figuren abtauschen wollte, gab es plötzlich Ungleichgewichte und Johannes gewann einen Turm, der dann zum Gewinn der Partie und des ganzen Wettkampfes führte, denn nun stand es 3,5:1,5. Da Stefan in ein tolles und langwieriges Spiel verstrickt war, entschieden die beiden Mannschaftsführer auf ein "Zwangs"-Remis, um den Sonntag-Nachmittag zu retten, was die beiden Kämpfer schlussendlich begrüßten. (Anmerkung von mir, Stefan: Ich stand trotz eines Minusbauern klar auf Gewinn, wie die Computeranalyse später bestätigte, sah dies während der Partie auch so, hatte aber große Sorge dies noch zu vergeigen, daher willigte ich ein...). Am Ende hieß es 4:2 für Niederkassel. Somit war die Hochrechnung nicht ganz getroffen worden, aber die Prognose konnte man als fast richtig gelten lassen. Statt des angepeilten 8. Platzes hat die 5. Mannschaft nun sogar den 6. Platz in der 1. Kreisklasse Gruppe Ost erkämpft und damit die kühnsten Erwartungen übertroffen.    JF
 
Abschluss der Formel 1-Serie in Bad Godesberg (25.05.2019)
Melanie, Martin und Karina - unsere Formel 1-Stars
Mit der siebten Runde in Bad Godesberg ging die Formel 1-Serie 2018/19 zu Ende. Knapp 70 Teilnehmer*innen sorgten in der Stadthalle für einen würdigen Rahmen, den der gastgebende Verein als wie immer glänzender Organisator mit Leben füllte. Dass Bad Godesberg zudem vor allem in den jüngeren Altersklassen seit einigen Jahren wieder ganz oben mitspielt in NRW, kann man an den Ergebnissen deutlich ablesen: Die Pokale der U8 (Julian Strauch), U10 (Anwar Tibi) und U12 (Tamila Trunz) konnten direkt in der ehemaligen Diplomatenstadt bleiben. Traurig, dass in all diesen Altersklassen kein einziger Niederkasseler Teilnehmer vertreten war. Bei den älteren Altersklassen allerdings sprachen wir ein Wörtchen mit, und zwar ein gehöriges: So nahmen zwar nur vier Niederkasseler Spieler*innen am Turnier teil, aber diese umso erfolgreicher! In der U14 spielten Martin Neu und Samuel Hartmann ein wirklich gutes Turnier. Martin Neu hatte nur ein einziges Mal das Nachsehen - und das ausgerechnet gegen seinen Vereinskameraden. Am Ende gewann er das Turnier mit 6/7 souverän. Auch Samuel hätte nach diesem frühen Überraschungscoup durchaus auf dem Treppchen landen können, verlor aber zweimal auf Zeit - darunter einmal ein Zug vor dem Matt, wie ärgerlich! Auch die letzte Partie verlor er am Ende unglücklich in Zeitnot. "Gefühlt" 6/7, in Wahrheit aber 4/7 - da blieb dann trotz sehr guter Leistung "nur" Platz 5. Und auch in der U16 und U18 mischten wir kräftig mit. Karina gewann die U16 mit 5.5/7 nach großartigen Siegen, unter anderem einem für mich überraschenden Erfolg gegen Michelle Trunz, Viertplazierte bei der DEM U10w, die mangels Konkurrenz in jüngeren Alterstufen bei lokalen Turnieren mittlerweile regelmäßig in der U16 mitspielt. Auch Melanie konnte in der U18 gegen die jungen Männer mehr als mithalten und musste nur Manuel Peukert den Vortritt lassen. Die Gesamtwertung der Formel 1-Serie 2018/19 steht nun fest, und die oben genannten Niederkasseler Topstars waren auch da ganz vorne dabei: Obwohl Martin nur vier der sieben Turniere mitspielte - davon aber drei gewann! - , konnte er die Gesamtwertung für sich entscheiden und wird den Pokal dafür bei der Gesamt-Siegerehrung, die während der ersten Runde der Serie 2019/20 stattfinden wird, erhalten. Samuel belegte hier Platz 10. Auch Melanie gewann die Gesamtwertung; sie landete in der U18 hauchdünn vor dem heutigen Erstplazierten Manuel Peukert aus Siegburg. Bedingt durch ihren Auslandsaufenthalt konnte Karina in der U16 nur vier Turniere mitspielen und wurde in der Gesamtwertung Vierte. Also, qualitativ läuft es für uns super bei den lokalen Schnellschachturnieren - quantitativ ist es mehr als ausbaufähig, um nicht zu sagen enttäuschend, vor allem im Vergleich zu früheren Jahren. Hoffen wir, dass wir auch bei den jüngeren Jahrgängen zukünftig wieder mehr Niederkasseler Kinder und Jugendliche zur regelmäßigen Teilnahme an dieser schönen Serie bewegen können und freuen wir uns auf die nächste Saison! Die Ergebnisse aus Bad Godesberg gibt es hier und die Saison-Abschlusstabellen der Formel 1-Serie hier. Die jetzige Schnellschachsaison ist allerdings noch nicht ganz beendet - am nächsten Samstag (01.06.) findet das 4. Niederkasseler Jugend-Schnellschach-Open statt, für das wir in Bad Godesberg kräftig Werbung gemacht haben. Anmeldungen hierfür sind noch bis zum Turniertag möglich.     sh
 
