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Siegauenschule für die NRW-Runde der Grundschulmeisterschaften qualifiziert (20.02.2017)
Auch in diesem Jahr konnte sich - dieses Mal überraschend - die Siegauenschule in Troisdorf-Bergheim für die NRW-Runde der Deutschen Grundschulmeisterschaften qualifizieren. Bei der am 17.02. in St. Augustin ausgetragenen Verbandsmeisterschaft belegte sie mit 4.5/7 Mannschaftspunkten den dritten Platz hinter dem haushoch überlegenen Sieger, der Grundschule in Eilendorf, und der Sebastinusschule aus Würselen. Drei der vier Spieler - Mattes, Lotte und Tim G. - sind Mitglied der SG Niederkassel. Alle Teilnehmer besuchen die Schulschach-AG, die von Axel Dohms seit einigen Jahren sehr erfolgreich geleitet wird. Insbesondere Lotte hatte an Brett 3 mit 6/7 einen bärenstarken Tag. Vor der letzten Runde lag man noch auf Platz 6, schaffte dann aber noch den Sprung auf das Treppchen und einen der begehrten Qualifikationsplätze. Mehr kann ich nicht berichten, da ich bei dem Turnier nicht dabei war und mich auf Zeugenaussagen berufen muss. Herzlichen Glückwunsch an die Kinder und an Axel! Die NRW-Grundschulmeisterschaft findet am 17.03. in Kamen statt.    sh
 
SJM-MM U12: Zweite Mannschaft landet vor der ersten - aber NRW ist für beide weit weg (19.02.2017)
"Take the moment and make it perfect" - steht auf dem Bild. Bei prächtiger Laune halten sich unsere Mannschaften an dieses Motto. Es fehlen: die beiden Stenzel-Jungs.
Ohne vier unserer besten U12-Spieler - nämlich ohne Jonte, Lukas, Samuel und Leif - war von vorneherein klar, dass wir uns bei der U12-Mittelrhein-Meisterschaft in Eschweiler nicht für NRW würden qualifizieren können. Dennoch traten wir immerhin mit zwei Mannschaften an, was dafür spricht, wie viele Kinder und Jugendliche wir mittlerweile im Verein haben. Der Turnierort - ein Klassenzimmer in einem Gymnasium - war äußerst eng und mit gewöhnungsbedürftig schmalen Spieltischen versehen, aber dennoch war das Turnier gut und straff von Dieter von Häfen organisiert. Im Nebenraum gab es hervorragendes Catering - alles gut. Vielen Dank an die Ausrichter! Eine Schrecksekunde bestand anfangs darin, dass ich den größten Fehler des Tages gemacht hatte: Ich hatte in Gedanken nur zwei Spielsets mitgenommen und ausgeblendet, dass wir ja zwei Mannschaften gemeldet hatten. Zum Glück gab es Ersatzbretter. Durchatmen! Das passiert mir auch nicht noch einmal.... Zwei Kinder gaben ihr Turnierdebüt für die SG Niederkassel: die beiden Tims. Tim Käser hatte an Brett 2 in der ersten Mannschaft naturgemäß einen schweren Stand. Die Bilanz von 0.5/7 sieht so aus, als wäre er untergegangen. Dem ist aber keineswegs so! Die Remispartie war ein Patt in völlig überlegener Stellung, eine Niederlage bestand aus einem falschen Zug im 2. Zug (Springer in Gedanken auf e3 anstatt f3 gestellt) und ähnliche Dinge, die einfach eine Folge mangelnder Turnierpraxis sind. Alleine schon die genetische Disposition mit einem FM als Vater (Udo) deutet darauf hin, dass wir an Tim noch viel Freude haben werden. :-) Alexander Jung an Brett 1 verlor nur zweimal und spielte mit 5/7 fast am Limit. Simon blieb an Brett 3 mit 4/7 im Rahmen seiner Möglichkeiten. Sina (3/7 an Brett 4) hatte nicht ihren besten Tag und kann viel mehr. Aber kein Problem, das passiert. Sie sollte sich selbst nicht so sehr unter Druck setzen und Angst vor falschen Zügen haben. Einfach mal frei aufspielen, liebe Sina! :-) Am Ende landete die erste Mannschaft mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen auf Platz 10. Das war vielleicht etwas weniger, als man zuvor erwartet hatte. Umgekehrt viel mehr, als man zuvor erwarten durfte, schaffte jedoch die zweite Mannschaft, die auf einem sensationell guten sechsten Platz landete, mit ebenfalls drei Siegen, aber einem Unentschieden mehr als die erste Mannschaft. Die Brüder Alexander (2/7) und Florian (3/7) schlugen sich an den Spitzenbrettern tapfer, eigentlich besser als erwartet. Lotte konnte an Brett drei solide 3/7 holen, ist auf dem aufsteigenden Ast, wie sie am Freitag auch auf der Grundschulverbandsmeisterschaft (dort überragende 6/7) zeigte. Den absoluten Knüller aber vollbrachte Tim Grygosch, der an Brett 4 bei seinem ersten Turnier überhaupt für die SG Niederkassel unglaubliche 6.5/7 Punkte holte und mit fast fehlerlosem Schach seine Gegner reihenweise düpierte. Er bestätigte das, was er jede Woche im Training zeigt, nämlich dass er eines der größten Talente der SG Niederkassel der letzten Jahre ist. Vor allem für ihn war das Turnier wichtig, um Erfahrung zu sammeln und Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bekommen. Bravo, Tim! Für die nächsten Jahre dürfen wir angesichts vieler U10-Talente zuversichtlich sein. In diesem Jahr waren die vier erstplatzierten Mannschaften jedoch viel zu stark für uns: Porz, Aachen, Eilendorf und der KKS waren klar die besten Mannschaften und fahren völlig verdient zur NRW-Vorrunde. Herzlichen Glückwunsch an die qualifizierten Teams! Und auch Glückwunsch an unsere U14, die sich für die Vorrunde der NRW-MM qualifiziert hat! Vielleicht schreibt dazu ja noch jemand einen Turnierbericht - ich war nicht dabei. Ansonsten lassen wir es so als "good news" stehen.    sh
 
3. Mannschaft konnte nicht punkten beim SV Grünfeld (18.02.2017)
Der etwas andere Frühschoppen fand schon am Sonntag, den 29.1. im engen und bunten Belgischen Viertel von Köln statt. Als erstes drehte unsere dritte Mannschaft die eine oder andere Runde beim Parkplatz-Roulette durch das idyllische Viertel von Köln. Hier und da gab es etwas Interessantes zu entdecken, während man nach der Lücke im Dschungel der Großstadt suchte, um sein Fortbewegungsmittel sach- und fachgerecht in das Gesamtarrangement des Straßenbildes stilvoll einzubetten. Der Künstler Hans-Joachim konnte uns nach einigen vergeblichen Versuchen dann doch noch sein Vehikel wie das Tüpfelchen auf dem "i" in eine Lücke reinquetschen. Pünktlich und vollzählig konnten wir so dann zur 7. Runde der Verbandliga Mitte in der Szenekneipe von Grünfeld, im rauchig rustikalem Clubambiente mit chillig-lounchiger Atmosphäre zwischen Kicker und Schach eintauchen. Für Spannung war gesorgt denn für Grünfeld I ging es fünf Runden vor Ende der Saison darum, aus den Abstiegsrängen heraus zu kommen um den Kontakt zum Mittelfeld nicht abreissen zu lassen. Wir als Underdog der Liga konnten uns mit einer respektablen Leistung bislang auf einem Nicht-Abstiegsplatz behaupten. Aus dieser Tabellensituation und dem deutlichen DWZ-Vorteil des Favoriten Grünfeld resultierte auch die Spannung und der Reiz dieses Auswärtskampfes. Unsere sympathischen Gegner sind als "Enfant terrible" der Liga immer für eine Überraschung gut. Auch gegen uns hatte sich die "Wundertüte" Grünfeld I etwas einfallen lassen, um aus den Abstiegsrängen raus zu kommen. Erstmals diese Saison spielte ihre Nr. 1 Sascha Grimm DWZ 2350, gegen Christian Bussard am ersten Brett. Es entwickelte sich, wie zu erwarten, ein spannender Abstiegskampf bei dem Grünfeld I der Favoritenrolle erst spät gerecht werden konnte. Aber von vorne. An Brett eins zeigte Christian erneut eine bestechende Form und konnte sich gegen Sascha einen Vorteil erspielen um den dann durch eine kleine Nachlässigkeit wieder herzugeben und er mußte sich mit dann Remis zufrieden geben. An zwei und drei hielten Werner und Ralf lange Zeit die Stellung, mußten dann aber doch dem von Beginn an druckvollen Spiel ihrer 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegner Respekt zollen. An vier wurde Karl-Heinz erst im späten Mittelspiel von seinem Gegner überspielt und gab auf. An fünf und sechs einigten sich Hans-Joachim und Karsten mit ihren Gegnern auf Remis. Markus an Brett sieben stellte in vorteilhafter Stelleung einen Läufer ein und verlor die Partie. Zum Schluß nahm Ralf an acht das Remis-Angebot des Gegners an. Grünfeld I konnte als fairer Gegner ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und mit 6 : 2 gewinnen Gratulation! In der Tabelle konnte Grünfeld somit zu uns aufschließen. Mal sehen was die "Wundertüte" der Verbandsliga Mitte das nächste Mal für ihren Gegner bereit hält. Wir erwarten morgen im Heimspiel Rheinpark I, um dann unseren Hut erneut in den Ring zu werfen, unsere Kräfte zu messen und vielleicht noch den einen oder anderen Punkt gegen den Abstieg einzusammeln.     KM
 
Klatsche: Niederkassel I verliert gegen Gerresheim (14.02.2017)
Mit einer hohen Heimniederlage endete das Duell gegen den unangefochtenen Tabellenersten der NRW-Klasse II. Gegen Gerresheim hatten wir am Ende keine Chance und verloren das Heimspiel mit 2:6 überdeutlich.

Zunächst deutet sich eine Niederlage in dieser Höhe nicht an. Abgesehen von einer deutlichen DWZ-Überlegenheit an den ersten beiden Brettern, ließen die übrigen Bretter einen Kampf auf Augenhöhe durchaus möglich erscheinen. Nach zweieinhalb Stunden Spielzeit schienen mir noch alle Ergebnisse mögliche – eine Stunde später dann nicht mehr. Zunächst musste Klaus und Bruno aufgeben, Werner folgte wenig später – seine Stellung hatte mir deutlich besser gefallen - und auch Holgers kreatives, aber wahrscheinlich nur halbkorrektes Eröffnungsgambit ging nach hinten los. Sein Gegner umschiffte souverän alle Klippen und verblieb mit einer Hand voll Mehrbauern, darunter einem unaufhaltsamen Freibauern. Nach problemloser Eröffnung hatte ich mich zudem ohne Not in eine passive, perspektivlose Stellung herein manövriert, an meinen Befreiungsversuch unter Bauernopfer und Linienöffnung glaubte ich selber nicht wirklich. Blieben als Lichtblicke Thomas, Carsten und Jochen. Alle drei standen zu mindestens nicht schlechter, Thomas schien mir chancenreichen Angriff zu haben, Carsten deutlichen Druck und Jochen spielte munter eine scharfe, unklare Stellung mit. Zu meiner eignen Überraschung musste mein Gegner wenig später eine Zugwiederholung zulassen, um nicht noch in Verlustgefahr zu geraten und auch Jochens Partie endete im Remis. Thomas war hingegen genauso überraschend für mich auf einmal in einem verlorenen Endspiel gelandet und einzig Carsten gelang es am Ende den zähen Wiederstand seines Gegners zu durchbrechen und den Ehrenpunkt für uns zu erzielen. Endstand: 2 zu 6     SB
 
Jugend: Durchwachsene Kölner EM - nur Robert überzeugt so wirklich (11.02.2017)
Mit der am Samstag zu Ende gegangenen Kölner Jugend-Einzelmeisterschaft können wir aus Niederkasseler Sicht nicht zufrieden sein. Wir hatten uns deutlich mehr erhofft - insbesondere in der U12. Nur Robert überzeugte in der U14 und spielte brilliantes Schach. Er stand sogar gegen den späteren (mit 6/6 überragenden) Sieger Robert Gallasch aus Porz (DWZ 1620) in Remisstellung, verlor dann aber noch unglücklich. Mit 5.5/7 hat sich Robert nach einem Sieg in der letzten Runde gegen Karina als Zweitplatzierter für die Mittelrhein-EM in Morsbach qualifiziert. Ebenfalls dort teilnehmen werden Karina in der U14w (mit 4/7 aber auf einem für sie eher enttäuschenden Platz 7 in der gemischten U14) und Melanie in der U16w (mit 3/7 auf Platz 11 in der gemischten U16 ebenfalls eher unter den Erwartungen). Egal, qualifiziert ist qualifiziert: Herzlichen Glückwunsch an alle drei! Auf mindestens einen weiteren Teilnehmer hatten wir eigentlich in der U12 gehofft. Doch alle waren nicht in Form: Mattes begann gut, aber ihm fehlten zum Ende hin Konzentration und Motivation (3/7, Platz 20), Samuel kam gar nicht erst in das Turnier rein und konnte sich erst zum Ende hin halbwegs berappeln (4/7, Platz 15). Ebenfalls 4/7 erreichten Leif und Alexander auf den Plätzen 12 und 10 - mit Licht und Schatten. Tragisch ist allerdings, dass Leif die letzte Runde verpennte und nicht antrat. Mit einem Sieg hätte er sich für Morsbach qualifiziert. Am besten aus Niederkasseler Sicht schloss noch, größtenteils überzeugend, Lukas mit 4.5/7 auf Platz 9 ab. Überragender Sieger in der U12 wurde das Supertalent Nelson Strehse vom KKS (7/7, DWZ 1332), letztes Jahr noch Teilnehmer der U8(!!!)-Weltmeisterschaft. Durch die weiße Weste könnte er in der deutschen Rangliste seiner Altersklasse auf einen der ersten drei Ränge vorgestoßen sein (derzeit steht er auf Rang 7) - das werden wir im Auge behalten. Ein respektables Turnier spielte Simon in der U10. Immerhin konnte er der Siegerin Hannah Ramien aus Porz (DWZ 908) als einziger ein Remis abtrotzen. Unnötige Niederlagen gegen Laura Popovidou (SG Porz, nur DWZ 724) in Gewinnstellung und gegen Moritz Wegener (SG Porz, DWZ 989) im spannenden Turmendspiel verhinderten eine bessere Platzierung. Am Ende rutschte Simon auf Platz 4 ab. Nicht in Form blieb bis zum Schluss Lotte, die immer wieder Aussetzer hatte und sich am Ende mit 3/7 und Platz 9 begnügen musste. Die Porzer Mädchen sind in der U10 einfach eine Macht! Bleibt noch Jeremias, der in der U16 mit 3/7 und Platz 13 positiv überraschte. Für mich hält sich die Überraschung allerdings in Grenzen, da ich bei Jeremias seit Monaten eine überaus erfreuliche Entwicklung beobachtet habe. Nächstes Jahr müssen wir es insgesamt besser machen. Hoffen wir, dass dann auch noch mehr Niederkasseler Kinder und Jugendliche mitspielen... Und nun drücken wir Robert, Karina und Melanie ganz fest die Daumen für die Mittelrhein-Einzelmeisterschaft kurz vor Ostern!     sh
 
