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Sensationell hoher 6:2 Sieg der 4.Mannschaft (19.02.2018)
Bei der Saisonplanung 2017/2018 haben die Beteiligten: Vorstand, Turnierleiter, Mannschaftsführer, die Zusammenstellung der 4. Mannschaft unter der Prämisse: Klassenerhalt eher skeptisch gesehen. Zu viele Jugendliche mit begrenzter Turniererfahrung in der Bezirksklasse einzusetzen war aus der damaligen Sicht riskant. Heute muss ich feststellen, dass die Jugendlichen absolut kein Risiko mehr sind, sondern eher ein Garant für gewonnene Mannschaftskämpfe. Am letzten Sonntag wurden die Stamm/Stammersatzspieler Karina, Jonte, Leander noch durch den Ersatzspieler Robert ergänzt. Wir waren also 4 gestandene Turnierspieler und 4 Jugendliche. Die 3 Jungs holten an Brett 6-8 drei Punkte, Karina trug an Brett 5 noch ein Remis zum Endergebnis bei. Dabei war unser Gegner Mülheim 2 zumindest von der Papierform her deutlich besser, musste allerdings genauso wie wir mit Ersatz antreten. Am ersten Brett konnte Jörg sicher remisieren, Werner und Gerd an 2 und 3 holten je einen vollen Punkt und nur Norbert musste diesmal seinem Gegner den Vortritt lassen. Damit haben wir derzeit den Tabellenplatz 2 inne und sind aufstiegsgefährdet, wie Thomas F. in einer kurzen Stellungnahme meinte.
Jonte steht bei den Topscorern derzeit auf Platz 1 (4 aus 4) und Leander auf Platz 3 (3,5 aus 4). Außerdem haben beide einen großen DWZ-Sprung nach oben gemacht.     WL
 
Noch 1 Punkt für die 2. Mannschaft aus der Begegnung gegen Satranc (07.02.2018)
„Im Jahre 2000 von türkischen Schachfreundinnen und Schachfreunden gegründet, stehen wir nun mit Spielern aus aller Herren Länder für gelebte Inklusion“ (homepage) bzw. „für Integration“ (an anderer Stelle), so das beispielhafte programmatische Motto unseres Gegners Satranc vom Wochenende. So hat Satranc Köln Turniere durchgeführt, bei denen 50% des Startgelds für karitative Zwecke, z.B. für Flüchtlingsprojekte in Köln oder Straßenkinder in Istanbul ausgeschüttet wurden. Wir Schachfreunde von der 2. Mannschaft der SG Niederkassel sind bekanntermaßen schlichtere Gemüter, wollen nur spielen und tun sonst nichts, vielleicht noch Bier trinken, aber jedenfalls nichts Böses. Zum Spielverlauf: Bereits die Eröffnung ging für uns gründlich daneben. Außer Jan Eric waren wir hier entweder im Nachteil oder unser Gegner hatte bereits vollen Ausgleich. Die ersehnte 2. Weißpartie von Andreas in der 7. Runde fand so nach einem Generalabtausch ein unverhofft rasches Ende, so daß sein gut vorbereiteter, grundsolide agierender Gegner Hennig genügend Zeit hatte, ihm zu erklären, wo er irgendwann um den 12. Zug herum nicht mehr den besseren Theoriezug gefunden hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand Thomas schlecht, Richard war fast schon verloren, Ralf stand solide, Jan Eric hatte keinen Vorteil mehr und Karsten stand ausgeglichen. Alex und Horst, die besser standen, vereinbarten Remis, was beide erklären konnten, sicher auch mit Respekt vor den SF Turco und Khachytryan zu tun hatte, uns aber nicht wirklich weiter half. Karsten sah sich jetzt genötigt für die Mannschaft weiter zu spielen, erreichte einen kleinen Vorteil, fraß einen Bauern, und wurde von seinem Gegner Welches mit der in seine Stellung einbrechenden Dame und Springer Matt gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als ob wir ordentlich „ in die Fresse bekommen“ würden, wie es eine große Sozialdemokratin formuliert, wenn Sie nicht gerade Pippi Langstrumpf-Lieder vorträgt. Doch unser karitativ veranlagter Gegner hatte großes Mitleid mit uns. Karimi, der bislang alles richtig gemacht hatte und jetzt ein gewonnenes Turmendspiel gegen unseren, in dieser Saison sehr stark spielenden Thomas erreicht hatte, stellte seinen Turm ein und sorgte damit für den Ausgleich. Richard kämpfte lange mit 2 Türmen gegen die gegnerische Dame und 2 Freibauern am Damenflügel, mußte aber dann doch seine Niederlage quittieren, die aus dem nicht mehr wett zu machenden Nachteil aus der ihm nicht geläufigen Eröffnung resultierte. Ralf lieferte eine heroische Schlacht, mußte vielerlei Drohungen abwehren, konnte in gegnerischer Zeitnot sogar noch eine Leichtfigur ergattern, die aber gegen die gegnerischen Damenbauern vermutlich nicht zum Sieg reichte, so daß er ein ehrenvolles Remis gegen den überzeugenden Yilmaz erzielte. Jan Eric rettete der Mannschaft das Unentschieden, als er nach wechselvollem Spielverlauf dank aktivem König und vorgerücktem f-Freibauern eskortiert von Turm und Springer gegen Turm und Läufer und 2 verbundene Damenflügelfreibauern seines Gegners Langen starke Drohungen aufstellte, so daß zuletzt Matt aus der Perspektive von Jan Eric hinten-rechts nicht mehr zu verhindern war. Und wie wir alle wissen, ist entscheidend, was hinten rauskommt. Wir waren uns alle einig, heute, gegen den bis dahin Tabellenletzten, mit viel Glück einen Punkt gewonnen zu haben, sind jetzt 5. der Tabelle, und liegen damit deutlich vor dem abgeschlagenen FC !     AK
 
Im Vierer-Pokal für NRW qualifiziert (04.02.2018)
mit einem 2,5:1,5 konnte sich unser Pokalmannschaft bestehend aus Carsten Stanetzek, Alex Kneutgen Werner Frehen und Ralph Heeger in der ersten und einzigen Runde auf Verbandsebene gegen die Bergischen Schachfreunde durchsetzen. Werner konnte gegen Zweitmitglied der SG Niederkassel und Vorsitzenden des BSF "Oswald Gutt" in besserer Stellung frühzeitig remisieren. Ralph und der Gegner von Alex "Harm-Wulf Thelen" stellten vor der Zeitkontrolle Material ein und sorgten jeweils einen Punkt für Heim und Gastmannschaft. Mit dem Gefühl der besseren Berliner Wertung ( Brett 2 von NDK hatte gewonnen) im Rücken und der Berliner Verteidigung auf dem Brett ließ sich Carsten keinen Bären aufbinden und realisierte seinen leichten Vorteil gegen Philipp Gelsok nach 6h zum 2,5:1,5 Endstand. Die verbleibenden 5 Mannschaften im Zehnerfeld von Köln qualifizieren sich direkt für die NRW Runde. Für gute Stimmung sorgten zahlreiche Zuschauer, die im Vereinsheim mitfieberten und uns unterstützten.    CS
 
Der Wurm ist drin (29.01.2018)
die erste Mannschaft trat auswärts gegen den Titelfavoriten SV Erkenschwick an. Mit Mühe konnten wir einen zweiten Ersatzmann organisieren. Mit Thomas und Horst reisten wir dann aber optimistisch am Sonntag nach Norden ins Hotel Stimbergpark. Leider stellte Christian frühzeitig einen Bauern ein und verlor recht schnell. Die anderen Partien starteten aber solide bis vielversprechend. Bruno konnte seinen Mehrbauern nicht verwerten und spielte Remis. Carsten verlor die Übersicht in ausgeglichener aber komplexer Stellung im Italiener und verlor. Thomas konnte seinen Mehrbauer im ungleichfarbigen Läuferendspiel auch nicht in einen Sieg umwandeln und remisierte. Klaus stellte eine Gewinnstellung ein. Horst ließ sich nach lange ausgewogenem Kampf im Endspiel überspielen. Ganz zum Schluss ließ Jochen noch eine Remisvariante aus und auch dieser Punkt ging voll an den Gegner. Einziger Lichtblick an diesem Tag war Stephan, der bei minimaler Zeit und unter Materialopfer seinen Gegner schwindelig gespielt hat und so den einzigen Sieg für Niederkassel realisieren konnte. Zum Schluss haben wir trotz guter Chancen während des Kampfverlaufes die höchste Saisonniederlage eingefahren und stehen durch das schlechteste Brettpunktverhältnis mit 4:4 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Zur Zeit ist einfach der Wurm drin!    CS
 