Aufstieg für die furiose Sechs - 1. Kreisklasse, zieht euch warm an! (24.05.2019)
Zum finalen Kampf um den Aufstieg auf heimischen Gelände waren sämtliche noch verfügbaren Kräfte gebündelt worden: Da Udo, Sina und Tim fehlten und Stefan sich entschieden hatte, heute nicht verlieren zu wollen, waren Florian Stenzel, Simon, Helen, Alexander, Florian Geisler und erstmals Philipp an den Start gegangen. Und die Truppe war wild entschlossen: Der Gegner musste bezwungen, der Aufstieg musste eingefahren werden! Und der Kampf begann gut – denn bei unserem Gegner blieb das vierte Brett unbesetzt, so dass wir sofort vorne lagen. Dann ergab sich ein zweigeteilter Mannschaftskampf: Während die Partien an den ersten drei Brettern von Florian Stenzel, Simon und Helen rasch auf Niederlagen zusteuerten, machten umgekehrt unsere hinteren Bretter, Florian Geisler und Philipp, rasch alles klar. Dabei war Simons Niederlage sogar zwischenzeitlich alles andere als klar, da es sein Gegner immer wieder verstand, in Gewinnstellung Remisabwicklungen zuzulassen. Simon fand die Remiswege allerdings leider nicht und verlor letzten Endes doch klar und verdient. Insgesamt machte dies aber gar nichts aus: Denn durch die Siege an den hinteren beiden Brettern war der Mannschaftskampf zügig entschieden: Mit den Siegen an Brett 5 und 6 sowie dem kampflosen Sieg am vierten Brett von Alexander konnten unsere Gegner kein Unentschieden mehr erreichen, da die kampflose Niederlage stärker gewertet wird (3:0) als eine erspielte Niederlage (3:1): Es lohnt sich eben alle Bretter zu besetzen – die furiose Sechs trat während der gesamten Saison immer komplett an! Und so halfen unseren Gegnern die drei Siege an Brett 1 bis 3 letztlich nichts: Der Sieg ging – denkbar knapp – mit 12:11 an uns! Hierdurch waren auch die übrigen Ergebnisse in der Liga bedeutungslos: Die furiose Sechs war – wie Udo sagen würde, erwartungsgemäß, souverän und verdient – aus eigener Kraft aufgestiegen! Und nächstes Jahr werden wir dann der ersten Kreisklasse das Fürchten lehren!!     UK
 
Guter 8ter Platz für den Niederkasseler Blitz-Vierer! (20.05.2019)
Pünktlich am vergangenen Samstag um 08h startete wieder einmal bei schönstem Wetter unser Blitzteam mit Jochen Wigger, Bruno Schienmann, Stephan Bröhl und Klaus Rybarczyk zu den NRW Mannschaftsmeisterschaften im Blitzschach. Die Stadthalle in Haiger bot sehr gute Platzbedingungen und die Organisation mit Turnierdirektor Dr. Johannes Baier und Hauptschiedsrichter Dirk Husemann war gewohnt ausgezeichnet. Lediglich das Raumklima und das gut gewürzte Chili con Carne brachte einige Spieler auf Grund der Außentemperaturen ein wenig ins Schwitzen. Mit jeweils vier Titelträgern bestückt, setzten sich relativ souverän die Favoriten Düsseldorfer SK und SV Mühlheim Nord 1 durch, während der SF Brackel sich mit einer sehr starken Mannschaftleistung und 4 Mannschaftspunkten Vorsprung auf SVG Plettenberg den dritten Qualifikationsplatz für die Deutsche verdient erspielen konnte. Auf Platz fünf folgte der mit drei IMs gestartete Aachener SV. Wir landeten auf einem guten 8ten Platz und konnten Mannschaften wie den Godesberger SK, die Elberfelder SG und den KKS hinter uns lassen. Die Einzelergebnisse zeigen, dass das Brett 1 wieder einmal sehr stark besetzt war und Jochen mit seinen 8 Punkten gleichauf mit Rüdiger Seger (8 Pkt.) aber z.B. noch vor Reiner Odendahl (6 Pkt.) lag. Am 2ten Brett lief es für mich außerordentlich glücklich, sodass ich hier mit 14.5 Pkt. den geteilten 2 Platz hinter IM Sielecki (15 Pkt.) belegen konnte. Bruno hat starke 12 Pkt. realisiert, wenn man bedenkt, dass er wegen geringer Spielpraxis leider noch einige Halbe liegen ließ. An Brett 4 spielte Stephan gute 11 Pkt. und auch er sammelte leider nicht alles ein, was er erspielte. Insgesamt eine richtig gute Mannschaftsleistung und an einem besseren Tag wäre diesmal sogar auch mehr drin gewesen.     KR
 