Pokalspiel zwischen der Ludwig-Richter-Schule und der Rochusschule (07.02.2017)
Am Freitag, 27. Januar 2017 machte sich in Bonn eine kleine Delegation von der Rochusschule, mit den Kindern Erwin, Jacob, Anton, Luca und Hannah, auf den Weg zur nahegelegenen Ludwig-Richter-Schule, um zum Pokalspiel zwischen diesen beiden Grundschulen anzutreten. Für die gastgebende Ludwig-Richter-Schule traten Ayham, Alan, Anas, Niklas und Rojan an. Gespielt wurde an 5 Brettern. Zunächst ging die Ludwig-Richter-Schule durch einen Sieg an Brett 5 in Führung. Erwin hatte dort zuvor gegen Ayham gute Chancen ausgelassen und verlor die Partie noch. Diese Führung hielt jedoch nicht lange, Anton an Brett 3 konnte gegen Anas für die Rochusschule ausgleichen. Dramatisch ging es an Brett 2 zu. Dort hatte Luca eine klare, einfache Gewinnstellung herausgespielt, doch er setzte seinen Gegner Niklas Patt, so dass der Zwischenstand nun 1,5:1,5 lautete. An Brett 4 und an Brett 1 wurde bis zum festgesetzten Ende der Spielzeit gekämpft. Die Partie von Jacob gegen Alan an Brett 4 endete wie die Partie von Hannah gegen Rojan an Brett 1 nach spannendem Spielverlauf mit einem Remis. Beim Endstand von 2,5:2,5 musste die Berliner Wertung entscheiden, nach der die Rochusschule zum Sieger erklärt wurde. Viel knapper hätte das Ergebnis nicht ausfallen können. Der Pokal, der vom AG-Leiter der Ludwig-Richter-Schule als Wanderpokal zur Verfügung gestellt wurde, steht nun in der Rochusschule. Geplant ist, ihn im nächsten Schuljahr wieder auszuspielen. Dieses erste Mannschaftsspiel zwischen den beiden Schulen soll möglichst der Anfang einer länger andauernden, freundschaftlichen Verbindung dieser beiden Schulen im Bereich Schach sein. Den Anstoß hierzu gab Richard Raböse, der schon seit längerer Zeit die Schach-AG an der Ludwig-Richter-Schule leitet. Die Schach-AG an der Rochusschule wird von Thomas Freundlieb, unterstützt von Carsten Stanetzek, seit Beginn dieses Schuljahres geleitet. Alle drei spielen für die SG Niederkassel, die auch im Schulschach ein umfangreiches Angebot anbietet, über das man sich hier genauer informieren kann.    TF
 
5. Mannschaft mit klarer Niederlage gegen Porz 10 (06.02.2017)
Nachdem letzte Woche die zweite und dritte Mannschaft verloren hatten, war jetzt die fünfte Mannschaft dran: Am 05.02. kam Porz 10 (darunter unser passives Mitglied Jakob Bender) zu uns - mit nur sieben Spielern. Robert gewann kampflos. Leider wollte Johannes seriös strategisch spielen und war schon nach 35 Minuten matt, also stand es 1:1. Dann verlor Jonte sehr schnell, während Heinrich ein klares Remisspiel mit Türmen gewinnen wollte und verlor - 1:3. Karina könnte ihren Mehrbauern nicht durchbringen, die Folge: Remis, also 1,5:3,5. Dann verlor Manfred unglücklich seine Remispartie. Der Kampf war also nach sechs Partien bereits verloren beim Stand von 1,5:4,5. Dennoch wurde natürlich weitergespielt: Melanie stand auf Verlust, ihr Gegner aber wollte aber einen Supersieg und zog eine SHOW ab, die er dann aber verlor. Jörg wollte Dauerschach erzwingen, um ein Remis zu erreichen. Aber da schon alles verloren war, verlor er auch. ALSO Endstand 2,5:5,5 Neues Spiel und neues Glück gibt es dann am 05. März in Köln-Satranc.    JF
 
SJM-Einzelmeisterschaft U10/U10w/U12w: Knapp an der NRW-Quali gescheitert - aber gut verkauft! (04.02.2017)
Knieend hat man einfach mehr Überblick oder: Fünfmal e4 - fast synchron. Simon hielt sich lange im Kreise der Verbandsbesten und sorgte für Überraschungen.
Angesichts des "stärksten Teilnehmerfeldes seit vielen Jahren" (so die Veranstalter) waren Simon und Alexander bei der in Düren ausgetragenen U10-Einzelmeisterschaft der Schachjugend Mittelrhein nur Außenseiter. Umso überraschender war es dann, dass sich Simon nach seinem klaren Sieg gegen den hochtalentierten Ingmar Mainka (DWZ 1289, Jahrgang 2009 (!)) nach der siebten Runde plötzlich an Brett 1 wiederfand. Dort hatte er aber gegen den späteren Sieger Jannis Bolz (DWZ 1238, SV Würselen) keine Chance. (Dank Martin Schulz werden jetzt hoffentlich ganz viele Besucher auf unsere Seite gelockt, wenn sie nach "Würselen" googlen.) Da Simon auch die letzte Runde verlor, landete er am Ende mit 5/9 "nur" auf (einem aus meiner Sicht allerdings angesichts des Feldes sehr guten) Platz 14 von 37 Teilnehmern. Nächstes Jahr startet er einen neuen Angriff auf die NRW-Qualifikation! Alexander hielt sich beständig im Mittelfeld auf und überzeugte durch solides, von Patzern verschont gebliebenes Spiel und erreichte so mit 4/9 Platz 23. Der Aachener Schachbezirk lief den Kölner und Bonner Bezirken ganz klar den Rang ab: Hinter Jannis belegte der mir bislang völlig unbekannte Patrick Breitkopf-Lazar (DWZ 1185, Aachener SV) den zweiten Platz. Erst dann folgte der U10-Star unseres Kölner Schachbezirks, Max Pick (DWZ 1231, SK Kerpen), vor unserem langjährigen Bekannten Benjamin Borriss von der SG Siebengebirge. Max Pick hatte ebenso wie Ingmar Mainka (der am Ende auf einem für ihn enttäuschenden Platz 11 landete) einen Freiplatz für NRW. Außerdem qualifizierten sich neben den genannten Spielern noch Midhulan Aravindan (DWZ 1120, wieder SV Würselen) und Bennit Frecker (DWZ 1315, Aachener SV, die Aachener haben - wie gesagt - so richtig abgeräumt) für die NRW-Einzelmeisterschaften. Wir drücken allen für NRW qualifizierten Spielern - aus persönlicher Verbundenheit heraus aber vor allem Max und Bennie - die Daumen! Vielleicht schafft ja mindestens einer von beiden die Qualifikation für die Deutsche U10-Einzelmeisterschaft. Bei den U12-Mädchen lag unsere Sina lange auf Platz 1 und spielte sehr gut. Leider musste sie dann aber in der letzten Runde gegen die überragend aufspielende Hannah Ramien aus Porz (DWZ 908) antreten. Sina reichte ein Remis und eigentlich war das Bauerendspiel auch gewonnen. Anstatt aber mit dem König das Quadrat zu erreichen und so den Bauern von Hannah abzufangen, marschierte sie nach vorne und geriet in eine Sackgasse, konnte die Umwandlung der Gegnerin nicht mehr verhindern. Durch die Niederlage rutschte Sina auf Platz 4 und verpasste so leider hauchdünn die NRW-Qualifikation. Für NRW qualifizierten sich in der U12w Joselyne Sinner (DWZ 1062, SG Porz) und Miriam Höne (DWZ 758, SV Turm Bergheim). Die Gesamtwertung des gemeinsamen U10w/12w-Teilnehmerfeldes und damit natürlich auch die U10w-Wertung gewann, wie gesagt, Hannah Ramien vor der Überraschungszweiten Silvia Weber (SV Hennef, noch ohne DWZ und mir bis dato völlig unbekannt) und Laura Popovidou (DWZ 724, SG Porz). Alle sind für NRW qualifiziert. Knapp gescheitert ist hier Lotte. Wie immer spielte sie die Eröffnung ganz gut, vergeigte dann aber häufiger das komplexe Mittelspiel, bis sie sich dann am Ende mit teilweise genialen Ideen wieder mal äußerst zäh verteidigte. Insgesamt war aber deutlich mehr drin als Rang 4 mit einer 3/7-Bilanz. Ihr erstes Einzelturnier überhaupt spielte Helen. Toll, dass sie gut mithielt und nicht Letzte wurde! Ihre Bedenkzeit pro Zug (etwa 1 Sekunde) ist noch ausbaufähig, aber sie hatte viel Spaß und hat wertvolle Erfahrung gesammelt. Es würde mich nicht wundern, wenn sie im nächsten Jahr oben mitmischt und dann vielleicht sogar die NRW-Qualifikation schafft. Dieses Mal reichte es zu Platz 12 im Gesamtklassement (von 14 Teilnehmerinnen) bzw. Platz 7 (von 9) in der U10w. Also: Es hat sich zwar von den Niederkasseler Kindern niemand für NRW qualifiziert, aber alle haben sich dennoch gut verkauft. Die Endtabelle sowie die Ergebnisse aller Runden findet man für die Jungs hier und für die Mädels hier. Fotos von den Erstplatzierten und einen Blick in den Spielsaal gibt es derzeit auf der Startseite der Schachjugend Mittelrhein.    sh
 
U12-Schach-Trainingscamp an Pfingsten: Anmeldung offen (31.01.2017)
Wie immer in den letzten Jahren, so richten wir auch in diesem Jahr unter der Leitung von Thomas Freundlieb ein U12-Schach-Trainingscamp an Pfingsten aus. Das Camp erstreckt sich über drei Tage (03.-05. Juni, also Pfingstsamstag bis -montag) und ist auch für Schachspielerinnen und -spieler anderer Vereine offen. Neben intensivem Schachtraining und Bewegungsangeboten bleibt genug Zeit zum freien Spielen. In der Anmeldegebühr von 30 Euro ist die Bewirtung enthalten. Ab sofort sind Anmeldungen möglich. Weitere Informationen und das Anmeldeformular findet man hier. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung, da das Camp erfahrungsgemäß schnell ausgebucht ist.     sh
 
Das Liga Orakel (30.01.2017)
Der Schachklub Bad Homburg bietet Wahrscheinlichkeiten für Auf- und Abstieg auf Basis einer Monte-Carlo-Simulation an. Hier werden nur die oberen Ligen und Hessen berechnet. Das Ganze nennen Sie dann das Liga Orakel . Die erste Mannschaft wird hier berücksichtigt mit einer 29% Abstiegswahrscheinlichkeit. Ein schönes Spielzeug für echte Fans!    CS
 
Pflichtsieg (23.01.2017)
Nach etwas holprigem Start mit drei Unentschieden und einer Niederlage gelang gegen Siegen der erste Sieg in der diesjährigen NRW-Klasse. Um nicht schon frühzeitig in arge Abstiegsnöte zu geraten, galt es im Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Siegen möglichst einmal beide Punkte festzuhalten. Das gelang am Ende mit einem 6:2 Sieg deutlich. Das klare Endergebnis täuscht allerdings darüber hinweg, dass sich zunächst ein durchaus umkämpfter Mannschaftskampf entwickelte. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit war lediglich abzusehen, dass Bruno an eins mit Schwierigkeiten kämpfte und Werner mutig eine Figur geopfert hatte. Während Bruno tatsächlich aufgeben musste, zahlte sich Werners Investment aus und er gewann etwa zeitgleich mit Thomas, der mit Schwarz relativ schnell zumindest bequemes Spiel erreicht hatte. Und auch Holgers Eröffnungsexperiment (1. a3 !?!?) – ich machte mir zwischenzeitlich doch etwas Sorgen über die ruinierte weiße Königsstellung – führte schließlich zu einer Gewinnstellung. O-Ton von Holger: „Allerdings führte dann eine strategische Fehleinschätzung meinerseits zu langanhaltendem gegnerischen Vorteil, den mein Gegner allerdings nicht konsequent ausnutzte um dann bei beiderseitiger Zeitnot in einer taktischen Stellung völlig den Überblick verlor“. Mit diesem Sieg schraubte Holger seinen persönlichen Punktestand auf beachtliche vier aus fünf. Er gehört damit weiterhin zu den Top-Scorern der Liga. Nach diesem Abenteuer lagen wir damit nach drei Stunden auf einmal deutlich mit 3:1 in Führung. Der Widerstand der Siegener schien damit dann gebrochen zu sein und der erste Saisonsieg unter Dach und Fach, da kurz darauf auch Jochen gewann und ich mittlerweile in einem etwas zähem Endspiel ebenfalls schon 20 Züge auf Gewinn stand. Klaus und Carsten – die sicherlich ebenfalls ihre Chancen hatten – steuerten noch zwei Remisen zum schlussendlich auch in dieser Höhe verdienten Endstand bei.     SB
 
