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3. Mannschaft spielt zu Hause 4:4 gegen Schachuzipus I (20.11.2017)
Vor dem Spiel waren wir noch guter Dinge, sah es doch so aus, als ob wir in dieser Saison erstmalig mit 8 Spielern antreten konnten. Doch leider hatte Jochen kurz vor dem Spiel die Krankmeldung vom Werner erhalten. Somit mussten wir wieder einen Rückstand hinterherlaufen. Außerdem trat unser Gegner auch noch in bestmöglicher Besetzung an. Unser Ersatzspieler Jörg Ihle konnte aus der Eröffnung heraus Material gewinnen, so dass der Ausgleich zum 1:1 schnell geschafft war. Alle anderen Partien waren hart umkämpft und bewegten sich lange Zeit in der Remisbreite. Nur am 1. Brett war absehbar, dass es aufgrund gegensätzlicher Rochaden, wohl doch einen Sieger geben muss. Leider geriet Alex dort auf die Verliererstrasse. Mittlerweile hatten sich Hans-Joachim, Karsten und Karl-Heinz mit ihren Gegenern auf Remis geeinigt. Somit stand es 2,5:3,5 gegen uns. Jochen hatte jedoch Material gewonnen und nachdem Markus und sein Gegner den Punkt geteilt hatten, fuhr er den vollen Punkt ein. Damit endete der Mannschaftskampf 4:4 und wir konnten nach einem unterhaltsamen Schachnachmittag unseren sportlich fairen Gegner einen guten Heimweg wünschen. Der nächste Mannschaftskampf findet am 17.12.17 auswärts gegen die 3. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde statt.    KM
 
5. Mannschaft mit dem letzten Aufgebot : 0:8 gegen Köln-Mülheim (19.11.2017)
Ausgerechnet gegen den stärksten Gegner der Gruppe fielen bei uns massig Spieler aus. So fuhren wir mit nur sechs „Überlebenden“ nach Köln-Mülheim, zur dortigen dritten Mannschaft. Bereits vor der Partie war klar, dass es nur darum ging, sich halbwegs achtbar aus der Affäre zu stehlen und irgendwie wenigstens einen halben Punkt zu holen. Den bereits eingeplanten Punkt - von Udo an Brett 1 - mussten wir leider abschreiben, da wir ihn gnädigerweise ;-) der ersten Mannschaft für ihr Auswärtsspiel in Bielefeld geliehen hatten, das bei Redaktionsschluss noch nicht beendet war. Unsere Gegner traten mit der stärksten Mannschaft an und waren auf allen Positionen DWZ-mäßig haushoch überlegen. Es war in etwa so, als würde der Bonner SC gegen Bayern München antreten - und das mit nur 8 Spielern... Jeremias an Brett 8 begann gut, gewann einen Läufer in der Eröffnung, gab diesen Vorteil aber kurz darauf wieder ab. Am Ende war die eigene Grundlinie dem monströsen Angriff der Schwerfiguren nicht gewachsen. Kurz darauf musste Samuel an Brett 6 dem massiven Angriff am eigentlichen Damenflügel - Samuel hatte lang rochiert - Tribut zollen. Der geplante Angriff am gegnerischen Königsflügel mit zwei Türmen verpuffte wirkungslos. Johannes an Brett 2 wurde seine schwache Bauernstruktur zum Verhängnis. Er ließ sich so auf ein verlorenes Endspiel ein, nachdem es lange nach einem Remis aussah. Zu Manfreds und Heinrichs Niederlagen kann ich mich nicht äußern. Johannes sagte mir, Heinrich habe an Brett 5 sehr gut gespielt und „Pech gehabt“. Bleibt also nur noch meine Partie an Brett 7, in der ich die ersten 27 Züge gegen meinen Gegner mit DWZ 1579 (eigentlich zu hoch für mich) sehr gut mithielt und die Chance zum Bauergewinn dummerweise ausließ. Mein Gegner erzählte mir hinterher, dass er sich zu dem Zeitpunkt klar auf Verlust sah. Dann stürme ich mit dem Zentrumsfreibauern zu ungestüm nach vorne und kassiere dessen Verlust. Der Rest ist dann schwach gespielt und gipfelt am Ende auf der Suche nach einem Dauerschach in einer übersehenen Gabel. Dennoch gibt mir die Partie sehr viel Mut und vor allem auch eine weitere gewertete Partie auf dem Weg zur ersten DWZ. Insgesamt haben wir Lehrgeld bezahlt, aber das wussten wir vorher. Leider konnten wir unser Ziel, nicht 0:8 zu verlieren, nicht erreichen, aber auch das tragen wir mit Fassung. Jetzt kommt mit Satranc der erste schlagbare Gegner. Hoffentlich können wir dann endlich mal mit der stärksten Mannschaft antreten.    sh
 
Hart erkämpfter Sieg der 2. Mannschaft: SG Niederkassel 2 – Brühler SK 2 4,5 : 3,5 (12.11.2017)
Beide Mannschaften traten ohne ihre nominellen 1. Bretter an. An Brett 1 spielte daher Alex, der relativ rasch, nach einem vermutlich zuhause vorbereitetem frühen Figurenopfer in einer Eröffnungsvariante aufgeben mußte. Jan Eric erreichte als Schwarzer Ausgleich und nahm das Remis-Angebot seines Gegners an. Andreas provozierte den überhasteten Vorstoß der 4 gegnerischen Zentrumsbauern, erreichte eine gewonnene Stellung mit 2 Mehrbauern, die er dann, in gegnerischer Zeitnot und selbst unter mildem Zeitdruck stehend, zum Remis versemmelte. Der Ausgang des Mannschaftskampfs war damit bei Erreichen der 1. Zeitkontrolle unklar. Der immer zuverlässige Daniel war zwar schon auf die Sieggerade eingebogen, mußte die Ernte aber noch einfahren, was ihm zum Ende des Mannschaftskampfs mit gewohnter Sicherheit gelang. Aber Chris stand mit einer Qualität weniger bereits auf Verlust und konnte diesen gegen seinen Gegner, der die in der Stellung liegende Gewinnidee konsequent umsetzte, trotz heftiger Gegenwehr, nicht mehr vermeiden, so daß wir jetzt schon 2 Siege zum Ausgleich brauchten. Den ersten steuerte Horst bei, der ein Springerendspiel mit entferntem Randfreibauer technisch sauber verwertete. Für den zweiten sorgte Ralf, der als Weißer zunächst Raumvorteil erarbeitet hatte und dann geschickt mit seinem Läuferpaar gegen Springer und Läufer auf beiden Flügeln lavierte, bis der Gegner unter dem anhaltenden Druck zusammenbrach, und eine taktische Finesse nicht mehr parieren konnte. Dies war die eine Schlüsselpartie des Mannschaftskampfs, mit der sich Ralf durch seine starke kämpferische Vorstellung selbst belohnte. Die 2. Schlüsselpartie wurde von Richard gespielt, der sich heute als echter team player ganz in den Dienst der Mannschaft stellte. Zunächst wendete er eine schlechter stehende Stellung und lehnte dann ein Remis-Angebot des Gegners in einem unangenehmen Turmendspiel zunächst ab und spielte tapfer weiter. Erst nach Beendigung aller anderen Partien, einschließlich Daniels Sieg, nahm er dann das zweites Remis-Angebot an, um jedes Verlustrisiko durch Einsteller zu vermeiden, und sicherte durch dieses Verhalten der Mannschaft den Sieg. Die Endstellung wäre, wie sich später zeigte, in ein Philidor-Turmendspiel mit Mehrbauern übergegangen, in der man die Verteidigung des Gegners üblicherweise noch einige Züge testet. Damit hat die 2. Mannschaft mit einem überzeugenden Auftritt das erste mal in dieser Saison gewonnen und belegt jetzt einen Mittelplatz in der Tabelle.    AK
 
Radiobeitrag der SG Niederkassel als Mitschnitt (07.11.2017)
Alle, die den Radiobeitrag der SG Niederkassel verpasst haben, können ihn jetzt ohne musikalische Unterbrechungen hier noch einmal hören. Zusätzlich habe ich zwei Antworten rausgeschnitten, die einfach Doppelungen waren. Bei der Beurteilung der Sendung sollte man bedenken, dass es sich bei Studio1 um ein Bürgerradio handelt, in dem Redakteure und Moderatoren teilweise ihre ersten Erfahrungen mit Beiträgen machen. Dafür können wir zufrieden sein und danken dem Team um Sascha Geibel noch einmal ganz herzlich! Wir hoffen auf eine Fortsetzung, vielleicht im nächsten Jahr. Beispielsweise könnte man ja mal vom "Schwert" direkt berichten. Und nun viel Spaß beim Hören!     sh
 
Hidden Champion im Schulschach (06.11.2017)
Die SG Niederkassel mausert sich dank enormen ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitglieder zum Geheimtipp für Schulschach AGs. Mittlerweile betreiben wir 10 Schulschach AGs mit 6 Trainern in 4 Städten. Schulschach ist ein sehr beliebtes Angebot in den inzwischen weit verbreiteten offenen Ganztagsschulen (OGS). Es ist günstig, ungefährlich, braucht wenig Platz und Equipment und genießt einen guten Ruf. Eltern haben ein gutes Gefühl wenn ihre Sprösslinge sich mit dem Kopf beschäftigen ohne ihr Online-Kontingent anzuzapfen. Im Vergleich zum Vereinsschach geht es hier mehr darum Motivation und Spaß der Gruppe zu erzeugen und zu halten. Dennoch schielen gerade die Vereinskinder auch gerne mal auf die Teilnahme an deutschen Meisterschaften wenn sie die gleiche Schule teilen. Die SG Niederkassel liefert einen maßgeblichen Beitrag zur Förderung des Schulschachs in der Region. Dieses Jahr konnten schon drei Anfragen von Schulen nach Schach AGs positiv beantwortet werden. Danke Axel, Richard, Thomas, Johannes, Werner und Udo!    CS
 