Ein äußerst kurioses 4:4 der 5. Mannschaft (29.01.2018)
Ich habe im Kinderschach schon viel erlebt: Patts mit 8 Figuren gegen den nackten König, einzügige Einsteller en masse, unerlaubte Züge und vieles mehr. Im Erwachsenenschach, selbst in der 1. Kreisklasse, sollte sowas eigentlich nicht vorkommen. Am Sonntag wurde ich als Zaungast eines Besseren belehrt. Was in der Partie Niederkassel 5 gegen Satranc 3 abging, spottet wirklich jeder Beschreibung - fast alle Partien hätten einen Ehrenplatz im Kuriosenkabinett des Schachsports verdient. Doch der Reihe nach: Es begann doch alles ganz normal. Udo gewann an Brett 1, wie man eben gewinnt, wenn man rund 1000 DWZ mehr (!) hat als der Gegner: souverän. Dass in so einem Spiel die Farbe keine Rolle spielt, sollte klar sein. Sie spielte aber auch ansonsten keine Rolle, wie beispielsweise Samuels klare Niederlage gegen einen DWZ-losen, aber doch überraschend starken Spieler an Brett 6 bewies. Etwas ärgerlich, da Udo genau diese Eröffnung (Französische Vorstoßvariante) zuletzt mit Samuel in der Schulschach-AG trainiert hatte und Samuel im sechsten Zug den gleichen Fehler machte wie im Training (1. e4 e6 2. d4 d5 3. e5 c5 4. c3 Db6 5. Sf3 Sc6 6. b3 (?) c5xd4 7. c3xd4 Lb4+ 8. Lc2 (?) Sxd4 9. Sxd4 (??) -++). Gut, Schwamm drüber, 1:1 - das war so erwartbar. Wie ist die Situation an den anderen Brettern? Immerhin hatten wir zwei Neue in der Mannschaft, die wir nicht gut einschätzen konnten: an Brett 7 Christian John Lawson und an Brett 8 Andreas Michel. Beide stehen zu dem Zeitpunkt ausgeglichen bis gut. Christian mit Dame und mehr Figuren gegen zwei Türme, Andreas in offener Stellung mit beiden Damen auf dem Feld. Auch bei Robert steht es ausgeglichen, Johannes steht aktiver als sein Gegner und eher auf Gewinn, Heinrich mit Qualität hinten, was auf unserem Kreisklasse-Niveau nicht viel heißt, Manfred mit wenig Chancen gegen den starken Youngster Adrian Lindner von Satranc. Es war klar: Es würde spannend werden. Wenden wir uns zunächst mal Heinrich zu: Lange kämpft er vorbildlich, stellt dann aber in ein, zwei Zügen seinen Läufer ein - verloren. Auch Manfred verliert. Nun die erste größere Kuriosität: Roberts Gegner vergeigt das Bauerendspiel völlig, in dem er mit dem König nicht die Bauern abräumt und sich so einen nicht mehr einzuholenden Freibauern verschafft, sondern an ihnen vorbeizieht! Robert ist fassungslos, hatte sich wohl innerlich schon auf eine Niederlage oder zumindest ein Remis eingestellt. So kann er urplötzlich seine Bauernmajorität souverän ausspielen. Geschenk Nummer 1 dankbar angenommen. Nächste Kuriosität: Brett 8. Der Hammer schlechthin! Andreas passt nicht auf und kann die Bauernumwandlung nicht verhindern. Der Gegner spielt mit Dame gegen den nackten König. In der U8 würde ich denken: Aufpassen, das Ding ist noch nicht gegessen. Allerhöchste Pattgefahr! Hier, im Erwachsenenschach, rechne ich natürlich nicht damit und wundere mich, dass Andreas nicht aufgibt. Und dann doch, wir können es kaum glauben: Patt! Mittlerweile steht es 2.5:3.5 und es laufen noch die Partien von Johannes und Christian. Wenden wir uns mal Brett 7 zu: Die Partie wiegt hin und her: Beide machen massenhaft Fehler (die ich als schwacher Spieler auch gemacht hätte, aber hier berichte ich nur ;-)). Erst hätte Christian die Dame gegen die beiden Türme tauschen und so seinen materiellen Vorteil ausspielen können. Das übersieht er. Dann gerät er plötzlich in Rückstand mit Dame und Turm gegen zwei Türme und zwei Leichtfiguren. Doch dies sollte nicht die letzte Wendung bleiben: Der Gegner stellt den Turm ein, und Christian gewinnt das Ding noch! Unglaublich. 3.5:3.5. Jetzt hängt es an Johannes. Und nun die nächste Kuriosität: Ich gehe ans Brett 2 und sehe ein Matt in zwei - oder Damenverlust. Sicher gewonnen für Johannes. Ich will schon jubeln. Doch dann: Protest der Gegner. Johannes hat drei Züge vorher (warum ist das nicht vorher aufgefallen??) en passent falsch ausgeführt, den falschen Bauern weggenommmen. Auch das habe ich bislang nur im Kinderschach gesehen... Eigentlich hätte das dem Spieler selbst auffallen müssen und nicht seinen Mitspielern, aber Johannes ist fair und so spielen beide ab dem Zeitpunkt des falschen Zuges weiter. Auch so ist die Stellung gewonnen - eigentlich. Doch der Tag bleibt verhext für beide Seiten. Johannes kann das Bauern-Turm-Endspiel trotz zweier Mehrbauern nicht verwerten und leider nur remisieren. Er selbst ärgert sich am meisten anschließend. Aber ich finde es gut so: Nach dem Spielverlauf konnte es nur ein gerechtes Ergebnis geben, und das musste eindeutig Unentschieden lauten. Immerhin sind wir jetzt nicht Letzter - und es kann eh niemand absteigen. Von daher haben wir alle viel an Erfahrung gewonnen und einem wirklich denkwürdigen Sonntagnachmittag beigewohnt.     sh
 
Erfreulicher Start ins Neue Jahr: SG NDK 2 – SK Troisdorf 1 4,5 : 3,5 (16.01.2018)
Am Sonntag war unser regionaler und Tabellen-Nachbar Troisdorf bei uns zu Gast und bei etwa gleich starken Mannschaften kam es zu dem erwartet harten Kampf. Ralf sorgte mit Übersicht gegen den immer taktisch gefährlichen, aber gelegentlich etwas hemdsärmlig auftretenden Sejdini rasch für die 1:0 Führung. Thomas, Alex und Andreas konnten gegen ihre jeweils starken Gegner die Stellung im Gleichgewicht halten und Remis spielen. Chris mußte sich nach hartem Kampf und einer zwischenzeitlich vorteilhaft wirkenden Stellung ebenfalls mit Remis zufrieden geben. Horst sah sich in einer zunächst harmlos wirkenden Abtauschvariante mit der zunehmenden Initiative seines Gegners konfrontiert, der erst die d-Linie kontrollierte, dann mit einem Turm in die Stellung eindrang und in Kombination mit den aggressiv plazierten Dame und Leichtfiguren starken Angriff hatte. Nachdem es Horst gelang, den Angriff abzuwehren und dabei noch 2 wichtige Bauern zu gewinnen, schien er auf der Siegerstrasse. Doch mit dem letzten Rest Initiative und einer übersehenen Drohung mußte er die Dame geben und hatte mit Turm und Springer gegen Dame leider keine Möglichkeit, eine Festung zu bauen, so daß er aufgeben mußte. Alexander hatte derweil ein gutes Turm- und Läuferendspiel erreicht und setzte seinen Plan konsequent um. Nach langer Königswanderung zu den weit vorgerückten Damenflügelbauern tauschte er die Läufer ab, opferte seinen Turm gegen den b2-Bauern, erzwang die Rückgabe des Turms durch Umwandlung seines b3-Bauern und hatte danach ein gewonnenes Bauernendspiel. Der Ausgang des Mannschaftskampfs hing nun an Werner und zum Glück hat auch die SG NDK ein stabiles Genie! Während der Partie fragte ich mich immer wieder, wie viele Züge Werner noch bis zur Aufgabe blieben. Zunächst stabilisierte er seine Stellung, indem er dem Gegner die Qualität zurückgab und dessen verbundenes Freibauernpaar weißfeldrig blockierte. Schritt 2 war die Schaffung von Gegenspiel mit der Etablierung eines eigenen weit vorgerückten Freibauernpaars, das ebenso zuverlässig von seinem Gegner blockiert wurde. Den Angriff gegen den schwachen h3, der eine Bauernwalze des Gegners verhinderte, konterte er nach dem Zug Kh4 mit dem feinen Zug Lg6 und Angriff gegen h5. Letztlich fügte sich sein Gegner in das Remis und so haben wir wesentlich den Siegern und Werners Standhaftigkeit den gewonnenen Mannschaftskampf zu verdanken.    AK
 
2. Pulheimer Winteropen (07.01.2018)
   
   
Zwischen Weihnachten und Neujahr fand 2017 das 2. Pulheimer Winteropen statt. Der Ausrichter hatte gegenüber dem bereits gut gelungenen Turnier im Jahr zuvor noch einige Verbesserungen vorgenommen. So wurden unter anderem in diesem Jahr die oberen Räume des Veranstaltungsgebäudes, die noch bessere Spielbedingungen boten, für die Turnierdurchführung genutzt. Am Turnier, das in der Spitze nicht so stark besetzt war wie im Vorjahr, nahmen 80 Spieler/innen teil, darunter auch Andreas Kuhn und Thomas Freundlieb von der SG Niederkassel. In der Teilnehmerliste und schließlich auch in der Ergebnisliste stand der einzige Titelträger, FM Michael Buscher, ganz vorne. Er gewann das Turnier souverän mit 6,5/7 Punkten und einem ganzen Punkt Vorsprung. Besonders hervorzuheben ist aus Sicht des Berichterstatters noch das sehr gute Abschneiden der beiden Jugendlichen Timur Suppert (V.d.S.F. Stadtverw. Bonn), der mit 5,5/7 Punkten den 3. Platz belegte, und Johann Engel (Brühler SK), der 5/7 Punkte erreichte. Beide trainierten schon häufig im Landesleistungsstützpunkt Köln/Bonn und sind deshalb auch in Niederkassel gut bekannt. Das Foto zu diesem Bericht wurde während der Siegerehrung aufgenommen. Weitere Fotos vom Turnier und alle Informationen zum Turnier gibt es im Internet unter: http://www.pscsabt.de/Turniere/winteropen.php Es ist zu hoffen, dass dieses schöne, gut organisierte Turnier auch 2018 wieder stattfinden wird. Eine Teilnahme kann dann allen Schachspielerinnen und Schachspielern ohne Einschränkung empfohlen werden.    TF
 
U12-Schach-Trainingscamp an Pfingsten 2018: Anmeldungen möglich (07.01.2018)
Ab sofort sind hier die Informations- und Anmeldezettel für unser traditionelles U12-Schach-Trainingscamp verfügbar. Anmeldungen sind ab sofort möglich und empfohlen, da das Camp erfahrungsgemäß schnell ausgebucht ist. Die Teilnahme steht auch Kindern anderer Schachvereine offen.     sh
 
DVM-U10 in Magdeburg: Platz 78 - Hauptsache nicht Letzter! (29.12.2017)
   
   
Haben gekämpft und sind am Ende, wie erhofft, nicht Letzte geworden: Helen, Sophie, Simon und Florian
Tolle drei Tage in Magdeburg gehen zu Ende! Die Kinder und ihre Betreuer hatten viel Spaß und haben wertvolle Erfahrungen gesammelt. Mit unserer ersatzgeschwächten Mannschaft (Tim G., Tim K., Lotte, Alexander hätten alle mitspielen können, hatten aber keine Zeit) haben wir wohl fast das Optimale rausgeholt. Ein besonderes Lob geht an Sophie, die vor sechs Wochen zum ersten Mal überhaupt Schach gespielt hat und in Magdeburg mit einem Remis direkt für die Mannschaft punkten konnte. Mehr kann man in meinem Blog nachlesen.    sh
 
Nachgereicht (28.12.2017)
In den Rauhnächten zwischen den Tagen kommt man zur Ruhe und zur Gelegenheit sich innerlich zu sortieren. Dabei ist aufgefallen, dass wir zwei Meldungen am Jahresende unterschlagen haben. In der Kölner Blitz-Einzelmeisterschaft konnten Jochen und Klaus den zweiten und vierten Platz erringen. Auch die Vierer-Blitzmannschaft verstärkt durch Carsten und Stephan konnte sich für Mittelrhein qualifizieren. Enttäuscht kann ich die Detail-Ergebnisse beim KSV leider heute immer noch nicht finden. Es bleibt zu hoffen, dass der KSV 2018 bei der Ausrichtung seiner Turniere noch etwas nachlegen kann. Den Mannschaftswettkampf konnte der Kölner Schachklub Dr. Lasker für sich entscheiden, der bei 10 teilnehmenden Mannschaften drei Teams meldete. (Lasker hat 52 Mitglieder, die SG Porz ohne Team hat 183 Mitglieder!) Auch im Einzelblitz glänzt Lasker mit den Plätzen 1, 3 und 5. Neben dem Platz eins in der Regionalliga ist Lasker für mich der KSV-Verein des Jahres 2017. Für die SG Niederkassel ein Ansporn 2018 wieder anzugreifen, nachdem wir im letzten Jahr noch die KSV-Titel im Einzel, Einzelblitz und Blitzmannschaft nach Niederkassel holen konnten. In diesem Sinne wünscht die SG Niederkassel allen ein gesundes und erfolgreiches Schachjahr 2018!    CS
 