Zu Müde zum kämpfen? (17.01.2017)
In dieser Saison wurden bereits 4 Mannschaftskämpfe der SG Niederkassel mit 0:8 kampflos verloren gegeben. Das sind mehr als in den letzten 10 Jahren zusammen. Was war also los? Die Mannschaftsführer haben sich mit dem Vorstand zusammen gesetzt und Ursachenforschung betrieben so wie Maßnahmen aufgesetzt, dass so etwas nicht mehr passiert. Es hat sich heraus gestellt, dass wir es mit einer Verkettung von unglücklichen Umständen zu tun haben: Bei knapper Personaldecke zu Beginn der Saison haben wir es mit unvorhersehbaren Langzeiterkrankungen der Spieler zu tun. Terminüberscheidungen und zwei Mannschaften in einer Liga schränken die Optionen der Mannschaftsführer zusätzlich ein. Dann kam zu allem Übel noch die Wetterlage am 8.1. an dem die Spieler teilweise nicht mal zum Treffpunkt der Auswärtsspiele gekommen sind wegen glatter Straßen. Vereinbart wurde eine bessere Koodination unter den Mannschaftsführern und eine proaktivere Verlegungspraxis um in Zukunft ausgefallene Mannschaftskämpfe unter allen Umständen zu vermeiden. Wir bedauern ausdrücklich, dass wir den Wettbewerb in den jeweiligen Ligen verzerrt haben, und damit Vereinen sportlich geschadet haben. Aber wir werden wieder kommen: Motiviert, bei hoffentlich besserem Wetter und voller Aufstellung schon am nächsten Sonntag!    CS
 
U12: 2:2 gegen Porz 1 - unsere erste Mannschaft steht im Finale der Kölner Mannschaftsmeisterschaft (15.01.2017)
Wie so oft in den letzten Jahren stand unsere erste U12-Mannschaft in der Gruppe Ost der Kölner Mannschaftsmeisterschaft gegen Porz 1 im "Endspiel" um den Einzug ins Finale. Während wir vor zwei Jahren noch klar und letztes Jahr unglücklich verloren hatten, standen dieses Mal die Chancen deutlich besser. Der starke Edgar Parshykov (Jahrgang 2004) ist aus Altersgründen nicht mehr dabei, Jonas Gallasch spielt nicht mit (ansonsten wären wir chancenlos) und die Porzer traten mit nur drei Spielern an: Andreas-Christian Nanu an Brett 3 fehlte. Zudem reichte dieses Mal ein Unentschieden, da sich die Porzer in einer der Runden zuvor bereits einen "Ausrutscher" (2:2) gegen den (allerdings auch starken) KKS erlaubt hatten. Es fing gut an: Jonte einigte sich an Brett 1 mit seinem Gegner Gabriel Kogan überraschend schnell auf ein "Großmeister-Remis". Jetzt fehlte noch ein halber Punkt. Den sollte eigentlich Alexander gegen den schwächer eingeschätzten Mark Rath holen. Aber hier bewahrheitete sich, was mir schon bei der Kölner Einzelmeisterschaft aufgefallen war: Mark hat extreme Fortschritte gemacht gegenüber letztem Jahr! Er beherrschte das Bauernendspiel schlicht deutlich besser als Alexander. Plötzlich stand es 1.5:1.5. Damit geriet Julian unter Druck. Er musste gegen den sehr starken Rafael Sabirov unbedingt ein Remis holen. Das schien möglich, lag er doch ständig einen Bauern vorne. Falls es mir (in Apothekermanier) gelungen ist, im Nachhinein die "Ärzte-Handschrift" der beiden richtig zu entziffern, so stand Julian die ganze Partie über zwischen +2 und +5. In einer Stellung mit einem Freibauern auf beiden Seiten und zwei schwarzfeldrigen Läufern (Shredder bewertet sie mit +5.91 für Julian, auch wenn manche es als Remisstellung sahen) bot Julian Remis an und Rafael nahm trotz des Mannschaftsstandes an - für ihn gab es nun wirklich keine Siegchance mehr. 2:2 - Fiiiiinaaaaale, oh, oh! Und gegen wen spielt unsere erste Mannschaft nun? Vielleicht gegen unsere zweite Mannschaft! Denn die wahrte nach einem 2:2 gegen Kerpen alle Chancen. Gewinnt sie ihr letztes Spiel gegen Porz 2, ist der Sieg in der Gruppe West sicher. Bei einem Unentschieden fängt das große Rechnen am letzten Spieltag an, an dem wir spielfrei haben. Gegen Kerpen war mehr drin als ein Unentschieden. Samuel wickelte an Brett 1 im Mittelspiel schlecht ab und verpasste nach einem Einsteller von Max Pack eine Gewinnstellung. Am Schluss räumte Max mit seiner Dame gegen zwei Türme ab. Gut, die Niederlage war eingeplant, aber es war mehr drin. An Brett vier war Lotte leider nicht gut drauf und verpasste zahlreiche Chancen. Souverän gewinnen konnten allerdings die beiden "Mister Zuverlässig" an den Brettern 2 und 3, Lukas und Mattes, die überzeugend gewannen und nach wie vor eine 100%-Quote haben! Die U16-Mannschaft spielte leider nur 2:2 gegen SK Sülz-Klettenberg. Da Karina an Brett 1 verlor, geht die Berliner Wertung an Sülz-Klettenberg. Sollten beide Mannschaften gleich vielen Mannschafts- und Brettpunkte haben, wird leider Sülz-Klettenberg und nicht wir Kölner U16-Mannschaftsmeister. Ich habe die Partien nicht gesehen, daher enthalte ich mich hier genauerer Kommentare. Nur soviel: Dominik verlor an Brett 2, und Melanie und Leander gewannen an den Brettern 3 und 4. Nun muss man auf einen Ausrutscher von Sülz-Klettenberg hoffen und selbst alle Partien gewinnen... (Bemerkung: Ich habe den letzten Absatz etwas umgeschrieben. Die Brettpunkte stehen laut Ausschreibung vor dem direkten Vergleich und der Berliner Wertung.)    sh
 
Zurück bis auf Los (04.01.2017)
Die Vereinsmeister 2016 sind gekürt und schon stehen die neuen Meisterschaften vor der Tür. Die Vereinsmeisterschaft und der Pokal 2017 sind in der Anmeldephase. Falls sich die Teilnehmer vorher mehrheitlich für eine Auswertung aussprechen, werden wir auch analog zur Jugend VM 2017 eine DWZ Auswertung vornehmen. Vereinszugehörigkeit ist keine Voraussetzung für eine Teilnahme. Für Jugendliche werden wir mit Fahrdiensten und ggf Terminanpassungen unterstützen, falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben. Also denkt an Eure Schachvorsätze 2017 und meldet Euch an! Weiterhin ist unsere Medaillenwertung der Sportabzeichen wieder zurück gesetzt. Hier gilt es 24 Medaillen von 2016 zu schlagen!    CS
 
Christian Bussard gewinnt das 1. Pulheimer Winteropen (01.01.2017)
Zwischen Weihnachten und Neujahr fand das 1. Pulheimer Winteropen statt, an dem 74 Spieler/-innen teilnahmen. Darunter waren auch 4 Spieler der SG Niederkassel. Christian Bussard, der derzeit blendend in Form ist, war an Nummer 4 gesetzt. Aber wohl doch etwas überraschend gelang ihm mit 6,5 von 7 möglichen Punkten deutlich, mit einem ganzen Punkt Vorsprung der Turniersieg. 4 Spieler erreichten jeweils 5,5 Punkte, darunter auch der an Nummer 1 gesetzte FM Michael Buscher. Gegen ihn spielte Christian in der letzten Runde eine ausgekämpfte Partie, die mit einem Remis endete. Taylan Gülsen erreichte nach einer Niederlage in der 1. Runde noch 5 Punkte und belegte damit am Ende Platz 10. Thomas Freundlieb kam mit 4 Punkten auf Platz 22, mit der gleichen Punktzahl erreichte Jan Eric Schnellbacher bei seiner ersten Teilnahme an einem Turnier dieser Art Platz 26. Christian und Jan Eric können sich über einen größeren Zuwachs an Ratingpunkten freuen. Insgesamt war das 1. Pulheimer Winteropen ein sehr gut organisiertes und gelungenes Turnier. 2017 soll das 2. Pulheimer Winteropen stattfinden, die Teilnahme kann man auf jeden Fall empfehlen. Alle Turnierergebnisse findet man unter folgendem Link: www.pscsabt.de/Turniere/PWO2016.php    TF
 
Platz 25 bei der Deutschen Meisterschaft (29.12.2016)
Vier Nachwuchshoffnungen vertreten die SG Niederkassel in Magdeburg hervorragend.
Wir haben fast das Maximum rausgeholt, waren in der Setzliste zwölf Plätze tiefer eingeschätzt. Toll, ich bin stolz auf unsere Kinder! Eine deutliche Steigerung gegenüber Platz 52 aus dem Vorjahr. Details kann man im Blog nachlesen.    sh
 
Bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft U10 (27.12.2016)
Wie auch im letzten Jahr nehmen wir an der DVM-U10 in Magdeburg (27.-29.12.) teil. Jonte, Simon, Mattes und Lotte hoffen auf einen Platz im Mittelfeld. Ich berichte in diesem Blog täglich mehrfach vom Turnierverlauf und dem "Drumherum".    sh
 
Weihnachtsfeier: Fischer, Frühlingsrollen und F... äh... Vereinsmeister! (19.12.2016)
Am Samstag fand unsere Weihnachtsfeier statt. Während an einer solchen vor vier Jahren, als ich dem Verein beitrat, maximal 20, 30 Leute teilnahmen, darunter zwei, drei Kinder, trifft sich dort mittlerweile die komplette Jugendabteilung inklusive elterlichem und geschwisterlichem Anhang, und natürlich die vielen großartigen Stützen des Vereins. Insgesamt kamen mehr als 60 Freundinnen und Freunde der SG Niederkassel, die meisten bereits zum Film "Bauernopfer", einer Mischung aus Biographie und Psychogramm des wohl größten Schachspielers aller Zeiten, Bobby Fischer, sein Kampf gegen die Russen und sich selbst, und seine Instrumentalisierung im Zeichen des kalten Krieges. Großartig gespielt und für mich sehr bewegend! Überraschend und erfreulich aus meiner Sicht war, dass Boris Spasski von den Hollywood-Regisseuren nicht nur wie sonst als kühler Gegenspieler Fischers, sondern - im Gegenteil - als großer Sportsmann dargestellt wurde. Um das tragische Ende dann aber auch schnell wieder zu vergessen und in fröhliche Weihnachtsstimmung umzuschwenken, wurde das Fass Bier in kürzester Zeit geleert und man musste zu Flaschenbier übergehen, während sich die Kinder schon früh mit Fanta und Kartenschach vergnügten. Da der Film mit knapp zwei Stunden Spielzeit doch unerwartet lange dauerte (ich hätte natürlich die DVD vorher auch mal studieren können ;-)) und das "traditionelle" (immerhin das zweite Mal in Folge!) chinesische Essen etwas zu früh gebracht wurde, verzögerte sich Carstens Ansprache und die Ehrung der Sieger der Vereinsturniere um gut eine halbe Stunde. Carsten betonte vor allem die wachsende Professionalität im Verein und die Tatsache, dass wir uns - im Gegensatz zu anderen Trends, auf Verbands- wie auf politischer Weltebene - nicht protektionistisch abschotten, sondern ein offener Verein bleiben werden, bei dessen Vereins- und Spieleabenden sowie Turnieren jede Person jederzeit willkommen ist, auch ohne offizielle Mitgliedschaft. Werner Langhoff und Werner Frehen nahmen die Siegerehrungen vor. Über die Jugend-Vereinsmeisterschaft habe ich bereits ausführlich berichtet. Karina Jung hat dort ihren Titel verteidigt. Bei den Erwachsenen wurde Alexander Kneutgen Vereinsmeister, vor Richard Raböse und Christopher Wilke. Im Schnellschach tauschten die beiden erstgenannten Personen die Positionen; hier wurde Horst Konzen trotz schachlichen "Sabattjahres" Dritter. Im Blitzen siegte unser "Wunderkind" (das wird er laut Johannes auch dann noch bleiben, wenn er mal 40 ist) Christian Bussard vor Bruno Schienmann und Holger Riedel. Im Pokal setzte sich Carsten Stanetzek vor Daniel Porten durch. Vielen Dank an Werner Frehen, der alle Turniere gewohnt souverän organisiert hat. Bei den Jugendlichen fand Axel Dohms sehr schöne Worte für die großartigen Jung-Mädchen (ich erspare uns dieses Mal die naheliegenden Wortspiele) und den "Aufsteiger des Jahres", Peer Hoffmann. Thomas Freundlieb konnte den Jugendlichen und Kindern zudem, neben der Urkunde, auch noch ein Poster der SG Niederkassel überreichen. Das Merchandising läuft! Nach der Siegerehrung war das Essen bald aufgebraucht (ohne dass jemand hungrig zurückgeblieben wäre) und die meisten taten das, was sie eigentlich am liebsten tun: Schach spielen. Allerdings in diesem Fall nicht ganz dopingfrei... Ich wünsche allen, die ich am Freitag nicht mehr sehe, schon einmal ein frohes Weihnachtsfest!     sh
 
