Home
Intern
Impressum
Datenschutz
DWZ-Liste
 
Jugend
Mannschaften
Vereinsturniere
Schwert 2018
Jugend-Open 2018
 
Training
Termine
Schachlinks
Archiv PdM
 
 
 
 
 
 
  Di. 06.11.2018    
  Ergebnisse VM 7. Runde  
 
  Mo. 05.11.2018    
  Neues Training  
 
  Sa. 03.11.2018    
  Pokalergebnisse
Blitzturnier 11/2018
 
 



VM 2018
Blitz 2018
Pokal 2018
Schnellschach 2018
Training
Mannschaften
Termine
Turnierergebnisse
Vereinsmeistersch.
U12-Schachcamp
Schulschach
News
SGN beim Brötchenturnier (13.11.2018)
Am Freitag Abend war es wieder so weit: Die Kölner Schachszene traf sich beim 38. Brötchenturnier zum alljährlichen Wiedersehen. In mehreren Mannschaften konnte man Niederkasseler Schachfreaks sichten. Bei "Mambo No. 5" spielten Bruno, Holger, Martin und Jan-Eric unterhaltsames Schach, und konnten auch starken Mannschaften einige Punkte abknöpfen. Besonders Martin konnte mit 10,5/15 - und das oft am 1. Brett - glänzen. Mit etwas Glück wäre auch eine vordere Platzierung drin gewesen, so aber landeten wir wieder im vorderen Mittelfeld. Es war aber wie immer eine sehr gelungene und schöne Veranstaltung, von der man sich weit nach Mitternacht froh, aber auch schon recht müde auf den Heimweg machte.    HR
 
3. Mannschaft verliert bei Porz 5 mit 3:5 (12.11.2018)
Am gestrigen Sonntag mussten wir bei der 5. Mannschaft von Porz 5 antreten. Wir waren guter Dinge, gelang uns doch letzte Saison das Kunststück, dort mit 6 Spielern zu gewinnen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir traten praktisch in Bestbesetzung an. An Brett 1 gewann Daniel schnell nach etwa 80 Minuten erst eine Figur und dann die Partie. Werner an Brett 2 einigte sich nach etwa 2,5 Stunden auf Remis. Ein Blick über die noch laufenden Partien verhieß gutes für unsere Mannschaft. Bis auf Brett 8, bei Jochen, sah es durchweg gut bis zumindest ausgegelichen für uns aus. Jochen musste dann auch kurze Zeit später in aussichtsloser Stellung aufgeben. Statt nun die guten Stellungen zum Gewinn zu führen, drehte sich das Blatt. Hans-Joachim hatte zwischenzeitlich eine Qualität verloren, kämpfte sich aber bravourös in die Partie zurück und erreichte ein verdienstes Remis. Kurz darauf verlor Jonathan seine erste Partie für uns nach einer kleinen Unaufmerksamkeit. Achim wickelte in eine Endspiel ab Springer gegen Läufer, welches unverlierbar aber auch nicht gewinnbar war. Remis. Es spielten jetzt noch Karl-Heinz und Karsten. Karl-Heinz hatte seine eigentlich unverlierbare Stellung durch einen falschen Gewinnplan in eine verluststellung verwandelt. nach harten Kampf gab er bei drohendem Figurenverlust auf. Damit war der Mannschaftskampf schon verloren. Karsten hatte seine gute Stellung zwischenzeitlich auch auf die Verliererstraße geführt. Trickreich nutzte er eine Unaufmerksamkeit seines Gegners zum Figurengewinn. Dadurch war wieder eine ausgegleichen Stellung erreicht worden. Mit der Mehrfigur versuchte er noch die partie zu gewinnen. Der Gegner bot ihm auch hierzu noch die Gelegenheit. Eine mögliche Springergabel mit Schachgebot und Gewinn des Randbauerns ließ er aber unbeachtet. Danach war das Remis nach 6 Stunden Spielzeit nicht mehr zu verhindern. Endergebnis 18:14 (5:3) für Porz.
Gelegenheit zur Rehabilitation bietet nun der nächste Mannschaftskampf am 16.12. gegen die starke Rodenkirchener Vertretung. Hier sind wir nicht der Favorit.    WF
 
U12: 2:2 gegen Porz 2 (05.11.2018)
Etwas unglücklich, aber letztendlich gerecht trennte sich unsere U12-Mannschaft mit 2:2 gegen die Zweitvertretung aus Porz. Udo und ich begleiteten die Kinder am Sonntagmorgen. Simon an Brett 1 spielte gegen Nikita, gegen den er schon oft gespielt und gewonnen hat. Dieses Mal sollte es aber anders kommen. Zunächst sah es gut aus: Obwohl er ein Festival an taktischen Möglichkeiten ausließ, lag er zunächst vorne und übersah dabei sogar ein dreizügiges Matt. Dann aber stellte er nach einem Stockfehler im 15. Zug seine Dame ein und verlor noch. Helen an Brett 2 verlor schnell eine Leichtfigur durch eine Bauerngabel, kämpfte sich wieder heran und ging sogar in Führung, musste dann aber nach weiteren Fehlern auch das Matt hinnehmen. Zum Glück hatten wir aber starke hintere Bretter! Tim spielte eine sehr souveräne und gute Partie - auch wenn sein Gegner am Schluss ein paar Geschenke nicht annahm und beispielsweise statt des Gewinnes einer Leichtfigur einen einfachen Abtausch bevorzugte - und gewann. Die erste DWZ wird jetzt bald kommen! Florian wird immer besser und gewann seine Partie an Brett 4 mit großer Dominanz von den ersten Zügen an. Mich freut das sehr, insbesondere wenn ich die großen Fortschritte meines Trainingssprösslings seit dem letzten Jahr sehe. Weiter so, Florian! Am Ende stand es 2:2. Danach folgte die gnadenlose, aber dennoch herzliche Partieanalyse durch Udo, die auch mir zeigte, dass ich die Partien nicht wirklich durchschaut hatte. ;-)     sh
 
Nachtrag zum vergangenen Sonntag: SG NDK II – SG Siebengebirge I jetzt 4,5:3,5! (03.11.2018)
Hier nun noch ein kurzer Nachtrag zum Mannschaftskampf vom vergangenen Sonntag zwischen unserer zweiten Mannschaft und der ersten Mannschaft der SG Siebengebirge: In der Folge der vorgenommenen Wertung des Partieergebnisses an Brett 7 durch Spielleiterentscheidung hat sich das Endresultat dieses Mannschaftskampfes von einem 3,5:4,5 auf ein 4,5:3,5 gedreht. Damit steht unsere zweite Mannschaft nun nach drei Spieltagen auf dem zweiten Tabellenplatz, einem Aufstiegsplatz.    AK/J
 