+++ Schach im Radio mit der SG Niederkassel +++ (31.10.2017)
Hier kommt der Link zur Radiopremiere der SG Niederkassel! Ergänzungen (von Stefan); Und hier ist der Teaser zur Sendung! Leider lief die Sendung schon um 20 Uhr und nicht, wie angekündigt, um 21 Uhr. Das ist natürlich schade und ein bisschen ärgerlich. Für alle, die es dadurch verpasst haben, werden wir nächste Woche einen Mitschnitt hochladen, der uns von Studio1 freundlicherweise zur Verfügung gestellt wird. Ich bin mit dem Beitrag zufrieden, wir haben uns gut geschlagen! Herzlichen Dank an Carsten, Axel und Thomas!    CS
 
Halloween in Hoogeveen (31.10.2017)
   
   
Die Flaggen der Teilnehmernationen des Schachturniers  wehen vor dem Spiellokal.
Die Karteikarte des Schachbundes zeigt mein letztes Open "Deizisau 2013" an. Höchste Zeit mal wieder ein Turnier zu spielen! Die familiäre Situation erlaubte einen Einsatz um die Halloweenzeit in den Herbstferien. Meine Wahl fiel auf Hoogeveen , einem 50 000 Einwohner Städchen in den Niederlanden. Nach sechs Stunden Bahnfahrt durfte ich Holland erleben wie der Deutsche es sich vorstellt: Platt, aufgeräumt, gute Infrastruktur mit breiten Fahrradwegen, große Wohnwagen, Käseerzeugung und Windmühle im Stadtkern: Ich fand es schön. Nachdem airbnb keine Angebote für mich hatte, bin ich im Hotel Hoogeveen untergekommen 2 km Fußweg von dem Spielort im Rathaus entfernt. Das Turnier um GM Loek van Wely und Schiedsrichter FM Peter Boel teilte sich in zwei Amateurgruppen einer Open Gruppe und Matches der Weltklassespieler: Invanchuk, Wei Yi, Baskaran und van Foreest. Neu war die vollständige Übertragung aller Partien mit Plausibilitätsüberprüfung gegen Betrug mit Computer Engines. Es wurden sogar Bonuspreise zwischen den Runden vergeben für die höchste Übereinstimmung von Partien mit der "Ideallinie" der Computerzüge solange sie unter 100% waren - was ja ein Betrugsverdacht bedeuten würde (!). Unter den 75 Teilnehmern meiner Open Gruppe befand sich ein großer Teil des Niederländischen Nachwuchses inklusive der Ausnahmetalente der Van Foreest Familie.
   
   
Die Match-Spieler spielten in einem eigenen Saal mit "analogem" Demobrett im Hintergrund, auf dem die Zuschauer das Geschehen verfolgen konnten.
Erfreulich war auch die Teilnahme einer Jugenddelegation aus Deutschland um Jonathan Carlstedt. Es deutete sich schon an, dass hier keine Eloschnäppchen zu finden sind aber dafür gutes ehrgeiziges Schach. Nach einem guten Start mit 2 aus 2 mit einem sehr aufwandsarmen Sieg gegen IM Carlstedt war ich noch gut gelaut. Dann erlebte ich mein persönliches Halloween mit 0/5 Punkten: Ich verpasste die Doppelrunde und verlor kampflos gegen GM Orest, bekam eine Lehrstunde von IM Kuipers im Spanier mit d3, verlor gegen die 10 jährige Machteld Van Foreest mit besseren Eröffnungskenntnissen fast ohne Gegenwehr die italienischen Partie. Zum Nachschlag wurde ich noch von 2 Jugendlichen vernascht, die mir weitere Lücken in meinem klassischen Eröffnungsrepertoire nachgewiesen haben. Erst danach könnte ich mich wieder fangen nachdem ich kurzerhand meine Eröffungen in der achten Runde wechselte und im Abtausch Spanier meinen Gegner, der mich wie Fallobst anschaute einen Punkte abtrozte. In der letzten Runde klammerte mir der einzige Gegner meines Alters ein Remis ab: 3,5 Punkte in einem Open hätten früher bei mir Rücktrittsgedanken vom Schach hervorgerufen. Aber über diese Midlife Crisis im Schach bin ich hinaus. Was habe ich also gelernt: Mein Eröffnungsrepertoire, was sich aus dem Lernertrag in Blitzpartien entwickelt hat taugt nichts im Turnierschach. Man sollte immer mindestens eine scharfe und eine ruhige Variante im Gepäck haben um gegen starke und schwache Spieler Optionen zu haben. Ich sollte Modevarinten vermeiden. Gegen junge Spieler mit Titelträgern als Trainern spielt man wie gegen eine Wand. Es gibt also noch viel zu tun bevor ich ins Seniorenschach eintrete! Dennoch kann ich nur allen Lesern dieses gut organisierte Turnier empfehlen.     CS
 
Eugen Heinert ist NRW-Einzelmeister 2017 (29.10.2017)
Heute ging die in Hennef ausgetragene NRW-Einzelmeistschaft 2017 zu Ende. Sieger wurde aufgrund der besseren Wertung Titelverteidiger Eugen Heinert vom OSC Rheinhausen 04 e.V., der mit 5,5 Punkten aus 7 Runden das Turnier punktgleich mit Dominik Plaßmann vom Gütersloher SV von 1923 e.V. beendete. Beide sind damit für die nächste Deutsche Einzelmeisterschaft qualifiziert. Auch zwei Spieler der SG Niederkassel e.V. spielten bei der NRW-Einzelmeisterschaft mit. Alexander Kneutgen und Thomas Freundlieb hatten sich über die Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Mittelrhein hierfür qualifiziert und gingen als Außenseiter ins Rennen. Alexander hatte es schwer und kam am Ende auf einen Punkt, was Platz 16 bedeutete. Thomas erreichte durch seinen Sieg in der letzten Runde immerhin noch 3 Punkte und wie im Vorjahr den 10. Platz. Zwar fehlten beim Turnier erneut Titelträger, das hielt die Teilnehmer aber nicht davon ab, eine schöne und spannende Woche mit Schach zu verbringen. Die einzelnen Ergebnisse und alle Partien sind auf der Internetseite des SV Hennef 1927 e.V. zu finden, der das Turnier sehr gut ausrichtete. Es lohnt sich, die Partien einmal nachzuspielen. Besonders zu erwähnen sind noch die beiden am letzten Tag angebotenen Torten mit Schachfiguren aus Schokolade, die bei allen Anwesenden gut ankamen.    TF
 
Heißer Kampf mit gerechtem Ergebnis – Niederkassel 2 sichert sich zuhause ein 4:4 gegen den Tabellenführer Hennef 1 (22.10.2017)
Schweißperlen auf der Stirn, fahriges Umherstreifen, nervöses Gemurmel – erinnert an einen Thriller à la Stephen King? Auch wenn (und zwar in Form des Tatorts) der eigentliche Krimi erst abends um 20:15 Uhr zu sehen sein sollte, erlebte unsere zweite Mannschaft ihren ganz persönlichen Krimi bereits vorher; im Mannschaftskampf in der Verbandsliga Süd gegen den Tabellenführer Hennef 1. Im Turniersaal hätte man wohl eine Stecknadel fallen hören können, so angespannt und eindringlich war die Situation, die sich nach einem langen, mehrstündigen Mannschaftskampf gegen 17 Uhr darbot. Der Zwischenstand auf der Score-Tafel zeigte ein 3,5:3,5, doch die Stellung in der noch alleinig laufenden Partie war zumindest für einige der übrigen Spieler alles andere als klar. Dem schlechten Gefühl vieler Mitspieler zum Trotz, kam letzten Endes dann doch die so heiß ersehnte Erlösung – remis. Unser tapfer und aufopferungsvoll kämpfender Mannschaftsführer Andreas Kuhn (Brett 5) hatte durch seine stoische Ruhe und sein überlegtes Hin- und Herziehen seines Königs auf dem als Minenfeld angelegten Schachbrett im Schwerfigurenendspiel den benötigten letzten halben Punkt zum Mannschaftsremis beigesteuert. Was für ein Finale! Dabei hatte der Mannschaftskampf ruhig begonnen: Alexander Kneutgen (Brett 2) remisierte früh, nachdem er und sein Gegner eine bestimmte Variante aus dem Caro-Kann Panov mehr oder weniger auf dem Brett runterblitzten. Thomas Freundlieb (Brett 1) sollte es Alexander im Ergebnis schnell gleichtun, gleichwohl seine Stellung zum Zeitpunkt des Remis-Angebots durch den Gegner nach eigenen Angaben trotz Möglichkeiten für Gegenspiel doch leicht schlechter gewesen sein soll. Nachdem auch Richard Raböse (Brett 4) aufgrund eines rückständigen Bauern ins Remis einwilligte, sollte der Mannschaftskampf nun an Fahrt und Dramatik gewinnen. Während Werner Frehen (Brett 8) seinem Gegner mit weiß in der Abtauschvariante des Franzosen schnell aber bestimmt immer stärker werdende Kopfschmerzen bereitete, fand sich Christopher Wilke (Brett 3) mit schwarz in einer Caro-Kann-Stellung mit höchst ungleicher Materialverteilung bei beiderseitiger Zeitnot wieder. Ähnliches widerfuhr auch Ralf Froitzheim (Brett 6), der zwar eine Qualität mehr hatte, dafür sich jedoch mit einer Stellung konfrontiert sah, welche ebenfalls mehr an ein Minenfeld als an ein Schachbrett erinnerte. Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde Jan Eric Schnellbacher (Brett 7), welcher sich zusammen mit seinem Gegner ebenfalls in Zeitnot befand, remis angeboten. Nach einem kurzen Rundgang der Vergewisserung nahm er dieses an, gleichwohl wissend, dass die Lese trotz der sehr guten Stellung von Werner und des Qualitätsvorteils von Ralf noch nicht gelesen sein würde. Danach ging es bis auf die eingangs beschriebene Partie an Brett 5 schnell: Werner verstärkte unnachgiebig seinen Druck auf der b-Linie, opferte einen Turm für einen Springer des Gegners, nur um im Gegenzug dessen Dame und damit die Partie zu gewinnen. Chris bot seinem Gegner in immer noch höchst unklarer Stellung remis, welcher dieses auch annahm – Zwischenstand: 3,5:2,5 für Niederkassel. Leider sollte Ralfs Tanz auf den heißen und von allerlei gegnerischen Figuren eindringlich anvisierten Feldern nicht von Erfolg gekrönt sein – 3,5:3,5. Blieb die Partie an Brett 5, in der Andreas‘ Gegner remis-Angebote rigoros ablehnte, um doch noch irgendwie den Weg zum Sieg (in der Partie sowie für den Mannschaftskampf) zu finden – vergeblich! Mit dem Mannschaftsremis können beide Mannschaften wohl gut leben, zumal das Ergebnis auf beiden Seiten als gerecht eingeordnet wurde. Unsere zweite Mannschaft spielt die 4. Runde am 12.11. zuhause gegen Brühl 2. Hier soll nun der erste Mannschaftssieg in dieser Saison eingetütet werden. Soweit verständigte man sich zumindest bei griechischem Gyros, Pommes und Kaltgetränk, welche den nach diesem Mannschaftskampf durchaus strapazierten Nerven Linderung geben sollten.     JS
 