Unglaublich, aber wahr: Sieg für die 5. Mannschaft !! (19.12.2016)
Am Sonntag, den 18. Dezember fand der Schachkampf in der 1. Kreisklasse zwischen der fünften Mannschaft der SG Niederkassel und "Wir fordern 1" statt. Eine klare Sache für unseren Gegner, der in der DWZ haushoch überlegen ist? Erst einmal abwarten! Mit 20 Minuten Verspätung kam der Gegner mit nur sieben Spielern nach Mondorf. Nach dem kampflosen Sieg am ersten Brett stand es bereits 1:0. Schon nach wenigen Minuten gelang Alexander J. ein Überraschungsmanöver, das zum 2:0 führte. Während Johannes F. und Jonte I. in ihren Partien laufend Bauern verloren, gelang Robert K. ein tolles Manöver und es stand schon 3:0. Auch Karina J. gewann ihre Partie, die eigentlich remis war. Anschließend verloren fast gleichzeitig Johannes F., Jonte I. und Manfred K., so dass es plötzlich nur noch 4:3 stand. Jetzt hing alles an Melanie J., die einen Mehrbauern bei verschiedenfarbigen Läufern hatte. Das offizielle Remis-Angebot wurde rüde vom Gegner abgelehnt, und so kam, was kommen musste: Erst verlor der Gegner einen Läufer und Melanie holte sich eine weitere Dame. 5:3. SUPERRR !    JF
 
Geschlossene Mannschaftsleistung führt unsere dritte Mannschaft zum Erfolg (18.12.2016)
Nach einer launigen und nicht allzu feucht-fröhlichen Weihnachtsfeier am vergangenen Samstag musste unsere dritte Mannschaft am gestrigen Sonntag zum Auswärtskampf beim Club Satranç I antreten. Da das eigene Spiellokal von Satranç an diesem Tag nicht zur Verfügung stand, fanden beide Mannschaften in den Spielhallen des Clubs Lasker Köln dankbar Unterschlupf. Pünktlich um 11 Uhr wurden die Bretter freigegeben und ein zäher Mannschaftskampf begann. Auf dem Papier waren wir unserem Gegner (wie bereits gewohnt) klar unterlegen. Hinzu kam das Element der Historie: Gemeinsam mit uns aufgestiegen, kochten uns die Spieler von Satranç in der ersten Runde der letzten Saison gehörig ab. Am Ende stand es da gegen eine ähnliche Besetzung wie die gestrige 1,5:6,5. Doch die direkte Revanche in dieser Saison sollte (u.a. durch unsere eigene Verstärkung in der Person von Christian Bussard) glücken. Werner sicherte uns an Brett 2 früh den ersten halben Punkt in einem m.E. ausgeglichenen Endspiel. Leider musste Ralph an Brett 8 relativ früh die Waffen strecken. Er übersah einen Springer-Läufer-Angriff auf den eigenen König, in dessen Folge erst ein Bauer verloren ging und dann die gesamte Stellung zusammenbrach. Diese Partie weiß die bisher grandios gespielte Saison von Ralph dennoch nicht zu trüben. Hans-Joachim an Brett 5 sorgte dann für den nächsten halben Punkt für unsere Mannschaft, nachdem er erst einen Bauern auf dem Damenflügel verlor, ihn aber postwendend durch ein für mich unerwartetes Manöver des Gegners dankbar wieder gewinnen konnte, um die Stellung in der Folge weiter auszugleichen. An Brett 7 gewann Markus seine Partie gegen einen aufstrebenden, jungen Wilden mustergültig und konnte so zum 2:2 für unsere Mannschaft ausgleichen. Danach ging es rasant: Erst musste Karl-Heinz seine Partie an Brett 4 leider verloren geben. In einer offenen Stellung konnte seinem nackten König kein Schutz mehr vor den starken Angriffsattacken des Gegners gegeben werden. Gleichzeitig stand Brett 6 (zumindest aus Sicht des nicht unbeteiligten Autors) in Flammen, wodurch es in der Folge auch aufgrund erheblichen Zeitdrucks zu einem Schlagabtausch mit offenem Visier (und vielen Fehlern) kam. Jan Eric behielt hier dennoch den Überblick und konnte seinen Gegner schlussendlich mit einem taktischen Schlag zur Aufgabe zwingen. Fast im gleichen Zuge gewann Christian in gewohnt souveräner Manier seine Partie an Brett 1, welche er mit einer wunderbaren Mattkombination beendete – 4:3. Fehlte nun also nur noch Ralf an Brett 3. Dieser konnte bereits in den ersten Zügen seinem Gegner kompensationslos eine Figur abluchsen. Dennoch wehrte dieser sich ausopferungsvoll und es dauerte bis zum Ende des Mannschaftskampfes, ehe Ralf seine Figuren inklusive Mehrfigur koordiniert in einen tödlichen Angriff gegen des Gegners König richten konnte. Am Ende konnte unsere dritte Mannschaft mit einem 5:3 nun also schon den zweiten Mannschaftssieg in dieser für uns harten Saison für sich verbuchen. Hierbei waren vor allem die Homogenität der Mannschaft, das geschlossene Auftreten sowie der nötige Kampfeswille Schlüssel zum Erfolg!     JS
 
Einzelmeisterschaft des Kölner Schachverbandes 2016, Doppelerfolg für die SG Niederkassel (17.12.2016)
Die diesjährige in Brühl ausgetragene KSV-EM hatte 24 Teilnehmer und war nicht gerade bärenstark besetzt. So konnte Andreas Kuhn alleiniger Turniersieger werden (4,5 / 5 Punkten, beste Feinwertungen). Den 2. Platz belegte Johann Engel, ein starker Jugendlicher des Gastgebervereins Brühler SK - wie Taylan im Mannschaftskampf schmerzlich zu spüren bekam -, 3. wurde Alexander Kneutgen (beide 4 / 5 Punkten). Diese 3 Spieler sind für die Mittelrheinmeisterschaft qualifiziert. Alex und Andreas spielten beide im Rahmen ihrer Möglichkeiten gutes Schach. Gegen Johann Engel verfolgten die beiden Mannschaftskameraden unterschiedliche Stategien, letztlich mit dem gleichen Resultat: Andreas versuchte ihn anzugreifen und mußte später ein schwieriges Endspiel halten. Alex zog quasi ab dem 1. Zug jeden verfügbaren Stöpsel und ließ alles an Druck ab, was ging, mit einem in der Folge ausgesprochen bequemen, unabänderlichen und sicheren Remis. Mit Ausnahme der Begegnung Kneutgen – Raabe, in der Alex trotz redlicher Mühe nicht über ein Remis hinauskam, konnten beide ihre übrigen Partien überzeugend gewinnen.     AK
 
Troisdorf-Open 2016 – Erneuter Erfolg für Christian Bussard und die SG Niederkassel (17.12.2016)
Christian Bussard hat das am 6.12. beendete und auf 6 Partien verkürzte Troisdorf-Open vor weiteren 55 Teilnehmern verdient mit 5 aus 6 Punkten dank besserer Buchholz-Wertung gewonnen, vor dem punktgleichen Mark Lamprecht, jetzt oder derzeit Schachclub Bonn, der allerdings den direkten Vergleich in einer sehenswerten, rasiermesserscharfen Partie für sich entscheiden konnte. Dies ist ein weiterer Erfolg für Christian, der sich derzeit anscheinend ungebremst in den 7. Schachhimmel katapultiert. Weiter so! Jochen Wigger belegte mühelos den 3. Platz mit 4,5 Punkten und reflektierte dabei eine gewisse Leichtigkeit im schachlichen Sein durch sein unangestrengt wirkendes Auftreten und die ein oder andere früh beendete Partie. Ich hoffe, daß ich mit meiner Einschätzung nicht vollständig daneben liege und ihm so unrecht tue. Ein weiterer Lichtblick ist auch das erneut sehr gute Abschneiden von Taylan Gülsen, der den 6. Platz mit 4 Punkten belegte und seine persönliche Wertung damit weiter verbessern wird. Auch wenn hier "nur" über ein regionales Open berichtet wird, so ist es doch ein weiterer schöner und bemerkenswerter Erfolg für die SG Niederkassel, wenn 3 der ersten 6 Plätze von Spielern dieses Vereins belegt werden und dieser Bericht auf der Homepage eingebettet ist in weitere Zeugnisse von Großtaten dieses außerordentlichen Vereins, einem kleinen Dorfverein in Gallien / Germanien, der auch nach Untergang des Imperium Romanum und des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation weiter existiert und allen Widrigkeiten trotzt. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß mit Ralf Froitzheim (Platz 25), Johannes Friedrich und Andreas Kuhn (4 Punkte, Platz 12) drei weitere Spieler, die Vereinsfarben vertreten haben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben sind. Nach 3 guten Partien stand Andreas in seiner letzten 4. Partie schon nach der Eröffnung überwältigend, als scheinbar Monte Python das Ruder übernahm und in einem gewonnenen Endspiel die Türme zielgerichtet abtauschte, um mit dem „falschen“ Mehrläufer sinnfreie Gewinn- und Umwandlungsversuche mit dem Randbauern zu unternehmen, die mit einem nicht unbeachtlichen 1. Rating-Preis prämiert wurden. (Wen beispielsweise das Bussardsche Schaffen interessiert, der sei auf die Homepage des 1. SK Troisdorf verwiesen, wo die Partien des Opens heruntergeladen werden können).     AK
 
Knapper geht’s kaum: Karina Jung erneut Jugend-Vereinsmeisterin! (14.12.2016)
Wie schon im letzten Jahr konnte sich Karina Jung den Titel der Jugend-Vereinsmeisterin der SG Niederkassel sichern. Dieses Mal war es aber noch knapper als letztes Jahr! Dominiert wurde das Turnier von Karina, ihrer Schwester Melanie und Robert Krink. Alle drei verloren jeweils nur eine einzige Partie: Karina gegen Melanie, Melanie gegen Robert und Robert wiederum gegen Karina. Aus diesem Grund musste die Buchholz-Wertung (mit einem Streichresultat) entscheiden, und hier lag Karina mit 29 knapp vor Robert mit 27.5 und Melanie mit 27. Auf den weiteren Plätzen folgen Alexander Jung, Dominik Pötschke, Julian Lohmar und der vor dem Turnier an Rang eins gesetzte Jonte Ihle. Gerade an den oberen Brettern war das Niveau zum Teil deutlich höher als letztes Jahr noch, aber auch in der Breite sind die Vereinsmeisterschaften erfolgreich verlaufen: 21 Kinder und Jugendliche hielten bis zum Ende durch! Besonderen Respekt verschaffte sich Peer Hoffmann, der letztes Jahr noch Letzter wurde, in diesem Jahr mit Lukas und Simon aber zwei Mannschafts- und "erfahrene" Turnierspieler bezwang! Ihn kann man wohl als "Aufsteiger des Jahres" bezeichnen. Der Dank geht an Werner Langhoff, Werner Frehen und Alexander Kneutgen für die Organisation und Auslosung! Trotz immer wieder auftretender terminlicher Schwierigkeiten bei den Kindern und Eltern und Abstimmungsproblemen konnte das Turnier reibungslos durchgeführt werden. Die Endtabelle und alle Ergebnisse findet man hier auf der Website unter Jugend -> Vereinsmeistersch. Die Siegerehrung findet auf der Weihnachtsfeier am Samstag statt.     sh
 
Klaus Rybarczyk - Einzelblitzmeister des Kölner Schachverbandes 2016/17! (14.12.2016)
Klaus Rybarczyk - Kölner Blitzmeister
Am Samstag, dem 10.12., fand beim SF Bergisch Gladbach das diesjährige Qualifikationsturnier für die nächsten Mittelrheinmeisterschaft statt. Bei sehr guten Spielbedingungen unter der Regie von Stephan Roder und Oswald Gutt fanden sich 16 durchaus bekannte Blitzer zusammen. Der ein oder andere konnte sich auch mit einem gepflegten Kölsch über die ein oder andere Verlustpartie hinwegtrösten. Nach einigen Kurzremisen lief es dann bei mir rund und ich konnte 13,5 aus 15 realisieren. Nach dem schönen Mannschaftserfolg Ende Okt. sind also beide Blitztitel in Niederkassel gelandet ;-))    KR
 
Glück für die 4. Mannschaft (12.12.2016)
Im Gegensatz zur 1. Mannschaft hatte die am gleichen Tag zu Hause spielende 4. Mannschaft das Glück auf ihrer Seite. Die 4. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde konnte nicht ihre beste Formation aufbieten, war aber von der Papierform her als leicht favorisiert anzusehen. Wir hatten die uns zur Verfügung stehenden Stammspieler durch die Schwestern Jung ergänzt. Nach der freundschaftlichen Begrüßung einiger alten Bekannten von BSF wurde ab Turnierfreigabe dann kompromisslos gekämpft. Gerd meldete schon nach kurzer Zeit den ersten Gewinn an, nachdem sein Gegner in eine Eröffnungsfalle geraten war. Vincent und Norbert einigten sich jeweils auf Remis, ehe Jochen noch einen ganzen Punkt beisteuern konnte. 3:1 Zwischenstand. Die Geschwister Jung kämpften immer noch, obwohl sie inzwischen auf verlorenem Posten standen, was schließlich bei beiden zum Verlust der Partien führte. Bei BSF kam kurzfristig Hoffnung auf. Nachdem aber dann Ulli am 1. Brett seinen Gegner zur Aufgabe gezwungen hatte und bei mir an Brett 2 alles solide aussah, schwanden die Hoffnungen auf einen Mannschaftspunkt. Mein Remisangebot (zum Mannschaftssieg) lehnte mein Gegner natürlich ab, konnte aber dann letztendlich seine und damit die Mannschaftsniederlage nicht verhindern. Endstand 5:3     wl
 