Quocunque Jeceris, Stabit (30.10.2018)
Der Titel gebende Wahlspruch der Isle of Men bedeutet so viel wie: "Wohin du es auch wirfst, es wird stehen" Er traf auch auf mich in besonderer Weise als Schachtourist und Teilnehmer eines der spielstärksten Opens der Welt zu: Das "Isle of Men International" Von 165 Teilnehmern waren nicht weniger als 145 Titelträger. Die Top 10 war bis auf Carlsen und Caruana, die gerade in der WM Vorbereitung stehen vollständig. Insbesondere die amerikanischen Superstars wie So oder Nakamura habe ich vorher noch nicht live gesehen. 144000 Pfund Preisgeld des Miteigentümers von Pokerstars und reichstem Inselbewohner machen das Spektakel möglich. Bei 80 000 Inselbewohnern läuft man dann schon mal Viswanathan Anand in der Fußgängerzone über den Weg, sitzt neben Boris Gelfand beim Abendessen im Fischrestaurant oder geht mit Vladimir Kramnik zum Rundenbeginn in das Spiellokal der Villa Marina wie in einem Schachmärchen. Weiterhin augenfällig war, dass recht viele Spieler auch gleichzeitig Berichterstatter oder Fotograf der Schachpresse zu sein schienen. So wurde ich zum Beispiel Zeuge der Erstellung eines Webcasts von Daniel King, den ich sonst nur von der anderen Seite der Kamera kannte. Märchenhaft wirkte auch der Tower of refugee der vor der malerischen viktorianischen Promenade der Hauptstadt Douglas vor meinem Hotelfenster wie eine Schach Fata Morgana aus dem Meer ragte. (Die Türme erinnern entfernt an die gleichnamigen Schachfiguren). Um hier mitzuspielen als Nichtprofi sollte man eine Elozahl von mindestens 2000 vorweisen und ein kleines Zeitfenster im Frühjahr abpassen, in der eine Anmeldung für das Masters Turnier offen ist. Der Platz ist begrenzt durch den Hauptraum vor einer Bühne der noch von roten Polstersesseln umgeben ist. Die Luft ist dank hoher Decke gut und der Raum ist gut beleuchtet. Flaggen der Nationalitäten und freie Getränke sorgen beim Amateur für ein schmeichelhaftes Ambiente - es herrschten also excellente Spielbedingungen. Deutschland stellte mit 20 Teilnehmer die drittstärkste Landesvertretung hinter Indien (!) mit 35 und England mit 22 Teilnehmern. Das hochkarätige Turnier konnte der Pole Wojtaszek nach Stichkampf vor dem Ex-Deutschen Arkadij Naiditsch für sich entscheiden. Die besten Deutschen wurden angeführt von Nationalspieler und Gewinner des Schwertes von Lülsdorf 2013 GM Daniel Fridman auf dem Rang 27. Mein persönliches Fazit ist: Ich habe noch nie ein Turnier gespielt, in dem in in allen Runden gegen stärkere Gegner gelost wurde. Das war anstrengend aber hat hoffentlich auch einen hohen Trainingseffekt gehabt. In den Runden 1-3 ließ ich teilweise deutliche Gewinnstellungen aus. Besonders ärgerlich war eine falsche Zugfolge in einer Gewinnkombination gegen Melanie Lubbe, die eine Figur und damit die Partie einstellte. In Runde 5 erreichte ich gegen FM Höfelsauer in lange ausgeglichener Stellung eine Gewinnstellung, wurde aber nach zu passiver Fortsetzung nach 6h niedergerungen. Diese Partie hat so viel Kraft gekostet, dass ich gegen IM John Paul Wallace aus der Eröffnung heraus chanchenlos verlor in Runde 6. Die Partie gegen Schachreporter FM Dushyant Sharma von chess.com India konnte ich nach einer missglückten Paulsen Variante noch einmal für mich entscheiden, bevor ich wiederum kraftlos nur die Hälfte der Kombinationen von FM Dubinski Mateusz sah und verlor. Die letzte Runde konnte ich nicht mehr wahrnehmen, weil ich Sonntag nachmittag arbeitsbedingt früher los fliegen musste. Frei nach dem Inselmotto bin auf die Insel geflogen und Elozahl stand noch mit 2,5 aus 8 genauso wie mein 149er Platz noch auf dem gleichen Platz wie in der Startrangliste stand. Ich diagnostiziere bei mir für Turniere dieser Art eine zu schlechte Kondition und mangelhafte Rechenfähigkeit für eine bessere Performance. Ich werde genaue Analysen der Partien in den den Montagstrainings im Verein nachreichen.     CS
 
3,5:4,5 – Niederkassels zweite Mannschaft verliert denkbar knapp gegen die erste Garde der SG Siebengebirge (28.10.2018)
Nach bislang zwei sehr erfreulichen Mannschaftskämpfen der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga Süd sollte sich im Rahmen des dritten Spieltags nun langsam zeigen, wohin die Reise langfristig gehen könnte. Doch leider musste sich unsere Mannschaft am heutigen Sonntag letztendlich knapp mit 3,5:4,5 gegen die erste Mannschaft der SG Siebengebirge geschlagen geben – das denkbar bitterste Ergebnis nach 6-stündigem Auf und Ab. Dabei ging es für unsere Mannen gar nicht schlecht los, nachdem zuerst Alexander Kröner an Brett 3 bei seinem Debut direkt einen vollen Punkt einfahren konnte, schnell gefolgt von einem weiteren halben Punkt für unser Konto, welchen Andreas an Brett 4 beisteuern konnte. An den übrigen Brettern hingegen sah es lange Zeit in den Augen des Berichterstatters mittelschlecht bis schlecht für unsere Mannschaft aus. Dieser Einschätzung zum Trotz konnte Horst an Brett 5 seinen materiell im Vorteil liegenden Gegner überlisten und ihn in ein Mattnetz locken. Mehr oder weniger zeitgleich hielt Richard an Brett 6 ein sehr spannendes Bauern-Läufer-Endspiel Remis und Chris an Brett 2 steuerte ebenfalls noch einen halben Punkt nach hartem Kampf bei. Mit diesen teils unerwarteten Ergebnissen gelang es uns, den durch die Niederlagen von Alexander Kneutgen (Brett 1) und Ralf (Brett 8) entstandenen Rückstand zum 3,5:3,5 auszugleichen. Das Ergebnis über den Ausgang des Mannschaftskampfes sollte nun also in der Partie von Jan Eric an Brett 7 fallen. Leider verlor dieser, nachdem sein Gegner ein Remisangebot (nach klar regelwidrigem Prozedere) zum 4:4 ausgeschlagen hatte, in taktisch komplizierter Stellung und in Zeitnot den Überblick und schlussendlich die Partie. Ein bitteres Ergebnis, welches es in drei Wochen beim Auswärtskampf in Sankt Augustin zu korrigieren gilt. Dort werden wir mit voller Entschlossenheit versuchen, wieder auf der richtigen Seite der 4,5:3,5 Ergebnisse zu stehen.    JS
 
Großer Erfolg für Andreas Kuhn in Bergisch Gladbach! (20.10.2018)
Neuer Stadtmeister von Bergisch Gladbach in der Sportart Schach ist Andreas Kuhn von der SG Niederkassel. Gestern konnte er im Rahmen der Siegerehrung den großen Pokal, eine Urkunde und das Preisgeld für den Turniersieger in Empfang nehmen. Die deutliche Verbesserung der DWZ erfolgte bereits kurz nach Beendigung des Turniers vor einer Woche. Am Turnier, das schon zum vierzigsten Mal stattfand, haben 46 Spieler/innen teilgenommen und auch die Siegerehrung war gut besucht. Andreas Kuhn war Fünfter der Startrangliste, kam aber ungeschlagen durch die 7 Runden und hatte am Ende mit 6 aus 7 einen halben Punkt Vorsprung vor Manfred Harringer und Jochen Eilers vom ausrichtenden Verein. Alle Ergebnisse findet man hier. TF
    
 
Erste auf erstem Platz! (14.10.2018)
Heute führte uns die zweite Runde der NRW Klasse zum Aufsteiger SV Weidenau/Geisweid. Unser Gegner musste kurzfristig auf Brett 1, 6 und 8 verzichten, was uns die Favoritenstellung in dem Kampf einbrachte und sämtliche Vorbereitungen beider Mannschaften über den Haufen warf. Nachdem Taylan und Christian verspätet eingetroffen waren entwickelte sich der Kampf angenehm positiv. Jochen bekam ein Remis in schlechterer Stellung und alle anderen Bretter standen mindestens auf Ausgleich. Schließlich wurden die Punkte an den ersten 3 Brettern geteilt und die übrigen Bretter konnten letztendlich doch klar gewinnen bis auf Carsten, der in einer Gewinnstellung leider zweizügig eine Dame einstellte. Der verdiente Sieg bringt uns die Tabellenspitze ein. In der nächsten Runde zu Hause gegen Brakel wollen wir beweisen, dass das kein Zufall ist.     CS
 
3. Mannschaft gewinnt gegen BSF 3 (08.10.2018)
Nachdem letzten Sonntag schon unsere 2. Mannschaft souverän gegen die 2. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde gewinnen konnte, hat es die 3. Mannschaft gestern nachgemacht. Es gelang uns ein wichtiger, ungefährderter Sieg. Begünstigt wurde dies natürlich auch durch einen kampflosen Sieg am 4. Brett vom Achim. Sein Gegner erschien, auch zur Überraschung unserer Gäste, nicht am Brett. Mit dem 3-0 im Rücken ging es im Prinzip sehr schnell. Hans-Joachim remisierte an Brett 5 schnell gegen seinen Gegner. Jochen an Brtte 8 überspielte seinen Gegner und gewann verdient seine Partie. Schon sein zweiter voller Punkt in der noch neuen jungen Saison. Auch Ralph an Brett 6 steuerte ein Remis bei. Jetzt liefen noch 4 Partien. Bei Werner an Brett 1 sah es garnicht gut aus. Er konnt im Prinzip nur auf die Züge seines Gegners reagieren, ohne selbst Druck zu erzeugen. Da vereinfachte sein Gegner die Stellung durch den Abtausch seines starken Springers und macht Werner dabei auch noch einen gedeckten Freibauern. Nach dem auch noch einige weiteren Figuren abgetauscht wurden, einigte man sich schließlich in ausgeglichener Stellung auf Remis. Für den Mannschaftssieg fehlte uns jetzt nur noch ein Remis aus den letzten 3 laufenden Partien. Karsten bot seinem Gegner, nach Empfehlung seines Mannschaftsführers, in besserer Stellung Remis an. Dieses Angebot konnt er kaum ablehnen, so dass der Mannschaftssieg schon sicher war. In den restlichen Partien einigte man sich daraufhin in ausgeglichenen Stellungen auf Remis, so dass am Ende ein ungefährdeter Mannschaftssieg, ohne eine einzige eigene Brettniederlage, stand. Der nächste Kampf findet gegen Porz 5 am 11.11.18 statt. Kölle Alaaf!!!!     WF
 