DVM-U10: Berichte aus Magdeburg (25.12.2017)
Wie schon in den letzten beiden Jahren, sind wir auch in diesem Jahr nach Weihnachten (27.-29.12.) in Magdeburg bei der Deutschen U10-Vereinsmeisterschaft dabei. Wir, das sind in diesem Jahr Simon Hartmann an Brett 1, Helen Ihle an Brett 2, Florian Geisler an Brett 3 und seine Schwester Sophie, absolute Anfängerin, an Brett 4. Betreut wird die Mannschaft von Simone Geisler und mir. Zudem fahren meine Frau Sandra und Samuel mit, der parallel am Magdeburger Weihnachts-Open teilnimmt. Konnten wir im letzten Jahr noch dank Jonte und Mattes in der oberen Hälfte mitspielen, sind wir in diesem Jahr Topfavorit - auf den letzten Platz. :-) In der Tat sind wir auf den letzten Platz gesetzt. (Edit: Die Setzliste wurde heute morgen aktualisiert. Nun sind wir auf den drittletzten Platz gesetzt.) Doch das spornt uns nur an - schließlich können wir ja nur positiv überraschen. Wenn Simon und Helen ihre derzeitige Form konservieren, sind auch Überraschungen möglich. Florian könnte durch ein Remis oder einen Sieg seine erste DWZ bekommen. Für Sophie kann es nur darum gehen, Spaß bei ihrem allerersten Turnier überhaupt zu habrn. Wer das Turnier verfolgen möchte, kann in meinem Blog hautnah dabei sein. Ich werde wie immer zeitnah berichten. Drückt uns die Daumen, dass die Kinder auch mal ein Erfolgserlebnis haben!    sh
 
3. Mannschaft trickst sich ein Stück weit selbst aus (19.12.2017)
Zu Gast bei den Schachfreunden aus Bergisch Gladbach ging es in die letzte Spielrunde im alten Jahr. Zunächst die gute Nachricht: Wir konnten in voller Mannschaftsstärke antreten, zum ersten Mal in der laufenden Saison! Dabei erwischte Jochen nicht die beste Tagesform und agierte ungewohnt ungeschickt als Schwarzer gegen das Londoner System (1.d4 + 2.Lf4). Nach Öffnung der h-Linie durch Läuferabtausch auf g3 wurde h7 schwach und die Partie ging leider schnell verloren - sehr ärgerlich. Karsten hingegen geriet in unübersichtlicher, aber womöglich besserer Stellung in Zeitnot und entschied sich lieber für das sichere Remis. Wirklich überzeugendes Schach am vergangenen Sonntagnachmittag boten einzig Karl-Heinz und Hans-Joachim, die jeweils den vollen Punkt zum Mannschaftsergebnis beisteuerten. Karl-Heinz hatte einen schwachen Bauern im gegnerischen Lager ausfindig gemacht, der zweimal angegriffen, aber nur einmal gedeckt werden konnte. Hans-Joachim spielte mit aktivem Figurenspiel erfolgreich gegen einen rückständigen Bauern. Karina, unsere Ersatzfrau an Brett 8, konnte zunächst gut gegen ihren nominell stärkeren Gegner mithalten. Die Stellung im Mittelspiel war - zumindest optisch - fast sogar leicht zu favorisieren. Durch kontraproduktiven Figurentausch ging dann in der Folge leider ein Bauer verloren, den ihr Gegner im resultierenden Turm-Bauern-Endspiel schließlich zum Sieg verwerten konnte. Der Knüller des Nachmittags passierte an Brett 7: Nachdem Markus zunächst einen Springer geopfert hatte, missglückte auch noch ein nachgeschobenes Turmopfer. Sein Gegner versuchte nun - etwas unverständlich - mit übermotivierten Dauerschachgeboten durch die Dame die Partieaufgabe von Markus zu erzwingen, was aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelang. Stattdessen bewegte er die Dame unvorsichtigerweise zu einem Feld, das von einem Bauern geschlagen werde konnte, um das nächste Schach zu geben. Markus übersah jedoch diese Schlagmöglichkeit und rückte - gedanklich offensichtlich bereits die Niederlage akzeptierend - den König zur Seite. Auch personelle Rudelbildung am besagten Brett konnte diesen Brettpunkt am Ende nicht retten. Bei dieser Stellung hätte allerdings selbst eine geschenkte Dame noch nicht den unmittelbaren Sieg für Markus bedeutet, da ja bereits massiv Material verloren gegangen war, aber gute Chancen. Ein wirklich kurioses Schauspiel auf Bezirksliga-Ebene! Ralph kam als Weißer gut aus der Eröffnung und konnte den gegnerischen König in die Mitte zerren, um dann auch gleich beide Türme gegen diesen in Stellung zu bringen. Optisch sah die Stellung wirklich sehr vielversprechend aus. Der Gegner fand aber direkt an mehreren Stellen noch einen allerletzten rettenden Zug, so dass es am Ende leider nur zu einem Remis reichte. Noch weniger Glück hatte Werner ebenfalls mit Weiß am ersten Brett. Werners Gegner hatte zunächst Probleme seinen weißfeldrigen Caro-Kann-Läufer zu entwickeln, kam jedoch nach und nach gut ins Spiel rein. Werner musste im weiteren Verlauf einen Bauern geben, bevor ihm seine zu passiven Schwerfiguren zum Verhängnis wurden. Insgesamt ging der Mannschaftskampf 5:3 verloren. Wenn es an dem ein oder anderen Brett ein kleines bisschen anders gelaufen wäre, wären hier durchaus wertvolle Mannschaftspunkte im Abstiegskampf zu holen gewesen. Hätte hätte - Fahrradkette! Diese Chance wurde vertan. Aber es kommen noch weitere Spieltage im neuen Jahr.     JR
 
Es war mehr drin! (18.12.2017)
Die erste Mannschaft spielte am Sonntag nach der Weihnachtsfeier gegen den Ligafavoriten Düsseldorfer SK 2. Klaus wurde im Team ersetzt durch Alexander aus der zweiten Mannschaft. Der Kampf verlief lange ohne klare Richtung. Jochen machte früh Remis in leicht schlechterer Stellung. Carsten sicherte ein Remis mit Schwarz in unübersichtlicher Stellung aus einem Engländer in dem wechselseitiger Respekt vor den Möglichkeiten des anderen vorherrschte. Sascha erreichte eine überlegene und nach Analyse gewonnene Stellung auf Kosten eines großen Zeitrückstandes. Er willigte in ein Remis ein. Stephan rettete ein Remis mit Minusbauer im ungleichen Läuferendspiel. Nun stand Christian aus der Eröffnung heraus direkt schlechter, kämpfte aber zäh weiter. Bruno hatte die Initiative an sich gerissen und Taylan versuchte mit Turm und 2 Bauern gegen zwei Leichtfiguren die Festung des Gegners zu knacken. Alexander ließ sich nach solider Eröffnung die Initiative abnehmen und eine minderwertige Bauernstruktur andrehen. Plötzlich bekam Christian ein Remis "geschenkt" mit zwei Minusbauern. Sein Gegner sah sich der Zeitnotsituation nicht gewachsen. Hier keimte Hoffnung auf, doch noch ein oder zwei Punkte mitzunehmen. Leider konnten wir in der letzten Stunde nichts mehr zusetzen. Alex unterlag dann doch recht wehrlos seinem deutlich stärkeren Gegner. Bruno erreichte nun wirklich eine Gewinnstellung, verpasste aber das richtige Abspiel und spielte Remis. Unser Hoffnungsträger Taylan öffnete schließlich die Stellung, geriet aber in Rückenlage,verlor seine Mehrbauern und sah sich den Leichtfiguren machtlos gegenüber bis er schließlich unterlag. Das Endergebnis ist 3:5 gegen den jetzigen Spitzenreiter bei lange ausgeglichenem Kampf. Hier war mehr drin. So werden wir gegen Erkenschwick in der nächsten Runde wieder angreifen um nicht wieder im Tabellenkeller zu landen!     CS
 
Robert ist Jugend-Vereinsmeister - Herzlichen Glückwunsch! (14.12.2017)
Die diesjährige Jugend-Vereinsmeisterschaft war an Spannung kaum zu überbieten. Sah es zunächst noch nach einem Durchmarsch von Julian aus, so war nach seiner überraschenden Niederlage gegen Leander plötzlich alles wieder offen. Am Schluss hatte sogar Lukas noch die Chance Jugend-Vereinsmeister zu werden, musste sich dann aber gegen Robert trotz beherzter Partie mit einem Remis begnügen. Dieses Remis reichte Robert aus, um Jugend-Vereinsmeister zu werden - mit nur einem einem halben Buchholz-Punkt Vorsprung vor Julian. Ein verdienter Sieg, auch wenn Julian das direkte Duell gegen Robert gewonnen hat! So oft hatte Robert in den letzten Jahren knapp das Nachsehen - nun hat er es geschafft. Das gönnen wir ihm von Herzen! Das Turnier war überaus erfolgreich und wurde bestens organisiert von Werner Langhoff - fast alle Partien konnten wie vorgesehen und zeitgerecht stattfinden. Dabei gab es zahlreiche Überraschungen und Sensationen. Lukas konnte auftrumpfen mit Siegen gegen die Titelverteidigerin Karina (die leider ein rabenschwarzes Turnier hinter sich hat, aber es wird wieder aufwärts gehen!) und Leander sowie Remispartien gegen Jonte und, wie gesehen, Robert. Dadurch hat er etwa 150 DWZ-Punkte gewonnen und steht jetzt bei 1188. Am Ende landete er auf Platz 4. Vor ihm noch landete, ebenso sensationell, Jeremias, der fast genauso viele DWZ-Punkte einstreichen konnte wie Lukas. Siege gegen Leander und Leif hätte ihm nicht jeder zugetraut. Wir haben großen Respekt, wie hervorragend sich Jeremias als Schach-Späteinsteiger entwickelt! Für mich die größte Sensation aber war das Auftreten von Helen, die als Anfängerin und nahezu ohne Turniererfahrung gegen Mattes und Sina gewann und damit im Mittelfeld landete. Als ihr Trainer bin ich unglaublich stolz auf sie! Hoffentlich kann Helen das in Magdeburg bei der Deutschen U10-Mannschaftsmeisterschaft nach Weihnachten bestätigen. Ebenso wie der sehr gut aufspielende Tim Grygosch hat Helen nun auch ihre erste DWZ. Alle Paarungen und die Endtabelle können hier angeschaut werden. Die Siegerehrung findet im Rahmen der Weihnachtsfeier am Samstag statt.    sh
 