Glücklos in Münster (11.12.2016)
Ohne Jochen und Andreas machte sich die erste Mannschaft auf den 200 km langen Weg nach Münster zum letzten Auswärtskampf in diesem Jahr. Auf dem Papier schien Münster 2 eine lösbare Aufgabe - gerade ohne die Bretter 3-5. Vor Ort begegnete uns ein sehr junges Team, das uns zeigen sollte, was in ihm steckt. Der Kampf im AWO Seniorenheim begann gemeinsam mit der ersten Garnitur von Münster, die als Spitzenreiter in der NRW Klasse 1 Ratingen empfang. Unser Duell im Mittelfeld der NRW Klasse 2 begann viel versprechend. Hans gewann im Franzosen zwei Bauern gegen unzureichende Initiative des Gegners. Bruno gewann recht früh in einer Isolanistellung, in der sein Gegner eine Überlastungskombination übersah. Leider verlor Thomas in komplexer Stellung. Hans übersah dann eine Mattkombination und verlor leider noch. Klaus konnte das Figurenopfer seines Gegners im Najdorf am Brett nicht bestrafen und remisierte. Stefan gewann auch eine Figur, spielte aber zu unvorsichtig und musste ebenfalls in ein Remis einwilligen. Carsten erreichte im Caro Kann besseres Figurenspiel und wandelte den Vorteil trotz ausgelassener taktischer Möglichkeiten doch recht sicher um. Holger erreichte leichte Stellungsvorteile aus der Eröffnung und realisierte sie für ihn untypisch in einem langen Läuferendspiel. Zum Schluss musste dann noch Werner in einem hoffnungslosen Endspiel mit zwei Minusbauern die Waffen strecken: 4:4. Wir hatten uns etwas mehr versprochen, aber mit 3:5 Punkten stehen wir in der Winterpause auf Platz 6 von 10 noch nicht auf verlorenem Posten.    CS
 
Jugend-Mannschafts-Ticker (06.12.2016)
Der 2. Adventsonntag war DER Tag unserer Jugendmannschaften. Am 2. Spieltag konnten alle 3 Mannschaften durch Siege in ihren jeweiligen Gruppen die Tabellenspitze erobern. Die U12-1 siegte 3:1 gegen Porz 3. Es gewannen Julian, Alexander J. und Florian. Die U12-2 war gegen Erftstadt noch erfolgreicher, allerdings begünstigt durch nur 3 angetretene Gegner. Die Punkte durch Spiel holten Samuel, Lukas und Mattes, während Lotte den 4. Punkt durch ihre bloße Anwesenheit sicherte. Die U16 schlug Worringen U16 mit 3,5 : 0,5. Am Spitzenbrett spielte Robert gegen seinen Gegner remis. Karina, Melanie und Jeremias holten jeweils volle Punkte. So kann es weitergehen.     wl
 
U12-2: Zweiter Sieg im zweiten Spiel - 4:0 gegen Erftstadt (04.12.2016)
Mit einem völlig ungefährdeten 4:0-Auswärtssieg endete der knapp zweistündige Ausflug (inklusive Hin- und Rückfahrt) nach Euskirchen. Lotte zog nach 1. e4 nichts mehr; ihr Gegner erschien nicht. Die anderen Euskirchener Kinder hatten immerhin alle DWZ, wenn auch nur zwischen 700 und 800. Mattes und sein Gegner Denis Landmann brauchten für die ersten zwanzig Züge knappe drei Minuten und übersahen so einiges. Mattes übersah weniger und konnte kurz darauf das Matt erzwingen. Wenn die Uhr allerdings am Schluss der Partie deutlich mehr anzeigt als zu Beginn, dann kann man normalerweise nicht genug nachgedacht haben. Egal... Sieg ist Sieg. :-) Reflektierter spielten Samuel und Lukas an den Brettern eins und zwei. Mit modernem Italienisch und Zentrumsvorstoß der d- und e-Bauern auf die fünfte Reihe brachte sich Samuel schnell in eine aggressive Gewinnlage. Nachdem sein Gegner Erik Rüssel beim Abtausch Fehler machte und dann sogar seine Dame einstellte, war die Partie gelaufen. Insgesamt eine konzentrierte Partie von Samuel ohne echte Fehler und oft mit den vom Computer später als ideal erkannten Zügen. Früher als Samuel beendete Lukas seine Partie. Nachdem er bereits früh zwei Leichtfiguren vorne lag, kam es im weiteren Lauf zu einigen taktischen Komplikationen (gleichzeitiger Angriff beider Damen mit Massenabtausch in Folge), die Lukas (fast) perfekt überstand. Auch sein Matt war am Schluss, mit Fesselung der Verteidiger, schön herausgespielt. Noch gibt es alle Chancen, das Finale der KSJ-MM U12 zu erreichen. Die beiden letzten Gegner heißen Kerpen (mit Max Pick) und Porz 2.    sh
 
Brötchenturnier (27.11.2016)
Auch dieses Jahr war das Brötchenturnier in Erftstadt wieder ein schönes Happening der Kölner Schachszene, bei dem Spieler und Spielerinnen jeden Alters und aller Spielstärken ihren Spaß hatten. Mit zwei Mannschaften "More Ketchup, Please" und "Tralala" und weiteren Niederkasselern in anderen Mannschaften war die SG Niederkassel wieder stark vertreten. Wie schon der Name "More Ketchup, Please" zeigte, wollten Klaus, Bruno, Holger und Werner G. ambitioniert wieder wie im Vorjahr vorne mitmischen, was aber diesmal nicht wirklich gelang. In kritischen Kämpfen zeigten wir leider öfter Nerven, so dass alle vier Spieler mit jeweils ca. 60% der Brettpunkte ein akzeptables, aber nicht herausragendes Ergebnis erreichten, was letztendlich für Platz 8 reichte. Das Endergebnis findet sich hier     HR
 
Die Schwestern Jung qualifizieren sich für das Finale der Mädchen-Grand-Prix-Serie der Deutschen Schachjugend (27.11.2016)
Zweimal Platz 2 beim Mädchen-Grand-Prix in Möhnesee
Hatten wir bis vor wenigen Jahren noch gar keine Mädchen im Verein, so zählen wir mittlerweile dank der Jung-Schwestern (und vielleicht bald auch Sina und Lotte) zur erweiterten NRW-Spitze im Mädchenbereich. Dies stellten Karina und Melanie an diesem Wochenende beim zweitägigen und DWZ-ausgewerteten Mädchen-Grand-Prix in der Jugendherberge Möhnesee mal wieder unter Beweis. Das Turnier wurde in einem Gesamtklassement ausgerichtet und dann nach Altersgruppen getrennt ausgewertet. Im Gesamtklassement belegten Karina und Melanie mit jeweils 3/5 einträchtig die Plätze 5 und 6, ohne dabei gegeneinander gespielt zu haben. Von der Platzierung her musste sich Melanie in der U16 nur Elyse Habersetzer (SK Turm Kleve, DWZ 1610, 16. der Deutschen Meisterschaft U16w) und in der U14 Karina nur Dina Rachel Kogan (Düseldorfer SK, DWZ 1222) geschlagen geben, die bereits bei der NRW-EM U14w knapp vor ihr gelegen hatte. Gewinnen konnte das Turnier die erst 11jährige Elisa Reuter (SV Empor Erfurt, DWZ 1547, 11. der Deutschen Meisterschaft U12w), die zu den größten weiblichen Schachtalenten in Deutschland zählt. Durch die beiden zweiten Plätze konnten sich Karina und Melanie für das Mädchen-Grand-Prix-Finale der Deutschen Schachjugend qualifizieren. Dieses wird am 04./05.08.2017 im Rahmen des Erfurter Frauenschachfestivals stattfinden.     sh
 
Wichtiger Erfolg der 4. Mannschaft (14.11.2016)
Nach einem miserablen Start in die Saison 2016/2017 mit einer vermeidbaren Niederlage gegen Porz 8 und einem kampflosen Verlust gegen Mülheim 2 -für diesen Spieltag standen nur 3 Stammspieler zur Verfügung- konnte die Mannschaft diesmal einen wichtigen Erfolg verbuchen. Gegen die Poller SE 1 gab es einen 5,5 : 2,5 Sieg. Unser Edel-Ersatzspieler Jörg hatte nach kurzer Spieldauer seinen Gegner zur Aufgabe gezwungen. Der Dauer-Punktelieferant Gerd steuerte den 2. Sieg dazu. In einer Partie mit Höhen und Tiefen holte Johannes den 3. Punkt, ehe Ulli am 1. Brett die Waffen strecken musste. Ich fand in einer Druckphase des Gegners die beste Erwiderung und da mein Gegner das Abspiel ungenau behandelte, konnte ich nach kurzer Zeit gewinnen. Zwischenstand 4:1. Ruth konnte ihre Stellung mangels Spielpraxis nicht halten und verlor unglücklich. Bei den beiden verbliebenen Partien sah es nicht nach einem schnellen Ende aus, obwohl der fehlende halbe Punkt in greifbarer Nähe war. Dann waren auf einmal beide Kämpfe schnell zu Ende. Norbert einigete sich mit seinem Gegner auf Remis, der Gegner von Jochen ließ einen Turm stehen und gab auf. Dieser Sieg kann uns nur motivieren, die nächsten Wettkämpfe beherzt anzugehen.     wl
 
Erste strauchelt gegen Spitzenreiter (14.11.2016)
Sonntag war Volkstrauertag. Am Freitag vorher wurden wir gewahr, dass der Spielbeginn erst um 13:00 Uhr statt 11:00 Uhr festgesetzt war. Diese Regelung war so unwirklich für die in Ihrer Gewohnheit gefangenen Schachspieler, dass noch hektische Mails zum Aufrütteln der Mannschaft einschließlich des Gegners notwendig waren, so dass der Kampf schließlich mit fast allen Teilnehmern pünktlich beginnen konnte. Leider meldete sich Bruno kurzfristig krank und das ausgerechnet gegen den Spitzenreiter der Tabelle: Letmathe I. Wir bemühten uns nicht kurzfristig um Ersatz, um die Vorbereitungen der Spieler nicht zu gefährden. Trotz stärkerer Wertungszahlen und 1:0 Führung der Gäste entwickelte sich ein zäher Kampf auf Augenhöhe. Die unteren drei Bretter trennten sich Remis und Stephan konnte sogar gewinnen. Jochen konnte einen deutlichen Vorteil gegen IM Podzielny technisch nicht verwerten. Klaus verlor ein Endspiel mit Qualität weniger. Carsten spielte sich an die letzten Minuten der verbleibenden Bedenkzeit und verstand es leider auch nicht seinen Materialvorteil gegen WIM Schleining technisch zu realisieren. Obwohl ich den genauen Kampfverlauf nicht im Detail verfolgen konnte habe ich das Gefühl, dass wir Punkte liegen gelassen haben. Wir trauern also letztendlich dem Endergebnis von 3,5:4,5 etwas nach. Positiv verbleibt das Gefühl, dass wir uns anscheinend vor niemandem in der Liga zu verstecken brauchen und in der nächsten Runde wollen wir gegen Münster 2 wieder alles geben!    CS
 
Chessbase Seminar in Bad Godesberg (13.11.2016)
ChessBase ist das Trainingswerkzeug für Schachsportler. Wer gut mit dem Programm umgehen kann, spart Zeit, die für das eigentliche Schachtraining zur Verfügung steht. Wer das Programm gut nutzt, hat mehr Spaß am Schach und macht mehr Punkte. Für alle, die mehr über das Programm wissen wollen, bietet ChessBase – in Zusammenarbeit mit dem Godesberger SK, ein ChessBase-Wochenende in Bonn-Bad Godesberg an. Mit Basis-Seminar und Workshop.    CS
 
20. OIBM in Bad Wiessee am Tegernsee (12.11.2016)
Am 28.10.16 machten sich die drei aktiven Mitglieder Achim und Christian Bussard, Werner Frehen und unser passives Mitglied Michael Walda aus Frankfurt auf den Weg nach Bad Wiessee. Es war dies bereits die 20. Ausrichtung des Turnieres am Tegernsee, eine wunderschöne Gegend. Michael ist einer von 4 Teilnehmern, die an allen 20 Austragungen teilgenommen haben. Werner bringt es immerhin auf 17 Teilnahmen. Die Anreise war problemlos und der Aufenthalt in Bad Wiessee wurde traditionell mit einem saftigen Steak beim "Mundschenk" eingeleitet. Somit hatte man schon mal eine gute Grundlage für das Turnier geschaffen. Samstags ging es dann endlich los. Christian legte gleich los wie die Feuerwehr mit 2,5 Punkten aus 3 Partien. Werner schlug überraschend in der 3. Runde ein 14-jähriges Nachwuchstalent nach 12 Zügen und hatte bereits 2 Punkte aus 3 Partien. Achim und Michael hatten 1 Punkt erreicht. In der 4. Runde spielte Christian dann gegen den GM Stern. Dank penibler Vorbereitung und etwas Glück, dass die Eröffnung auch aufs Brett kam, erreichte er ein "leichtes" Remis. Die Partie hätte auch gut mit einem ganzen Punktgewinn enden können. Für Christian lief es dann weiterhin gut in dem Turnier. Niederlagen gegen den 14-jährigen Esipenko (Elo 2483!) und GM Pap standen noch 3 Siege gegenüber. Der Lohn: 6 Punkte aus 9 Partien und ein dritter Platz und der Ratinggruppe bis 2200. Sein Ziel DWZ 2200 hat er nur knapp verfehlt. Michael erreichte 4 Punkte und Werner 3,5 Punkte aus 8 Partien. Achim brachte es auf ebenfalls 3,5 Punkte. Somit brauchte Keiner unzufrieden sein mit dem Erreichten. Ausklingen ließen wir das Turnier wieder im "Mundschenk". Die nächsten 21. OIBM finden nicht mehr in Bad Wiessee in der Wandelhalle statt, wohl aber in der Nähe, dem Gut Kaltenbrunn. Schauen wir mal, ob die Atmosphäre ebenso gut ist wie bei den vorangegangenen Austragungen.    WF
 