Liebe Niederkasseler, wir sind zwar nicht Papst, aber ab heute Regionalliga !!! (19.05.2019)
Heute, am letzten Spieltag der Verbandsliga Süd, sollte sich entscheiden, wer nächste Saison in der Regionalliga spielen würde. Godesberg stand da schon lange als Tabellenerster und Direktaufsteiger in die NRW-Klasse fest. Porz 4 siegten heute standesgemäß gegen die Bergischen Schachfreunde 2 und wurden damit Tabellenzweiter. Herzlichen Glückwunsch an beide Mannschaften! Und der 3. Winner is…. die SG Niederkassel 2 !! Wir hatten viel Glück bzw. Fahrradkette, denn, wenn die Rheinbacher gesiegt hätten, hätten wir das Nachsehen gehabt. So reichte dann letztlich doch das Unentschieden gegen die erwartet spielstarken Troisdorfer, die mit Andreas Schwarz, so wie wir mit Jan Eric, jeweils auf eine Stammkraft verzichten mußten. Vielen Dank auch an die Hennefer Mannschaft, die mit ihrem Sieg in einem Mannschaftskampf, in dem es für sie um nichts mehr ging, quasi als unser Steigbügelhalter fungierte. Zu den einzelnen Partien: Chris nahm das Remisangebot seines starken Gegners Koopmeiners in bequemer Stellung gerne an. Horst sah als Schwarzer nicht, wie er die Partie gewinnen könnte und nahm ebenfalls relativ früh das Remis an. Das Remisangebot von Andreas wurde ebenfalls akzeptiert. Er fand kein Rezept gegen das solide Bauerndreieck c6 – d5 – e6, stand schlechter und bei Both und ihm drohte die Zeit knapp zu werden. Dann gewann Richard gegen Keßler durch einen Doppelangriff eine Figur und damit die Partie. Unser starker Ersatzmann Guido punktete sicher gegen Bartl. Zu diesem Zeitpunkt liefen noch 3 Partien. Alex wuchs über sich hinaus und konnte gegen den 200 DWZ-Punkte stärkeren Reinöhl in einer ansehnlichen Partie ein Remis erkämpfen. Neben den beiden Siegern war er für mich der Mann des Tages. Damit hatte die Mannschaft ein Unentschieden bereits in der Tasche. Allerdings standen die beiden verbliebenen Partien von Ralf und Alexander nicht gut und beide hatten zudem mit Zeitproblemen zu kämpfen. Ralf überschritt in verlorener Stellung die Zeit und Alexander wurde Opfer einer Springergabel, allerdings war seine Stellung schon frühzeitig kritisch. Der Mannschaftskampf Niederkassel 2 gegen Troisdorf 1 endete damit Unentschieden. Zu diesem Zeitpunkt rechnete niemand von uns mehr ernsthaft mit dem Aufstieg, von dem wir erst aus dem Internet erfuhren. Der 3. Tabellenplatz unserer 2. Mannschaft ist eine Sensation! Eine Sensation, wenn man unsere DWZ-Zahlen mit der der gegnerischen Mannschaften vergleicht. Und eine Sensation, da wir in dieser Saison in 11 Mannschaftskämpfen nur gegen die übermächtigen Godesberger verloren haben. Horst und Jan Eric haben eine herausragende Saison gespielt, aber die übrigen Mannschaftskameraden haben auch Ihren Teil beigetragen. Wir sind immer als Mannschaft aufgetreten, d.h. knappe Siege und Unentschieden waren nur möglich, weil die jeweils noch Spielenden nicht rasch ein Remis gegeben haben, sondern geliefert haben, wenn es darauf ankam. Unser Dank gilt auch all den Spielern, die bei unserer dünnen Mannschaftsdecke selbstlos eingesprungen sind und zudem meist auch gut gepunktet haben, dies waren zwei mal Guido, und einmal Udo, Karsten, Achim, Karl-Heinz, Werner Frehen und Daniel Jahn. Nun werden wir, die 2. Mannschaft, nächste Saison die Herausforderung Regionalliga annehmen!     AK
 
Durchwachsene Saison beendet (13.05.2019)
Das letzte Heimspiel gegen Krefelder SK Turm 1 mussten wir ohne Brett 1-3 antreten. Krefeld hat als zweiter in der Tabelle noch Aufstiegschancen und brachte im Schnitt 100 DWZ Punkte mehr ans Brett. Ganz chancenlos waren wir dennoch nicht. Stephan konnte durch starke Verwertung eines Freibauerns gewinnen. Thomas und Carsten erkämpften sich ein Remis mit Materialrückstand. Klaus ließ einen taktischen Kurzsieg aus und kam letztendlich auch nicht über ein Remis hinaus. Aus den Niederlagen von Taylan, Christian und Alex war zumindest die von Christian recht unglücklich: Nach dominantem Mittelspiel fiel er im gewonnenen Bauernendspiel auf den letzten Trick rein und verlor leider. Das Endergebnis war ein 5:3 gegen uns. Was aus der Saison bleibt sind Erinnerungen an das Handy von Oberhausen und das Debakel gegen Brakel. Seit 2 Spieltagen haben wir schon den Klassenerhalt geschafft. Dennoch haben wir als Mannschaft wieder DWZ Punkte verloren und sicher mehr Potential. Dass Schach in der Liga ein Mannschaftsspiel sieht am an der zweiten, die geschlossen im Vereinsabend auftaucht und gemeinsam mit einer Überperformance um den Aufstieg spielt. Bei unserem gemeinsamen Abschlußsessen haben wir schon Pläne für die neue Saison geschmiedet: Das können wir auch!     CS
 
Klassenerhalt für 4. Mannschaft gesichert (07.05.2019)
Die 4. Mannschaft hat trotz zuletzt mehrerer Niederlagen den Klassenerhalt in der Bezirksklasse so gerade geschafft. Ausschlaggebend war der gute Start in die Saison mit 3 Siegen aus den ersten 4 Runden. Danach gab es zunehmend personelle Probleme, so das mit Ersatz-Gestellungen und sogar minimalisierter Mannschaft angetreten werden musste und diese Konstellationen nicht zum Sieg reichten. So musste bis zuletzt um den Klassenerhalt gezittert werden. Zwischen den Plätzen 7-9 wurde Punktgleichheit erzielt. Der direkte Vergleich ergab eine Neutralisation, da diese Mannschaften sich reihum geschlagen haben. Erst die Partiepunkte der betroffenen Mannschaften untereinander haben ein rechnerisch eindeutiges Ergebnis zu unseren Gunsten gebracht. Auf eine solche Zittersaison sollten wir bei der Qualität der Mannschaft in Zukunft verzichten.     WL
 
Taylan on Tour (06.05.2019)