U12: Aus der Traum von der Titelverteidigung - aber sehr gut verkauft! (13.12.2017)
Am Ende war es knapper als gedacht. Obwohl unsere Kinder an allen Brettern DWZ-mäßig ihren Gegner/innen aus Porz klar unterlegen waren, verloren sie in der zweiten Runde der KSJ-MM U12 nur knapp mit 1.5:2.5 gegen die erste Mannschaft unseres Nachbarvereins und verkauften sich damit hervorragend. Der "Traum" von der Titelverteidigung ist damit vorbei, aber angesichts eines totalen Umbruchs zum Saisonwechsel wurde dieser auch nie realistisch ins Auge gefasst. Lotte stellte gegen Laura Popovidou (DWZ 935) früh einen Turm ein und die Partie war gelaufen. Musste man früher aus Porzer Sicht noch zittern, dass Laura eine hochüberlegene Stellung auch wirklich zu einem Sieg vergoldet, brachte sie dieses Mal die Partie locker nach Hause. Klar im Aufwind zeigte sich Mattes, der an Brett 2 die Partie gegen die bärenstarke Hannah Ramien (DWZ 1187) lange ausgeglichen gestalten konnte, bis er dann, kurz nach seinem ausgeschlagenen Remisangebot, für ihn überraschend matt gesetzt wurde. Aber eine wirklich gute, über weite Strecken konzentriert gespielte Partie von Mattes - weiter so! Eigentlich mussten jetzt zwei Siege her, wollte man noch ein Unentschieden schaffen. Aber Simons Partie an Brett 3 gegen Jacob Duda (DWZ 1084) stand dermaßen bombenfest Remis (mit sogar leichten Vorteilen für Jacob), dass ich Simon - mehr als Vater denn als Mannschaftsführer - dazu riet, das Remisangebot gegen seinen mehr als 250 DWZ-Punkte stärkeren und zwei Jahre älteren Gegner anzunehmen. Eine so stark gespielte Partie in der Verteidigung gegen die englische Eröffnung (die Simon überhaupt nicht kannte) muss einfach mit einem DWZ-Sprung belohnt werden, bevor die Partie dann am Ende noch mangels Endspielwissens verloren geht. Intuitiv fand Simon oft die Lehrbuchzüge - das gibt Hoffnung. Vor dem Spiel war klar: Wenn wir überhaupt eine minimale Chance gegen Porz 1 haben sollten, musste Jonte mitspielen. Er kann gegen alle U12-Porzer gewinnen. Und Jonte enttäuschte uns nicht, ganz im Gegenteil: Schnell durch geschickte Abtauschkombinationen in Bauernmajorität kommend, wickelte er die Partie gegen Joselyne Sinner (DWZ 1226) souverän ab. Am Schluss zwang er Joselyne geschickt zum Turmtausch und konnte mit Springer und mehr Bauern locker einen ebensolchen durchbringen. Für Jonte ein toller Erfolg, für die Mannschaft nur noch Ergebniskosmetik. Endstand: 1.5:2.5. Nun geht es im letzten Spiel gegen Porz 3. Wir sollten überlegen, dort mal unseren talentierten Ersatzspielern wie Tim G., Tim K. und Helen Spielpraxis zu geben. Denn jetzt geht es um nichts mehr.     sh
 
Überraschendes Unentschieden der 2. Mannschaft gegen KSK Dr. Lasker 2 ! (03.12.2017)
Am letzten Spieltag im alten Jahr mußte die 2. Mannschaft die schwere Reise nach Köln zum KSK Dr. Lasker 2 antreten, der nominell stärksten und ausgeglichensten Mannschaft der Liga, die heute allerdings mit 3 Ersatzspielern antrat. Horst, Richard und Chris Partien gingen relativ rasch Remis aus. Chris konnte sich dabei gegen seinen starken Gegner di Franco behaupten, wohingegen Alex gegen Mandt leider die Segel streichen mußte, beide Gegner brachten je um etwa 100 DWZ-Punkte mehr auf die Waage. Andreas reklamierte die Zeitüberschreitung seines Gegners im 40. Zug in einer verlorenen Stellung mit Dame gegen Turm und 2 Läufer und hat dadurch neue Freunde in Köln gewonnen. Es bleibt zwar ein schaler Nachgeschmack für alle Beteiligte, doch muß sich sein Gegner letztlich an seine eigene Nase fassen und sollte nicht den Überbringer der schlechten Nachricht dafür verantwortlich machen. Leider haben die darauf einsetzenden lebhaften Debatten die übrigen Spieler - insbesondere Thomas hat sich hier beklagt - in deren Zeitnotphase gestört, bevor Wettkampfleiter Alex außerhalb des Spielsaals den Sachverhalt endgültig klärte. Kurze Zeit später ging zunächst Ralfs Partie Remis aus. Hier sahen die Beobachter Ralf zwischenzeitlich sogar auf der Siegerstrasse. Nahezu zeitgleich gelang Jan Eric sein erster Sieg für die 2. Mannschaft. Nach viel Arbeit wurde aus einem schlechter stehenden Mittelspiel ein vermutlich ausgeglichenes Springerendspiel, das insofern bemerkenswert war, als Jan Eric nicht mehr über einen solchen verfügte, dafür aber über einen Sack voll Freibauern, von denen der c-Bauer, eskortiert vom König, das Rennen machte. Thomas Hoffen auf ein Turmopfer mit anschließendem Dauerschach durch die Dame war letztlich vergebens, auch er mußte seine Niederlage mit einem Springer weniger in einem Schwerfigurenendspiel gegen einen übermächtigen Gegner akzeptieren. Damit ging der Mannschaftskampf insgesamt unentschieden aus. Die 2. Mannschaft kann nach der „Hinrunde“ mit ihrem geschlossenen Auftreten und ihren bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden sein. Wir stehen auf dem 6. Tabellenplatz und damit in der Tabellenmitte, haben gegen 3 der 5 vor uns stehenden Mannschaften bereits gespielt und nur einmal verloren. Jeder von uns hat zu diesem guten Ergebnis beigetragen!     AK
 
Brötchenturnier (25.11.2017)
Am Freitag Abend war es wieder so weit: Die Kölner Schachszene traf sich beim 37. Brötchenturnier zum alljährlichen Wiedersehen. Mit "Tralala" und "Catch Up!" hatte auch die SG Niederkassel zwei Teams am Start. Bei "Catch Up!" spielten Klaus, Holger, Werner G. und Jan-Eric unterhaltsames Schach, konnten aber gegen einige ähnlich stark besetzte Teams nicht wirklich Bäume ausreissen und landeten nach wechselhaftem Verlauf im vorderen Mittelfeld. Es war aber wie immer eine sehr gelungene und schöne Veranstaltung, von der man sich weit nach Mitternacht froh, aber auch schon recht müde auf den Heimweg machte.    HR
 
Auswärtssieg: Niederkassel gewinnt in Bielefeld (21.11.2017)
Im wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um einen der vier (!) Abstiegsplätze gelang der ersten Mannschaft aus Niederkassel ein knapper Sieg in Bielefeld. Nach fast sechsstündiger abwechslungsreicher Spielzeit war das entscheidende Remis zum 4,5 zu 3,5 schließlich unter Dach und Fach.

Trotz verschiedener Absagen gelang es uns, mit einer schlagkräftigen Truppe nach Bielefeld anzureisen. Zum einen war Tobi nach längerer Abstinenz wieder in der Ersten aktiv, zum anderen gab Udo an alter Wirkungsstätte und längerer Schachpause seinen Einstand. Beider haben offensichtlich nichts verlernt und steuerten 1,5 Punkte zum knappen Sieg bei. Insbesondere Udo spielte wie in alten Zeiten und quetschte aus einem vielleicht etwas besseren Endspiel mit ungleichen Läufern den vollen Punkt. Apropos ungleiche Läufer. Auch ich war nach interessanter Eröffnung in einer Stellung mit ungleichen Läufern gelandet. Nach einer Ungenauigkeit tauschten sich die Schwerfiguren ab und statt Kompensation und Angriffschancen für einen geopferten Bauern hatte ich nur noch einen Bauern weniger. Das Endspiel war aber Dank der ungleichen Läufer in diesem Fall nicht zu verlieren.

Erstmalig in Führung hatte uns zu dieser Zeit Jochen an Brett eins. Nach relativ anspruchsloser Eröffnung, gelang es ihm, seinen Gegner gewohnt solide agierend aus etwa ausgeglichener Stellung Stück für Stück zu überspielen. Gewohnt unternehmungslustig agierte hingegen Klaus, der mit Schwarz wie üblich die Stellung aufmischte. Ob vor dem strengen Auge einer Engine 100% korrekt ist zweifelhaft, aber in einer praktischen Partie stellte er seinem Gegner so viele Probleme, dass dieser schlussendlich einen hübschen taktischen Trick übersah und aufgeben musste. Vorher mussten leider auch Holger und Bruno aufgeben, die beide längere Zeit durchaus gute und spielbare Stellungen mit aus der Eröffnung genommen hatten. So blieb es an Carsten in einem Damenendspiel mit Mehrbauern den endscheidenden halben Punkt zum Sieg abzusichern.

Endstand: 4,5 zu 3,5     SB
 
3. Mannschaft spielt zu Hause 4:4 gegen Schachuzipus I (20.11.2017)
Vor dem Spiel waren wir noch guter Dinge, sah es doch so aus, als ob wir in dieser Saison erstmalig mit 8 Spielern antreten konnten. Doch leider hatte Jochen kurz vor dem Spiel die Krankmeldung vom Werner erhalten. Somit mussten wir wieder einen Rückstand hinterherlaufen. Außerdem trat unser Gegner auch noch in bestmöglicher Besetzung an. Unser Ersatzspieler Jörg Ihle konnte aus der Eröffnung heraus Material gewinnen, so dass der Ausgleich zum 1:1 schnell geschafft war. Alle anderen Partien waren hart umkämpft und bewegten sich lange Zeit in der Remisbreite. Nur am 1. Brett war absehbar, dass es aufgrund gegensätzlicher Rochaden, wohl doch einen Sieger geben muss. Leider geriet Alex dort auf die Verliererstrasse. Mittlerweile hatten sich Hans-Joachim, Karsten und Karl-Heinz mit ihren Gegenern auf Remis geeinigt. Somit stand es 2,5:3,5 gegen uns. Jochen hatte jedoch Material gewonnen und nachdem Markus und sein Gegner den Punkt geteilt hatten, fuhr er den vollen Punkt ein. Damit endete der Mannschaftskampf 4:4 und wir konnten nach einem unterhaltsamen Schachnachmittag unseren sportlich fairen Gegner einen guten Heimweg wünschen. Der nächste Mannschaftskampf findet am 17.12.17 auswärts gegen die 3. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde statt.    KM
 
5. Mannschaft mit dem letzten Aufgebot : 0:8 gegen Köln-Mülheim (19.11.2017)
Ausgerechnet gegen den stärksten Gegner der Gruppe fielen bei uns massig Spieler aus. So fuhren wir mit nur sechs „Überlebenden“ nach Köln-Mülheim, zur dortigen dritten Mannschaft. Bereits vor der Partie war klar, dass es nur darum ging, sich halbwegs achtbar aus der Affäre zu stehlen und irgendwie wenigstens einen halben Punkt zu holen. Den bereits eingeplanten Punkt - von Udo an Brett 1 - mussten wir leider abschreiben, da wir ihn gnädigerweise ;-) der ersten Mannschaft für ihr Auswärtsspiel in Bielefeld geliehen hatten, das bei Redaktionsschluss noch nicht beendet war. Unsere Gegner traten mit der stärksten Mannschaft an und waren auf allen Positionen DWZ-mäßig haushoch überlegen. Es war in etwa so, als würde der Bonner SC gegen Bayern München antreten - und das mit nur 8 Spielern... Jeremias an Brett 8 begann gut, gewann einen Läufer in der Eröffnung, gab diesen Vorteil aber kurz darauf wieder ab. Am Ende war die eigene Grundlinie dem monströsen Angriff der Schwerfiguren nicht gewachsen. Kurz darauf musste Samuel an Brett 6 dem massiven Angriff am eigentlichen Damenflügel - Samuel hatte lang rochiert - Tribut zollen. Der geplante Angriff am gegnerischen Königsflügel mit zwei Türmen verpuffte wirkungslos. Johannes an Brett 2 wurde seine schwache Bauernstruktur zum Verhängnis. Er ließ sich so auf ein verlorenes Endspiel ein, nachdem es lange nach einem Remis aussah. Zu Manfreds und Heinrichs Niederlagen kann ich mich nicht äußern. Johannes sagte mir, Heinrich habe an Brett 5 sehr gut gespielt und „Pech gehabt“. Bleibt also nur noch meine Partie an Brett 7, in der ich die ersten 27 Züge gegen meinen Gegner mit DWZ 1579 (eigentlich zu hoch für mich) sehr gut mithielt und die Chance zum Bauergewinn dummerweise ausließ. Mein Gegner erzählte mir hinterher, dass er sich zu dem Zeitpunkt klar auf Verlust sah. Dann stürme ich mit dem Zentrumsfreibauern zu ungestüm nach vorne und kassiere dessen Verlust. Der Rest ist dann schwach gespielt und gipfelt am Ende auf der Suche nach einem Dauerschach in einer übersehenen Gabel. Dennoch gibt mir die Partie sehr viel Mut und vor allem auch eine weitere gewertete Partie auf dem Weg zur ersten DWZ. Insgesamt haben wir Lehrgeld bezahlt, aber das wussten wir vorher. Leider konnten wir unser Ziel, nicht 0:8 zu verlieren, nicht erreichen, aber auch das tragen wir mit Fassung. Jetzt kommt mit Satranc der erste schlagbare Gegner. Hoffentlich können wir dann endlich mal mit der stärksten Mannschaft antreten.    sh
 