4. Mannschaft auch in der 2. Runde erfolgreich (08.10.2018)
Die Wettkämpfe der letzten Jahre gegen Mülheim wurden stets in einer angenehmen Atmosphäre ausgetragen obwohl sie hart umkämpft waren. Zum Schluss hatte meist Niederkassel die Nase vorne. So war es auch diesmal. Obwohl wir auf die Spieler eine ganze Familie verzichten mussten, konnte doch eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammengestellt werden, bei der nur ein Ersatzspieler aus der 5. Mannschaft benötigt wurde. Wenig überraschend hatten die Jugendlichen Robert und Martin ihre Partien als erste beendet, wobei beide gewonnen haben. Es folgten Remise von Andreas und Norbert und es sah nach einer klaren Entscheidung aus. Mülheim kämpfte sich jedoch wieder heran, Ulli verlor am Spitzenbrett und auch Gerd musste eine Niederlage hinnehmen. Melanie spielte Remis und damit war der Ausgleich für die Mannschaft hergestellt. Werner musste jetzt gewinnen, um den Sieg einzufahren. Nachdem seinem unter Druck stehenden Gegner ein Fehler unterlaufen war, konnte er rasch entscheidenden Materialvorteil erwerben und damit die Partie zu seinen Gunsten entscheiden. Der derzeitige 2. Tabellenplatz ist mehr, als wir erwartet haben.     WL
 
5,5:2,5 – Niederkassels zweite Mannschaft nimmt in der Verbandsliga Süd Fahrt auf (30.09.2018)
Während unsere zweite Mannschaft vor einigen Wochen bei ihrem starken Auftaktunentschieden gegen Aufstiegsaspirant Porz noch die Stellung des eindeutigen Underdogs einnehmen durfte/musste, waren wir am heutigen Sonntag gegen die zweite Mannschaft unserer bergischen Schachfreunde zumindest nominell klar favorisiert und entsprechend gefordert – ob dieser Überlegenheit auf dem Papier letztendlich aber auch eine Überlegenheit an den Brettern folgen sollte, stand wiederum auf einen ganz anderem Blatt Papier, wie wohl manch einer von uns schon das ein oder andere Mal erleben musste. Heute jedoch, bei – wie für Schachsonntage gefühlt üblich – strahlendem Sonnenschein, lief der Mannschaftskampf schnell in für uns zufriedenstellende Bahnen. So sicherte sich Jan Eric an Brett 6 früh den ersten halben Punkt, gleichwohl er diesen nach desaströser Eröffnungsbehandlung wohl durchaus glücklich ergatterte. Nachdem Werner an Brett 8, welcher uns heute dankenswerterweise aushalf, rasch ein weiteres Remis beisteuerte, sollte auch schon bald der erste volle Punkt für unsere Mannschaft folgen. So behandelte Richard an Brett 5 die aus dem Budapester Gambit entstehende Stellung gewohnt sicher und gab seinem Gegner eine Lehrstunde darin, warum eine frühe Rochade und damit einhergehende Königssicherheit sowie effiziente Entwicklung der eigenen Figuren durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Wenig später steuerte auch Horst an Brett 4 einen weiteren vollen Punkt zu unserer Ausbeute bei. In einem Königsinder spielte er mit schlafwandlerischer Sicherheit Theoriezug um Theoriezug mit der Folge, dass sein Gegner dem entstehenden Druck bald nicht mehr standhalten konnte und einen taktischen Schlag folgenschwer übersah. Spätestens hier war der Ausgang des Mannschaftskampfes bei einem Stand von 3:1 schon absehbar. Tatsächlich sollten wir heute sogar ohne eine einzige Niederlage wieder die Rückreise antreten: Alex, an Brett 1, spielte gewohnt solide, verlor aber nach einem „halben Einsteller“ einen Bauern in der Eröffnung, für den er trotzdem durchaus Kompensation bekam und starkes Figurenspiel generieren konnte. In der Folge gewann er den verlorenen Bauern zurück und ehe er sich um weitere Pläne Gedanken machen konnte, bot ihm sein Gegner Remis, welches Alex auch dankend annahm. Gleiches tat auch Andreas‘ Gegner an Brett 3, nachdem Andreas zuvor nach eigener Aussage mit Weiß kaum Greifbares aus der Stellung herauspressen konnte. Blieben noch Chris an Brett 2 und Ralf an Brett 7: Letzterer erzielte aus der englischen Eröffnung heraus langfristig positionellen Druck, den er immer weiter verstärkte, in der Folge einen gegnerischen Bauern gewann und seinen Gegner, gleicher gefangen in Zeitnot und in verzweifelter Suche nach Kompensation, dazu brachte, einen ganzen Turm einzustellen. Nachdem dieses Ergebnis in trockenen Tüchern war, konnte auch Chris auf das Remisangebot seines Gegners eingehen, gleichwohl die Stellung auf dem Brett durchaus noch dynamisches Potential für beide Seiten bereithielt. Letztendlich konnte unsere Mannschaft somit einen ungefährdeten 5,5:2,5-Sieg einfahren, der hoffentlich den Ton für die kommende Monate setzen wird. Am 28.10. treten wir in Runde 3 gegen die erste Mannschaft der SG Siebengebirge an, dann zum ersten Mal vor heimischer Kulisse.    JS
 
Die furiose Sechs der sechsten Mannschaft gewinnt schon wieder! (27.09.2018)
Die furiose Sechs am zweiten Spieltag. Fünf Mal Talent und ein Senior in der Mitte: Florian links oben, reihum dann Sina, Tim, Helen und Alexander, Udo in der Mitte
Schon drei Wochen später stand die nächste Begegnung gegen den Tabellenführer aus Brauweiler II an, deren Mannschaft in der ersten Runde 18:0 gewonnen hatte – ihr Gegner, Bergische Schachfreunde VI, waren nicht angetreten. Mannschaftsführer Stefan Hartmann war daraufhin erst einmal wandern gegangen – er nahm am Megamarsch Köln 2018 (100-km-Wandern-in-24-Stunden) teil und gab die Devise aus: „Nichts wird unseren Sieg so sicherstellen, wie wenn ich mich für unsere Mannschaft aufreibe – auf der Strecke von Brühl nach Nettersheim!“ Und tatsächlich war Stefan gewohnt erfolgreich: Er schafft die 100 km zu Fuß in unter 20 Stunden! Doch dies wusste zu diesem Zeitpunkt unsere sechste Mannschaft nicht, bei der dieses Mal Florian Geisler durch Helen Ihle ersetzt wurde. Doch als bestünde eine telepathische Verbindung zu Stefan, stellt sich auch unser Team - zu allem bereit - dem Gegner entgegen und war wild entschlossen, die Punkte für Niederkassel zu holen und einen furiosen Sieg einzufahren. Und so kam es dann auch! Bei so viel Kampfgeist war es eigentlich nicht verwunderlich, dass es rasch an allen Brettern sehr gut für uns aussah. Am ersten Brett überspielte Udo seinen Gegner rasch positionell – sein Gegner spielte mit Weiß eine Art Nilpferd, das rasch lahmte. Am Brett 2 war es Florian, der zügig in ein vorteilhaftes Endspiel abwickeln konnte. Sina und Tim sicherten sich an Brett 3 und 4 rasch materiellen Vorteil. Helen dominierte ihre Gegnerin an Brett 5 klar und auch Alexander hatte am letzten Brett rasch eine Gewinnstellung erreicht. So sah es zwischenzeitlich sogar nach einem möglichen 6:0-Sieg aus (bzw. nach neuer Zählweise 18:6). Als Erster konnte dann Tim seinen Sieg perfekt machen. Wie sein Brettnachbar Florian hatte auch er schließlich ein gewonnenes Endspiel erreicht, das er zunächst gut behandelte. Dann hatte er eine sehr verführerische Idee – im Springerendspiel stellte er den gegnerischen König Patt, so dass er nur noch ein Springerschach zu erreichen brauchte, um Matt zu setzen. Dies hätte auch geklappt, wenn der Gegner nicht seinen Springer hätte opfern können, um Remis zu erreichen. Dies sah dieser aber nicht, so dass es nach 56 Zügen ein schönes Matt gab und wir in Führung gingen. In Florians Endspiel konnte sein Gegner ebenfalls nicht mithalten und Sina verwandelte den klaren Materialvorteil, den sie schön herausgespielt hatte, sicher – schon stand es 3:0 (bzw. 9:3) für uns! Alexanders Gegnerin und Udos Gegner wehrten sich noch nach Kräften, doch letztlich konnten beide eine Niederlage nicht vermeiden. Nur Helens Gegnerin hatte das Glück auf ihrer Seite: Nach einem unglücklichen Fehler büßte Helen einen Teil ihres Vorteils ein, da sie die Dame verlor. Dennoch stand sie danach immer noch gut und spielte auch stark weiter, so dass ihre Gegnerin in Nachteil blieb und langsam wieder auf die Verliererstraße geriet. Doch dann entwickelte sich die Partie unglücklich. In der zum Schluss noch laufenden Partie konnte, nach Fehlern auf beiden Seite, Helens Gegnerin quasi aus (fast) heiterem Himmel plötzlich Matt setzen – schade! Damit ergab sich als Endstand ein klarer 5:1-Sieg (16:8), der auch in dieser Höhe in Ordnung ging und sogar noch höher hätte ausfallen können. Als Siegestrophäe gab es dieses Mal allerdings kein Eis – dafür war das Wetter zu schlecht. Haferkekse sind jedoch auch nicht schlecht! Und beim nächsten Mal fahren wir mit diesem Ergebnis im Rücken dann als Tabellenführer zu Brühl VIII! Dort erwarten uns dann wohl etwas stärkere und erfahrenere Gegner. Doch Brühl VIII trifft auf unsere furiose Sechs! Da sollte sie sich besser warm anziehen ...    UK
 