3. Mannschaft gewinnt mit nur 6 Spielern in Porz (18.10.2017)
Der 15.10.17 war nicht nur meterologisch mit über 25° ein außergewöhnlicher Tag. Als wir uns morgens um 10:20 Uhr an unserem Treffpunkt in Ranzel trafen, war schon klar, dass wir es wieder nicht geschafft hatten 8 Spieler ans Brett zu bekommen. Dieses Mal waren wir nur zu sechst; 5 Spieler aus der Stammmannschaft und Manfred aus der 5. Mannschaft, der sich freundlicherweise als Ersatzmann zur Verfügung gestellt hat. Mit etwas Sarkasmus merkte Werner vor der Abfahrt noch an, dass es mal wieder nichts mit einem Kantersieg werden würde. Trotzdem fuhren wir nicht hoffnungslos nach Porz und wollten uns so achtbar wie möglich schlagen. Wir ließen Brett 3 und 4 unbesetzt und lagen damit schon 0:2 im Rückstand. Nach etwa 90 Minuten musste Manfred am 8. Brett gegen seinen um 300 DWZ-Punkten stärkeren Gegner aufgeben. Werner an Brett 2 hatte einen Mehrbauern und der Rest der Partien war noch unklar. Nach über 2 Stunden musste Hans-Joachims Gegener an Brett 7 aufgeben. Zwischenstand 3:1 für Porz. Nach etwa 4 Stunden knickte Karstens Gegner an Brett 6 plötzlich ein und gab auf. Nur noch 2:3. Ein 4:4 schien in plötzlich greifbarer Nähe, da die verbliebenen 3 Partien stellungsmäßig für uns gut standen. Werner hatte an Brett 2 mittlerweile ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit einem Mehrbauern erreicht. Leider war die Bauernstellung so verrammelt, dass es kein Eindringen gab und er nach etwa 5,5 Stunden ins Remis einwilligte. Alex an Brett 1 hatte ein Damenendspiel mit einem Mehrbauern erreicht. Diesen Mehrbauern musste er allerdings wieder opfern, um einem Dauerschach auszuweichen. Als Kompensation hatte er einen schönene Freibauern im Zentrum. Mit viel Geschick und Geduld verstärkte er seine Stellung immer weiter, wich Dauerschachdrohungen gekonnt aus und wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab. Sein Gegner gab dann sofort auf. Es stand nun 3,5:3,5 und am 5 Brett war noch alles drin. Karl-Heinz hatte hier wohl die etwas besseren Nerven und gewann dann endlich nach über 6 Stunden seine Partie. Ein Zittersieg, der auch mit nur 6 Spielern verdient war. Trotzdem ist es unser Ziel, in zukünftigen Mannschaftskämpfen mit 8 Spielern aufzulaufen. Im nächsten Spiel erwarten wir zu Hause die Schachfreunde Schachuzipus.     KMWF
 
Krimi: Niederkassel 1 siegt gegen Sundern (16.10.2017)
Schon in der zweiten Runde der neuen Saison in der NRW-Klasse waren starke Nerven gefragt. Gegen die Schachfreunde aus Sundern gelang nach fast sechsstündigem abwechslungsreichen Spielverlauf am Ende ein vielleicht etwas glücklicher doppelter Punktgewinn.

Die erste Null des Sonntages ließ im Heimspiel gegen Sundern nicht lange auf sich warten: Durch vielfältige Absagen in ungeahnte Höhen – sprich an Brett fünf – vorgerückt, stellte ich die Partie nach knapp zwei Stunden kurzzügigst ein. Wie zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar, blieb dies aber die einzige Null an diesem ansonsten sonnigen Tag. Während Jochen und Holger nach seinem Spezialaufschlag – 1. c3 - schnell Remis vereinbarten, musste Jan-Eric an acht etwas mehr für den angepeilten halben Punkt bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft kämpfen. Und auch Taylan musste am Ende ins Remis einwilligen, obwohl er mit Weiß alles versuchte, um aus der verrammelten Stellung noch Funken zu schlagen.

Bis dahin einziger Lichtblick war Thomas an Brett sieben, der gewohnt solide agierte und souverän einen Bauergewinn in einem Turmendspiel verwertete. Ausgleich! Nun hing der Ausgang von den Partien an Brett eins und drei ab. Saschas Stellung befand sich lange Zeit im dynamischen Gleichgewicht, erst ein Fehler – Bauerneinsteller - kurz vor der Zeitkontrolle, gab Sacha noch etwas Hoffnung, auf den vollen Punkt zu spielen. Allerdings biss der schwarzfeldrige Läufer von Sascha auf Granit, der weiße Springer war gerade stark genug die weiße Stellung zusammenzuhalten. Blieb Carstens Stellung, der zu diesem Zeitpunkt einen Springer für zwei Bauern im Endspiel mehr hatte, eine technische Gewinnstellung, die er langsam aber sicher verwertete. Bevor er dieses Endspiel erreicht hatte, musste Carsten allerdings mehr als einen bangen Moment überstehen. Mehrmals verpasste der Weiße den richtigen Zeitpunkt für ein durchdringendes Opfer auf h6. Als Carstens Gegner es dann doch noch spielte, war es zu spät und Carsten konterte den Weißen eiskalt aus.