Hart erkämpfter Sieg der 2. Mannschaft: SG Niederkassel 2 – Brühler SK 2 4,5 : 3,5 (12.11.2017)
Beide Mannschaften traten ohne ihre nominellen 1. Bretter an. An Brett 1 spielte daher Alex, der relativ rasch, nach einem vermutlich zuhause vorbereitetem frühen Figurenopfer in einer Eröffnungsvariante aufgeben mußte. Jan Eric erreichte als Schwarzer Ausgleich und nahm das Remis-Angebot seines Gegners an. Andreas provozierte den überhasteten Vorstoß der 4 gegnerischen Zentrumsbauern, erreichte eine gewonnene Stellung mit 2 Mehrbauern, die er dann, in gegnerischer Zeitnot und selbst unter mildem Zeitdruck stehend, zum Remis versemmelte. Der Ausgang des Mannschaftskampfs war damit bei Erreichen der 1. Zeitkontrolle unklar. Der immer zuverlässige Daniel war zwar schon auf die Sieggerade eingebogen, mußte die Ernte aber noch einfahren, was ihm zum Ende des Mannschaftskampfs mit gewohnter Sicherheit gelang. Aber Chris stand mit einer Qualität weniger bereits auf Verlust und konnte diesen gegen seinen Gegner, der die in der Stellung liegende Gewinnidee konsequent umsetzte, trotz heftiger Gegenwehr, nicht mehr vermeiden, so daß wir jetzt schon 2 Siege zum Ausgleich brauchten. Den ersten steuerte Horst bei, der ein Springerendspiel mit entferntem Randfreibauer technisch sauber verwertete. Für den zweiten sorgte Ralf, der als Weißer zunächst Raumvorteil erarbeitet hatte und dann geschickt mit seinem Läuferpaar gegen Springer und Läufer auf beiden Flügeln lavierte, bis der Gegner unter dem anhaltenden Druck zusammenbrach, und eine taktische Finesse nicht mehr parieren konnte. Dies war die eine Schlüsselpartie des Mannschaftskampfs, mit der sich Ralf durch seine starke kämpferische Vorstellung selbst belohnte. Die 2. Schlüsselpartie wurde von Richard gespielt, der sich heute als echter team player ganz in den Dienst der Mannschaft stellte. Zunächst wendete er eine schlechter stehende Stellung und lehnte dann ein Remis-Angebot des Gegners in einem unangenehmen Turmendspiel zunächst ab und spielte tapfer weiter. Erst nach Beendigung aller anderen Partien, einschließlich Daniels Sieg, nahm er dann das zweites Remis-Angebot an, um jedes Verlustrisiko durch Einsteller zu vermeiden, und sicherte durch dieses Verhalten der Mannschaft den Sieg. Die Endstellung wäre, wie sich später zeigte, in ein Philidor-Turmendspiel mit Mehrbauern übergegangen, in der man die Verteidigung des Gegners üblicherweise noch einige Züge testet. Damit hat die 2. Mannschaft mit einem überzeugenden Auftritt das erste mal in dieser Saison gewonnen und belegt jetzt einen Mittelplatz in der Tabelle.    AK
 
Radiobeitrag der SG Niederkassel als Mitschnitt (07.11.2017)
Alle, die den Radiobeitrag der SG Niederkassel verpasst haben, können ihn jetzt ohne musikalische Unterbrechungen hier noch einmal hören. Zusätzlich habe ich zwei Antworten rausgeschnitten, die einfach Doppelungen waren. Bei der Beurteilung der Sendung sollte man bedenken, dass es sich bei Studio1 um ein Bürgerradio handelt, in dem Redakteure und Moderatoren teilweise ihre ersten Erfahrungen mit Beiträgen machen. Dafür können wir zufrieden sein und danken dem Team um Sascha Geibel noch einmal ganz herzlich! Wir hoffen auf eine Fortsetzung, vielleicht im nächsten Jahr. Beispielsweise könnte man ja mal vom "Schwert" direkt berichten. Und nun viel Spaß beim Hören!     sh
 
Hidden Champion im Schulschach (06.11.2017)
Die SG Niederkassel mausert sich dank enormen ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitglieder zum Geheimtipp für Schulschach AGs. Mittlerweile betreiben wir 10 Schulschach AGs mit 6 Trainern in 4 Städten. Schulschach ist ein sehr beliebtes Angebot in den inzwischen weit verbreiteten offenen Ganztagsschulen (OGS). Es ist günstig, ungefährlich, braucht wenig Platz und Equipment und genießt einen guten Ruf. Eltern haben ein gutes Gefühl wenn ihre Sprösslinge sich mit dem Kopf beschäftigen ohne ihr Online-Kontingent anzuzapfen. Im Vergleich zum Vereinsschach geht es hier mehr darum Motivation und Spaß der Gruppe zu erzeugen und zu halten. Dennoch schielen gerade die Vereinskinder auch gerne mal auf die Teilnahme an deutschen Meisterschaften wenn sie die gleiche Schule teilen. Die SG Niederkassel liefert einen maßgeblichen Beitrag zur Förderung des Schulschachs in der Region. Dieses Jahr konnten schon drei Anfragen von Schulen nach Schach AGs positiv beantwortet werden. Danke Axel, Richard, Thomas, Johannes, Werner und Udo!    CS
 
+++ Schach im Radio mit der SG Niederkassel +++ (31.10.2017)
Hier kommt der Link zur Radiopremiere der SG Niederkassel! Ergänzungen (von Stefan); Und hier ist der Teaser zur Sendung! Leider lief die Sendung schon um 20 Uhr und nicht, wie angekündigt, um 21 Uhr. Das ist natürlich schade und ein bisschen ärgerlich. Für alle, die es dadurch verpasst haben, werden wir nächste Woche einen Mitschnitt hochladen, der uns von Studio1 freundlicherweise zur Verfügung gestellt wird. Ich bin mit dem Beitrag zufrieden, wir haben uns gut geschlagen! Herzlichen Dank an Carsten, Axel und Thomas!    CS
 
Halloween in Hoogeveen (31.10.2017)
   
   
Die Flaggen der Teilnehmernationen des Schachturniers  wehen vor dem Spiellokal.
Die Karteikarte des Schachbundes zeigt mein letztes Open "Deizisau 2013" an. Höchste Zeit mal wieder ein Turnier zu spielen! Die familiäre Situation erlaubte einen Einsatz um die Halloweenzeit in den Herbstferien. Meine Wahl fiel auf Hoogeveen , einem 50 000 Einwohner Städchen in den Niederlanden. Nach sechs Stunden Bahnfahrt durfte ich Holland erleben wie der Deutsche es sich vorstellt: Platt, aufgeräumt, gute Infrastruktur mit breiten Fahrradwegen, große Wohnwagen, Käseerzeugung und Windmühle im Stadtkern: Ich fand es schön. Nachdem airbnb keine Angebote für mich hatte, bin ich im Hotel Hoogeveen untergekommen 2 km Fußweg von dem Spielort im Rathaus entfernt. Das Turnier um GM Loek van Wely und Schiedsrichter FM Peter Boel teilte sich in zwei Amateurgruppen einer Open Gruppe und Matches der Weltklassespieler: Invanchuk, Wei Yi, Baskaran und van Foreest. Neu war die vollständige Übertragung aller Partien mit Plausibilitätsüberprüfung gegen Betrug mit Computer Engines. Es wurden sogar Bonuspreise zwischen den Runden vergeben für die höchste Übereinstimmung von Partien mit der "Ideallinie" der Computerzüge solange sie unter 100% waren - was ja ein Betrugsverdacht bedeuten würde (!). Unter den 75 Teilnehmern meiner Open Gruppe befand sich ein großer Teil des Niederländischen Nachwuchses inklusive der Ausnahmetalente der Van Foreest Familie.
   
   
Die Match-Spieler spielten in einem eigenen Saal mit "analogem" Demobrett im Hintergrund, auf dem die Zuschauer das Geschehen verfolgen konnten.
Erfreulich war auch die Teilnahme einer Jugenddelegation aus Deutschland um Jonathan Carlstedt. Es deutete sich schon an, dass hier keine Eloschnäppchen zu finden sind aber dafür gutes ehrgeiziges Schach. Nach einem guten Start mit 2 aus 2 mit einem sehr aufwandsarmen Sieg gegen IM Carlstedt war ich noch gut gelaut. Dann erlebte ich mein persönliches Halloween mit 0/5 Punkten: Ich verpasste die Doppelrunde und verlor kampflos gegen GM Orest, bekam eine Lehrstunde von IM Kuipers im Spanier mit d3, verlor gegen die 10 jährige Machteld Van Foreest mit besseren Eröffnungskenntnissen fast ohne Gegenwehr die italienischen Partie. Zum Nachschlag wurde ich noch von 2 Jugendlichen vernascht, die mir weitere Lücken in meinem klassischen Eröffnungsrepertoire nachgewiesen haben. Erst danach könnte ich mich wieder fangen nachdem ich kurzerhand meine Eröffungen in der achten Runde wechselte und im Abtausch Spanier meinen Gegner, der mich wie Fallobst anschaute einen Punkte abtrozte. In der letzten Runde klammerte mir der einzige Gegner meines Alters ein Remis ab: 3,5 Punkte in einem Open hätten früher bei mir Rücktrittsgedanken vom Schach hervorgerufen. Aber über diese Midlife Crisis im Schach bin ich hinaus. Was habe ich also gelernt: Mein Eröffnungsrepertoire, was sich aus dem Lernertrag in Blitzpartien entwickelt hat taugt nichts im Turnierschach. Man sollte immer mindestens eine scharfe und eine ruhige Variante im Gepäck haben um gegen starke und schwache Spieler Optionen zu haben. Ich sollte Modevarinten vermeiden. Gegen junge Spieler mit Titelträgern als Trainern spielt man wie gegen eine Wand. Es gibt also noch viel zu tun bevor ich ins Seniorenschach eintrete! Dennoch kann ich nur allen Lesern dieses gut organisierte Turnier empfehlen.     CS
 