Turniere in der Region (09.11.2016)
Zwischen Weihnachten und Neujahr sowie über Karneval haben Schachspieler/innen wieder die Möglichkeit, in der Region an interessanten Turnieren teilzunehmen. Insbesondere zur Weihnachtszeit und um den Jahreswechsel gibt es zwar eine große Anzahl von Turnieren, viele werden jedoch weiter von Niederkassel entfernt ausgetragen. Im Dezember 2016 richtet nun der Pulheimer SC, von hier aus nahegelegen, erstmals sein Winteropen aus. Im Februar 2017 wird wieder ein Turnier des beliebten RAMADA-Cups in Brühl stattfinden.     TF
 
5. Mannschaft: Unglückliche 3.5:4.5-Niederlage gegen Bergisch-Gladbach (08.11.2016)
In der 1. Kreisklasse Ost hat unsere 5. Mannschaft am Sonntag, 06.11. ganz hervorragend gespielt und nur knapp 3,5 zu 4,5 Punkten gegen Bergisch-Gladbach verloren. Am 8. Brett verlor Leander I. unglücklich durch eine Fesselung. Am 6. Brett konnte Alexander J. durch einen gekonnten Königsangriff ausgleichen. Robert K. hatte am 4. Brett eine ausgeglichene Stellung, lief dann aber mit seinem König in eine Matt-Falle. Manfred K. am 2. Brett verlor erst Bauern und dann seine Partie. Karina J. am 5. Brett gewann zwar einen Läufer, musste dann wegen Dauerschach die Partie remis geben. Jonte I. am 3. Brett wurde in eine wilde Abwehrschlacht gezwungen und verlor dann unglücklich. Somit stand es schon 1,5 zu 4,5 für unsere Gegner aus Bergisch-Gladbach. Melanie J. am 7. Brett und Jörg I. am ersten Brett sorgten durch verdiente Siege für den Endstand von 3,5 zu 4,5 Punkten. Noch ist nichts verloren. Die stärkste Mannschaft aus Köln-M. hat auch schon zweimal verloren. Am 20.11. geht es nach Köln-KKS zur 3. Runde.    JF
 
Niederkassel ist Kölner Blitzmeister 2016 (31.10.2016)

Das Team Niederkassel um Mitternacht erschöpft, aber zufrieden nach getaner Arbeit an der Theke des Adlerhofes.
Die KSV Blitz-4er-Mannschaftsmeisterschaft wurde am Samstag vom SC Schachuzipus in Hürth auf der Kegelbahn des Adlerhofes in Hürth ausgetragen. Nur sieben Mannschaften von ca. 30 spielberechtigten Vereinen fanden sich um 19:00 Uhr ein, um in einem doppelrundigen Turnier den Meister auszuspielen. Es gab 4 Qualifikationsplätze für den Folgewettbewerb zu vergeben. Nachdem Holger kurzfristig absagen musste, fand sich folgendes Team aus der ersten und zweiten Mannschaft zusammen die Vereinsfarben zu vertreten: Klaus Rybarczyk, Carsten Stanetzek, Guido Schracke und Werner Groß. Die großen Namen in Köln wie Porz, KKS, Lasker, Brühl waren alle vertreten, aber auch nicht in Bestbesetzung. So machten wir uns Hoffnung, dass wir neben dem Hauptziel "Qualifikation" noch die "Titelverteidigung" anpeilen konnten. 2015 hatte Niederkassel in stärkerer Besetzung mit dem KKS den geteilten ersten Platz erreicht. Das Turnier begann vielversprechend mit einem 4:0 gegen ein blutjunges Porzer Team. Durch einen Lauf von Brett 1+2 konnten wir uns im Feld eindrucksvoll bekaupten und hatten bereits im ersten Durchgang einen 3-Punkte-Vorsprung herausholen vor dem zweitplatzierten Brühl. Durch Übertragungsfehler oder Falschmeldungen wurden uns während des Turnieres insgesamt 4 Punkte aberkannt, so dass man in zynischer Betrachtung festhalten könnte, dass der Schiedsrichter der größte Gegner an diesem Abend war. Der zweite Durchgang brachte noch ein Remis gegen Lasker und KKS. Lasker holte auf Kosten von Brühl in der Tabelle auf. Auf der Ziellinie sind wir dann ungefährdet und ungeschlagen erster mit 5 (!) Mannschaftspunkten Vorsprung vor Lasker und Brühl geworden. Halleluja - ein möglicherweise historisches Ergebnis! Wir hoffen, dass noch Pulver für den Wettkampf auf Mittelrhein-Ebene da ist.    CS
 
U12: Knapper Sieg der zweiten Mannschaft gegen Worringen nach großer kämpferischer Leistung (30.10.2016)

Simons Bauernendspiel, weiß am Zug. Rechnerisch gewonnen, aber alle freuen sich am Ende über das Remis.
Sah es zunächst noch so aus, als würden unsere Jungs kampflos gewinnen - gegen 11:10 Uhr war noch kein Gegner in Sichtweite - sollte sich kurz darauf ein umso spannender Fight unserer zweiten U12-Mannschaft gegen den SK Köln-Worringen entwickeln, der uns doch so einige Nerven raubte. "Schuld" daran war vor allem unser Jüngster, der erst achtjährige Simon, der in seinem Spiel an Brett 3 mehr Höhen und Tiefen erlebte als manch einer in zehn Partien. Kam er noch gut aus der Eröffnung und lag sogar eine Leichtfigur mit geringer Bauernkompensation des Gegners vorne, so verlor er nach und nach weitere Bauern und stellte kurz darauf den Turm einzügig ein. Davon war er offenbar so geschockt, dass er sogar vergaß die schlagende Figur zurückzuschlagen. Eigentlich war die Partie verloren, doch Simon gibt nie auf. Kurz darauf hatte er die Möglichkeit zum Dauerschach, die er aber ignorierte. Da auch der Gegner in Geschenklaune war und einen Turm hingab, war die Partie plötzlich wieder halbwegs offen und Simon hätte mit einem Abzugsschach und gleichzeitigem Angriff auf den Turm aus heiterem Himmel heraus in signifikanten Vorteil kommen können (vom "sicheren Gewinn" möchte ich nicht reden nach meinen Erfahrungen von heute). Nach weiterem Hin und Her kam es zum Schluss zum Bauernendspiel (siehe Bild), das Simon - für Laien vielleicht überraschend - hätte gewinnen können. Was der Fachmann ahnt und der Computer weiß, blieben aber einem kleinen Kind und seinem hier schreibenden Vater während der Partie verborgen, so dass Simon nach der Umwandlung mit Schach die Dame auf h1 einfach schlug (anstatt das Matt mehrzügig mit beispielsweise 1. a8D+ Kg1 2. Da1+ Kg2 3. Dg7+ Kh2 4. Kf2... zu erzwingen) und mich - erleichtert und um Jahre gealtert - aufatmen und jubeln ließ. Von wegen, U10-Kinder kommen eh nie ins Endspiel... Letztendlich war dies der halbe Punkt, der den Sieg brachte. Die weiteren Punkte brachten Mattes mit einem überzeugenden Sieg an Brett 4 und Lukas an Brett 2 ein, der einzigen Partie, die heute das Prädikat "gutes Schach" verdiente. Beide nahmen sich sehr viel Zeit und vermieden Patzer. Durch hochkonzentriertes, druckvolles Spiel und geschicktes Abtauschen in vorteilhafter Position konnte Lukas einen sicheren Sieg einfahren und den Mannschaftserfolg sichern. Da machte auch die klare Niederlage von Samuel gegen die Worringer Nummer 1, David Marx, nichts mehr aus. Samuel, mit Schwarz, ließ im Damengambit auf dem Damenflügel seinen Läufer mal wieder von den vorrückenden Bauern einklemmen, so dass die Partie schon nach wenigen Zügen "vergeigt" war. Am Ende aber stand ein verdienter 2.5:1.5-Mannschaftssieg zu Buche.     sh
 
U12: 4:0-Sieg der ersten Mannschaft gegen den KKS (30.10.2016)

Unsere Jungs nach getaner Arbeit.
Niederkassel I hat beim Auswärtsspiel gegen den KKS mit 4:0 gewonnen. Das auf dem Papier so eindeutige Ergebnis spiegelt nicht ganz die doch teilweise recht aufregenden und umkämpften, lange recht ausgeglichenen Partien wieder. Unsere U12er mussten teilweise schon richtiges Schach spielen, um jeweils den Sieg nach Hause zu tragen. Alexander bewältigte am 4. Brett seine Aufgabe allerdings innerhalb von nur etwa 15 Minuten, als er seinen Gegner Mustafa Karasin, der sein erstes Mannschaftsspiel absolvierte, mit Dame und Springer im 16. Zug Matt setzte. Alexanders Uhr zeigte weit mehr Bedenkzeit als zu Beginn seiner Partie an (Bonus war ja 30 Sekunden pro Zug). Rund anderthalb Stunden war Leif beschäftigt, dessen Gegner Peter Thürbach wirklich gut über seine Züge nachdachte und keinerlei Geschenke machte. Leif machte seinen Gurkenzug, als er seinen superaktiven Läufer durch einen überflüssigen Bauernzug zu einem "Großbauern" degradierte durch ein wunderbares Scheinopfer mit just diesem Läufer nur zwei Züge später wett und der klug spielende Gegner fiel nicht drauf rein! Das war wirklich nett anzusehen! In der Folge dieses nicht angenommenen Opfers konnte Leif allerdings einen einzigen Mehrbauern erkämpfen und durch erzwungene Abtausche sich soweit verbessern, dass der Gegner nach dem 67. Zug aufgeben musste. Julian an Brett 2 sass noch einige Minuten länger am Brett als Leif und konnte aus einem geschlossenen Sizilianer heraus nach 21 Zügen mit Hilfe seines Gegners Johannes Theisen eine schöne Taktik finden, die ihm einen Springer einbrachte. Sieg nach 36 Zügen und etwa 105 Minuten Gesamtspielzeit. Jontes Gegner Anton Maric spielte an Brett 1 quälend langsam (noch bedächtiger als Jonte selbst!). Nach anderthalb Stunden waren erst 17 Züge gespielt. Ich kenne das aus meinen eigenen Partien.... Am Ende konnte Jonte mit weiß aber mit einem wilden Bauernvorstoss (g4 im 22. Zug) am Königsflügel eine Taktik einleiten, die ihm ebenfalls eine ganze Leichtfigur einbrachte. Er überlegte schon, Remis anzubieten beim Stande von 3:0, damit wir nach Hause fahren konnten, spielte dann aber wegen der DWZ die Partie doch souverän mit 47 Zügen nach insgesamt 2 1/2 Stunden zu Ende.

Julian betrachtet seine so gut wie gewonnene Stellung.
Wie immer Weltklasse die mitreißenden Partiebesprechungen des charismatischen Reinhard "Bonnie" Bonnmann, an denen auch unsere Bretter 2 bis 4 teilnehmen konnten (Das Zeitlupenspiel an Brett 1 ließ dafür ja genügend Raum). Die Kinder lieben ihren Bonnie, der durch sein schier stupendes Schachwissen eine ganz natürliche Autorität ausstrahlt und damit die Jungs aller Altersklassen wirklich am Analysebrett fesselt. Mir mit meinen 933 DWZ ging da vielleicht einiges etwas zu schnell. Unsere erste U12er Mannschaft ist meiner Meinung nach stark genug dafür, im nächsten Jahr gleich in der U20 anzutreten. So hat im Turnierraum ja auch die U20 KKS Mannschaft sich mit "kleinen" Porzern abgeben müssen, die in der U20 gekämpft haben. Gegen Gabriel Kogan und Raphael Sabirov hätten zumindest unsere "Stars" Jonte und Julian mehr als nur Außenseiterchancen und die DWZ könnte schneller wachsen, als sie es tut, wenn weiter nur in der U12 und damit nur gegen DWZ-mäßig unterlegene Gegner (außer Porz I) gespielt wird. Wir müssen uns hier vielleicht mehr an Porz oder Münster (Deutscher Mannschaftsmeister U12) orientieren; die Niederkasseler Jungs sind abgebrüht genug.    tw
 
Schach ist Sport (29.10.2016)
jeder von uns kennt die Diskussion, ob Schach Sport, Kunst, Wissenschaft, Kultur oder was auch immer ist und wird hier seine differenzierte Ansicht vertreten. Ich bin der Ansicht, wir sollten das Beste aus diese Zwitter Position machen und die positiven Eigenschaften jeder Kategorisierung nutzen als Botschafter eines einzigartigen Spiels. Formal ist Schach jedenfalls Sport und als solcher sind wir im Deutschen Sportbund organisiert, wenn wir in der Sportlerfamile auch häufig belächelt werden durch die sitzende Tätigkeit. Nach dem eingeführten Selbstverständnis sollten wir uns als Schachverein besonders in der Integration im Sport und im Stadtsportverband im Speziellen hervortun. Lange Rede Kurzer Sinn: Da Ausgleichssport dem Schach und dem Leben unzweifelhaft förderlich ist, haben wir beschlossen als Verein das Sportabzeichen des DOSB anzubieten und gemeinsam abzulegen. Was als fixe Idee an unserem Sommerfest entstanden ist als Angebot für Jugendliche während der Ferien entpuppte sich schnell als belebendes Element unserer Vereinskultur durch alle Altersstufen. Wir haben insgesamt 5 Termine am Sportpark Süd in Rheidt wahrgenommen an denen wir gemeinsam trainiert haben. Ein Medaillenspiegel mit dem Fortschritt der Abzeichen ziert seitdem auch unsere Homepage als Ansporn. Der letzte Termin für 2016 war gestern. Die Prüfer nahmen vor Ort auch die Disziplinen ab, organisiert vom Stadtsportverband Niederkassel . Das Ziel von 20 Sportabzeichen, was wir uns selber in einer Bierlaune auf dem Sommerfest selber gesetzt haben ist damit erreicht!!! (gezählt wurden Sportabzeichen von Vereinsmitgliedern und Angehörigen) Die Resonanz war jedenfalls so positiv, dass wir das Sportabzeichen im Verein nächstes Jahr wieder anbieten wollen.
Die Fakten im Einzelnen:
29 Personen waren interessiert oder haben mit dem Sportabzeichen begonnen.
7 Personen sind davon derzeit nicht im Verein.
Nach dem vorläufigen Endergebnis haben wir 10 Gold, 12 Silber und einmal Bronze erreicht (23 Medaillen)
19 Sportabzeichen wurden abgenommen im Sportpark Süd in Rheidt.
Damit stellen wir ungefähr 1/3 aller Sportabzeichen die in Niederkassel abgenommen wurden!
    CS
 