Endstand 4,5 zu 3,5.     SB
 
KSJ-MM U12 und U16: Zwei Siege zu Beginn (08.10.2017)
Neben einer U16-Mannschaft auf Mittelrheinebene haben wir auch zwei Jugendmannschaften bei der Kölner Mannschaftsmeisterschaft gemeldet, in den Altersklassen U12 und U16. Da die Kölner Meisterschaft in sich abgeschlossen und so kein Aufstieg auf Mittelrheinebene möglich ist, tritt die seltsame Situation auf, dass in der U16 unsere erste und zweite Mannschaft praktisch identisch sind. Geplant ist eigentlich, dass auf der Kölner Ebene die Ersatzspieler häufiger zum Zug kommen und so Spielpraxis bekommen, neben ihren Einsätzen in der fünften Erwachsenenmannschaft. Im ersten Spiel trat dennoch aus planungstechnischen Gründen (das ist die beamtenmäßige Umschreibung von: wir haben es verbockt) die komplette erste Mannschaft an. Das Spiel gegen den Brühler SK offenbarte, dass wohl auch die Ersatzspieler gewonnen hätten. Einzig die Nummer Eins der Gegner, David Woitzik (DWZ 1134), konnte halbwegs mithalten. Julian "riskierte" sogar ein Damenopfer, um Turm und Springer abzuräumen und sich im Zweifelsfall darauf zu verlassen, auch mit zwei Läufern mattzusetzen. Der Artikelschreiber hielt dies für gewagt, wurde aber anschließend für diese Fehleinschätzung von Julian gerügt. Wie auch immer: Der Härtetest, mit zwei Läufern mattzusetzen, blieb Julian erspart, da er doch noch einen Bauern durchbringen konnte. Brett zwei blieb auf Brühler Seite wegen Krankheit frei, so dass ausgerechnet Karina, die die längste Anfahrt hatte, prompt wieder nach Hause fahren musste. Die anderen, DWZ-losen Gegner waren heillos überfordert in ihren Partien gegen Robert und Lukas. Am Ende sprang ein deutlicher 4:0-Sieg heraus. Nicht ganz so deutlich lief es im Spiel der U12 gegen unsere Bergischen Schachfreunde. Es war fast ein Freundschaftsspiel, waren auf Seite der Gegner doch immerhin Nichte und Neffe unseres Vereinsvorsitzenden Carsten und insgesamt drei Teilnehmer unseres U12-Schach-Pfingstcamps an Bord. Eine Party unter Freunden also, und da macht man sich Geschenke. Normalerweise ja nur die Gäste, aber wir wollten als Gastgeber nicht unhöflich erscheinen und schenkten zurück: Figuren wurden eingestellt, einzügige Matts übersehen und so weiter und so fort. Simon an Brett 2 beispielsweise nahm die Geschenke seines Gegners Elias dankbar an und siegte nach kurzer Zeit durch Matt mit Dame und Springer. Kurz darauf stand es allerdings 1:1, denn Mattes konnte heute an Brett 1 seine Formkrise leider nicht beenden. Aber seine Schwester Lotte sprang ein und siegte im Mädchenduell gegen Nina etwas abrupt in kurz zuvor noch ausgeglichener Stellung. Nina lief in das Matt förmlich rein. Nun hing es an Alexander den Sack zuzumachen. Schon früh in materiellen Vorteil gegangen, spielte er die Partie runter. So cool, dass man Angst haben musste, die Steine würden am Brett festfrieren. Bravo, Alex! Am Ende hieß es 3:1. Nun warten noch die beiden Gegner aus Porz: Porz 1 und 3. Gegen Porz 1 müssen wir natürlich an Brett 1 noch stärker spielen. Aber dann ist vielleicht auch unsere etatmäßige Nummer 1, Jonte, wieder an Bord. Ein spannendes Spiel scheint nicht ausgeschlossen, auch wenn Porz in diesem Jahr klarer Favorit ist. Erfreulich ist, dass wir als Ersatzspieler noch die beiden Tims (Käser und Grygosch) in petto haben. Der harte Umbruch jedenfalls ist geglückt. Nicht weniger als sieben (!) Spieler der letztjährigen U12-Mannschaften waren aus Altersgründen nicht mehr dabei.    sh
 
3. Mannschaft verlor am 24.9. zu Hause gegen Satranc II 2 : 6 (03.10.2017)
Am 2. Spieltag der Bezirksliga hat die 3. Mannschaft erneut verloren. Wiederum waren große Besetzungssorgen für die Niederlage mitverantwortlich. Trotz zweier Ersatzleute aus der 4. Mannschaft schafften wir es wiederum nicht, acht Spieler ans Brett zu bringen. Somit mussten wir schon wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Leider waren unsere Beine zu kurz und somit verloren wir am Ende wohl auch verdient mit 2:6. Es wird wohl noch ein weiter, steiniger Weg zum Klassenerhalt. Am 15.10.17 geht es in der 3. Runde gegen unseren Nachbarn Porz V. Hoffentlich spielen wir dieses Mal komplett. Es soll ja auch mal wieder aufwärts gehen. Das Potential ist auf jeden Fall in der Mannschaft vorhanden.    KM/W
 
5. Mannschaft: Erwartete 1:7-Niederlage mit einem FM und sechs Jugendlichen (01.10.2017)
Leider hat auch die 5. Mannschaft den ersten Wettkampf verloren. Mit vier Ersatzspielern trat sie in Mondorf gegen die 5. Mannschaft von Bergisch Gladbach am 1. Oktober an. Erfreulich sorgfältig und langsam wurden alle Partien begonnen. Leider setzten sich die DWZ-überlegenen Bergisch-Gladbacher nach etwa einer Stunde mit vielen Fallen und Kniffen durch. So stand es gegen 12 Uhr schon 0:3 für unseren Gegner. Danach wurden von uns eine Menge Fehler gemacht und Bergisch Gladbach führte schnell mit 5:0. Johannes, Jeremias und Florian standen kurzzeitig auf Gewinn, verspielten dann aber ihre Vorteile und verloren. Nur Udo konnte den Ehrentreffer gegen 14 Uhr erzielen. Aber neue Spiele und neues Glück winken am 19. November in Mülheim.    JF
 
Nach der Bundestagswahl: 1. Mannschaftspunkt für die 2. Mannschaft in Rheinbach! (01.10.2017)
Nach einer krachenden Niederlage – wie sie der Weise aus Würselen so trefflich formuliert und mehrfach erfahren hat - zum Verbandsliga-Auftakt, ohne einen einzigen erspielten Brettpunkt, hofften wir heute in Rheinbach nicht auf einen weiteren Rheinfall. Aber Spaß beiseite. Rheinbach ist ein freundliches Städtchen, das durch seinen Reichtum an Klaräpfeln bekannt ist, wie Thomas auf der Hinfahrt kenntnisreich zu berichten wußte, dessen Reichtum sich allerdings auch darauf beschränkt, wie ich ergänzen möchte. Der Mannschaftskampf fand in einem riesigen lichtdurchfluteten Saal der dortigen Schule statt, der über Klaräpfel hinausgehende tiefe Ideen und große Gedanken zu fassen erlaubte, was, um es vorwegzunehmen, wenigstens einigen von uns gelang. Nach einem raschen Remis nach vorübergehend symbolischen Vorteil hatte ich ausreichend Gelegenheit, die anderen Partien zu verfolgen. Alex bot mit einem Bauern weniger, aber ausgeglichener Endspielstellung etwa 15 Züge vor der Zeitkontrolle bei einer Restzeit von 1:30 min. des Gegners und eigener Zeit > 40 min. Remis an, so daß der erhoffte show down leider ausblieb. Jan Eric verschlechterte in einer schwierigen und sehr taktischen Stellung seine Aussichten durch den scheinbar starken Zwischenzug Sg5 mit Angriff auf die Dame und konnte nach der gegnerischen Antwort Dg4 bei Sf5 mit der typischen Abzugsdrohung Sh6+ mit Damengewinn seine Stellung nicht mehr zusammenhalten und verlor in der Folge. Richard kämpfte wie ein Löwe in unklarer Stellung. Horsts ursprünglich fast gewonnene Stellung verschlechterte sich Zug um Zug. Thomas stand möglicherweise nicht besorgniserregend, wie ich vielleicht fehleinschätzte, aber kam gegen seinen starken Gegner (DWZ 2130) langsam in Zeitnot. Nur Chris hatte eine Mehrfigur, stand mit seinem Turm auf der 7. Reihe und 2 nebeneinander plazierten Springern auf der 6. Reihe die weitere 4 Felder der Grundreihe kontrollierten, überwältigend und der Sieg sollte nur noch eine Sache der Technik sein. Es schien zu kommen, wie es kommen mußte. Horst verlor. Chris verdarb seine Stellung in Zeitnot und erreichte leider nur ein Remis. Etwa zeitgleich war der Sieger des Köln-Marathons bei km 28 laut eigener Aussage tot, nur wir waren noch toter. Aber plötzlich gewann Thomas in einem mittlerweile entstandenem Turmendspiel mit Mehrbauer, das er mit großer Sach- und Fachkunde führte, und das sein Gegner frühzeitig aufgab, beeindruckt durch die insgesamt starke Partieanlage. Er war der Mann des Tages. Richards Kampfkraft zahlte sich aus. Er hatte die Bauernstruktur des Gegners frühzeitig geschwächt, dann aber zugelassen, daß dessen Läufer auf d4 unterstützt durch seine Bauern auf e5 und c5 zu einem Riesen herangewachsen war. Nach der Zeitkontrolle und eingehender Analyse der Stellung erkannte er aber die mangelnde Manövrierfähigkeit der gegnerischen Schwerfiguren, gewann den Bauern h7 und setzte den Gegner durch ein für diesen überraschendes, spektakuläres Turmopfer gegen den Bauern e5 zweizügig matt und durfte damit auf seinem Scoresheet die Merkelraute einzeichnen. Ich bemerkte das Mattbild übrigens auch erst durch Richards Körpersprache und optimistische Gesamtausstrahlung noch vor der Zugausführung des Gegners, will heißen, Richard hatte alles bereits gesehen und mußte nach dem Zug des Gegners nur noch prüfen, ob sein Matt noch funktionierte. Ralf stand die gesamte Partie über sicher und hatte zwischenzeitlich eine Stellung ähnlich meiner mit Turmdruck auf einen rückständigen Bauern. Er kämpfte am längsten, mußte sich dann letztlich aber doch mit symbolischen Vorteil und aus der Position der Stärke heraus mit einem Remis begnügen. Insgesamt ist das unentschiedene Ergebnis des Mannschaftskampfs als sozial gerecht zu bezeichnen. Bleibt nur noch unser infantiler Traum, den wir mit der frommen Katrin und unseren anderen grünen Freunden teilen: Wir wollen am So, den 22.10., in einer guteren Welt aufwachen, den Mannschaftskampf gegen Hennef gewinnen, anschließend als gute Europäer dem Griechen mit einem Besuch helfen und dann auch noch in einer besseren Welt friedlich zu Bett gehen dürfen. Bis dahin!     AK
 