4.Mannschaft schlägt einen der Favoriten in der ersten Runde (16.09.2018)
Ford SF Köln 2, einer der Absteiger der vergangenen Saison galt gegen unsere 4. Mannschaft als hoher Favorit. Schaut man auf die DWZ-Zahlen, war dies durchaus berechtigt. Auch nach meiner Analyse vor der Saison hatte ich eine Niederlage einkalkuliert. Seitens Ford war man darauf vorbereitet, uns "wegzuputzen". Aber erstens kommt es anders und 2. ist da noch der Gegner an 8 Brettern. Die erste Überraschung bescherte uns Mannschafts-Neuling Andreas, der mit einer DWZ von 0 offensichtlich stark unterschätzt wurde und den ersten Punkt für Niederkassel holte. Es folgten Remisen von Jonte, Robert, Werner und Ulli und langsam dämmerte es dem Gegner, dass der prognostizierte Sieg immer unwahrscheinlicher wurde. Als Jörg seinem Gegner in vorteilhafterer Stellung, die sich aber nicht zum Sieg verwerten ließ, ein Remis anbot, nahm dieser sofort an. 3,5 Punkte hatten wir schon angesammelt. Gerd stand auf Gewinn und konnte diesen im Endspiel auch realisieren. Damit war der Sieg eingefahren. Das Melanie gegen einen 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner nach starkem Spiel letztendlich das Nachsehen hatte, spielte keine Rolle mehr. So schön haben wir uns den Saisonstart nicht vorgestellt.     WL
 
Auftakt nach Maß für erste Mannschaft (16.09.2018)
Im Derby ging es für die erste Mannschaft in der ersten Runde gegen Porz II. Porz stellt das das jüngste Team der Liga so dass die Favoritenstellung der SG Niederkassel auf dem Papier nicht wirklich dem Erwartungswert entsprach. Zahlreiche Zuschauer fanden ihren Weg in unser Spiellokal in Mondorf und wollten das Team zum Saisonauftakt begleiten. Christian überspielte als einziger gefahrlos seinen Gegner und sorgte sicher für eine Führung. Die übrigen Partien waren stark umkämpft. Stephan und Tobi konnten dynamisches Gleichgewicht halten und remisierten. In der Zeitnotphase kippte leider die Partie von Sascha und Taylan. Dafür konnten wir die Punkte von Jochen und Klaus realisieren. Den Schlusspunkt machte Carsten, der zwar den größten Teil der Partie besser stand aber die Stellung war bis zum Ende taktisch unübersichtlich. Schließlich gewann er durch Zeitüberschreitung. 5:3 ist ein sehr gutes Ergebnis gegen nicht zu unterschätzende Porzer. Es ist ein schönes Gefühl mal oben in der Tabelle zu stehen.     CS
 
Saisonauftakt der 3. Mannschaft gegen Schachuzipus am "Tag des Denkmals" (09.09.2018)
Am Sonntag, den 09.9 um 8:00 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Dann sprang der Radiowecker an. Bei den "WDR 2 Sonntagsfragen" mit Gisela Steinhauer war Maurermeister Wilfried Knepper aus Dortmund zu Gast. Am "Tag des Denkmals" stimmte er mich auf die bevorstehende Schachsaison 2018/19 mit der 3. Mannschaft in der Bezirksliga Ost ein. Wenn alte Häuser bröseln ist das ein Fall für Wilfried Knepper. Hilft er auch wenn altes Schachwissen bröselt? Wir wissen nicht was der Großmeister empfiehlt, der Maurermeister empfiehlt "sichten, ordnen, nutzbar machen". Hört sich nach einer vielversprechenden Strategie an. Können diese Grundsätze schachlich auch der dritten Mannschaft gegen Schachuzipus helfen oder sollten wir auf "Wir sind Helden" am Tag des Denkmals hören und den Vorschlaghammer raus holen.

Wer weiß schon was der Tag noch bringen wird. Erst einmal traf man sich in Ranzel mit acht Stammspielern und machte sich auf den Weg. Nach einer kleinen Irrfahrt durch einen Tippfehler im Navi zur Adamstr. -eehh- falsch, wir müssen doch zur Adamsstr. kamen wir getreu dem Motto des Mauermeister Knepper "und merke Dir fünf Minuten vor der Zeit ist des Maurers Pünktlichkeit" auch am Spiellokal "Zur Post" Adamsstr. in Köln Mühlheim an.

Also pünktlich wie die Maurer und guter Dinge traten wir zum Saisonstart in die Schänke zur Post ein, um gegen die acht Recken von Schachuzipus unser Glück zu machen. Ob wir unsere Kunstfertigkeit am Brett unter Beweis stellen können so wie Maurermeister Knepper, der Kunst mit der Kelle am Fachwerk vollführt, blieb abzuwarten. Vielleicht gibt es ja auch heute tüchtig eins mit der groben Kelle drauf.

Der Mannschaftskampf gestaltete sich zu Beginn ausgeglichen. An Brett eins stellte Werner einen Bauern ein und verlor nach langem Kampf, an Brett zwei einigte sich Karl-Heinz in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner früh auf Remis. Am vierten Brett konnte Achim sich Vorteil erspielen und gewinnen. Beim Spielstand von 1,5 -1,5 verloren dann nach ca. drei Stunden am Brett sechs Ralph und an Brett sieben Markus und Schachuzipus ging mit 3,5 - 1,5 in Führung. Das Endergebnis des Mannschaftskampfes war noch nicht absehbar. Nach ca. vier Stunden hatte Jochen am achten Brett gewonnen Karsten am dritten Brett rettete sich nach einem groben Patzer noch ins Remis. Beim Stand von 4 - 3 mußte Hans Joachim leider das Remisangebot zum Endstand von 4,5 - 3,5 für Schachuzipus annehmen . Es war wieder einmal ein fairer und spannender Mannschaftskampf bei dem dieses mal Schachuzipus das bessere Ende für sich hatte. Wir gratulieren unserem Gegner und wünschen ihm noch eine zufriedenstellende Saison. Im Heimspiel am 7.10 erwarten wir dann die Bergischen Schachfreunde III.     KM
 