Eugen Heinert ist NRW-Einzelmeister 2017 (29.10.2017)
Heute ging die in Hennef ausgetragene NRW-Einzelmeistschaft 2017 zu Ende. Sieger wurde aufgrund der besseren Wertung Titelverteidiger Eugen Heinert vom OSC Rheinhausen 04 e.V., der mit 5,5 Punkten aus 7 Runden das Turnier punktgleich mit Dominik Plaßmann vom Gütersloher SV von 1923 e.V. beendete. Beide sind damit für die nächste Deutsche Einzelmeisterschaft qualifiziert. Auch zwei Spieler der SG Niederkassel e.V. spielten bei der NRW-Einzelmeisterschaft mit. Alexander Kneutgen und Thomas Freundlieb hatten sich über die Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Mittelrhein hierfür qualifiziert und gingen als Außenseiter ins Rennen. Alexander hatte es schwer und kam am Ende auf einen Punkt, was Platz 16 bedeutete. Thomas erreichte durch seinen Sieg in der letzten Runde immerhin noch 3 Punkte und wie im Vorjahr den 10. Platz. Zwar fehlten beim Turnier erneut Titelträger, das hielt die Teilnehmer aber nicht davon ab, eine schöne und spannende Woche mit Schach zu verbringen. Die einzelnen Ergebnisse und alle Partien sind auf der Internetseite des SV Hennef 1927 e.V. zu finden, der das Turnier sehr gut ausrichtete. Es lohnt sich, die Partien einmal nachzuspielen. Besonders zu erwähnen sind noch die beiden am letzten Tag angebotenen Torten mit Schachfiguren aus Schokolade, die bei allen Anwesenden gut ankamen.    TF
 
Heißer Kampf mit gerechtem Ergebnis – Niederkassel 2 sichert sich zuhause ein 4:4 gegen den Tabellenführer Hennef 1 (22.10.2017)
Schweißperlen auf der Stirn, fahriges Umherstreifen, nervöses Gemurmel – erinnert an einen Thriller à la Stephen King? Auch wenn (und zwar in Form des Tatorts) der eigentliche Krimi erst abends um 20:15 Uhr zu sehen sein sollte, erlebte unsere zweite Mannschaft ihren ganz persönlichen Krimi bereits vorher; im Mannschaftskampf in der Verbandsliga Süd gegen den Tabellenführer Hennef 1. Im Turniersaal hätte man wohl eine Stecknadel fallen hören können, so angespannt und eindringlich war die Situation, die sich nach einem langen, mehrstündigen Mannschaftskampf gegen 17 Uhr darbot. Der Zwischenstand auf der Score-Tafel zeigte ein 3,5:3,5, doch die Stellung in der noch alleinig laufenden Partie war zumindest für einige der übrigen Spieler alles andere als klar. Dem schlechten Gefühl vieler Mitspieler zum Trotz, kam letzten Endes dann doch die so heiß ersehnte Erlösung – remis. Unser tapfer und aufopferungsvoll kämpfender Mannschaftsführer Andreas Kuhn (Brett 5) hatte durch seine stoische Ruhe und sein überlegtes Hin- und Herziehen seines Königs auf dem als Minenfeld angelegten Schachbrett im Schwerfigurenendspiel den benötigten letzten halben Punkt zum Mannschaftsremis beigesteuert. Was für ein Finale! Dabei hatte der Mannschaftskampf ruhig begonnen: Alexander Kneutgen (Brett 2) remisierte früh, nachdem er und sein Gegner eine bestimmte Variante aus dem Caro-Kann Panov mehr oder weniger auf dem Brett runterblitzten. Thomas Freundlieb (Brett 1) sollte es Alexander im Ergebnis schnell gleichtun, gleichwohl seine Stellung zum Zeitpunkt des Remis-Angebots durch den Gegner nach eigenen Angaben trotz Möglichkeiten für Gegenspiel doch leicht schlechter gewesen sein soll. Nachdem auch Richard Raböse (Brett 4) aufgrund eines rückständigen Bauern ins Remis einwilligte, sollte der Mannschaftskampf nun an Fahrt und Dramatik gewinnen. Während Werner Frehen (Brett 8) seinem Gegner mit weiß in der Abtauschvariante des Franzosen schnell aber bestimmt immer stärker werdende Kopfschmerzen bereitete, fand sich Christopher Wilke (Brett 3) mit schwarz in einer Caro-Kann-Stellung mit höchst ungleicher Materialverteilung bei beiderseitiger Zeitnot wieder. Ähnliches widerfuhr auch Ralf Froitzheim (Brett 6), der zwar eine Qualität mehr hatte, dafür sich jedoch mit einer Stellung konfrontiert sah, welche ebenfalls mehr an ein Minenfeld als an ein Schachbrett erinnerte. Etwa zu diesem Zeitpunkt wurde Jan Eric Schnellbacher (Brett 7), welcher sich zusammen mit seinem Gegner ebenfalls in Zeitnot befand, remis angeboten. Nach einem kurzen Rundgang der Vergewisserung nahm er dieses an, gleichwohl wissend, dass die Lese trotz der sehr guten Stellung von Werner und des Qualitätsvorteils von Ralf noch nicht gelesen sein würde. Danach ging es bis auf die eingangs beschriebene Partie an Brett 5 schnell: Werner verstärkte unnachgiebig seinen Druck auf der b-Linie, opferte einen Turm für einen Springer des Gegners, nur um im Gegenzug dessen Dame und damit die Partie zu gewinnen. Chris bot seinem Gegner in immer noch höchst unklarer Stellung remis, welcher dieses auch annahm – Zwischenstand: 3,5:2,5 für Niederkassel. Leider sollte Ralfs Tanz auf den heißen und von allerlei gegnerischen Figuren eindringlich anvisierten Feldern nicht von Erfolg gekrönt sein – 3,5:3,5. Blieb die Partie an Brett 5, in der Andreas‘ Gegner remis-Angebote rigoros ablehnte, um doch noch irgendwie den Weg zum Sieg (in der Partie sowie für den Mannschaftskampf) zu finden – vergeblich! Mit dem Mannschaftsremis können beide Mannschaften wohl gut leben, zumal das Ergebnis auf beiden Seiten als gerecht eingeordnet wurde. Unsere zweite Mannschaft spielt die 4. Runde am 12.11. zuhause gegen Brühl 2. Hier soll nun der erste Mannschaftssieg in dieser Saison eingetütet werden. Soweit verständigte man sich zumindest bei griechischem Gyros, Pommes und Kaltgetränk, welche den nach diesem Mannschaftskampf durchaus strapazierten Nerven Linderung geben sollten.     JS
 
3. Mannschaft gewinnt mit nur 6 Spielern in Porz (18.10.2017)
Der 15.10.17 war nicht nur meterologisch mit über 25° ein außergewöhnlicher Tag. Als wir uns morgens um 10:20 Uhr an unserem Treffpunkt in Ranzel trafen, war schon klar, dass wir es wieder nicht geschafft hatten 8 Spieler ans Brett zu bekommen. Dieses Mal waren wir nur zu sechst; 5 Spieler aus der Stammmannschaft und Manfred aus der 5. Mannschaft, der sich freundlicherweise als Ersatzmann zur Verfügung gestellt hat. Mit etwas Sarkasmus merkte Werner vor der Abfahrt noch an, dass es mal wieder nichts mit einem Kantersieg werden würde. Trotzdem fuhren wir nicht hoffnungslos nach Porz und wollten uns so achtbar wie möglich schlagen. Wir ließen Brett 3 und 4 unbesetzt und lagen damit schon 0:2 im Rückstand. Nach etwa 90 Minuten musste Manfred am 8. Brett gegen seinen um 300 DWZ-Punkten stärkeren Gegner aufgeben. Werner an Brett 2 hatte einen Mehrbauern und der Rest der Partien war noch unklar. Nach über 2 Stunden musste Hans-Joachims Gegener an Brett 7 aufgeben. Zwischenstand 3:1 für Porz. Nach etwa 4 Stunden knickte Karstens Gegner an Brett 6 plötzlich ein und gab auf. Nur noch 2:3. Ein 4:4 schien in plötzlich greifbarer Nähe, da die verbliebenen 3 Partien stellungsmäßig für uns gut standen. Werner hatte an Brett 2 mittlerweile ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit einem Mehrbauern erreicht. Leider war die Bauernstellung so verrammelt, dass es kein Eindringen gab und er nach etwa 5,5 Stunden ins Remis einwilligte. Alex an Brett 1 hatte ein Damenendspiel mit einem Mehrbauern erreicht. Diesen Mehrbauern musste er allerdings wieder opfern, um einem Dauerschach auszuweichen. Als Kompensation hatte er einen schönene Freibauern im Zentrum. Mit viel Geschick und Geduld verstärkte er seine Stellung immer weiter, wich Dauerschachdrohungen gekonnt aus und wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab. Sein Gegner gab dann sofort auf. Es stand nun 3,5:3,5 und am 5 Brett war noch alles drin. Karl-Heinz hatte hier wohl die etwas besseren Nerven und gewann dann endlich nach über 6 Stunden seine Partie. Ein Zittersieg, der auch mit nur 6 Spielern verdient war. Trotzdem ist es unser Ziel, in zukünftigen Mannschaftskämpfen mit 8 Spielern aufzulaufen. Im nächsten Spiel erwarten wir zu Hause die Schachfreunde Schachuzipus.     KMWF
 
Krimi: Niederkassel 1 siegt gegen Sundern (16.10.2017)
Schon in der zweiten Runde der neuen Saison in der NRW-Klasse waren starke Nerven gefragt. Gegen die Schachfreunde aus Sundern gelang nach fast sechsstündigem abwechslungsreichen Spielverlauf am Ende ein vielleicht etwas glücklicher doppelter Punktgewinn.

Die erste Null des Sonntages ließ im Heimspiel gegen Sundern nicht lange auf sich warten: Durch vielfältige Absagen in ungeahnte Höhen – sprich an Brett fünf – vorgerückt, stellte ich die Partie nach knapp zwei Stunden kurzzügigst ein. Wie zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar, blieb dies aber die einzige Null an diesem ansonsten sonnigen Tag. Während Jochen und Holger nach seinem Spezialaufschlag – 1. c3 - schnell Remis vereinbarten, musste Jan-Eric an acht etwas mehr für den angepeilten halben Punkt bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft kämpfen. Und auch Taylan musste am Ende ins Remis einwilligen, obwohl er mit Weiß alles versuchte, um aus der verrammelten Stellung noch Funken zu schlagen.

Bis dahin einziger Lichtblick war Thomas an Brett sieben, der gewohnt solide agierte und souverän einen Bauergewinn in einem Turmendspiel verwertete. Ausgleich! Nun hing der Ausgang von den Partien an Brett eins und drei ab. Saschas Stellung befand sich lange Zeit im dynamischen Gleichgewicht, erst ein Fehler – Bauerneinsteller - kurz vor der Zeitkontrolle, gab Sacha noch etwas Hoffnung, auf den vollen Punkt zu spielen. Allerdings biss der schwarzfeldrige Läufer von Sascha auf Granit, der weiße Springer war gerade stark genug die weiße Stellung zusammenzuhalten. Blieb Carstens Stellung, der zu diesem Zeitpunkt einen Springer für zwei Bauern im Endspiel mehr hatte, eine technische Gewinnstellung, die er langsam aber sicher verwertete. Bevor er dieses Endspiel erreicht hatte, musste Carsten allerdings mehr als einen bangen Moment überstehen. Mehrmals verpasste der Weiße den richtigen Zeitpunkt für ein durchdringendes Opfer auf h6. Als Carstens Gegner es dann doch noch spielte, war es zu spät und Carsten konterte den Weißen eiskalt aus.