Erster Mannschaftssieg der Niederkasseler in dieser Saison (18.09.2017)
Anders als die bereits angetretenen Mannschaften 1-3 hat die 4. Mannschaft in ihrem ersten Wettkampf dieser Saison einen Sieg errungen. In den letzten Jahren haben wir immer wieder in beidseitig leicht wechselnden Besetzungen gegen die 4. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde gespielt, der Ausgang war tagesformabhängig immer knapp. In diesem Jahr konnten wir den Wettkampf knapp mit 4,5 : 3,5 für uns entscheiden. Dabei haben sich auch unsere neu in der Mannschaft integrierten Jugendlichen gut geschlagen. Jonte gelang an Brett 8 ein klarer Sieg im Endspiel, während Karina leider durch Qualitätsverlust auch ihre Partie verlor. Vincent gewann nach längerer Schach-Abstinenz seine Partie überzeugend und auch Gerd konnte seinen Mehrbauern in einen Gewinn ummünzen. Werner konnte den Druck auf seinen c6-Bauern lange parieren, aber schließlich brach die Stellung auseinander und er gab auf. Ein frühes Remis von Uli und weitere Remis von Norbert und Jörg komplettieren das erreichte Ergebniss. Wir können mit unserem Start in die Saison durchaus zufrieden sein.     WL
 
Bittere Niederlage im Derby (17.09.2017)
Das Auftaktspiel in der NRW Klasse 1 bestritt die erste Mannschaft gegen Brühl I. In der letzten Saison sind wir um den Stichkampf herum gekommen und durften nun direkt in der ersten Runde gegeneinander in Brühl antreten. Beide Mannschaften haben sich in der Sommerpause verstärkt und traten in Bestbestzung an. Der Kampf begann vielversprechend: An den unteren Bretter zeichneten sich gute Eröffungen ab. Stephan konnte bei besserer Bauerstruktur und starkem Zeitvorteil die Initiative mit Schwarz erlangen. Taylan konnte eine Druckstellung im Katalanischen gegen den schlechten weißfeldrigen Läufer aufbauen. Klaus erreichte eine Lehrbuchstellung für Schwarz im Wolgagambit und Carsten konnte früh gegen Aljechin aus dem typischen Raumvorteil Druck aufbauen. Allein Sascha schien mit seiner Stellung nicht so recht zufrieden zu sein. Es kostete Ihn sehr viel Zeit die Initiative mit Minusbauern zu spielen. Carsten konnte schon nach 18 Zügen nach taktischem Fehler seines Gegners direkt einen vollen Punkt einfahren. Christian Bussard sicherte sich in ausgeglichener Stellung ein Remis. Klaus verwandelte schulmäßig seine Wolgastellung, in der sein Gegner sich etwas zu ungeschickt entwickelt hatte. Nun wendete sich das Blatt aber dennoch: Stephan spielte seinen Angriff ungenau und konnte mit seiner Dame seinen Gegner nur noch leichte Probleme bereiten nachdem er einen gedechten zentralen Freibauern zugelassen hatte. Bei dem Versuch, Initiative zu erreichen stellte Bruno einen Bauern ein. Jochen verlor die Kontrolle der C-Linie und geriet immer stärker unter Druck. Die Zeitnot von Sascha wurde schon unerträglich für die Zuschauer. Schließlich erlagen Stefan und Sascha Ihren fehlerlosen Gegnern. Noch hatten wir bei 2,5:2,5 Hoffnung. Jochen kämpfte tapfer und versuchte sämtliche Drohungen des Gegners zu parieren. Bruno konnte die Bauern am Königsflügel tauschen und kämpfte mit besserem König gegen den Dameflügel Freibauer des Gegners um das Remis. Taylan mußte mit zwei Mehrbauern die Initiative der Schwerfiguren abwehren um noch zu gewinnen. Trotz großem Kampf mußten sich Jochen und Bruno leider doch nach langem Kampf geschlagen geben. Taylan ließ seinen Gegner nach technisch unpräzisem Spiel zum Remis entkommen. 3:5 ist eine bittere Niederlage für NDK I im Derby gegen Brühl. Nach dem Fehlstart versuchen wir mit der Mannschaft beim nächsten Mal zu Hause gegen den SV Sundern mehr raus zu holen.     CS
 
Formel 1: Drei Pokale und zwei dritte Plätze beim Niederkasseler Comeback (16.09.2017)
   
   
Die U16 war ganz in Niederkasseler Hand - Julian und Karina mit den Pokalen.
Wir sind wieder da. Nach einem Jahr Zwangspause darf die SG Niederkassel wieder bei den Formel 1-Turnieren teilnehmen. Und alles war wie früher beim ersten Turnier der Serie 2017/18 in der Stadthalle Bad Godesberg, viele bekannte Gesichter. Aber manches war auch anders: Der Niederkasseler Trupp war kleiner als früher, und die Gastgeber haben uns gerade bei den jüngeren Jahrgängen deutlich den Rang des Favoriten abgelaufen, leisten nach Jahren des Stillstands seit einiger Zeit wieder eine herausragende Jugendarbeit mit vielen riesigen Talenten wie beispielsweise Julian Strauch. Oder Michelle Trunz, die eigentlich noch in der U10 spielt, aber dieses Mal selbst für die U12 mit 7/7 zu stark war. Nach spätestens 15 Zügen waren alle Gegner vernichtet. Diese Altersklasse war früher mal eine Niederkasseler Domäne. Heute sind wir dort ganz dünn vertreten. Nur Alexander Stenzel trat dort an und wurde mit 2.5/7 Zehnter - er kann sicherlich mehr. Daher mussten es die älteren Jahrgänge richten. In der U14 landete nur der übermächtige Lukas Keller (7/7) vor Leif und Samuel, die sich mit jeweils 5/7 ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 2 und somit den Pokal lieferten - es gab "nur" für die beiden Erstplatzierten Pokale. Gespielt wurde hier ein Rundenturnier, und Leif hatte durch den Sieg gegen Samuel nach zwischenzeitlich hoffnungslos erscheinender Stellung am Ende zurecht die Nase vorne. Florian Stenzel wurde mit 2/7 Siebter. Noch besser lief es in der U16. Hier trat überraschend Julian an, der seit dieser Saison bei Jugendturnieren ganz offiziell für Niederkassel startet. Thorsten wollte ihn - im Glauben, dass die U16 ein gemeinsames Turnier mit der U18 spielt - vor größere Herausforderungen als in der U14 stellen, musste dann aber im Nachhinein feststellen, dass dies nicht zutraf, da die U16 doch allein spielte - in einer Doppelrunde. So blieb dort nur Karina als einzige ernstzunehmende Konkurrenz für Julian, die sich mit 7/10 dann aber auch deutlich hinter Julian (9/10 !) wiederfand. Und bei der U8 und U10 - war da gar nichts los? In der U8 nicht - hier dominierte Bad Godesberg nach Belieben und Niederkassel war nicht vertreten. In der U10 hingegen hätte Simon das Turnier gewinnen können, fast schon: müssen. Er lag gegen den späteren Sieger mit Dame vorne (stellte diese aber unbedrängt ein) und verlor gegen den Zweiten gedankenverloren durch eine simple Schäfermatt-Variante. Alle anderen Partien dominierte er haushoch. Schade, da war mehr drin! Am Ende blieb mit 5/7 Platz 3 (von 16 Teilnehmern). Genau wie sein Bruder Samuel war Simon punktgleich mit dem Zweiten und verfehlte nur "dank" Feinwertung einen Pokal. Florian Geisler erreichte bei seinem zweiten Turnier überhaupt immerhin zwei Siege und kann zufrieden damit sein. Insgesamt ist es schön, dass wir wieder dabei sind. Ich hoffe aber, dass wir unsere Teilnehmerzahl demnächst mindestens verdoppeln. Den Gastgebern vielen Dank für die gute Organisation und souveräne Turnierleitung! Einziger Wermutstropfen: die hohen Getränke- und Speisepreise. Hier war der Godesberger SK aber an die Vorgaben der Stadthalle gebunden.     sh
 
Tag der verpassten Chancen – 2. Mannschaft verliert zum Saisonauftakt 2017/2018 gegen den ersatzgeschwächten SK Turm Euskirchen (10.09.2017)
„Letzten Endes wäre sicherlich irgendwie mehr drin gewesen…“ – Diesen zum Abschied dahin gemurmelten Worten vieler Niederkasseler Spieler zum Trotz musste unsere zweite Mannschaft am gestrigen Sonntag und am ersten Spieltag der Saison 2017/2018 in der Verbandsliga Süd die Waffen strecken. Nach einem langen und intensiven Mannschaftskampf gegen die erste Mannschaft Euskirchens lautete der Endstand nach neuer FIDE Punktezählung: 14:17.
Dabei hatte alles gegen ersatzgeschwächte Euskirchener durchaus erfreulich begonnen: Den ersten (und schlussendlich leider auch letzten) Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten Euskirchen verbuchten wir bereits vor offiziellem Beginn des Mannschaftskampfes, denn das erste Brett Euskirchens fehlte krankheitsbedingt. So konnten wir in Person von Thomas Freundlieb durch eine Schwarz-Partie und neuer Punkteregelung mit 3:0 (kampflos verlorene Partien werden von nun an zwecks Bestrafung dieser mit 3:0 gewertet, wohingegen eine ausgefochtene Niederlage mit 3:1 bepunktet wird) in Führung gehen. Trotz dieser erfreulichen Ausgangslage schafften wir es in der Folge jedoch leider nicht, unsere Ausbeute entsprechend weiter auszubauen. Neben dreier Niederlagen an den Brettern 2, 3 und 5 verbuchten wir lediglich vier teils hart umkämpfte Remis-Partien an den Brettern 4, 6, 7 und 8. Insbesondere in den Weiß-Partien hätten Alexander Kneutgen (Brett 2), Andreas Kuhn (Brett 6) und Jan Eric Schnellbacher (Brett 8) mit soliderem Spiel womöglich mehr herausholen können.
Die nächste Gelegenheit hierzu haben wir bereits am 01.10., denn da geht es mit Runde 2 weiter. Dieses Mal müssen wir die Reise nach Rheinbach antreten – hoffentlich ausgerüstet mit einem Koffer voll neuen Mutes, Kampfgeistes und des nötigen Quäntchens Glück.     JS
 