Oh Du lieber Augustin (25.10.2016)
Fast wären wir hin gewesen. Nicht, wie man zunächst annehmen sollte, wegen des prekären Umfelds des Spiellokals zwischen Plattenbauten, malerisch eingefaßt von einer, jetzt am Sonntag, mit schweren Eisengittern gesicherten Schischa-Bar und einer Zahnarztpraxis, die mit einem hellblauen Schild mit (noch) glücklich lächelnden Zähnen und den Namen eines arabischen Dentisten und seines rumänischen Kollegen (Dr. rom.), also Praxisinhabern mit unsicherer akademischer Vorgeschichte, zum Besuch einlud. Auch nicht wegen des Spiellokals selbst, mutmaßlich einem Kindergarten, in dem die lieben Kleinen sich nicht nur mit den unausweichlichen, die Wände schmückenden Basteleien und Tischfußball beschäftigen, sondern offenbar auch in das Hantieren mit Propangasflachen eingewiesen werden, die im Rücken von Brett 5 und 6 platziert waren. Nein, hin wären wir fast gewesen gegen den bislang sieglosen und zudem heute ersatzgeschwächt antretenden Tabellenletzten. Aber der Reihe nach: Daniel, die Zuverlässigkeit in Person, Torsten und Richard spielten von Anfang an auf ein Tor, ließen ihren Gegnern keine ernsthafte Chance und gewannen alle drei überzeugend und verdient. Hier war die Welt noch in Ordnung. Gegen das Remis von Alex war auch nichts zu sagen. Für die erste Unwucht im Mannschaftskampf sorgte der Autor dieser Zeilen, der als Favorit und Weißer gut aus der Eröffnung eines Tarrasch-Damengambits heraus kam, damit und mit seinem immensen Zeitvorsprung aber nichts Rechtes anzufangen wußte und letztlich mit dem Remis gut bedient war. Damit stand es 4:2 für uns und vor unserem geistigen Auge würde Taylan den notwendigen letzten halben Punkt holen. Guido hatte eine Angriffsstellung nach der Eröffnung, vergaloppierte sich aber früh, hatte dann materiellen Nachteil und mußte letztlich gegen den Mehrspringer des Gegners nach langem Kampf die Waffen strecken. Unerwartet verlor dann allerdings Taylan aus einer meiner Ansicht nach vorher nicht schlechteren Stellung, und nachdem er seinen Gegner fast das gesamte Spiel über unter Kontrolle hatte. Tragisch insofern auch, als er vorher ein Remis-Angebot auf dem Tisch hatte und sich entschied, für die Mannschaft weiter zu spielen. Damit kommt erneut Achim in die Schlagzeilen, denn seine Partie sollte nun zwischen Mannshafts-Remis oder -Sieg entscheiden. Eigentlich kämpfte er für eine völlig verlorene Sache, die bis zu dem Zeitpunkt, als er seinen Springer einzügig einstellte nur noch ziemlich verloren war. Doch sein Gegner handelte nach der Maxime Schach gesehen - Schach gegeben und verschmähte den Springer und den Sieg. Das nahm Achim zum Anlaß, die ziemlich verlorene Stellung in eine theoretische Remis-Stellung umzuwandeln. Achims König, Turm und Springer, als Blockeur des Freibauern, standen zuletzt alle besser als die entsprechenden Steine des Gegners, so daß die Partie endlich Remis gegeben wurde. Damit muß neben den Prominenten Trump (‚Ich akzeptiere den Wahlausgang nur, wenn ich gewinne‘), Merkel (‚Wir schaffen das‘) und anderen mehr, auch unbedingt Achim aus Niederkassel (‚ich spiele auch verlorene Sellungen Remis‘) als wichtiger Exponent unserer jetzigen postfaktischen Epoche betrachtet werden. Dieser historischen Dimension des Mannschaftskampfs war sich der im Hintergrund auf einer Couch ruhende Chronist und Ersatz-Mannschaftsführer offenbar nicht recht bewußt, der laut Wettkampfleiter Alex, durch sein eigenes Schnarchen aus dem Schlaf gerissen wurde, und so eben noch pfllichtgemäß das Meldeformular zum knappest möglichen und außerordentlich glücklichen 4,5 : 3,5 -Sieg signieren konnte.    AK
 
3. Mannschaft gewinnt 5:3 gegen Porz V in der SVM-Verbandsliga Mitte (24.10.2016)
Im Heimspiel der dritten Runde am 23.10.16 in der Verbandsliga Mitte erwartete die 3. Mannschaft den Gegner Porz V. Mit einer überzeugenden und geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpften wir uns erst spät, nach einem lange ausgeglichenem Spielverlauf, gegen die jungen Porzer Spieler den Sieg. Grobe Fehler oder Geschenke waren im Spielverlauf an den acht Brettern nicht erkennbar. Lange Zeit war auch nicht absehbar wer das Rennen um die Punkte für sich entscheiden würde. Mit dem Zwischenstand von 3 : 2 nach ca. drei Stunden konnten wir die Porzer Mannschaft etwas unter Druck setzen. Christian am ersten Brett konnte gewinnen, Werner am zweiten und Karl Heinz am dritten Brett spielten Remis. Auch Hans Joachim am vierten Brett und Jan Erik am fünften Brett konnten ihre umkämpften Partien zum Remis führen. An den hinteren drei Bretter mußte dann die Entscheidung fallen. Die Porzer Mannschaft hatte sich an hinteren Brettern etwas ausgerechnet und waren dort DWZ-mäßig deutlich stärker als wir aufgestellt. Dem zum Trotz konnte Karsten am sechsten Brett den verirrten Turm des Gegners abholen und gewinnen. Markus am siebten Brett tauschte die letzte Figur und fand sich dann in einem verlorenen Bauernendspiel wieder. Ralph am achten Brett im Mittelspiel einen Vorteil erarbeitet und seine Partie gewinnen Endstand 5 : 3. Mit Selbstvertrauen und dem nötigen Teamgeist konnte sich die dritte Mannschaft von Runde zu Runde steigern. Nach einer knappen Niederlage in der ersten Runde folgte ein herausgekämpftes Unentschieden in der zweiten Runde und jetzt in der dritten Runde der erste Mannschaftssieg. Der Gegner in der 4. Runde ist der Tabellenführer aus Leverkusen. Da wartet dann ein anderes Kaliber auf uns. Wir haben unser Saisonziel schon jetzt übertroffen!!!    KM
 
Erste im Mittelmaß (23.10.2016)
Die erste Mannschaft spielte auswärts gegen alte Bekannte in der Liga: Rochade Emsdetten. Ohne die Leistungsträger Bruno und Stephan machten wir uns auf den 200km langen Weg durch dichten Nebel. Sie wurden würdig vertreten durch den Debutanten für Niederkassel Hans Moors und Chris Wilke aus der zweiten Mannschaft. Beim Gegner fehlten auch Brett 1 und 6 so dass es zu einem ebenbürtigen Duell, bei dem sich vermutlich die meisten Vorbeereitungen auf den Gegner ins Leere liefen. Das augenfälligste am Anfang des Kampfes war teils deutlicher Zeitvorteil von Klaus, Werner und Hans, die sich im bekannten Eröffnungsfahrwasser befanden. Chris konnte im Abtausch Caro-Kann nach schlechterer Eröffnung ausgleichen und Remis spielen. Thomas remisierte ebenfalls recht früh. Jochen erreichte eine sehr gute Kompensation für einen geopferten Bauern in der Eröffnung, die er aber leider nicht zu nutzen verstand und verlor. . Werner verpasste eine gute Chance im Morra-Gambit und erkämpfte in einem schlechteren Endspiel ein Remis. Hans demonstrierte eindrucksvoll wie der bessere Läufer an beiden Flügeln den Springer dominiert und konnte einen vollen Punkt einfahren. Carsten kam zu sehr druckvollem Spiel im Giuoco Pianissimo Italiener. Nach einer schlechten Abwicklung gelang er in ein schlechteres Turmendspiel. Mit Hilfe des Gegners, der ein Bauernopfer falsch einschätzte konnte er aber dennoch gewinnen. Klaus konnte seinen Zeitvorteil nicht nutzen und wurde taktisch überspielt. Da halfen auch seine kreativen Rettungsversuche in Zeitnot nichts mehr. Holger konnte ein ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern erreichen, erreichte nach einigen technischen Schwierigkeiten aber nur Remis. Letztendlich konnten beide Mannschaften mit dem entstandenen 4:4 als Endresultat zufrieden sein. Nach dem zweiten Remis in Folge steht das Team um Stephan Bröhl nun erwartungsgemäß als Fünfter in der Mitte der Tabelle.     CS
 
Jugend-NRW-Grand-Prix-Turnierauftakt: Samuel in Topform (16.10.2016)
Mit einem ganz neuen Turnier sollte die NRW-Grand-Prix-Serie 2016/17 beginnen: Das 1. Münsterländer Jugendopen bildete im beschaulichen Senden (grob gesagt bei Münster) den Jugend-Saisonauftakt. In einer riesigen Halle mit vielen fleißigen Helfern und erstklassigem Catering war alles bestens angerichtet. Einzig die "Kundschaft" fehlte! Schlappe 57 (!) Teilnehmer gingen auf die Jagd nach den ersten Grand-Prix-Punkten. Dies war sicherlich - neben der sehr abseitigen Lage - vor allem dem nicht wirklich günstigen Termin mitten in den NRW-Herbstferien geschuldet. Zudem findet gerade ein Ferien-Lehrgang der Schachjugend Mittelrhein statt. Wie auch immer - die Teilnehmerzahl ist eines Grand-Prix-Turniers nicht würdig. Wir selbst müssen uns allerdings gefallen lassen, fast nichts zu einer höheren Beteiligung beigetragen zu haben. Mit Samuel und Simon kamen nur zwei Teilnehmer von der SG Niederkassel! Atmosphäre, Organisation und Fairness waren aber großartig - und auch die Qualität der Teilnehmer und Spiele überzeugte. Daher trifft das Motto "Klein, aber fein" oder auch "Klasse statt Masse" voll zu. Wie schlugen sich nun unsere beiden Jungs? Samuel war in Topform, das kann man nicht anders sagen. Er holte in einem starken U12-Feld 5/9 und siegt unter anderem gegen den späteren Dritten Christian Gluma (DWZ 1502, Bochum) und gegen Hendrik Seifert (DWZ 1304, Rheinhausen). Großartig! Der Lohn: Platz 9, dabei punktgleich mit dem Fünftplatzierten Luca Zamhöfer (DWZ 1435, Katernberg), und die ersten Grand-Prix-Punkte! Es siegte hier David Toval (DWZ 1769, Münster, einst Teilnehmer unseres Pfingstcamps) denkbar knapp vor Alwin Mainka (DWZ 1392, Eilendorf). Samuels Bruder Simon bot in der U10 hingegen mehr Schatten als Licht und stellte reihenweise Figuren ein. So blieb mit 3.5/9 nur ein äußerst magerer Platz 14 in der gemeinsamen U8/U10-Tabelle. Der Sprung von der U8 in die U10 ist groß. Das mussten schon andere erfahren. In der U10 siegte Jannis Bolz (DWZ 1166, Würselen). Die anderen Altersklassen habe ich mangels Niederkasseler Beteiligung nicht verfolgt. Während Samuel und Simon mit Mama noch im Münsterland bleiben, fahre ich - als einziger Hartmann während der Herbstferien zur arbeitenden Bevölkerung zählend - nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause. Und das ist weiß Gott ein Himmelfahrtskommando aus dem tiefsten Münsterland! :-)    sh
 
Sensationeller Erfolg für Christian Bussard; gutes Ergebnis für Thomas Freundlieb (14.10.2016)
Bei der NRW-Einzelmeisterschaft hat sich unser 1. Brett der 3. Mannschaft durch einen 2. Platz für die Deutsche Einzelmeisterschaft qualifiziert. Er erzielte ungeschlagen 5 Punkte aus 7 Partien und landete damit einen halben Punkt hinter dem neuen NRW-Meister Eugen Heinert. Punktgleich mit Christian landete unser Schachfreund Karsten Keller von den Langenfelder SF wegen der schlechteren Zweitwertung auf dem 3. Platz. Mit diesem Erfolg nähert Christian sich mit großen Schritten seinem Nahziel von DWZ 2200. Das muss aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein! Weiter so Christian! Nächstes Turnier ist die 20. OIBM in Bad Wiessee Ende Oktober. Wir werden ihm hierfür die Daumen drücken. Nichtdestotrotz möchten wir nicht die gute Leistung vom Thomas vergessen. Er hat, als Nr. 16 der Startrangliste, am Ende mit 3 Punkten einen guten 10. Platz erreicht. In der letzten Runde siegte er noch gegen die Nr. 1. Auch hierzu herzlichen Glückwunsch!    WF
 