Unser Vereinsmitglied Taylan Gülsen war zuletzt fünf Tage lang in New York. Neben den verschiedensten Sehenswürdigkeiten wie Brooklyn Bridge, Freiheitsstatue, Museum of Immigration, Wallstreet, Empire State Building, das neue World Trade Center und einem Friseurbesuch kam er auf dem Weg zum Flatiron Building auch am Union Square Park vorbei. Und - wie im Film - saßen dort tatsächlich Menschen und spielten Schach. Daran kann ein Schachspieler natürlich nicht einfach tatenlos vorbeimarschieren! 5-10 Dollar muss man zahlen, wenn man verliert. Taylan spielte gegen 2 Spieler und besiegte beide mehrfach. Die Ehre der anderen Schachspieler am Union Square Park war offenbar angegriffen :-), denn plötzlich wollten alle gegen Taylan spielen - am liebsten bis zum Abend. Doch Taylan war ja nicht nur zum Schachspielen nach New York gekommen und musste noch seine Stadttour beenden. Alles in allem war der Kurztrip nach New York ein unvergessliches Erlebnis und, wie er selbst sagt, den späteren Jetlag allemal wert.    TG
 
Jakob Bender ist Schach-Weltmeister der ACO (05.05.2019)
Unser passives Vereinsmitglied Jakob Bender, aktives Mitglied bei der SG Porz und beim Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbund, hat bei der ACO (Amateur Chess Organization), einer Amateur-Schachorganisation parallel zur FIDE, vom 20.4. bis 29.4.2019 an der Weltmeisterschaft auf Rhodos teilgenommen. Dort werden die Spieler/innen nach ihrer aktuellen DWZ in Gruppen eingestuft und für jede Gruppe wird ein Weltmeister ermittelt. Jakob hatte nach einer zuletzt schwachen Saison eine DWZ knapp unter 1200 und wurde daher in die Gruppe G eingestuft. Da er stärker spielt, als es seine DWZ aussagt, konnte er ab der ersten Runde souverän auftrumpfen und sich von Runde zu Runde steigern. Letztendlich gelangen ihm in den 9 Runden 7 Siege und nur 2 mal musste er in ein remis einwilligen. Damit hatte er insgesamt 8 Punkte, einen halben Punkt mehr als der 2.Platzierte und wurde mit dem Titel" Weltmeister 2019 der Gruppe G" gekürt. Das obligatorische Sieger-Foto ist mit weiteren Fotos aller Teilnehmer im Internet einzusehen. Auf diesem Weg beglückwünschen wir Jakob ganz herzlich zu seinem tollen Erfolg, auf den er zu recht stolz sein kann.     WL
 
5. Mannschaft: Nach 5:1-Sieg Abstieg abgewendet! (05.05.2019)
Am Sonntag, 05.05. spielte die 5. Mannschaft zu Hause gegen SV Eikamp 2. Eikamp kam nur mit fünf Spielern, also stand es schon vor der Partie 1:0 für uns. Simon setzte schnell seinen Gegner matt, also 2:0. Heinrich verlor erst die Qualität, dann das Spiel, also 2:1. Endlich spielte Johannes aggressiv und nutzte Fehler seiner Gegnerin, also 3:1. Martin spielte gekonnt und gewann, also 4:1. Samuel machte es spannend, gewann einen Turm, verhinderte ein Patt und gewann, also 5:1 oder 16:7 Punkte nach neuer Zählweise. Der drohende Abstieg ist abgewendet.    JF
 
Hurra , hurra, hurra, (05.05.2019)
so Wilhelm der II. vor Vertretern der Rheinprovinz, wie auch wir, die 2. Mannschaft, heute, nach unserem knappen 4,5 : 3,5-Auswärtserfolg, vor den Katakomben des Brühler Vereinslokals. Bizarrerweise fand im Hauptgebäude zeitgleich ein großes Hundekot-Vermeidungs-Treffen mit „Herrchen“ und Delinquenten statt. Während unsere Veranstaltung erfolgreich verlief, und notwendig war zur Klärung der Tabellenrangfolge in der Verbandsliga Süd, erschien mir die Parallelveranstaltung aus naheliegenden Gründen zur Erfolglosigkeit verdammt. Wie verlief nun unser Mannschaftskampf? Alex machte rasch Remis, wie im Matchplan abgesprochen, allerdings gegen den deutlich spielschwächeren Fischer und nicht gegen Johann Engel, der fürs Abitur lernen mußte. Chris fühlte sich in seiner Stellung gegen Hank nicht so wohl und nahm vernünftigerweise das Remis-Angebot des Gegners an. Udo, der uns an Brett 8 unterstützte, gewann sicher gegen seinen Gegner Ostermann. Jan Eric konnte einen Fehler seines unter Zeitdruck stehenden Gegners Wegner taktisch ausnutzen und wickelte in ein gewonnenes Endspiel mit Materialvorteil ab, den er sicher verwertete. Bei Alexander an Brett 3 verschlechterte sich die Stellung zunehmend gegen den erfahrenen Vereinspräsident Heuser, die Zeit wurde knapp, und dann übersah er ein Schach, das eine Leichtfigur und die Partie kostete. Damit stand es 3:2 für uns bei noch 3 laufenden Partien. Mein Gegner Romaker brachte ein mutiges, wenn auch optimistisches Turmopfer, verspielte in unklarer Stellung aber seine Kompensation durch einen fehlerhaften Angriffszug. Er nutzte seine Rest-Initiative für einige taktische Fallen, konnte aber nicht verhindern, daß sich mein Materialvorteil letztlich durchsetzte. Kurz danach mußte Richard gegen seinen starken Gegner Tonnicchj aufgeben, Einzelheiten zu dieser Partie sind mir weiter nicht bekannt. Jetzt hing alles von Horst ab, der gut vorbereitet, praktisch aus der Eröffnung heraus eine Gewinnstellung erzielt hatte. Danach sah ich erst wieder ein gewonnenes Endspiel, das er ungenau behandelte und in ein unentschiedenes Turmendspiel mündete. Insgesamt reichte dies aber um unseren 4,5 : 3,5 Auswärtssieg abzusichern. Wie siehts nun mit dem A-Wort aus, das wir tunlichst nicht benutzen sollen und in gewissem Sinn den Kreis zum Hundekot schließt? Godesberg hat quasi außer Konkurrenz gespielt und steigt als Tabellenerster gleich um 2 Klassen auf. Mit Porz und Rheinbach haben die danach vermutlich spielstärksten Mannschaften die besten Aussichten für den Aufstieg – jetzt ist das Wort doch raus ! – in die Regionalliga. Beide werden wohl ihr letztes Spiel in der letzten Runde gewinnen, die bereits in 2 Wochen ansteht. Wir haben zwar noch einen Mannschaftspunkt mehr auf dem Konto, müssen aber gegen die spielstarken Troisdorfer antreten, gegen die ein Unentschieden nicht reicht, und es bleibt zu befürchten, daß das Hurra-Geschreie wieder direkt in den Untergang führt. Nun, wir werden die Herausforderung annehmen, denn, in Anlehnung an den „eisernen Kanzler“ fürchten wir Niederkasseler Gott, aber sonst nichts in der Welt!    AK
 