3. Mannschaft startet mit einer Niederlage in die Saison 2017/18 (06.09.2017)
Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga ging es im ersten Spiel für die dritte Mannschaft in der ersten Runde der Bezirksliga Ost auswärts gegen KSK Lasker III. Urlaubsbedingt oder aufgrund anderer Verpflichtungen, beakmen wir nur 6 Spieler ans Brett. Mit nur sechs Spielern einem zwei Punkte Rückstand hinterher zu laufen ist schwer. Der Mannschaftskampf verlief, wie zu erwarten, etwas nervös mit Fehlern auf beiden Seiten und einem verdienten Sieg für Lasker III. Brett eins und vier ließen wir frei und spielten dann in der Besetzung mit Werner F. (0), Daniel P. (1), Karsten (1), Hans Joachim (0,5), Jochen (0,5) und Werner L (0). Mit acht Spielern wäre für uns wohl mehr als nur ein 3 : 5 drin gewesen. Schon am 24.9. zu Hause gegen Satranc II kann die dritte Mannschaft es besser machen und mit acht Spielern ihr Können unter Beweis stellen.     KM
 
Schwert von Lülsdorf (10.07.2017)
Genau 3 Monate nach unserem Jugendopen findet am 27.8. der große Bruder im Turnierangebot der SG Niederkassel statt: "Das Schwert von Lülsdorf ". Dies ist eines der größten Schnellschachturniere in der Region. Diesmal werden wir keine Termin-Überschneidungen mit dem Ligabetrieb haben. In den Ranglisten der letzten Jahren kann man sich überzeugen, dass in jeder Spielstärke hinreichend viele attraktive Gegner da sein werden. Mit einem Eisangebot und Kinderspielen auf der Wiese des Spiellokals werden wir wieder versuchen für Euch das Turnier auch neben dem Schachbrett so attraktiv wie möglich zu gestalten. Die Liste der Voranmeldungen ist geöffnet. Es freut uns Euch dort zu finden!    CS
 
Trogatatruppe der Siegauenschule in blendender Spiellaune (05.07.2017)
   
Der Gejagte, Jean Pierre Fuß (Bildmitte), als Sieger inmitten der Schar der Jäger: Von links Adrian Kobialko, Tim Grygosch, Jascha Weiß, Felix Manz
Schul­schach­meister­schaft Troisdorf: Der zweite Schulschach-Cup Troisdorf, ausgetragen in der Gesamtschule Bergeracker, versammelte 48 Teilnehmer am Start, dreimal so viel wie vor 12 Monaten. Vorgesehen war ein offenes Turnier (ohne Einteilung in Altersklassen) über sieben Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie, das wegen einer technischen Panne (Computerausfall) auf 5 Runden verkürzt werden musste. Aus ihm ging, wie im Vorjahr, unangefochten der 16-jährige Jean Pierre Fuß als Sieger hervor (5/5). Allerdings heftete sich ein dichtgedrängter, siebenköpfiger Pulk mit 4 Punkten aus 5 Partien an seine Fersen, der nur durch Feinwertung getrennt auf dem geteilten zweiten Platz einkam. In ihm glänzten auch drei junge Schachsterne der Siegauenschule auf den Plätzen 4 bis 6: Tim Grygosch, Felix Manz, Jascha Weiß. Kurz dahinter Adrian Kobialko.    AD
 
Sommerfest: von Magnus Carlsen, Jochen Rondorf und anderen Schachhelden (04.07.2017)
Das Sommerfest der SG Niederkassel begann mit einem Schach-Superstar: Magnus Carlsen. Knapp 30 Zuschauer in der Spitze, darunter überwiegend Kinder, sahen den Film "Magnus - Der Mozart des Schachs". Ein für mich faszinierender Film auf Grund unglaublich vieler direkter und authentischer Originalaufnahmen. Der Vater muss früh geahnt haben, dass sein Sohn ein Superstar wird. Ganz tief in sein Inneres hinein lässt Magnus seine Fans aber nicht eindringen. Insofern sind die Meinungen zum Film gespalten. Doch auch die SG Niederkassel hat ihre Superstars, und Carsten Stanetzek erwähnt sie als Vereinsvorsitzender alle: als da wäre, und das völlig zu Recht, Jochen Rondorf als bester Mannschaftsspieler der Saison. 6/6 - da kann man nicht wirklich meckern, herzlichen Glückwunsch! Der Star der 4. Mannschaft und des ganzen Vereins. Hinter ihm mussten die anderen Topscorer, Christian Bussard (7.5/10, 3. Mannschaft), Daniel Porten (4.5/6, 2. Mannschaft), Gerhard Stenzel (4.5/6, ebenfalls 4. Mannschaft) und Jörg Ihle (4.5/6, 5. Mannschaft) doch recht deutlich zurückstehen. Die Saison lief im Mannschaftsbereich... naja.... so làlà halt - die dritte Mannschaft steigt ab, alle anderen schaffen den Klassenerhalt. Aber im Blitzen ist die SG Niederkassel Weltklasse, im Einzel wie in der Mannschaft, und im Langschach-Einzelbereich großartig: Kölner Einzelschachmeister, zwei Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften - hey, mehr geht nun wirklich nicht für einen Dorfverein! Insofern durfte kräftig gefeiert werden - mit viel Bier und noch mehr Pizza, die ständig nachgeordert werden musste. Die Stimmung im Verein ist so gut, dass uns gleich zwei FMs beigetreten sind - Sascha Grimm und Udo Käser. Die Zukunft ist im Prinzip golden. Im Prinzip. Das klingt nach Vorbehalt. Denn meine Prognose gilt nur, wenn, ja wenn... sich alle wie Erwachsene aufführen und nicht wie Kinder. Und damit meine ich nicht die Kinder. Ich meine die erste Mannschaft. Mein Appell: Reißt euch mal zusammen und macht was draus.     sh
 
Christian Bussard: große Party bei der Deutschen Meisterschaft - mit der einen oder anderen Überraschung (02.07.2017)
Es ist ein wirklich besonderes Ereignis: ein Spieler der SG Niederkassel nimmt an der Deutschen Einzelmeisterschaft teil. Gut, einige Wochen zuvor war dies noch Karina Jung in der Altersklasse U14w gelungen, aber in der Erwachsenenkonkurrenz? Daran können sich selbst die Vereinsveteranen nicht erinnern. Und so blickten wir alle gespannt auf Christian Bussard, der bei der Deutschen Meisterschaft, die vom 23. Juni bis 1. Juli 2017 in Apolda stattfand, für Furore sorgen wollte. Durch einen zweiten Platz bei der NRW-Meisterschaft hatte er sich im letzten Jahr sensationell für diesen Wettbewerb qualifiziert. Dieses Mal war die Deutsche Meisterschaft deutlich besser besetzt als in den letzten Jahren: 10 Großmeister, 5 Internationale Meister und 14 FIDE-Meister waren am Start. Vor der ersten Partie gegen das deutsche Jahrhunderttalent Vincent Keymer war Christian guten Mutes. "Die Party kann beginnen", schrieb er in einem Facebook-Posting. Und die Party begann! Christian dominierte fast die gesamte Partie und stand am Schluss auf Sieg. Zwar sah die Stellung zum Schluss gefährlich aus mit einem von Dame und Turm gedeckten Keymerschen Freibauern auf der g-Linie, aber eine Kombination mit zwei Damenzügen und Mattdrohung hätte die Umwandlung des Freibauern mit sofortigem Wiedernehmen und den Damentausch erzwungen. Dank Bauernmehrheit wäre das Turmendspiel gewonnen gewesen. Die Kombination war allerdings nur schwer zu sehen. Im "Problem des Monats" kann sich derzeit jeder selbst davon überzeugen. Statt des mögliches Sieges stand also ein Remis zu Buche. Ein Remis, das gegen den späteren Viertplazierten Vincent Keymer (Elo 2411, Nummer 4 der Welt in der U14) natürlich dennoch als Riesenerfolg zu werten ist. Und so ging es zunächst weiter: Mit Schwarz gelang Christian in Runde 2 ein sensationelles Remis gegen den ehemaligen Deutschen Nationalspieler GM Rainer Buhmann, der übrigens 2007 Zweiter bei der Deutschen Meisterschaft geworden war. Auch in der dritten Runde gelang ihm mit "kontrollierter Defensive" (Zitat Alexander Kröner) ein Remis gegen Sebastian Schmidt-Schaeffer, ebenso eine Runde später gegen FM Florian Fuchs. Bis dahin lief das Turnier fast optimal für Christian, sensationell geradezu! Danach allerdings begann eine Serie von vier Niederlagen gegen GM Jakob Meister, FM Stefan Bücker, Cornelius Middelhoff und FM Reiner Heimrath. Insbesondere in der Partie gegen Cornelius Middelhoff war wesentlich mehr drin, sie war eigentlich gewonnen. Nach 39. Tf7 zeigt Stockfish -25.42 (!) an. Mit dem natürlichen Zug 39... Dg2+ hätte Christian dreizügig den Läufer und die Partie gewonnen. Stattdessen spielte er 39... Dh2+ und verspielte den sicheren Sieg. Leider dachte er über diesen Zug auch nur weniger als eine Minute nach, trotz 50 Minuten Restbedenkzeit. Weitere Fehler führten sogar noch zur Niederlage. Sehr schade, denn dieser Sieg wäre ein wichtiger Schritt zum FIDE-Meister gewesen.... Man weiß allerdings nicht, welche Gedanken ihm da gerade durch den Kopf gingen, denn die Situation bei diesem Turnier war wahrlich nicht leicht für Christian. Nach dem Motto "Aufstehen, Mund abputzen, weitermachen" gewann er immerhin noch die letzte Partie gegen Olaf Dobierzin. Insgesamt beendete Christian die Deutsche Meisterschaft zwar ohne Wertungszahlzuwachs, aber mit vielen tollen Erfahrungen. Durch die Remis insbesondere gegen Vincent Keymar und Rainer Buhmann hat er Ausrufezeichen gesetzt und in der deutschen Schachszene auf sich aufmerksam gemacht. Ich wechsle jetzt die Ansprache und schreibe noch etwas Persönliches: Danke, Christian, für dieses tolle Turnier! Danke für die spannenden Partien, die ich - bis auf die letzte Runde - an jedem Tag daumendrückend live auf chess24 verfolgt habe. Auch wenn du dieses Mal den FM-Titel noch verspielt hast, ist er ja nur noch eine Frage der Zeit. Wir sind sehr, sehr froh, dass du in der nächsten Saison wieder in unserer ersten Mannschaft spielst. Kurz: Wir von der SG Niederkassel sind stolz auf dich!    sh
 