3. Mannschaft mit Achtungserfolg in der Verbandsliga Mitte (04.10.2016)
Am 03.10.16 fuhren wir zur 2. Runde in der Liga Mitte zu den SF Esch. Eine eher seltene Spielpaarung, da wir mit unserer Mannschaft eher in die Liga Ost gehören würden; aber dort spielt ja schon unsere 2. Mannschaft. Nach knapp 40 Minuten Anreise in den Kölner Norden erwarteten uns schon unsere klar favorisierten Gegner (DWZ-Schnitt ca. 1900) vor ihrem Spiellokal (OT). Der "Do-it-yourself"-chic des Jugend-Treffs mit Wandbildern, Kicker, Billard, Sofa und Theke versprühte den Flair vergangener Tage. Die Willkommensbegrüßung unserer Gastgeber nahm auch Bezug auf die Räumlichketen des OT mit den vergilbten Tour-Plakaten aus den 80er Jahren von u.a BAP, die noch der Eklärung "Kölschrock" bedurften sowie einem Plakat von "Schroeder Roadshow", welches auch Erinnerungen unter den Älteren von uns weckten (Schroeder Roadshow war eine in Köln gegründete Politrock-Anarcho-Clown-Band, die von 1975-1986 durch ihre teils beißend ironischen und politischen Texte sowie ihre Konzertauftritte bekannt wurde). In dieser Band spielte auch ein Mitglied Beracz, vielleicht ein Verwandter des Escher Spielers an Brett 7?! Mit Kaffeeduft in der Luft und den leise rauschenden Heizlüftern ging es dann pünktlich um 11 Uhr los. Es entwickelte sich ein ausgeglichener Mannschaftskampf. Erst spät endeten die ersten 4 Partien mit Remis. An den übigen Brettern (1-3 und 8) sah es wie folgt aus: Christian an Brett 1 hatte ein wohl gewonnenes Endspiel auf dem Brett (2 Bauern mehr und Läufer gegen Springer). Brett 2 (Werner) stand wohl fast die ganze Zeit schlechter und musste nach zähem Kampf die Waffen strecken. Dann folgte eine doch überraschende Niederlage an Brett 3 (Ralf). Er ließ sich Matt setzen. An Brett 8 stand Ralph mit einem Bauern weniger, bei noch Dame, Turm und ungleichfarbige Läufer auf dem Brett, bestenfalls Remis. Nach den Niederlagen an Brett 2 und 3 stand es also 4:2 für unsere Gegner. Dann gab das Brett 1 von Esch seinen hoffnungslosen Kampf gegen Christian auf. Wir hatten uns schon wieder mit einer knappen Niederlage abgefunden, als Ralph an Brett 8 tollen Kampfgeist bewies. Trotz Minusbauern entwickelt er eine Druckstellung gegen den gegnerischen König, in deren Verlauf er 2 Bauern gewann. Durch den vorausgegangenen Damentausch, waren nur noch jeweils Turm und ungleichfarbige Läufer bei 4 gegen 3 Bauern auf dem Brett. Mit gütiger Mithilfe seines Gegners konnte er ein Mattnetz stricken, welches der Gegner wohl erst zu spät realisierte. So endete der Mannschaftskampf doch noch glücklich und letztendlich verdient 4:4. Der gegen einen zum erweiteren Favoritenkreis zählende Gegner erzielte Punktgewinn gibt uns jetzt noch mehr Selbstvertrauen für die weitere Saison.     KM
 
SG NDK 2 - SG Porz 4 5:3, zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg! (04.10.2016)
In der 2. Runde der VL Ost machten wir einiges besser, als in der ersten, über die deshalb der Mantel des Schweigens gehüllt wurde. So präsentierte sich dank Chris unermüdlichen Einsatz eine spielstarke, kampfeslustige Mannschaft, die in etwa gegen einen gleich starken, da ersatzgeschwächten Gegner antrat. Nach 3 Remisen durch Guido, sowie durch Richard und Andreas gegen DWZ-stärkere Spieler war der Spielausgang noch unklar. Uwes gleichzeitig erfolgtes Remis-Angebot wurde abgelehnt, sein Gegner nahm ihn stattdessen erst einmal ordentlich in den Schwitzkasten. Achim befand sich mit einem Mehrspringer und beiderseits 2 Türmen bereits auf der Siegerstrasse. Der erste KO-Schlag erfolgte dann durch Taylan, der dem Hörensagen nach zunächst mit einer Mehrqualität gut stand, plötzlich einen Bauern weniger hatte, wobei mir in dieser Situation eine Stellungseinschätzung nicht vorliegt, und danach schnell gewann. Damit gingen wir 2,5:1,5 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt stand Chris schon gegen seinen jungen Gegner kritisch, Uwe schwitzte, und Achim war der Sieg nicht mehr zu nehmen, auch wenn die Gewinnführung für Außenstehende erratisch wirkte. Alex gelang es in ein Turmendspiel mit a-Bauern und 2:3-Bauern-Minorität am Königsflügel abzuwickeln, bei seiner Erfahrung in Turmendspielen bestand über den unentschiedenen Spielausgang hier kein Zweifel mehr. Spielstand 2:3. Chris Stellung war trotz heftiger Gegenwehr mittlerweile nicht mehr zu halten. Sein Gegner verdichtete systematisch seinen Vorteil zum Gewinn, bildete in einem Turmendspiel einen Freibauern am Damenflügel und konnte zusätzlich auf die Schwäche von Chris vorgeschobenen Königsflügelbauern pochen. Dafür gewann Achim jetzt blitzartig, in dem er einen Turm des Gegners abtauschte und den zweiten verbliebenen Turm fing. Spielstand 4:3 für uns. Jetzt kam es auf Uwe an. Er stand große Teile des Spiels stark unter Druck, verteidigte sich jedoch kaltblütig und umsichtig, und nutzte seine Chancen – u.a. durch Installation eines Vorpostenspringers auf c4 mit Eindämmung der Schwerfigureninitiative des Gegners auf dieser Linie. In der Zeitnotphase behielt er die Nerven, hatte nach der Zeitkontrolle plötzlich 2 Mehrbauern und drehte jetzt den Spieß unerbittlich um. Es gelang ihm, die Restinitiative des Gegners zu ersticken, Dauerschachdrohungen im Damenendspiel umsichtig zu parieren und letztlich das Spiel und damit den Mannschaftskampf für uns zu gewinnen, so daß ich ihn als Vater des Siegs bezeichnen möchte.    AK
 
3. Mannschaft verliert erstes Spiel in der Verbandsliga gegen Springer Hitdorf (30.09.2016)
Am 1. Spieltag in der Verbandliga Mitte trafen zwei der Aufsteiger aus ihren Bezirken aufeinander. Von der Papierform her war ein ausgeglichener Kampf zu erwarten. Das bewahrheitete sich dann auch. Wir holten an den Brettern 1 bis 4 2 Punkte und an den Brettern 5 bis 8 leider nur 1,5 Punkte. Es war allerdings mehr drin. Somit entführten die Schachfreunde aus Hitdorf die beiden Punkte "über die Wupper". Es wird schwer für uns in dieser Saison. Der Klassenerhalt wäre ein Wunder. Aber wir wollen uns dieser Herausforderung stellen und auch Erfahrungen in der höheren Liga sammeln. Am kommenden Sonntag haben wir schon unser nächstes Spiel bei den Schachfreunden in Esch. Mal sehen, was da für uns rausspringt.     KM/W
 
Holpriger Start in die Saison (25.09.2016)
Nachdem bislang keine Mannschaft der SG Niederkassel Ihr Auftaktspiel gewinnen konnte, wollte die erste Mannschaft es nun besser machen. Zu Hause konnten wir gegen die Ersatz geschwächten Herforder Königsspringer antreten. Der Kampf begann sehr kurios: Brett 1 der Gäste entfernte sich unerlaubt aus der Spielzone und wurde vom Schiedsrichter genullt. Holger verlor schon recht früh eine Figur und sein Gegner stellte unverhofft seine Dame ein, so dass die Mannschaft überraschend mit zwei Punkte führte. Damit war der glückliche Teil aber schon vorbei. Werner debutierte wieder in der ersten Mannschaft mit einem Remis und Stephan zog mit gleichem Resultat nach. Danach schlug die Stunde der Gäste: Carsten, Thomas und Klaus wurden in schlechteren Endspielen niedergerungen. Über die volle Distanz ging dann noch Jochen: In einem Schwerfigurenenspiel mit besserer Struktur und Raumvorteil ging er mit stoischer Ruhe jeder Dauerschachgefahr aus dem Weg und bearbeitete seinen Gegner wie eine Würgeschlange. Nach ca 6 h konnte er schließlich den vollen Punkt einfahren. Ein versöhnliches 4:4 und der erste mühsame Punkt im Haifischbecken der NRW Klasse.     cs
 
Neue Trainingsgruppe (11.09.2016)
Die neue Saison hat begonnen. Das haben wir zum Anlass genommen, den Trainingsbetrieb mal wieder neu zu ordnen. Wir konnten eine vierte Jugendtrainingsgruppe eröffnen um damit noch besser auf die Spielstärkeunterschiede unserer Schüler eingehen zu können. Die Trainer: Ronny Marzec und Jan Eric Schnellbacher haben den Trainingsbetrieb schon aufgenommen und sind mit viel Spaß bei der Sache. Die Liste der Gruppenteilnehmer und die genauen Trainingszeiten könnt Ihr hier einsehen. Neue Interessenten des königlichen Spiels können die ersten Schritte freitags ab 17:00 vornehmen. Hier werden unter fachkundiger Betreuung die Schachdiplome des Schachbund NRW erworben zum Erlangen der Regelkenntnisse und einer Grundspielstärke.     CS
 
Schwert von Lülsdorf (04.09.2016)

IM Mikhail Zaitsev nimmt von der stellvertretenden Niederkasseler Bürgermeisterin, Beate Bayer-Helms, das berühmte "Schwert" entgegen. Rechts vom Sieger freut sich Mathias Jemlich vom Stadtsportverband Niederkassel über das gelungene Turnier. Auch der Zweitplazierte GM Vladimir Epishin ist glücklich über 250 Euro Preisgeld.

Wir waren heute wieder Gastgeber für die Schachspieler der Region. Bereits zum 27. Mal hatten wir zum "Schwert von Lülsdorf" eingeladen. 112 Teilnehmer, darunter 29 Mitglieder der SG Niederkassel, im Alter von 8 bis 83 Jahren, erlebten ein starkes und faires Turnier. Sieger wurde - bereits zum dritten Mal nach 2002 und 2010 - IM Mikhail Zaitsev mit besserer Feinwertung vor GM Vladimir Epishin und GM Andrey Orlov, mit jeweils 7,5 Punkten. Hinter den drei Russen reihte sich noch der Ukrainier Stanislav Korotkjevich ein mit 7 Punkten und der besseren Feinwertung - vor 108 Deutschen auf den weiteren Plätzen. In der Abschlusstabelle ergab sich auf diese Weise eine kuriose Nationen­­­­reihenfolge. Bester Niederkasseler wurde Christian Bussard mit sehr guten 6,5 Punkten auf Platz 11 vor Werner Groß auf Platz 20. Die Mannschafts­­­­wertung sicherte sich Porz I vor Niederkassel I und Niederkassel II. Die Firma Eurochess erweiterte mit ihrem Bücherstand das Angebot für die Schachspieler ebenso wie unsere Mannschaft im Catering-Bereich, die mit viel Liebe - vorwiegend selbst zubereitete und gespendete - Speisen sowie Getränke in großer Auswahl reichten. Die Übertragung der ersten sechs Bretter auf die Wandfläche der Kantine machte das Turnier für die Zuschauer dieses Jahr zu einem besonderen Erlebnis. Die Übertragung der Partien ins Netz war noch verbesserungsfähig, aber es war ein schönes Gefühl, unser Turnier mit 12 Titelträgern live auszustrahlen. Obwohl wir die Aufmerksamkeit der Schachwelt derzeit zu ungleichen Anteilen wohl mit der Schacholympiade in Baku teilen mussten... Hier ist nochmal das Endergebnis im Detail für alle Interessierten.    CS
 
Liveübertragung steht! (31.08.2016)
Das Schwert von Lülsdorf geht mit der Zeit. Alle Zuschauer, die es nicht nach Niederkassel schaffen am Sonntag, können das Turnier hier live verfolgen im Internet Alle Spielstände sind außerdem hier einzusehen. Viel Spaß!    CS
 
Nicht nur Kinder essen Eis gern (24.08.2016)
Die letzten Vorbereitungen für das "Schwert von Lülsdorf" werden gemacht. Die Voranmeldungen füllen sich langsam. Dieses Jahr bieten wir auch eine Live Übertragung auf Chess24.de an. Ein Schachstand ergänzt das Angebot für Spieler und Zuschauer. Das aktuelle Wetter hat uns letztlich noch motiviert auch Eis in unser Catering Angebot zu übernehmen. Das Helfer Team freut sich schon auf das Turnier. Jetzt kann es endlich los gehen!    CS
 
 
 
 
 
  Fr. 24.02.2017    
  Karnevalsblitz  
 
  Fr. 03.03.2017    
  VM 1. Runde  
 
  So. 05.03.2017    
  SV Erkenschwick 1- SG Niederkassel 1
Satranc Club 3 - SG Niederkassel 5
SG Niederkassel 4 - Klub Kölner SF 4
 
 
  Mo. 06.03.2017    
  Montagstraining:
Leichtfiguren IV
 
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 55:
NRW-Klasse 2017
C.Stanetzek - O.Gühne
Problem des Monats
Weiß am Zug erlangt Vorteil
  Weitere Schachprobleme
 
  Sportabzeichen 2017
SG Niederkassel
 
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