Markus Reuter: sensationeller Sieg bei den Siegburger Stadtmeisterschaften (01.05.2019)
Markus Zug 30... Dh2-e2 war eigentlich eine Katastrophe. 31. Th1 führt neben der Drohung Sf6+ nebst Dxh7++ sofort zum Partieverlust. Stattdessen wurde 31. Tg3-f3 gespielt, was Markus mit 31... Se5 glänzend parierte: Angriff auf die Dame und Mattdrohung!
Wer erinnert sich nicht an die großen Sensationen in der Geschichte des DFB-Pokals? 1994 siegt TSV Vestenbergsgreuth gegen den FC Bayern, 1984 der SC Geislingen gegen den Hamburger SV, 2006 der FK Pirmasens gegen Werder Bremen. In einer ähnlichen Außenseiterlage wie ein Fußball-Amateurverein gegen einen Bundesligisten ist ein Schachspieler mit DWZ 1649 gegen einen Spieler mit DWZ 2100, der also etwa 450 DWZ-Punkte (!) mehr hat. Man hat eigentlich null Chancen - eigentlich. Markus Reuter bewies allerdings in der ersten Runde der Siegburg Open, der offiziellen Siegburger Stadtmeisterschaft, dass es auch im Schach Sensationen geben kann und gewann tatsächlich gegen Arnd Rosskothen (DWZ 2100), der für die 1. Mannschaft aus Beuel in der Regionalliga spielt. In der Abtauschvariante des Damengambits (D35) kam Markus mit den schwarzen Steinen schnell gehörig am Königsflügel unter Druck und wollte diesen mit Gegenspiel am Damenflügel kompensieren, was allerdings verpuffte. In für Markus völlig aussichtsloser Stellung (Shredder: +10.75) spielte Arnd Rosskothen - vermutlich im Gefühl des sicheren Sieges - jedoch schnell und ungenau. Anstatt auf der h-Linie zweizügiges Matt zu drohen, das nur unter großen Verlusten zu vermeiden gewesen wäre, verdoppelte Rosskothen seine Türme auf der f-Linie. Markus hatte nichts mehr zu verlieren und befreite sich mit einem genialen Springerabzug (Zitat: "Ich dachte mir: Der Zug ist entweder richtig Scheiße oder genial") mit Mattdrohung und Angriff auf die Dame in klare Gewinnstellung. Rosskothen kam ans Brett, sah die Stellung, die Pupillen weiteten sich und er gab sofort auf. Wahnsinn! Nun führt Markus die Tabelle an. Eigentlich empfiehlt er sich damit für höhere Aufgaben. Ebenfalls beim Siegburg Open dabei ist Markus Mannschaftskollege Jonathan Graß - und auch er gewann seine Erstrundenpartie. Wir drücken beiden die Daumen und hoffen auf weitere Sensationen.     sh
 