Erkrather Jugend-Open: Udo fährt, trainiert die Kinder in den Pausen - und gewinnt nebenbei ein Turnier! (28.06.2017)
Käser junior und senior: Kann Tim in die Fußstapfen seines Vaters treten?
Eigentlich müsste man bei einem Jugend-Open ja von Kindern und Jugendlichen reden - ja, eigentlich. Und das werden wir auch noch. Aber die wichtigste Nachricht ist: FM Dr. Udo Käser ist zurück! Und wie! Mit 6.5/7 gewann er mal eben das Ü18-Betreuer- und Trainerturnier. Und das nach jahrzehntelanger Schachpause, gegen mehrere Spieler mit DWZ um die 2000 und mehr. Einige seiner Spiele waren echte Thriller... im Spitzenduell lag er eigentlich hoffnungslos hinten. Die einzige Chance bestand darin, dass der Gegner im Zeitnotblitzen etwas einstellte. Dass dies dann gleich die Dame war, war dann doch etwas sehr großzügig. Udo nahm das Geschenk dankbar an, hatte es mit unglaublichem Druck in materiell unterlegener Stellung aber auch forciert. Es war eh eine One-Man-Show an diesem Tag: Nicht nur, dass Udo uns - seinen Sohn Tim, Samuel, Simon und mich - nach Erkrath fuhr, nein, er trainierte die Kinder auch noch immerfort in den "Pausen", analysierte ihre Partien und gab Tipps. Faszinierend, wie er eine Partie aus den Augenwinkeln sieht und dann 1:1 nachspielen kann - für mich ein Phänomen. Leider können wir uns Udos Sieg aber nicht auf die Fahne schreiben als Verein, denn er trat noch als vereinsloser Spieler an. Mensch, kann dem Mann nicht endlich mal jemand ein Anmeldeformular in die Hand drücken? :-) Falls hier Spitzenspieler der 1. Kreisklasse mitlesen: Freut euch auf Schachnachhilfe in der nächsten Saison! :-) Doch nun zu den Kindern: In der U10 spielte Udos Sohn Tim ein gutes Turnier. Er ist ja immer noch nahezu ohne Turniererfahrung. An den Eröffnungen merkt man schon die Expertise des Vaters, das Mittelspiel wurde im Verlauf des Turniers immer besser. So sprang am Ende mit 4/9 immerhin Rang 39 unter 52 Teilnehmern in der U10 heraus. Das ist völlig in Ordnung für Tim! In wenigen Jahren allerdings wird er über solche Platzierungen nur schmunzeln, das kann als sicher gelten. Etwas besser schnitt Simon mit 4.5/9 und Rang 27 ab. Doch man muss leider sagen, dass dies eher enttäuschend war für Simon, der klar unter seinen Möglichkeiten blieb: zwei ungültige Züge (die in der U10 sofort zur Niederlage führten), ein Patt in gewonnener Stellung, ein Grundlinienmatt des Gegners in unglaublich überlegener Stellung - es wären mindestens zwei, drei Punkte mehr und ein Platz unter den ersten 10 drin gewesen. Sehr schade! Viel besser machte es sein Bruder Samuel, der in einem hochklassigen U12-Feld glänzend und konzentriert agierte. Mir fielen keine Patzer auf; die Niederlagen waren nur auf kleinere Ungenauigkeiten zurückzuführen. Am Ende landete er mit 6/9 auf Platz 13 (von 55 Teilnehmern) - punktgleich mit der Viertplazierten Luisa Bashylina. Toll, Samuel, weiter so! Leider gibt es immer noch keine Zwischenwertung der SJNRW-Grand-Prix-Serie, was ich persönlich sehr schade finde und der Serie etwas den Reiz nimmt. Zum Turnier selbst: Das Catering war erstklassig! Ich habe mir da auch einiges für unser Turnier abgeschaut (die Erdbeeren gingen deutlich besser weg als bei uns das Obst). Das Turnier war auch sehr gut organisiert, allerdings zum Teil mit etwas unerklärlichen zeitlichen Verzögerungen und einigen Pannen (falsch notierte Ergebnisse). Wenn man aber selbst mal so ein großes Turnier organisiert hat, dann wird man gnädiger mit anderen Gastgebern, weil man die vielen Schwierigkeiten kennt. Und so überwiegen eindeutig die positiven Eindrücke. Vielen Dank an die Ausrichter!     sh
 
Wir trauern um unseren Vereinskameraden Rainer Wirth (21.06.2017)
Am Mittwoch, 21. Juni 2017 fand in Niederkassel-Ranzel um 11 Uhr die Totenmesse für unseren Schachkameraden Rainer Wirth statt, der am 9. Juni viel zu früh gestorben war. Anschließend wurde seine Urne auf dem Nordfriedhof von Niederkassel-Ranzel beigesetzt. Von der SG Niederkassel nahmen die Ehepaare Groß und Vitz sowie Heinrich Muckel und Johannes Friedrich teil. Die Witwe bedankte sich für die Beileidskarte und eine stattliche Spende von unserem Schachverein. Da Frau Wirth von ihrer Familie vorbildlich unterstützt wird, benötigt sie zur Zeit keine Hilfe.    JF
 
Zweifache Qualifikation für die NRW-Einzelmeisterschaft! (18.06.2017)
Heute endete in Aachen die diesjährige Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Mittelrhein. Die SG Niederkassel war bei insgesamt 14 Teilnehmern gleich mit 3 Spielern vertreten. Alle drei können mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden sein. Andreas Kuhn belegte als einziger Spieler mit 3 Punkten aus 5 Runden Platz 5. Damit wird sich seine DWZ deutlich verbessern. Alexander Kneutgen und Thomas Freundlieb spielten in der letzten Runde an Brett 1 gegeneinander - allerdings nur kurz, da man sich schnell auf Remis einigte. Die Berechnungen aus der vorangegangenen Nacht hatten ergeben, dass das wohl für Thomas zum 3. Platz reichen würde. Dieser 3. Platz ist so wichtig, da die ersten 3 Spieler sowohl für die SVM-EM 2018 als auch für die NRW-EM, die im Herbst in Hennef stattfinden wird, qualifiziert sind. So kam es am Ende auch. Mit 3,5 Punkten kamen Oliver Albrecht (SC Bonn/Beuel) und Thomas ins Ziel, jedoch hatte Thomas die bessere Wertung. Mit dem Kurzremis in der letzten Runde war Aleander mindestens Zweiter, er kam auf 4 Punkte. Eingeholt und überholt wurde er noch von Stephen Kutzner vom Godesberger SK, der am Ende ebenfalls 4 Punkte und die bessere Wertung hatte. Dieser besiegte in der Schlussrunde den Titelverteidiger Frank Reinemer (Langenfelder SF). Dass der überhaupt zur letzten Runde antrat, ist eine enorme Leistung, da er seit dem Tag zuvor abseits des Schachbretts mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Stehpen Kutzner hat das Turnier letztendlich verdient gewonnen und ist neuer Einzelmeister des Schachverbandes Mittelrhein. Dazu gratulieren wir recht herzlich. Lediglich gegen Alexander hat er in der 4. Runde eine denkwürdige Partie verloren. Wer will, kann sich diese von Alexander sicher mal zeigen lassen. Das Turnier wurde von Ingrid Voigt gut und sicher geleitet, hierfür noch einmal vielen Dank.    TF
 