Endstand 4,5 zu 3,5.     SB
 
KSJ-MM U12 und U16: Zwei Siege zu Beginn (08.10.2017)
Neben einer U16-Mannschaft auf Mittelrheinebene haben wir auch zwei Jugendmannschaften bei der Kölner Mannschaftsmeisterschaft gemeldet, in den Altersklassen U12 und U16. Da die Kölner Meisterschaft in sich abgeschlossen und so kein Aufstieg auf Mittelrheinebene möglich ist, tritt die seltsame Situation auf, dass in der U16 unsere erste und zweite Mannschaft praktisch identisch sind. Geplant ist eigentlich, dass auf der Kölner Ebene die Ersatzspieler häufiger zum Zug kommen und so Spielpraxis bekommen, neben ihren Einsätzen in der fünften Erwachsenenmannschaft. Im ersten Spiel trat dennoch aus planungstechnischen Gründen (das ist die beamtenmäßige Umschreibung von: wir haben es verbockt) die komplette erste Mannschaft an. Das Spiel gegen den Brühler SK offenbarte, dass wohl auch die Ersatzspieler gewonnen hätten. Einzig die Nummer Eins der Gegner, David Woitzik (DWZ 1134), konnte halbwegs mithalten. Julian "riskierte" sogar ein Damenopfer, um Turm und Springer abzuräumen und sich im Zweifelsfall darauf zu verlassen, auch mit zwei Läufern mattzusetzen. Der Artikelschreiber hielt dies für gewagt, wurde aber anschließend für diese Fehleinschätzung von Julian gerügt. Wie auch immer: Der Härtetest, mit zwei Läufern mattzusetzen, blieb Julian erspart, da er doch noch einen Bauern durchbringen konnte. Brett zwei blieb auf Brühler Seite wegen Krankheit frei, so dass ausgerechnet Karina, die die längste Anfahrt hatte, prompt wieder nach Hause fahren musste. Die anderen, DWZ-losen Gegner waren heillos überfordert in ihren Partien gegen Robert und Lukas. Am Ende sprang ein deutlicher 4:0-Sieg heraus. Nicht ganz so deutlich lief es im Spiel der U12 gegen unsere Bergischen Schachfreunde. Es war fast ein Freundschaftsspiel, waren auf Seite der Gegner doch immerhin Nichte und Neffe unseres Vereinsvorsitzenden Carsten und insgesamt drei Teilnehmer unseres U12-Schach-Pfingstcamps an Bord. Eine Party unter Freunden also, und da macht man sich Geschenke. Normalerweise ja nur die Gäste, aber wir wollten als Gastgeber nicht unhöflich erscheinen und schenkten zurück: Figuren wurden eingestellt, einzügige Matts übersehen und so weiter und so fort. Simon an Brett 2 beispielsweise nahm die Geschenke seines Gegners Elias dankbar an und siegte nach kurzer Zeit durch Matt mit Dame und Springer. Kurz darauf stand es allerdings 1:1, denn Mattes konnte heute an Brett 1 seine Formkrise leider nicht beenden. Aber seine Schwester Lotte sprang ein und siegte im Mädchenduell gegen Nina etwas abrupt in kurz zuvor noch ausgeglichener Stellung. Nina lief in das Matt förmlich rein. Nun hing es an Alexander den Sack zuzumachen. Schon früh in materiellen Vorteil gegangen, spielte er die Partie runter. So cool, dass man Angst haben musste, die Steine würden am Brett festfrieren. Bravo, Alex! Am Ende hieß es 3:1. Nun warten noch die beiden Gegner aus Porz: Porz 1 und 3. Gegen Porz 1 müssen wir natürlich an Brett 1 noch stärker spielen. Aber dann ist vielleicht auch unsere etatmäßige Nummer 1, Jonte, wieder an Bord. Ein spannendes Spiel scheint nicht ausgeschlossen, auch wenn Porz in diesem Jahr klarer Favorit ist. Erfreulich ist, dass wir als Ersatzspieler noch die beiden Tims (Käser und Grygosch) in petto haben. Der harte Umbruch jedenfalls ist geglückt. Nicht weniger als sieben (!) Spieler der letztjährigen U12-Mannschaften waren aus Altersgründen nicht mehr dabei.    sh
 
3. Mannschaft verlor am 24.9. zu Hause gegen Satranc II 2 : 6 (03.10.2017)
Am 2. Spieltag der Bezirksliga hat die 3. Mannschaft erneut verloren. Wiederum waren große Besetzungssorgen für die Niederlage mitverantwortlich. Trotz zweier Ersatzleute aus der 4. Mannschaft schafften wir es wiederum nicht, acht Spieler ans Brett zu bringen. Somit mussten wir schon wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Leider waren unsere Beine zu kurz und somit verloren wir am Ende wohl auch verdient mit 2:6. Es wird wohl noch ein weiter, steiniger Weg zum Klassenerhalt. Am 15.10.17 geht es in der 3. Runde gegen unseren Nachbarn Porz V. Hoffentlich spielen wir dieses Mal komplett. Es soll ja auch mal wieder aufwärts gehen. Das Potential ist auf jeden Fall in der Mannschaft vorhanden.    KM/W
 
5. Mannschaft: Erwartete 1:7-Niederlage mit einem FM und sechs Jugendlichen (01.10.2017)
Leider hat auch die 5. Mannschaft den ersten Wettkampf verloren. Mit vier Ersatzspielern trat sie in Mondorf gegen die 5. Mannschaft von Bergisch Gladbach am 1. Oktober an. Erfreulich sorgfältig und langsam wurden alle Partien begonnen. Leider setzten sich die DWZ-überlegenen Bergisch-Gladbacher nach etwa einer Stunde mit vielen Fallen und Kniffen durch. So stand es gegen 12 Uhr schon 0:3 für unseren Gegner. Danach wurden von uns eine Menge Fehler gemacht und Bergisch Gladbach führte schnell mit 5:0. Johannes, Jeremias und Florian standen kurzzeitig auf Gewinn, verspielten dann aber ihre Vorteile und verloren. Nur Udo konnte den Ehrentreffer gegen 14 Uhr erzielen. Aber neue Spiele und neues Glück winken am 19. November in Mülheim.    JF
 
Nach der Bundestagswahl: 1. Mannschaftspunkt für die 2. Mannschaft in Rheinbach! (01.10.2017)
Nach einer krachenden Niederlage – wie sie der Weise aus Würselen so trefflich formuliert und mehrfach erfahren hat - zum Verbandsliga-Auftakt, ohne einen einzigen erspielten Brettpunkt, hofften wir heute in Rheinbach nicht auf einen weiteren Rheinfall. Aber Spaß beiseite. Rheinbach ist ein freundliches Städtchen, das durch seinen Reichtum an Klaräpfeln bekannt ist, wie Thomas auf der Hinfahrt kenntnisreich zu berichten wußte, dessen Reichtum sich allerdings auch darauf beschränkt, wie ich ergänzen möchte. Der Mannschaftskampf fand in einem riesigen lichtdurchfluteten Saal der dortigen Schule statt, der über Klaräpfel hinausgehende tiefe Ideen und große Gedanken zu fassen erlaubte, was, um es vorwegzunehmen, wenigstens einigen von uns gelang. Nach einem raschen Remis nach vorübergehend symbolischen Vorteil hatte ich ausreichend Gelegenheit, die anderen Partien zu verfolgen. Alex bot mit einem Bauern weniger, aber ausgeglichener Endspielstellung etwa 15 Züge vor der Zeitkontrolle bei einer Restzeit von 1:30 min. des Gegners und eigener Zeit > 40 min. Remis an, so daß der erhoffte show down leider ausblieb. Jan Eric verschlechterte in einer schwierigen und sehr taktischen Stellung seine Aussichten durch den scheinbar starken Zwischenzug Sg5 mit Angriff auf die Dame und konnte nach der gegnerischen Antwort Dg4 bei Sf5 mit der typischen Abzugsdrohung Sh6+ mit Damengewinn seine Stellung nicht mehr zusammenhalten und verlor in der Folge. Richard kämpfte wie ein Löwe in unklarer Stellung. Horsts ursprünglich fast gewonnene Stellung verschlechterte sich Zug um Zug. Thomas stand möglicherweise nicht besorgniserregend, wie ich vielleicht fehleinschätzte, aber kam gegen seinen starken Gegner (DWZ 2130) langsam in Zeitnot. Nur Chris hatte eine Mehrfigur, stand mit seinem Turm auf der 7. Reihe und 2 nebeneinander plazierten Springern auf der 6. Reihe die weitere 4 Felder der Grundreihe kontrollierten, überwältigend und der Sieg sollte nur noch eine Sache der Technik sein. Es schien zu kommen, wie es kommen mußte. Horst verlor. Chris verdarb seine Stellung in Zeitnot und erreichte leider nur ein Remis. Etwa zeitgleich war der Sieger des Köln-Marathons bei km 28 laut eigener Aussage tot, nur wir waren noch toter. Aber plötzlich gewann Thomas in einem mittlerweile entstandenem Turmendspiel mit Mehrbauer, das er mit großer Sach- und Fachkunde führte, und das sein Gegner frühzeitig aufgab, beeindruckt durch die insgesamt starke Partieanlage. Er war der Mann des Tages. Richards Kampfkraft zahlte sich aus. Er hatte die Bauernstruktur des Gegners frühzeitig geschwächt, dann aber zugelassen, daß dessen Läufer auf d4 unterstützt durch seine Bauern auf e5 und c5 zu einem Riesen herangewachsen war. Nach der Zeitkontrolle und eingehender Analyse der Stellung erkannte er aber die mangelnde Manövrierfähigkeit der gegnerischen Schwerfiguren, gewann den Bauern h7 und setzte den Gegner durch ein für diesen überraschendes, spektakuläres Turmopfer gegen den Bauern e5 zweizügig matt und durfte damit auf seinem Scoresheet die Merkelraute einzeichnen. Ich bemerkte das Mattbild übrigens auch erst durch Richards Körpersprache und optimistische Gesamtausstrahlung noch vor der Zugausführung des Gegners, will heißen, Richard hatte alles bereits gesehen und mußte nach dem Zug des Gegners nur noch prüfen, ob sein Matt noch funktionierte. Ralf stand die gesamte Partie über sicher und hatte zwischenzeitlich eine Stellung ähnlich meiner mit Turmdruck auf einen rückständigen Bauern. Er kämpfte am längsten, mußte sich dann letztlich aber doch mit symbolischen Vorteil und aus der Position der Stärke heraus mit einem Remis begnügen. Insgesamt ist das unentschiedene Ergebnis des Mannschaftskampfs als sozial gerecht zu bezeichnen. Bleibt nur noch unser infantiler Traum, den wir mit der frommen Katrin und unseren anderen grünen Freunden teilen: Wir wollen am So, den 22.10., in einer guteren Welt aufwachen, den Mannschaftskampf gegen Hennef gewinnen, anschließend als gute Europäer dem Griechen mit einem Besuch helfen und dann auch noch in einer besseren Welt friedlich zu Bett gehen dürfen. Bis dahin!     AK
 
Erster Mannschaftssieg der Niederkasseler in dieser Saison (18.09.2017)
Anders als die bereits angetretenen Mannschaften 1-3 hat die 4. Mannschaft in ihrem ersten Wettkampf dieser Saison einen Sieg errungen. In den letzten Jahren haben wir immer wieder in beidseitig leicht wechselnden Besetzungen gegen die 4. Mannschaft der Bergischen Schachfreunde gespielt, der Ausgang war tagesformabhängig immer knapp. In diesem Jahr konnten wir den Wettkampf knapp mit 4,5 : 3,5 für uns entscheiden. Dabei haben sich auch unsere neu in der Mannschaft integrierten Jugendlichen gut geschlagen. Jonte gelang an Brett 8 ein klarer Sieg im Endspiel, während Karina leider durch Qualitätsverlust auch ihre Partie verlor. Vincent gewann nach längerer Schach-Abstinenz seine Partie überzeugend und auch Gerd konnte seinen Mehrbauern in einen Gewinn ummünzen. Werner konnte den Druck auf seinen c6-Bauern lange parieren, aber schließlich brach die Stellung auseinander und er gab auf. Ein frühes Remis von Uli und weitere Remis von Norbert und Jörg komplettieren das erreichte Ergebniss. Wir können mit unserem Start in die Saison durchaus zufrieden sein.     WL
 