Furioser Start: Die neugegründete 6. Mannschaft siegt sensationell im ersten Spiel! (07.09.2018)
Jugendteam mit FM Udo Käser.
In unserer ersten Runde kam es am 2. September gleich zum Spiel gegen den Klub Kölner Schachfreunde, deren sechste Mannschaft nominell zu den stärksten Mannschaften der Liga zählt. Die Schachfreunde hatten Schwierigkeiten mit ihrem Spiellokal, weswegen der Mannschaftskampf dann nach kollegialer Übereinkunft und mit dem KKS als Gegner in gewohnt angenehmer Atmosphäre bei uns in Niederkassel gespielt wurde. Vorab waren die Befürchtungen natürlich groß gewesen, dass es gegen diesen Gegner eine klare Niederlage geben würde. Doch für unser Jugendteam, dieses Mal mit nur einem einsamen Senioren an Brett 1, konnte an diesem Tag die Herausforderung nicht groß genug sein. Alle waren wild entschlossen, die Schachfreunde aus Köln aus dem Felde zu schlagen und vom Brett zu putzen. Und es waren keine Mühen gescheut worden. Bereits im Vorfeld war genau für diesen Spieltag ein Sommerfest in Niederkassel organisiert worden und die feiernde Menge hatte sich tatsächlich um den Hafen geschart, um von dort aus das Spiel unserer sechsten Mannschaft im Blick zu behalten und uns die Daumen zu drücken. Aber auch die Spieler selbst waren zu allem entschlossen. So hatte sich Sina sogar mit Sommergrippe zum Brett geschleppt und ihre Stimme war kaum zu hören, als sie dennoch entschlossen sagte: Die hauen wir weg! Und als sich die Schachfreunde aus Köln, die selbst mit vier Kindern bzw. Jugendlichen und nur zwei Erwachsenen angereist waren, dann an die Bretter gesetzt hatten, war in den Gesichtern der Spieler unserer sechsten Mannschaft nur noch eines zu lesen: Entschlossenheit! Und so kam es auch zu einem spannenden Kampf! Zwar schauten wir am vierten Brett schnell in die Röhre, da Tim einem großen Nachteil hinterherlaufen musste. Doch bei Udo an Brett 1 sah es schnell nach einem klaren Sieg für uns aus, Sina an Brett 3 hatte rasch klaren Vorteil und auch Florian stand nach anfänglichen Ungenauigkeiten rasch klar besser als seine Gegnerin – Niederkassel VI dominierte den Mannschaftskampf von vorne weg! Zwar ging dann als Erstes die Partie an Brett 4 für uns verloren, doch erzielte dann auch Alexander am fünften Brett spürbaren Vorteil und auch Florian an Brett 6 stand sehr gut gegen seinen gleichaltrigen Gegner. Dann begann sich aber finstere Mächte gegen uns zu verschwören! Während Florian auf einen Trick seiner Gegnerin hereinfiel und in klaren Nachteil geriet, machte Sina den Sack nicht zu, sonder ließ ihren Gegner zappeln. Alexander machte dann zwar das 1:1, doch geriet Florian am letzten Brett ins Hintertreffen, so dass eine 2:4-Niederlage zu befürchten war. Aber nicht mit uns! Florian manövrierte zuerst seine Gegnerin in eine Stellung, in der sie scheinbar alles im Griff hatte. Ihr Turm war aber überlastet: Die Dame zu decken und das Matt abzuwehren erwies sich als zu große Aufgabe für ihn. So gewann Florian die Dame, doch hätte seine Gegnerin durchaus noch zu einem Remis durch Festungsbau kommen können. Nach der Dame verlor sie aber auch noch ihre Fassung, dann ihren Turm, dann ihren Läufer – und zum Schluss dann auch die Partie. In der Zwischenzeit hatte Sina einen furiosen Angriff gestartet, den sie zwar nicht ganz fehlerfrei führte, der aber für ihren Gegner zuviel war – er wurde im Angriffswirbel von Dame, Turm und Springer Matt gesetzt. Zwar verlor danach Florian nach zähem Kampf, so dass der KKS noch zum 2:3 aufschloss. Udo ließ aber nichts anbrennen und fuhr den Sieg ein, so dass es insgesamt einen 4:2-Sieg für uns gab ... bzw. nach der neuen Zählung (3 Punkte für einen Sieg, 2 Punkte für ein unentschieden, 1 Punkt für eine Niederlage, 0 Punkte für einen kampflosen Verlust) ein 14:10-Ergebnis. Natürlich mischten wir uns nach diesem Triumph noch unters Volk und ließen uns den Sieg bei einem Eis schmecken. Und eines war allen klar: So kann es weitergehen!    UK
 
4:4, gelungener Auftakt der 2. Mannschaft in Porz ! (02.09.2018)
Zum Saisonauftakt mußte die 2. Mannschaft den schweren Weg gegen den letztjährigen Vizemeister Porz antreten. Achim, dem das noch nicht reichte, legte die 10km mit dem Fahrrad zurück. Es kam zu einem spannenden, sehr kämpferischen Mannschaftskampf, in dem für den geneigten Beobachter vor der 1. Zeitkontrolle der nominale DWZ-Unterschied nicht festzustellen war und die letzten Partien von Ralf und mir erst nach etwa 7 Stunden beendet waren. Der Reihe nach: An Brett 1 wandelte Gallinis auf den Spuren von IM Basman und zog nach 1.- Sf6, 2.- Tg8. Alex baute ruhig eine überlegene Stellung auf, opferte dann eine Leichtfigur (!) und hatte im Endspiel einen Sack voll Bauern mehr, die den Gewinn verbürgten. Hier muß ich unbedingt eine Anekdote einfügen: Einst gewann GM Nunn gegen IM Basman nach ähnlich erratischer Zugfolge und sah Basman nach Rückkehr vom Bankett immer noch im Spielsaal sitzen. Auf die Frage, was Basman hier noch mache, kam die Antwort: Ich analysiere unsere Partie und kann immer noch nicht den Fehler finden, der zu meinem Verlust geführt hat. Nunn verließ darauf den Spielsaal mit Kopfschütteln. An Brett 2 gelang es Chris seinen Gegner langsam zu überspielen und krönte seine Partie mit einem plötzlichen und entscheidenden Königsangriff. Damit waren Alex und Chris die Spieler des Tages. An Brett 3 hatte ich gegen Evers im Benkö-Gambit einen vielversprechenden b-Bauern. Aus einer vermutlichen Gewinnstellung nach Mutation zu einem gedeckten Freibauern auf c6, wurde dann mit dem Vorrücken auf c7 leider eine Remis-Stellung, was Evers - unter Druck - durch geschicktes und gefährliches Gegenspiel mit den Schwerfiguren bewies. Nach einem Intermezzo mit einem leichtsinnig zugelassenen, für Evers vorteilhaften, wohl aber die Remisbreite vermutlich nicht überschreitenden Dame-Leichtfigurenendspiel, hatte er nach dem Damentausch noch das dringende Bedürfnis nach einer Runde Elementarschach, die nach weiteren 15 Zügen, mit einem nackten Läufer mehr an mich ging. An Brett 4 einigte sich Horst mit seinem Gegner Wegener relativ früh auf Remis, was für Horst erst einmal einen guten Saisonstart bedeutet als Spieler mit den schwarzen Steinen und angesichts eines gewissen DWZ-Unterschieds. An Brett 5 hatte Richard einen vielversprechenden Mehrbauern, der zumindest zuletzt leider nicht mehr für einen Sieg ausreichte. An Brett 6 hatte Jan Eric mehr als ausreichende Kompensation für den geopferten Bauern, konnte dann nach einigen zweitbesten Zügen aber wenigstens das Remis absichern. An Brett 7 und Brett 8 gestaltete sich der Kampf von Ralf und Achim lange ausgeglichen. Leider verlor Ralf ein remisliches Turmendspiel, was immer mal passieren kann, und Achim hatte letztlich gegen seinen deutlich spielstärkeren Gegner das Nachsehen. Insgesamt ist das Unentschieden, auch wenn es im Nachhinein etwas glücklich für Porz wirkt, eine großartige Auftaktleistung und ich wünsche mir für die kommenden Mannschaftskämpfe weiter eine so stark kämpfende Mannschaft!    AK
 
NRW Blitzschacheinzelmeisterschaft in Godesberg (31.08.2018)
Die NRW Blitzschacheinzelmeisterschaft 2018 findet in mehreren Gruppen in Godesberg statt. Auch "Nicht-Qualifizierte" können noch anmelden und in eigenen Gruppen spielen. Details hier     cs
 