Grenke 2019: Schachspektakel pur und live dabei beim größten Schachturnier Europas (25.04.2019)
"Geld setzt nicht matt!" - sehr frei nach Otto Rehhagel. Die drei Protagonisten Carsten, Jan Eric und Thomas erschöpft aber glücklich nach dem Turnier neben einem Grenke Werbeplakat.
Während die meisten Menschen bei prächtigem Wetter über die Ostertage lieber Eier im Garten suchten oder die Grillsaison gebührend einläuteten, entschieden sich drei Vertreter der SG Niederkassel für eine gänzlich andere Gestaltung des Osterwochenendes: So pilgerten wir von Gründonnerstag bis Ostermontag in das beschauliche Städtchen Karlsruhe, um dort am wohl größten Schachturnier Europas, dem Grenke Chess Open, teilzunehmen. Während wir uns um eine Unterkunft in Karlsruhe sowie die Anmeldung für das Turnier schon früh im Januar gekümmert hatten, ging es dann am Donnerstagmorgen gut gelaunt und voller Tatendrang für uns drei los – wir, das waren Carsten Stanetzek, Thomas Freundlieb und meine Wenigkeit. Vor uns lag nun also ein langes Turnier, welches aus neun Runden (mit vier Doppelrundentagen) und einem harten Zeitmodus (2 Stunden für 40 Züge sowie eine halbe Stunde für den Rest der Partie ohne jegliches Inkrement) bestand. Ein weiterer Anreiz, einmal an diesem Turnier teilzunehmen, waren die parallel stattfindenden Grenke Classics – die Stars der Szene zum Anfassen: So konnte man in der eigenen Doppelrolle als Schachspieler und Schachtourist unter anderem mit dem Weltmeister Magnus Carlsen, aber auch einigen weiteren Stars aus der Schachelite (Caruana, Anand, Aronian etc.) inklusive unserem jungen Nachwuchstalent Vincent Keymer im selben Raum spielen, durch eine exzellente Livekommentierung die Partien nachverfolgen und vor oder nach den Runden bei Bedarf das ein oder andere Selfie oder Autogramm ergattern. Um aber das eigentliche Turnier in seiner Dimension ein wenig weiter zu kontextualisieren, helfen dem geneigten Leser zu Beginn vielleicht ein paar nackte Zahlen und Fakten: Am diesjährigen Grenke Chess Open nahmen insgesamt 1992 Spieler*Innen aus 55 verschiedenen Ländern teil, von denen 904 (inklusive uns dreien) im A-Open antraten, welches für Spieler mit einer ELO/DWZ von über 1900 geöffnet war. Obwohl es die große Menge an Schachspieler*Innen bisweilen schier unmöglich machte, einander wiederzufinden, traf man dennoch von Zeit zu Zeit auch auf einige bekannte Gesichter aus anderen Vereinen aus der Region. Ebenfalls im Haifischbecken des A-Open befanden sich nicht weniger als 326 Titelträger*Innen, von ihnen allein 56 ausgestattet mit dem Titel des Großmeisters. Insgesamt darf man dieses Turnier dementsprechend absolut korrekt als internationales Top-Turnier bezeichnen. Dies galt sowohl für die qualitative Besetzung an sich, aber auch für die nahezu exzellente Planung und Durchführung des Turniers unter anderem durch den sehr erfahrenen Turnierdirektor Sven Noppes. Aufgrund der stetig wachsenden Teilnehmerzahl reichte die große und durchaus imposante Schwarzwaldhalle in ihrer Kapazität nicht mehr aus, um allen teilnehmenden Spieler*Innen einen Tisch mit Brett zu garantierten. Daher wurde in Form eines kapazitiven Ausbaus die benachbarte und logistisch angeschlossene Gartenhalle als Nebenschauplatz für die hinteren Bretter des A- und B-Opens sowie des kompletten C-Opens genutzt. Während die Spielbedingungen in der ruhmreichen Schwarzwaldhalle durch gute Belüftung und ausreichend Platz nahezu ideal waren, wurde es in der Gartenhalle (von uns scherzhaft als Gewächshaus bezeichnet) aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und der niedrigeren Decke insbesondere in den Nachmittagsrunden extrem warm und stickig. Abgesehen davon kann man aber eigentlich nur wenig kritisieren bzw. in der Folge verbessern: Generell kann – wie so häufig – das Zeitmanagement und die damit zusammenhängende Veröffentlichung der neuen Paarungen optimiert werden und die Handyregelung erschien insgesamt ein wenig lax, da Zuschauer bisweilen mit Handy und geöffnetem Schachprogramm durch die Halle wanderten. Ein größerer Wermutstropfen war da schon eher, dass – wie leider allzu häufig im Sport mittlerweile zu finden – auch diese Art von Sportveranstaltungen nicht vor den Einflüssen der Weltpolitik geschützt sind und bisweilen zum Spielball ebendieser werden: So nahm an dem Turnier unter anderem auch der erst 15-jährige und überaus talentierte iranische Spieler Alireza Firouzja teil. Der Großmeister, der unter vielen Experten bereits als der kommende Weltmeister gehandelt wird und der vor Beginn des Turniers definitiv auch zu den heißesten Anwärtern auf den Sieg im A-Open gezählt wurde, wurde in der dritten Runde gegen den Israeli Or Bronstein gelost. Diese Partie trat er letztendlich aus Angst vor zu erwartenden Repressalien im eigenen Land nicht an, da iranische Spieler aufgrund der Politik und der Vorstellungen der Führung ihres Landes grundsätzlich nicht gegen Spieler aus Israel antreten sollen. Letztendlich war es erfreulicherweise den deutschen Spieler überlassen, dem Turnier ihren Stempel aufzudrücken. So gewann das hochkarätige Turnier Daniel Fridman mit 7,5 aus 9 Runden und dank besserer Feinwertung vor Anton Korobov. Andreas Heimann auf Platz 3 sowie Mattias Bluebaum und Alexander Donchenko auf den Plätzen 6 und 7 komplettierten das tolle deutsche Ergebnis. Was den Aspekt der individuellen Ergebnisse unserer Vertreter der SG Niederkassel betrifft, so waren wir insgesamt doch tendenziell eher unzufrieden mit dem Verlauf des Turnieres: Carsten spielte positionell sicher und kämpfte gewohnt zäh, spielte gegen immerhin 2 IMs und beendete das Turnier mit 50% und somit 4,5 Punkten aus neun Runden. Thomas hatte leider in einigen Runden etwas Pech und holte schlussendlich 3 aus 9. Ich selbst konnte nach einigen verpassten Chancen auf einen ganzen Punkt zumindest in der letzten Runde meinen ersten und einzigen Sieg im Turnier einfahren und erreichte einen Score von 3,5 aus 9. Besonders ärgerte mich, dass ich in Runde 5 die sehr talentierte und erst 11-jährige Machteld van Foreest in einem für mich gewonnenen Läuferendspiel unnötig früh ins Remis entließ und somit die Chance auf eine etwas größere Überraschung ausließ. Abschließend diagnostizierten wir für unser Spiel diverse Entwicklungsfelder – beispielsweise die mehr oder weniger dringende Notwendigkeit der Überarbeitung unseres Eröffnungsrepertoires, die Verbesserung der eigenen Rechenfähigkeit sowie eine allgemein bessere Kondition für solch ein langes Turnier und die entsprechende Turnierhärte. Nichtsdestotrotz haben wir in Karlsruhe ein spannendes und ertragreiches Osterwochenende verbracht, abends bei Hans im Glück in geselliger Runde die Eindrücke des jeweiligen Tages Revue passieren lassen und werden sicherlich einmal wiederkommen.    JS
 