Bittere Niederlage im Derby (17.09.2017)
Das Auftaktspiel in der NRW Klasse 1 bestritt die erste Mannschaft gegen Brühl I. In der letzten Saison sind wir um den Stichkampf herum gekommen und durften nun direkt in der ersten Runde gegeneinander in Brühl antreten. Beide Mannschaften haben sich in der Sommerpause verstärkt und traten in Bestbestzung an. Der Kampf begann vielversprechend: An den unteren Bretter zeichneten sich gute Eröffungen ab. Stephan konnte bei besserer Bauerstruktur und starkem Zeitvorteil die Initiative mit Schwarz erlangen. Taylan konnte eine Druckstellung im Katalanischen gegen den schlechten weißfeldrigen Läufer aufbauen. Klaus erreichte eine Lehrbuchstellung für Schwarz im Wolgagambit und Carsten konnte früh gegen Aljechin aus dem typischen Raumvorteil Druck aufbauen. Allein Sascha schien mit seiner Stellung nicht so recht zufrieden zu sein. Es kostete Ihn sehr viel Zeit die Initiative mit Minusbauern zu spielen. Carsten konnte schon nach 18 Zügen nach taktischem Fehler seines Gegners direkt einen vollen Punkt einfahren. Christian Bussard sicherte sich in ausgeglichener Stellung ein Remis. Klaus verwandelte schulmäßig seine Wolgastellung, in der sein Gegner sich etwas zu ungeschickt entwickelt hatte. Nun wendete sich das Blatt aber dennoch: Stephan spielte seinen Angriff ungenau und konnte mit seiner Dame seinen Gegner nur noch leichte Probleme bereiten nachdem er einen gedechten zentralen Freibauern zugelassen hatte. Bei dem Versuch, Initiative zu erreichen stellte Bruno einen Bauern ein. Jochen verlor die Kontrolle der C-Linie und geriet immer stärker unter Druck. Die Zeitnot von Sascha wurde schon unerträglich für die Zuschauer. Schließlich erlagen Stefan und Sascha Ihren fehlerlosen Gegnern. Noch hatten wir bei 2,5:2,5 Hoffnung. Jochen kämpfte tapfer und versuchte sämtliche Drohungen des Gegners zu parieren. Bruno konnte die Bauern am Königsflügel tauschen und kämpfte mit besserem König gegen den Dameflügel Freibauer des Gegners um das Remis. Taylan mußte mit zwei Mehrbauern die Initiative der Schwerfiguren abwehren um noch zu gewinnen. Trotz großem Kampf mußten sich Jochen und Bruno leider doch nach langem Kampf geschlagen geben. Taylan ließ seinen Gegner nach technisch unpräzisem Spiel zum Remis entkommen. 3:5 ist eine bittere Niederlage für NDK I im Derby gegen Brühl. Nach dem Fehlstart versuchen wir mit der Mannschaft beim nächsten Mal zu Hause gegen den SV Sundern mehr raus zu holen.     CS
 
Formel 1: Drei Pokale und zwei dritte Plätze beim Niederkasseler Comeback (16.09.2017)
   
   
Die U16 war ganz in Niederkasseler Hand - Julian und Karina mit den Pokalen.
Wir sind wieder da. Nach einem Jahr Zwangspause darf die SG Niederkassel wieder bei den Formel 1-Turnieren teilnehmen. Und alles war wie früher beim ersten Turnier der Serie 2017/18 in der Stadthalle Bad Godesberg, viele bekannte Gesichter. Aber manches war auch anders: Der Niederkasseler Trupp war kleiner als früher, und die Gastgeber haben uns gerade bei den jüngeren Jahrgängen deutlich den Rang des Favoriten abgelaufen, leisten nach Jahren des Stillstands seit einiger Zeit wieder eine herausragende Jugendarbeit mit vielen riesigen Talenten wie beispielsweise Julian Strauch. Oder Michelle Trunz, die eigentlich noch in der U10 spielt, aber dieses Mal selbst für die U12 mit 7/7 zu stark war. Nach spätestens 15 Zügen waren alle Gegner vernichtet. Diese Altersklasse war früher mal eine Niederkasseler Domäne. Heute sind wir dort ganz dünn vertreten. Nur Alexander Stenzel trat dort an und wurde mit 2.5/7 Zehnter - er kann sicherlich mehr. Daher mussten es die älteren Jahrgänge richten. In der U14 landete nur der übermächtige Lukas Keller (7/7) vor Leif und Samuel, die sich mit jeweils 5/7 ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 2 und somit den Pokal lieferten - es gab "nur" für die beiden Erstplatzierten Pokale. Gespielt wurde hier ein Rundenturnier, und Leif hatte durch den Sieg gegen Samuel nach zwischenzeitlich hoffnungslos erscheinender Stellung am Ende zurecht die Nase vorne. Florian Stenzel wurde mit 2/7 Siebter. Noch besser lief es in der U16. Hier trat überraschend Julian an, der seit dieser Saison bei Jugendturnieren ganz offiziell für Niederkassel startet. Thorsten wollte ihn - im Glauben, dass die U16 ein gemeinsames Turnier mit der U18 spielt - vor größere Herausforderungen als in der U14 stellen, musste dann aber im Nachhinein feststellen, dass dies nicht zutraf, da die U16 doch allein spielte - in einer Doppelrunde. So blieb dort nur Karina als einzige ernstzunehmende Konkurrenz für Julian, die sich mit 7/10 dann aber auch deutlich hinter Julian (9/10 !) wiederfand. Und bei der U8 und U10 - war da gar nichts los? In der U8 nicht - hier dominierte Bad Godesberg nach Belieben und Niederkassel war nicht vertreten. In der U10 hingegen hätte Simon das Turnier gewinnen können, fast schon: müssen. Er lag gegen den späteren Sieger mit Dame vorne (stellte diese aber unbedrängt ein) und verlor gegen den Zweiten gedankenverloren durch eine simple Schäfermatt-Variante. Alle anderen Partien dominierte er haushoch. Schade, da war mehr drin! Am Ende blieb mit 5/7 Platz 3 (von 16 Teilnehmern). Genau wie sein Bruder Samuel war Simon punktgleich mit dem Zweiten und verfehlte nur "dank" Feinwertung einen Pokal. Florian Geisler erreichte bei seinem zweiten Turnier überhaupt immerhin zwei Siege und kann zufrieden damit sein. Insgesamt ist es schön, dass wir wieder dabei sind. Ich hoffe aber, dass wir unsere Teilnehmerzahl demnächst mindestens verdoppeln. Den Gastgebern vielen Dank für die gute Organisation und souveräne Turnierleitung! Einziger Wermutstropfen: die hohen Getränke- und Speisepreise. Hier war der Godesberger SK aber an die Vorgaben der Stadthalle gebunden.     sh
 
Tag der verpassten Chancen – 2. Mannschaft verliert zum Saisonauftakt 2017/2018 gegen den ersatzgeschwächten SK Turm Euskirchen (10.09.2017)
„Letzten Endes wäre sicherlich irgendwie mehr drin gewesen…“ – Diesen zum Abschied dahin gemurmelten Worten vieler Niederkasseler Spieler zum Trotz musste unsere zweite Mannschaft am gestrigen Sonntag und am ersten Spieltag der Saison 2017/2018 in der Verbandsliga Süd die Waffen strecken. Nach einem langen und intensiven Mannschaftskampf gegen die erste Mannschaft Euskirchens lautete der Endstand nach neuer FIDE Punktezählung: 14:17.
Dabei hatte alles gegen ersatzgeschwächte Euskirchener durchaus erfreulich begonnen: Den ersten (und schlussendlich leider auch letzten) Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten Euskirchen verbuchten wir bereits vor offiziellem Beginn des Mannschaftskampfes, denn das erste Brett Euskirchens fehlte krankheitsbedingt. So konnten wir in Person von Thomas Freundlieb durch eine Schwarz-Partie und neuer Punkteregelung mit 3:0 (kampflos verlorene Partien werden von nun an zwecks Bestrafung dieser mit 3:0 gewertet, wohingegen eine ausgefochtene Niederlage mit 3:1 bepunktet wird) in Führung gehen. Trotz dieser erfreulichen Ausgangslage schafften wir es in der Folge jedoch leider nicht, unsere Ausbeute entsprechend weiter auszubauen. Neben dreier Niederlagen an den Brettern 2, 3 und 5 verbuchten wir lediglich vier teils hart umkämpfte Remis-Partien an den Brettern 4, 6, 7 und 8. Insbesondere in den Weiß-Partien hätten Alexander Kneutgen (Brett 2), Andreas Kuhn (Brett 6) und Jan Eric Schnellbacher (Brett 8) mit soliderem Spiel womöglich mehr herausholen können.
Die nächste Gelegenheit hierzu haben wir bereits am 01.10., denn da geht es mit Runde 2 weiter. Dieses Mal müssen wir die Reise nach Rheinbach antreten – hoffentlich ausgerüstet mit einem Koffer voll neuen Mutes, Kampfgeistes und des nötigen Quäntchens Glück.     JS
 
3. Mannschaft startet mit einer Niederlage in die Saison 2017/18 (06.09.2017)
Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga ging es im ersten Spiel für die dritte Mannschaft in der ersten Runde der Bezirksliga Ost auswärts gegen KSK Lasker III. Urlaubsbedingt oder aufgrund anderer Verpflichtungen, beakmen wir nur 6 Spieler ans Brett. Mit nur sechs Spielern einem zwei Punkte Rückstand hinterher zu laufen ist schwer. Der Mannschaftskampf verlief, wie zu erwarten, etwas nervös mit Fehlern auf beiden Seiten und einem verdienten Sieg für Lasker III. Brett eins und vier ließen wir frei und spielten dann in der Besetzung mit Werner F. (0), Daniel P. (1), Karsten (1), Hans Joachim (0,5), Jochen (0,5) und Werner L (0). Mit acht Spielern wäre für uns wohl mehr als nur ein 3 : 5 drin gewesen. Schon am 24.9. zu Hause gegen Satranc II kann die dritte Mannschaft es besser machen und mit acht Spielern ihr Können unter Beweis stellen.     KM
 
 
 
 
 
  Fr. 23.02.2018    
  VM 1. Runde  
 
  So. 25.02.2018    
  NDK 2 - KKS 3
Rodenkirchen 2 - NDK 5
 
 
  Mo. 26.02.2018    
  M-Training mit U-14:
Vereinsturnier-Partie
 
 
  Fr. 02.03.2018    
  Pokal  
 
  Fr. 09.03.2018    
  Monatsblitz  
 
  Sa. 12.05.2018    
  Jugend-Open  
  noch 78 Tage  
 
 
 
  Problem des Monats
Aufgabe 60:
Verbandsliga Süd 2018
Bartl - Kröner
Problem des Monats
Schwarz am Zug gewinnt
  Weitere Schachprobleme