Premiere des "Schwertes" in der "Post" - und direkt nur knapp am Teilnehmerrekord vorbei! (26.08.2018)
Mathias Jehmlich vom Stadtsportverband Niederkassel und der stellvertretende Vereinsvorsitzende der SG Niederkassel, Thomas Freundlieb, übergeben das „Schwert“ an den Turniersieger GM Maxim Turov. Im Hintergrund Turnierleiter Werner Frehen.
Nachdem wir mit unserem Jugend-Open im Frühjahr zwangsweise und kurzfristig den Spielort wechseln mussten, fand nun auch unser traditionsreiche und über die regionalen Grenzen hinaus bekanntes Schnellschachturnier, das "Schwert", in seiner 29sten Ausgabe erstmals im Spielsaal der Gaststätte "Zur Post" statt - in direkter Nachbarschaft unseres Mondorfer Vereinsheims. Und wir stellten uns vor dem Turnier natürlich die Frage: Würden unsere Stammgäste das neue Spiellokal annehmen? Würde es den hohen Ansprüchen genügen? Die Vorzeichen waren angesichts von nur rund 60 Voranmeldungen alles andere als rosig. Doch dann trauten wir unseren Augen nicht: Plötzlich standen 135 Schachfreundinnen und -freunde vor der Tür und wir schrammten nur ganz knapp am Teilnehmerrekord (139) aus dem Jahr 2014 vorbei! Und nicht nur quantitativ, auch qualitativ war das Turnier bestens aufgestellt. Vier Großmeister, vier Internationale Meister und weitere zehn andere Titelträger - ein unglaublich hohes Niveau! Man sieht das beispielsweise daran, dass der Vorjahresdritte, IM Rüdiger Seger, dieses Mal nur auf Rang 16 landete und NRW-Klasse-Spieler im unbedeutenden Mittelfeld verblieben. Bis Rang 50 fast nur Spieler/innen mit über ELO 2000! Bringen wir es auf den Punkt: Die alte Spielstätte wurde von niemandem vermisst, auch wenn der Name des Turniers, "Schwert von Lülsdorf", nun nur noch historisch begründet ist. Da wir uns im Gegensatz zum Jugend-Open dieses Mal auch besser vorbereiten konnten und eine Lautsprecheranlage organisiert hatten, verlief alles bestens, was vor allem das Verdienst des Hauptorganisators, Werner Langhoff war, aber auch durch die anderen Helferinnen und Helfer aus dem Vereinsumfeld - leider mal wieder fast ausschließlich die "üblichen Verdächtigen" aus dem Elternkreis - tatkräftig unterstützt wurde. So war auch das Catering wieder vorbildlich und es blieben hier keine Wünsche offen. Durch technische Probleme bedingt verliefen die ersten Runden etwas schleppend, aber danach steigerte sich nicht nur die Spannung, sondern auch die Schnelligkeit des Ablaufs. Insgesamt wurde das Turnier ohne größere Zwischenfälle von Turnierleiter Werner Frehen und seinem Schiriteam über die Bühne gebracht. Auf eben dieser Bühne lieferten sich die zahlreichen Titelträger richtig spannende Kämpfe. Vor der achten Runde lagen fünf Spieler mit jeweils 6 Punkten auf Rang 1. Und da IM Ilja Schneider (ELO 2507, Gewinner des "Schwertes" 2015) ein bekannt guter Schnellschachspieler ist und am Ende mit 7/9 auf Rang drei landete, war klar: Einer der vier Großmeister würde leer ausgehen bei den vier mit Geldpreisen versehenen Spitzenplätzen. Es traf GM Vitaly Kunin, mit ELO 2564 die Nummer 2 der Setzliste, der am Schluss in einer mitreißenden Partie gegen den späteren Zweiten und Titelverteidiger, GM Andrey Orlov (ELO 2492), alles auf eine Karte setze, aber verlor und dadurch auf Rang 8 abstürzte. Etwas besser erging es GM Michael Hoffman (ELO 2443) auf Platz 4 mit 7/9. Erstmaliger Sieger des "Schwertes" wurde so GM Maxim Turov (ELO 2573), der sich - vor der Schlussrunde in Führung liegend - mit Ilja Schneider relativ schnell auf ein Remis einigte. Herzlichen Glückwunsch! Die Mannschaftswertung gewann der Godesberger SK vor der SG Porz. Beste Frau wurde die lange ganz oben mitspielende IM Irina Turova (Platz 9 der Gesamtwertung). Die am besten platzierten Niederkasseler waren Christian Bussard (6/9, Rang 15) vor Holger Riedel (5.5/9, Rang 32) und Klaus Rybarczyk (5/9, Rang 44). Von unseren Niederkasseler Jugendlichen überzeugte vor allem Martin (3.5/9, Rang 101), der sogar noch vor Robert (3/9, Rang 110) landete. Einen Überblick über alle Runden, die Endstände und alle Ratingpreise bekommt man hier auf der Turnierseite.    sh
 
Himmlisches Spektakel (28.07.2018)
Wir schreiben Juli im Jahre des Herrn 2018. Die Meldefristen für die neue Saison nähern sich dem Ende. Mond und Mars wurden rot, die erste Mannschaft blau. Die Vereinsastronomen deuten das in der Konstellation bislang einzigartige Ereignis als gutes Omen für die Liga 2019
- Spaß beiseite. In diesem Jahr stellt die SG Niederkassel seit einigen Jahren wieder 6 Teams im Spielbetrieb. Die Aufstellungen wurden sehr harmonisch festgelegt und standen für Team 2-6 bereits im Vorfeld fest. Die erste Mannschaft, die sonst nicht durch Anwesenheit im Verein glänzt, nutzte die Gelegenheit, ein geselliges Blitzturnier unter den TOP 16 im Verein auszutragen. Der Einladung folgten dann auch 11 von 16 Spielern mit einem DWZ Schnitt von 2175! Die "Blitz-Championsleague" haben wir im würdigen 3+2 Fischer Modus der Deutschen Blitzmeisterschaft ausgetragen. Bei einem Faß kühlem Bier in der tropischen Nacht war die Stimmung gut. Auch wenn man natürlich vor den Mitstreitern im Team ein gutes Bild abgeben wollte um seine Position in der Aufstellung zu rechtfertigen. Jeder Teilnehmer hat schon etliche Turniere im Verein gewonnen und der ein oder andere musste dann auch einen ungewohnten Platz in der zweiten Tabellenhälfte einnehmen. Am Ende hat es Christian Seel uns allen wieder gezeigt und gewann locker mit 10/10. Es wurde bereits eine Fortsetzung dieses himmlischen Spektakels angefragt.
   
   
    cs
 
Die Schachgemeinschaft Niederkassel auf dem Tag des Sports (09.07.2018)
Neugierige Kinder mit viel Spaß am Schachstand.
Alle zwei Jahre stellt sich der Schachverein den Niederkassler Bürgern am Tag des Sportes vor auf dem REWE-Parkplatz in Ranzel. Dieses Jahr war das Angebot besonders vielfältig: So stellten sich zum Beispiel American Football, die Sportschützen oder die Basketballabteilung des TUS Mondorf erstmalig vor. Durch das heiße Wetter fanden leider nicht so viele Interessierte den Weg zu dieser gelungenen Veranstaltung. Die Hundesportler japsten, die Gardetänzerinnen schwitzten, und die Eisdiele konnte sich über guten Umsatz freuen. Der Schachstand hatte einen zentralen Platz mit Sicht auf die Bühne. Neugierige Kinder und eingerostete Gelegenheitsspieler nahmen die Möglichkeit gerne wahr, unter dem schattenspendenden Pavillion oder auch am Gartenschach eine Partie zu spielen. Sie wurden angeleitet und motiviert durch die Vereinsspieler der SG Niederkassel. Mathias Jehmlich und sein Stadtsportverband führten uns professionell durch ein ganztätiges kurzweiliges Programm, bei dem sich die Vereine auch noch über Mikro kurz vorstellen durften. Auch die treu gebliebenen Fans des Sportabzeichens aus unserem Verein wurden geehrt. Insgesamt hat die Veranstaltung mehr Zuschauer verdient und ich hoffe, dass wir in zwei Jahren wieder dabei sein werden.    CS
 