Endlich FM! Christian Bussard hat es geschafft! (18.04.2019)
Beim letzten Mannschaftskampf in der Schweizer Nationalliga B hat Christian durch einen Sieg die noch zur Erreichung des FM-Titels benötigten Elo-Punkte gewonnen. Vor der Partie Stand er bei Elo 2296. Durch diesen Sieg erhält er noch einmal 6-7 Elopunkte dazu, so dass er nun den Titel beantragen kann. Wie schwierig das ist, die letzten benötigten Elopunkte zu gewinnen, haben schon andere Vereinsmitglieder schmerzlich erfahren, die kurz vor dem Ziel falsch abgebogen sind. Auch bei Christian sah es schon fast so aus. Hatte er in der Eloliste vom November 2018 noch Elo 2286, so waren es im Dezember, unter anderem durch einen schlechten Score bei den 22. OIBM in Bad Wiessee, nur noch Elo 2258. Es musste also ein neuer Anlauf genommen werden. Es folgten 2 Siege in unserer 1. Mannschaft und ebenso in der Schweizer Nationalliga B, sowie 6 Punkte aus 7 Partien beim Pulheimer Winteropen. Dies reichte dann endlich aus, das Nahziel FM-Titel zu erreichen.
Herzlichen Glückwunsch Christian! Mögen da noch viele Elopunkte dazukommen. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg!    WF
 
Letmathe setzt sich am Ende durch (14.04.2019)
Die erste Mannschaft hatte nach dem sicheren Klassenerhalt nichts zu verlieren und spielte gegen den nominell überlegenen Spitzenreiter aus Letmathe befreit auf. Der sonst so eröffnungssichere Stephan erwischte diesmal einen Fehlstart und verlor als erster. Bruno zog mit einem Remis nach. Carsten konnte leider eine Mehrfigur nicht verwerten und damit sah auf einmal der Kampf sehr schlecht aus. Sascha konnte mit Weiß die Initiative übernehmen, scheiterte aber an einer taktischen Verwicklung, die sein Gegner in einen unglaublichen 8/8 Score an Brett 1 verwandelte. Thomas konnte im etwas aktiveren Turmendspiel einen Zeitsieg einfahren. Klaus erklammerte sich ein Remis in sehr passiver Stellung. Horst spielte in defensiver Stellung einen Zeitvorteil heraus, so dass sein Gegner ihn zu leicht ins Remis entließ. Jochen spielte noch über die volle Distanz und kam trotz Mehrbauern gegen Karl-Heinz Podzielny über ein Remis nicht hinaus. Am Ende haben wir 5:3 verloren, waren aber gegen ein sehr starkes Team durchaus nicht chancenlos.    cs
 
Niederkassels zweite Mannschaft erledigt Pflichtaufgabe und darf wieder träumen (09.04.2019)
Während in der ersten Bundesliga des Fußballs mit dem absoluten Topspiel Bayern München gegen den BVB die Saison nun in die entscheidende Phase gestartet ist, wurde am vergangenen Sonntag auch die Schlussphase der zahlreichen Schachligen eingeläutet. Nach neun Runden und diversen Unentschieden stand unsere zweite Mannschaft in der Verbandsliga Süd in Sachen Aufstiegshoffnungen mit dem Rücken zur Wand, tatsächlich hatte man es schon nicht mehr selbst in der Hand. Vorgestern stand nun der vermeintlich leichteste Gegner aus den verbleibenden drei Runden auf dem Programm – die Schachfreunde von Lasker III, die bis dato noch keinen Mannschaftspunkt ergattern konnten trotz teils wirklich guter individueller und kollektiver Leistungen im Verlauf der Saison.
Mit unserer Bestbesetzung und höchst motiviert wollten wir in dieser Runde aber rein gar nichts anbrennen lassen, einen souveränen Sieg landen und gleichzeitig darauf hoffen, ob unsere Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg vielleicht auch ein paar Federn lassen würden. Bei dem für Schachsonntage typischen Kaiserwetter mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein begann der Mannschaftskampf für uns zumindest punktetechnisch ideal, da Horsts Gegner an Brett 5 nicht auftauchte und uns somit schnell eine beruhigende 1:0 Führung bescherte, wobei uns nach der neuen Punkterechnung in den Verbandsligen nun schon ein Gesamtergebnis von 4:4 für den Sieg reichen sollte. Nach weiteren zwei Stunden Spielzeit sicherten Alex an Brett 1 und Jan Eric an Brett 7 den Vorsprung weiter ab, indem sie sich in ausgeglichenen Stellungen mit ihren Gegnern auf Remis einigten. An Brett 4 mit Weiß ist unser Mannschaftsführer Andreas nicht zu besiegen – so spielte er gewohnt solide, baute mit schlafwandlerischer Präzision seinen Vorteil nach und nach aus und münzte diesen in einen vollen Punkt um. Gleichzeitig erkämpfte Chris an Brett 2 ebenfalls ein Remis, welches zum zwischenzeitlichen Zwischenstand von 3,5:1,5 führte. Nun sah es schon nach einem überzeugenden Sieg aus, da sowohl Alex an Brett 3 als auch Ralf an Brett 8 auf Gewinn standen und Richard an Brett 6 ein ausgeglichenes Endspiel ohne Gefahr auf Verlust weiterspielte, um eventuell doch noch einen ganzen Punkt zu ergattern. Leider und zum Erschrecken aller verlor dann Ralf höchst tragisch, als er einen folgenschweren Zugfolgenfehler beging, seine Dame verlor und sofort die Waffen strecken musste – und dies alles zwei Züge bevor er seinen starken Gegner selbst mattsetzen sollte. Trotz der bitteren Niederlage war dies aber eine wirklich stark gespielte Partie, aus der man sicherlich sehr viel Lehrreiches ziehen kann. Zum Glück sollte diese Niederlage den Mannschaftskampf aber nicht mehr kippen lassen, da Alex‘ Gegner kurz darauf in einem verlorenen Turmendspiel die Hand zur Aufgabe über den Tisch reichte. Richards Remis sorgte dann für den 5:3 Endstand – insgesamt ein verdienter Sieg gegen einen nicht zu unterschätzenden Gegner.
Was bedeutete dies aber für die Tabellensituation? Hier staunte man abends nicht schlecht: Da sich sowohl Porz und Brühl als auch Sankt Augustin und Rheinbach sowie Troisdorf und die bergischen Schachfreunde 4:4 unentschieden trennten und sich somit gegenseitig wichtige Punkte wegnahmen, verhalf uns unser Sieg wieder zu einem Sprung auf die begehrten drei Aufstiegsplätze. Mit zwei Siegen aus den beiden verbleibenden Runden können wir nun doch noch aus eigener Kraft in die Regionalliga aufsteigen. Dafür muss aber in den Mannschaftskämpfen gegen die sehr starken Mannschaften aus Brühl und Troisdorf alles in die Waagschale geworfen werden, um das Wunder möglich zu machen und uns für eine starke Saison zu belohnen. Wir sind bereit!    JS
 