DWZ-Pokalturnier in Bad Godesberg: ein neues Format für die ganze Familie (15.06.2017)
Große und kleine Pokalgewinner - ein Spaß für alle Generationen!
Am letzten Sonntag fand bei strahlendem Sonnenschein im ehrwürdigen Kurfürstensaal der Stadthalle Bad Godesberg das erste DWZ-Pokalturnier in Nordrhein-Westfalen überhaupt statt, ausgerichtet vom Godesberger SK unter der Leitung von Sebastian Strauch. Das aus Süddeutschland stammende neue Format erweist sich als besonders familienfreundlich: es besteht aus einem Jugend- (U12, DWZ<1000) und einem Amateurpokalturnier (Alter beliebig, DWZ<1600). Während die Kinder und Jugendlichen in einem fünfrundigen Schweizer System spielten, das anschließend altersgetrennt (U8, U10, U12) ausgewertet wurde, spielten die Erwachsenen und spielstärkeren Kinder und Jugendlichen in verschiedenen Leistungsgruppen mit jeweils vier Spielern. Die Jugendspiele haben eine Bedenkzeit von 60 Minuten, die beim Amateurpokal von 90 Minuten. Dies reicht so gerade, um die Spiele DWZ-auswerten lassen zu können - was natürlich auch gemacht wird. Auf diese Weise können auch die ganz kleinen und die ganz schwachen Spieler zu einer DWZ kommen. Und das, ohne sich - wie bei einem Open - in den ersten Runden von starken Turnierspielern verprügeln lassen zu müssen... So viele Turniere gibt es ja in der Region nicht (abgesehen von der Kölner Jugend-Einzelmeisterschaft und den Mannschaftskämpfen), bei denen Kinder DWZ-ausgewertete Langpartien spielen können. Insofern füllt das Turnierformat eine echte "Marktlücke". Außerdem findet das Ganze kompakt an einem Tag statt und ermöglicht ein gemeinsames Familienerlebnis. Als bestes Beispiel wurde in der Eröffnungsrede die Familie des Autors genannt: Während Samuel und ich beim Amateurpokal mitspielten, nahm Simon am Jugendpokal teil. Ich selbst nahm das Turnier als Chance wahr, endlich meine erste DWZ zu erhalten, da mir - wie ich zu dem Zeitpunkt dachte - noch zwei Spiele gegen Gegner mit DWZ fehlten. Doch dazu später mehr. Am Jugendturnier nahmen 24 Kinder und Jugendliche teil; das Amateurturnier wurde in fünf Gruppe A-E ausgerichtet. Da wir sehr viele Kinder mit einer DWZ von knapp unter 1000 haben, gingen unsere Kinder als Favoriten in das Jugendturnier. Und dieser Favoritenrolle wurden sie in überragender Weise gerecht: Es siegte Lukas vor (man höre und staune, großartig!) Florian; Vierte wurde Sina (zugleich Dritte und bestes Mädchen in der U12). Die weiteren Platzierungen aus Niederkasseler Sicht: 9. Platz Leif (5. Platz U12), 12. Platz Simon (2. Platz U10), 16. Platz Alexander (4. Platz U10) und 21. Platz unser weiblicher Newcomer Johanna Huschenbett. Johanna gewann in ihrem ersten Turnier immerhin eine Partie und übersah in einer weiteren Partie ein einzügiges Matt. Jetzt heißt es: Tränen trocknen und fleißig weitertrainieren, das wird schon! Beim Amateurpokal waren wir in den beiden stärksten Gruppen nicht vertreten. In der Gruppe C wurde Robert Zweiter und Johannes Dritter; im vereinsinternen Duell gewann Robert. Tja, und in Gruppe D gewann ein Niederkasseler: ich. :-) Was wie ein schlechter Witz klingt, ist tatsächlich wahr. Ich, mit 40 erst Schach gelernt, praktisch ohne Training (vom alle drei Monate stattfindenden zweistündigen Training mit Markus und freundlicher Unterstützung von GM Dr. Reissdorf :-) mal abgesehen), hätte nicht gedacht, gegen talentierte Kinder mit DWZ 1000-1100 eine Chance zu haben, die vermutlich jede Woche Training haben und von denen einer sogar an der U12-Mittelrheinmeisterschaft teilgenommen hat. Aber nun ist der empirische Beweis erbracht, dass man auch ohne jegliches Eröffnungs- und Endspielwissen einen Schachpokal gewinnen kann! 2.5/3 waren weit mehr, als ich mir erhofft hatte. Vermutlich habe ich bei meinem eigenen Anfängertraining selbst am meisten gelernt. :-) Leider gab es nicht die erhoffte Erst-DWZ, da Restpartien nach zwei Jahren verfallen, was ich nicht wusste - schade! Fahren wir aber lieber mit talentierteren Spielern fort: Samuel erreichte in Gruppe E einen guten zweiten Platz und war weitesgehend zufrieden, auch wenn er DWZ verlor (die beiden Siege erlangte er gegen DWZ-lose Spieler). Alles in allem ein hervorragend ausgerichtetes Turnier, das den Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat. Wir danken den Organisatoren aus Bad Godesberg von Herzen, insbesondere Sebastian Strauch, dessen Sohn Julian übrigens überragend spielte und eines der größten Talente der Region ist. Wir hoffen auf Fortsetzung - und das nicht nur, um endlich eine DWZ zu bekommen... Alle Ergebnisse und Tabellen gibt es hier. Und hier findet man einen wunderschönen Bericht aus Sicht des Veranstalters mit vielen Fotos.    sh
 
U12-Pfingstcamp: Wieder ein Pakt mit dem Wettergott (05.06.2017)
Beim Bewegungsschach mussten es die Kinder im Kopf und in den Beinen haben!
Zum vierten Mal führten wir in den Pfingstferien ein Schachcamp für Kinder unter 12 Jahren durch. Einige der Kinder waren auch bereits zum vierten und - aufgrund des Alters - letzten Mal da. Man merkte, dass sich viele der 19 Teilnehmer, darunter mit den Cousinen Hannah und Nina auch zwei Mädchen, bereits sehr gut kannten. Aber auch viele neue Gesichter konnte man entdecken. Besonders erfreulich war es, dass viele Kinder aus anderen Vereinen kamen: von den Bergischen Schachfreunden, aus Hennef, Bonn, Heimerzheim und Lohmar beispielsweise. Unser Pfingstcamp ist längst meine vereinsinterne Angelegenheit mehr, sondern ein regionales Event, für das wir mittlerweile aufgrund der großen Beliebtheit sogar eine Warteliste bei der Anmeldung einrichten müssen. Die Kinder übten drei Tage lang in drei Leistungsgruppen mit den Trainern Carsten Stanetzek, Thomas Freundlieb und Ronny Marzec sowie den "Trainingsassistenten" Jörg Ihle, Markus Reuter und mir selbst taktische Tricks, Eröffnungen, Mattmotive, Endspiele, Blindschach, Phantomschach und vieles mehr. Besonders erfreulich war, dass in einem kleinen Schachquiz in der dritten Gruppe die beiden Mädchen gegen fünf Jungs gewinnen konnten - und das trotz der fragwürdigen Hilfe durch den Autor, der nicht einmal wusste, dass Magnus Carlsen mal eine Langpartie auf Zeit verloren hat. Obwohl ständig Gewitter und Regen angesagt worden war, hatten wir verdammtes Glück mit dem Wetter! Es regnete nur sehr kurz und immer nur dann, wenn wir nicht draußen waren. Daher konnten wir unser Fußballturnier am Mondorfer Hafen und die Schach-Bewegungsspiele bei strahlendem Sonnenschein durchführen. Höhepunkt des Pfingstcamps war natürlich wieder das Schnellschach-Turnier, das in sieben Runden nCh Schweizer System unter der fachmännischen Leitung von Alexander Kneutgen stattfand. Es siegte dort Julian Lohmar vor Jonte Ihle und Leif Krumbein. Für das leibliche Wohl sorgte vor allem Trude Engels mit überragendem Einsatz bis spät in die Nacht hinein. Zudem konnten wir auf viele Kuchen- und Muffinspenden der Eltern bauen. Ganz herzlichen Dank an alle! Doch der größte Dank muss sich zweifelsohne an den Organisator Thomas Freundlieb gehen, der das Pfingstcamp zum wiederholten Male perfekt organisierte. Und "perfekt" ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. Vielen Dank im Namen aller Kinder und Eltern, lieber Thomas! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Viele Fotos kann man sich hier anschauen und herunterladen.    sh
 
Wir bleiben drin !!! (01.06.2017)
da der SV Würselen seine Mannschaft aus der 2. BL zurückgezogen hat und dadurch die SG Solingen II nicht in die Oberliga NRW absteigt, ist der Stichkampf der Gruppensiebten der NRW-Klasse nicht mehr erforderlich. Der geplante Stichkampf am 11.6. wird also abgesetzt. Der Brühler SK und die SG Niederkassel verbleiben beide in der NRW-Klasse. Wir hatten schon alle Hebel in Bewegung gesetzt in der anbrechenden Urlaubssaison die stärkste Truppe aufzubieten.
Damit nimmt eine verrückte Mannschaftssaison mit nur einem Sieg ein versöhnliches Ende. Das wird auf dem Sommerfest am 1.7. ordentlich gefeiert!     CS
 
 
 
 
 
  Fr. 24.11.2017    
  Jugend-VM 6. Runde (Ersatztag)  
 
  Fr. 01.12.2017    
  Pokal Finale
Schnellschach
(Beginn: 19.30 Uhr)
Jugend-VM 7. Runde (Spieltag)
Jugend-VM 7. Runde (Spieltag)
 
 
  So. 03.12.2017    
  Lasker 2 - NDK 2
NDK 4 - Porz 7
 
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 59:
NRW-Einzelmeisterschaft 2017
Freundlieb - Plaßmann
Problem des Monats
Wie hält Weiß am Zug remis?
  Weitere Schachprobleme
 
  Sportabzeichen 2017
SG Niederkassel
 
4 1 0