NRW-MM U10: Wir üben für Magdeburg - Platz 12 (02.07.2018)
Nach heißem Kampf in Brühl gab es zu Hause erst einmal eine kühlende Wasserschlacht - und Eis.
Dank des enormen Einsatzes von Verena Wunderlich konnte die Vorrunde der NRW-U10-Mannschaftsmeisterschaft dann doch noch stattfinden - mehrere Monate nach der vorläufigen Absage. Für unseren Teil des Landes fand das Qualifikationsturnier zur Endrunde im schönen Brühl statt, allerdings in einem Keller, der den hohen Temperaturen nicht genug Kühlung entgegensetzen konnte für "Högschde Konzentration". Aber dennoch war alles bestens vorbereitet, inklusive Catering und schönem Außengelände. Da sehen wir mal darüber hinweg, dass es die eine oder andere Panne beim Eintragen der Ergebnisse und den Auslosungen gab. Wir traten ohne große Ambitionen an. Simon an Brett 1 schien gegen die absolute NRW-Elite zu schwach, und Johan spielte an Brett 4 sein erstes Turnier überhaupt. Wie sollten wir da Siege einfahren? Daher betrachtete ich das Turnier vor allem als Vorbereitung für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft U10 in Magdeburg, für die man sich ja nicht qualifizieren muss und an der wir im Dezember zum vierten und letzten Mal teilnehmen werden - denn danach ist selbst mein jüngerer Sohn zu alt. Unser Minimalziel also: ein Sieg. Das wurde schon im ersten Spiel erreicht, durch einen 3:1-Sieg gegen Erftstadt, bei dem nur Helen Federn lassen musste. Toll, Johan - erstes Turnierspiel deines Lebens und direkt ein Sieg! So ging es aber nicht weiter: Es folgten deutliche Niederlagen gegen Porz I und Düsseldorf, auch wenn letztere später dann annuliert wurde. Danach gab es aber wieder einen Sieg zu feiern - gegen Porz II. Huuuups, plötzlich eine ausgeglichene Bilanz, ich sehe wohl nicht richtig. Sollten wir doch noch vorne landen können? Es sah insofern vielversprechend aus, als dass Florian in Bestform spielte. So gut habe ich ihn noch nie in einem Turnier auftrumpfen gesehen! Er konnte mich selbst bei seinen Niederlagen überzeugen durch relativ langes Nachdenken und schnörkelloses Angriffsspiel mit nur wenigen Patzern. Umgekehrt merkte man aber auch früh, dass Helen nicht ihren besten Tag hatte und Johan doch noch etwas überfordert war mit der ungewohnten Turniersituation - drei Niederlagen in Folge durch ungültige Züge, das ist bitter. Meine Hoffnung: Wenn Florian sein Niveau hält, Helen sich steigert, Johan seine Nervosität ablegt und Simon über sich hinauswächst, dann ist noch was drin. Aber Pustekuchen! Ein bisschen viele "wenn"s... Nach zwei durchaus erwartbaren Niederlagen gegen Würselen und Eilendorf (Simon spielte hier an Brett 1 großartig gegen den starken Ingmar Mainka, musste aber knapp passen) gab es am Schluss noch einmal die Chance mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten aus Kempen auf Platz 7 oder gar 6 vorzurücken. Leider aber war die Luft raus und es gab eine 1:3-Niederlage - nur Simon konnte punkten. Die Einzelbilanzen: Simon 3/7, Helen 1.5/7, Florian 2.5/7 und Johan 2/7, darunter ein kampfloser Sieg. Alles im erwartbaren Rahmen, aber halt auch nicht mehr. Daher blieb unter 16 teilnehmenden Mannschaften nur Platz 12 und unabhängig vom Ergebnis die Gewissheit, dass wir eine tolle U10-Mannschaft haben, bestehend aus vier großartigen Kindern, die alle nur ein, zwei Straßen auseinander wohnen in Troisdorf-Bergheim und alle über das Schachspiel hinaus gut befreundet sind. So gingen wir nach dem Turnier Eis essen, es gab bei knapp 30° Hitze eine Wasserschlacht mit Spritzpistolen vor unserem Haus und nebenbei putzten die vier auch noch unser Auto! Kurz: Wir freuen uns auf Magdeburg, die Stimmung ist blendend. Mit der Qualifikation für die NRW-Endrunde hatten wir aber nichts weiter zu tun. Das überließen wir großzügig Porz I, Godesberg I, dem Düsseldorfer SV I und Aachen - alle derzeit nicht unsere Liga in der U10. Einzig verwunderlich für mich war, dass außer Porz, Godesberg und Niederkassel aus unserer Region niemand am Start war.     sh
 
Michelle Trunz dominiert die 1. Niederkasseler Jugend-Blitznacht (01.07.2018)
Die Kleinste war mal wieder die Größte: Michelle, umringt von Julian und Melanie.
Gegen 18 Uhr trafen sich heute (bzw. jetzt bereits gestern :-)) zwölf Spielerinnen und Spieler zu unserer 1. Niederkasseler Jugend-Blitznacht, darunter 10 aus unserem eigenen Verein. Gespielt wurden zwei komplette Runden; jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hatte also 22 Partien zu bestreiten. Nach der Hälfte konnten sich alle mit Pizza stärken. Thomas hatte für alles gesorgt und richtete so ein bereits bei der Premiere perfekt organisiertes Turnier aus. Da ich selbst Turniere ausrichte, kann ich nur sagen: Das ist alles andere als selbstverständlich! Respekt und Danke, lieber Thomas! Neben der Pausen-Pizza und kostenlosen Getränken gab es auch noch selbstgebackenen Kuchen von der Familie Herzig. Prima - und vielen Dank! Das Niveau war wirklich hoch. Vor allem an der Spitze! Hier dominierte Michelle Trunz vom Godesberger SK nach Belieben und holte sagenhafte 20.5 von 22 möglichen Punkten. Und das, obwohl sie die mit Abstand jüngste Teilnehmerin (Jahrgang 2008) war! Nur Melanie konnte gegen sie gewinnen. Die Jungs vernaschte sie reihenweise. Aber ich kann euch trösten: In spätestens 20 Jahren werdet ihr sagen: Damals, bei der ersten Niederkasseler Jugend-Blitznacht, habe ich gegen die jetzige Großmeisterin und Deutsche Meisterin Michelle Trunz gespielt. Darauf gehe ich jede Wette ein. Und Julian kann dann sogar behaupten, ihr in zwei Spielen immerhin einen halben Punkt abgetrotzt zu haben. Mit ebenfalls sehr guten 18 Punkten landete er auf dem zweiten Platz, vor Melanie (16) auf Platz 3, die wiederum knapp Robert (15.5) hinter sich lassen konnte. Den fünften Platz teilten sich Leif, Karina und - man höre und staune! - Jan, der auf einem der hintersten Plätze gesetzt war, aber ein unglaublich gutes Turnier spielte. Erst kurz vor 1 Uhr war die Siegerehrung beendet und alle fuhren - auch dank der hohen Temperaturen - erschöpft, aber glücklich nach Hause. Und in einer Sache sind wir uns alle einig: Das müssen wir nächstes Jahr wiederholen!     sh
 
Juni-Ausgabe der Niederkasseler Schnellschachserie weiß zu begeistern (15.06.2018)
Zugegebenermaßen und ungeachtet dessen, ob man ihn mag oder nicht: Wie Cristiano Ronaldo in der 88. Minute in der Partie Portugal vs. Spanien den fälligen Freistoß zum 3:3 Endstand in die Maschen zimmert, war durchaus beeindruckend. Was den Verfasser dieser Zeilen aber ungleich mehr beeindruckt hat, war der große Ansturm von gut gelaunten und motivierten Schachjecken auf unser Vereinsheim im Rahmen der dort stattfindenden Juni-Ausgabe der vereinsinternen Schnellschachserie. Der von der iberischen Halbsinsel geprägten WM-Knallerpartie zum Trotz fanden sich am vergangenen Freitag 16 Spieler aller Alters- und Spielklassen im Vereinsheim ein und lieferten sich einen tollen Kampf um Punkte und Erfolge. Zum Schluss war es wieder einmal Martin Mauelshagen, der seinen Namen ganz vorne in der Tabelle aufblitzen sah; 4 Punkte aus 5 Partien - mehr als solide. Mit gleicher Punktzahl, aber leicht schlechterer Buchholz kam Richard Raböse auf Platz 2, dicht gefolgt von Werner Groß, dem allein es gelang, dem späteren Sieger Martin in Runde 5 tatsächlich noch eine Niederlage beizubringen. Insgesamt war es ein wirklich tolles Turnier in angenehmer Atmosphäre, in dessen Zuge sich manch einer sogar noch einer mehrstündigen Blitz-Schlacht hingab. Ein tolles (schachliches) Zeichen für den Verein und dessen Vereinsleben!    JS
 