Der Niederkassel-Vierer für NRW qualifiziert! (07.04.2019)
Am Samstag nachmittag fanden sich bei bestem Wetter 15 Mannschaften zur Blitzmannschaftsmeisterschaft des Schachverbands Mittelrhein im Brühler Karl-Schiller-Berufskolleg ein. Unter der gewohnt professionellen Führung von Turnierleiterin Ingrid Voigt konnten wir [Jochen Wigger (8), Klaus Rybarczyk (9.5), Carsten Stanetzek (7.5) und Stephan Bröhl (10.5!)] uns nach ca. 4 Std. Spielzeit über den geschafften Qualifikationsplatz zur NRW-Meisterschaft freuen! Zu Beginn waren wir erst einmal beruhigt, zeigte der Blick auf die Teilnehmer uns doch, dass keine "echten" Übermannschaften am Start waren und ein Qualifikationsplatz im Bereich des Möglichen liegen sollte. Der Aachener SV und KKS I brachten zwar einen ca. 2260 Eloschnitt auf die Waage, doch beide waren in den Vorjahren schon mit stärkerer Besetzung angereist. Mit Bad Godesberg, Lasker, Rheinbach und Langenfeld gab es eine von den Zahlen her ebenbürtige Konkurrenz mit einem Schnitt um ca. 2200 Elo. Dazu gesellten sich noch die blitzstarken Mannschaften von DJK Aachen und Brühl. Wir starteten sehr gut ins Turnier und hatten nach 10 Runden 16:4 Pkt. nach Niederlagen gegen Bad Godesberg und KKS I. Dann kam die spielfrei Runde und wir hatten 2 Pkt auf Rheinbach und 4 Pkt auf Lasker Vorsprung. In der 12 Rd wurden wir dann von Langenfeld und in der 13 Rd von Aachen gründlich abgeduscht worden. Vorsprung dahin und die ersten Drei davongeeilt. Dann kam Herzogenrath und schickte uns mit 1.5 zu 2.5. nachhause. Was war das für eine Talfahrt! Jetzt lagen wir vor der letzten Runde 2 Mannschaftspunkte auf Lasker zurück und Punktgleich mit Rheinbach. So kam es in der letzten Runde mit Lasker zum kleinen Finale, das wir unbedingt gewinnen mussten. Nach spannendem Verlauf wendete sich das Glück zu uns und wir konnten die dringend benötigten Punkte holen, die uns dann mit einem Brettpunkt Vorsprung vor Lasker und Rheinbach den begehrten Qualifikationsplatz sicherten. Vor uns lagen, völlig verdient mit mehr als 5 Mannschaftspunkten Vorsprung, der Turniersieger Bad Godesberg knapp vor KKS und dem Aachener SV. Letztendlich ein versöhnlicher Abschluss für uns nach einem sehr wechselhaften Verlauf. Jetzt freuen wir uns auf die NRW am 18. Mai!    KR
 
 
 
 
 
  Fr. 20.09.2019    
  Pokal Halbfinale
Jugend-VM, 2. Runde (Ersatztermin)
 
 
  Fr. 27.09.2019    
  Schnellschach (19.30 Uhr)
Jugend-VM, 3. Runde (Spieltag)
 
 
  So. 29.09.2019    
  SV Herzogenrath 1 - NDK 2
NDK 4 - Klub Kölner SF 4
 
 
  Mo. 30.09.2019    
  Montagstraining:
Rechentraining
 
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 63:
GRENKE Chess Open
Kalmes - Stanetzek
Problem des Monats
Was ist der beste Zug für Schwarz?
  Weitere Schachprobleme