Vor genau einem Jahr haben wir am 7.Spieltag mit der 2. Mannschaft den Klassenerhalt klar gemacht. Am 15.03.26 sind wir mit der 2. Mannschaft am 7. Spieltag in die Verbandsliga aufgestiegen. Dies war aber nur möglich, dank der Mithilfe unserer ärgsten Mitaufstiegskonkurrenten. Wir hatten vor dem 7. Spieltag schon einen Vorsprung von 3 Punkten und benötigten aus den verbleibenden 3 Wettkämpfen noch 2 Siege, um sicher aufgestiegen zu sein. 

Wir erwarteten am 7. Spieltag die Schachfreunde vom Roten Stern Köln-Mülheim. Leider bekamen sie, mit Vorankündigung, nur 5 Spieler an die Bretter. Nachdem die Aufstellung feststand, war klar, dass wir, wegen des deutlichen DWZ-Vorteils an allen Brettern, klarer Favorit waren. Trotzdem sollte man seinen Gegner nie unterschätzen. Es entwickelte sich ein zäher Mannschaftskampf. Nach etwa 2,5 Stunden gewann Guido an Brett 1. Es folgte der Sieg vom Jonathan an Brett 5. Nach über 3 Stunden und etwa 70 Zügen, konnte ich meine Partie an Brett 2 gewinnen, weil mein Gegner wohl etwas zu optimistisch im Turmendspiel wurde. Danach gewann noch Ralf an Brett 3. Nach rund 4 Stunden einigten sich Daniel W. und seine Gegnerin am 4. Brett auf Remis. Somit hatten wir den Mannschaftskampf mit 23:6 gewonnen. 

Als ich dann abends die Ergebnisse der anderen Mannschaften überprüfte, stellte ich zu unserer aller Freude fest, dass unsere größten Verfolger beide verloren hatten. Damit führen wir mit 5 Punkten Vorsprung zwei Spieltage vor Schluss uneinholbar die Tabelle an und sind schon aufgestiegen. Eine tolle Leistung der Mannschaft!!!

Jetzt hoffe ich, dass wir in einem Jahr die gleiche Meldung wie 2025 über den Klassenerhalt veröffentlichen können. Verstärkungen  für die 1. oder 2 Mannschaft wären sehr willkommen. 

Am 01.02.26 musste die 2. Mannschaft bei der 2. Mannschaft der Schachfreunde Ford Köln antreten. Am Freitag vorher erreichte mich noch eine krankheitsbedingte Absage. Da wir schon 2 Spieler an die 1. Mannschaft abgeben mussten und auch die 3. Mannschaft zeitgleich spielen musste, hatte ich noch Glück, einen 8. Mann ans Brett zu bekommen.

Die 2. Mannschaft war mit zwei knappen Siegen aber voller Punktzahl gut in die Saison gestartet. Am vergangenen 2. Adventssonntag ging es auswärts gegen die SF Köln-Mülheim 1 in die 3. Runde. Bei Jochen an Brett 8 kam die fehlende Schachpraxis in den letzten Monaten zutage, so dass er direkt in der Eröffnung einen Springer einstellte. Er kämpfte sich aber zurück in die Partie und konnte schließlich den gegnerischen Turm einsperren, der sich gegen eine Leichtfigur tauschen musste - Remis mit Schwarz. Daniel spielte mit Weiß eine offene und taktische Partie. Er stand lange Zeit besser, ließ dann aber einen Konter des Gegners zu, mit Verlust der Partie. 

Ralfs Gegner hatte sich zunächst Raumvorteil erspielt und konnte zu einem günstigen Zeitpunkt auf g6 opfern. Dies war korrekt und Ralf musste einige Züge später die Hand schütteln. Werner stand mit Weiß an sich angenehm bis vorteilhaft, mit einem Freibauern auf e7. Am Ende musste er sich aber mit Remis begnügen. An Brett 4 spielte Andreas eine eher unspektakuläre Partie. Der Gegner hatte Raumvorteil, aber auch einen schwachen Isolani. Schließlich einigte man sich auf Remis.

Am 21.12.25 mussten wir zuhause gegen Grünfeld antreten. Der Gegner war, was die mögliche Aufstellung anging, eine Wundertüte. Nachdem die tatsächlichen Auftellungen feststanden, war klar, dass wir favorisiert waren. Pünktlich um 11 Uhr begann der Mannschaftskampf. Nach nicht einmal 15 Minuten führten wir schon mit 1:0. Ich weiß gar nicht, was genau passiert war. Jonathans Gegner hatte wohl die Partie eingestellt. Danach plätscherte der Mannschaftskampf so vor sich hin. Nach etwa 2 Stunden Spielzeit einigten sich kurz hintereinander Brett 1 und 2, Guido und Alex, mit ihren Gegnern auf Remis. Somit führten wir schon 2:1. Dann bot mir mein Gegner in ausgeglichener Stellung Remis an. Ich schaute mir erst einmal die anderen noch laufenden Partien an. An Brett 5, 6 und 8 sah es zumindest ausgeglichen aus. Nur Andreas an Brett 3 stand etwas bedenklich. Er verlor wohl mindestens einen Bauern.

Heute mussten wir zu Hause gegen Grünfeld antreten. Grünfeld hatte Personalprobleme und trat deswegen, mit Vorankündigung, nur mit 7 Spielern an. Wir dagegen konnten fast in Bestbesetzung antreten. So startete der Kampf bereits mit einer 3:0 Führung für uns. Nach ca. 2 Stunden endete meine Partie an Brett 3 mit Remis. Als nächstes verlor Hans-Joachim. Beim Karl-Heinz sah es zu dieser Zeit eigentlich gar nicht so gut aus. Er hatte eine Figur für 2 Bauern weniger. Ich machte mir schon große Sorgen, als er mir dann sein Remis vermeldete.