Schwert von Lülsdorf 2018 (11.06.2018)
am 26.8.2018 findet das 29. Schwert von Lülsdorf statt in der letzten Ferienwoche. Diesmal werden wir in der Post in Mondorf in unmittelbarer Nähe des Vereinsheims spielen. Die Lokation hat sich schon beim Jugendopen bewährt und wird unser neues zu Hause für "Großveranstaltungen" Wir hoffen unsere Gäste werden sie genauso lieben wie wir. Die Voranmeldungen sind live geschaltet und wir freuen uns auf ein großartiges Turnier mit 100 - 150 Teilnehmern aller Spielstärken. Gerade die Niederkassler Vereinsmitglieder möchte ich bitten sich rechtzeitig anzumelden und uns so unsere Planung zu erleichtern.     CS
 
Viele Niederkasseler beim Godesberger Amateur- und Jugendpokal (10.06.2018)
   
   
Leider dieses Mal ohne Pokal - aber eine Menge Urkunden und Medaillen für die Niederkasseler Kinder und Jugendliche. Da freut sich auch das Klassentier! Auf dem Foto fehlen Melanie, Leif und Martin.
Wie schon im letzten Jahr bei der Premiere war auch der 2. Godesberger Amateur- und Jugend-Pokal ein voller Erfolg. Im Vergleich zu letztem Jahr war, so fand ich, sogar noch mal eine Steigerung zu beobachten - mehr Teilnehmer (rund 80!), günstigere Preise beim Catering und auch ein schnellerer Beginn. Vielen Dank an den Organisator Sebastian Strauch und sein Team für einen tollen Sonntag bei wunderschönem Wetter! Sportlich lief es für uns so... naja.... In der U10 ging Simon als Topgesetzter an den Start, musste sich aber nach zwei Siegen, einer Niederlage und zwei Remis (eine in der letzten Runde gegen Helen) mit Rang 8 begnügen. Einen Rang dahinter landete Helen als zweitbestes Mädchen. Ein Erfolgserlebnis gab es für Florian: Nach einem Sieg und einem Remis wird er nach dem Turnier seine erste DWZ erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Gleiches gilt für Sophie in der U12, die sogar zweimal gewinnen konnte. Ich bin höchsterfreut, welche Entwicklung Sophie in den letzten Monaten gemacht hat. Sie spielt ja erst seit nicht einmal einem Jahr Schach. Im Amateurpokal gab es deutlich mehr Schatten als Licht, wobei mir nicht alle Ergebnisse bekannt sind. Leif musste direkt eine empfindliche Niederlage gegen die zwar hochtalentierte, aber immerhin auch erst achtjährige Tamila Trunz einstecken, konnte sich dann aber deutlich steigern. Auch Martin verpatzte seine erste Partie, holte dann aber immerhin noch 1.5/3. Samuel erzielte mit 2/3 in seiner Gruppe das beste Niederkasseler Ergebnis und wurde Zweiter. Wie Melanie abgeschnitten hat, weiß ich nicht genau. Einen rabenschwarzen Tag in einer allerdings auch saustarken Gruppe erwischte Johannes mit 0/3 gegen Benjamin Borriss und ähnlich hochbegabte Schachtalente. Nicht viel besser erging es mir. War ich im ersten Spiel noch stolz, dass ich mich gegen Fabian Mader (DWZ 1184), immerhin Teilnehmer der Deutschen Einzelmeisterschaft in der U10, nach einem wahren Gemetzel (sehr offensives Spiel auf beiden Seiten) mit Turmopfer und Dauerschach in ein Remis flüchten konnte, versemmelte ich die beiden anderen Partien: Im zweiten Spiel gerate ich gegen Ramy Azrak (der letztes Jahr wegen dieser beherzten Aktion in den Medien war) in einem bis dato ausgeglichenen Bauernendspiel mit Läufer gegen Springer in ein unnötiges Schach und danach in eine schlechtere Stellung. Noch unnötiger meine Niederlage im letzten Spiel gegen Philipp Albrecht (DWZ 1162): Ich liege haushoch mit Qualität vorne (Shredder sagt sogar +9!) und vergeige das Ding noch, weil ich nur auf meinen Angriff achte und das zweizügige Matt des Gegners nicht sehe. Das kostet DWZ... Mann, Mann,... aber egal. Es war trotzdem ein schöner Tag! Nachtrag: Man findet nun auf den Seiten der DWZ-Pokale alle Amateurtabellen und in der Navigation links auch die Tabellen der U8 und U10/U12. Leider hat also auch Melanie nicht viel besser abgeschnitten als Leif, Johannes und ich. Wir müssen uns alle beim nächsten Mal steigern! :-)     sh
 
Christian Bussard gewinnt mit 6/7 Punkten das 28. Schweinfurter Open (03.06.2018)
Unser Schachfreund Christian hat heute ungeschlagen das 28. Schweinfurter Open gewonnen. Als Nummer 2 der Setzliste besiegt er in der 5. Runde die Startnummer 1 mit den schwarzen Steinen. Nähere Infos hier    WF
 
35. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach 2018! (01.06.2018)
   
   
Klasse in Solingen: Sascha Grimm - Peter Leko, Jochen Wigger - Andreas Heimann, Klaus Rybarczyk - Zdenko Kozul und Carsten Stanetzek - Vincent Keymer.
War die NRW-Mannschaftsmeisterschaft bereits eigentlich mein persönliches schachliches Highlight dieses Jahr, so wurde es mit der überraschenden Einladung zur Deutschen nochmals deutlich getoppt! Auch wenn es bereits meine Dritte (nach 25 Jahren) ist, sind Deutsche Meisterschaften, für die man sich qualifizieren muss, doch immer etwas ganz Besonderes - gerade für Amateure! Diesen Umstand hatten wir einem glücklichen "Nachrutschen" zu verdanken. Wie sich zeigte, kann auch der "undankbare" Vierte Platz noch seine Vorteile haben! Die Solinger Organisatoren stellten für alle Spielenden Essen und Getränke umsonst bereit und auch die sonstigen Rahmenbedingungen waren einer Deutschen würdig, lediglich das Raumklima machte dem einen oder anderen etwas zu schaffen. Bei diesem schönen warmen Sommertemperaturen wäre ein klimatisierter Saal doch angenehmer gewesen. Das Niveau unserer gegnerischen Mannschaften war dann doch etwas zu hoch und das Motto "Dabei sein ist alles" galt, bis auf den bärenstark aufspielenden Jochen, für den Rest des Teams. Am Brett 1 warteten allein drei namenhafte Spieler mit einer Elo von über 2700 auf Sascha, der gegen einen Schnitt von ca. 2475 Elo einen recht harten Stand hatte. An Brett 2 konnte Jochen gegen einen Schnitt von ca. 2415 Elo und einigen 26ern sehr gute 9 Pkt realisieren und seine Blitzelo auf 2340 verbessern! Ich hatte es noch mit einem Gegnerschnitt von ca. 2375 Elo zu tun, die sich aber an diesem Tag einfach als zu stark erwiesen. Genauso war es auch für Stephan (Gegnerschnitt ca. 2325 Elo) und Carsten (Gegnerschnitt ca. 2290 Elo). Es lief einfach nicht! Kurios und unglücklich verlief zudem die Zuordnung/Übertragung der tatsächlich eingefahrenen Punkte zum Nachteil von Carsten, der eine bessere Performance abgeliefert hatte, als später der Auswertung zu entnehmen war. Alles in allem ein sehr schönes, weil auch wohl sehr seltenes Ereignis für eine Amateurmannschaft... wenngleich die Ziele für den nächsten Turnus dadurch nahezu automatisch vorgegeben sind! Details     KR
 
 
 
 
 
  Fr. 16.11.2018    
  VM 7. Runde
Jugend-VM, 6. Runde (Ersatztermin: 23.11.)
 
 
  So. 18.11.2018    
  NDK 1 - SF Brackel 1
SV Turm Sankt Augustin 1 - NDK 2
SG Kalker/Deutzer 2 - NDK 4
Brühler SK 8 - NDK 6
 
 
  Fr. 23.11.2018    
  Schnellschach
(Beginn: 19.30 Uhr)
 
 
  Mo. 26.11.2018    
  Montagstraining:
tbd
 
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 61:
33. Schwarzacher Open
Vicze - Frehen
Problem des Monats
Es droht Se5 mit Abtausch des Läufers. Was spielt Weiß?
  Weitere Schachprobleme